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Wochenausblick von LynxBroker

Wochenausblick LYNX Broker KW 20/2017 Bechtle

Montag, 15.05.2017, 10:06 Uhr

In der neuen Börsenwoche werden Industrieproduktionsdaten für China, Japan und die USA ausgewiesen. Außerdem werden BIP-Daten für die Eurozone und Japan, sowie die ZEW-Konjunkturerwartungen für die Eurozone und Deutschland von Marktinteresse sein. Als Aktie der Woche wird das TecDAX-Unternehmen Bechtle präsentiert.

Jetzt online lesen unter: https://www.lynxbroker.de/analysen/wochenausblick


Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

DAX bleibt auf Rekordniveau – Dow Jones und S&P 500 mit Wochenverlusten – Snap stürzt ab

Nach der enormen Gewinnserie legte der Deutsche Aktienindex am Donnerstag zunächst eine Verschnaufpause ein. Erst zum Wochenschluss holte er dann nochmals Anlauf, doch die Rekordmarke von 12.783,23 Punkten via Xetra wurde nicht mehr erreicht. An der Wall Street mussten der Dow Jones und der S&P 500 einen Wochenverlust hinnehmen. Der NASDAQ 100 konnte allerdings in der vierten Woche in Folge Gewinne verzeichnen und glänzte mit einem neuen Rekordhoch. Ein Kursdebakel erlebte das Social-Media- und Technologieunternehmen Snap am Donnerstag. Mit dem beträchtlichen Kursverfall von über 21,45 Prozent gingen Verluste von rund 3,263 Mrd. US-Dollar einher. Zwar erholten sich die Papiere am Freitag deutlich, doch dies war wohl eher technisch bedingt.

Beim deutschen Leitindex DAX standen am Freitag mit dem Xetra-Schluss 12.770,41 Punkte auf der Kurstafel. Das Handelsvolumen lag bei 3,86 Mrd. Euro. Der XDAX notierte um 22:15 Uhr mit 12.781,43 Punkten, der FDAX notierte zum Handelsschluss an der EUREX mit 12.783,50 Zählern. Der Dow Jones schloss mit 20.896,61 Punkten, die Rekordmarke liegt bei 21.169,11 Punkten. Der NASDAQ 100 notierte zum Handelsschluss bei 5.686,81 Punkten, der Rekord beträgt 5.691,21 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 schloss mit 2.390,90 Zählern, der Rekord beträgt 2.403,87 Punkte. Der Euro notierte nach US-Börsenschluss bei 1,0931 US-Dollar. Eine Feinunze Gold war am Spotmarkt für 1.228,43 US-Dollar zu haben, Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zum US-Handelsschluss im Juli-Kontrakt 50,84 US-Dollar das Fass. Der Euro-Bund-Future schloss am Freitag an der EUREX mit 160,93 Zählern. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt aktuell bei 0,39 Prozent. Der Spread zwischen zehnjährigen deutschen Bunds und zehnjährigen US-Staatsanleihen (2,33 Prozent Rendite) liegt derzeit bei 194 Basispunkten. In der neuen Handelswoche wird die Finanzagentur des Bundes eine Auktion mit Kapitalmarktinstrumenten (Bund) mit einer dreißigjährigen Laufzeit und einem avisierten Emissionsvolumen von 1,0 Mrd. abhalten. Es handelt sich um eine Aufstockung.


21,45 Prozent Kursverlust – 3,263 Mrd. US-Dollar Börsenwert verbrannt - Citi spricht von Kaufgelegenheiten

„Fünf Studien zu Snap – alle vom 11.5.2017 – ergeben ein Durchschnittskursziel von 22,40 US-Dollar“, berichtet Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker und erläutert: „Per Tagestief notierte Snap am Donnerstag gerade einmal 59 US-Cent oberhalb des IPO-Preises. Technische Erholungsbewegungen könnten den Wert zwar noch bis über 20,00 US-Dollar heben, ein Langzeitinvestment wird Snap dadurch noch lange nicht“, erläutert Friczewsky.

