. .

Login

Login merken

Kalender

Januar 2021

  • Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
  • -- | -- | -- | -- | 01 | 02 | 03 |
  • 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 |
  • 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |
  • 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 |
  • 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 |

Börsentermine

00:50 Samsung Electronics Quartalszahlen
06:00 DE: Transparency International, Veröffentlichung Korruptionswahrnehmungsindex 2020
07:00 STMicroelectronics Quartalszahlen
08:00 CH: Handelsbilanz Dezember PROGNOSE: k.A. zuvor: +3,094 Mrd CHF
08:00 CH: World Economic Forum (WEF), Fortsetzung virtuelles Jahrestreffen (bis 29.1.), Davos
08:00 Diageo plc Ergebnis 1H | Easyjet plc, Interim Management Statement 1Q
09:00 EU: EZB-Bankenaufsichtschef Enria, Rede bei Jahres-PK der Bankenaufsicht mit Vorstellung der SREP-Ergebnisse
10:00 DE: Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, Jahresauftakt-PK (digital)
10:00 DE: Bundesgerichtshof (BGH), Urteil zu Schadenersatz wegen Ungültigkeit der früheren Mietpreisbremse, Karlsruhe
10:00 DE: IG Metall, Jahres-PK (virtuell)
10:30 DE: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen Januar
10:30 DE: Bundestag, Sitzung des Wirecard- Untersuchungsausschusses, Berlin
11:00 EU: Index Wirtschaftsstimmung Januar Wirtschaftsstimmung Eurozone PROGNOSE: 90,0 zuvor: 90,4 Industrievertrauen Eurozone PROGNOSE: -6,8 zuvor: -7,2 Verbrauchervertrauen Eurozone PROGNOSE: -15,5 Vorabschätzung: -15,5 zuvor: -13,8
11:00 EU: Geschäftsklimaindex Eurozone Januar
11:30 Kone Oyj Jahresergebnis
12:00 Dow Inc Quartalszahlen
12:30 DE: Bundesverkehrsminister Scheuer, Anhörung im Maut- Untersuchungsaussschuss, Berlin
12:30 DE: Bundesfinanzminister Scholz, Teilnahme an Paneldiskussion bei öffentlicher Sitzung des OECD/G20- Framework on BEPS zu steuerpolitischen Folgen der Digitalisierung (per Videokonferenz)
13:00 McDonalds | American Airlines Quartalszahlen
14:00 DE: Verbraucherpreise Januar (vorläufig) PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+0,7% gg Vj zuvor: +0,5% gg Vm/-0,3% gg Vj HVPI PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+0,5% gg Vj zuvor: +0,6% gg Vm/-0,7% gg Vj
14:00 US: IWF, Update zum Fiscal Monitor
14:30 US: BIP 4Q (1. Veröffentlichung) annualisiert PROGNOSE: +4,3% gg Vq 3. Quartal: +33,4% gg Vq BIP-Deflator PROGNOSE: +2,2% gg Vq 3. Quartal: +3,5% gg Vq
14:30 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: 875.000 zuvor: 900.000
16:00 US: Index der Frühindikatoren Dezember PROGNOSE: +0,3% gg Vm zuvor: +0,6% gg Vm
16:00 US: Neubauverkäufe Dezember PROGNOSE: +4,0% gg Vm zuvor: -11,0% gg Vm
18:15 EU: EZB-Direktorin Schnabel, Rede bei LSE-Konferenz zu "Financial cycles, risk, macroeconomic causes and consequences"
22:05 Mondelez | Visa Quartalszahlen

Börsenseminare

Kolumnen

User-Online

1051
Beiträge(in 24h / 2010444 gesamt)
291
Trader online(6752 reg. Benutzer)

Soziale Netzwerke

  • Werde Fan von peketec.de auf Facebook!
    229 Fans
  • Werde Fan der peketec CCG auf Facebook!
    CCG peketec
  • Verfolge peketec.de auf twitter!
    609 Follower
  • Werde Fan von peketec.de bei Google+!
    70 Follower

Version: 3.5.02

Artikel

Wie hat sich Coronavirus auf die EU-Wirtschaft ausgewirkt?

Montag, 21.09.2020, 08:17 Uhr

Mit dem europaweiten Lockdown im März und der folgenden "neuen Normalität" mit vielen Einschränkungen und völlig veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die EU-Wirtschaft in die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg geraten. Aber dieses ist nicht nur dem Lockdown in den jeweiligen nationalen Volkswirtschaften geschuldet. Auch Schweden, das einen Sonderweg ohne Lockdown ging, hat einen massiven Einbruch seiner Wirtschaft zu verzeichnen.

