MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Nutzfahrzeug- und Maschinenhersteller MAN ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Zwar konnte der Münchener DAX-Konzern in seinem Kerngeschäft mit Lkw, Bussen Dieselmotoren und Turbomaschinen trotz der Wirtschaftskrise einen Gewinn eingefahren. Doch hohe Abschreibungen auf die Beteiligung am schwedischen Lkw-Bauer Scania sowie Millionenkosten für die Aufarbeitung der Korruptionsaffäre haben dem Konzern unter dem Strich einen Verlust von 258 Mio EUR beschert, wie die MAN SE am Montag in München bekanntgab.
2009 standen in den Büchern der Münchener mit 9,86 Mrd EUR knapp ein Drittel weniger neue Aufträge als noch ein Jahr zuvor. Am deutlichsten hielten sich die Kunden mit Neubestellungen für Lastwagen zurück. Einer der wenigen Lichtblicke war das Brasilien-Geschäft mit schweren Lkw, dass MAN 2009 vom Großaktionär Volkswagen übernommen hatte. Die einstige VW-Tochter wurde jedoch erst ab dem zweiten Quartal in den Büchern der Münchener berücksichtigt.
Der Käuferstreik der Lkw- und Buskunden angesichts der Wirtschaftsflaute ließ den operativen Gewinn von MAN um mehr als die Hälfte auf 504 Mio EUR zusammenschmelzen.
Damit zeigte sich MAN im vergangenen Jahr robuster als viele Wettbewerber. Die weltweite Nummer zwei hinter Daimler, der schwedische Konzern Volvo, hatte das vergangene Jahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen und war auch operativ in die roten Zahlen gerutscht. Beim schwedischen Konkurrenten Scania war der Gewinn um 87% eingebrochen. Börsentermine des Tages | Börsen-Wissen (Trader-PC, Monitore, Übersicht Messetermine & börsenfreie Tage)
In der islamischen Welt ist der Freitag das, was bei uns der Sonntag ist, und die Staaten haben entweder Donnerstag und Freitag Wochenende oder – wenn sie etwas mehr auf den Westen ausgerichtet sind – Freitag und Samstag.
MONTAG: In China, Hongkong und Korea bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum "Chinesischen Neujahrsfest" geschlossen. In den USA bleiben die Börsen und der Anleihehandel wegen des Feiertages "President's Day" geschlossen.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Die ungelösten Schuldenprobleme von Dubai World haben am Wochenende alte Ängste über eine neue Welle der Finanzkrise geweckt. Die Börse in Dubai brach am Sonntag um 3,5% ein, nachdem die Agentur Zawya Dow Jones über Vorschläge des finanziell angeschlagenen Staatskonzerns zur Rückzahlung seiner Milliardenschulden berichtet hatte, die einen großen Verzicht für die Gläubiger vorsehen. Dubai World wird nach Angaben aus informierten Kreisen bis Ende April seinen Gläubigern zwei Vorschläge zur Rückzahlung seiner Schulden vorlegen. Der erste Vorschlag sieht vor, 60% der Schulden über einen Zeitraum von sieben Jahren mit einer staatlichen Garantie zurückzuzahlen, wie mit der Sache vertraute Personen am Sonntag zu Zawya Dow Jones sagten. Als Alternative werde den Gläubigern eine volle Rückzahlung innerhalb von sieben Jahren angeboten, wobei 40% der Schulden mit Anteilsscheinen der Immobilientochter Nakheel beglichen werden. Der zweite Vorschlag beinhaltet jedoch keine Staatsgarantie.