„Aktuell sollten wohl vorerst auch keine neuen Analyseneinstufungen helfen, um den Kurs signifikant zu stabilisieren -schon gar nicht von direkt am IPO beteiligten Häusern, die nebenbei auch noch Aktien von Snap halten“, führt Friczewsky aus.


Volkswirtschaftliche Daten und Unternehmensnachrichten

In der Nacht zum Montag werden in der asiatischen Handelszeit japanische Erzeugerpreise für den April um 01:50 Uhr und chinesische Daten mit den Anlageinvestitionen, der Industrieproduktion und dem Einzelhandelsumsatz (alle Werte für den April) um 04:00 Uhr veröffentlicht. Der Monatsbericht der Bundesbank steht für 12.00 Uhr auf dem Kalender und am Nachmittag wird der US-Empire-State-Index für den Mai um 14:30 Uhr publiziert. Von höherer Bedeutung könnte der um 16:00 Uhr anstehende NAHB-Hausmarktindex für den Mai sein. Die US-Netto-Kapitalflüsse (TIC-Flows) werden zum US-Börsenschluss um 22:00 Uhr ausgewiesen. Eine Reihe von Unternehmen berichten von ihren aktuellen Quartalszahlen und ihren Jahresergebnissen, unter anderem legen Aurubis (DE), Bilfinger (DE), Deutsche Pfandbriefbank (DE), Grammer (DE), Indus Holding (DE), Porsche (DE), RWE (DE), Talanx (DE), Tui (DE) und United Internet (DE) ihr aktuelles Zahlenwerk vor.

Am Dienstag wird um 06:30 Uhr der japanische Aktivitätsindex der Industrie für den März veröffentlicht, um 08:45 Uhr werden die französischen Verbraucherpreise im April ausgewiesen. Britische Einzelhandels-, Erzeuger- und Verbraucherpreise im April und der DCLG-Hauspreisindex für den April stehen für 10:30 Uhr auf der Agenda. Um 11:00 Uhr folgt die Handelsbilanz für die Eurozone im März. Von Wichtigkeit wird jedoch vor allem das zeitgleich veröffentlichte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für die Eurozone im ersten Quartal sein. Ebenfalls um 11:00 Uhr werden die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sowie die Eurozone im Mai publiziert. Die um 14:30 Uhr veröffentlichten US-Baubeginne und Baugenehmigungen im Monat Mai sowie die US-Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im April um 15:15 Uhr bilden die Highlights der US-Session. Nach US-Börsenschluss achten Rohölhändler auf die um 22:30 Uhr ausgewiesenen API-Rohöllagerbestandsdaten der Woche. Viele weitere Konzerne publizieren ihre Quartalsberichte und Jahresergebnisse, darunter unter anderem Home Depot (US), Jack in the Box (US), Easyjet (GB), Staples (US), Urban Outfitters (US), Vodafone (GB) und Weibo (CN).

Am Mittwoch stehen um 01:50 Uhr die japanischen Maschinenaufträge für den März sowie um 06:30 Uhr die japanische Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im März und Arbeitslosenzahlen für den April aus Großbritannien zur Marktbewertung an. Im weiteren Verlauf des Handelstages werden um 11:00 Uhr Verbraucherpreise für die Eurozone im April und die US-EIA-Rohöllagerbestandsdaten der Woche um 16:30 Uhr ausgegeben. Eine Reihe von Unternehmen legen ihre aktuellen Quartalszahlen vor, darunter zum Beispiel ABN Amro (NL), American Eagle Outfitters (US), Bouygues (FR), Cisco Systems (US) und Target (US).

