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00:45 US: Fed, Reden von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari und Fed-Gouverneurin Brainard (01:00) - beide 2017 stimmberechtigt im FOMC - bei einer Konferenz des Opportunity & Inclusive Growth Institute, Minneapolis
03:10 CN: Fed, Rede von Chicago-Fed-Präsident Evans (2017 stimmberechtigt im FOMC) beim Shanghai Clearing House Forum
07:30 KWS Saat Ergebnis 9 Monate
08:00 DE: BIP 1Q (2. Veröffentlichung) kalender- und saisonbereinigt PROGNOSE: +0,6% gg Vq 1. Veröff.: +0,6% gg Vq zuvor: +0,4% gg Vq kalenderbereinigt PROGNOSE: +1,7% gg Vj 1. Veröff.: +1,7% gg Vj zuvor: +1,8% gg Vj
08:45 FR: Geschäftsklimaindex Mai PROGNOSE: 108 zuvor: 108
09:00 FR: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 56,4 zuvor: 56,7
09:00 FR: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 55,3 zuvor: 55,1
09:30 DE: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 55,5 zuvor: 55,4
09:30 DE: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 58,0 zuvor: 58,2
09:30 DE: Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), PK zu den Ergebnissen der Konjunkturumfrage Frühsommer 2017, Berlin
09:30 DE: Bundesverband Alternative Investments (BAI), Konferenz, u.a. Rede von Hessens Finanzminister Schäfer (09.45 Uhr), Frankfurt
10:00 DE: ifo-Geschäftsklimaindex Mai PROGNOSE: 113,0 zuvor: 112,9 Lagebeurteilung PROGNOSE: 121,2 zuvor: 121,1 Geschäftserwartungen PROGNOSE: 105,4 zuvor: 105,2
10:00 EU: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 56,4 zuvor: 56,4
10:00 EU: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Eurozone Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 56,5 zuvor: 56,7 Einkaufsmanagerindex gesamt PROGNOSE: 56,6 zuvor: 56,8
10:00 Fraport | SMA Solar | Norma Group | TLG Immobilien | Baywa | Hugo Boss | Evonik Industries HV
10:00 EU: Treffen Rat der Finanz- und Wirtschaftsminister (12.30 Uhr PK), ca 13 Uhr PK Bundesfinanzminister Schäuble, Brüssel
11:00 DE: Bundeskanzlerin Merkel, Rede beim Petersberger Klimadialog, Berlin
11:00 Koenig & Bauer HV
11:30 EU: EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
14:00 Pfeiffer Vacuum Technology HV
15:45 US: Einkaufsmanagerindex Service Markit Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: k.A. zuvor: 53,1
15:45 US: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit Mai (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: k.A. zuvor: 52,8
16:00 US: Neubauverkäufe April PROGNOSE: -1,0% gg Vm zuvor: +5,8% gg Vm
16:45 BE: Bundesfinanzminister Schäuble, Rede beim European Business Summit, Brüssel
22:03 CH: Quartalsüberprüfung des Stoxx-Europe-600-Index, Zürich
23:00 US: Fed, Rede von Philadelphia-Fed-Präsident Harker (2017 stimmberechtigt im FOMC), New York
Ohne Zeitangabe: US/Bundeswirtschaftsministerin Zypries, Delegationsreise nach Washington (bis 24.5.)

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Nicolai Tietze (Deutsche Bank, X-markets) - Kolumnen

Platin: Ein spezieller Fall

Mittwoch, 11.01.2017, 09:15 Uhr

Die zweite Jahreshälfte 2016 fiel für die wichtigsten Edelmetalle alles andere als rosig aus. Die Notierungen für Gold und Platin stürzten regelrecht ab. Allerdings kann sich der Jahresauftakt 2017 sehen lassen. Es wäre jedoch zu früh von einer nachhaltigen Trendwende zu sprechen. Zumal sich die Marktaussichten im Fall von Platin zuletzt sogar noch ein wenig verschlechtert haben.

2017 soll die weltweite Nachfrage nach Platin gegenüber 2016 laut Prognosen des World Platinum Investment Council (WPIC) um 2 Prozent sinken. Laut Angaben des Branchenverbandes vom 22. November wird die steigende Nachfrage im Schmuckmarkt die erwarteten Abnahmen in der Automobilbranche, der Industrie und im Anlagesegment nicht ausgleichen können. Dabei hat Europas größter Automobilbauer Volkswagen den Platin-Fans gewissermaßen einen Bärendienst erwiesen.

