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Jahresrückblick für das Börsenjahr 2012


Die erfolgreichsten Trades der peketec Community des Börsenjahres 2012.

Es werden nur nachvollziehbare Trades aufgezeichnet, d.h. es muss im Forum ein Einstiegskurs sowie Ausstiegskurs angegeben werden. Außerdem sollte der gehandelte Wert liquide sein und der Trade so zeitnah wie möglich gepostet werden.

Obwohl Trades mit einer hohen Performance 'auf dem Papier' besser aussehen, möchten wir darauf hinweisen, dass auch Trades mit kleinerer Performance, die dafür aber in größeren bzw. liquideren Werten gemacht wurden, zu beachten sind.

Diese Tabelle kann nach Performance, Trader und Datum (voreingestellt) sortiert werden, das Datenfeld ist jeweils mit dem jeweiligen Foreneintrag verlinkt.

An dieser Stelle möchte sich das peketec-Team noch einmal herzlich bei seiner Community für die rege Mitarbeit und das Aufzeigen der vielen Tradingchancen des Jahres 2012 bedanken!


Welche marktrelevanten Ereignisse bewegten die Märkte im Börsenjahr 2012?

Auch das Jahr 2012 war von der Finanzkrise geprägt. Dennoch konnte der Dax um satte 30% zulegen. Egal wie sich die Nachrichtenlage entwickelte, der immer wiederkehrende Optimismus blieb ungebrochen. So legten dann auch viele Aktien aus dem Deutschen Aktienindex eine beeindruckende Rallye aufs Börsenparkett. Dagegen sah es bei Wertpapieren aus der zweiten und dritten Reihe weniger positiv aus. Auch für rohstoffnahe Titel war es nicht das erfüllende Jahr. Desweiteren gab es in 2012 noch die Präsidentschaftswahlen in den USA, den Hurrikan Sandy und den Börsengang von Facebook, der für viele Anleger zur Enttäuschung wurde. Doch der Reihe nach.

Das Börsenjahr 2012 beginnt für neun europäische Staaten gleich mit einem Knall. Am 13. Januar senkt die US-Ratingagentur Standard & Poors deren Bonität. Diese Herabstufung bringt einen Kurssturz an den Börsen mit sich. Für den Dax endet dieser Tag bei einem Schlusskurs von 6063 Zählern und liefert somit ein Minus von ca. 200 Punkten. Noch gibt es aber auch 10 Staaten, die mit der Top-Bonität ausgestattet sind. Dazu gehören Deutschland, Niederlande, Finnland, Luxemburg, Großbritannien, Dänemark, Schweiz, Liechtenstein und Schweden. Doch noch schweben auch Gerüchte im Raum, dass es weitere Herabstufungen geben wird. Lange hält dies Angst aber nicht. Bereits in der neuen Handelswoche fängt sich der Markt und lässt den Dax bis zum 23. Januar auf 6467 Punkte steigen. Positiv bringen sich aber auch diverse andere Faktoren ein. So erreicht die Aktie von Apple Ende Januar eine neues Hoch im Bereich von 450 $. Für den Dax stehen charttechnische Widerstände kurz vor dem Brechen und auch gute Konjunkturdaten aus Deutschland unterstützen diese Entwicklung. Zusätzlich heizt die Ankündigung der FED, die Nullzinspolitik bis 2014 fortsetzen zu wollen, den Märkten weiter ein. Jetzt gibt es auch die ersten Gerüchte über ein IPO von Facebook.

Der Februar beginnt dann auch gleich mit einem Kursfeuerwerk und lässt den Dax am ersten Handelstag auf 6616 Punkte hochschnellen. Bis zum 9. Februar erreicht der Dax über 6830 Punkte. Gute Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten hier für entsprechende Unterstützung. So richtig weiß aber keiner woher dieser Optimismus überhaupt kommt, denn die Schulden- und Eurokrise ist noch lange nicht bewältigt. Zudem blicken viele Marktteilnehmer die Mitte März fällige Schuldverschreibung über 1,45 Mrd. Euro. Sollte die nicht passen, schlittert Griechenland unkontrolliert in die Staatspleite. Doch richten wir den Blick nochmal auf das anstehende IPO von Facebook. Das soziale Netzwerk hat unterdessen nämlich sein IPO-Filing bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht. Damit soll der Börsengang noch in 2012 starten. Doch zurück zu globaleren Indikatoren. Ebenfalls im Februar erreicht der Euro mit 1,26 seinen Tiefststand gegenüber dem Dollar. Diese Schwächephase hält aber nicht sehr lange an und so schließt der Euro zum Monatsende bereits wieder bei 1,34 Dollar. Auch das als so sicher deklarierte Gold bekommt eine Abfuhr und verliert an einem einzigen Tag rund 100$ je Feinunze. Heute wissen wir, dass damit dann auch eine deutliche Kurskorrektur eingeläutet wurde. Der DAX beendet seinen Februar mit 6856 Punkten und somit deutlich im Plus.

