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home » Börsenforum » Trading / Investments / Wirtschafts- und Börsenthemen » Zerberus sein Doomthread-Der QuerDENKERthread zu Wirtschaftsprognosen
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zerberus
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Beitrag36/36, 14.05.09, 22:43:29  | Zerberus sein Doomthread-Der QuerDENKERthread zu Wirtschafts
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Hallo,


hier bitte alle Doomthemen einstellen.Also alles über Game Over (hihihi), Krisen, Moral Hazard, der größte Bankraub aller Zeiten, nutzlose Gesellen wie Geithner oder Steinbrück usw.usw einstellen
Möglichst mit Fakten,Fakten,Fakten unterlegen. Bitte keine Verschwörungstheorien.
Hinweis nach WPHG: Zerberus u./o. verbundene Unternehmen, Kumpels, Geliebte u./o. Sklaven halten derzeit oder zukünftig Long bzw. Shortposition in den in den hier geposteten Wertpapieren bzw. Derivaten. Damit kann es einen Interessenskonflikt geben.
Bowser
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Beitrag35/36, 15.05.09, 12:55:20 
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Hello

Gestern Busch@NTV, Herr Sinn

Kernaussage Interbankenmarkt funktioniert immer noch nicht, kein Vertrauen über Eigenkapitalhöhe der Banken

für was brauchen wir die dann noch. Verstaatlichen!

warum Garantien über 400 Mrd. € für den Interbankenmarkt?

http://www.wiwo.de/politik/wie-das-....aket-funktioniert-374489/

Tiefpunkt der Krise erreicht?
Keine Entwarnung!


Der Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung prognostizierte bei busch@n-tv einen signifikanten Anstieg der Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr:

"Über kurz oder lang wird ein großer Teil der heutigen Kurzarbeiter entlassen werden. Die Arbeitslosigkeit wird zunehmen, wenn die Kurzarbeitergelder nach der Wahl auslaufen. Besonders nächstes Jahr werden wir Jobs verlieren. Wir werden Im 2. Halbjahr bei der Arbeitslosigkeit Zuwächse haben, und dann vor allem massiv im nächsten Jahr – uns zwar selbst dann, wenn sich die Wachstumsraten bis dahin wieder verbessern.“

Sinn kritisierte die jetzige "Bad Bank"-Lösung und fordert stattdessen Staatsbeteiligungen an Banken:

"Es werden eben gerade nicht die Werte der toxischen Papiere offen gelegt. Die wahren Werte werden verschleiert und nicht offen gelegt. Wenn die Verluste so groß sind, dass eigentlich das Eigenkapital der Bankaktionäre herangezogen werden müsste, findet genau das nicht statt, dann greift der Staat zu und schützt. Zum Schluss ist der Staat involviert und die Lasten werden auf unsere Kinder abgewälzt.

Die Lösung mit den Bad Banks ist mir nicht klar genug. Ich fände es besser, wenn man heute ganz offen und ehrlich sagen würde, wie hoch die Eigenkapitalwerte sind, was die Anlagen wert sind und das Defizit. Dann gibt der Staat das fehlende Geld, bekommt dafür aber im Gegenzug Aktien der jeweiligen Bank. Der Staat hat kein Geld zu verschenken.

Das ist keine Verstaatlichung. Die Rechtsform muss privat und die bisherigen Eigentümer müssen drin bleiben. Der Staat muss als Eigentümer hinzutreten und kriegt so viele Anteile wie es dem Geldanteil, den er dazu schießt, entspricht. Das ist ein faires Geschäft für den Steuerzahler. Wenn die Zeiten besser werden, kann er vielleicht diese Anteile wieder mit Gewinn verkaufen.“

Hans-Werner Sinn, geboren 1948 in Brake studierte Volkswirtschaftslehre und wurde 1978 in Mannheim promoviert. Seit 1984 hat Sinn den Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München inne. 1978/79 und 1984/85 lehrte er als Gastprofessor an der University of Western Ontario in Kanada. Außerdem wirkte er für längere Zeit als Gastforscher an der London School of Economics sowie an den Universitäten Bergen, Stanford, Princeton und Jerusalem. Seit 1988 ist Sinn auch Honorarprofessor an der Universität Wien.
Seit dem 1. Februar 1999 ist er Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. Seit 2006 ist er zugleich Präsident des International Institute of Public Finance.

http://www.n-tv.de/busch
Bowser
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Beitrag34/36, 15.05.09, 13:23:31 
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Hello

Wirtschaftswunder Osteuropa bricht zusammen Laughing

IWF muss retten

Guter Artikel

http://www.wiwo.de/politik/grosseinsatz-im-osten-396439/
Bowser
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Beitrag33/36, 15.05.09, 13:41:33 
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Hello

guter Artikel zum G.O. StaBa

"Währungsreform ist möglich"
Steuerexperte Bernd Neufang über die Handlungsmöglichkeiten des Staates angesichts der Schuldenlasten

Von Ines Pohl

Um mittelfristig zu verhindern, dass Deutschland unter der Schuldenlast handlungsunfähig wird, sieht der Steuerexperte Prof. Bernd Neufang nur zwei Möglichkeiten: Entweder eine hohe, gesteuerte Inflation oder eine Währungsreform in der gesamten Euro-Zone.

Kann überhaupt jemals wieder ein ausgeglichener Etat erreicht werden in einem Sozialstaat, der das Wort soziale Verantwortung ernst nimmt?

Bernd Neufang: Wir haben 41 Jahre lang jedes Jahr einen Kredit in Deutschland aufgenommen. Damit ist eigentlich die Antwort gegeben. Wir haben schon immer über unsere Verhältnisse gelebt. Vor dem Hintergrund muss man sich überlegen, wie sozial im Sinne von gerecht für die künftigen Generationen die bisherige Politik wirklich war.

Es gibt auch die These, dass Staatsschulden gar nicht so schlimm sind, wenn nur das Wachstum stimmt?

Neufang: Das ist schon immer von denen gesagt worden, die Schulden in Kauf genommen haben, um politisch zu punkten. Also letztlich von Regierungen, die Wahlversprechen eingelöst haben, die sie sich eigentlich gar nicht leisten konnten.

Die Staatsschulden könnten noch weiter explodieren, wenn die Banken die zugesicherten Garantien abrufen. Können Sie das einem Laien erklären: Einerseits rettet der Staat mit Milliarden die Banken, die andererseits aber vom Staat Milliarden Zinsen kassieren. Geht das mit rechten Dingen zu?

Neufang: Staatsrechtlich geht das mit rechten Dingen zu. Politisch muss das jeder nach seiner eigenen Haltung bewerten. Natürlich kann man das problematisch finden, denn wir bekämpfen Schulden mit neuen Schulden.

Nun sagen manche Politiker, so auch Kanzlerin Merkel, es könnte sein, dass man wie in Schweden am Ende sogar mit einem Plus aus der Krise kommt. Halten Sie das für denkbar?

Neufang: In Schweden war der Vorgang doch ein ganz anderer. Die Krise war auch bei Weitem nicht so allumfassend. Wenn jetzt Bad Banks gegründet werden, dann packt man alle Risiken in ein anderes Institut, das keinen bankenrechtlichen Grundsätzen unterliegt, für die der Staat aber die Verantwortung übernimmt. Wer glaubt, dass das aufgeht, der muss schon ein großer Optimist sein. Also ich halte diese These für mindestens höchst bedenklich.

Immer wieder wird gesagt, dass ein Staat nicht bankrott- gehen kann. Blicken wir nach Island oder Ungarn, scheint das allerdings eine Binsenweisheit. Kann Deutschland nicht auch pleitegehen?

Neufang: Das wird man einfach nicht zulassen. Allein schon aus dem Grund, dass dann der Großteil der westlichen Staaten ebenfalls bankrottgehen würde.

Dieses Argument verstehe ich nicht. Inwiefern kann die Gefahr für andere Länder einen Staatsbankrott verhindern?

Neufang: Weil man andere Wege wählen wird. Im Wesentlichen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt eine gesteuerte langfristige Inflation mit mindestens fünf Prozent, das ergibt mit Zins und Zinseszins nach zehn Jahren eine Geldentwertung von rund 70 Prozent. Das ist die sanfte Lösung. Die harte Lösung wäre die, dass die Staaten sich ihrer Schulden dadurch entledigen, dass sie eine Währungsreform machen.