Am Donnerstag wird um 01:50 Uhr das japanische BIP für das erste Quartal ausgewiesen, um 03:30 Uhr folgt der chinesische Hauspreisindex für den April. Britische Einzelhandelsumsätze im April stehen um 10:30 Uhr zur Bewertung an und um 13:30 Uhr wird das Sitzungsprotokoll der letzten EZB-Sitzung veröffentlicht. Am Nachmittag werden aus den USA die Daten zu den Erstanträgen und fortgesetzten Anträgen auf Arbeitslosenhilfe von Belang sein, sowie der Philadelphia-Fed-Index für den Mai. Um 16:00 Uhr werden die US-Frühindikatoren für den April ausgewiesen. Erneut werden viele Konzerne von ihren aktuellen Quartalsergebnissen und Jahresergebnissen berichten, darunter Alibaba (CN), Autodesk (US), Applied Materials (US), Burberry (GB), Gap (US), Mayr-Melnhof (AT), McKesson (US), Merck KGaA (DE), National Grid (GB), Ralph Lauren (US), Salesforce (US), Südzucker (DE), Thomas Cook (GB), Wal-Mart Stores (US), Wirecard (DE) und Zooplus (DE).

Die französischen ILO-Arbeitslosendaten für das erste Quartal werden am Freitag um 07:30 Uhr zuerst auf der Agenda der Händler stehen. Um 08:00 Uhr werden die Erzeugerpreise für Deutschland im April publiziert, um 10:00 Uhr folgt das Leistungsbilanzsaldo der EZB für den März. Die Trendumfrage der Confederation of British Industry (CBI) mit den industriellen Auftragseingängen für Großbritannien im Mai wird um 12:00 Uhr veröffentlicht. Am Nachmittag wird um 16:00 Uhr das Verbrauchervertrauen für die Eurozone im Mai publiziert und um 21:30 Uhr schließlich der CoT-Bericht der CFTC ausgegeben. Die grafisch aufbereiteten COT-Daten bekommen Anleger auf der Seite Commitments of Traders Report von LYNX tagesaktuell zur Verfügung gestellt.. Nur wenige Unternehmen berichten von ihren aktuellen Zahlen, darunter Campbell Soup (US), Deere & Co (US) und Footlocker (US).


Bechtle – IT aus Baden-Württemberg

Bechtle (ISIN: DE0005158703– Symbol: BC8 (IBIS) – Währung: Euro) blickt auf drei Jahrzehnte Wachstum zurück. Heute besteht der Konzern aus rund 70 IT-Systemhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie IT-Handelsgesellschaften in 14 Ländern Europas. Zudem gehören rund 25 weitere Tochterunternehmen zur Bechtle-Gruppe. Das Unternehmen bietet seinen Kunden das komplette Produktportfolio der IT-Welt: Technologiekonzepte wie Mobile Solutions, Cloud Solutions und Data Center Solutions, dazu Client Management, IT Security, Virtualisierung, Networking Server Storage und Training Services. Bechtle betreibt außerdem 41 Competence Center für besonders beratungsintensive IT-Themen. Zusätzlich gilt Bechtle im so genannten IT-E-Commerce- Bereich zu den führenden Anbietern Europas – hier werden über 70.000 Hard- und Softwareprodukte in einem Onlineshop oder via E-Procurement und Telesales angeboten.

Die Bechtle GmbH startete 1983 und ging im Jahr 1995 ging Bechtle mit 150 Produkten erstmals online. Das Börsendebüt folgt im Jahr 2000 mit einem Ausgabepreis von 27,00 Euro pro Aktie. Im Jahr 2004 knackte das Unternehmen die erste Umsatzmilliarde und heute kann man stolz auf ein EBIT von 145 Mio. Euro, 7.667 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz (2016) in Höhe von 3,094 Mrd. Euro verweisen. Sitz des Konzerns ist Neckarsulm in Baden-Württemberg. Die Vorstände Thomas Olemotz (CEO), Michael Guschelbauer und Jürgen Schäfer leiten das Unternehmen. Die Konzernleitung gibt insgesamt für 2017 ein deutliches Wachstum gegenüber 2016 an, Umsatz und Ergebnis sollen anziehen.

Bechtle – 1. Quartal 2017 mit soliden Zahlenwerk

Am 10.5.2017 präsentierte die Bechtle AG ihre aktuellen Zahlen. Der Umsatz im ersten Quartal 2017 ist im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 13,9 Prozent gewachsen (von 704,9 auf 803,1 Mio. Euro). Die Bruttomarge des Unternehmens hält sich stabil bei 14,8 Prozent. Auch beim EBIT ging es von Q1/16 auf Q1/17 um 18,1 Prozent nach oben (von 27,0 auf 31,8 Mio. Euro). Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs auf 7.708. Die Kontinuität in der Dividendenpolitik bestätigt sich mit einer nochmaligen Steigerung der Dividende auf nunmehr 1,50 Euro je Anteilsschein, es ist die siebente Dividendenerhöhung in Folge.

