Posting 1478/1478, Verfasst am: 18.05.2012, 16:01 Titel: EUR/USD: Euro oder Merkel-Mark?
EUR/USD: Euro oder Merkel-Mark?
Donnerstag und Feiertag in Deutschland und die Sonne scheint - leider zur gleichen Zeit nicht an den globalen Finanzmärkten. Während man sich in Deutschland die große Mahlzeit zu gönnen scheint und einen kräftigen Schluck aus der Pulle nimmt, so müssen sich in anderen Ländern in der Eurozone manche Bürger den Gürtel enger schnallen und zur Not bei Brot und Wasser sitzen. Nun ganz so schlimm ist es bestimmt nicht überall. Es soll auch bestimmt keine Übertreibung sein oder eine ernste Thematik in die Lächerlichkeit ziehen. Die Lage in der Eurozone und auch in Europa bleibt aber angespannt und auch die politischen Spannungen zwischen manchen Ländern steigern sich. Das mag Interpretationssache sein und genau dies macht es eigentlich auch so gefährlich. Während die einen versuchen Europa beisammen zu halten, stänkern die anderen es möglichst mit ihrem Euro auch zerbrechen zu lassen (UK). Was sie im Endeffekt dann aber davon haben, ist jenen wohl derzeit noch nicht ganz klar. Wir werden im Ernstfall zwar nicht untergehen, wenn der Euro tatsächlich den Bach runtergehen sollte, aber wir werden alle leiden - auch Deutschland als Zahlmeister so mancher "EU-Party" oder wie so einige Medien es auch beschreiben als Zahlmeister für "Club-Med" (gemeint sind die "Südstaaten"). Was zur Hölle passiert da eigentlich an den Märkten oder ist alles doch nur Medienhysterie? Stirbt der Euro tatsächlich? Bekommen wir am Ende sogar wieder die Deutsche Mark oder wird es gar die Merkel-Mark?
PIGIS, Club-Med und mehr
Viele Journalisten schreiben sich teils die Finger wund und man mag glauben, sie bekämen einen Extra-Preis, wenn sie gegen ihre eigene Währung - den Euro - schreiben. Da die Medien zentral nicht bremsbar, steuerbar oder kontrollierbar sind (zum Glück gibt es die Pressefreiheit bei uns in Europa), entsteht so ein Lauffeuer und marktpsychologisch betrachtet auch eine hohe Wirkung, die auf die Finanzmärkte einwirkt und dort auch oft "einschlagende" Wirkung erzielt. Dabei wäre so manche Berichterstattung in der Tat besser im PC verblieben, anstatt diese an die jeweilige Redaktion zu versenden. Getreu nach dem Motto: "Si tacuisses, philosophum manisses"! Sprüchen, wie: "Der Euro ist eine Missgeburt", "Der Euro kann nicht funktionieren", "Der Euro wird implodieren", "...explodieren" - nun - Totgesagte leben ja bekanntlich länger, als man denkt. Während sich die Bürger in Deutschland über ihre Renten sorgen, die derzeit z.B. in Athen, Lisboa, Dublin "angelegt" oder besser "verblasen" werden, streiten sich die Hellenen über eine geeignete Regierungsmannschaft, die den Griechen selbst und auch dem Rest der Eurozone das Leben gebührend erschweren und so ziemlich jeden vernünftig denkenden Menschen auf die Palme bringen kann. Doch man mag es ja kaum glauben, neben Griechenland gibt es schließlich auch noch Portugal, Irland, Spanien und Italien in der Runde der PIGIS bzw.
Club-Med-Länder mit hohen staatlichen Refinanzierungsrisiken. Und nun gesellt sich auch noch Frankreich in die Reihe der "Troublemaker" - wo soll das enden? Wir sind da auch nicht auszuklammern und recht bald wird es auch uns erwischen. Man kann sich wirklich nicht vorstellen, das Deutschland auf längere Sicht diese Last tragen kann und will.
Eurokrise - jetzt live einschalten
Wie ein TV-Ereignis wird die Eurokrise in den USA oder bei unseren europäischen "Groß-Insulanern" verkauft. "Euer Euro ist nicht angezählt
- er krepiert". Solche Meinungen bleiben hoffentlich auch Meinungen.
Nicht nett äußern sich auch amerikanische und britische Großinvestoren.
Neben Sorge um ihre eigenen Gelder sähen sie zudem noch Spott. Am Ende aber haben sie doch alle keine wirkliche Lösung oder Alternative zu ihrem Geschwätz anzubieten. Der britische Premier Cameron umschreibt die Situation um die europäische Gemeinschaftswährung mit "make or break" - schön gesagt Herr Cameron. Was machen die Briten eigentlich, wenn ihnen der Euro um die Ohren fliegt und sie am Ende gigantische zusätzliche Mittelzuflüsse in ihr Pfund Sterling haben (das ist in den letzten Monaten ja sowieso erheblich stärker geworden und dies trotz ebenso schlechter Realdaten der britischen Wirtschaft - von den britischen Staatsschulden mal gar nicht erst angefangen)? Wird Großbritannien derzeit als größerer Schweiz-Ersatz gefeiert? Kommt es zu noch weiteren Aufwertungen des Pfunds? Selbst Britanniens oberster Zentralbanker Mervin King (BoE) redet das Pfund nun schon schwächer, weil seine vermeintlich noch funktionierende Rechnung mit Geldmengen, Inflationszielen und Gelddrucken sonst gar nicht mehr aufzugehen scheint. Die Briten haben folglich auch kein Geheimrezept und werden das Rad auch nicht neu erfinden. Irgendwann werden es alle einmal verstehen
- wir alle steuern mittlerweile in einem gemeinsamen, europäischen oder sogar globalen Boot. Wir müssen gemeinsame Wege finden und dürfen bloß nicht wieder auf die alte, nationale Schiene zurückfallen. Dies wäre ein wahres Fehlmanöver.
Merkozy und Grexit
Unterdessen überbieten sich gerade die Schlagzeilen über Spanien und Griechenland wieder. Die Spreads zwischen den Prämien für deutsche Staatsanleihen (Bunds) und den spanischen Staatsanleihen (Bonos) und italienischen Staatsanleihen (BTPs) weiten sich wieder stärker. Die neuerliche Ausweitung der CDS-Spreads wird zusätzlich wieder durch Herabstufungen durch die Rating-Agenturen entfacht. Wieder einmal gießt man Öl ins Feuer. Nun kommt auch noch die Panikmache mit dem "Banken-Run" hinzu - Leute! Die Medien erfinden neben dem alten Stichwort "Merkozy", das man jetzt ja sinnvoll ersetzen muss (oder auch
nicht) nun auch Wortkombinationen, wie "Grexit" - wirklich unsäglich so ein Schwachsinn. Der Austritt Griechenlands wird förmlich herbeigeschrieben, herbeigewünscht - einer Umfrage einer großen griechischen Tageszeitung zufolge wollen 78 Prozent der Griechen diesen Euro-Austritt aber gar nicht. Bei den Spaniern ziehen weiter dunkle Wolken auf. Im spanischen Bankensektor rumort es ebenfalls kräftig. Die Verstaatlichung der viertgrößten Bank des Landes - der "Bankia" - zieht seine Nachbeben nach sich. Zum heutigen Tag hört man von immerhin schon Abhebungen von über einer Milliarde Euro von Konten bei der Bankia - setzt sich dies fort, so haben die Spanier ihren "Banken-Run"
tatsächlich. Dies ist aber auch schon in UK zu Zeiten der Krise um Northern Rock der Fall gewesen und man konnte auch dieses Problem schnell und sehr glaubwürdig lösen - bitte also keine Panik verbreiten!
Man sieht folglich eindrucksvoll und teils schon besorgniserregend, wie schnell eine Entwicklung ausufern kann. In der Eurozone gibt es derzeit kein Wachstum - wir stecken bei der noch schwarzen Null fest.
Deutschland ist zwar weiter die Lokomotive, alle anderen hinken mehr oder weniger stark hinterher, manche haben sehr starke Schwierigkeiten den Anschluss zu bekommen und einer hat die rote Laterne auf Ewigkeit gepachtet - Griechenland. Wenn nun noch innerhalb Europas der Sozialneid ausbricht, wird diese schnell wuchernde Krankheit auf fruchtbaren Boden fallen - dies muss unbedingt verhindert werden. Auch gerade aus diesem Grund brauchen wir die "gemeinsame Anstrengung".
Exkurs: CDS - Credit Default Swaps
Allerorts wird in den Finanzmedien dieses Kürzel “CDS” verwendet - auch in den Nachrichten fallen diese drei Buchstaben gelegentlich auf. Doch was sind eigentlich CDS-Credit Default Swaps? Wie darf man sich den Markt, den CDS-Handel vorstellen? Eines sollte man sich jedoch vorstellen - der Markt rund um den Handel mit CDS ist gigantisch geworden und er läuft “OTC-over-the-counter” ohne zentrale Börsenaufsicht. Da haben wir schon den Salat! Vielleicht war die Erfindung der "Credit Default Swaps" (übrigens von einer Frau erfunden) der Anfang vom Ende, quasi der vorprogrammierte Untergang des Finanzsystems, das wir bis heute noch so kennen. Letztlich waren es die Investmentbanken, die diese Form des Investierens für Investoren, Trader oder Spekulanten erst möglich machten. Investmentbanken entwickelten den Markt für "Credit Default Swaps" immer weiter, einige beteiligte Banken gibt es heute bereits nicht mehr. Namen wie Bear Stearns oder Lehman Brothers sind Geschichte. Mit dem "Credit Default Swap" bekam der Investor ein Vehikel in die Hand, das ihm die Möglichkeit gab, auf fallende Kurse jeder beliebigen Anleihe zu spekulieren. Man handelte fortan folglich auf Versicherungspolicen, die üblicherweise den Zweck verfolgen, den Basiswert z.B. eine Staatsanleihe gegen das Ausfallrisiko des Emittenten (in diesem Fallbeispiel ein beliebiger Staat) abzusichern. Der eigentliche Fehler im System oder bzw. die Kuriosität an solch einem Handel - man kann die Versicherungspolice auch "naked/nackt" handeln. Dies bedeutet, man muss den Basiswert erst gar nicht besitzen. Keine Versicherungspolice der Welt bietet Ihnen so etwas. Da gibt es das berühmte Beispiel: Sie besitzen ein Haus und versichern es durch eine Brandschutzversicherung. Sie schützen sich dadurch vor dem Abbrennen Ihres Hauses. Nun kaufe ich als Spekulant jedoch auch eine Versicherungspolice für Ihr Haus bzw. ich erwerbe ein Derivat, welches mir Gewinne erbringt, wenn Ihr Haus sogar abbrennt.
Über die Moral kann man hier bestimmt streiten - dieses Beispiel zeigt jedoch den Kern des Problems. Im Normalfall sollen z.B. "Credit Default Swaps" gegen Ausfallrisiken bei Anleihen absichern. Ein Staat begibt als Italien eine 5-Jahres-Anleihe. Der aktuelle Spread gemäß "Markit"
zwischen den Deutschen 5-Jahres-Anleihen ("Bunds"), die als Benchmark im Handel mit Staatsanleihen gelten und den italienischen 5-Jahres-Anleihen beträgt 505 Basispunkte. Dies bedeutet, dass die italienische Schuldenagentur 505.000 US-Dollar jährlich zusätzlich aufwenden muss, um 10 Millionen US-Dollar italienischer 5-Jahres-Schuldtitel gegen Ausfall zu versichern. Auf die 5 Jahre sind demnach 2.525.000 US-Dollar an CDS-Gebühren fällig - zusätzlich kommen noch weitere Gebühren dazu. An diesem Beispiel soll vor allem die enorme Mehrbelastung dieser Staaten erkannt werden, die sich ja weiter irgendwie am Markt refinanzieren müssen. Zudem nehmen Staaten ja nicht nur 10 Millionen Euro mit einer Auktion am Markt auf, sondern begeben Anleihen gewöhnlich in Größenordnungen von einer halben Milliarde Euro oder US-Dollar bis zu mehreren Milliarden Euro bzw. US-Dollar. Da werden allein die CDS-Kosten zum Horror! Einige Euroländer haben den Zugang zum Markt bereits verloren und hängen am Tropf des IWF, des EFSF(European Financial Stability Facility) oder zukünftig eben (ESM), der EZB oder einer sonstigen Institution. Die Europäische Zentralbank ist bereits jetzt schon mit Schuldtiteln der PIGIS-Länder überfrachtet, zudem kommen neben Staatsanleihen auch noch Bankenanleihen und zusätzliche Liquiditätsspritzen für die Banken hinzu. Das Exposure der EZB im Bezug auf in Schieflage geratene Emittenten ist eine Farce - die EZB ist faktisch schon zum allerletzten Rettungsanker für strauchelnde Emittenten geworden. In den Kellern der EZB (wenn man dies mal bildlich ausdrücken möchte) stapeln sich Schuldtitel der PIGIS-Länder in Höhe von rund 750 Milliarden Euro (diese Zahl stammt noch aus dem Dezember 2011 und mittlerweile sind es leider wohl über eine Billion Euro - und es werden "malheureusement" (Hollande) eher mehr!
Märkte suchen die Stabilität
Verzweifelt sucht man Stabilität in diesen Tagen. Doch wo ist diese zu finden? In deutschen Bundesanleihen wiegt man sich vermutlich sicher. Es ist ein Wahnsinn, der da gerade passiert. Nur Deutschland scheint man als großem Markt noch trauen zu wollen. Das drückt die Renditen von deutschen 10-Jahres-Läufern auf Rekordtiefs und damit derzeit auf 1,42 Prozent. Der Euro-Bund-Future - der Zins-Future - notiert mit aktuell
144,06 auf seinem Rekordhoch, den Charttechnikern gehen schon die Referenzpunkte aus (uncharted territories), um weitere vernünftige und technische Anlaufmarken zu generieren. Es bleibt nur noch die obere Aufwärtstrendkanallinie, die den Zins-Future auf 145,87 laufen lassen könnte. Die massive Anlage in deutsche Anleihen zu einem faktisch ja negativen Realzins verdeutlicht die derzeitige Angst und das Misstrauen des Marktes anderen Teilnehmern gegenüber. Wo soll das bloß enden? Der Euro bleibt zumindest auch durch dieses Bild insgesamt schwach.
Risikoaversion bedeutet steigende Notierungen im Euro-Bund-Future und vice versa fallende Renditen bei den Bundesanleihen. Durch die Risikoaversion kommt es zu Mittelabflüssen aus dem Euroraum hin zum Greenback und auch Yen und Pfund. Der Franken hat derzeit sein eigenes Spiel mit und durch die SNB, die übrigens auch kräftig Bunds kauft.
Diese Mittelabflüsse aus Aktienmärkten, Rohstoffmärkten und weiteren europäischen (in Euro notierten) Anlageklassen lassen den US-Dollar rapide an Wert gewinnen. Damit einhergehend fallen die in US-Dollar fakturierten Rohstoffe in ihren Notierungen meist teils bis deutlich zurück, da diese durch den erstarkten US-Dollar vorerst teurer wirken.
Es ist ein verblüffend oft zutreffendes "Korrelationsspiel", das man als Trader natürlich jeden Tag stündlich, minütlich auch "spielt". Keiner wird dies wohl jemals ändern, es sei denn die Börsen werden abgeschafft.
Euro weiter schwach
In der abgelaufenen Woche kratzte EUR/USD schon bei Kursen um 1,2645.
Die EUR/USD 1,25 sind folglich nur noch einen Schritt weit entfernt - so etwas kann ja bekanntlich plötzlich und schnell gehen. Die Unterstützung liegt aktuell um die Marke von EUR/USD 1,2625. Der Test dieser Notierung befindet sich aktuell im Versuch. Zum Zeitpunkt dieser Analyse lag das Tagestief bei rund 1,2642. Die ständige Marktunsicherheit um Griechenland und der gefürchtete Übertragungseffekt (Ansteckungsgefahr bzw. Domino-Effekt) auf Spanien, Italien und weitere Euroländer, ist weiter das marktbeherrschende Thema. Die Ressourcen des EFSF mit derzeit wohl immer noch 700 Milliarden Euro (ob diese tatsächlich bereitstehen wissen wohl nur die Eingeweihten) werden als "Firewall" gegen einen Euro-Massenverkauf bei Extrem-Panik wohl nicht ausreichen. Nur zum
Vergleich: Bei einem täglichen Handelsvolumen von 1 Billion Euro nur in EUR/USD wird die Größe des EFSF sichtbar. (IWF und weitere Institutionen werden jedoch wohl sehr zeitnah einschreiten können und eine etwaige, vollständige Kurskatastrophe verhindern. Obendrein werden auch die USA, UK, Schweiz, Japan und weitere Handelspartner nicht an einem Währungszerfall des Euro interessiert sein. Allein deshalb werden sie den Kurs der Gemeinschaftswährung stützen und ihre Währungen halbwegs stabil im Wechselkurs zum Euro halten. Was immer passieren mag in naher und ferner Zukunft, die EZB ist mehr und mehr im Zugzwang und es ist tatsächlich fraglich, wie weit sie als "unabhängige" Institution überhaupt überleben kann, wenn sie nicht schon längst "politisch" ist.
Ein Vorantreiben einer Fiskalunion wird - ob das allen Betroffenen schmeckt oder nicht - die einzige nachhaltige Lösung für den Euro sein.