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Solarwerte wie Solarworld <SWV.ETR> und Q-Cells
<QCE.ETR> stehen am Montag mit der Diskussion um Schlupflöcher in den von der
Bundesregierung geplanten Kürzungen der Photovoltaikförderung im Blick. Den
Planungen des Umweltministers zufolge sollen Solaranlagenbetreiber künftig
einen Vorteil bekommen, wenn sie den erzeugten Sonnenstrom selbst nutzen. Damit
würde die Förderung für einen Durchschnittshaushalt insgesamt lediglich um
knapp 6 Prozent sinken statt der in der Diskussion immer wieder genannten 16
Prozent, wie ein Experte der Fachzeitschrift 'Photon' am Donnerstag dpa-AFX
bestätigte. Vor dem Wochenende hatte 'Spiegel Online' das Thema aufgegriffen -
das Magazin errechnet eine nur noch um 11 Prozent statt um 16 Prozent gesenkte
Kürzung. Analysten der UBS sagen in einer Studie am Montagmorgen: 'Das ist gut
für alle Solarwerte - die Erholung der zuletzt gedrückten Aktien ist
wahrscheinlich.' SMA sollte von der starken Erholung der Nachfrage profitieren,
die Modulhersteller wie SolarWorld und Q-Cells aber auch./
XETRA-VORBERICHT/Nur geringe Erholungschancen im DAX gesehen
FRANKFURT (Dow Jones)--Leicht steigende Notierungen zeichnen sich am Montagmorgen am deutschen Aktienmarkt zur Eröffnung ab. Bis 8.10 Uhr wird der DAX bei 5.510 Punkten indiziert nach einem Schluss von 5.500 Punkten. Die Vorlagen von Wall Street können zunächst positive Impulse setzen. Am Freitag hatte der Aktienmarkt seine Abschläge im Schlussgeschäft deutlich verringert.
Jedoch könnte die gute Stimmung von der Entwicklung um Dubai World eingetrübt werden, heißt es im Handel. Laut Medienberichten hat die Holding-Gesellschaft Vorschläge zur Schuldenreduzierung vorgelegt, die möglicherweise mit erheblichen Verlusten für die Gläubiger verbunden sind.
Daneben drückt auch die ungelöste Schuldenkrise in Griechenland weiter auf die Stimmung. Der Euro ist erneut unter Abgabedruck geraten und notiert wieder unter der Marke von 1,36 USD. Am Berichtstag beginnt das Treffen der Eurogruppe in Brüssel. Auch dünne Umsätze könnten zu einer hohen Volatilität führen.
In Asien haben die Börsen in China, Hongkong und Korea auf Grund des Neujahrsfestes geschlossen, auch an der Wall Street wird wegen des Feiertages "President's Day" nicht gehandelt. In Griechenland ist ebenfalls Feiertag.
Besonders im Blick stehen am Montagmorgen die Banken. Dubai World hat laut Kreisen zwei Vorschläge zur Schuldenrückzahlung vorgelegt. In einem Vorschlag werde die Rückzahlung einer Quote von 60% staatlich garantiert. "Die Quote ist deutlich niedriger als erwartet", so ein Händler. In einem zweiten Vorschlag würden 40% mit Anteilsscheinen der Immobilientochter Nakheel beglichen, dieser Vorschlag enthalte keine staatliche Garantie. Vorbörslich tendieren die Titel allerdings noch mit leichten Aufschlägen.
Derweil könnte die Entwicklung um das Handelssystem Chi-X die Papiere der Deutschen Börse unter Druck setzen. Chi-X sei nun profitabel und wolle in das Geschäft mit Index-Produkten und Derivaten vordringen, die Chi-X strebe die Marktführerschaft in Europa an, so der CEO von Chi-X-Europe, Alasdair Haynes. "Die Profitabilität der etablierten Börsen könnte unter steigenden Marktanteilen von Chi-X leiden", so ein Händler. Die Deutsche Börse geben vorbörslich leicht um 0,1% nach.
Von "gemischten Zahlen" sprechen Marktteilnehmer mit Blick auf MAN. Auftragseingang und Umsatz seien etwas besser ausgefallen als erwartet, die Ertragskennziffern lägen etwas unter den Erwartungen. Die Abschreibung auf Scania läge vermutlich im Rahmen der Erwartungen. Insgesamt habe MAN Verluste aus einmaligen Transaktionen von 563 Mio EUR verbucht: "Das ist zum großen Teil Scania", so ein Marktteilnehmer. Ein weiterer Marktteilnehmer meint, die Aktie sei fundamental eher überbewertet und könnte etwas zurückkommen. Vor Eröffnung gibt der Titel 0,4% nach.
Linde dürften von guten Zahlen von Air Liquide profitieren, beide Unternehmen sind stark im Geschäft mit Flüssiggas tätig. Die Papiere von Linde werden vorbörslich mit 0,1% im Plus taxiert.