Können Sie kurz erklären, wie eine Währungsreform funktionieren würde?

Neufang: Deutschland hat ja schon zweimal eine Währungsreform gemacht. Wobei in diesem Fall diese Reform sicherlich im ganzen Euro-Raum gemacht würde. Nun, bei der letzten gab es pro Reichsmark fünf Pfennig D-Mark. Eine kritische Frage ist, wie man hier mit den Schulden umgeht, da gibt es verschiedene Modelle.

Und warum hilft eine Inflation einem verschuldeten Staat?

Neufang: Inflation bedeutet, dass mehr Geld in den Umlauf gebracht wird und entsprechend alles teurer wird sowie das Einkommen steigt. Und daran partizipiert der Staat über höhere Einnahmen. Das haben die Kanadier bereits einmal erfolgreich praktiziert, jedoch waren die Schulden geringer. Schlecht ist das für alle, die Geld gespart haben, weil das entsprechend an Wert verliert.

http://www.hna.de/politikstart/00_2....orm_ist_moeglichquot.html
Snake2112
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Beitrag32/36, 15.05.09, 18:56:54 
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zerberus hat einen Schreckensthread, geil den werde ich öfters besuchen lese
es immer gern von dir! up, daumen juchu
IRISH
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Beitrag31/36, 16.05.09, 10:05:04 
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Steuerrebellion anders herum: Reiche wollen mehr zahlen kichern

Berlin. Klingt wie ein Aprilscherz, ist es aber nicht. Eine Gruppe wohlhabender Unternehmer will etwas gegen die Steuerungerechtigkeit in Deutschland tun und fordert eine Anhebung der Steuern auf Vermögen. Ihr Vorschlag würde fast 40 Milliarden in die Staatskasse spülen.

Seine Familie hat ein mittelständisches Chemie-Unternehmen im Südhessischen. Er selbst hat in New York studiert, in Bielefeld seinen Doktor in Philosophie gemacht und ein Buch geschrieben, das es wohl nie in die Bestseller-Listen schaffen wird. Titel: „Moralbegründung und Gemeinschaft”. Muss auch nicht. Bruno Haas hat keine Geldsorgen. Trotzdem will er es nicht bei Worten belassen. Der Unternehmersohn will etwas tun gegen die „Steuerungerechtigkeit in diesem Land”.

Gemeinsam mit 20 anderen Vermögenden, darunter die Hamburger Industrie-Magnaten-Tochter Susann Haltermann, will er rechtzeitig vor der Bundestagswahl den Parteien in Berlin und der Öffentlichkeit Sinn und Zweck eines publikumswirksamen Vorstoßes nahe bringen: Reiche wollen mehr Steuern zahlen.
Für den Staat blieben rund 38 Milliarden Euro

Was im Normalfall als Geschichte mit Aprilscherz-Charakter durchgehen würde, hat einen ernsthaften Kern. Haas war bereits Ende 2005 dabei, als eine Gruppe unter Führung des Hamburger Reeders Peter Krämer (geschätztes Vermögen: 600 Millionen Euro) in die gleiche Kerbe schlug.

Damals forderten die Unterzeichner eines bundesweit beachteten Aufrufs, darunter Literaturnobelpreisträger Günter Grass, von der Politik eine spürbare Anhebung der Grund-, Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuern, anstatt Normalverdienern, Rentnern und Arbeitslosen durch eine höhere Mehrwertsteuer noch tiefer in die Tasche zu greifen.

Die Begründung der Aktion „Belasten Sie die Superreichen, statt den Arbeitnehmern und Rentnern weitere Opfer abzuverlangen!” las sich damals wie folgt:
In Deutschland kommen Reiche am günstigsten weg

„Es ist ein Skandal, dass Deutschland im internationalen Vergleich die niedrigste Besteuerung für Vermögensbestände hat. Fasst man Grundsteuer, Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuer zusammen, ist Großbritannien mit einem Anteil von 4,3 Prozent am Bruttosozialprodukt Spitzenreiter; es folgen Frankreich mit 3,3, die USA mit 3,2, Japan mit 2,8 Prozent. Und Deutschland: 0,8 Prozent! Folgt Deutschland dem Beispiel von Großbritannien und passt die Besteuerung u. a. von Vermögen um weitere 3 Prozent an das Bruttosozialprodukt an, so ergäbe dies die Summe von 66 Milliarden Euro.” Bereinigt um steuerliche Abzüge, so die Initiatoren seinerzeit, blieben dem Fiskus 38 Milliarden Euro zur sinnhaften Verwendung.

Wie die Rechnung für die nach der jüngsten Steuerschätzung geradezu schwindsüchtige Staatskasse diesmal ausfällt, will Haas noch nicht verraten. Nur so viel: „Viel weniger als 2005 würde nicht dabei herauskommen.”

Dieter Vesper, einst beim Institut der Deutschen Wirtschaft (DIW) als Steuerexperte mit sehr eigenem Kopf in Ungnade gefallen, obliegt die fachliche Begleitung des Experiments, das nächsten Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Am gleichen Tag wird auch die Internetseite www.appell-vermoegensabgabe.de freigeschaltet.

„Die ungleiche Vermögensverteilung verschärft sich. Inzwischen besitzt ein Zehntel der Bevölkerung 60% des Gesamtvermögens. Mit zunehmendem Vermögen, das in Deutschland steuerlich sehr gut wegkommt, nimmt aber die Konsumquote ab. Es käme eine stattliche Summe zustande, wenn man die Vermögen höher besteuern würde. Mit den Einnahmen könnten Defizite in der Infrastruktur ausgeglichen werden”, sagte Vesper der NRZ. Vorausgesetzt, die Politik nimmt den Ball diesmal auf.
„Ich finde so ein Signal sehr gut”

2005, als auch Angela Merkel und Franz Müntefering persönlich von den freigiebigen Millionären angeschrieben wurden, fiel die Resonanz bescheiden aus, erinnert sich Initiator Bruno Haas. „Ich hoffe, dass wir diesmal ernster genommen werden.”

Joachim Poß, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, reagierte jedenfalls gestern nicht ablehnend. „Ich finde so ein Signal, gerade jetzt nach der katastrophalen Steuerschätzung, sehr gut”, sagte er auf Anfrage.

http://www.derwesten.de/nachrichten....ews-119901789/detail.html
Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen.
Azul Real
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Beitrag30/36, 16.05.09, 12:11:47 
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also der fundamentale AntiThread Kopf kratzen
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
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Beitrag29/36, 16.05.09, 13:40:46 
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Panorama / USA kooperieren inoffiziell mit Iran eek

wie geil ist das denn schon wieder
http://www.youtube.com/watch?v=cmGb....sdig&et=1242466662.03
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Beitrag28/36, 16.05.09, 13:55:01 
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normale härte im internationalem geschäft Smile

Azul Real schrieb am 16.05.2009, 13:40 Uhr
Panorama / USA kooperieren (in)offiziell mit Iran eek

wie geil ist das denn schon wieder
http://www.youtube.com/watch?v=cmGb....sdig&et=1242466662.03

Fragen zum Board z.b. Ränge etc. bitte hier nachlesen http://peketec.de/portal/faq/
Spare in der Not dann hast Du Zeit dazu Wink
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Beitrag27/36, 16.05.09, 19:38:50 
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Hello

Basel II 2.0 beschlossen

Ahne böses

http://www.wiwo.de/politik/eu-will-....banken-verringern-396297/
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Beitrag26/36, 16.05.09, 19:44:53 
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Hello

passieren wird wohl nix

Staatsanwaltschaft prüft Anzeigen gegen HRE - Angeblich Insolvenzverschleppung

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Dem vor der Verstaatlichung stehenden Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) droht neuer Ärger: Die Staatsanwaltschaft München prüft Strafanzeigen von zwei Anwälten wegen Insolvenzverschleppung gegen die Bank. Oberstaatsanwalt Anton Winkler bestätigte am F[...] © dpa-AFX RSS-Feed
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Beitrag25/36, 16.05.09, 19:52:55 
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Hello

mal schauen was beschlossen wird, in den MSM hört man aber nix


Die Bilderberg-Konferenz 2009 in Griechenland hat begonnen
In der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen findet zurzeit die Bilderberg-Konferenz 2009 statt. Dieses Treffen von Wirtschaftsführern und Spitzenpolitikern wird ein Mal im Jahr durchgeführt, die Liste der Teilnehmer ist streng geheim und die Medien berichten kaum über dieses Treffen.