Gelingt dies nicht, so ist bald "Ende der Veranstaltung". Den Weg in die Transferunion wollen viele vermeiden - so kann man es in Statements der Politiker lesen. Faktisch haben wir die Transferunion schon längst. Die "Triple-A-Länder" (viele sind ja nicht mehr übrig) sitzen auf gigantischen Verpflichtungen. Wenn die "Zeitbombe" namens "Euro-Verbindlichkeiten" kracht, so machen auch bei uns die Bilanzen der Bundesbank und der Bundeshaushalt die Krätsche. Wenn das passiert, ist "Mutti" (Angela Merkel) auf und davon! Der rettende Anker bleibt aber aktuell tatsächlich Deutschland. Analysten der anglo-amerikanischen Banken haben zwar eine Bandbreite von Kurszielen von 1,45 bis hinunter zur Parität für das Jahresende 2012 ausgegeben, die wenigsten gehen aber von einem "blow-up" des Euro aus (ein paar sagen das natürlich aus reinem Eigeninteresse für große Shortpositionen gegen den Euro). Ein Fakt bleibt weiter im Markt vorhanden: Die USA benötigen einen schwachen US-Dollar! Allein dies schützt vor einem überraschenden "blow-up". Zudem sehen viele Analysten aus dem Bond-Sektor, Devisen-Sektor in Deutschland einen hohen Wert. Selbst Deutschland verzeichnet derzeit in dieser Krisenstimmung Repatriierungen von Auslandsinvestitionen und weiteren Mittelrückflüssen - das sorgt für langsamere Fahrt im Euro-Abwärtstrend.
Ungereimheiten, Chaos und ständige Meetings und Gipfel Ein paar Ereignisse lassen weiter das Chaos im Euroraum regieren. Alles wird zum einem Anti-euro-Giftcocktail verrührt und dem Investor via Ticker serviert. Themen wie Banken-Run, massive Geldtransfers in die Triple-A-Länder, schlechte Wirtschaftsdaten aus Spanien, politisches Durcheinander in Spanien, kurzfristig ja auch in Frankreich, in Italien und vor allem Ärger beim Dauerthema Griechenland lassen den Euro einfach nie zur Ruhe kommen. Der spanische Bankensektor schreibt dauerhaft Schlagzeilen in dieser Woche und darüber hinaus. Bankia wird verstaatlicht, die Kunden heben 1 Milliarden Euro ab, herrje welch Chaos! Plötzlicher Abfall von 700 Millionen Euro auf griechischen Bankkonten kommt da noch erschwerend hinzu. Ungereimtheiten bzw.
Verwirrung stiften auch Aussagen von EZB-Präsident Draghi. Die EZB akzeptiert nun von griechischen Banken keine "collaterals" mehr.
Komischerweise können die trudelnden griechischen Banken sich nun bei der griechischen Zentralbank durch diese von der EZB nicht mehr akzeptierten Sicherheiten weiter Liquidität besorgen - hier scheinen die Juristen schon das Zepter für einen drohenden "Grexit" (Austritt Griechenlands aus der Währungsunion) in die Hand genommen zu haben.
Zumindest könnte man diesen Schritt als rein juristisch interpretieren.
Im Endeffekt läuft danach nämlich eh wieder alles über die EZB und die üblichen Verdächtigen EFSF, IWF usw. - Verwirrung und Unübersichtlichkeit eben. Durch die vielen weiteren Treffen, Meetings, Gipfel, Wahlen und EZB-Termine kommt der Euro zusätzlich nicht zur Ruhe.
Niemand kann derzeit einschätzen, was wohl als nächster Schritt droht und welche neuen Fakten man wohl auf den vielen Treffen, Meetings, Gipfeln denn noch so schaffen mag. In diesem Fall ein weiterer Punkt für US-Dollar und Pfund - da herrscht zumindest kein Durcheinander! Die EZB hat aktuell angekündigt, vorerst keine Änderungen ihrer "Politik"
vorzunehmen. Bei LTRO (long term refinancing operation) und SMP (Securities Markets Programme - Hinter dem SMP-Programm steht der Ankauf von Staatsanleihen aus finanzschwachen Mitgliedsländern der Eurozone
(PIIGS) durch die EZB) wird es ohne neuen Marktschock keine Änderungen geben - eigentlich beängstigende Ausdrucksweisen.
Technische Betrachtung des Währungspaares - EUR/USD Sie verschwinden einfach nicht vom Angesicht der Märkte - die politischen Börsen haben sich in Euroland festgebissen. Es bleibt ungeheuer schwierig halbwegs reelle, glaubwürdige und nachhaltige technische Analysen zu erstellen. Denn politischen Börsen sagt man ja kurze Beine nach. Sie verfälschen nahezu jeden Markt und lassen damit auch eine genaue Analyse schnell zu Makulatur werden. Auf die Sicht der nächsten Handelstage werden die Märkte auf weitere Prügel gegen den Euro setzen - die Positionierungen auf der Short-Seite gegen den Euro sind gigantisch - dies birgt aber jederzeit besonders hohe Gefahr für den Devisentrader, denn durch die extrem hohe Anzahl von Shorties im Markt und einem bereits sehr stark abverkauften Euro seit den Zwischenhochs um EUR/USD 1,3350er-Niveau, werden nun auch irrationalen Kursbewegungen Tür und Tor geöffnet. Schnell kommen mal Stützungskäufe durch konzertierte Aktionen der Notenbanken oder weiterer, durch ihre eigene Interessenlage agierenden Großbanken, zustande. Die Derivatemaschinerie tut ihr Übriges und die Großspekulation gegen den Euro soll und will auch bekämpft werden. Es ist und bleibt gerade in diesem größten und wichtigsten Währungspaar sehr gefährlich. Theoretisch läuft man als Trader zu diesen Marktzeiten jederzeit in die Bären- oder Bullenfalle. Eine Meldung draußen im Markt von Merkel & Co oder eine vermeldete Katastrophe oder Hiobsbotschaften aus den PIGIS-Ländern und schon kracht es am Devisenmarkt und den Bond- und Aktienmärkten. Es ist aus diesem Grund nicht ganz sicher, ob EUR/USD seine Abwärtsbewegung auch tatsächlich fortsetzen wird. Die Marke von 1,2625 bietet derzeit zumindest einen Halt. Der nächste Rutsch kann dann schon bis auf die 1,2465/50 gehen.
Die alten Tiefs um EUR/USD 1,1875 stehen in diesem ungeheuer schnellen Markt schnell in ein paar Wochen auf dem Tableau. So unrealistisch sind diese Zahlen von diversen Instituten nun nicht. Man bemerkt immer wieder die Rasanz des Kursabschwungs, die Schnelligkeit der Abwärtsbewegung und registriert eine umso langsamere Gegenbewegung, der in der letzten Zeit mehr und mehr die Luft ausgeht. Spikes in EUR/USD werden gerne genutzt, um wieder Shortpositionen neu zu platzieren. Die immer tieferen Zwischenhochs verdeutlichen den aktuell eingeschlagenen, langfristigen Abwärtstrend, der auf seiner unteren Abwärtstrendlinie deutlich auf ein Kursniveau um EUR/USD 1,1500 Peilung nimmt. Die runde Marke von EUR/USD 1,3000 hat sich eine Weile als sehr knackig und bissfest erwiesen. Nun ist sie gefallen und alle Euro-Bullen träumen von dieser Marke, die nun in weite Ferne gerückt scheint. Nun kann nur noch Ben Bernankes (BBs) "Geschwätz" die Märkte drehen lassen und den Greenback stark abgeben lassen. Ob es allerdings mal wieder eine 500-Pip-Tages-Nadel geben wird, wie schon einmal an einem "Bernanke-Tag" ist jedoch fraglich.
Charttechnik
Werden wir die Parität sehen? Werden wir Kurse um EUR/USD 1,1875 oder darunter in Richtung 1,1500 oder sogar 1,10 sehen? Es ist niemals etwas auszuschließen, aber eine 1,60 oder 1,40 werden wir jedoch in diesem Umfeld tatsächlich nicht mehr so schnell sehen. Für die große Unruhe, die aber aktuell rund um den Euro im Markt herrscht, ist ein aktuelles Kursniveau von 1,26/1,27 bestimmt kein Chaos oder Unglück. Die europäische Gemeinschaftswährung handelt zum Zeitpunkt dieser Analyse vor der amerikanischen Markteröffnung bei EUR/USD 1,2711 (14:58 Uhr).
EUR/USD ist auf Tagesbasis charttechnisch betrachtet mit einem RSI-Wert von 37,1330 (Zeitpunkt der Analyse 18.05.2012, 14:58 Uhr) neutral zu werten. Die Unterstützungen auf Tagesbasis liegen bei S3/S2/S1 > 1,2676/1,2691/1,2700 - die Widerstände auf Tagesbasis liegen bei
R1/R2/R3 1,2724/1,2739/1,2749. EUR/USD handelt in einer Tagesspanne von nur 88 Pips vom Tageshoch 1,2730 zum Tagestief bei 1,2642. Eine wichtige Haltemarke, die durch den langfristigen Aufwärtstrend gebildet wird, findet sich im Bereich der EUR/USD 1,2625.
Von den langfristigen Fibonacci-Retracements vom Allzeithoch bei EUR/USD
1,6036 (100.0) zum Zwischentief bei 1,1875 (0.0) bestimmt derzeit die 23.6-prozentuale Fibo-Marke bei rund 1,2850 das übergeordnete Kursbewegungsmuster. Der Trend bleibt weiter abwärts gerichtet. Um an diesem Bild etwas zu ändern, muss EUR/USD nach oben aus der Range ausbrechen, die 1,2850 zurückerobern und per Tagesschluss knacken - erst dann wäre die 1,3000er-Marke anlaufbar. Das Bären-Szenario ist jedoch weiter zu favorisieren in diesem Marktumfeld. Achten Sie auf Spikes in Richtung der EUR/USD 1,2850/70 und nutzen diese erneut für Shorts!
Beachte: Derivate wirken in beide Marktrichtungen!!!
Denken Sie immer an eine vernünftige und besonnene Weise des Handels mit Derivaten. Derivate können Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Schuhe ausziehen. Beherzigen Sie immer eine genaue Risikoprüfung und haben Sie Ihr Risiko- und Moneymanagement im Griff und vor allem sich selbst und Ihre Gefühle bei jedem eingegangenen Trade. Sie handeln nicht gegen den Markt, sondern nur gegen sich selbst! Jeden einzelnen Handelstag!
Ich wünsche allen Lesern, Tradern und Investoren ein sonniges Wochenende und eine erfolgreiche neue Handelswoche!
Dirk Friczewsky
Friczewsky Financial Markets
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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
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Posting 1477/1478, Verfasst am: 18.05.2012, 08:29 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
mit ordentlichem TamTam starten wir also nun in den letzten Wochenhandelstag.
Der Dow verlor am gestrigen Tag 1,24% und schloss auf 12.442 Zählern.
Sollte nicht innerhalb eniger Punkte ein Return einsetzen, sehen wir ohne Weiteres auch noch die glatten 12.000 Punkte - wohlgemerkt im Dow, nicht im Dax.
Grund für diese Schwäche sind schlechte Nachrichten aus Griechenland und zudem neue Herabstufungen durch Fitch.
Bei den Herabstufungen geht es sowohl um die Bonitätssenkung Griechenlands als auch einer Senkung des europäischen Bankensektors.
Auch die Herabstufungen im spanischen Bankensektor durch die Ratingagentur Moody's brachte nicht gerade gute Stimmungsmomente.
Bei den Technologiewerten zeigte man breite Angst um die Angebotsschwemme durch das Facebook-IPO.
Facebook bringt seine Aktien heute zum Höchstpreis an die Börse und stellt damit einen IPO-Höchstwert auf.
Die aktien werden zum Preis von 38 Euro ausgegeben.
Wal-Mart legten um 4,2% zu, nachdem die Einzelhandelskette im ersten Quartal deutlich mehr verdient hat als im Vorjahr und damit die Markterwartungen übertroffen hat.
J.P.Morgan hingegen verloren wegen des sich ausweitenden Investmentskandals der Bank 4,3%.
Die Bank soll seinen horrenden Milliardenverlust nochmals um 50% erhöht. So geht man also mit Geld um.
Caterpillar sackten um 4,4% ab, nachdem das Unternehmen rückläufige Umsätze bei Minen- und Baumaschinen vermeldet hatte.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Wochenabschluss und ein erholsames Wochenende.
kleiner Verfallstag
Wirtschaftsdaten
08:00 DE: Destatis, Erzeugerpreise April PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,6% gg Vj zuvor: +0,6% gg Vm/+3,3% gg Vj
10:00 IT: Industrieauftragseingang und -umsatz März Auftragseingang
16:00 US: Auftragseingang Industrie, Benchmark-Revision
ex-Kapitalmaßnahme einzelner Werte
TNE5 ES0178430E18 TELEFONICA INH. EO 1
MCH FR0000121261 MICHELIN NOM. EO 2
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.252,00 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.442 -1,24% NIKKEI 225 8.611 -2,99% HANG SENG INDEX 18.707 -2,57% Gold 1.571 -0,25% Crude Oil 92,11 USD -0,49% EUR/USD 1,2670 -0,10%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1476/1478, Verfasst am: 17.05.2012, 08:20 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
weiter geht es mit den Verlusten. Auch zur Wochenmitte ging es für den Dow um 0,26% abwärts auf 12.598 Zähler.
Nach wie vor dreht sich alles um Griechenland und den drohenden ausstieg aus der Eurozone.
Da interessierte auch kaum jemanden, dass die Daten zur US-Industrieproduktion besser ausgefallen sind als erwartet.
Zu massiv steht das Risiko Griechenland im Raum und droht nun mit Megaverlusten für die Geldgeber.
Warum man sich nun aber so verwundert zeigt bleibt offen. Das Risiko stand doch von Anfang an im Raum und drohte mit Unsummen an offenen Geldbeträgen.
Unter den Einzelwerten zogen die General Electric um 3,3% an, nachdem der Konzern zwei Zukäufe angekündigt hatte und auch die Finanzsparte des Konzerns sich zu erholen scheint.
J.C. Penney hingegen brachen nach enttäuschenden Erstquartalsergebnissen um 19,7% ein.
Nur wenig besser hielten sich Abercrombie & Fitch. Die Bekleidungskette blieb mit den Umsätzen im ersten Quartal und dem Ausblick hinter den Erwartungen und fielen um satte 13%.
Neues gibt es auch vom anstehenden Börsengang von Facebook. Dort scheint man den Hype um das soziale Netzwerk voll auskosten zu konnen.
Statt der vorab geplanten 337,4 Millionen Aktien will man nun, wegen der hohen Nachfrage, 421,2 Millionen Papiere ausgeben.
Na wenn das mal nicht nach hinten losgeht. Wo beginnt hier die hoffnungslose Pberbewertung?
Wirtschaftsdaten Feiertagsbedingt bleiben die Börsen in Österreich und der Schweiz geschlossen.
Wirtschaftsdaten
01:50 JP: BIP 1Q (1. Veröffentlichung)
09:00 ES: BIP 1Q (2. Veröffentlichung) PROGNOSE: -0,3% gg Vq/-0,4% gg Vj 1. Veröff.: -0,3% gg Vq/-0,4% gg Vj zuvor: -0,3% gg Vq/+0,3% gg Vj
10:30 ES: Auktion 4,40-prozentiger Anleihen, Laufzeit Januar 2015 Auktion 4,00-prozentiger Anleihen [...] 13:00 Wal-Mart (Prognose: 1,04) Quartalszahlen 14:30 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: -1.000 auf 366.000 zuvor: -1.000 auf 367.000
16:00 US: Philadelphia-Fed-Index Mai PROGNOSE: +9,3 zuvor: +8,5
16:00 US: Index der Frühindikatoren April PROGNOSE: +0,2% gg Vm zuvor: +0,3% gg Vm
ex-Dividende einzelner Werte
BMW DE0005190003 BAY.MOTOREN WERKE AG ST 2.30 €
BMW3 DE0005190037 BAY.MOTOREN WERKE VZO 2.32 €
KSB3 DE0006292030 KSB AG O.N. VZO 12.26 €
RAA DE0007010803 RATIONAL AG 5.50 €
BU3 BMG169621056 BUNGE LTD. DL -,01 0.195 €
CTMA US16941M1099 CHINA MOBILE LTD. ADR/5 0.876 €
LEO DE0005408884 LEONI AG NA 1.50 €
EEX DE0005085005 ELEXIS AG 0.27 €
TEV US8816242098 TEVA PHARMACEUT. ADR 0.203 €
VIB3 DE0007657231 VILLEROY + BOCH AG VZ 0.40 €
KSB DE0006292006 KSB AG ST 12.00 €
WGN US9314221097 WALGREEN CO. DL 0,078125 0.175 €
GFK DE0005875306 GFK SE 0.65 €
WCH DE000WCH8881 WACKER CHEMIE 2.20 €
QSC DE0005137004 QSC AG NA 0.08 €
ZIL2 DE0007856023 ELRINGKLINGER AG NA 0.58 €
AIXA DE000A0WMPJ6 AIXTRON SE NA 0.25 €
DNQA US85771P1021 STATOIL ASA ADR NK 2,50 0.873 €
IXX DE0005759807 INIT INNOVATION 0.80 €
OHB DE0005936124 OHB AG 0.35 €
CLS1 DE000CLS1001 CELESIO AG NAM. 0.20 €
DB1 DE0005810055 DEUTSCHE BOERSE NA 3.30 €
ABE1 DE000A0D6612 AUGUSTA TECHNOLOG.AG 0.60 €
SBS DE0007289001 STRATEC BIOMEDICAL EO 1 0.55 €
CHU CNE1000002Q2 CHINA PETRO.+ CHEM. H YC1 0.024 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
13:00 Wal-Mart (Prognose: 1,04) Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
08:00 National Grid plc Jahresergebnis
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.416,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.598 -0,26% NIKKEI 225 8.858 0,65% HANG SENG INDEX 19.448 0,98% Gold 1.551 -1,50% Crude Oil 92,81 USD -1,2% EUR/USD 1,2745 0,56%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.Bitte mal alle die bei mir melden, die eine eigene Homepage haben. Vielen Dank.
