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Depotverwaltungssoftware: Börsenerfolg durch Übersicht

Börsenerfolg durch Übersicht 31. Januar 2013

Zwei wichtige Faktoren spielen für Privatanleger vor allem eine Rolle, wenn es um den Wertpapierhandel und Aktienanlagen geht: Einerseits ist es wichtig, für eine möglichst breite Streuung des eigenen Anlagekapitals zu sorgen, um das Risiko zu minimieren, und zweitens ist es wichtig, vor allem einen langfristigen Anlagehorizont zu wählen, um über einen langen Zeitraum hinweg Gewinnpotenziale abzuschöpfen und Schwankungen damit auszugleichen. Vor allem der erste Punkt führt aber schnell zu einer Schwierigkeit: Mit der steigenden Zahl der Aktien im Depot geht schnell die Übersicht über die Kurse und Kursentwicklungen der einzelnen Papiere verloren, wichtige Signale, die zum Kauf oder zum Verkauf veranlassen würden, werden so oft schnell übersehen. Das mindert auf lange Sicht den Gewinn, und erhöht das Risiko der eigenen Wertpapieranlage.

Die Lösung: Depotverwaltungssoftware

Je mehr Papiere sich in einem Depot ansammeln, desto schneller geht die Übersicht verloren - und desto mehr profitiert man von einer guten Software für die Depotverwaltung. Die ist nicht nur für Profis wichtig, sondern auch für Privatanleger in jedem Fall empfehlenswert. Nur so gelingt es, auch bei einer hohen Wertpapiermenge die Übersicht zu behalten und Kursentwicklungen, Gewinnen und Verlusten sicher und zeitnah zu folgen. Wichtige Punkte, an denen man reagieren sollte, werden so nicht mehr übersehen, und der optimale Zeitpunkt für eine Handelsaktion kann sicher abgepasst werden. Gerade hochspekulative Papiere sind oft besonders zeitkritisch und erfordern damit entsprechende Aufmerksamkeit. Eine gute Depotverwaltungssoftware sollte aber auch für Privatanleger bestimmte Mindestforderungen erfüllen, was den Leistungsumfang angeht.

Was eine Depotverwaltungssoftware unbedingt können sollte

Eine gute Depotverwaltung erlaubt das schnelle Anlegen von allen Arten von Wertpapieren, unterstützt dabei die ISIN und die WKN - Kennnummern und die Eingabe aller wichtigen Daten. Da unterschiedliche Banken auch unterschiedliche Gebührensätze haben, ist es sinnvoll, wenn sich in der Depotverwaltungssoftware auch verschiedene Wertpapierkonten anlegen lassen, um je nach Bank auch die geltenden Gebührensätze in der Gewinn- und Verlustrechnung mit einfließen zu lassen.

Der wichtigste Teil bei der Depotverwaltung, um tatsächlich eine gute Übersicht zu erhalten, ist die Kursaktualisierungsfunktion. Am besten sollte der aktuelle Kurs eines Papiers von der Software selbst und automatisch bezogen werden, um über riskante Entwicklungen bereits möglichst früh informiert zu sein. Warnmeldungen sollten dabei sowohl standardmäßig vorhanden sein, als auch frei konfigurierbar, um optimale Sicherheit zu gewährleisten. Auf diese Art und Weise kann man sich auch informieren lassen, wenn der Kurs lediglich einen bestimmten Kurs unter- oder überschreitet. Die Darstellung der Kurse sollte so umfassend wie möglich konfigurierbar sein, um auch Trendanalysen durchführen zu können. (Software zur Verwaltung Ihrer Wertpapiere finden Sie hier)

Gewinne und Verluste sollten über frei definierbare Zeiträume hinweg ausgewiesen werden können und sowohl für einzelne Papiere als auch für Gruppen von Papieren oder auch das gesamte Portfolio. Besonders beim Charting ist es wichtig, so viele Parameter und Benchmarks wie möglich definieren zu können, damit auf einen Blick erkennbar ist, auf welchem Weg sich ein bestimmtes Papier befindet. Ein integriertes Orderbuch für Käufe und Verkäufe empfiehlt sich, um auch den Überblick über die einzelnen Transaktionen zu behalten. Einzeldaten wie Jahres- oder Tageshochs und -tiefs sollten in jedem Fall umfangreich abgerufen werden können - je übersichtlicher dabei die Darstellung in den einzelnen Charts, desto besser in der Regel auch die Übersicht. Auf diese Art und Weise gelingt dann auch eine gute und vor allem umsichtige Verwaltung des eigenen Depots - und das führt in der Regel zu guten finanziellen Erfolgen.