Das Hotel, in dem die Konferenz stattfindet, ist von schwer bewaffneten Sicherheitsleuten bewacht, die Polizeipräsenz ist erhöht. Laut Daniel Estulin (Bilderberg-Beobachter) ist dieses Jahr die Wirtschaftskrise und deren Folgen das Thema der Konferenz.

Eine offizielle Teilnehmerliste gibt es nicht, jedoch wird vermutet, dass u.a. Josef Ackermann von der Deutschen Bank oder Jean-Claude Trichet, Oberhaupt der Europäischen Zentralbank, an dem Treffen Teilnehmen.

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=764934

Schall & Rauch Berichtet

http://alles-schallundrauch.blogspo....-uber-bilderberg-131.html
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Beitrag24/36, 18.05.09, 08:49:44 
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Eric Hobsbawm: "Es wird Blut fließen, viel Blut"


Billionen Euro und Dollar setzen die Politiker gegen die Wirtschaftskrise ein. Wissen sie, was sie da tun? Nein, sagt Eric Hobsbawm, einer der wichtigsten Historiker der Gegenwart. Schlimmer noch als die Große Depression, die er vor 80 Jahren in Berlin miterlebte, sei der Zusammenbruch heute. Er hat Angst, dass der Kapitalismus sich über eine fürchterliche Katastrophe rettet.

Herr Hobsbawm, Sie haben das Verschwinden von vielen Systemen erlebt: den Untergang der Weimarer Republik, die Zerschlagung des Faschismus, das Absterben der DDR, den Kollaps des Kommunismus und nun …
Wenn Sie das so aufzählen, merke ich, dass ich fast so etwas wie ein Museumsobjekt bin. Als ich ein Kind war, war der König von England auch noch der Kaiser von Indien, die Welt bestand zum großen Teil aus Monarchien, Kaiser- und Kolonialreichen. Und fast alle sind flöten gegangen.

Und nun erleben Sie vielleicht auch noch das: das Ende des Kapitalismus.
Nein, ich glaube nicht, dass ich dieses Ende, über das ich mich freuen würde, noch erlebe. Als Historiker weiß ich aber, dass es keine Dauerlösungen gibt. Auch der Kapitalismus, egal, wie zäh er ist und wie sehr er auch in den Köpfen der Menschen als etwas Unabänderliches erscheint, er wird verschwinden, früher oder später.
[...]

http://www.stern.de/wirtschaft/unte....-Es-Blut-Blut/700669.html
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zerberus
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Beitrag23/36, 22.05.09, 17:08:14 
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Kleiner Sprung in den Denkteich

Bank A verleiht 150.000 $ an Joe Sixpack Das Geld hat sich die Bank A vorher bei Pimco geliehen.. Joe Sixpack kauft ein Haus für 100.000 Dollar, ein Auto für 25.000 $ und 25.000 $ verfrisst und verhurt der Joe.

Eigenkapital der Bank mal aussen vorgelassen, da Hebel 1:50 beduetet = Eigenkapital ist zu vernachlässigen.



1 Jahr später soll Joe Sixpack die 150.000 Dollar und 7 % Zinsen zurückzahlen.

Joe Sixpack kann aber leider nicht zahlen, da er seinen Job in der Fischfabrik verloren hat.

Er gibt also der Bank das Haus zurück (Wert nur noch 50.000 $) und das Auto (Wert 10.000) $


Die Bank hat jetzt also ein Haus im Wert von 50k $ und 10k$.

Sie hat Froderungen gegen Joe Sixpack in Höhe von 150.000 $ plus Zinsen (die sie im Jahr zuvor schon als Gewinn eingeloggt hat).

Und sie hat Verbindlichkeiten gegen Pimco in Höhe von 150.000 $

Bilanz:

Guthaben:

1 Haus Wert 50 k $
1 Auto Wert 10 k$
1 Forderung: Wert Null das Joe pleite ist


Verbindlichkeiten:

1 150.000 $

Unterdeckungung 90 k $


Jetzt kommt die Notenbank und druckt schöne frische 90k $ und geht zu der Bank und sagt: liebe bank du bist systemisch wichtig, hier hast du Staatshilfe damit du zahlungsfähig bleibst.

Die Bank verkauft jetzt das Haus und das Auto und zahlt damit und von dem Geld von der Notenbank, das Geld an Pimco zurück. Der nimmt das Geld und kauft davon Staatsanleihen für 90.000 $ (von der FED) und ein Haus und ein Auto für 60.000 $ (von der Bank)


Wie sieht jetzt die Vermögensbilanz der Bank aus:

1. Guthaben

1. Haus 0
1 Auto 0
1 Fordrung: Wert null da Joe pleite

Guthaben = 0


Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeit gegen fed: 90.000 $


So: Jetzt hat die Fed also 90.000 frische Dollars gedruckt, damit die Bank angeblich den Kreditmarkt wieder anschieben kann um die Wirtschaft wieder zu reflationieren:

Die Bank kann jetzt also 90.000 $ FRISCHES Kapital in den Geldkreislauf pumpen.

Vor einem Jahr konnte sie noch 150.000 $ reinpumpen.

Hat also die Fedbilanzausweitung wirklich hyperinflationäre Tendenzen? Ich glaube eher nicht
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Beitrag22/36, 22.05.09, 18:37:26 
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zerberus schrieb am 22.05.2009, 17:08 Uhr
Kleiner Sprung in den Denkteich

Bank A verleiht 150.000 $ an Joe Sixpack Das Geld hat sich die Bank A vorher bei Pimco geliehen.. Joe Sixpack kauft ein Haus für 100.000 Dollar, ein Auto für 25.000 $ und 25.000 $ verfrisst und verhurt der Joe.

Eigenkapital der Bank mal aussen vorgelassen, da Hebel 1:50 beduetet = Eigenkapital ist zu vernachlässigen.



1 Jahr später soll Joe Sixpack die 150.000 Dollar und 7 % Zinsen zurückzahlen.

Joe Sixpack kann aber leider nicht zahlen, da er seinen Job in der Fischfabrik verloren hat.

Er gibt also der Bank das Haus zurück (Wert nur noch 50.000 $) und das Auto (Wert 10.000) $


Die Bank hat jetzt also ein Haus im Wert von 50k $ und 10k$.

Sie hat Froderungen gegen Joe Sixpack in Höhe von 150.000 $ plus Zinsen (die sie im Jahr zuvor schon als Gewinn eingeloggt hat).

Und sie hat Verbindlichkeiten gegen Pimco in Höhe von 150.000 $

Bilanz:

Guthaben:

1 Haus Wert 50 k $
1 Auto Wert 10 k$
1 Forderung: Wert Null das Joe pleite ist


Verbindlichkeiten:

1 150.000 $

Unterdeckungung 90 k $


Jetzt kommt die Notenbank und druckt schöne frische 90k $ und geht zu der Bank und sagt: liebe bank du bist systemisch wichtig, hier hast du Staatshilfe damit du zahlungsfähig bleibst.

Die Bank verkauft jetzt das Haus und das Auto und zahlt damit und von dem Geld von der Notenbank, das Geld an Pimco zurück. Der nimmt das Geld und kauft davon Staatsanleihen für 90.000 $ (von der FED) und ein Haus und ein Auto für 60.000 $ (von der Bank)


Wie sieht jetzt die Vermögensbilanz der Bank aus:

1. Guthaben

1. Haus 0
1 Auto 0
1 Fordrung: Wert null da Joe pleite

Guthaben = 0


Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeit gegen fed: 90.000 $


So: Jetzt hat die Fed also 90.000 frische Dollars gedruckt, damit die Bank angeblich den Kreditmarkt wieder anschieben kann um die Wirtschaft wieder zu reflationieren:

Die Bank kann jetzt also 90.000 $ FRISCHES Kapital in den Geldkreislauf pumpen.