Posting 1475/1478, Verfasst am: 17.05.2012, 08:07 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
DAX®: Wo sind die Käufer?
Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich und die Parlamentswahlen in Griechenland haben in der vergangenen Börsenwoche für einiges an Verunsicherung bei den Anlegern gesorgt. Aufgrund dieser Tatsachen hat sich deren Appetit auf Aktien stark in Grenzen gehalten. Noch mehr als die Tatsache, dass nun ein Sozialist an der Spitze Frankreichs steht, war es das anhaltende Chaos bei der griechischen Regierungsbildung, welches das Vertrauen der Investoren augenscheinlich erschütterte. Die Eurokrise bleibt also wohl erst einmal das beherrschende Thema für den DAX®.
Denn so lange es keine stabile Regierung und vor allem kein klares Bekenntnis zu dem vereinbarten Sparkurs in Griechenland gibt, werden auch die Spekulationen um einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euroraum anhalten. Daneben bleibt auch die Sorge, dass Griechenland es womöglich doch schaffen könnte einige Lockerungen des Sparprogramms zu erreichen, was Forderungen anderer Krisenländer Tür und Tor öffnen würde, ebenfalls bei ihren Sparbemühungen das Tempo zu drosseln. Somit würde Europa den Finanzmärkten signalisieren, dass es seinen Sparkurs verlässt.
Neben den politischen Unsicherheiten, die zurzeit in Europa herrschen, bleibt auch die weltweite Konjunktur ein Risikofaktor für die Aktienmärkte. Nach letzten OECD-Zahlen bleibt das Wachstum in den Schwellenländern zwar auf einem stabilen Wachstumspfad, allerdings sorgt die Wachstumsschwäche in Europa für ein schlechteres Bild bei den Industrienationen. Auch aus den USA kommen wieder verhaltene Konjunkturdaten. So zeigten die letzten US-Arbeitsmarktdaten, dass der Aufschwung jenseits des Atlantiks bei weitem nicht so stabil zu sein scheint, wie zuvor angenommen wurde. Wie das US-Arbeitsministerium jüngst mitteilte, hat sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im April gegenüber dem Vormonat um 115.000 erhöht. Volkswirte hatten allerdings einen Stellenaufbau um 162.000 Beschäftigte erwartet.
Sollte sich der US-Aufschwung tatsächlich als wenig nachhaltig herausstellen, könnten auch wieder geldpolitische Lockerungsmaßnahmen seitens der Fed als Gegenreaktion erwogen werden. Zumindest hatte sich Ben Bernanke trotz der verbesserten Konjunkturaussichten immer die Hintertür offen gehalten, bei einer Verschlechterung der US-Konjunktur geldpolitisch einzugreifen. Kurz um, die Konjunktur-Nachrichtenfront ist derzeit nicht so eindeutig für Anleger zu lesen bzw. zu interpretieren.
Eine Zeit lang konnten die Quartalszahlen der DAX®-Konzerne, aber auch aus Übersee für Entspannung am deutschen Aktienmarkt sorgen und die Konjunkturdaten und Krisenängste etwas zur Seite schieben. Hierbei schafften es vor allem die deutschen Autobauer BMW und Volkswagen zu überzeugen. Doch die zwischenzeitlichen Kurssprünge wurden häufig sehr schnell durch die übergeordneten europäischen Probleme zunichte gemacht. Insgesamt hat sich die Situation im DAX® für die Bullen im Vergleich zum Jahresbeginn merklich verschlechtert. Immerhin konnte der deutsche Leitindex DAX® den besten Jahresstart in der Geschichte hinlegen. Allerdings scheint die Wirkung der gelpolitischen Maßnahmen der EZB verflogen zu sein, bei denen die Notenbank etwa 1 Bio. Euro zinsgünstig an die Banken verteilt hatte. Wurde die Eurokrise aufgrund dieser hohen Liquiditätsspritze noch überlagert, dürften die Probleme spätestens nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland wieder verstärkt in den Fokus der Anleger gerückt sein.
Spekulative Anleger, die davon ausgehen, dass der deutsche DAX® trotz der ganzen aktuellen Nachrichtensituation weiterhin Aufwärtspotenzial aufbauen wird, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE76B1) auf eine solche Kursbewegung setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,30, die Knock-Out-Schwelle bei 3750 Indexpunkten. Auf der anderen Seite: Wer als spekulativer DAX®-Anleger auf der Short-Seite aktiv werden will, könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DB04C5, aktueller Hebel 2,32; Knock-Out-Schwelle bei 9226 Indexpunkten) traden.
Stand: 17.05.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden. DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1474/1478, Verfasst am: 16.05.2012, 13:28 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
E.ON: Die Talsohle überwunden?
Der deutsche Atomausstieg hat den beiden großen Energieversorgern E.ON und RWE im vergangenen Jahr schwer zugesetzt. Bei der Betrachtung der Ergebnisse für das erste Quartal 2012 zeigt sich nun aber, dass E.ON dieses zwischenzeitliche Tief scheinbar ganz gut weggesteckt zu haben scheint. Im Jahr 2011 musste man noch einen Fehlbetrag von 2,2 Mrd. Euro und damit den ersten Verlust der Unternehmensgeschichte ausweisen. Bei der Vorlage des Zwischenberichts für das erste Geschäftsquartal 2012 gab E.ON nun an, dass man in den ersten drei Monaten des Jahres eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen und damit die Talsohle des letzten Geschäftsjahres hinter sich lassen konnte. Diese hatte sich zum größten Teil aus der vorzeitigen Abschaltung von Atomkraftwerken und ungünstigen Gasverträgen ergeben hatte.
Im ersten Quartal des Jahres verzeichnete der Energieversorger demnach einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 28 Prozent auf 35,7 Mrd. Euro. In der gleichen Zeit wurde das EBITDA um 9 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro und der nachhaltige Konzernüberschuss um 27 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro gesteigert. Dabei gab es keine Überraschungen, da einige Eckdaten bereits im Vorfeld veröffentlicht wurden. E.ON behielt zudem seine Jahresprognose bei. So rechnet man für das Gesamtjahr mit einem EBITDA zwischen 9,6 und 10,2 Mrd. Euro und einem nachhaltigen Konzernüberschuss von 2,3 bis 2,7 Mrd. Euro und für 2013 mit einer Steigerung auf 3,2 bis 3,7 Mrd. Euro. Jedoch werden auch weiterhin einige Abwärtsrisiken gesehen, die sich aus der europäischen Schuldenkrise ergeben. Denn sollte sich eine Konjunkturverschlechterung einstellen, könnte auch die Nachfrage nach Energie darunter leiden.
Dies ist allerdings wohl nicht das einzige Problem mit dem das Unternehmen fertig werden muss. Konzernchef Johannes Teyssen sieht derzeit für E.ON insgesamt ein schwieriges Umfeld, in dem man sich bewegen muss: „Unser Geschäft wird weiterhin und auf absehbare Zeit geprägt von schwacher Energienachfrage, hohem Wettbewerbsdruck, vor allem im Gashandel, und teilweise erratischen Eingriffen der Politik ins Marktgeschehen“, dies erklärte er in einem Brief an die Aktionäre. Wenigstens im Falle der langfristigen Gaslieferverträge, deren Preisgestaltung sich im vergangenen Jahr deutlich zum Nachteil von E.ON entwickelte, konnte das Unternehmen einige Erfolge verbuchen. Laut eigenen Angaben wurden etwa zwei Drittel der Gasverträge erfolgreich nachverhandelt. Allein dadurch soll sich das Ergebnis im ersten Quartal um 340 Mio. Euro verbessert haben. Dabei konnte man sich jüngst mit dem wichtigsten Gaslieferanten Statoil aus Norwegen einigen. Nun stehen noch weitere Gespräche mit der russischen Gazprom an.
Auch wenn es im ersten Quartal für E.ON wieder etwas besser lief, belasten die in Deutschland abgeschalteten Atomkraftwerke immer noch den Unternehmenserfolg, genauso wie das weiterhin schwierige Umfeld in Europa. Somit möchte man in Zukunft die Geschäftsaktivitäten außerhalb Europas ausbauen. Nachdem man sich bereits einigermaßen in Nordamerika und Russland etabliert hat heißt das nächste Ziel Brasilien. Dort ist Erdgas knapp und deshalb begehrt. Davon möchte in Zukunft auch E.ON verstärkt profitieren. Neben der Eroberung neuer Märkte außerhalb Europas, möchte E.ON zudem den wachsenden Herausforderungen mit Effizienzeinsparungen begegnen. So sollen Beteiligungen entweder teilweise oder ganz verkauft werden. Dazu gehört die Tochter Ruhrgas oder der Abfallverbrenner E.ON Energy from Waste. Daneben ist auch ein beträchtlicher Personalabbau geplant um die Kosten für den Konzern zu reduzieren. Bei E.ON ist somit augenscheinlich in den kommenden zwölf Monaten wohl mit keiner unternehmerischen Langweile zu rechnen...
Spekulative Anleger könnten nun auf steigende Kurse des E.ON-Papiers mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DE6CJH) setzen, dessen Hebel derzeit bei 3,25 und die Knock-Out-Schwelle bei 11,65 Euro liegen würde. Wer jedoch zur spekulativen Anlegerfraktion gehört, die der Meinung ist, die E.ON-Aktie könnte den Weg gen Süden antreten – der könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE6JMS; Hebel 2,94 und Knock-Out-Schwelle bei 19,50 Euro) umsetzen.
Stand: 16.05.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1473/1478, Verfasst am: 16.05.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
konnte man sich zum Handelsbeginn noch recht stabil im Dow halten, ging es zum Handelende wieder recht deutlich abwärts.
Zu Beginn freute man sich noch über gute Konjunkturdaten, konnte diese Stimmung aber wegen der Ereignisse in Griechenland nicht halten.
In Griechenland konnte man sich nicht auf eine Regierungsbildung einigen und somit stehen nun Neuwahlen an.
Damit rückt auch das Weiterbestehen des Landes in der Eurozone in gefährliche Fahrwasser.
Einerseits will man dort zwar drinn bleiben,
andererseits wolle man das Sparprogramm so auf keinen Fall weiter fahren.
Doch woher sollen die Geldmittel kommen? Die Investoren jedenfalls werden sich die Entwicklung sehr genau anschauen.
Gelder kann man wohl auf deutlich angenehmere Art und Weise verschwenden als in Griechenland.
Außerhalb der Griechenlandproblematik gab es aber auch unternehmensseitig einige Ereignisse.
So legten Home Depot einen kräftigen Gewinnzuwachs vor, blieb beim Umsatz aber unter den Erwartungen der Analysten und verlor somit doch 2,4%.
Groupon hingegen konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis überzeugen und legte um 3,7% zu.
Avon sackten um 10,7% ab, nachdem der Parfüm- und Kosmetikkonzern Coty seine milliardenschwere Übernahmeofferte zurückgezogen hat.
Der Dow verlor 0,5% und schloss auf 12.632 Zählern.
Meldungen gibts es auch im Bezug auf den geplanten Börsengang des SocialMedia-Giganten Facebook.
So hat General Motors bekannt gegeben, man wolle keine bezahlte Werbung mehr auf der Plattform schalten.
Zu GM könnten sich auch weitere Unternehmen gesellen, die von der Werbemöglichkeit auf Facebook nicht überzeugt sind.
Die kostenlosen Werbeformen und die Profilseiten will man aber weiter pflegen und ausbauen.
Wirtschaftsdaten 07:00 EADS Quartalszahlen
08:00 EWU: ACEA, Pkw-Neuzulassungen April
08:00 DE: Destatis, Erwerbstätigkeit 1Q
10:30 UK: Arbeitsmarktdaten April Arbeitslosengeldbezieher PROGNOSE: +4.500 Personen zuvor: +3.600 Personen Arbeitslosenquote PROGNOSE: 5,0% zuvor: 4,9% 11:00 EWU: Handelsbilanz März Eurozone nicht-saisonbereinigt PROGNOSE: +4,0 Mrd EUR zuvor: +2,8 Mrd EUR
11:00 EWU: Verbraucherpreise April Eurozone PROGNOSE: +2,6% gg Vj Vorabschätzung: +2,6% gg Vj zuvor: +2,7% gg Vj
11:00 EWU: EZB Zuteilung eines Dollar-Swap-Repogeschäfts
11:30 UK: BoE Quartalsbericht zur Inflation
11:30 DE: Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Zuteilung der Aufstockung zehnjährige Bundesanleihe über 5 Mrd EUR
12:00 DE: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Wirtschaftsklima Welt 2Q 14:30 US: Baubeginne/-genehmigungen April Baubeginne PROGNOSE: +4,7% gg Vm zuvor: -5,8% gg Vm Baugenehmigungen PROGNOSE: -4,5% gg Vm zuvor: +6,9% gg Vm 15:15 US: Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung April Industrieproduktion PROGNOSE: +0,6% gg Vm zuvor: 0,0% gg Vm Kapazitätsauslastung PROGNOSE: 79,0% zuvor: 78,6%
16:30 US: DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 20:00 US: Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Protokoll der Sitzung vom 24./25. April
ex-Dividende einzelner Werte
RHM DE0007030009 RHEINMETALL AG 1,.80 €
SW1 DE000A1JBPV9 SHW AG 1,00 €
CHV US1667641005 CHEVRON CORP. 0,699 €
UZU DE0007551509 UZIN UTZ AG 0,75 €
HAB DE0006013006 HAMBORNER REIT AG 0,400 €
8GC JE00B4T3BW64 GLENCORE INTL PLC 0,078 €
EVD DE0005470306 CTS EVENTIM AG 0,44 €
LXS DE0005470405 LANXESS AG 0,85 €
PNE3 DE000A0JBPG2 PNE WIND AG 0,04 €
PSM DE0007771172 PROSIEBENSAT.1 1,170 €
SY1 DE000SYM9999 SYMRISE AG INH. 0,62 €
DNQ NO0010096985 STATOIL ASA NK 2,50 0,855 €
CHUA US16941R1086 CHINA PETRO.+CHEM.ADR/100 2,464 €
WHR US9633201069 WHIRLPOOL CORP. 1 0,389 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:00 EADS | Ströer Out-of-Home Media Quartalszahlen
09:30 BayernLB Quartalszahlen
10:00 Deutsche Börse | BMW | Celesio HV
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.324,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.632 -0,50% NIKKEI 225 8.801 -1,12% HANG SENG INDEX 19.313 -2,92% Gold 1.533 -1,50% Crude Oil 92,36 USD -1,72% EUR/USD 1,2711 -0,18%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1472/1478, Verfasst am: 15.05.2012, 08:32 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Wirtschaftsdaten 07:00 Allianz | Merck KGaA | Salzgitter | Carl Zeiss Meditec | Bauer | CeWe Color Quartalszahlen
07:30 ThyssenKrupp | Koenig & Bauer | Air Berlin plc | Sky Deutschland | DIC Asset | Wirecard | Centrotec Sustainable | MVV Energie | Bechtle | Deutsche Euroshop Quartalszahlen
07:30 FR: BIP 1Q (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 0,0% gg Vq zuvor: +0,2% gg Vq 08:00 Hamburger Hafen | Nordex | Leoni Quartalszahlen 08:00 DE: Destatis, BIP 1Q (1. Veröffentlichung) kalender- und saisonbereinigt PROGNOSE: +0,1% gg Vq zuvor: -0,2% gg Vq kalenderbereinigt PROGNOSE: +0,8% gg Vj zuvor: +2,0% gg Vj
10:00 IT: BIP 1Q (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: -0,6% gg Vq/-1,2% gg Vj zuvor: -0,7% gg Vq/-0,4% gg Vj
10:30 UK: Handelsbilanz März PROGNOSE: -8,5 Mrd GBP zuvor: -8,8 Mrd GBP
11:00 DE: ZEW, Index Konjunkturerwartungen Mai PROGNOSE: +19,8 Punkte zuvor: +23,4 Punkte Konjunkturlage PROGNOSE: +38,3 Punkte zuvor: +40,7 Punkte 11:00 EWU: BIP 1Q (1. Veröffentlichung) Eurozone PROGNOSE: -0,2% gg Vq/-0,2% gg Vj zuvor: -0,3% gg Vq/+0,7% gg Vj
11:00 GR: BIP 1Q (1. Veröffentlichung)
11:00 GR: Auktion 13-wöchiger Schatzwechsel im Volumen von 1 Mrd EUR 12:00 Home Depot (Prognose: 0,65) Quartalszahlen 14:30 US: Realeinkommen April
14:30 US: Verbraucherpreise April PROGNOSE: 0,0% gg Vm zuvor: +0,3% gg Vm Verbraucherpreise Kernrate PROGNOSE: +0,2% gg Vm zuvor: +0,2% gg Vm
14:30 US: Einzelhandelsumsatz April PROGNOSE: +0,1% gg Vm zuvor: +0,8% gg Vm Einzelhandelsumsatz ex Kfz PROGNOSE: +0,2% gg Vm zuvor: +0,8% gg Vm
14:30 US: Empire State Manufacturing Index Mai PROGNOSE: 9,30 zuvor: 6,56
15:00 EWU: EZB konsolidierte Bilanz des Eurosystems 16:00 US: Lagerbestände März PROGNOSE: +0,4% gg Vm zuvor: +0,6% gg Vm
ex-Dividende einzelner Werte
FVI DE000A0MW975 FAIR VALUE REIT-AG INH 0,08 €
MSF US5949181045 MICROSOFT 0,155 €
WIB AT0000831706 WIENERBERGER 0,12 €
OMV AT0000743059 OMV AG 1,10 €
ex-Kapitalmaßnahme einzelner Werte
TNE2 US8793822086 TELEFONICA S.A. EO 1 ADR3
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
08:00 Mitsubishi UFJ Financial Group Jahresergebnis
12:00 Home Depot (Prognose: 0,65) Quartalszahlen
16:30 J.P. Morgan HV
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:00 Allianz | Merck KGaA | Salzgitter | Carl Zeiss Meditec | Bauer | CeWe Color Quartalszahlen
07:30 ThyssenKrupp | Koenig & Bauer | Air Berlin plc | Sky Deutschland | DIC Asset | Wirecard | Centrotec Sustainable | MVV Energie | Bechtle | Deutsche Euroshop Quartalszahlen
08:00 Hamburger Hafen | Nordex | Leoni Quartalszahlen
10:00 Südzucker BI-PK
10:00 ProSiebenSat.1 HV
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.478,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.695 -0,98% NIKKEI 225 8.895 -0,87% HANG SENG INDEX 19.845 +0,56% Gold 1,551 -0,64% Crude Oil 94,38 USD -0,42% EUR/USD 1,2847 +0,16%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1471/1478, Verfasst am: 14.05.2012, 08:29 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn die Konjunkturdaten zum US-Verbrauchervertrauens versuchten etwas positive Stimmung zu verbreiten,
behielten die Milliardenverluste bei J.P.Morgan und die geplatzte Regierungsbildung in Griechenland die Oberhand.
