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Artikel

Ripple: Die Entwicklung der Kryptowährung im Überblick

Montag, 11.03.2019, 13:52 Uhr



Die Berg- wie Talfahrt der Kryptowährung Ripple, die zu Beginn des Jahres 2018 beobachtet werden konnte, war ein extrem gutes Beispiel dafür, wie sich die Spekulationsblase um den Bitcoin auf andere digitale Währungen ausgebreitet hat. Auf der ganzen Welt haben Investoren ihr Geld in digitale Währungen gesteckt und gehofft, dass die Preise für den Litecoin, Iota oder Stellar ebenfalls in die Höhe schießen werden, um so richtig viel Geld verdienen zu können. Schlussendlich waren diese Kryptowährungen nichts wert - mit einer stattlichen Investitionssumme und einem Kurssprung, wie das eben Ripple oder Bitcoin erlebten, wäre man wohl garantiert zum Millionär geworden.

Doch warum war es gerade der Ripple, der eine derart rasante Berg- und Talfahrt hinlegte? Der Ripple lag schlussendlich gegen Ende 2017 noch bei 0,20 Euro lag und kletterte im Jänner 2018 auf 2,50 Euro, stürzte im Februar aber wieder ab und landete im Bereich der 0,50 Euro; heute befindet sich der Ripple bei 0,40 Euro.

Natürlich lockt der aktuelle Preis Investoren an, die der Meinung sind, der Preis des Ripple wird demnächst wieder in die Höhe schießen. Schlussendlich ist ein Comeback - berücksichtigt man die aktuellen Prognosen - durchaus möglich. Doch bevor man sein Geld in den Ripple steckt, sollte man sich im Vorfeld mit der digitalen Währung auseinandersetzen. Denn der Ripple kann keinesfalls mit dem Bitcoin verglichen werden - ist der Bitcoin nämlich eine Art Angriff auf das traditionelle Finanzsystem, so ist der Ripple der „Bitcoin der Banken“.

Die Anfänge

Blickt man auf die Ursprünge des Ripple zurück, so muss man bis in das Jahr 2004 zurückreisen. Systementwickler Ryan Fugger hatte damals die Idee eines dezentralisierten Geldsystems - es folgte RipplePay.com. 2012 traten dann Chris Larsen sowie Jed McCaleb an den Systementwickler heran und präsentierten ihm die Idee einer digitalen Währung. Fugger entschied sich, Larsen und McCaleb Ripple zu übergeben; sie gründeten in weiterer Folge „Opencoin“ und begannen an dem Ripple-Protokoll (RTXP) sowie auch an dem Zahlungs- wie Tauschnetzwerk zu arbeiten. Unterstützung fand das Unternehmen damals durch mehrere Risikokapitalunternehmen.

McCaleb verließ „Opencoin“ im Jahr 2013. Wenig später folgte die Umbenennung in „Ripple Lab Inc.“; zudem traf man den Entschluss, die Software als Open Source-Software auf den Markt zu bringen.

Zu Beginn hatte Ripple noch starke Startschwierigkeiten, weil man nicht als Kryptowährung gesehen wurde, sondern den Status eines Unternehmens hatte.

Bei Ripple entscheidet die Mehrheit

Das aus dem Jahr 2014 stammende Whitepaper, das den Namen „Der Ripple Protokoll-Konsensalgorithmus“ trägt, hat unter anderem verraten, dass der Ripple einen geteilten wie gewöhnlichen Ledger nutzt. Dieser kann auch als dezentrale Datenbank bezeichnet werden. Zur Validierung der im Netzwerk befindlichen Kontostände und Transaktionen verwendet Ripple das Konsensprotokoll, das sich von den klassischen Proof of Work-Systemen unterscheidet, die etwa der Bitcoin oder andere Kryptowährungen nutzen. Während bei Proof of Work die Rechner der Miner als Netzwerk fungieren, sodass die gebündelte Rechenkraft für die Validierung der Einträge in der Blockchain sorgt, wird bei Ripple ein anderes Prinzip verfolgt.

Die Transaktionen werden von dezentralisierten Nodes bestätigt. Dabei entscheidet die Mehrheit per Abstimmung, ob die Transaktion regelkonform ausgeführt wurde oder nicht.

Der „Bitcoin der Banken“ - der Ripple kann als Ergänzung und nicht als Alternative gesehen werden



Der Ripple ist, anders als der Litecoin oder Bitcoin, keine richtige Kryptowährung. Vergleicht man nämlich den Ripple mit dem Bitcoin, so wird zu Beginn gleich einmal der Unterschied bemerkt werden, dass der Bitcoin keinen Staat und keine Zentralbank benötigt - der Ripple ist hingegen der „Bitcoin der Banken“, weil hier eine extrem enge Zusammenarbeit mit den Geldhäusern besteht. Dank der Technologie können die Banken, vereinfach gesagt, noch schneller Geld zwischen den Ländern transferieren - und das auch noch kostengünstiger.

Der Ripple ist also die Unterstützung des Zahlungsnetzwerks und kann somit auch nicht als eigene digitale Währung betrachtet werden, mit der in naher Zukunft auch die Einkäufe im Laden bezahlt werden können. Der Ripple ist also keinesfalls ein Angriff auf das altbekannte Finanzsystem, sondern darf ruhig als vielversprechende Ergänzung gesehen werden.

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