Vor einem Jahr konnte sie noch 150.000 $ reinpumpen.

Hat also die Fedbilanzausweitung wirklich hyperinflationäre Tendenzen? Ich glaube eher nicht

Mal ein bischen mitgedacht... Smile
Zu Beginn des Beispiels waren 150.000$ im Umlauf. Erst bei Pimco, der hat sie der Bank gegeben und die Bank dem Joe. Joe kann aber nur 60.000$ zurückgeben (Wert des Hauses und des Autos), die anderen 90.000$ sind jetzt irgendwo anders im Geldkreislauf (beim Verkäufer der Waren oder schon weiter). Die Fed hilft jetzt der Bank mit 90.000$ aus dem Schneider, damit sie ihre Verbindlichkeiten bei Pimco loswird. Die 90.000$ der Fed landen also bei Pimco + die 60.000$ vom Verkauf des Hauses und des Autos.
Pimco hat am Ende wieder 150.000$ und irgendwelche anderen Wirtschaftssubjekte (Verkäufer von Haus, Auto, etc) haben zusätzlich 90.000$. Denke schon, dass da was inflationäres dran ist. Wer sagt denn, dass Pimco Staatsanleihen bei der Fed kauft? Die können mit der Kohle ja auch andere Dinge machen.
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Beitrag21/36, 24.05.09, 17:18:15 
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Hallo Zerberus

vielleicht vergisst Du den Zins

Pinco wird ja das Geld für ein Prozentsatz an Bank A verleihen, angenommen 1 % p.a

Pinco hat also Forderungen gegenüber Bank A in Höhe von 151.500 (1%Zins)

Forderung der Bank A gegenüber Joe Sixpack 150.000 + 7% Zins = 160.500
davon kann Joe Sixpack 60.000 in Werten (Haus/Auto..wenn der Markt stabil bleibt) andienen

bleibt ein Ausfall für Bank A -> Joe Sixpack in Höhe von 100.500

Forderungen von Pinco bei Bank A -> 151.500 - 60.000 (Wert von Joe) = 91.500

Bank A hat also Ausfälle in Höhe von 191.500 bzw. Ausfall für Pinco in Höhe von 91.500

wenn die Forderungen gegenüber Joe jetzte von Bank A auch noch verbrieft (für vielleicht 3,5% von den 7%, sind ja immer noch 3,5% gewinn ohne Risiko) weiter gegeben wurden, hat man schon eine Krise..

oder hab ich da einen Denkfehle

Danke

zerberus schrieb am 22.05.2009, 17:08 Uhr
Kleiner Sprung in den Denkteich

Bank A verleiht 150.000 $ an Joe Sixpack Das Geld hat sich die Bank A vorher bei Pimco geliehen.. Joe Sixpack kauft ein Haus für 100.000 Dollar, ein Auto für 25.000 $ und 25.000 $ verfrisst und verhurt der Joe.

Eigenkapital der Bank mal aussen vorgelassen, da Hebel 1:50 beduetet = Eigenkapital ist zu vernachlässigen.



1 Jahr später soll Joe Sixpack die 150.000 Dollar und 7 % Zinsen zurückzahlen.

Joe Sixpack kann aber leider nicht zahlen, da er seinen Job in der Fischfabrik verloren hat.

Er gibt also der Bank das Haus zurück (Wert nur noch 50.000 $) und das Auto (Wert 10.000) $


Die Bank hat jetzt also ein Haus im Wert von 50k $ und 10k$.

Sie hat Froderungen gegen Joe Sixpack in Höhe von 150.000 $ plus Zinsen (die sie im Jahr zuvor schon als Gewinn eingeloggt hat).

Und sie hat Verbindlichkeiten gegen Pimco in Höhe von 150.000 $

Bilanz:

Guthaben:

1 Haus Wert 50 k $
1 Auto Wert 10 k$
1 Forderung: Wert Null das Joe pleite ist


Verbindlichkeiten:

1 150.000 $

Unterdeckungung 90 k $


Jetzt kommt die Notenbank und druckt schöne frische 90k $ und geht zu der Bank und sagt: liebe bank du bist systemisch wichtig, hier hast du Staatshilfe damit du zahlungsfähig bleibst.

Die Bank verkauft jetzt das Haus und das Auto und zahlt damit und von dem Geld von der Notenbank, das Geld an Pimco zurück. Der nimmt das Geld und kauft davon Staatsanleihen für 90.000 $ (von der FED) und ein Haus und ein Auto für 60.000 $ (von der Bank)


Wie sieht jetzt die Vermögensbilanz der Bank aus:

1. Guthaben

1. Haus 0
1 Auto 0
1 Fordrung: Wert null da Joe pleite

Guthaben = 0


Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeit gegen fed: 90.000 $


So: Jetzt hat die Fed also 90.000 frische Dollars gedruckt, damit die Bank angeblich den Kreditmarkt wieder anschieben kann um die Wirtschaft wieder zu reflationieren:

Die Bank kann jetzt also 90.000 $ FRISCHES Kapital in den Geldkreislauf pumpen.

Vor einem Jahr konnte sie noch 150.000 $ reinpumpen.

Hat also die Fedbilanzausweitung wirklich hyperinflationäre Tendenzen? Ich glaube eher nicht
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Beitrag20/36, 24.05.09, 17:59:47 
Antworten mit Zitat
sind natürlich 192.000 Ausfälle für Bank A

die meines Erachtens irgendwo in den Büchern stehen müssen, bzw. auch das Eigenkapital der Bank A anknappern müssen..weil man hat in diesem Fall einen Forderungsausfall und eine Verbindlichkeit die angedient werden muss

anders wie bei einem Handwerker der für einen Auftrag sich 1000 Nägel zuviel kauft, ihn aber bei einem anderen Auftrag wieder verwenden kann/will, aber der Auftrag nie erteilt wird

nur hier kommt keine Innung und sagt gut wir über nehmen für dich den kauf der Nägel und bezahlen/vergessen bzw. du brauchst den Verlust der angeschafften Nägel nicht in deinen Büchern zuführen oder wir bezahlen die Nägel

der Verlust für den Auftrag muss irgendwo stehen

bissig


Bowser schrieb am 24.05.2009, 17:18 Uhr
Hallo Zerberus

vielleicht vergisst Du den Zins

Pinco wird ja das Geld für ein Prozentsatz an Bank A verleihen, angenommen 1 % p.a

Pinco hat also Forderungen gegenüber Bank A in Höhe von 151.500 (1%Zins)

Forderung der Bank A gegenüber Joe Sixpack 150.000 + 7% Zins = 160.500
davon kann Joe Sixpack 60.000 in Werten (Haus/Auto..wenn der Markt stabil bleibt) andienen

bleibt ein Ausfall für Bank A -> Joe Sixpack in Höhe von 100.500

Forderungen von Pinco bei Bank A -> 151.500 - 60.000 (Wert von Joe) = 91.500

Bank A hat also Ausfälle in Höhe von 191.500 bzw. Ausfall für Pinco in Höhe von 91.500

wenn die Forderungen gegenüber Joe jetzte von Bank A auch noch verbrieft (für vielleicht 3,5% von den 7%, sind ja immer noch 3,5% gewinn ohne Risiko) weiter gegeben wurden, hat man schon eine Krise..

oder hab ich da einen Denkfehle

Danke

zerberus schrieb am 22.05.2009, 17:08 Uhr
Kleiner Sprung in den Denkteich

Bank A verleiht 150.000 $ an Joe Sixpack Das Geld hat sich die Bank A vorher bei Pimco geliehen.. Joe Sixpack kauft ein Haus für 100.000 Dollar, ein Auto für 25.000 $ und 25.000 $ verfrisst und verhurt der Joe.

Eigenkapital der Bank mal aussen vorgelassen, da Hebel 1:50 beduetet = Eigenkapital ist zu vernachlässigen.



1 Jahr später soll Joe Sixpack die 150.000 Dollar und 7 % Zinsen zurückzahlen.

Joe Sixpack kann aber leider nicht zahlen, da er seinen Job in der Fischfabrik verloren hat.