Alles andere also als gute Vorgaben für die neue Handelswoche und natürlich auch für die aktuelle Wirtschaftslage.
Mit den 2 Mrd. Dollar Verlust über einen Zeitraum von 6 Wochen zog J.P.Morgan auch weitere Bankenwerte mit runter.
J.P.Morgan selbst verloren 9,3%, Bank of America verbilligten sich um 1,9%, Citigroup um 4,2% und Goldman Sachs um 3,9%.
Hier darf ruhig spekuliert werden, ob nicht doch noch weitere Milliarden irgendwo mit roten Vorzeichen rumschwirren.
Schließlich waren die aktuell bezifferten 2Mrd. nur eine Absicherungsposition.
Der Dow verlor jedenfalls 0,3% und schloss auf 12.820 Zähler.
Bei den Einzelwerten gab es aber auch positives zu berichten. So legten Nvidia ein überzeugendes Quartalsergebnis vor und verteuerten sich um 6,4%.
Für die neue Handelswoche wünschen wir allen viel Erfolg und starke Nerven.
Wirtschaftsdaten 07:00 Celesio | Aurubis Quartalszahlen
07:30 Gigaset Quartalszahlen
08:00 DE: Destatis, Großhandelspreise April
10:30 ES: Auktion 12- und 18-monatiger Schatzwechsel Volumen von 2 Mrd bis 3 Mrd EUR
11:00 EWU: Industrieproduktion März Eurozone PROGNOSE: +0,5% gg Vm/-1,2% gg Vj zuvor: +0,5% gg Vm/-1,8% gg Vj
11:00 IT: Auktion 2,5-prozentiger Anleihen im Volumen von 2,5 Mrd bis 3,5 Mrd EUR, Laufzeit März 2015 Auktion 4,25-prozentiger Anleihen, Laufzeit März 2020 [...]
14:50 FR: Auktion von 13-wöchigen Schatzwechseln im Volumen von 3,5 Mrd bis 4 Mrd EUR Auktion von 24-wöchigen Schatzwechseln [...]
15:30 EWU: EZB Ankündigung des Volumens für den siebentägigen Absorptionstender 19:00 EWU: PK nach Treffen der Eurogruppe, Brüssel
ex-Dividende einzelner Werte:
AMG US0311621009 AMGEN INC. DL-,0001 0.278 €
FRE DE0005785604 FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N. 0.95 €
WSV2 AT0000908504 VIENNA INSURANCE GRP INH. 1.10 €
BAF DE0005215107 BALDA AG O.N. 1.30 €
FRA DE0005773303 FRAPORT AG FFM.AIRPORT 1.25 €
PJXA US71654V4086 PETROLEO BRASILEIRO ADR 2 0.162 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:00 Celesio | Aurubis | Norma Group Quartalszahlen
07:30 Gigaset Quartalszahlen
10:00 H&R AG Quartalszahlen
17:40 Vivendi Quartalszahlen
ohne Zeitangabe: Xing Quartalszahlen
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.517,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.820 -0,27% NIKKEI 225 8.967 +0,16% HANG SENG INDEX 19.962 -0,01% Gold 1.579 -0,28% Crude Oil 95,54 USD -0,61% EUR/USD 1,2893 +0,04%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1470/1478, Verfasst am: 11.05.2012, 08:32 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
mit leichter Entspannung zeigte sich der Dow am gestrigen Handelstag und legte um knappe 0,16% auf 12.855 Zähler zu.
Dazu beigetragen hat die aussicht auf eine doch baldige Regierungsbildung und die aussage in der Eurozne bleiben zu wollen.
Eine Lockerung der strikten Sparpolitik wollen Teile der evtl. anstehenden Regierung aber dennoch durchsetzen.
Auch die wöchentlichen US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe fielen etwas besser aus als erwartet.
Aus Spanien brachte kam die Meldung, dass man 45 Prozent an dem angeschlagenen Sparkassenkonzern Bankia übernehmen wolle.
Bei den Einzelwerten ging es für Cisco um 10,5% abwärts. Der Netzwerk-Ausrüster hat einen enttäuschenden Ausblick gegeben.
Die ebenfalls bekannt gegebenen Drittquartalsergebnisse lagen hingegen im Rahmen der Erwartungen.
Alles andere als im Rahmen der Erwartungen dürfte der erneute Megaverlust von J.P. Morgan sein.
Hier teilte man mit, dass zu den 2 Mrd. Dollar Verlust noch eine weitere hinzukommen könnte.
Man hatte sich mal wieder hochspekulativen Gewinnaussichten hingegen und einmal mehr verloren.
Die Papiere fielen nachbörslich um 6,8%. Im Sog dieser Meldung ging es auch für Citigroup um 3,6% und Morgan Stanley um 2,9%.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Wochenabschluss und ein erholsames Wochenende.
Wirtschaftsdaten 07:00 euromicron | Deutsche Wohnen AG Quartalszahlen
08:00 Deutsche Postbank | IVG Immobilien Quartalszahlen
08:00 DE: Destatis, Verbraucherpreise April (endgültig) PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+2,0% gg Vj vorläufig: +0,1% gg Vm/+2,0% gg Vj zuvor: +0,3% gg Vm/+2,1% gg Vj
11:00 IT: Auktion 3-monatiger Schatzwechsel im Volumen von 3 Mrd EUR und 12-monatiger Schatzwechsel im Volumen von 7 Mrd EUR
10:30 UK: Erzeugerpreise April Output-Basis PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+3,0% gg Vj zuvor: +0,6% gg Vm/+3,6% gg Vj
11:00 EWU: Kommission, PK mit Wirtschafts- und Währungskommissar Rehn anlässlich der Frühjahrsprognose zur Wirtschaftsentwicklung 14:30 US: Erzeugerpreise April PROGNOSE: -0,1% gg Vm zuvor: 0,0% gg Vm Erzeugerpreise ex Nahrung/Energie PROGNOSE: +0,2gg Vm zuvor: +0,3% gg Vm
15:55 US: Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Mai (1, Umfrage) PROGNOSE: 76,0 zuvor: 76,4
ex-Dividende einzelner Werte
ADS DE000A1EWWW0 ADIDAS AG 1.00 €
SGL DE0007235301 SGL CARBON SE 0,20 €
OLG DE0006851603 S.-GOBAIN OBERLAND A 23,50 €
GBF DE0005909006 BILFINGER BERGER SE 3,40 €
GLJ DE0005865901 GRENKELEASING AG 0,75 €
FME3 DE0005785836 FRESEN.MED.CARE KGAA VZO 0,.71 €
FME DE0005785802 FRESEN.MED.CARE KGAA ST 0,69 €
BIO3 DE0005227235 BIOTEST AG VZ 0,50 €
BIO DE0005227201 BIOTEST AG ST 0,44 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
23:00 Petrobras Petróleo Brasileiro Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:00 euromicron | Deutsche Wohnen AG Quartalszahlen
07:00 AXA Umsatz 1Q
07:00 Fraport AG, Verkehrszahlen April
07:30 Telefonica SA Quartalszahlen
08:00 Deutsche Postbank | IVG Immobilien Quartalszahlen
09:30 Evonik Industries Quartalszahlen
10:00 Fresenius SE HV
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.468,00 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.855 +0,16% NIKKEI 225 8.953 -0,63% HANG SENG INDEX 19.919 -1,52% Gold 1.582 -0,79% Crude Oil 95,88 USD -1,24% EUR/USD 1,2910 -0,17%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1469/1478, Verfasst am: 11.05.2012, 07:57 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
Silber: Korrektur als Einstiegschance?
Im laufenden Jahr 2012 sah es lange Zeit so aus, als könnte Silber im Bereich der Rohstoff- und Edelmetallinvestments endgültig aus dem Schatten des großen Bruders Gold treten. Allerdings musste der Silberpreis nach seinem kurzfristigen Sprung über die Marke von 37 US-Dollar je Feinunze, den er Ende Februar bewerkstelligen konnte, eine deutliche Korrektur erleben- aktuell tendiert derzeit um die Marke von 30 US-Dollar.
Zuletzt machten augenscheinlich dem Silberpreis unter anderem die sich eintrübenden Konjunkturperspektiven zu schaffen. Da Silber aufgrund einiger vorteilhafter Eigenschaften in der Industrie sehr gefragt ist, ist dessen Preis in der Regel sehr konjunkturabhängig. Zuletzt sind in Europa jedoch wieder die Sorgen vor einer Verschärfung der Eurokrise größer geworden, was auch die Ängste vor den negativen Folgen für die Konjunktur geschürt hat. Daneben sorgten die jüngsten politischen Ereignisse in Europa für weitere Verunsicherung. Mit dem Sieg des sozialistischen Präsidentschaftskandidaten in Frankreich François Hollande, der neuen Regierung in Griechenland und den Problemen der niederländischen Regierung sich auf ein Sparpaket zu einigen, scheint es für Deutschland (immer) schwerer zu werden, seine strikte Haltung zu einer Fortführung des europäischen Sparkurses aufrechtzuerhalten. Auf der anderen Seite:
Die wachsenden Sorgen vor einem konjunkturellen Einbruch könnten die Notenbanken veranlassen, erneut geldpolitische Lockerungsmaßnahmen als Gegenreaktion in Betracht zu ziehen. Sollten die EZB oder die Federal Reserve die Schleusen nochmals öffnen, könnte dies auch dem Silberpreis zu einem Anstieg verhelfen können. In den vergangenen Monaten hatte sich zumindest Fed-Chef Ben Bernanke weitere gelpolitische Lockerungsmaßnahmen für den Fall offen gehalten, dass sich der konjunkturelle Aufschwung in den USA nicht als nachhaltig erweisen sollte. Anhand der jüngsten offiziellen US-Arbeitsmarktdaten wurde schon einmal für den Arbeitsmarkt die mangelnde Nachhaltigkeit deutlich. Wie das US-Arbeitsministerium am 4. Mai nämlich mitteilte, hat sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im April gegenüber dem Vormonat um 115.000 erhöht. Volkswirte hatten allerdings einen Stellenaufbau um 162.000 Beschäftigte erwartet.
Wenn sich die Fed entschließen sollte der Abschwächung auf dem US-Arbeitsmarkt mit Hilfe einer fortgesetzten Politik des billigen Geldes entgegenzutreten, würde dies für einen schwächeren US-Dollar und eine geringere Nachfrage nach US-Anleihen sorgen. Damit könnten auch die Rohstoff- und Silberpreise wieder ansteigen. Anleger, die davon überzeugt sind, dass der Silberpreis aufgrund dieser Entwicklungen im weiteren Jahresverlauf wieder ansteigen sollte, könnten mit dem Gedanken spielen, den aktuellen Kursrücksetzer als günstige Einstiegsgelegenheit zu nutzen.
Spekulative Anleger, die von diesem Szenario ausgehen, könnten dieses mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE25KX) umsetzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,06, die Knock-Out-Schwelle bei 21,05 US-Dollar. Auf der anderen Seite: Wer als spekulativer Anleger auf der Short-Seite aktiv werden will, könnte dieses Szenario bei der BMW-Aktie mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DE91PC, aktueller Hebel 3,20; Knock-Out-Schwelle bei 37,40 US-Dollar) traden. Bei beiden Derivaten sollte beachtet werden, dass die Referenzwährung US-Dollar ist, die Abwicklungswährung dagegen EUR.
Stand 11.05.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1468/1478, Verfasst am: 10.05.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn man innerhalb des Handelstages versucht hat sich nach oben zu hangeln, blieb der Versuch doch ohne Erfolg und der Dow schloss deutlich im Minus.
Somit sind wir nicht mehr weit von der nächsten wichtigen Chartmarke um 12500 bzw. 12700 entfernt.
Gestern schloss man mit einem Verlust von 0,75% bei 12.835 Zählern.
Als Grund für die aktuelle Marktbewegung darf wohl weiterhin die Unklarheit um Griechenland herangezogen werden?
Aussagen darüber, die Sparmaßnahmen aufzugeben dürften doch eigentlich nur ein müdes Lächeln ins Gesicht vieler Staatsoberhäupter zaubern.
Wie sollte es denn ohne diese Maßnahmen weiter gehen? Wer nicht sparen und sich sanieren will, bekommt keine Hilfsgelder und muss selber klarkommen.
Also - Hilfsgelder streichen und raus aus der Eurozone - wenn es denn so kommen sollte, dass die "falsche" Regierung an die Macht kommen sollte.
Bei den Einzelwerten erhöhten sich Walt Disney um 1,6%. Gestern wurden hier die Quartalsergebnisse veröffentlicht und die Erwartungen übertroffen.
Bankenwerte verloren hingegen wieder. So gaben die Aktien von Banco Santander um mehr als 5% ab.
Die Aktien von JP Morgan gaben um 1,8% und Citigroup um 2,8% nach.
Aktien von MetroPCS Communications kletterten 14%, nachdem von Bloomberg berichtet wurde,
dass die Deutsche Telekom ein Zusammengehen von T-Mobile USA mit dem fünftgrößten US-Mobilfunkanbieter diskutiere.
Buddas Geburtstag - Börse in Hong Kong geschlossen.
Wirtschaftsdaten 07:00 RWE | Deutsche Telekom | SMA Solar | Rational | ArcelorMittal Quartalszahlen
07:15 Patrizia Immobilien Quartalszahlen
07:30 Stada | MLP | Bilfinger Berger | Aareal Bank | Singulus | Evotec | Dürr Quartalszahlen
07:45 ElringKlinger | centrotherm | Jungheinrich Quartalszahlen
07:50 Prime Office REIT-AG Quartalszahlen
08:00 Deutz | TUI | Solarworld | ProSiebenSat.1 | Jenoptik | Hawesko Holding | TAG Immobilien | Sony | Suzuki Quartalszahlen
09:00 Biotest Quartalszahlen
10:00 DE: Verband der Chemischen Industrie (VCI), Konjunkturbericht 1Q
10:00 IT: Industrieproduktion März PROGNOSE: -0,1% gg Vm/-7,0% gg Vj zuvor: -0,7% gg Vm/-6,8% gg Vj
10:00 EWU: EZB Monatsbericht Mai 10:30 BayWa Quartalszahlen
10:30 UK: Industrieproduktion März PROGNOSE: -0,2% gg Vm/-2,6% gg Vj zuvor: +0,4% gg Vm/-2,3% gg Vj
12:00 DE: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Wirtschaftsklima Eurozone 2Q
13:00 UK: BoE Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rats Bank Rate PROGNOSE: 0,50% zuvor: 0,50% Anleihekäufe PROGNOSE: unverändert bei 325 Mrd GBP zuvor: unverändert bei 325 Mrd GBP 14:30 US: Handelsbilanz März PROGNOSE: -50,00 Mrd USD zuvor: -46,03 Mrd USD
14:30 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: +5.000 auf 370.000 zuvor: -27.000 auf 365.000
14:30 US: Import- und Exportpreise April Importpreise PROGNOSE: -0,2% gg Vm zuvor: +1,3% gg Vm 15:00 UniCredit Quartalszahlen 20:00 US: Haushaltssaldo April PROGNOSE: +30,00 Mrd USD zuvor: -198,16 Mrd USD
ex-Dividende einzelner Werte
FNTN DE000A0Z2ZZ5 FREENET AG 1,00 €
SDF DE000KSAG888 K+S AG NA 1,30 €
D6H DE000A0JC8S7 DATAGROUP AG 0,20 €
WLV2 DE0008405028 WUERTTB.LEBENSV.VNA.S. 0,11 €
ALV DE0008404005 ALLIANZ SE VNA 4,50 €
FPE3 DE0005790430 FUCHS PETROL.AG VZO 1,00 €
FPE DE0005790406 FUCHS PETROLUB AG 0,98 €
DYK3 DE0005591036 DYCKERHOFF VZO 0,80 €
DYK DE0005591002 DYCKERHOFF ST 0,80 €
DPW DE0005552004 DEUTSCHE POST AG NA 0,70 €
DAM DE0005498901 DATA MODUL AG 0,60 €
COP DE0005437305 COMPUGROUP MED.AG 0,25 €
COM DE0005428007 COMDIRECT BANK AG 0,56 €
SYT DE0005178008 SOFTING AG 0,27 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
08:00 Sony | Suzuki Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
06:45 Zurich Insurance Quartalszahlen
07:00 RWE | Deutsche Telekom | SMA Solar | Rational | ArcelorMittal | Telekom Austria Quartalszahlen
07:15 Patrizia Immobilien Quartalszahlen
07:30 Stada | MLP | Bilfinger Berger | Aareal Bank | Singulus | Evotec | Dürr | EDF | Aegon Quartalszahlen
07:45 ElringKlinger | centrotherm | Jungheinrich Quartalszahlen
07:50 Prime Office REIT-AG Quartalszahlen
08:00 Deutz | TUI | Solarworld | ProSiebenSat.1 | Jenoptik | Hawesko Holding | TAG Immobilien | BT Group | Repsol Quartalszahlen
08:30 Iberdrola Quartalszahlen
09:00 Biotest Quartalszahlen
10:00 Fresenius Medical Care | Audi HV
10:30 adidas HV
10:30 BayWa Quartalszahlen
13:00 Deutsche Lufthansa Verkehrszahlen April
15:00 UniCredit Quartalszahlen
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.513,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.835 -0,75% NIKKEI 225 9.021 -0,26% HANG SENG INDEX 20.157 -0,85% Gold 1.595 +0,07% Crude Oil 96,85 USD +0,04% EUR/USD 1,2953 +0,13%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1467/1478, Verfasst am: 09.05.2012, 09:48 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
BMW weiter auf Rekordjagd?