Keinen Druck auf Symrise erwarten Händler trotz gedämpfter Übernahmefantasie. Sie verweisen auf Aussagen von Symrise-Chef Heinz-Jürgen Bertram in "Finanz und Wirtschaft", nach denen der Vorstand kein Übernahmeangebot von Solvay erwartet. Gerüchte um ein Gebot seien mehrfach im Markt kursiert, so ein Händler. "Wichtiger ist aber die starke Stellung in den Emerging Markets, außerdem gilt Symrise als defensiv", so ein Händler.
Positiv auf freenet sollte sich die Erhöhung des Kuszieles auf 14 EUR von zuvor 13 EUR durch Morgan Stanley auswirken. Börsentermine des Tages | Börsen-Wissen (Trader-PC, Monitore, Übersicht Messetermine & börsenfreie Tage)
MANNHEIM (Dow Jones)--Der Mannheimer Energieversorger MVV Energie hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 weniger verdient. Als Grund führte das Unternehmen bei Vorlage der Zahlen am Montag unter anderem die erfolgten Preissenkungen des vergangenen Jahres an. Im Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember sank das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT) um 8% auf 85 (92) Mio EUR.
Der Umsatz ohne Strom- und Ertragssteuer stieg hingegen um 1% auf 839 Mio EUR. Die Umsatzsteigerung erklärte das SDAX-Unternehmen mit einem starken Mengenanstieg. So sei der Absatz im Auftaktquartal bei Strom um 8% und bei Gas um 7% gestiegen.
Der Rückgang im operativen Ergebnis stamme vor allem aus dem Strom- und Umweltsegment, teilte MVV Energie weiter mit. Die Wirtschaftskrise habe sich sowohl im Stromgeschäft durch fallende Erzeugerpreise und Produktionsrückgänge bei einigen Industriekunden als auch im Umweltsegment durch sinkende Gewerbeabfallpreise und niedrigere Strompreise auf der Verkaufsseite ausgewirkt.
"Mit der erzielten Absatzsteigerung im bundesweiten Vertrieb bei Industrie- und Gewerbekunden konnten wir die rezessions- und witterungsbedingten Mengenrückgänge mehr als ausgleichen", sagte Vorstandsvorsitzender Georg Müller. Beim Ergebnis sei dies angesichts der gesunkenen Energiepreise nicht möglich gewesen.
Für das Gesamtjahr erwartet MVV Energie unverändert ein Ergebnis und Umsatzerlöse auf Niveau des Vorjahres. 2008/09 hatte das Unternehmen 3,2 Mrd EUR umgesetzt. Das Adjusted EBIT belief sich auf 239 Mio EUR. Börsentermine des Tages | Börsen-Wissen (Trader-PC, Monitore, Übersicht Messetermine & börsenfreie Tage)
ach shice, heute ist ja Rosenmontagausnahmezustand
ganz vergessen "Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
Hab vor vielen Monaten mal geschrieben das Reformen in Deutschland nur noch unter Schmerzen möglich sind ... Westerwelle kommt zu spät - leider !
Aber der hat wenigstens mal Mut ewas zu sagen und zu wagen was ihm nicht gerade Wählerstimmen bringt !!!!
politiker sagen auch gerne das, was die wähler hören wollen.......da es immer mehr hartz IV empfänger, sozialhilfeempfänger, etc. gibt (was ich im übrigen sehr bedauere!!) sind das halt auch in zukunft potenzielle wähler!
teufelskreis...
ich schrieb ja letztens das ich bei einem vortrag vom herrn Norbert Walther war ... denke er hatte das teilweise noch härter ausgedrückt! die halbwertszeiten eines Politikers werden sich die nächsten Jahre rabite nach unten entwickeln! schönes Wochenende
Hab vor vielen Monaten mal geschrieben das Reformen in Deutschland nur noch unter Schmerzen möglich sind ... Westerwelle kommt zu spät - leider !
Aber der hat wenigstens mal Mut ewas zu sagen und zu wagen was ihm nicht gerade Wählerstimmen bringt !!!!
politiker sagen auch gerne das, was die wähler hören wollen.......da es immer mehr hartz IV empfänger, sozialhilfeempfänger, etc. gibt (was ich im übrigen sehr bedauere!!) sind das halt auch in zukunft potenzielle wähler!
teufelskreis...
ich schrieb ja letztens das ich bei einem vortrag vom herrn Norbert Walther war ... denke er hatte das teilweise noch härter ausgedrückt! die halbwertszeiten eines Politikers werden sich die nächsten Jahre rabite nach unten entwickeln! schönes Wochenende
guten morgen 1. Ich hab den "golden global lavatory seat award" !