Er gibt also der Bank das Haus zurück (Wert nur noch 50.000 $) und das Auto (Wert 10.000) $


Die Bank hat jetzt also ein Haus im Wert von 50k $ und 10k$.

Sie hat Froderungen gegen Joe Sixpack in Höhe von 150.000 $ plus Zinsen (die sie im Jahr zuvor schon als Gewinn eingeloggt hat).

Und sie hat Verbindlichkeiten gegen Pimco in Höhe von 150.000 $

Bilanz:

Guthaben:

1 Haus Wert 50 k $
1 Auto Wert 10 k$
1 Forderung: Wert Null das Joe pleite ist


Verbindlichkeiten:

1 150.000 $

Unterdeckungung 90 k $


Jetzt kommt die Notenbank und druckt schöne frische 90k $ und geht zu der Bank und sagt: liebe bank du bist systemisch wichtig, hier hast du Staatshilfe damit du zahlungsfähig bleibst.

Die Bank verkauft jetzt das Haus und das Auto und zahlt damit und von dem Geld von der Notenbank, das Geld an Pimco zurück. Der nimmt das Geld und kauft davon Staatsanleihen für 90.000 $ (von der FED) und ein Haus und ein Auto für 60.000 $ (von der Bank)


Wie sieht jetzt die Vermögensbilanz der Bank aus:

1. Guthaben

1. Haus 0
1 Auto 0
1 Fordrung: Wert null da Joe pleite

Guthaben = 0


Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeit gegen fed: 90.000 $


So: Jetzt hat die Fed also 90.000 frische Dollars gedruckt, damit die Bank angeblich den Kreditmarkt wieder anschieben kann um die Wirtschaft wieder zu reflationieren:

Die Bank kann jetzt also 90.000 $ FRISCHES Kapital in den Geldkreislauf pumpen.

Vor einem Jahr konnte sie noch 150.000 $ reinpumpen.

Hat also die Fedbilanzausweitung wirklich hyperinflationäre Tendenzen? Ich glaube eher nicht
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Beitrag19/36, 24.05.09, 21:08:40 
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Naja diese Wirtschaftssubjekte die die 90k haben, sitzen aber größtenteils nicht in USA, sondern in China zb.
Denn die AMis haben ja Chinazeugs gekauft bis zum geht nicht mehr die letzen Jahre, daher auch die hohen Dollarreserven der Chinas. Die haben davon Treasuries gekooft. Jetzt woillen sie aber zb Kupfer kaufen.

Pimco kauft immer Staatsanleihen...


Medusabombe schrieb am 22.05.2009, 18:37 Uhr
zerberus schrieb am 22.05.2009, 17:08 Uhr
Kleiner Sprung in den Denkteich

Bank A verleiht 150.000 $ an Joe Sixpack Das Geld hat sich die Bank A vorher bei Pimco geliehen.. Joe Sixpack kauft ein Haus für 100.000 Dollar, ein Auto für 25.000 $ und 25.000 $ verfrisst und verhurt der Joe.

Eigenkapital der Bank mal aussen vorgelassen, da Hebel 1:50 beduetet = Eigenkapital ist zu vernachlässigen.



1 Jahr später soll Joe Sixpack die 150.000 Dollar und 7 % Zinsen zurückzahlen.

Joe Sixpack kann aber leider nicht zahlen, da er seinen Job in der Fischfabrik verloren hat.

Er gibt also der Bank das Haus zurück (Wert nur noch 50.000 $) und das Auto (Wert 10.000) $


Die Bank hat jetzt also ein Haus im Wert von 50k $ und 10k$.

Sie hat Froderungen gegen Joe Sixpack in Höhe von 150.000 $ plus Zinsen (die sie im Jahr zuvor schon als Gewinn eingeloggt hat).

Und sie hat Verbindlichkeiten gegen Pimco in Höhe von 150.000 $

Bilanz:

Guthaben:

1 Haus Wert 50 k $
1 Auto Wert 10 k$
1 Forderung: Wert Null das Joe pleite ist


Verbindlichkeiten:

1 150.000 $

Unterdeckungung 90 k $


Jetzt kommt die Notenbank und druckt schöne frische 90k $ und geht zu der Bank und sagt: liebe bank du bist systemisch wichtig, hier hast du Staatshilfe damit du zahlungsfähig bleibst.

Die Bank verkauft jetzt das Haus und das Auto und zahlt damit und von dem Geld von der Notenbank, das Geld an Pimco zurück. Der nimmt das Geld und kauft davon Staatsanleihen für 90.000 $ (von der FED) und ein Haus und ein Auto für 60.000 $ (von der Bank)


Wie sieht jetzt die Vermögensbilanz der Bank aus:

1. Guthaben

1. Haus 0
1 Auto 0
1 Fordrung: Wert null da Joe pleite

Guthaben = 0


Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeit gegen fed: 90.000 $


So: Jetzt hat die Fed also 90.000 frische Dollars gedruckt, damit die Bank angeblich den Kreditmarkt wieder anschieben kann um die Wirtschaft wieder zu reflationieren:

Die Bank kann jetzt also 90.000 $ FRISCHES Kapital in den Geldkreislauf pumpen.

Vor einem Jahr konnte sie noch 150.000 $ reinpumpen.

Hat also die Fedbilanzausweitung wirklich hyperinflationäre Tendenzen? Ich glaube eher nicht

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Zu Beginn des Beispiels waren 150.000$ im Umlauf. Erst bei Pimco, der hat sie der Bank gegeben und die Bank dem Joe. Joe kann aber nur 60.000$ zurückgeben (Wert des Hauses und des Autos), die anderen 90.000$ sind jetzt irgendwo anders im Geldkreislauf (beim Verkäufer der Waren oder schon weiter). Die Fed hilft jetzt der Bank mit 90.000$ aus dem Schneider, damit sie ihre Verbindlichkeiten bei Pimco loswird. Die 90.000$ der Fed landen also bei Pimco + die 60.000$ vom Verkauf des Hauses und des Autos.
Pimco hat am Ende wieder 150.000$ und irgendwelche anderen Wirtschaftssubjekte (Verkäufer von Haus, Auto, etc) haben zusätzlich 90.000$. Denke schon, dass da was inflationäres dran ist. Wer sagt denn, dass Pimco Staatsanleihen bei der Fed kauft? Die können mit der Kohle ja auch andere Dinge machen.
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Beitrag18/36, 25.05.09, 07:49:50 
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wenn ich das richtig lese hat doch sixpack 150k ausgegeben wo werden diese bilanziert? was macht der verkäufer mit der kohle? sagen wir es war eine bank die das haus verkauft hat?
gehen wir sogar davon aus das es hier von Bank A kommt und dieses haus seit 4 jahren dort in den büchern stand und zwar nur mit 20k
für mich ist das von der fed gepumpte geld zusätzlich erfundenes geld das die inflation antreiben wird. Kopf kratzen

zerberus schrieb am 24.05.2009, 21:08 Uhr
Naja diese Wirtschaftssubjekte die die 90k haben, sitzen aber größtenteils nicht in USA, sondern in China zb.
Denn die AMis haben ja Chinazeugs gekauft bis zum geht nicht mehr die letzen Jahre, daher auch die hohen Dollarreserven der Chinas. Die haben davon Treasuries gekooft. Jetzt woillen sie aber zb Kupfer kaufen.

Pimco kauft immer Staatsanleihen...


Medusabombe schrieb am 22.05.2009, 18:37 Uhr
zerberus schrieb am 22.05.2009, 17:08 Uhr
Kleiner Sprung in den Denkteich

Bank A verleiht 150.000 $ an Joe Sixpack Das Geld hat sich die Bank A vorher bei Pimco geliehen.. Joe Sixpack kauft ein Haus für 100.000 Dollar, ein Auto für 25.000 $ und 25.000 $ verfrisst und verhurt der Joe.

Eigenkapital der Bank mal aussen vorgelassen, da Hebel 1:50 beduetet = Eigenkapital ist zu vernachlässigen.



1 Jahr später soll Joe Sixpack die 150.000 Dollar und 7 % Zinsen zurückzahlen.

Joe Sixpack kann aber leider nicht zahlen, da er seinen Job in der Fischfabrik verloren hat.