Mit den Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat BMW offensichtlich einmal mehr seine Vormachtstellung im Oberklassesegment der Autobranche unter Beweis gestellt. So konnten die Münchener sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz deutlich zulegen und erneut für Rekordergebnisse sorgen.
Laut offiziellen Unternehmensmeldungen vom 2. Mai hat BMW im ersten Quartal einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahresergebnis um 14,1 Prozent auf 18,29 Mrd. Euro verbucht. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) erhöhte sich um 18,8 Prozent auf 2,1 (Vorjahr: 1,8) Mrd. Euro, das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte um 21,8 Prozent auf 2,1 (Vorjahr: 1,7) Mrd. Euro. Der Konzernüberschuss verbesserte sich um 18,1 Prozent auf 1,35 Mrd. Euro. Bei der für die Automobilhersteller so wichtigen Umsatzrendite konnte BMW sogar mit 11,6 Prozent in der Kernspare Automobile sowohl Audi (11,4 Prozent) als auch die Oberklasse-Marke Mercedes-Benz von Daimler (8,4 Prozent) schlagen. Die beiden Konkurrenten hatten ihre Zahlen für das erste Quartal einige Tage vor BMW veröffentlicht. Die Münchner scheinen also wirklich auf der Überholspur zu sein.
Besonders die starke Nachfrage in den USA und China nach Fahrzeugen aus dem Premiumsegment hatte BMW zu diesem Erfolg im ersten Quartal verholfen. Dagegen zeigte der europäische Automobilmarkt aufgrund der schwierigen konjunkturellen Lage immer noch einige Schwächen. Da BMW aber auch weiterhin sehr stark in den so genannte Emerging Markets vertreten ist, könnten die Münchener aufgrund dieser vorteilhaften Positionierung dagegen eine Verschlechterung der Nachfragesituation in Europa womöglich gut verkraften. „Mit neuen Höchstwerten bei Absatz, Umsatz und Ergebnis haben wir das beste erste Quartal in der Unternehmensgeschichte eingefahren“, sagte Konzernchef Norbert Reithofer bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen in München. Nach dem besten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte soll allerdings noch lange nicht Schluss sein. Auch für die Zukunft stellt BMW weitere Rekordergebnisse in Aussicht.
Bei der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse gab die Geschäftsführung an, dass man im Jahr 2012 neue Bestmarken bei Absatz und dem Konzernergebnis vor Steuern anstrebt. Ebenso soll ein stärkeres Wachstum als der Gesamtmarkt zur Erhöhung der eigenen Marktanteile beitragen. Allerdings sieht sich BMW nicht nur für das laufende Geschäftsjahr sehr gut aufgestellt, sondern auch bei der Umsetzung der langfristigen Strategie „Number ONE“. Dabei hat BMW die Losung ausgegeben, das Unternehmen in einem veränderten Umfeld konsequent auf Profitabilität und langfristige Wertsteigerung auszurichten und die Effizienz deutlich zu verbessern. Nach dieser Strategie möchten die Bayern im Jahr 2016 einen weltweiten Absatz von über 2 Mio. Fahrzeugen erreichen.
Trotz dieser guten Aussichten könnten sich für BMW in diesem Jahr aber auch einige Risiken auftun. Laut Reithofer ist die Voraussetzung für ein besseres Jahr 2012 als es 2011, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weitgehend stabil bleiben. Bei einer Verschärfung der europäischen Staatsschuldenkrise würden sich die negativen Folgen für die Konjunktur sicherlich nicht auf Europa begrenzen lassen.
Spekulative Anleger, die davon ausgehen, dass die BMW Aufwärtspotenzial aufbauen wird, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE72BZ) auf eine solche Kursbewegung setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,17, die Knock-Out-Schwelle bei 50,10 Euro. Auf der anderen Seite: Wer als spekulativer Anleger auf der Short-Seite aktiv werden will, könnte dieses Szenario bei der BMW-Aktie mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKNDE9K63, aktueller Hebel 2,86; Knock-Out-Schwelle bei 87,80 Euro) traden.
Stand 09.05.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1466/1478, Verfasst am: 09.05.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
Hü und Hot liegen derzeit wieder näher beieinander als die Pobacken eines Hetero im Schwulenklub.
Grund für dieses Auf und Ab sind die Androhungen aus Griechenland.
Während man in Frankreich wohl schon einlenken wird um ein stabiles europa zu erreichen, geht man in Griechenland bereits jetzt auf Konfrontationskurs.
So kündigte man bereits an, mit der geplanten Regierung keinen Cent des Rettungspaketes zurückzuzahlen und die Sparansätze einzustellen.
Das gefährdet und belastet natürlich den Euro und die gesamte Eurozone. War das alles von vornherein so angedacht?
Der Dow jedenfalls verlor gestern bis zur Schlussglocke 0,59% und schloss bei 12.932 Zählern.
Diese europäische Entwicklung belastet natürlich besonders Bankentitel, die ihre Vortagsgewinne abgeben mussten.
So verloren Bank of America 2,1% und J.P.Morgan 1%.
Unter den Einzelwerten trumpften gestern Walt Disney mit Quartalszahlen auf und vermeldete einen unerwarteten Gewinnanstieg.
Während die Filmsparte Verluste realisieren musste, glichen das Fernsehgeschäft und die Freizeitparks die Einbußen mehr als aus.
Die Papiere notierten im frühen nachbörslichen Handel um 2,4% höher.
Demand Media verteuerten sich um satte 22,3%. Das Unternehmen hatte seinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erhöht.
Damit stürzen wir uns also wieder in einen wohl unberechenbaren Handelstag.
Wirtschaftsdaten 07:00 K+S | Klöckner & Co | Commerzbank | Symrise | Fraport | Kuka Quartalszahlen
07:15 Brenntag Quartalszahlen
07:30 E.ON | Henkel AG | Lanxess | Axel Springer Quartalszahlen
07:30 OMV Quartalszahlen 08:00 Douglas | Bertrandt | easyJet | Toyota Quartalszahlen
08:00 DE: Destatis, Handels- und Leistungsbilanz März Handelsbilanz saisonbereinigt PROGNOSE: +14,3 Mrd EUR zuvor: +13,6 Mrd EUR
08:00 DE: Destatis, Umsatz verarbeitendes Gewerbe März
13:00 DE: Finanzausschuss Deutscher Bundestag, öffentliche Sitzung, Thema: Volkswirtschaftliche Auswirkungen der Euro-Staatsschuldenkrise und neue Instrumente der Staatsfinanzierung 16:00 US: Lagerbestände und Umsätze im Großhandel März Lagerbestände PROGNOSE: +0,6% gg Vm zuvor: +0,9% gg Vm
16:30 US: DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 20:15 Gagfah Quartalszahlen 22:05 Cisco Systems (Prognose: 0,47) Quartalszahlen
Die Aktie der Metro AG (WKN:725750) hat sich seit Dezember 2011 ausgesprochen unterdurchschnittlich entwickelt. Seit dem Hoch aus 2011 hat sich der Wert des Düsseldorfer Handelsriesen nahezu gedrittelt.
Grund genug, sich den Wert genauer anzusehen. Ungeachtet der schlechten Nachrichten mit roten Zahlen aus der Konzernzentrale - Metro legte gerade den Bericht für das erste Quartal in 2012 vor - wird die Aktie nun auch für Value-Investoren zunehmend interessant. In den letzten Jahren baute die Gesellschaft rund 19.000 Stellen ab. Wie es aussieht, so macht man auch nicht vor der Zentrale halt. Metro-Chef Koch sieht allein in der Konzernzentrale Düsseldorf Einsparpotenzial von 100 Millionen Euro. Das Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm "Shape 2012"
wird somit weiter konsequent umgesetzt, um das Wachstum des Unternehmens nachhaltig zu verbessern und auf gesunde Beine zu stellen. Neben den Kosteneinsparungen zielt das Programm vor allem auch auf die Steigerung der Produktivität der gesamten Metro Group ab. Bis dato hat man mit "Shape 2012" folglich den roten Faden nicht verloren.
Starke Insiderdaten
Metro-Chef Olaf Koch ist von seinem Handeln überzeugt. Dies untermauert er persönlich und auch seine Kollegen aus der Führungsriege der Metro AG mit eigenen Wertpapierkäufen. Koch selbst kaufte am 03.05.2012 15.000 Stücke zu EUR 24,55 mit einem Transaktionsvolumen von EUR 368.250.
Bereits im März langte er mit 20.000 Stücken zu EUR 29,88 mit EUR 597.560 zu. Kräftig auf Kauftour war vor allem aber Peter Küpfer (Mitglied des Aufsichtsrates), der im April allein für ein Transaktionsvolumen von insgesamt EUR 1.001.835 Aktien der Metro einsammelte.
Technische Betrachtung der Aktie der Metro AG Technisch betrachtet wirkt die Aktie der Metro AG im längerfristigen Chartbild noch weiter angeschlagen. Die vier Tiefs im September 2011 (EUR 27,47), Dezember 2011 (EUR 27,39), Januar 2012 (EUR 27,27) und März
2012 (EUR 27,21) lagen jeweils in Folge tiefer. Um Stabilität von technischer Seite zu erlangen, sollten diese Verlauftiefs möglichst zurückerobert werden. Eine nächste starke Unterstützung vor dem langfristigen Tief aus 2008 bei EUR 16,74 wäre noch durch das Tief von März 2009 mit EUR 19,74 abzuleiten.
Indikatorenlage
Auf Tagesbasis liegen die Unterstützungen bei (S1) 22,75; (S2) 22,69 und
(S3) 22,65. Widerstände liegen bei (R1) 22,85; (R2) 22,89 und (R3) 22,95. Die Aktie der Metro AG signalisiert durch einen RSI-Wert von
26,1094 auf Tagesbasis ein überverkauftes Szenario. Der negative Wert des MACD-Indikators verweist weiterhin auf den Fortgang des Abwärtstrends. Der zehntägige Moving Average (MA10) verläuft bei EUR 23,80 - der (MA100) bei 27,0966. Letzterer Wert gilt auch als Rückeroberung der Verlauftiefs.
HV vor der Tür
Kurz vor der Hauptversammlung am 23.05.2012 ist bei der Aktie der Metro AG mit einer Kurserholung zu rechnen. Das Papier bietet auf Basis des aktuellen Aktienkursniveaus eine ansehnliche Dividendenrendite oberhalb der Marke von 6 Prozent. Für langfristig denkende Anleger eine gute Wahl. Anleger und Trader, die die Aktie der Metro mit Derivaten handeln wollen, sollten die angesprochenen Kursdaten, wie z.B. charttechnisch wichtige Unterstützungsebenen besonders beachten. Es wäre mehr als ärgerlich genau an so einer Marke ins Knock-out-Ereignis zu laufen.
Gehen Sie mit der Fremdfinanzierung folglich etwas weniger gierig um!
Beachte: Derivate wirken in beide Marktrichtungen!!!/ Denken Sie immer an eine vernünftige und besonnene Weise des Handels mit Derivaten. Derivate können Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Schuhe ausziehen. Beherzigen Sie immer eine genaue Risikoprüfung und haben Sie Ihr Risiko- und Moneymanagement im Griff und vor allem sich selbst und Ihre Gefühle bei jedem eingegangenen Trade. Sie handeln nicht gegen den Markt, sondern nur gegen sich selbst! Jeden einzelnen Handelstag!
Ich wünsche allen Lesern, Tradern und Investoren noch weiter eine erfolgreiche Handelswoche!
Dirk Friczewsky
Friczewsky Financial Markets
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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
Posting 1464/1478, Verfasst am: 08.05.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn zum Handelsstart deutliche Minuszeichen die Märkte belasteten, konnte man sich im Tagesverlauf doch noch dazu durchringen zu steigen.
Dabei zeigte man sich zwischendurch sogar kurzzeitig im Plus.
Gehalten werden konnte dies aber nicht ganz und so schloss der Dow mit einem kleinen Minus von 0,2% bei 13.008 Zählern.
Sorgen macht man sich vermutlich noch um die Regierungsbildung in Griechenland, wo noch nichts in trockenen Tüchern ist.
In Frankreich hingegen ist der Regierungswechsel vollzogen und die Umzugswagen rollen in den nächsten Tagen an.
Beruhigend für die Märkte dürfte gewesen sein, dass bereits erklärt wurde, dass an dem verhandelten Fiskalpakt keine Änderungen vorgenommen werden.
Hier wollte der neue französische Präsident ja eigentlich eingreifen und Veränderungen vornehmen.
Bei den Einzelwerten zeigten sich vor allem Bankenwerte überraschend stark. Bank of America gewannen 2,8% und J.P.Morgan 0,1%.
AIG hingegen verloren 3%. Die US-Regierung hat dem Verkauf eines Aktienpaketes des Versicherers im Umfang von 5 Milliarden Dollar zugestimmt.
Allerdings liegt der Preis je Aktie bei 30,50 Dollar und somit 7,1% unter dem Schlusskurs vom Freitag.
Wie sollte man sich über einen solchen Verkauf denn auch freuen?
Wirtschaftsdaten 07:00 Deutsche Post | Hochtief Quartalszahlen
07:30 Gildemeister | GEA Group | Tom Tailor | Demag Cranes Quartalszahlen
07:45 Munich Re Quartalszahlen
08:00 Süss MicroTec | alstria office REIT-AG | TUI Travel plc Quartalszahlen
08:00 DE: Destatis, Insolvenzen Februar 09:00 EnBW Quartalszahlen
11:00 GR: Auktion 26-wöchiger Schatzwechsel im Volumen von 1 Mrd EUR
11:15 EWU: EZB Zuteilung Haupt-Refi-Tender 12:00 DE: Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Produktion im produzierenden Gewerbe März saisonbereinigt PROGNOSE: +1,0% gg Vm zuvor: -1,3% gg Vm
15:00 EWU: EZB konsolidierte Bilanz des Eurosystems 16:00 US: ISM, halbjährlicher Wirtschaftsausblick
Posting 1463/1478, Verfasst am: 07.05.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
wo bleibt nur die gute Stimmung an den Märkten?
Die sehnlichst erwarteten Arbeitslosenzahlen lieferten nicht die erhofften Erholungstendenzen,
sondern zeigen noch immer Probleme bei der Erholung der Wirtschaft auf.
Hinzu gesellte sich die Skepsis über die Wahlen in Frankreich und Griechenland.
Dies war, wie man heute nun sieht, durchaus berechtigt, denn die Sparkurse scheinen mit den neuen Regierungen durchaus auf wackligen Füßen.
Besonders gerieten rohstoffnahe Titel wie Alcoa unter Druck. Die Papiere verloren 2,2%.
Aber auch Bank of America verbilligten sich um 3,3% und Caterpillar um 2,2%.
Dennoch gibt es auch kleinere Lichtblicke. So legten Kraft Foods gute Quartalszahlen vor und bekräftigten die Jahresziele.
Die Aktie verlor zwar auch im Tagesverlauf, konnte sich mit einem Rückgang um 0,9% jedoch etwas besser halten als andere Titel.
LinkedIn stiegen nach der Veröffentlichung sehr guter Geschäftszahlen um 7,2%.
Der Dow selbst schloss mit einem Minus von 1,3% bei 13.038 Zählern.
Die neue Woche dürfte von einigen Tubolenzen geprägt sein,
denn sowohl Frankreich als auch Griechenland haben ihre Wahlen abgeschlossen und neue Regierungen gewählt.
Damit steht durchaus eine Neuordnung für den Euro im Raum,
denn die neuen Regierungen halten laut ihrer Aussagen nicht sehr viel von den aktuellen Sparkursen zur Eurorettung.