Analysen zur Aktie von Bechtle

Baader Bank, Bankhaus Lampe, Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, Hauck & Aufhäuser, Independent Research, Kepler Cheuvreux und Warburg Research haben seit November 2016 Analysen zur Aktie von Bechle gefertigt. Die Kurszielspanne reicht von 89,00 Euro (Hauck & Aufhäuser vom 11.11.2016) bis 120,00 Euro (Warburg Research vom 10.05.2017). Kumuliert man die Kursziele der neun Analysen, ergibt sich daraus ein Durchschnittskursziel in Höhe von 104,33 Euro. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 108,50 Euro aus dem Xetra-Handel. Rein auf das Durchschnittskursziel bezogen, ist das Potenzial der Aktie als ausgeschöpft zu betrachten. Blickt man auf die aktuellsten vier Analysen vom 10.5. 2017, läge das Durchschnittskursziel bei 110,00 Euro. Dennoch wird die Luft für die Bechtle-Aktie dünner.

Die Aktie und ihre Aktionärsstruktur

Bechtle-Aktien können via Xetra, aber auch via Börse Frankfurt, Tradegate, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover und München erworben werden. Die Wertpapiere der Bechtle AG sind dem Handelssegment Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse zugeordnet, außerdem gehören sie dem TecDAX an. Insgesamt sind 21 Mio. Aktien ausstehend. Am 30.3.2000 feierte die Aktie ihre Erstnotiz. Anders als man dies von einem Wert im TecDAX und mit einer Erstnotiz zu Zeiten des Neuen Marktes erwarten würde, zahlte Bechtle von Anfang an Dividenden. Waren es im Jahr 2000 0,25 Euro Dividende, so sind es im Jahr 2015 1,40 Euro. Folglich wurde die Dividende überwiegend gesteigert. Das sieht in der langfristigen Betrachtung mehr als nachhaltig aus.

Der Markt bewertet Bechtle derzeit mit 2,28 Mrd. Euro. Die Aktie kostete in den letzten 52 Wochen 110,55 Euro im Hoch und 84,57 Euro im Tief. Der Durchschnittskurs der letzten 250 Tage lag bei rund 98,25 Euro. Auf Sicht von fünf Jahren lag die Performance bei rund 225 Prozent. Damit lag der Benchmark-Index TecDAX, der sich im gleichen Zeitraum mit einem Plus von rund 178 Prozent entwickelte, leicht im Hintertreffen.

Mit einem Streubesitz von 43,61 Prozent sind die größten Anteilseigner Karin Schick mit 35,02 Prozent, Flossbach von Storch mit 9,94 Prozent, Allianz Global Investors mit 5,42 Prozent, DWS Investments mit 3,01 Prozent und BNP Parisbas mit 3,00 Prozent.