Er gibt also der Bank das Haus zurück (Wert nur noch 50.000 $) und das Auto (Wert 10.000) $


Die Bank hat jetzt also ein Haus im Wert von 50k $ und 10k$.

Sie hat Froderungen gegen Joe Sixpack in Höhe von 150.000 $ plus Zinsen (die sie im Jahr zuvor schon als Gewinn eingeloggt hat).

Und sie hat Verbindlichkeiten gegen Pimco in Höhe von 150.000 $

Bilanz:

Guthaben:

1 Haus Wert 50 k $
1 Auto Wert 10 k$
1 Forderung: Wert Null das Joe pleite ist


Verbindlichkeiten:

1 150.000 $

Unterdeckungung 90 k $


Jetzt kommt die Notenbank und druckt schöne frische 90k $ und geht zu der Bank und sagt: liebe bank du bist systemisch wichtig, hier hast du Staatshilfe damit du zahlungsfähig bleibst.

Die Bank verkauft jetzt das Haus und das Auto und zahlt damit und von dem Geld von der Notenbank, das Geld an Pimco zurück. Der nimmt das Geld und kauft davon Staatsanleihen für 90.000 $ (von der FED) und ein Haus und ein Auto für 60.000 $ (von der Bank)


Wie sieht jetzt die Vermögensbilanz der Bank aus:

1. Guthaben

1. Haus 0
1 Auto 0
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Zu Beginn des Beispiels waren 150.000$ im Umlauf. Erst bei Pimco, der hat sie der Bank gegeben und die Bank dem Joe. Joe kann aber nur 60.000$ zurückgeben (Wert des Hauses und des Autos), die anderen 90.000$ sind jetzt irgendwo anders im Geldkreislauf (beim Verkäufer der Waren oder schon weiter). Die Fed hilft jetzt der Bank mit 90.000$ aus dem Schneider, damit sie ihre Verbindlichkeiten bei Pimco loswird. Die 90.000$ der Fed landen also bei Pimco + die 60.000$ vom Verkauf des Hauses und des Autos.
Pimco hat am Ende wieder 150.000$ und irgendwelche anderen Wirtschaftssubjekte (Verkäufer von Haus, Auto, etc) haben zusätzlich 90.000$. Denke schon, dass da was inflationäres dran ist. Wer sagt denn, dass Pimco Staatsanleihen bei der Fed kauft? Die können mit der Kohle ja auch andere Dinge machen.
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Beitrag17/36, 26.05.09, 15:26:34 
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Bei so viel Kompetenz ist die Krise bestimmt bald vorüber Laughing

Dossier Paulsons Milliarden-Nötigung

von Sebastian Bräuer (New York)

Der 13. Oktober 2008 war der Tag, an dem die USA ihre Banken verstaatlichten. Neue Dokumente und Mails belegen, wie Finanzminister Henry Paulson die mächtigsten Banker der Welt vorführte.

http://www.ftd.de/unternehmen/finan....%F6tigung/518587.html?p=1
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Beitrag16/36, 26.05.09, 21:31:54 
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GENAU meine Meinung. UNBEDINGT LESEN....

Endlich mal ein Zeitungsschreiberling, der kein nutzloser Geselle ist...

Guter Artikel


Wolfgang Münchau - Der böse Harry
von Wolfgang Münchau

Der deutsche Bankensektor ist insolvent. Das Einzige, was ihn rettet, ist ein fauler Trick: Bad Banks.


Sie sind Harry, und Sie haben einen Haufen Schulden. Insgesamt 200.000 Euro bei einem Bruttoeinkommen von 100.000 Euro. Vom Gehalt bleiben Ihnen netto etwa 50.000 Euro, und Sie können vielleicht 10.000 Euro pro Jahr abzahlen, maximal 20.000 Euro. Sie bräuchten also 10 bis 20 Jahre.

Jetzt kommt jemand auf eine scheinbar clevere Idee. Man trennt Sie in einen guten Harry und einen bösen. Der böse Harry nimmt dem guten die Schulden ab, sodass der gute wieder neue Schulden machen darf.

Der gute Harry ist zwar für den bösen verantwortlich, so wie man für einen abtrünnigen Verwandten halt verantwortlich ist. Vielleicht gewinnt der gute Harry irgendwann einmal im Lotto und kann die Schulden des bösen Harry bezahlen. Wenn nicht, wird sich etwas anderes finden. Oder auch nicht. Jedenfalls ist der Druck für den Moment beseitigt.

Genial, oder? Die meisten Grundschüler würden diesen Trick durchschauen, aber kaum einer durchschaut das Konzept einer Bad Bank, das genau dasselbe ist - lediglich viel komplizierter. Die schlechte Bank kauft der guten Bank die faulen Wertpapiere ab, und zwar für 90 Prozent des Buchwerts. Im Gegenzug emittiert die schlechte Bank Wertpapiere an die gute Bank, die wiederum durch den Staat abgesichert sind. Somit ist die gute Bank bilanztechnisch aus dem Schneider.
Gute und schlechte Aktionäre

Die gute Bank haftet aber für die schlechte Bank. Wenn die schlechte Bank das Zeug nicht loswird, dann kommen die bestehenden Aktionäre der guten Bank dafür auf. Ob die schlechte Bank das Zeug loswird und zu welchen Konditionen, ist nicht klar. Damit ist man genau da, wo man auch jetzt schon ist.

Damit die gute Bank trotzdem für neues Kapital attraktiv wird, will man die Lasten für die Schulden der Bad Bank nur den alten Aktionären aufbrummen. Der Trick ist also, dass man zwischen bestehenden und neuen Aktionären trennen will. Es soll also gute und schlechte Aktionäre geben. Die schlechten Altaktionäre bekommen auf absehbare Zeit keine Dividenden. Nur die guten werden bedient.
Was passiert hier? Hier wird Geld von einer Seite zur anderen geschoben in der Hoffnung, dass da keiner so genau hinschaut. So wie damals vor der Krise. Damals hoffte man, aus schlechten Krediten gute Wertpapiere zu machen. Der Trick waren die Ratings. Jetzt bedient man sich cleverer Bilanzierungsregeln.

Um das Problem zu lösen, reicht es nur leider nicht aus, Geld einfach nur so hin- und herzuschieben. Solange man nicht weiß, wie hoch das Risiko der schlechten Bank ist, wird kaum einer freiwillig der guten Bank Kapital geben. Man braucht neues Geld, und momentan gibt es keine Alternative zum Staat.

In den USA gibt der Staat großzügige Anreize für Privatinvestoren, damit sie sich an den Auktionen für die faulen Wertpapiere beteiligen. Und selbst da ist es noch nicht klar, ob das funktionieren wird. Bei uns in Deutschland übernimmt der Staat lediglich die Garantie für die von der Bad Bank emittierten Wertpapiere, die er sich zudem noch von der Bad Bank bezahlen lässt.

Die Sache ist völlig kostenneutral. Finanzminister Peer Steinbrück hat völlig recht, wenn er behauptet, die Sache koste den Steuerzahler keinen Pfennig. Nur gibt es dafür auch keine Gegenleistung. Man erweckt durch Komplexität und Betriebsamkeit den Eindruck, dass etwas unternommen wird.

Solange das Problem eines unterkapitalisierten Bankensektors ungelöst ist, bleibt die Kreditversorgung beschränkt, und der Aufschwung wird nicht so richtig in Gang kommen. Genau so geschah es in Japan während der 90er-Jahre. Damals konnte sich die japanische Regierung nicht zu einer Rekapitalisierung der Banken durchringen. Da das deutsche Problem heute größer ist als damals das japanische, wäre ein verlorenes Jahrzehnt für Deutschland eher noch ein positives Szenario
.

Für einen Politiker ist es allerdings nicht unbedingt rational, das Problem zu lösen. Wer den Banken Milliarden in den Rachen schiebt, kann politisch in Deutschland nicht punkten. Denn die Rekapitalisierung einer Bank ist im Volk unbeliebt, da die meisten Menschen nicht zwischen Banken und Bankern unterscheiden wollen. Zwar hätten wir den fiskalischen Spielraum. Aber es fehlt der Mut, den Bürgern die Wahrheit zu sagen: Wenn der Steuerzahler die Banken nicht rettet, droht ein Jahrzehnt der Massenarbeitslosigkeit.