Zum einen ist der weltweite Export zusammengebrochen, zum anderen ist natürlich angesichts von andauernder Krise und drohender Arbeitslosigkeit und Insolvenz der Arbeitgeber eine klare Kaufzurückhaltung auch in der Binnennachfrage zu verzeichnen.

Einzelne Branchen auf der Gewinnerseite

Aber auch in der Pandemie-Krise gibt es Gewinner. Das ist aber nicht generell der Online-Handel. Zwar sind die Online Bestellungen angesichts von Lockdown und Stay-at-Home Anordnungen stark angewachsen. Das betrifft aber auch vor allem Lieferdienste für Essen (einer ersetzt sogar ein in die Schlagzeilen geratenes Finanz-Unternehmen im Dax). Dagegen haben große Mode-Shopping Online Anbieter Verluste und Rückgänge zu verzeichnen. In der Krise und in Zeiten vom Homeoffice kaufen die Verbraucher eben weniger neue Bekleidung. Im Homeoffice kann man auch in Jogginghose vor dem Rechner sitzen.

Außerdem sind viele Arbeitnehmer auch in Deutschland in der Sorge um die Zukunft ihres Arbeitgebers und angesichts von Lohneinbussen durch Kurzarbeit sehr zurückhaltend im Kaufverhalten. Weitere Branchen sind quasi auf null eingebrochen. Die Tourismusbranche und Gastronomie mit Hotels wird in weiten Teilen die Krise nicht überleben und wenn erst in einigen Jahren wieder an erfolgreiche Geschäftsjahre anknüpfen können. Auch die Eventbranche steht vor einem Jahr mit Nulleinnahmen. Das gilt für die ganze EU-Wirtschaft. In Deutschland macht sich die Krise der Automobilindustrie, des Zugpferdes neben dem Maschinenbau, bemerkbar. In der Krise kauft niemand einen Neuwagen. Und bereits vorher war das Geschäft in Zuge der Diesel- und Abgaskrise und der Frage nach E-Mobilität stark angeschlagen. Im Gegenteil boomt die Fahrradbranche. In der Coronazeit kommen die Fahrradhändler kaum der Nachfrage hinterher.

Ein weiteres Problem für die EU-Wirtschaft ist der anstehende Brexit, der immer mehr in Richtung No-Deal geht. Bereits vor Corona war das ein großes Risiko für die Wirtschaftsentwicklung. Der Aktienmarkt und Handel mit Währungen, Rohstoffen wie Gold und Kryptowährungen hat auch in der Krise dagegen keinesfalls an Interesse verloren. Im Gegenteil - immer mehr Anleger interessieren sich auch für Plattformen für den Devisenhandel.

Angst vor zweiter Welle

In der EU Wirtschaft ist eine Rezession entstanden, wie es sie seit dem Krieg nicht gab. 8,7 % soll der Einbruch der Wirtschaftsleistung in der Eurozone betragen. Zwar ist eine Erholung im dritten Quartal abzusehen. Allerdings fürchten die Experten Rückschläge mit dem Infektionsgeschehen im Herbst/Winter und einen 2. Lockdown wie in Israel.

Fazit: Die Krise wird die EU-Wirtschaft noch einige Jahre beeinträchtigen. Allerdings ist die Krise auch die Chance, die längst überfällige Digitalisierung in den Unternehmen beschleunigt durchzusetzen. Der Trend zum Homeoffice wird auch nach Corona bleiben. Und die Verkehrs-Infrastrukturen können bei weniger Pendlern auch neu strukturiert werden. Es ist wichtig, dass nicht Zombiefirmen künstlich am Leben gehalten werden, die auch ohne Corona keine Zukunftsperspektive hatten.

artikel

In unserem Artikel-Bereich veröffentlichen wir eigene und externe Artikel, mit Inhalten aus verschiedenen Themengebieten. In erster Linie versuchen wir natürlich Wirtschafts- und Börsenthemen anzusprechen, doch auch der ein oder andere themenfremde Gedankengang von uns, befreundeten Autoren oder unseren Usern wird hier zu finden sein.

Alle auf peketec.de veröffentlichten Kolumnen spiegeln die Meinung des jeweiligen Autors wider, stellen aber weder eine Kauf- noch eine Verkaufsempfehlung dar. Für die veröffentlichten Artikel und deren Richtigkeit übernimmt peketec.de keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.