falls da tatäschlich jemand sein sollte ..
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Sparkassen Broker mit neuen Funktionalitäten im Direkthandel / Limits
jetzt auch im außerbörslichen Handel möglich
Wiesbaden (ots) -
Kunden des Sparkassen Brokers können ihre Wertpapierorders nun
auch im außerbörslichen Handel limitieren - mit den neuen Ordertypen
"Limit-Stop-Loss" (LSL), "Trailing Stop Loss"(TSL) und "One Cancel
the-Other" (OCO).
Der Sparkassen Broker arbeitet mit 21 Partnern zusammen und
verfügt damit über eine der größten Direkthandelsplattformen
Deutschlands. "Mit den neuen Orderfunktionalitäten bietet der
Sparkassen Broker im Direkthandel einen Service, der über den
Standard im außerbörslichen Handel weit hinausgeht", so Thomas
Gesing, Vorsitzender des Vorstandes.
Eine Limit Stop Loss-Order ist ein Stop Loss-Verkaufsauftrag mit
der Besonderheit, dass im Falle des Auslösens des Stop Loss-Limits
der Auftrag nur dann zu einer "Market"-, also "Bestens"-Order wird,
wenn der daraufhin quotierte Geldpreis gleich dem Limit oder darunter
liegt. Liegt der Preis über dem Limit, verbleibt die Limit Stop
Loss-Order im System.
Ein Trailing-Stop-Loss ist ein "nachziehender" Stop-Loss-Auftrag,
bei dem die Anleger entweder einen Prozentsatz oder aber einen
absoluten Betrag angeben, um den der Trailing Stop dann immer unter
dem aktuellen Kurs liegt. Steigen die Kurse, zieht der Trailing
Stop-Kurs automatisch nach - immer im gleichen Abstand (prozentual
oder absolut) zum Kurs des Wertpapiers. Dreht jedoch der Markt und
die Kurse fangen an zu fallen, bleibt der Trailing Stop-Loss an
seiner letzten Stelle.
Eine One Cancel the Other-Order (OCO) ist eine Kombination aus
einer klassischen Verkaufs-Order und einem Stop Loss-Auftrag. Bei
einer OCO-Order wird sowohl ein normaler Verkaufsauftrag mit einem
über dem Marktkurs liegenden Limit, als auch ein Stop Loss-Auftrag in
einer Order zusammen erfasst. Das je nach Marktsituation zuerst
erreichte Limit sorgt für eine automatische Streichung des zweiten
Limits. Bisher konnten Anleger im außerbörslichen Handel immer nur
direkt kaufen oder verkaufen, eine Orderaufgabe mit Limit war nicht
möglich.
Die Limite werden von der vwd TransactionSolutions AG in einem
zentralen Orderbuch verwaltet - auf LOM (Limit Order
Management)-Plattform für TradeLink und Quotrix, einem langjähriger
Partner des Sparkassen Brokers. Die Limit-Orders werden im Orderbuch
permanent gegen den Kursfeed des jeweiligen Emittenten/Marketmaker
und nicht, wie üblich, gegen die bestehende Orderbuchlage überprüft.
Dies hat den Vorteil, dass die Emittenten/Marketmaker immer genügend
Liquidität zur Verfügung stellen können. Wenn eine Limit-Order mit
dem vom Emittenten/Marketmaker permanent eingestellten Kurs seines
Kursfeeds übereinstimmt, löst LOM eine Quoteanfrage an den
Emittenten/Marketmaker aus. LOM prüft den daraufhin vom
Emittenten/Marketmaker gestellten Kurs (Bid/Ask), ob er noch mit dem
Limit der Limit-Order übereinstimmt. Ist dies der Fall, so sendet
TradeLink-LOM automatisch einen Traderequest zum Kauf oder Verkauf
eines Wertpapieres an den Emittenten/Marketmaker respektive an das
Quotrix-System. Emittenten/Marketmaker haben keinen Einblick in das
Orderbuch.
Die neuen Ordertypen des Limit Order Managements stehen den Kunden
des Sparkassen Brokers auch im Quotrix-System zur Verfügung. Außerdem
neu und einzigartig für ein börsliches Handelssystem: Bei Quotrix
werden Limitorders nicht mehr automatisch bei Kursaussetzungen oder
Dividendenzahlungen des Unternehmens gelöscht, wie sonst im
Parketthandel üblich. Anleger können damit zum ersten Mal auch in
einem Börsensystem weiterhandeln und müssen nicht mehr ihre Order neu
einstellen. Quotrix ist das börsliche Market-Maker-Handelssystem der
Börse Düsseldorf für private Anleger mit verbindlichen Quotes,
sekundenschnellem Handel ohne Teilausführungen, börslicher
Handelsüberwachung und Öffnungszeiten von 8-23 Uhr.
Zusätzliche Informationen und viele Beispiele zum Limit Order
Management des Sparkassen Brokers finden Sie auf
www.sbroker.de ->
Aktuelles & Angebote -> Aktuelles & Hintergrund.