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Faszination Daytrading

Was macht Daytrading zu dem was es ist? Sind es die möglichen exorbitanten Gewinne? Ist es der Nervenkitzel, das Risiko, die Gefahr oder doch einfach nur der Spaß, sich mit anderen Gleichgesinnten zu messen? Worin liegt der Unterschied zum Investieren und welche Charaktereigenschaften muss man besitzen um sich am Markt behaupten zu können?

Kesso Oktober 2009


Was ist Daytrading überhaupt?

Kurz und einfach zu formuliert, ist es der Kauf und der Verkauf von Wertpapieren innerhalb eines Handelstages. Wer sich schon mit dem Thema befasst hat, wird jetzt sicherlich mit dem Kopf wanken und mir nicht voll und ganz zustimmen. - Ihr habt ja Recht. Sehr oft spielt sich dieses Geschäft nämlich nicht nur innerhalb eines Tages (intraday), sondern sogar innerhalb weniger Minuten oder gar Sekunden ab. Womit wir auch schon bei einer wichtigen Charaktereigenschaft erfolgreicher Trader wären - Entscheidungsfreude.
Wer sich anhand von Unternehmensmeldungen nicht zügig entscheiden kann, ob eine Nachricht einen Kauf oder einen Verkauf wert ist, wird in diesem knallharten Business nicht lange durchhalten. Das mag hart klingen, trifft den Nagel aber auf den Kopf. Kann ich diese Entscheidungen nicht treffen, renne ich dem Kurs möglicherweise ewig hinterher und kaufe dann doch völlig entnervt ohne Limit, bekomme einen zu hohen Kurs eingebucht und laufe somit eher Gefahr einen schnellen Verlust realisieren zu müssen. Das wollen wir doch aber nicht.

Der Unterschied des Daytraders zum Investor

Das Gegenteil zum Daytrader stellt der Investor dar. Ihm geht es nicht um den schnellen Euro, sondern um eine nachhaltige Entwicklung des Aktienkurses bzw. des Unternehmens. Er muss sich mit den Kennzahlen und vor allem den langfristigen Zukunftsaussichten des Unternehmens auseinandersetzen und sollte möglichst alles zur Firma wissen. Zudem interessieren ihn auch Dividendenzahlungen, die er fest in seine Anlageentscheidung mit einbezieht. Das alles sind Details, die für die Handelsaktivität eines Daytraders nicht wirklich relevant sind. Ihn interessiert eine aktuelle Meldung, eine möglicherweise gerade günstige Chartsituation, oder aber einfach nur ein Zock einer Börsencommunity. Einer seiner Grundsätze ist es schließlich, sich nicht in eine Aktie zu verlieben. Die Chancen lauern überall.
Verliebt man sich aber dennoch in einen Wert, der gegenwertig gegen einen läuft, so ist es wichtig, sich diesen Fehler rechtzeitig einzugestehen. Disziplin ist hier das Zauberwort. Hier gilt es seine Stopkurse strikt einzuhalten.

Entwicklungsphasen

In der Entwicklungsphase wird man Fehler machen, das ist unumgänglich. Nur darf man sich dann nicht in sein Schneckenhaus zurückziehen und anfangen zu hoffen, sondern muss aus den Fehlern lernen und diese in Zukunft versuchen zu vermeiden. Auf keinen Fall darf man sich den begangenen Fehler anfangen schön zu reden. Wurde ein Fehler begangen, muss er korrigiert werden - eiskalt. Ein Daytrader sucht sich täglich seine Chancen am Markt und ist nicht auf Hoffnungen und Träumereien angewiesen. Wer aus Fehlern lernt, kann diese schnell ausbügeln und sie in Zukunft hoffentlich vermeiden. Man muss ja nicht immer die 'Lernen durch Schmerz' - Methode praktizieren, auch wenn sie die wohl einprägsamste ist.

Daytrader - Ein Beruf?

Für Außenstehende ist es sicherlich schwer, den Beruf des Daytrader als eben diesen anzuerkennen. Den ganzen Tag am PC zu sitzen und Buttons zu drücken, kann man doch ohne einen Anstellungsvertrag nicht wirklich als Arbeit bezeichnen. Oder? Ob man es nun will oder nicht, die Entwicklung zum Daytrader darf durchaus mit anderen Lehrberufen verglichen werden - drei Jahre Lehrzeit sollte man also durchaus einplanen. Wie in allen Berufen gibt es ein paar Blitzmerker und ein paar, die es wohl nie schaffen werden. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Der wohl größte Unterschied zu einem 'normalen' Beruf ist die Tatsache, dass einem hier Fehler recht teuer zu stehen kommen können. Entmutigen lassen sollte man sich davon aber auf keinen Fall.

Der Reiz des Daytrading

Worin liegt aber nun der Reiz, sich tagtäglich mit gleichgesinnten Verrückten zu messen und dem Markt den einen oder anderen Euro abzuringen? Das ist wohl recht einfach zu erklären - es ist der wirtschaftliche Aspekt. Jeder der sich dem Daytrading widmet, wird dies tun um Gewinne zu machen. Warum auch sonst? Langfristig verfolgt man vielleicht sogar das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit. Wer klug agiert, einen guten Riecher entwickelt und einer erfolgreichen Strategie folgt, dem stehen durchaus exorbitante Gewinne ins Haus. Aber auch mit der Kehrseite der Medaille muss man leben können. Wo große Gewinne winken, ist auch immer ein hohes Risiko dabei. Wer also an der Börse und besonders im Intradayhandel agieren will, sollte sich ein ordentliches Geldpolster anlegen, auf welches er nicht angewiesen ist und welches er im schlimmsten Fall auch als Totalverlust abschreiben kann.

Wer aber Spaß an diesem Job hat wird es sicherlich schaffen und seinen Weg gehen.

In diesem Sinne,
Euer peketec - Team