Fundamentaldaten zur Aktie von Bechtle

Für das Geschäftsjahr 2016 (bilanziert wird bei Bechtle zum 31.12. gemäß IFRS in Euro) wies der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 3,1 Mrd. Euro aus (2015: 2,8 Mrd. Euro; 2014: 2,6 Mrd. Euro; 2013: 2,3 Mrd. Euro; 2012: 2,1 Mrd. Euro). Es besteht also seit vielen Jahre ein stetiger Umsatzanstieg. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag 2016 bei 145,1 Mio. Euro. Das Zinsergebnis steht mit einem Plus in Höhe von 1,0 Mio. Euro in den Büchern. Als Jahresüberschuss wurden für 2016 103,4 Mio. Euro ausgewiesen. Das Nettoergebnis je Aktie betrug 4,92 Euro. Für 2016 schüttete der Konzern eine Dividende von 1,50 Euro je Anteilsschein aus. Die Ausschüttungssumme betrug 31,5 Mio. Euro. Die Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von etwas mehr als einem Drittel des Jahresüberschusses kann als konservativ bezeichnet werden. Im Geschäftsjahr 2016 beschäftigte das Unternehmen gemäß Bilanz 7.904 Mitarbeiter. 2012 waren es nur 5.970 Mitarbeiter. An liquiden Mitteln wurden für 2016 140,4 Mio. Euro erklärt, das wirtschaftliche Eigenkapital ist mit 694,1 Mio. Euro angesetzt, das gezeichnete Kapital beträgt 21,0 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten werden mit 575,3 Mio. Euro ausgewiesen. Die Bilanzsumme liegt bei 1,3 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalquote betrug für 2016 rund 54,7 Prozent. In den Bilanzprognosen für 2017 und 2018 werden Umsätze in Höhe von 3,33 Mrd. und 3,58 Mrd. Euro angeführt. Das EBIT soll 2017 160,10 Mio. Euro betragen, 2018 sollen es 175,40 Mio. Euro sein. Der Gewinn je Aktie könnte 2017 demnach bei 5,43 Euro liegen und sich 2018 auf 5,93 Euro steigern. Die Dividende könnte 2017 auf 1,70 Euro je Anteilsschein angehoben werden, für 2018 dürfte sie sogar bei 1,90 Euro pro Stück liegen. Der Cashflow je Aktie soll 2017 bei 5,82 Euro und für 2018 bei 6,47 Euro liegen. Das Nettovermögen je Aktie soll 2017 bei 36,89 Euro liegen und sich 2018 auf 40,98 Euro weiter erhöhen. Der Nettogeldbestand des Konzerns soll 2017 bei 158,00 Mio. Euro liegen und sich 2018 auf 209,90 Mio. Euro erhöhen.

Bechtle wird am 1.6.2017 seine Hauptversammlung in Heilbronn abhalten. Den Halbjahresfinanzbericht wird es am 10.8.2017 geben, die Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2017 soll am 10.11.2017 folgen.


Unser charttechnischer Ausblick – Märkte weiterhin im Höhenflug

DAX-Future (Kontrakt 06-17)

Der DAX-Future konnte sich in den vergangenen Handelswoche nicht entscheiden und tendierte somit stark seitwärts. Die Marke von 12.750 Punkten war dabei der Mittelwert, um den sich der Markt bewegte. Das Wochenhoch lag am Montag nur knapp unter dem Vorwochenhoch, das Wochentief lag im Bereich bei 12.660 Punkten. Eine erwartete Bewegung in Richtung 12.600 trat vorerst nicht ein. Somit wurden kaum Käufe umgesetzt. Der Wochenschlusskurs lag im Bereich 12.780 und somit rund 60 Ticks höher als der Vorwochenschlusskurs. Auch in den kommenden Handelstagen sollte weiterhin die Aufwärtsseite im Fokus bleiben. Käufe in Richtung der 12.850 Punkte könnten eine Überlegung wert sein. Wie bereits in der letzten Analyse angesprochen, wäre jedoch eine Konsolidierung in Richtung 12.600 oder gar in Richtung 12.500 eines der bevorzugten Szenarien für interessante Käufe, da ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis bestehen würde. Verkäufe sind aus aktueller Sicht noch keine Option – erst ein aufkommendes starkes Abwärtsmomentum könnte gegebenenfalls Chancen für Verkäufe bieten.

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.


EUR.USD

Zum Montag der vergangenen Handelswoche konnte der EUR.USD kurz die Marke von 1,1000 überwinden, bevor das Währungspaar, wie vermutet, mit etwas größeren Schritten einen vorläufigen Rückzug antrat. Bis zum Donnerstagshandel ging es auf knapp unter 1,0850 herunter. Zum Freitag konnte sich der EUR.USD dann etwas erholen, schaffte den erneuten Sprung über die Marke von 1,0900 und schloss zum Freitagabend im Bereich 1,0930. Die Frage ist jetzt, ob sich die Kernunterstützung von 1,0820 etablieren und das Währungspaar nachhaltig über dieser bleiben kann. Aus aktueller Sicht wären gegebenenfalls Käufe mit dem Ziel des erneuten Erreichens der Marke von 1,1000 denkbar. Verkäufe wären aktuell noch keine nennenswerte Option. Erst ein dauerhaftes Unterschreiten der Unterstützung von 1,0820 könnte die Abwärtsseite eventuell wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken lassen.

