VERMISCHTES: Dorf in Thüringen verkauft Schlaglöcher
NIEDERZIMMERN (dpa-AFX) - Not macht erfinderisch: Eine Gemeinde in Thüringen
verkauft nach dem harten Winter die Schlaglöcher in einer Straße. Mit dem Erlös
aus dieser ungewöhnlichen Aktion will das Dorf Niederzimmern bei Weimar diese
Straße sanieren, bestätigte eine Gemeinde-Mitarbeiterin einen Bericht des MDR
vom Mittwoch. Ein Schlagloch koste 50 Euro. Die Gemeinde will - wenn alle Löcher
gefüllt sind - Plaketten in die Straße einlassen. Die Aufschrift kann der
jeweilige Käufer sich aussuchen und sich dann "quasi als Besitzer eines
Schlagloches fühlen", sagte Bürgermeister Christoph Schmidt- Rose (CDU) dem
Sender. Bisher seien drei Löcher verkauft worden. http://swintrading.blogspot.com
XETRA-MITTAG/Knapp behauptet - adidas nach Zahlenvorlage schwach
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Mittag knapp behauptet. Der DAX steht gegen 13.30 Uhr mit 5.767 Punkten 0,2% oder 10 Punkte unter dem Schlussstand vom Dienstag. Damit hat er die Verluste aus dem frühen Geschäft teilweise wieder aufgeholt, nachdem er über weite Strecken des Vormittags geringe Abschläge verzeichnet hatte und in der Spitze um ein knappes halbes Prozent bis auf 5.750 gefallen war. Händler sprechen von einer Pause im Kursaufschwung und Gewinnmitnahmen nach drei Gewinntagen in Folge. "Andererseits profitiert der Markt davon, dass viele Anleger seit der Griechenland-Krise unterinvestiert sind", so ein Händler mit Blick auf die derzeitige Patt-Situation.
Gestützt werde die Stimmung von der aufgehellten Situation an den Kreditmärkten. Dort hat die Angst vor einem Staatsbankrott deutlich nachgelassen. Auch charttechnisch habe sich die Situation deutlich verbessert, heißt es. So hat der DAX am Dienstag oberhalb der Stauzone bei 5.750/60 Punkten geschlossen. Damit gilt ein Anlauf Richtung 5.820 bis 5.860 als wahrscheinlich. Eintrüben würde sich die Stimmung, falls der DAX auf Schlussstandbasis unter 5.730 zurückfallen sollte.
Für neue Impulse dürften am Nachmittag US-Konjunkturdaten sorgen. Auf dem Programm steht unter anderem der ADP-Arbeitsmarktbericht, der als Vorläufer des für Freitag erwarteten offiziellen US-Arbeitsmarktberichts gilt. Auch die Beschäftigungskomponente des ebenfalls avisierten ISM-Index für den Dienstleistungssektor könnte einen Hinweis auf die Lage am US-Arbeitsmarkt geben.
Außerdem stütze die zurückgekehrte Übernahmespekulation die Stimmung, heißt es am Markt. Der Investmentfonds Elliott Associates will die US-Softwareschmiede Novell für 1,8 Mrd USD vollständig übernehmen und der US-Düngemittelhersteller CF Industries hat sein Gebot für den Wettbewerber Terra Industries angehoben, nachdem an den Vortagen bereits Merck KGaA und Prudential mit milliardenschweren Übernahmen für Gesprächsstoff sorgten.
Einer der großen Gewinner im DAX sind Bayer mit einem Plus von 1,3% auf 51,87 EUR. Grund ist ein Gerücht, Bayer könne die Sparte CropScience an die Börse bringen. Bayer wollte sich zu der Marktspekulation zunächst nicht äußern, hatte kürzlich aber angedeutet, den Bereich behalten zu wollen.
Auf der anderen Seite fallen adidas um über 6,0% auf 35,76 EUR. Der Ausblick sei "schwach", moniert die WGZ Bank. Der Marktkonsens sei ergebnisseitig deutlich verfehlt worden. Unter Druck stehen auch Werte der Konsumchemie wie Beiersdorf und Henkel, die mit Abschlägen bis zu 1,9% unter Gewinnmitnahmen leiden.