Im März geht es dann weiter sehr volatil für den Dax zu. Während er zum Monatsbeginn nochmal deutlich Federn lassen muss, erholt er sich bis zum 16. März wieder und markiert sogar ein neues Jahreshoch mit 7194 Zählern. Auch in Übersee lässt man sich nicht lumpen und wuchtet den S&P 500 mit 1379 Punkten auf den höchsten Stand seit dem 6. Juni 2008. Doch auch das soll noch nicht alles gewesen sein. Bis zum Monatsende stehen sogar noch 1425 Punkte auf den Anzeigetafeln. Zurück in Europa spielt die EZB den Gönner und überflutet die Märkte mit frischem Kapital. 530 Mrd. Euro stellt die EZB über 800 Banken zu einem Zinssatz von einem Prozent bereit. Während sich das alles noch positiv für die Märkte entwickelt, belastet der steigende Ölpreis dann. Der Preis der Sorte „Brent“ zieht auf 125 $ und erreicht – umgerechnet in Euro – einen neuen Höchststand. In Asien erhöht die Bank of Japan ihr Ankaufprogramm für japanische Staatsanleihen von rund 95 Mrd. Euro auf 635 Mrd. Euro. Überall wird Geld gedruckt und die Märkte mit frischem und vor Allem billigen Geld überschwemmt.

Der April macht seinem Ruf alle Ehre und veräppelt die Marktteilnehmer. Der Dax startet seine Korrektur und fällt am Freitag, den 13. Bis auf 6552 Punkte. Damit verlor er seit Anfang des Monats fast 7 Prozent. Da sich am der exibitionistischen Veranlagung der Notenbanken nicht geändert hat, darf man diese Entwicklung auf das Wiederaufkeimen der europäischen Schuldenkrise schieben. Spanien kann seine Anleihen nicht wie erhofft platzieren. Beim Blick auf Einzelunternehmen muss man einmal mehr Apple ins Auge fassen. Die Papiere gaben vom historischen Höchstkurs von 643,99 Dollar auf rund 570 Dollar ab. Damit büßte das Unternehmen ca. 70 Mrd. Dollar an Marktkapitalisierung ein.

Für den Mai darf man sich dem alten Börsenspruch „Sell in May and go away“ hingeben. Während der Dax zum Monatsersten noch 6875 Punkte aufweisen kann, wird er zum Monatsende nur noch 6208 Punkte besitzen. Die Korrektur ging also weiter. Auch die Gesamtwirtschaftslage scheint sich nicht zu bessern. So werden der europäische Fiskalpakt und auch die tiefgreifenden Sparmaßnahmen der europäischen Regierungen in Frage gestellt und aus den USA kommen schlechte Daten zum Arbeitsmarkt. Der Blick auf die Einzelwerte rückt das IPO von Facebook wieder in das Blickfeld der Marktteilnehmer. Am 18. Mai ist es dann soweit. 11,8 Mrd. Dollar sollen platziert werden. Viele wollen bei diesem IPO dabei sein und ein Stück vom Kuchen ab haben. Mark Zuckerberg gehört nach der Emission zu den fünf reichsten Männern der Welt - auf dem Papier. Wegen der großen Nachfrage wird das Platzierungsniveau aber sogar auf 16 Mrd. Dollar erhöht. Der IPO-Preis liegt statt bei 35 nun bei 38 USD. Während sich der Kurs am ersten Handelstag noch mit einem kleinen Plus aus der Affäre ziehen konnte, fiel er bis zum Monatsende auf 26,83 USD. Viele wurden hier entweder auf dem falschen Fuß erwischt oder aber, wie viele vermuteten, wissentlich abgezockt.

Im Juni geht es für den Dax noch weiter runter. Sogar die Marke von 6000 kann nicht mehr gehalten werden. Am 5. Juni stehen 5914 Zähler auf den Anzeigetafeln. Von nun an aber wird es aufwärts gehen und der Dax wird eine unglaubliche Rally hinlegen, die anscheinend nichts und niemand aufhalten kann. In Griechenland stehen nun die Regierungswahlen an. Hier steht nun die Entscheidung für oder gegen den Euro an. Je nach Ausgang steht die Pleite oder eben die Rettung des Landes bevor. Das Ergebnis lässt die Börsen aufatmen.

Der Juli zeigt sich als typischer Urlaubsmonat ohne nennenswerte Umsätze. Für den Dax geht es zwischen 6400 und 6770 hin und her. Allerdings gibt es Mitte Juli einen Einbruch von ca. 400 Punkten, der viele Teilnehmer zum Rätseln bringt. Erst später stellt man fest, dass sich einige Hedgefonds verzockt haben und computergesteuerte Handelsalgorithmen die Rutsch ausgelöst hatten. In diesem Sog starten dann auch Diskussionen über die Eindämmung des Algorithmenhandels an den Börsen.