So stehen wir dann zum Wochenstart auch schon mit deutlichen Abschlägen da.
Vielleicht bringt dies ja aber wenigstens ein wenig mehr handelbare Bewegung in die Märkte.
Wir wünschen allen eine erfolgreiche Handelswoche und maximale Erfolge.
Feiertagsbedingt bleiben die Börsen in Großbritannien geschlossen
Wirtschaftsdaten 07:30 QSC Quartalszahlen
08:00 Tipp24 Quartalszahlen
08:00 Air Berlin plc Verkehrszahlen April
09:00 ES: Industrieproduktion März PROGNOSE: -5,2% gg Vj zuvor: -5,1% gg Vj 12:00 DE: Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Auftragseingang März saisonbereinigt PROGNOSE: +0,5% gg Vm zuvor: +0,3% gg Vm
15:30 EWU: EZB Ausschreibung Haupt- Refi-Tender
15:30 EWU: EZB Ankündigung des Volumens für den siebentägigen Absorptionstender
ex-Dividende einzelner Werte:
ACX DE000A0DNAY5 BET-AT-HOME.COM AG O.N. 0.60 €
PHH2 DE0007474041 PAUL HARTMANN AG O.N. 5,500 €
LIN DE0006483001 LINDE AG O.N. 2,50 €
DRW3 DE0005550636 DRAEGERWERK VZO O.N. 0,190 €
DRW8 DE0005550602 DRAEGERWERK ST.A.O.N. 0,13 €
SOW DE0003304002 SOFTWARE AG O.N. 0,46 €
RAD AT0000676903 RHI AG 0,75 €
UBL FR0000124711 UNIBAIL-ROD.SE INH. EO 5 8,00 €
SRB US8552441094 STARBUCKS CORP. 0,129 €
SNAB SE0000308280 SCANIA AB B SK 1 5,00 SEK
ex-Kapitalmaßnahme einzelner Werte:
UBRA CH0024899483 UBS NAM. SF -,10
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:30 QSC Quartalszahlen
08:00 Tipp24 Quartalszahlen
08:00 Air Berlin plc Verkehrszahlen April
ohne Zeitangabe: Porsche Quartalszahlen
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.389,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 13.038 -1,27% NIKKEI 225 9.120 -2,77% HANG SENG INDEX 20.525 -2,66% Gold 1.639 -0,33% Crude Oil 97,09 USD -1,42% EUR/USD 1,2995 -0,23%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1462/1478, Verfasst am: 04.05.2012, 10:10 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
TecDAX®: Lassen Apple und Unternehmensausblicke auf Kurspotenzial hoffen?
Zwar konnten die ersten deutschen Technologieunternehmen bei der Bekanntgabe ihrer Geschäftsergebnisse für das erste Quartal 2012 nicht gerade überzeugen, doch die Aussicht auf bessere Geschäfte im weiteren Jahresverlauf und die erneut überragenden Quartalszahlen von Apple sorgten in den letzten Tagen für eine gute Stimmung im TecDAX® und für potenzielle Kursnahrung.
Besonders zufrieden zeigten sich die Anleger beispielsweise mit den Quartalszahlen der Software AG und schickten den Kurs der Aktie allein am Tag der Bekanntgabe der Zahlen um mehr als 5 Prozent nach oben. Zwar musste der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Rückgänge verzeichnen. Allerdings blieben die Zahlen laut Unternehmensangaben innerhalb der Erwartungen. Außerdem sollen, laut Finanzvorstand Arnd Zinnhardt, Investitionen in Forschung & Entwicklung, Vertrieb und Marketing vor allem das schwächelnde Nordamerika-Geschäft ankurbeln. Anhand dieser Aussichten bestätigte die Software AG die Prognose für das Gesamtjahr, wonach ein währungsbereinigter Umsatz in einer Spanne von minus 3 bis 3 drei Prozent erwartet wird. Die operative Marge soll 23 bis 24,5 Prozent erreichen.
Wesentlich enttäuschender fielen dagegen die Zahlen für das erste Quartal beim LED-Hersteller Aixtron aus. Jedoch hatten die schlechten Quartalszahlen auch im Falle der Aixtron-Aktie nicht für Kursstürze gesorgt. Es kam sogar ganz anders - denn allein am Tag der Bekanntgabe der Zahlen legte das Papier um mehr als 10 Prozent zu. Insgesamt verbuchte Aixtron im ersten Quartal im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang um 80 Prozent auf 42,0 Mio. Euro. Beim Nettoergebnis stand ein Verlust von 12,3 Mio. Euro, während im Vorjahr ein Gewinn von 52,3 Mio. Euro ausgewiesen werden konnte. Laut Unternehmensangaben sei die Vorhersehbarkeit bei den Aufträgen auf dem LED-Markt anhaltend schwierig. Verantwortlich dafür sollen das weiterhin geringe Verbrauchervertrauen, eine restriktive Kreditvergabe, geringere Subventionen und anhaltende Überkapazitäten bei den Kunden sein. Offensichtlich sahen die Anleger mit den erneut sehr schlechten Zahlen von Aixtron ein Art Boden erreicht, womit es in Zukunft im LED-Bereich nur aufwärts gehen könnte, sodasss auch der Aktienkurs trotz dieser negativen Ergebnisse einen Kurssprung verzeichnen konnte.
Die Beispiele Software AG und Aixtron könnten einem nun als TecDAX® -Anleger durchaus das Signal geben, den deutschen Hightech-Index und dessen Werte nicht aus den Augen zu verlieren. Hightech-Aktien könnten in den kommenden Wochen – nicht nur wegen eines bevorstehenden IPOs von facebook – wieder deutlicher in Fokus stehen. Denn neben den positiven Impulsen, die einzelne deutsche Werte nach Bekanntgabe der Quartalszahlen für den TecDAX® liefern konnten, waren es auch die Zahlen von Apple, die bei den deutschen Technologiewerten für Auftrieb sorgten und dieses weitere tun könnten. Schon in den vergangenen Wochen hatten die teilweise kräftigen Kursbewegungen bei der Apple-Aktie nicht nur für deutliche Sprünge beim Technologieindex NASDAQ 100 gesorgt, sondern auch hierzulande. Somit könnte man als Anleger durchaus auf die Idee kommen, für die weitere Entwicklung des TecDAX® neben den Quartalszahlen der deutschen Technologieunternehmen auch die weitere Entwicklung der Apple-Aktie zu betrachten. Doch eines sei auch gesagt: Zu hohe Erwartungen am Markt können am selbigen auch herbe Enttäuschungen auslösen – eben wenn diese (zu) hohen Erwartungen nicht erfüllt werden können.
Spekulative Anleger, die aber davon ausgehen, dass der TecDAX® Aufwärtspotenzial aufbauen wird, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DB6AY5) auf eine solche Kursbewegung setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,82, die Knock-Out-Schwelle bei 534 Indexpunkten. Auf der anderen Seite: Wer als spekulativer TecDAX® -Anleger auf der Short-Seite aktiv werden will, könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DE76AX, aktueller Hebel 2,81; Knock-Out-Schwelle bei 1048 Indexpunkten) traden.
Stand: 04.05.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1461/1478, Verfasst am: 04.05.2012, 08:32 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Tag des Grüns - Börse Japan geschlossen.
Wirtschaftsdaten 07:00 MorphoSys | Swiss Re | BNP Paribas Quartalszahlen
07:15 Wacker Chemie | Air France-KLM Group Quartalszahlen
07:30 Linde Quartalszahlen
09:00 ES: Arbeitsmarktdaten April 09:55 DE: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe April (2. Veröffentlichung) PROGNOSE: 52,6 1. Veröff.: 52,6 zuvor: 52,1
10:00 EWU: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone April (2. Veröffentlichung) PROGNOSE: 47,9 1. Veröff.: 47,9 zuvor: 49,2 Einkaufsmanagerindex gesamt PROGNOSE: 47,4 1. Veröff.: 47,4 zuvor: 49,1
10:00 EWU: EZB Bankenzinsen im Neugeschäft März 11:00 EWU: Einzelhandelsumsatz März Eurozone PROGNOSE: -0,2% gg Vm/-1,2% gg Vj zuvor: -0,1% gg Vm/-2,1% gg Vj
14:30 US: Arbeitsmarktdaten April Beschäftigung ex Agrar PROGNOSE: +168.000 gg Vm zuvor: +120.000 gg Vm Arbeitslosenquote PROGNOSE: 8,2% zuvor: 8,2% durchschnittliche Stundenlöhne PROGNOSE: +0,05 auf 23,44 USD zuvor: +0,05 auf 23,39 USD
ex-Dividende einzelner Werte
CMBT DE000CMBT111 KIZOO AG 2,50 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:00 MorphoSys | Swiss Re | BNP Paribas | Lafarge Quartalszahlen
07:15 Wacker Chemie | Air France-KLM Group Quartalszahlen
07:30 Linde Quartalszahlen
08:00 Royal Bank of Scotland Group plc, Interim Management Statement 1Q
09:00 Commerzbank AG, Konjunktur-PG mit Chefvolkswirt Krämer
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.670,00 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 13.206 -0,47% NIKKEI 225 9.380 Feiertag HANG SENG INDEX 21.092 -0,74% Gold 1.635 +0,04% Crude Oil 102,56 USD +0,02% EUR/USD 1,3153 +0,01%
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Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1459/1478, Verfasst am: 02.05.2012, 09:37 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
SAP: Auch das Cloud-Geschäft soll es künftig richten
Europas größter Softwarehersteller und die weltweite Nummer eins im Bereich Unternehmens-Software SAP konnte die allgemeinen Analysten-Erwartungen an die Ergebnisse des ersten Quartals, trotz eines Umsatz- und Gewinnwachstums nicht ganz erfüllen. Allerdings rechnen die Walldorfer für das zweite Quartal mit einem verstärkten Wachstum, was dazu führen soll, dass die Jahresprognosen erfüllt werden können. Für SAP-Anleger dürfte es also weiterhin spannend bleiben.
Bei der Bekanntgabe der offiziellen Geschäftsergebnisse für das erste Quartal vom 25. April konnte SAP im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz zulegen. Insgesamt stieg der Umsatz im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahresergebnis um 11 Prozent auf 3,35 Mrd. Euro an. Beim Gewinn nach Steuern ging es um 10 Prozent auf 444 Mio. Euro nach oben. Mit Enttäuschung wurden die Zahlen zu den Software-Erlösen jedoch am Markt aufgenommen. Diese verzeichneten ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten lediglich einem Anstieg von 1 Prozent. Für diese Schwäche war laut Unternehmensangaben hauptsächlich der stockende Vertrieb in den USA verantwortlich.
Als Reaktion auf diese Vertriebsprobleme in den USA wurde bereits der Vertriebschef ausgetauscht. Einer der Gründe für die Probleme soll das neue Vertriebsmodell gewesen sein, das von Januar bis März in Nordamerika ausprobiert worden war. Statt auf Regionen oder Branchen spezialisierte Verkäufer loszuschicken, versuchte SAP beides zu verbinden. Schließlich räumte SAP-Chef Bill McDermott bei der Bekanntgabe der Zahlen ein, dass das Vertriebsexperiment gescheitert sei: „Es hat nicht funktioniert.“ Nun möchte das Unternehmen zu dem alten Modell zurückkehren, was SAP im zweiten Quartal wieder bessere Zuwachsraten bescheren soll.
Aufgrund dieser Erwartungen stellte SAP für das laufende Quartal sogar einen währungsbereinigten Erlöszuwachs beim Software-Verkauf um 15 bis 20 Prozent in Aussicht. Damit sollen die Ziele auf Gesamtjahressicht erreicht werden können, die sich das Unternehmen selbst gesetzt hat. Für das Gesamtjahr 2012 soll das Betriebsergebnis auf 5,05 bis 5,25 Mrd. Euro von 4,71 Mrd. Euro im abgelaufenen Jahr gesteigert werden. Dass das Zukunftsgeschäft „Cloud Computing“ bereits zu der Erfüllung der Prognosen im Jahr 2012 beitragen könnte, wird bezweifelt. SAP-Finanzchef Werner Brandt sagte am 26. April zu der Tageszeitung „Die Welt“:„Das Cloud-Geschäft wird im laufenden Jahr noch nicht profitabel sein.“ Laut Brandt kann man dies auch für das Jahr 2013 nicht mit Sicherheit behaupten, obwohl es sich laut seiner Aussage hervorragend entwickelt.
Auch wenn das Cloud Computing-Geschäft kurzfristig keine Gewinne abwirft, soll es zur Umsetzung der „Strategie 2015“ beitragen. Dabei haben sich die Walldorfer das Ziel gesetzt, 20 Mrd. Euro Umsatz zu erzielen und die operative Rendite auf 35 Prozent anzuheben. Mit Hilfe des Geschäfts mit der so genannten Mietsoftware hofft SAP vor allem, verstärkt kleinere und mittelständische Unternehmen (KMUs) erreichen zu können. Bisher lag der Fokus der SAP-Unternehmenssoftware eher bei größeren Unternehmen. Für kleine Firmen lohnt sich häufig die Einführung der SAP-Software auf den eigenen Servern nicht. Deshalb sind für diese Unternehmen besonders einfache Lösungen attraktiv, bei denen sie keine eigenen großen Server vorhalten und warten müssen, sondern eher leicht über das Internet auf die bei Dritten gespeicherten Daten zugreifen können. Kurz um: Wenn es SAP schaffen würde, gerade im KMU-Bereich mehr Fuß zu fassen, dann dürfte sich das positiv auf das Zahlenwerk der Walldorfer auswirken.
Spekulative Anleger könnten nun mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE9AHT; Hebel 2,72; Knock-Out-Schwelle bei 33,85 Euro) auf weitere potenziell steigende Kurse setzen. Wer aber eher denkt, das SAP-Papier könnte an Kurssubstanz eher wieder verlieren, der könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE9K6K; Hebel 3,02; Knock-Out-Schwelle bei 63,35 Euro) umsetzen.
Stand: 02.05.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1458/1478, Verfasst am: 02.05.2012, 08:32 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
mit Kauflaune zeigte man sich gestern im amerikanischen Handel, während man bei uns das Wetter am Feiertag genoss.
Um 0,5% ging es letztendlich auf 13.279 Zähler hoch. Im Handelsverlauf lag man sogar noch etwas höher und markierte sogar neue Mehrjahreshochs.
Viele Marktteilnehmer düften nun wohl auf die Arbeitslosenzahlen am Freitag warten und damit dann den Werdegang für die nächste Zeit festlegen.
Bei den Einzelwerten schwächelten Pfizer und verloren 0,5%.
Der Pharmakonzern leidet unter dem Patentverlust eines seiner Kassenschlager und der Unternehmensgewinn in den ersten 3 Monaten sank um fast ein Fünftel.
Bank of America hingegen konnten um 2,5% zulegen, als bekannt wurde, dass man sich von ca. 2.000 Gutverdienern trennen wolle.
Zu viel sollte man vom Rest der Woche aber eher nicht erwarten. Einige dürften die Tage wohl nutzen um einen Kurzurlaub und vor allem das Wetter noch zu genießen.
Wirtschaftsdaten 06:45 UBS Quartalszahlen
07:00 Fuchs Petrolub Quartalszahlen
08:00 Dialog Semiconductor Quartalszahlen
09:55 DE: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe April (2. Veröffentlichung) PROGNOSE: 46,3 1. Veröff.: 46,3 zuvor: 48,4 09:55 DE: Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarktdaten April Arbeitslosenzahl saisonbereinigt PROGNOSE: -10.000 gg Vm zuvor: -18.000 gg Vm Arbeitslosenquote saisonbereinigt PROGNOSE: 6,7% zuvor: 6,7%
10:00 EWU: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Eurozone April (2. Veröffentlichung) PROGNOSE: 46,0 1. Veröff.: 46,0 zuvor: 47,7 10:00 IT: Arbeitsmarktdaten März 10:00 Audi Quartalszahlen 11:00 EWU: Arbeitsmarktdaten März Eurozone Arbeitslosenquote PROGNOSE: 10,9% zuvor: 10,8% 14:15 US: ADP-Arbeitsmarktbericht April Beschäftigung privater Sektor PROGNOSE: +175.000 Stellen zuvor: +209.000 Stellen 16:00 US: Auftragseingang Industrie März PROGNOSE: -1,5% gg Vm zuvor: +1,3% gg Vm
16:30 US: DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
ex-Dividende einzelner Werte
DEX DE0005146807 DELTICOM AG 2,95 €
O3P AT0000APOST4 OESTERREICH. POST AG 1,70 €
NWT US9497461015 WELLS FARGO + CO.DL 1,666 0,166 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
06:45 UBS Quartalszahlen
07:00 Fuchs Petrolub Quartalszahlen
08:00 Dialog Semiconductor | TNT NV Quartalszahlen
10:00 Audi Quartalszahlen
12:00 Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), K anlässlich der Druck-Fachmesse drupa
15:00 manroland sheetfed GmbH, PK anlässlich der Druck-Fachmesse drupa
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.826,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 13.279 +0,50% NIKKEI 225 9.380 +0,31% HANG SENG INDEX 21.337 +1,15% Gold 1.656 -0,37% Crude Oil 105,85 USD -0,29% EUR/USD 1,3218 -0,16%
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Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1457/1478, Verfasst am: 30.04.2012, 08:35 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn es am Freitag nur vorsichtig nach oben ging, kann man als Wochenabschluss wohl kaum meckern.
