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Artikel

PayPal verzeichnet Wachstum: Aktie springt nach oben

Mittwoch, 30.10.2019, 12:36 Uhr



Der Internet-Finanzdienstleister PayPal konnte seine Anleger vergangene Woche mit hervorragenden Nachrichten erfreuen: Die Zahlen des dritten Quartals 2019 sahen für PayPal mit einem gesteigerten Umsatz, einer Zunahme bei den Nutzerzahlen und mehr getätigten Transaktionen bestens aus. Die präsentierten Zahlen hatten es durchaus in sich, die Aktie kletterte kurzzeitig um fast zehn Prozent aufwärts. Damit sind die verzeichneten Werte deutlich besser ausgefallen, als ursprünglich vermutet. PayPal gehört bereits jetzt zu den beliebtesten Bezahlmethoden im Netz, doch die Firma ist weiterhin auf Wachstumskurs. Erst kürzlich kauften sie Anteile des Taxiservices Uber und auch weitere Änderungen stehen an. Wir haben die Nachrichten.

Diese Zahlen können sich sehen lassen

Im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres konnte der Umsatz 2019 ordentlich einheizen: Um 19 Prozent stieg er auf insgesamt 4,38 Millionen US-Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein Plus von rund sieben Prozent verzeichnet, dieser lag im letzten Quartal bei 462 Millionen US-Dollar, bzw. 0,39 US-Dollar pro PayPal-Aktie. Nicht nur die Umsätze verbesserten sich, auch die Anzahl der aktiven PayPal-Nutzer stieg im dritten Quartal 2019 an: Sie wuchs um 16 Prozent auf 295 Millionen aktive Nutzerkonten. Zudem wurden mehr Transaktionen über PayPal durchgeführt. Mit 3,1 Milliarden getätigten Transaktionen stiegen diese um ein Viertel an. Mit diesen guten Nachrichten wurde die PayPal-Aktie auf einen Höhenflug geschickt: Im nachbörslichen Handel steigerte sie sich um rund neun Prozent. Aktuell liegt die Aktie der PayPal Holdings Inc. bei 106,60 US-Dollar (Stand: 29.10.).

Was ist PayPal?

PayPal ist ein Finanzdienstleister, der Bezahlmethoden über das Internet zur Verfügung stellt und das Versenden und Erhalten von Geld über das Netz einfach ermöglicht. 2004 wurde PayPal dank der eCommerce-Plattform eBay bekannt. Inzwischen ist die ehemalige eBay-Tochter wieder selbstständig am Markt und gehört zu den beliebtesten Online-Bezahlmethoden der Deutschen. Mit PayPal lassen sich inzwischen in sämtlichen Bereichen Zahlungen und Überweisungen tätigen. Beim Shoppen auf Einkaufsplattformen wie Amazon und Zalando, beim Abschließen eines Abos auf Spotify und Netflix oder auch beim Spielen auf der Spieleplattform Steam oder im Online-Casino wie PokerStars Casino wird auf die Qualität und Sicherheit von PayPal bei Ein- und Auszahlungen bzw. beim Kaufabschluss vertraut. Inzwischen können sogar Urlaub und Flüge mit PayPal bezahlt werden, wie etwa auf der Reiseplattform tropo und 5vorFlug.de. Doch dem breiten Netzwerk soll noch lange kein Ende gesetzt werden. PayPal steht weiterhin auf Wachstumskurs und baut sein Angebot aus.



War das Uber-Investment ein Flop?

Im Mai 2019 nahm der Bezahldienstleister PayPal ein hohes Investment in Höhe von 500 Millionen US-Dollar in den Fahrdienstvermittler Uber vor. Aussagen des PayPal-CEOs zufolge, soll es ein wichtiger Meilenstein in der Wachstumsstrategie des Konzerns gewesen sein, um ein bevorzugter Plattformpartner zu werden und einen globalen Handel durch das Verbinden von führenden Marktplätzen und Zahlungsnetzwerken zu ermöglichen. Dies geschah kurz vor dem Börsengang des US-Unternehmens Uber im Mai 2019, dessen Aktie aktuell bei 33,22 US-Dollar liegt (Stand: 29.10). Die Investition könnte sich jedoch als Flop entpuppen, denn bisher hat sie dem Unternehmen nur Verluste eingebracht. Sonderbelastungen in Höhe von 228 Millionen US-Dollar vor Steuer meldete PayPal im dritten Quartal 2019 an. Ohne die Investition in Uber und den lateinamerikanischen Onlinehändler Mercado Libre wäre der Umsatz von PayPal mit einem Nettogewinn von 0,54 US-Dollar pro Aktie deutlich höher gewesen.

Weitere Neuigkeiten aus dem Hause PayPal

Doch dies sind nicht die einzigen aktuellen Nachrichten des Bezahldienstleisters. Kürzlich verkündete PayPal zudem, dass bald auch Sofortüberweisungen ermöglicht werden sollen. Innerhalb von Minuten können sich Kunden Guthaben vom PayPal-Konto auf ihr Girokonto überweisen. Das normale Abbuchen von PayPal-Guthaben dauert aktuell etwa ein bis zwei Werktage, mit dem neuen Instant Pay soll sich diese Transferzeit gegen eine Gebühr auf wenige Minuten reduzieren. Auch Ratenzahlungen will der Dienstleister bald ermöglichen. Um mehr Auswahl und Flexibilität beim Einkaufen im Internet zu ermöglichen, sollen Rechnungen zukünftig mit PayPal auch in Raten gezahlt werden können. Der Zahlungsanbieter Klarna bieten dies deutschen Kunden bereits seit einer Weile an. Auch PayPal will hier mitziehen. In allen Geschäften, die PayPal als Zahlungsmethode anbieten, soll man dann auch in Raten kaufen können.

PayPal scheint es auch ohne seinen ehemaligen Mutterkonzern eBay bestens zu gehen. Mit einem immensen Umsatzwachstum und hervorragenden Zahlen konnte das Unternehmen vergangene Woche die Anleger fröhlich stimmen. PayPal ist weiterhin auf Wachstumskurs und baut seine Dienstleistungen aus. Es wird spannend bleiben.

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