Eine Bankenrettung ist auch aus anderen Gründen unbeliebt. Man würde Besitzstände durcheinanderbringen. Man müsste viele Banken dichtmachen und Mitarbeiter auf die Straße setzen. Man müsste Führungsebenen auswechseln. Man müsste sich wirklich die Hände schmutzig machen, und dazu ist unser herumpolternder Finanzminister nicht bereit.

Da ist es natürlich opportuner, irgendwelche unbeteiligten Ausländer für die Krise verantwortlich zu machen, seien es Hedge-Fonds oder Steuerparadiese.

Aber die Krise fand nicht bei den Hedge-Fonds statt, auch nicht in Liechtenstein, sondern bei ínländischen Banken, eben den Institutionen, die am stärksten reguliert waren.

Und genau diese Banken haben sich mit Giftmüll von mehreren Hunderten Milliarden Euro eingedeckt. Wenn man die faulen Kredite hinzurechnet, die während einer starken Rezession zwangsläufig entstehen, dann reicht das Kapital des gesamten deutschen Bankensektors nicht mehr aus, um die notwendigen Abschreibungen zu tätigen.

Der deutsche Bankensektor ist insolvent, und das Einzige, was ihn vor dem Kuckuck rettet, sind faule Bilanzierungsregeln für faule Wertpapiere. Und das Publikum gibt tosenden Beifall. Die Deutschen haben den Finanzminister, den sie verdienen.

Und was passiert mit Harry? Während der böse Harry den Wagen holt und abzischt, glaubt der gute Harry, dass er sich jetzt einen Autokredit leisten kann.

Und dann geht er zur Bank ...

Wolfgang Münchau ist FTD- und FT-Kolumnist. Er leitet den Informationsdienst Eurointelligence.
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Beitrag15/36, 24.06.09, 08:33:12 
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Sehr interessantes Interview up, daumen

Im Gespräch: Christopher Whalen, IRA
„Larry Summers ist mitschuldig an der Finanzkrise“

22. Juni 2009 Präsident Barack Obama plant einen Umbau der amerikanischen Finanzaufsicht. Sein Plan sei der umfassendste seit den Reformen, die auf die Große Depression folgten, heißt es allgemein.

Manche sehen das anders. Zum Beispiel Christopher Whalen, Managing Director des Risikospezialisten Institutional Risk Analytics. Es handele sich um Augenwischerei, erklärt er. Die Politik wolle den Status Quo in Wirklichkeit gar nicht ändern. Personen wie Finanzminister Timothy Geithner oder Obamas Wirtschaftsberater Larry Summers seien mitschuldig an den Problemen. Wie könne man also Reformvorschläge von ihrer Seite ernst nehmen?

Im Kern müsse man die Kreditversicherungen (Credit Default Swaps) verbieten - und schon habe man die systemischen Risiken gelöst, erklärt er.

[...]

http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D9....Tpl~Ecommon~Sspezial.html
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Beitrag14/36, 25.06.09, 12:29:04 
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Wirtschaftskrise - Harvard-Professor sagt deutschen Absturz voraus
Von Daniel Eckert und Holger Zschäpitz; 23. Juni 2009

Der Finanzhistoriker Niall Ferguson sieht für Deutschland schwarz: Die eigentliche Krise kommt erst noch, meint der Harvard-Professor. Er erklärt, warum es um die deutsche Wirtschaft schlechter als um die US-Ökonomie stehe – und wieso die Deutschen die Krise anderer Euro-Staaten mitbezahlen.

[...]
WELT ONLINE: Wie steht es um Deutschland?
Ferguson: Auf jeden Fall schlechter als um die USA. Was den deutschen Finanzsektor anbelangt, befinden wir uns auf dem Stand des Jahres 1931, also vor der spektakulären Pleite der Danat-Bank. Besondere Gefahren für die deutschen Geldhäuser kommen aus der Eurozone und aus Osteuropa. Wenn dort ein Land bankrottgehen sollte – und das nächste Argentinien sehe ich im Osten –, droht Deutschland ein neues Danat-Fiasko.

WELT ONLINE: Dabei ist doch Amerika das Epizentrum der Krise.
Ferguson: Die Krise ist von Amerika ausgegangen, aber sie trifft andere Staaten härter als die USA. Das hängt mit dem Kollaps des Welthandels nach der Lehman-Insolvenz zusammen. Deutschlands Industrie ist in hohem Maße mit der Weltwirtschaft verflochten, und der internationale Handel macht keine Anstalten, sich zu erholen. Aus diesem Grund dürfte die deutsche Wirtschaft dieses Jahr um sechs Prozent schrumpfen und damit mehr als doppelt so stark wie die amerikanische.
[...]

http://www.welt.de/finanzen/article....schen-Absturz-voraus.html
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Beitrag13/36, 08.07.09, 11:51:28 
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,634872,00.html

Damit auch der letzte rafft was im September/Oktober 2008 los war!!! Und das ist noch nicht vorbei!

Um ein Haar wäre das gesamte Bankensystem gekippt. Aber wir haben ja den Einlagensicherungsfonds ahhahaahah
Und es wird bestätigt in dem Protokoll das die Leute massenhaft das Geld abgehoben haben.

Übrigens: Am Donnerstag vor der Pleite der HRX hat Peer Steinbrück, dieser Nichtsnutz, im Bundestag behauptet das deutsche Bankensystem ist das stabilster der Welt und ein Fasll Lehman wird es in Deutschland nie geben (da wusste er aber schon vom Debakel der HRE, also den Bundestag glatt angelogen...)

Das alles muss JEDEM spätestens mit dem Fall von IKB und Sachsen LB klar gewesen sein.

Es hat nur KEINER von den Expoerten sehen wollen... Aber die gleichen Experten (Politiker,Kolumnenschreiber,Schmierfinken usw) wollen jetzt schon das Ende der Krise sehen....

Geil!

Ach so und guckt mal auf den Kursverlauf der HRX am 26.9.2008 (besonders so ab Mittag)


Das sollte mal das Bafin untersuchen..Aber die haben bestimmt momentan was wichtigeres zu tun....
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Beitrag12/36, 22.07.09, 08:37:23 
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Zerberus sein Weltbild aktuell:

Euro gegen Dollar wird fallen- Euro $ weiter short, wird sukzessive ausgebaut. Erste short läuft noch mit 1,4010

USD/Yen - Yen wird fest gegen Dollar gehen, USD/JPY short (erste Position)

EUR/YEN - Yen wird fest gegen Euro gehen Eur/Yen Short (erste Position)

In Rohstoffen besonders Kupfer (ausser Gold/Silber) werden erste Shortpositionen vorbereitet

Dax shorts in der Pipeline.


Grüße

Zerberus
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Beitrag11/36, 28.07.09, 19:53:55 
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4 Quartal 2009 wird ein schlimmes Quartal fuer DAX... Ich plane da was... Smile
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Beitrag10/36, 28.07.09, 21:59:56 
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Confused
zerberus schrieb am 28.07.2009, 19:53 Uhr
4 Quartal 2009 wird ein schlimmes Quartal fuer DAX... Ich plane da was... Smile

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Beitrag9/36, 06.08.09, 07:04:38 
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Goldman gewinnt immer
Mittwoch, 5. August 2009
Goldman Sachs erzielt Glücksserie von 46 Gewinn-Tagen im zweiten Quartal. Insgesamt 100 Millionen Dollar erzockt. In 3 Monaten nur 2 Verlusttage. Wall Street schmunzelt...


Der Traum eines jeden Traders wird bei Goldman Sachs wahr: Die überwiegende Zahl der Trades wurde in dem Geldhaus mit Gewinn abgeschlossen. An 46 Handelstagen erzielte das Bankhaus durch Eigenhandel einen Gewinn. Verlust-Tage gab es im 2. Quartal nur wenige: Nämlich nur 2. Das grenzt fast an Zauberei, spottet man an der Wall Street.

Insgesamt erspekulierte Goldman Sachs im zweiten Quartal die Rekordsumme von 100 Millionen Dollar Gewinn. Nie zuvor in der Geschichte des Bankhauses war der Eigenhandel erfolgreicher.