Um 0,18% ging es auf 13.228 Zähler rauf und hatte zwischenzeitlich sogar als Hoch im Blick.
Grund für den weiteren Anstieg waren unter anderem auch durchaus ermutigende Unternehmenszahlen.
Dazu gehörten Amazon.com, die um 15,7% zulegten, da man deutlich über den Markterwartungen lag.
Mit noch größerer Performance zeigten sich Expedia. Diese sprangen um 23,5% nach oben.
Das Online-Reisebüro übertraf im ersten Quartal sowohl die Umsatz- als auch Gewinnerwartungen.
Abwärts hingegen ging es für Procter & Gamble. Hier lag der Verlust der Aktie bei 3,6%,
nachdem man ein schwaches drittes Geschäftsquartal auswies und erneut den Ausblick für das Gesamtjahr gesenkt hatte.
Wir wünschen allen einen guten Wochenstart und maximale Erfolge.
Wirtschaftsdaten 07:00 Anheuser-Busch Quartalszahlen
07:30 adidas | Erste Group Bank Quartalszahlen
08:30 C.A.T. oil Jahresergebnis
08:30 NYSE Euronext (Prognose 0,47) Quartalszahlen
09:00 ES: BIP 1Q (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: -0,4% gg Vq/-0,5% gg Vj zuvor: -0,3% gg Vq/+0,3% gg Vj 10:00 EWU: EZB Geldmenge M3 März PROGNOSE: +2,8% gg Vj zuvor: +2,8% gg Vj Drei-Monats-Rate PROGNOSE: +2,8% gg Vj zuvor: +2,3% gg Vj
11:00 EWU: Verbraucherpreise Eurozone April (Vorabschätzung) PROGNOSE: +2,5% gg Vj zuvor: +2,7% gg Vj
11:15 EWU: EZB Zuteilung Haupt-Refi-Tender 14:30 US: Persönliche Ausgaben und Einkommen März Persönliche Ausgaben PROGNOSE: +0,4% gg Vm zuvor: +0,8% gg Vm Persönliche Einkommen [color=red]PROGNOSE: +0,3% gg Vm zuvor: +0,2% gg Vm
15:45 US: Index Einkaufsmanager Chicago April PROGNOSE: 60,5 zuvor: 62,2 [/color]
ex-Dividende einzelner Werte:
CON DE0005439004 CONTINENTAL AG 1.50 €
DUE DE0005565204 DUERR AG 1.20 €
FMC1 US3453708600 FORD MOTOR 0.038 €
MYM AT0000938204 MAYR-MELNHOF KARTON 2.10 €
BYG FR0000120503 BOUYGUES SA INH. EO 1 1.60 €
BAYN DE000BAY0017 BAYER AG 1.65 €
BAS DE000BASF111 BASF SE NA 2.50 €
ex-Kapitalmaßnahme einzelner Werte:
CSX1 US2254011081 CREDIT SUISSE GRP AG ADR
ABJ CH0012221716 ABB LTD. NA SF 1,03
ILH DE0007300402 ITELLIGENCE AG O.N.
PWO DE0006968001 PROGRESS-WERK OBERK. O.N.
LSPN CH0010570759 LINDT SPRUENGLI NAM.SF100
LSPP CH0010570767 LINDT SPRUENGLI PS SF 10
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
08:30 NYSE Euronext (Prognose 0,47) Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:00 Anheuser-Busch Quartalszahlen
07:30 adidas | Erste Group Bank Quartalszahlen
08:30 C.A.T. oil Jahresergebnis
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.835,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 13.228 +0,18% NIKKEI 225 9.520 -0,43% HANG SENG INDEX 21.046 +1,47% Gold 1.665 +0,04% Crude Oil 105,03 USD +0,10% EUR/USD 1,3260 +0,14%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1456/1478, Verfasst am: 27.04.2012, 09:19 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
DAX®: Eurokrise und kein Ende?
Nach einem positiven Start in die US-Berichtsaison konnte auch der DAX® als Reaktion darauf Kursgewinne vorweisen. Doch trotz des besagten guten Starts in die „Earning Season“ wurde die Stimmung an den Aktienmärkten auch wieder relativ schnell eingetrübt, da sich der Fokus der Anleger erneut auf die Euro-Krisenländer Spanien und Italien richtete:
Für Spanien wird von Investorenseite weiterhin befürchtet, dass das Land Hilfsgelder in Anspruch nehmen könnte. Die Gefahren werden vor allem im Bankensektor des Landes gesehen, der nach dem Platzen der Immobilienblase in Schieflage geraten zu sein scheint. Zwar gab es in letzter Zeit eine rege Nachfrage nach spanischen Staatsanleihen, allerdings musste das Land dafür auch erhöhte Zinsen in Kauf nehmen. Neben Spanien bleibt wohl zudem Italien ein europäisches „Sorgenkind“. Laut einer am 18. April von der Regierung unter Premierminister Mario Monti veröffentlichten Mitteilung erwartet man für das laufende Jahr ein Schrumpfen der italienischen Wirtschaft um 1,2 Prozent. Zuvor wurde aber lediglich ein BIP-Rückgang um 0,5 erwartet. Für das Jahr 2013 geht man allerdings wieder von einem Wachstum von 0,5 Prozent aus. Im Zuge der schwierigen konjunkturellen Entwicklung wurde auch bekannt gegeben, dass der Abbau der Staatsschulden langsamer als erwartet voranschreiten wird. Alles in allem: Keine richtig „aufbauenden“ Nachrichten für die Finanzmärkte.
Für weitere Verunsicherung sorgten kurzzeitig ebenso die aufgekommenen Gerüchte um eine Bonitätsabstufung Frankreichs durch die Ratingagentur Moody‘s. Bereits im Januar entzog ja S&P dem Land die Top-Bonitätsnote. Zwar bewahrheiteten sich die Gerüchte um eine Bonitätsabstufung Frankreichs zunächst nicht, es wurde aber einmal mehr deutlich, wie nervös die Märkte allein aufgrund von Gerüchten über eine Ausweitung der europäischen Probleme reagieren können. Unabhängig von den Problemen in den anderen Ländern der Eurozone zeigen sich die deutschen Konjunkturindikatoren immer noch sehr stabil. Der ZEW-Index verzeichnete für den Monat April einen Anstieg um 1,1 Punkte auf plus 23,4 Zähler, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mit. Zuvor wurde sogar ein Rückgang auf 18,7 Punkte erwartet. Damit wurden all diejenigen enttäuscht, die auch für die deutsche Konjunktur eine Eintrübung erwarten. Daneben verbuchte der ifo-Geschäftsklimaindex im Monat April den sechsten Anstieg hintereinander. Doch die deutschen Indikatoren stehen nicht alleine da:
Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland positiv. Laut eines am 17. April veröffentlichten Ausblicks hob der IWF seine Wachstumsprognose für die deutsche Konjunktur im laufenden Jahr von 0,3 Prozent auf 0,6 Prozent an, wobei die Prognose für 2013 bei 1,5 Prozent belassen wurde. Insgesamt sieht der IWF eine leichte Entspannung in der Frage der Eurokrise und damit auch gleichzeitig etwas verbesserte Aussichten für die weltweite Konjunkturentwicklung in diesem Jahr. Laut IWF habe besonders die Vergrößerung des europäischen Rettungsschirms zu einer Entspannung beigetragen, was auch zu einer höheren Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft für das laufende Jahr von 3,5 und 4,1 Prozent im nächsten Jahr geführt habe. Was heißt das nun alles für den deutschen Leitindex? Sagen wir es vielleicht so:
Inwiefern diese verbesserten Prognosen tatsächlich zu einer Entspannung an den Aktienmärkten führen können, bleibt erst einmal abzuwarten. Denn so lange die Anleger nicht an eine nachhaltige Erholung der spanischen Wirtschaft glauben, dürfte es auch wohl keine große Entspannung in der Eurokrise geben. Daneben wird auch die Frage stehen bleiben, ob die US-Berichtsaison einen ähnlich positiven Verlauf weiter nehmen kann, wie dies zu Beginn der Fall war.
Spekulative Anleger, die davon ausgehen, dass der deutsche DAX® wieder Aufwärtspotenzial aufbauen wird, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE76B1) auf eine solche Kursbewegung setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,25, die Knock-Out-Schwelle bei 3740 Indexpunkten. Auf der anderen Seite: Wer als spekulativer DAX®-Anleger auf der Short-Seite aktiv werden will, könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DB04C5, aktueller Hebel 2,84; Knock-Out-Schwelle bei 9060 Indexpunkten) traden.
Stand: 27.04.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1454/1478, Verfasst am: 26.04.2012, 08:31 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leser und Leser,
während man sich von den Daten zu den unerwartet schwachen Auftragseingängen bei langlebigen Wirtschaftsgütern unbeeindruckt zeigt,
und auch die Aussage der Fed, keine neuen Gelder freizusetzen, nahezu unbeachtet in den Markt rollte,
zeigte man sich im Technologiesektor von den gestrigen Zahlen von Apple beeindruckt.
Die Papiere von Apple legten um saftige 8,9% zu.
Bei den Einzelwerten standen wieder einige Quartalsergebnisse an und zeigten gute Zahlen, die aber unterschiedlich aufgenommen wurden.
Boeing hat im ersten Quartal gut verdient und seine Gewinnprognose erhöht. Die Aktien stiegen um 5,3%.
Caterpillar fuhr im ersten Quartal ein Rekordergebnis ein und lagen damit über den Analystenerwartungen.
Allerdings zeigten sich die Anleger enttäuscht, dass man in diesem Zuge nicht gleich die Umsatzerwartung anhob.
Mit dieser Enttäuschung verlor das Papier 4,6%.
Der Dow gewann zur Schlussglocke dennoch 0,7% und schloss bei 13.090 Zählern.
Wirtschaftsdaten 07:00 Rhön-Klinikum Quartalszahlen
07:15 Deutsche Bank | Grenkeleasing Quartalszahlen
07:30 Bayer | Fielmann | Hugo Boss | Vossloh | Wincor Nixdorf | Aixtron | Praktiker | Takkt Quartalszahlen
07:45 Amadeus FiRe Quartalszahlen
08:00 PSI AG Quartalszahlen
10:00 IT: Geschäftsklimaindex April PROGNOSE: 92,1 zuvor: 92,1
11:00 DE: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Kreditumfrage April 11:00 EWU: Geschäftsklimaindex Eurozone April PROGNOSE: -0,33 zuvor: -0,30
11:00 EWU: Index Wirtschaftsstimmung April Wirtschaftsstimmung Eurozone PROGNOSE: 94,2 zuvor: 94,4 Industrievertrauen Eurozone PROGNOSE: -7,0 zuvor: -7,2 Verbrauchervertrauen Eurozone PROGNOSE: -19,8 Vorabschätzung: -19,8 zuvor: -19,1 12:00 PotashCorp Quartalszahlen
13:00 PepsiCo (Prognose: 0,67) | Dow Chemical (Prognose: 0,60) Quartalszahlen
13:45 UPS (Prognose: 1,01) Quartalszahlen
14:00 Exxon Mobil (Prognose: 2,07) Quartalszahlen 14:30 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: -10.000 auf 376.000 zuvor: -2.000 auf 386.000
14:30 US: Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) März
16:00 US: Ausstehende Hausverkäufe März PROGNOSE: +1,3% gg Vm zuvor: -0,5% gg Vm
18:00 FR: Arbeitsmarktdaten März 20:00 Deutsche Börse Quartalszahlen 22:00 Amazon.com (Prognose: 0,07) Quartalszahlen
ex-Dividende einzelner Werte
S4A DE0005751986 SMT SCHARF AG 0,95 €
SPR DE0005501357 A.SPRINGER AG 1,70 €
SVJ CH0011037469 SYNGENTA AG 1 6.657 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
01:40 Hynix Semiconductor Quartalszahlen
07:00 Hyundai Motor Quartalszahlen
12:00 PotashCorp Quartalszahlen
13:00 PepsiCo (Prognose: 0,67) | Dow Chemical (Prognose: 0,60) Quartalszahlen
13:45 UPS (Prognose: 1,01) Quartalszahlen
14:00 Exxon Mobil (Prognose: 2,07) Quartalszahlen
22:00 Amazon.com (Prognose: 0,07) Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:00 Rhön-Klinikum Quartalszahlen
07:15 Deutsche Bank | Grenkeleasing Quartalszahlen
07:30 Bayer | Fielmann | Hugo Boss | Vossloh | Wincor Nixdorf | Aixtron | Praktiker | Takkt | Volvo Quartalszahlen
07:45 Amadeus FiRe Quartalszahlen
08:00 PSI AG | AstraZeneca plc | Unilever NV | Royal Dutch Shell plc Quartalszahlen
08:30 Banco Santander Quartalszahlen
10:00 Munich Re | EnBW HV
10:30 Beiersdorf HV
20:00 Deutsche Börse Quartalszahlen
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.709,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 13.090 +0,69% NIKKEI 225 9.551 -0,10% HANG SENG INDEX 20.717 +0,35% Gold 1.648 +0,38% Crude Oil 104,22 USD +0,10% EUR/USD 1,3226 +0,02%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1453/1478, Verfasst am: 25.04.2012, 12:33 Titel: X-Markets-Kolumne - Deutsche Bank - Nicolai Tietze
Volkswagen: „Strategie 2018“ scheint aktuell zu greifen...
Nach den Rekordergebnissen des vergangenen Jahres 2011 durften sich die Aktionäre auf der VW-Hauptversammlung vergangener Woche auch über rosige Zukunftsaussichten freuen. Hierfür soll nämlich die „Strategie 2018“ die Weltmarktführerschaft im Automobilsektor bringen.
Im Rahmen der Hauptversammlung wurden nun auch die Ziele für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Winterkorn zeigte sich trotz des schwieriger werdenden Umfeldes optimistisch, die selbstgesteckten Ziele erfüllen zu können. „Die Risiken wachsen. Insbesondere die Schuldenkrise in Europa wird die Märkte weiter belasten. Dennoch bin ich überzeugt: Der Volkswagen Konzern kann mit Selbstvertrauen in die kommenden Monate gehen“, so Winterkorn.
Dieser Optimismus dürfte zum Teil daher rühren, dass Europas führender Automobilhersteller für dieses Jahr eine wahre Produktoffensive innerhalb seines Konzerns samt Töchter wie Audi initiiert hat. Insgesamt stehen für dieses Jahr etwa 40 neue Modelle, Nachfolger und Produktaufwertungen wie die potenziellen Kassenschlager Audi A3 oder der Golf an. Außerdem konnte VW nach einer Konzernmeldung vom 13. April im ersten Quartal 2012 weltweit 2,2 Millionen Fahrzeuge absetzen. Dies entspricht im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2011 einem Plus von 9,6 Prozent und zum ersten Mal in einem ersten Quartal mehr als 2 Millionen verkaufte Fahrzeuge. „Die Entwicklung des Volkswagen Konzerns im ersten Quartal war sehr gut. In Nordamerika, China oder auch Russland haben wir wiederholt eine starke Performance gezeigt. Vor allem die Märkte in Westeuropa bleiben aber von Unsicherheiten geprägt“, erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler bei der Bekanntgabe der Absatzzahlen.
Neben den guten Aussichten für das laufende Jahr verfolgt man aber bei VW auch weiterhin das große Ziel der Weltmarktführerschaft im Automobilsektor bis zum Jahr 2018. Zu diesem Zweck wurde die „Strategie 2018“ ausgerufen. Mit Hilfe dieser Strategie möchte Volkswagen nicht einfach nur zu dem absatzstärksten Automobilhersteller aufsteigen, sondern vielmehr als eine Art Vorbild in Sachen Technologie oder auch im Bereich des Umgangs mit den Mitarbeitern dienen. Dabei hat sich der Volkswagen-Konzern konkret vier Ziele auf die Fahnen geschrieben: VW möchte bei der Kundenzufriedenheit und Qualität weltweit führend sein. Der Absatz soll auf über 10 Mio. Fahrzeuge pro Jahr wachsen. Die Umsatzrendite soll mindestens 8 Prozent betragen, außerdem will man sich in allen Bereichen zum Top-Arbeitgeber entwickeln.
„Der Volkswagen Konzern hat seine Erfolgsserie in 2011 nahtlos fortgesetzt. Die Strategie 2018 greift. Wir kommen auf unserem Weg an die Spitze der Automobilindustrie Stück für Stück voran“, sagte Martin Winterkorn am 12. März bei der Vorlage der endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011. Die Übernahme des traditionsreichen italienischen Herstellers von Sportmotorrädern Ducati durch die Tochter Audi soll nur ein weiterer Baustein sein in dem Versuch die Weltmarktspitze zu erreichen. Ducati gilt weltweit als eine führende Premiummarke im Motorradbau mit herausragenden Kompetenzen in der Motorenentwicklung und Leichtbauweise. Daneben dürfte VW aber noch einige Hürden überspringen, bis das große Ziel tatsächlich erreicht ist. Eine dieser Hürden könnte die Porsche-Übernahme darstellen, die sich seit einiger Zeit hinzieht. Das Problem bei einem schnellen Zusammenschluss liegt darin, dass sich erhebliche steuerliche Aufwendungen ergeben würden, denn die gegenseitig eingeräumten Kauf- und Verkaufsoptionen wären erst im August 2014 steuerfrei. So oder so: VW scheint eine spannende Auto-Geschichte in 2012 zu sein.