Platin kommt verstärkt in Autokatalysatoren zum Einsatz. Laut WPIC-Statistiken machte die Nachfrage nach Platin für Abgaskatalysatoren in den letzten fünf Jahren sogar 37 Prozent bis 42 Prozent der Gesamtnachfrage aus. Das Edelmetall ist insbesondere bei Dieselmotoren von großer Bedeutung. Angesichts der jüngsten Enthüllungen rund um geschönte Abgaswerte haben Dieselfahrzeuge jedoch viel von ihrem guten Ruf eingebüßt. Mit den entsprechenden negativen Folgen für die Nachfrage nach Dieselautos. Insgesamt soll die Nachfrage nach Platin in der Automobilindustrie 2017 laut WPIC-Prognose aufgrund einer leicht niedrigeren Nachfrage für Abgaskatalysatoren um einen Prozentpunkt sinken.

Darüber hinaus scheint die US-Notenbank Fed entschlossen zu sein, in diesem Jahr die Leitzinswende voranzutreiben. 2017 könnten uns drei weitere Leitzinserhöhungen erwarten, nachdem die Leitzinsen Mitte Dezember um 0,25 Prozentpunkte auf 0,5 bis 0,75 Prozent angehoben wurden. Damit könnte der US-Dollar weiter an Stärke gewinnen, was die Nachfrage der in der US-Währung gehandelten Rohstoffe- und Edelmetalle belasten würde.

Allerdings gilt es im Fall von Platin nicht nur die USA oder die Fed-Politik im Blick zu behalten. Südafrika spielt eine entscheidende Rolle. Etwa drei Viertel des weltweiten Platinangebots stammen aus der größten Volkswirtschaft Afrikas. In den vergangenen Jahren sorgten größere Arbeiterstreiks für Zwischenhochs beim Platinpreis. Zuletzt beruhigte sich die Lage jedoch.

Solche Streiks können jedoch jederzeit auf die Tagesordnung zurückkehren und für überraschende Preissteigerungen sorgen. Außerdem könnten die in Zusammenhang mit der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA stehenden Erwartungen der Anleger für eine Platinpreiserholung sorgen. Höhere Staatausgaben und erwartete Infrastrukturprogramme bescherten uns zuletzt etwas höhere Inflationserwartungen und die Aussicht auf ein höheres Wirtschaftswachstum. Auf diese Weise könnten die Industrie- und Investorennachfrage nach Platin befeuert werden.

Spekulative Anleger, die steigende Platinpreise erwarten, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 4 der Deutschen Bank (WKN DX84XT) auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende Platinpreise setzen möchte, erhält mit einem Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 4 der Deutschen Bank (WKN DX84PL) die Gelegenheit dazu.

Stand: 11.01.2017

von Nicolai Tietze


© Deutsche Bank AG 2017
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

nicolai-tietze

Nicolai Tietze vom X-markets-Team der Deutschen Bank, ist mitverantwortlich für die Produktpalette und den Vertrieb von Hebelprodukten und Zertifikaten. Außerdem schreibt er Kolumnen für verschiedene Finanzportale und ist ein begehrter Interviewpartner der Fernsehsender. Nach einer Banklehre und einem Betriebswirtschaftsstudium an der ESB Business School in Reutlingen und London startete Nicolai Tietze seine berufliche Laufbahn 2002 bei der Deutschen Bank als Aktienhändler.

Die regelmäßigen Kolumnen von Nicolai Tietze bieten einen weiten Überblick zu verschiedenen Märkten weltweit. Dabei werden sowohl Werte aus der Dax – Familie, Indizes wie der Dow Jones oder der Dax selbst, aber auch Rohstoffe wie Gold, Silber, Platin und Öl betrachtet. Zu jedem dieser Werte werden dann auch entsprechende Derivate (Zertifikate, Optionsscheine) vorgestellt.
Diese Betrachtungen werden mit weltwirtschaftlichen Themen oder Unter- nehmensdaten verknüpft. So spielen Quartalszahlen und Konjunkturdaten eine große Rolle, aber auch weitreichende politische Entscheidungen in Europa oder den USA.

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