Weiter gefragt wiederum sind konjunkturabhängige Aktien wie Deutsche Post, die um 2,2% auf 12,74 EUR steigen. Die Commerzbank hat die Deutsche Post auf die Kaufliste genommen. Aber auch andere Zykliker wie Thyssen und Salzgitter verzeichnen deutliche Aufschläge. Der Stahlverband hat den für das laufende Jahr prognostizierten Produktionszuwachs von 10% bis 15% als nach unten relativ gut abgesichert bezeichnet. Die Nachricht, dass Klöckner & Co für 2010 ein Umsatzwachstum von über 20% erwarte, sei hingegen nicht neu. Allein 13 Prozentpunkte davon gingen darüber hinaus auf die Konsolidierung von Becker Stahl-Service zurück. Klöckner steigen um 3,1% auf 18,85 EUR.
In der zweiten Reihe steigen Symrise nach ihren Geschäftszahlen um 3,0% auf 16,12 EUR. Der freie Cashflow ist laut Händlern deutlich besser ausgefallen als erwartet. Fraport verlieren 1,4% auf 37,94 EUR. Zwar entwickelt sich das operative Ergebnis positiv, der Nettogewinn könnte im laufenden Jahr allerdings fallen, so das Unternehmen. Der MDAX notiert wenig verändert, der TecDAX steigt um 0,5%. Hier können sich die Solarwerte von den schweren Verlusten der vergangenen Tage erholen. Börsentermine des Tages | Börsen-Wissen (Trader-PC, Monitore, Übersicht Messetermine & börsenfreie Tage)
Kanazawas These basiert auf der Behauptung, dass Männer „in der Evolutionsgeschichte immer einen leichten Hang zur Polygamie gehabt hätten. Allerdings seien wir heute im Evolutions-Stadium sexuell exklusiver Beziehungen angelangt. Monogamie – eine „evolutionäre Neuerung“ für Männer.
"Ich werde immer laut durchs Leben zieh'n, jeden Tag in jedem Jahr. Und wenn ich wirklich einmal anders bin, ist mir das heute noch scheißegal. " Wort zum Sonntag
POLITIK/Chodorkowski: Russland schaufelt eigenes Grab
MOSKAU (dpa-AFX) - Ungeachtet der Reformversprechen von Kremlchef Dmitri
Medwedew herrschen in Russlands Justiz aus Sicht des inhaftierten Ex-Ölmanagers
Michail Chodorkowski weiter Gewalt und Willkür. "Das verbrecherische Fließband
der Justiz zerstört jedes Jahr die Würde und das Schicksal tausender Menschen
und produziert damit eine gewaltige Menge, die es hasst." Das schrieb der
Kremlkritiker und einstige Chef des zerschlagenen russischen Ölkonzerns Yukos in
einem Beitrag für die Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" (Mittwoch).
Der Beitrag erschien kurz vor der Eröffnung des Falls Yukos im Gerichtshof
für Menschenrechte. Die Richter in Straßburg beginnen an diesem Donnerstag mit
einer Prüfung, ob der russische Staat bei der Zwangsversteigerung von Yukos die
Rechte der Eigentümer verletzt hat. Das Verfahren umfasst eine Klagesumme von
knapp 100 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro).
"Wahrheitsfindung gehört nicht zu den Zielen der russischen Justiz. Auch die
in der Verfassung verankerte Unschuldsvermutung ignoriert sie", schrieb
Russlands bekanntester Häftling in dem ganzseitigen Beitrag. Der russische Staat
begreife nicht, dass er sich durch Gewalt sein eigenes Grab schaufle. In der
Gesellschaft wachse starker Widerstand heran, meinte der 46-Jährige. "Schon drei
Prozent der russischen Bevölkerung genügen, um radikale Veränderungen
vorzubereiten. Und die Justiz, dieser Totengräber der russischen Staatlichkeit,
produziert bereits diese kritische Masse."
Der russische Strafvollzug "legitimiert Gewalt" und sei von "Schweinehunden"
durchsetzt. Chodorkowski war 2003 festgenommen worden und sitzt nach dem
Schuldspruch von 2005 eine achtjährige Haftstrafe wegen Steuerbetrugs ab.
Experten halten das Vorgehen gegen die frühere Yukos-Leitung für politisch
motiviert. Chodorkowski drohen in einem aktuellen Prozess wegen Geldwäsche 22
weitere Jahre Gefängnis. Deutschland und die USA zweifeln die Rechtmäßigkeit des
Verfahrens an./wo/DP/tw
NNNN
2010-03-03 12:56:18
2N|POL|RUS|| Der ans Ziel getragen wurde, darf nicht glauben, es erreicht zu haben.
????? ... meinst du im Ernst ich würde ein Stück verkaufen wenn Schmack Biogas fast 3 Mio € kostet ... ?
Die haben nichts mehr ein InsoZock und machen 40 % Plus ... Enro müsste fast 200 % steigen um an die Bewertung von Schmack zu kommen !
Du kannst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.