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08:00 DE/Import-/Exportpreise Oktober
Importpreise
PROGNOSE: 0,0% gg Vm/-4,2% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/-4,3% gg Vj
08:45 FR/Verbraucherpreise November (vorläufig)
PROGNOSE +0,1% gg Vm/ 0,0% gg Vj
zuvor: 0,0% gg Vm/ 0,0% gg Vj
HVPI
PROGNOSE 0,0% gg Vm/ 0,0% gg Vj
zuvor: 0,0% gg Vm/+0,1% gg Vj
08:45 FR/Privater Verbrauch Oktober
PROGNOSE +5,0% gg Vm/+3,5% gg Vj
zuvor: -5,1% gg Vm/-1,3% gg Vj
08:45 FR/BIP 3Q (2. Veröffentlichung)
09:00 DE/Commerzbank, Videokonferenz mit Chefvolkswirt Krämer
zum Konjunktur- und Marktausblick
09:00 DE/Bundesbank, Konferenz (virtuell) zu "Future of Payments
in Europe", u.a. Teilnahme von
Bundesbank-Präsident Weidmann (09:10),
Bundesfinanzminister Scholz (09:35),
EZB-Direktor Panetta (10:30),
EZB-Ratsmitglied Visco (11:30),
Finanzstaatssekretär Kukies (12:05)
09:00 DE/Bundestag, Plenum, Berlin
09:30 DE/Haushaltspolitischer Sprecher der AfD-
Bundestagsfraktion, Boehringer, PK zu Ergebnissen der
Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zum
Bundeshaushalt 2021, Berlin
09:30 DE/Bundesrat, Plenarsitzung, Berlin
10:30 DE/Haushaltspolitische Sprecher von FDP, Die Linke
und Bündnis 90/Die Grünen, PK zu den Ergebnissen
der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses
zum Bundeshaushalt 2021, Berlin
11:00 EU/EZB-Direktorin Schnabel, Rede bei virtueller
Konferenz des Statistischen Bundesamts
11:00 EU/Index Wirtschaftsstimmung November
Wirtschaftsstimmung Eurozone
PROGNOSE: 86,5
zuvor: 90,9
Industrievertrauen Eurozone
PROGNOSE: -10,5
zuvor: - 9,6
Verbrauchervertrauen Eurozone
PROGNOSE: -17,6
Vorabschätzung: -17,6
zuvor: -15,5
11:00 EU/Geschäftsklimaindex Eurozone November
11:30 DE/Haushaltspolitische Sprecher von Union und SPD,
PK zu den Ergebnissen der Bereinigungssitzung des
Haushaltsausschusses zum Bundeshaushalt 2021, Berlin
12:30 DE/Regierungs-PK, Berlin
- EU/Ratingüberprüfungen für Bulgarien (S&P),
Irland (S&P), Liechtenstein (S&P), Belgien (Moody's),
Schweiz (Moody's)
- Märkte/verkürzter Börsenhandel US-Anleihemarkt (bis 20:00),
US-Aktienmarkt NYSE und Nasdaq (jeweils bis 19:00)

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Artikel

Fortsetzung der Handelsgespräche zwischen der EU und Großbritannien

Dienstag, 27.10.2020, 13:12 Uhr

Als am 23. Juni 2016 mehr als 51 Prozent der Briten für den Austritt von Großbritannien aus der EU stimmten, wurde ein langjähriger Austrittsprozess angestoßen, der bis heute andauert. Dieser sogenannte Brexit erfolgte dann nach einer langen Abstimmungsphase und drei Verlängerungen am 31. Januar 2020 mit einer Übergangsphase bis zum Ende diesen Jahres. Noch immer gibt es Uneinigkeiten zwischen dem Vereinigten Königreich (UK) und der EU und es werden viele Regelungen neu ausgehandelt.

Die neue Wirtschaftspartnerschaft zwischen EU und Großbritannien

Die EU strebt für die weitere wirtschaftliche Partnerschaft mit Großbritannien eine Freihandelszone an, ohne Zölle, Abgaben und Beschränkungen. Dies soll für alle Bereiche und Sektoren gelten und es sollen faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden, die sich am EU-Acquis anlehnen. Zu den Sektoren gehören unter anderem der Warenhandel, Dienstleistungen, Verkehr, Forschung, Sicherheit, Außenpolitik, Tourismus und Bildung.