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.


Bund-Future (Kontrakt 06-17)

Der Bund-Future zeigte in der vergangenen Handelswoche wenig ausschlaggebende Bewegungen. Der Markt schwankte eher seitwärts als dass sich ein nennenswerter Trend ausbilden konnte. Die Marke von 160,50 Zählern, um die sich der Bund-Future hauptsächlich bewegte, erwies sich teilweise als Widerstand und teilweise als Unterstützung. Am Freitag konnte der Markt dann leicht an Kraft gewinnen und kletterte bis kurz vor den Bereich von 161,00 Zählern. Dort ließ sich auch der Freitagsschlusskurs ablesen. Für die kommenden Handelstage ist die Situation aus charttechnischer Sicht jedoch weiterhin etwas unsauber. Eine klare Trendtendenz kann nicht festgemacht werden. Vorsichtig eingeschätzt wäre eine Weiterführung der Freitagsbewegung in Richtung 161,50 ein mögliches Szenario. Ein erneutes Unterschreiten der 160,50 käme möglicherweise der Abwärtsseite wieder etwas zugute und es wären Verkäufe mit dem Ziel 159,80 denkbar.

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.


S&P-Future (Kontrakt 06-17)

Direkt mit der Eröffnung am Montag konnte der S&P-Future den Sprung auf neue Höhen schaffen und markierte das angenommene Ziel von rund 2.405,00 Zählern. Ab da sackte der Markt fast täglich leicht ab, doch die Kernunterstützung für die Longseite bei 2.375,00 Punkten konnte gehalten werden. Das Wochentief lag knapp unter 2.380,00, der Wochenschlusskurs im Bereich 2.387,50. Die Bewegung der vergangenen Handelswoche kann aus aktueller Sicht noch klar als eine charttechnisch saubere Konsolidierung der Aufwärtsbewegung seit Mitte April gewertet werden, das könnte in den kommenden Tagen durchaus für eine Weiterführung des Longvorteils sprechen. Neue Hochs wären nicht auszuschließen und könnten als realistisch eingestuft werden. Sollte der Markt unter die Unterstützung von 2.375,00 absacken, bekäme der Aufwärtsvorteil einen leicht unsauberen Charakter und Käufe sollten etwas zurückgenommen werden. Verkäufe sind jedoch aktuell noch keine nennenswerte Option.

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.


Aktie: Bechtle AG (EUR)

Die Aktie der Bechtle AG konnte sich in den vergangenen fünf Handelsjahren sehr gut entwickeln. Aus dem Bereich um die Marke von 30,00 Euro ging es hinauf bis auf über 100,00 Euro und erst kürzlich konnte ein Hoch von gut 110,00 Euro erreicht werden. Der Aufwärtstrend kann aus charttechnischer Sicht als sauber bezeichnet werden, wobei es hin und wieder Kursrücksetzer gab, die vorherige Tiefs unterschritten. Die strategisch besten Einstiegspunkte wären Entrys nach Konsolidierungen gewesen, Ausbruchsstrategien hätten hingegen schlechtere Ergebnisse geliefert. Der aktuelle Schlusskurs der Vorwoche konnte knapp unter der Marke von 109,00 abgelesen werden. Die Zeichen für die Bechtle-Aktie scheinen auch für die Zukunft weiterhin auf Grün zu stehen, weitere Hochs sind nicht auszuschließen. Wie in der Vergangenheit wären gegebenenfalls Einstiege nach oder während Konsolidierungen interessant – ein direkter Kauf würde aus aktueller Sicht als sehr aggressiv gelten. Sollte der Wert nachhaltig unter die Unterstützung von 92,50 Euro absacken, wären Käufe vorerst uninteressanter und eine neue Analyse wäre anzuraten.

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.


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