Eine solche Gewinn-Serie ist selbst für das erfolgsverwöhnte Bankhaus außergewöhnlich. Bisher lag die Rekord-Gewinn-Serie bei 34 Tagen in 3 Monaten, so war es jedenfalls im 1.Quartal dieses Jahres. Selbst diese Gewinnquote war bereits ein Rekord für Goldman. Doch die Glückssträne wurde nun im 2. Quartal mit 46 Gewinn-Tagen noch einmal übertroffen – zum Erstaunen vieler Markteilnehmer.

An der Wall Street reibt man sich verwundert die Augen und staunt über dieses Rekordergebnis: An 46 Handelstagen 100 Millionen Dollar? Und nur 2 Verlust-Tage in 3 Monaten? Das grenzt fast an Zauberei..Wenn man die Tage mit Plusminus Null einberechnet kommt man auf eine Gewinnquote von gut 71%. Lässt man die Null-Tage weg, wird das Ergebnis noch sensationeller: Dann stehen nämlich 46 „Plus-Tagen“ nur 2 „Verlust-Tage“ gegenüber. Gewinnquote fast 97%.

Jeder Trader weiss, dass dies praktisch unmmöglich ist. Goldman muss nun der SEC von der Glückssträne berichten. Nach Angaben des Bankhauses kamen die hohen Gewinne vor allem durch riskante Spekulationen im großen Stil zustande.

Aber auch das erste Quartal war bei Goldman in Sachen Gewinn- und Verlusttage schon ein Rekord: In den ersten 3 Monaten verzeichnete das Bankhaus nur an 8 Tagen Verluste. Demgegenüber standen 34 Gewinn-Tage im Zeitraum von Januar bis März.

Quelle: Bloomberg -Goldman Sachs $100 Million Trading Days Reach Record
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Beitrag8/36, 06.08.09, 16:03:59 
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Die haben nur Leute die übers Wasser gehen da!

Jannik04 schrieb am 06.08.2009, 07:04 Uhr
Kopf kratzen

Goldman gewinnt immer
Mittwoch, 5. August 2009
Goldman Sachs erzielt Glücksserie von 46 Gewinn-Tagen im zweiten Quartal. Insgesamt 100 Millionen Dollar erzockt. In 3 Monaten nur 2 Verlusttage. Wall Street schmunzelt...


Der Traum eines jeden Traders wird bei Goldman Sachs wahr: Die überwiegende Zahl der Trades wurde in dem Geldhaus mit Gewinn abgeschlossen. An 46 Handelstagen erzielte das Bankhaus durch Eigenhandel einen Gewinn. Verlust-Tage gab es im 2. Quartal nur wenige: Nämlich nur 2. Das grenzt fast an Zauberei, spottet man an der Wall Street.

Insgesamt erspekulierte Goldman Sachs im zweiten Quartal die Rekordsumme von 100 Millionen Dollar Gewinn. Nie zuvor in der Geschichte des Bankhauses war der Eigenhandel erfolgreicher.

Eine solche Gewinn-Serie ist selbst für das erfolgsverwöhnte Bankhaus außergewöhnlich. Bisher lag die Rekord-Gewinn-Serie bei 34 Tagen in 3 Monaten, so war es jedenfalls im 1.Quartal dieses Jahres. Selbst diese Gewinnquote war bereits ein Rekord für Goldman. Doch die Glückssträne wurde nun im 2. Quartal mit 46 Gewinn-Tagen noch einmal übertroffen – zum Erstaunen vieler Markteilnehmer.

An der Wall Street reibt man sich verwundert die Augen und staunt über dieses Rekordergebnis: An 46 Handelstagen 100 Millionen Dollar? Und nur 2 Verlust-Tage in 3 Monaten? Das grenzt fast an Zauberei..Wenn man die Tage mit Plusminus Null einberechnet kommt man auf eine Gewinnquote von gut 71%. Lässt man die Null-Tage weg, wird das Ergebnis noch sensationeller: Dann stehen nämlich 46 „Plus-Tagen“ nur 2 „Verlust-Tage“ gegenüber. Gewinnquote fast 97%.

Jeder Trader weiss, dass dies praktisch unmmöglich ist. Goldman muss nun der SEC von der Glückssträne berichten. Nach Angaben des Bankhauses kamen die hohen Gewinne vor allem durch riskante Spekulationen im großen Stil zustande.

Aber auch das erste Quartal war bei Goldman in Sachen Gewinn- und Verlusttage schon ein Rekord: In den ersten 3 Monaten verzeichnete das Bankhaus nur an 8 Tagen Verluste. Demgegenüber standen 34 Gewinn-Tage im Zeitraum von Januar bis März.

Quelle: Bloomberg -Goldman Sachs $100 Million Trading Days Reach Record

Hinweis nach WPHG: Zerberus u./o. verbundene Unternehmen, Kumpels, Geliebte u./o. Sklaven halten derzeit oder zukünftig Long bzw. Shortposition in den in den hier geposteten Wertpapieren bzw. Derivaten. Damit kann es einen Interessenskonflikt geben.
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Beitrag7/36, 07.08.09, 11:36:41 
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habe noch andere zahlen gehört....
sollen JEDEN tag ca. 100 mio. machen!

zerberus schrieb am 06.08.2009, 16:03 Uhr
Die haben nur Leute die übers Wasser gehen da!

Jannik04 schrieb am 06.08.2009, 07:04 Uhr
Kopf kratzen

Goldman gewinnt immer
Mittwoch, 5. August 2009
Goldman Sachs erzielt Glücksserie von 46 Gewinn-Tagen im zweiten Quartal. Insgesamt 100 Millionen Dollar erzockt. In 3 Monaten nur 2 Verlusttage. Wall Street schmunzelt...


Der Traum eines jeden Traders wird bei Goldman Sachs wahr: Die überwiegende Zahl der Trades wurde in dem Geldhaus mit Gewinn abgeschlossen. An 46 Handelstagen erzielte das Bankhaus durch Eigenhandel einen Gewinn. Verlust-Tage gab es im 2. Quartal nur wenige: Nämlich nur 2. Das grenzt fast an Zauberei, spottet man an der Wall Street.

Insgesamt erspekulierte Goldman Sachs im zweiten Quartal die Rekordsumme von 100 Millionen Dollar Gewinn. Nie zuvor in der Geschichte des Bankhauses war der Eigenhandel erfolgreicher.

Eine solche Gewinn-Serie ist selbst für das erfolgsverwöhnte Bankhaus außergewöhnlich. Bisher lag die Rekord-Gewinn-Serie bei 34 Tagen in 3 Monaten, so war es jedenfalls im 1.Quartal dieses Jahres. Selbst diese Gewinnquote war bereits ein Rekord für Goldman. Doch die Glückssträne wurde nun im 2. Quartal mit 46 Gewinn-Tagen noch einmal übertroffen – zum Erstaunen vieler Markteilnehmer.

An der Wall Street reibt man sich verwundert die Augen und staunt über dieses Rekordergebnis: An 46 Handelstagen 100 Millionen Dollar? Und nur 2 Verlust-Tage in 3 Monaten? Das grenzt fast an Zauberei..Wenn man die Tage mit Plusminus Null einberechnet kommt man auf eine Gewinnquote von gut 71%. Lässt man die Null-Tage weg, wird das Ergebnis noch sensationeller: Dann stehen nämlich 46 „Plus-Tagen“ nur 2 „Verlust-Tage“ gegenüber. Gewinnquote fast 97%.

Jeder Trader weiss, dass dies praktisch unmmöglich ist. Goldman muss nun der SEC von der Glückssträne berichten. Nach Angaben des Bankhauses kamen die hohen Gewinne vor allem durch riskante Spekulationen im großen Stil zustande.

Aber auch das erste Quartal war bei Goldman in Sachen Gewinn- und Verlusttage schon ein Rekord: In den ersten 3 Monaten verzeichnete das Bankhaus nur an 8 Tagen Verluste. Demgegenüber standen 34 Gewinn-Tage im Zeitraum von Januar bis März.

Quelle: Bloomberg -Goldman Sachs $100 Million Trading Days Reach Record

ist ja nicht jeden tag happy hour

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