Für den August nimmt der Dax, trotz schwerwiegender Probleme im Euroraum, die Marke von 7000 aufs Korn. Der S&P 500 erreicht mit 1426 Punkten den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren. Immer mehr Geldmittel warten darauf ordentlich investiert zu werden und somit fließen diese raus aus Anleihen rein in Aktien. Aufwärts geht es dann auch für die Papiere von Apple, die ein neues Allzeithoch erreichen. Auch für Gold geht es aufwärts. Der Kurs markiert 1693 USD je Feinunze. Zündet nun die Rohstoffrakete?

Anscheinend ja, denn im September explodiert Gold förmlich und verteuert sich auf 1787 USD je Feinunze. Auch Aktien der größeren Gold- und Silberproduzenten sehen diesen Trend. Der DAX lässt sich auch nicht lumpen und markiert am 21. September einen neuen Höchstkurs von 7478 Punkten. Ebenfalls auf Erholungskurs zeigt sich der Euro. Notierte er im Juli noch bei 1,2042 Dollar erreicht er im September wieder erstarkte 1,2818.

Mit dem Kauf langfristiger Anleihen der staatlichen Hypotheken-Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac in Höhe von 45 Milliarden Dollar durch die Fed, startet der Oktober wieder mit Unterstützungsmaßnahmen. Viele Marktteilnehmer dürften nun aber langsam auf die Präsidentschaftswahl in den USA schauen, die im November anstehen. Mit dieser Wahl stünde im ungünstigsten Fall die lockere Geldpolitik der Fed auf dem Spiel. Auch wenn die Ausgangslage durchaus schwierig und kritisch erscheint, bleibt der Dax stark zwischen 7200 und 7400 Punkten. Gold allerdings verliert schon wieder an Wert und beendet den Oktober mit 1719 USD je Feinunze.

Der November ist geprägt von der Präsidentschaftswahl in den USA und gleichzeitig dort auch mit dem Wirbelsturm „Sandy“, der große Teile der US-Ostküste zerstört. Die Wahl gewinnt Obama und wird damit im Amt bestätigt. Nun hat er wieder einiges vor sich. Nicht nur, dass er Betroffenen des Sturms unter die Arme greifen muss, nein, auch das „Fiscal Cliff“ steht an. Erringt man im US-Haushalt nicht bis zum 01.Januar 2013 eine Einigung, sollen automatisch tiefgreifende Einschnitte und Einsparungen in Kraft treten. Eine Einigung erringt man hier aber nicht wirklich. Man kann sich lediglich auf ein Verschieben der Entscheidungen einigen und somit die Einsparungen abwenden. Es ist schon merkwürdig, dass man plötzlich doch alles zeitlich dehnen kann. Der Dax bricht bis zum 16. November unterdessen von über 7400 auf zeitweise unter 7000 Punkte ein. Natürlich sind auch die US-Märkte davon betroffen und der Dow Jones fällt bis Mitte des Monats von 13.290 auf ca. 12.470 Punkte. Bei diesem Pessimismus bleibt es aber nicht. Dax und Dow erholen sich wieder und machen die Verluste wett. Zum Monatsende steigt der DAX wieder auf 7442 Punkte. Das Jahr beendet der Dax dann nahe seiner Jahreshochs und gewann somit ca. 30 Prozent zum Jahresbeginn.

Im Dax zeigten sich die Papiere des Automobilzulieferers Continental mit einem Plus von 82,12 Prozent als größter Gewinner. Die Aktie stieg auf 87,59 Euro und präsentierte sich als würdiger Dax-Wiederaufsteiger. Platz zwei sicherte sich Lanxess mit einer Performance von 65,67 Prozent und einem Kurs von 66,27 Euro. Die Bronzemedaille ging an die Lufthansa-Aktien, die um 55,04 Prozent auf 14,24 Euro kletterte. Verliererseitig ging es für die Aktie von Eon um 15,48 Prozent auf 14,09 Euro runter.

Den MDax dominierten die Aktien des Bezahlsenders Sky Deutschland, die 2012 mit einem Plus von 193,95 Prozent auf 4,133 Euro zulegten. Der Konzern profitierte im Besonderen von einer Übernahmespekulation. Für die Aktien von Metro ging es um 25,53 Prozent auf 21 Euro hinunter. Im TecDax kletterten die Papiere des Pharmazulieferers Sartorius um 89,44 Prozent auf 67,25 Euro. Abgestraft wurden hingegen die Papiere von Solarworld mit einem Minus von 67,42 Prozent und 1,059 Euro. Das Unternehmen hatte die Solarkrise deutlich zu spüren bekomme und wird auch im Jahr 2013 nicht besser dastehen können. Das Unternehmen wird mit der Insolvenz kämpfen.