Ein Austritt ohne Einigungen könnte viele Normalitäten erschweren und beeinflussen, wie zum Beispiel das Fahren der Züge durch den Ärmelkanal, das Arbeiten von EU-Bürgern in London, die Einreise in das Vereinigte Königreich oder auch das Empfangen der Rente von britischen Rentnern im europäischen Ausland.

Die letzten Verhandlungsrunden blieben erfolglos in vielen Punkten und die kommenden Monate werden genutzt, um eine Einigung zu finden. Das größte Problem sind allerdings die verunsicherten Menschen und Unternehmen in Europa. Die Unklarheit belastet die Betroffenen und erschwert deren Planung für die nächsten Jahre. So warten viele auf Entscheidungen, die auch eingehalten werden und für alle Parteien das Richtige sind.

Das umstrittene Binnenmarktgesetz bremst Verhandlungen

Für den finalen Brexit-Austritt Ende des Jahres versuchen im Moment EU-Chefunterhändler Michael Barnier, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der deutsche Außenminister Heiko Mass Lösungen zu finden und bindende Entscheidungen zu treffen. Größter Streitpunkt ist das Binnenmarktgesetz, bei dem Premierminister Boris Johnson nicht nachgeben will.

Da dieses Binnenmarktgesetz von Großbritannien einen Teil des Brexit-Vertrages aushebelt, legt nun die EU-Kommission eine Beschwerde ein. In dem neuen Binnenmarktgesetz werden die Abmachungen des Nordirlandprotokolls umgangen, was seit dem Beschluss des EU-Austritts immer wieder Streitpunkt war. Ursula von der Leyen sieht hier ganz klar einen Verstoß gegen den Brexit-Vertrag und kündigte an, rechtliche Schritte einzuleiten.

Bis zum harten Bruch und strikten Austritt von Großbritannien aus der EU bleibt nicht mehr viel Zeit. Trotzdem stocken die Verhandlungen und es ist lange noch keine Einigung in Sicht. Vor allem die Regelungen zur Fischerei und zur staatlichen Unterstützung von britischen Unternehmen führt zu Diskussionen und Unstimmigkeiten. Im schlimmsten Fall droht ein harter Bruch zwischen der EU und dem Vereinigtem Königreich und die Wirtschaft wird wieder von Zöllen und weiteren Handelsbeschränkungen bestimmt werden.

Die Rolle und das Interesse von Deutschland

Generell wollen die 27 Mitgliedsländer der EU, dass Großbritannien wirtschaftlich so eng wie möglich an die EU gebunden bleibt. Auch für Deutschland und für die wirtschaftlichen Beziehungen wäre es nur vorteilhaft, wenn Großbritannien die EU weiterhin als engen Partner will. Dies ist außerdem im großen Interesse aller Unternehmen und Menschen in der EU und der meisten britischen Unternehmen. Doch das konversative und politische Interesse von Boris Johnson und seiner Partei sieht anders aus.

Als Macht in der Mitte rückte Deutschland in der EU-Politik immer mehr ins Zentrum des Geschehens. Dies verstärkte sich auch in den letzten Jahren zusätzlich durch die Schuldenkrise in Griechenland und der Flüchtlingskrise. Doch mit dem Brexit ist die zukünftige Rolle von Deutschland in Europa unklar und Deutschland könnte sich auch durch das Verfallen von starken Bindungen zu Großbritannien wieder mehr isolieren.

Ziel von Deutschland ist es, die EU zusammenzuhalten und für Ausgleich zu sorgen. Statt Großbritannien könnten andere kleinere EU-Länder stärkere Bindungen mit Deutschland eingehen und sich gegenseitig stärken. Auch der Versuch wieder mehr auf Frankreich zuzugehen zeigt, dass Deutschland versucht seine Rolle neu zu finden. Die nächsten Monate werden zeigen, wie Europa damit umgeht und ob es gestärkt aus dieser Krise hervorgehen kann.

Bis es eine finale Einigung und die Ausführung des Brexit gibt, wird also noch ein bisschen Zeit vergehen. Vertreiben Sie sich derweil die Zeit mit weiteren Themen zum Brexit oder auch mit einer Runde im Online Casino. Die besten deutschen Casinos finden Sie unter https://www.casinobonus360.de/bester-casino-bonus/. Sie haben sicher mehr und schnelleren Erfolg als die Politiker im Brexit Prozess.

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