Spekulative Anleger könnten nun mit einem Wave XX-Call der Deutschen Bank (WKN DE74U4; Hebel 3,63; Knock-Out-Schwelle bei 95,15 Euro) auf weitere potenziell steigende Kurse setzen. Wer aber eher meint, die VW-Aktie könnte an Kurssubstanz eher verlieren, der könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE3YCM; Hebel 2,72; Knock-Out-Schwelle bei 160,50 Euro) umsetzen.
Stand: 25.04.2012
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
Nicolai Tietze ist im Zertifikateteam von Deutsche Bank X-Markets für Hebelpapiere und Indexzertifikate zuständig. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler und dort zuständig für die deutschen Konsumwerte. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.
Posting 1452/1478, Verfasst am: 25.04.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
nach den Turbolenzen der letzten Handelstage durfte der Markt sich nun endlich mal wieder etwas erholen und um 0,58% auf 13.001 Zähler zulegen.
Telekommunikationstitel führten die Gewinnerliste nach der Veröffentlichung der Ergebnisse von AT&T an. Die Papiere von AT&T selbst legten um 3,6% zu.
United Technologies stiegen trotz enttäuschender Umsatzzahlen um 0,1%. Das Ergebnis je Aktie übertraf aber dann doch noch die Erwartungen.
3M hat im ersten Quartal ebenfalls besser abgeschnitten als erwartet und legte um 1,6% zu.
Technologiewerte litten im normalen Handel indes unter den Abschlägen von Apple, die 2% verloren und somit ein Sechswochentief markierten.
Hier zeigte man reichliche Zweifel an den Quartalsergebissen des Konzerns.
Nachbörslich dann zeigte man den Kritikern und Analysten aber wo der Hammer hängt.
Einmal mehr wurden alle Erwartungen übertroffen und man meldete einen Gewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar.
Den Umsatz konnte man auf 39,2 Milliarden US-Dollar erhöhen. Somit lag der Gewinn pro Aktie bei 12,30 US-Dollar.
Grund für diese Entwicklung dürfte auch das neue iPad sein, welches sich nach wie vor Bestens verkauft und man mit der Produktion kaum nachkommt.
Wirtschaftsdaten 06:00 ABB Quartalszahlen
06:30 Kontron Quartalszahlen
06:45 Credit Suisse Quartalszahlen
07:00 Siemens | SAP Quartalszahlen
07:30 comdirect bank | Banco Bilbao Quartalszahlen
07:45 Stratec Biomedical Quartalszahlen
08:00 Puma | MTU Aero Engines Holding Quartalszahlen
10:00 EWU: EZB Quartalsbericht zur Kreditvergabe 10:30 Krones BI-PK und Quartalszahlen
10:30 DE: Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), Frühjahrs-PK
10:30 UK: BIP 1Q (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: +0,1% gg Vq/+0,4% gg Vj zuvor: -0,3% gg Vq/+0,5% gg Vj
12:30 EWU: Europäische Kommission, PK mit Kommissionspräsident Barroso zum Haushaltsentwurf für 2013 13:30 Caterpillar (Prognose 2,13) | Boeing Co (Prognose 0,93) Quartalszahlen 14:30 US: Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter März PROGNOSE: +2,0% gg Vm zuvor: +2,4% gg Vm
16:30 US: DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 18:30 US: Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Ergebnis der Sitzung, 20:15 PK mit Fed-Chairman Bernanke Fed-Funds-Zielsatz PROGNOSE: 0,00% bis 0,25% zuvor: 0,00% bis 0,25% 20:00 US: Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Projektionen zu Zinsen, Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote
ex-Kapitalmaßnahme einzelner Werte
CSX1 US2254011081 CREDIT SUISSE GRP AG ADR
AKU NL0000009132 AKZO NOBEL EO 2
HK2C HK0388045442 HONGKONG EXCH. (BL 100)
GZF FR0010208488 GDF SUEZ S.A. INH. EO 1
LHN1 CH0100383485 TYCO INTL LTD NA SF 6,70
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
06:00 LG Electronics Quartalszahlen
13:30 Caterpillar (Prognose 2,13) | Boeing Co (Prognose 0,93) Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
06:00 ABB Quartalszahlen
06:30 Kontron Quartalszahlen
06:45 Credit Suisse Quartalszahlen
07:00 Siemens | SAP Quartalszahlen
07:30 comdirect bank | Banco Bilbao Quartalszahlen
07:30 Air Liquide | PSA Peugeot Citroen Umsatz 1Q
07:45 Stratec Biomedical Quartalszahlen
08:00 Puma | MTU Aero Engines Holding Quartalszahlen
10:00 Axel Springer HV
10:30 Krones BI-PK und Quartalszahlen
13:00 GlaxoSmithKline plc Quartalszahlen
22:00 Qiagen NV Quartalszahlen
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.616,00 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 13.001 +0,58% NIKKEI 225 9.561 +0,98% HANG SENG INDEX 20.643 -0,16% Gold 1.642 -0,09% Crude Oil 103,72 USD +0,16% EUR/USD 1,3189 -0,04%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1451/1478, Verfasst am: 24.04.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
während wir im Dax nahe dem Tagestief geschlossen haben, konnten sich die Amerikaner zumindest in Richtung Tageshoch verabschieden.
Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Schlusskurs von 12.927 Zählern mit einer Verlust von 0,78 deutlich im Minus landete.
So sahen sich die Anleger von enttäuschend ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus China und der Eurozone gezwungen bestehende Positionen aufzulösen.
Auch einige politische Entwicklungen der letzten Tage und Stunden unterstützten diese Entwicklung.
So scheint mit der Regierungskrise in den Niederlanden das Sparpaket zum stabilen Staatshaushalt und somit auch zum Euro gefährdet.
Nicht wirklich anders könnte sich die Situation in Frankreich zuspitzen, wo ein möglicher Machtwechsel ansteht.
Die Verliererseite wurde mit einem Verlust von 4,7% von Wal-Mart angeführt. Hier scheint es einen Bestechungsskandal seitens einer Tochterfirma zu geben.
Die aktien von Kellog verloren 6,1%, nachdem der Hersteller von Frühstücksflocken seine Jahresziele gesenkt hatte.
Pfizer gaben um 0,8% nach. Das Unternehmen verkauft für 11,85 Milliarden US-Dollar das wachsende Babynahrungsgeschäft an Nestle.
Nachbörslich wurden dann Zahlen von Texas Instruments veröffentlicht. Die Papiere verloren 3,7%.
Eine schwache Nachfrage belastete die Quartalsergebnisse und wies einen einen Gewinnrückgang um 60 Prozent aus.
Netflix brachen um knapp 17% ein. Das Unternehmen hat im ersten Quartal einen Verlust ausgewiesen und konnte beim Kundenwachstum nicht überzeugen.
Wirtschaftsdaten 00:30 ADVA Quartalszahlen
07:00 Novartis Quartalszahlen
07:30 Indus Holding ausführliches Jahresergebnis
09:30 Scania AB Quartalszahlen
09:45 Schaltbau Holding Quartalszahlen
11:00 DE: Bundesverband Windenergie, PK anlässlich der Hannover Messe zum Thema: Beschleunigter und effizienter Netzausbau durch Einspeisenetze
11:00 IT: Auktion Nullkuponanleihe (CTZ) im Volumen von 1,5 bis 2,5 Mrd EUR, Laufzeit Januar 2014, Auktion inflationsindexierter Anleihen (BTPei) im Gesamtvolumen von 0,5 bis 1 Mrd EUR, davon 2,10-prozentige BTPei, Laufzeit September 2017 2,35-prozentige BTPei, Laufzeit September 2019
11:15 EWU: EZB Zuteilung Haupt-Refi-Tender
13:00 EWU: EZB Zuteilung des Volumens für den siebentägigen Absorptionstender 13:00 United Technologies Corp (Prognose 1,20) Quartalszahlen
13:30 AT&T (Prognose 0,57) | 3M (Prognose 1,49) Quartalszahlen
15:00 EWU: EZB konsolidierte Bilanz des Eurosystems 15:00 US: Case-Shiller-Hauspreisindex Februar 20 Städte PROGNOSE: -3,3% gg Vj zuvor: -3,8% gg Vj
16:00 US: Conference Board, Index des Verbrauchervertrauens April PROGNOSE: 70,0 zuvor: 70,2
16:00 US: FHFA, Hauspreisindex Februar
16:00 US: Neubauverkäufe März PROGNOSE: +2,2% gg Vm zuvor: -1,6% gg Vm 22:30 Apple (Prognose 9,99) Quartalszahlen
ex-Kapitalmaßnahme einzelner Werte
SLW CH0014852781 SWISS LIFE HLDG SF 5,10
SU1N CH0008038389 SWISS PRIME SITE SF15,3
S1N US8678771028 SUNWIN INT.NEUTR.DL-,001
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
13:00 United Technologies Corp (Prognose 1,20) Quartalszahlen
13:30 AT&T (Prognose 0,57) | 3M (Prognose 1,49) Quartalszahlen
22:30 Apple (Prognose 9,99) Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
00:30 ADVA Quartalszahlen
07:00 Novartis Quartalszahlen
07:30 Indus Holding ausführliches Jahresergebnis
07:30 KPN NV Quartalszahlen
08:00 OMV Trading Statement 1Q
09:30 Scania AB Quartalszahlen
09:45 Schaltbau Holding Quartalszahlen
10:00 GEA Group HV, u.a. Aussagen zum Geschäftsverlauf im ersten Quartal zu erwarten
10:00 alstria office REIT-AG | Dialog Semiconductor plc | Indus Holding HV
13:30 Puma HV
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.566,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.927 -0,78% NIKKEI 225 9.464 -0,81% HANG SENG INDEX 20.637 +0,06% Gold 1.635 +0,20% Crude Oil 102,90 USD -0,20% EUR/USD 1,3168 +0,09%
Einen erfolgreichen Handelstag wünscht Euer peketec.de - Team.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Redaktion.
Posting 1450/1478, Verfasst am: 23.04.2012, 08:33 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
noch zu Handelsbeginn zog der Dow mit einigen positiven Geschäftszahlen kräftig an,
verlor dann aber wieder einiges der Performance und schloss letztendlich mit einem Plus von 0,5% bei 13.029 Zählern.
Positiv wirkte auf jeden Fall auch, dass der IWF angesichts der Schuldenkrise seine Rettungsmittel massiv um 430 Milliarden Dollar aufstocken will.
Technologiewerten gerieten durch das Tagesminus von 2,5% bei Apple unter Druck.
Das Applepapier litt unter der Befürchtung, dass das anstehende iPhone nicht die Nachfrage hervorrufen könnte wie die Vorgängergenerationen.
Auch AMD verbuchte zwar Zahlen über den Erwarten. Dies konnte die Aktie aber nicht vor dem Apple-Sog retten und zog den Wert um 2,6% ins Minus.
Microsoft hingegen gewannen 4,5%. Das Unternehmen hat im dritten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und profitierte haupsächlich vom massiven Käufen des aktuellen Betriebssystems Windows 7.
McDonald's hat den Schwung des vergangenen Jahres in der Auftaktperiode 2012 beibehalten und legte um weitere 0,7% zu.
GE hat im ersten Quartal operativ die Prognosen übertroffen, die Titel stiegen um 1,1%.
Zu den größten Abgebern im S&P-500 zählten SanDisk. Diese sackten nach einem Gewinneinbruch um 11,3% ein.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Wochenstart.
Wirtschaftsdaten 07:00 Philips Electronics Quartalszahlen
08:00 DE: Destatis, Auftragseingang Bauhauptgewerbe Februar 09:30 DE: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe April (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 49,0 zuvor: 48,4
09:30 DE: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe April (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 52,3 zuvor: 52,1 10:00 EWU: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Eurozone April (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 48,1 zuvor: 47,7
10:00 EWU: Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone April (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 49,3 zuvor: 49,2 Einkaufsmanagerindex Gesamt (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: 49,3 zuvor: 49,1
10:30 DE: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), PK zur Konjunkturprognose 2012/13 und zur Konjunkturumfrage Frühjahr, Berlin
11:00 EWU: Öffentliche Finanzen 2011 (1. Veröffentlichung)
12:00 DE: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 14:00 ConocoPhillips (Prognose 2,08) Quartalszahlen
14:00 GDF Suez Quartalszahlen
14:50 FR: Auktion 12-wöchiger Schatzwechsel(BTF) im Volumen von 3,6 bis 4 Mrd EUR Auktion 23-wöchiger Schatzzwechsel(BTF) im Volumen von 1,4 bis 1,8 Mrd EUR Auktion 49-wöchiger Schatzwechsel(BTF) im Volumen von 1,4 bis 1,8 Mrd EUR
15:30 EWU: EZB Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 22:30 Texas Instruments (Prognose 0,29) Quartalszahlen
ex-Dividende einzelner Werte:
MAN DE0005937007 MAN SE ST 2,30 €
MAN3 DE0005937031 MAN SE VZO 2,30 €
MRK DE0006599905 MERCK KGAA 1,50 €
AOF DE0005104400 ATOSS SOFTWARE AG 0,71 €
NESR CH0038863350 NESTLE NAM. 1,623 €
ex-Kapitalmaßname einzelner Werte:
AZ2 AT0000730007 ANDRITZ AG
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
14:00 ConocoPhillips (Prognose 2,08) Quartalszahlen
22:30 Texas Instruments (Prognose 0,29) Quartalszahlen
Posting 1449/1478, Verfasst am: 20.04.2012, 08:29 Titel: Der Tradingtag im Überblick
Kolumne: Der Tradingtag im Überblick
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
echte Entspannung sieht doch gänzlich anders aus. Trotz der positiv ausgefallenen Anleiheauktion in Spanien konnte der Markt sich nicht in Szene setzen.
Wieder einmal war es der schwächelnde Arbeitsmarkt und der Philadelphia-Fed-Index die sich negativ bemerkbar machten.
Bei den Einzelwerten sprangen eBay um 13,2% an. Der Konzern legte überraschend gute Quartalszahlen vor und hob die Ertragserwartungen an.
Travelers übertrafen die Erwartungen und legten um 3,7% zu.
Morgan Stanley und Bank of America bewerteten ihr Kreditportfolio neu.
Bank of America gaben 1,7% ab, Morgan Stanley hingegen stiegen um 2,3%.
Der Dow schloss mit einem Minus von 0,5% bei 12.964 Zählern.
Nachbörslich lieferten dann noch Microsoft und Advanced Micro Devices (AMD) ihre Quartalszahlen.
Microsoft gewannen bis 19.59 Uhr Ortszeit 3,1%,, AMD stiegen um 1,9%.
Microsoft profitierte von massiven Einkäufen ihres aktuellen Betriebssystems Windows 7 von Firmen, kurz vor der Einführung von Windows 8.
AMD wiesen zwar einen Verlust aus, lagen aber dennoch über den Erwartungen.
SanDisk gerieten dagegen stark unter Druck, nachdem die Geschäftszahlen enttäuscht hatten.
Die Papiere brachen um 13,5% ein, da nicht nur die Erstquartalszahlen, sondern auch der Ausblick auf das zweite Quartal enttäuschten.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Wochenabschluss und ein erholsames Wochenende.
kleiner Verfallstag
Wirtschaftsdaten 08:00 zooplus Umsatz 1Q
08:00 DE: Destatis, Erzeugerpreise März PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+3,1% gg Vj zuvor: +0,4% gg Vm/+3,2% gg Vj 10:00 DE: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex April PROGNOSE: 109,5 zuvor: 109,8 Lagebeurteilung PROGNOSE: 117,0 zuvor: 117,4 Geschäftserwartungen PROGNOSE: 102,5 zuvor: 102,7
10:00 DE: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Dienstleistungen April
10:30 UK: Einzelhandelsumsatz März PROGNOSE: +0,8% gg Vm/+1,7% gg Vj zuvor: -0,8% gg Vm/+1,0% gg Vj 12:00 Schlumberger (Prognose: 0,97) Quartalszahlen
12:30 General Electric (Prognose: 0,33) Quartalszahlen
13:30 US: Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF), Frühjahrstagung, PG mit Bundesfinanzminister Schäuble und Bundesbankpräsident Weidmann 14:00 McDonald's (Prognose: 1,23) Quartalszahlen
20:10 US: Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF), Frühjahrstagung, PK zum Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G-20
ex-Dividende einzelner Werte
VOW3 DE0007664039 VOLKSWAGEN AG VZO 3,06 €
VOW DE0007664005 VOLKSWAGEN AG ST 3,00 €
SRT3 DE0007165631 SARTORIUS AG VZO 0,82 €
SRT DE0007165607 SARTORIUS AG 0,80 €
RWE3 DE0007037145 RWE AG VZO 2,00 €
RWE DE0007037129 RWE AG ST 2,00 €
NSU DE0006757008 AUDI AG 3,00 €
MOH FR0000121014 LVMH EO 0,3 1,80 €
Quartalszahlen / Unternehmenstermine USA / Asien
12:00 Schlumberger (Prognose: 0,97) Quartalszahlen
12:30 General Electric (Prognose: 0,33) Quartalszahlen
14:00 McDonald's (Prognose: 1,23) Quartalszahlen
Quartalszahlen / Unternehmenstermine Europa
07:15 Nestle Umsatz 1Q
07:30 Schneider Electric Umsatz 1Q
08:00 zooplus Umsatz 1Q
10:00 MAN | Merck KGaA HV
Deutsche Bank DAX-Indikation 6.694,50 (08:30 Uhr)
Dow Jones Ind. 12.964 -0,53% NIKKEI 225 9.569 -0,19% HANG SENG INDEX 20.994 -0,01% Gold 1.645 +0,27% Crude Oil 102,74 USD +0,46% EUR/USD 1,3160 +0,19%
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