2. Ich hab "mehrer" Recht als Du !
3. Ich bin nicht nachgiebig und hab immer das letzte Wort !
4. Ich bin FC BAYERN MÜNCHEN Fan !
Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte zwar nicht mehr den Spitzenwert des
Vorjahres von 80 Mio EUR, war jedoch mit 66 Mio EUR und einer Umsatzrendite
ROS von 13,9 % in Anbetracht der negativen Auswirkungen der
Weltwirtschaftskrise noch einmal sehr erfreulich. Basis für das gute
Ergebnis waren der hohe Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres in
Höhe von 612 Mio EUR und der gegenüber dem Vorjahr nur um 10 % auf 474 Mio
EUR gesunkene Umsatz. Allerdings ist durch den starken Einbruch der
weltweiten Nachfrage der Auftragseingang von 443 Mio EUR auf 294 Mio EUR
zurückgegangen (- 34 %). Der erwartete Großauftrag für den deutschen
Schützenpanzer Puma konnte noch nicht eingebucht werden.
Für 2010 erwarten wir keine nachhaltige Belebung der Nachfrage, mit der
Folge, dass Umsatzerlöse und Ergebnis weiter nachgeben. Dieser Situation
wird mit verstärkten Kostensenkungsmaßnahmen, insbesondere Kurzarbeit,
begegnet. Börsentermine des Tages | Börsen-Wissen (Trader-PC, Monitore, Übersicht Messetermine & börsenfreie Tage)
Zuletzt bearbeitet von µ am 15.02.2010, 10:05, insgesamt einmal bearbeitet
enttäuschende Konjunkturdaten aus Amerika und dem Euroraum und der geldpolitische Wandel der chinesischen Notenbank waren es diesmal, die die Märkte bewegten.
Gedämpft wurde die Stimmung zudem über die Ungewissheit der Art und Weise der Unterstützung für Griechenland.
Der Index der Uni Michigan für die Verbraucherstimmung und die Daten zu den Lagerbeständen verfehlten die Erwartungen.
Dafür waren die gelieferten Einzelhandelsumsätze zwar besser als erwartet, fielen am Markt aber kaum mehr ins Gewicht.
Home Depot schlossen um 0,01 USD höher, Wal-Mart fielen um 0,3%. 3M gaben um 1,4% nach.
Bank of America-Merrill Lynch hatte die Aktien auf "Underperform" von "Neutral" zurückgestuft.
Intel legten um 1,8%, IBM stiegen um 0,2%.
Motorola profitierten von der geplanten Aufspaltung des Unternehmens in zwei Gesellschaften und stiegen um 7,5%.
Research in Motion gewannen 3,1%, nachdem RBC die Titel auf "Top Pick" von "Outperform" hochgestuft hatte.
Der Gesamtmarkt zeigte sich somit natürlich auch mit einer kleinen Schwäche von 0,4%,
konnte sich aber über der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Zählern halten und schloss bei 10.099 Punkten.
Wir wünschen allen eine erfolgreiche Woche.
Feiertag "Washington's Birthday" - Börsen in den USA geschlossen.
Feiertag "Family Day" - Börsen in Kanada geschlossen.
Feiertag "Chinesisches Neujahrsfest" - Börse HongKong hat geschlossen.
Hab vor vielen Monaten mal geschrieben das Reformen in Deutschland nur noch unter Schmerzen möglich sind ... Westerwelle kommt zu spät - leider !
Aber der hat wenigstens mal Mut ewas zu sagen und zu wagen was ihm nicht gerade Wählerstimmen bringt !!!!
politiker sagen auch gerne das, was die wähler hören wollen.......da es immer mehr hartz IV empfänger, sozialhilfeempfänger, etc. gibt (was ich im übrigen sehr bedauere!!) sind das halt auch in zukunft potenzielle wähler!
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ich schrieb ja letztens das ich bei einem vortrag vom herrn Norbert Walther war ... denke er hatte das teilweise noch härter ausgedrückt! die halbwertszeiten eines Politikers werden sich die nächsten Jahre rabite nach unten entwickeln! schönes Wochenende
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