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08:00 DE: Auftragsbestand und -reichweite verarbeitendes Gewerbe Juli
09:30 DE: Bundesrat, Sitzung, Berlin
10:00 EU: EZB, Leistungsbilanz Eurozone Juli
11:00 EU: Verbraucherpreise August Eurozone PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj Vorabschätzung: +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj zuvor: -0,1% gg Vm/+2,2% gg Vj Kernrate PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+1,6% gg Vj Vorabschätzung: +0,3% gg Vm/+1,6% gg Vj zuvor: -0,4% gg Vm/+0,7% gg Vj
11:00 AT: Infineon Technologies AG, Werkseröffnung, u.a. mit Konzernchef Ploss und Österreichs Bundeskanzler Kurz, Villach
11:30 DE: Regierungs-PK, Berlin
12:00 DE: Verfall Futures u. Optionen STOXX-Familie (Eurex)
13:00 DE: Verfall DAX-Future u. -Optionen (Eurex)
13:00 DE: Verfall TecDAX-Future u. -Optionen (Eurex)
16:00 US: Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan September (1. Umfrage) PROGNOSE: 72,0 zuvor: 70,3
17:20 DE: Verfall SMI-Future (Eurex)
17:30 DE: Verfall Aktien-Optionen (Eurex)
21:15 US: Verfall e-mini Nasdaq-Future | e-mini S&P-Future

Ohne Zeitangaben:
- RU: Parlaments- und Regionalwahlen in Russland (bis 19.9.)
- EU: Ratingüberprüfungen für Belgien (S&P), Europäische Union (Moody's), Portugal (Moody's), Spanien (S&P)

Folgende Index-Änderungen werden nach Handelsschluss wirksam:
DAX NEUAUFNAHME: Airbus, Brenntag, Hellofresh, Porsche, Puma, Qiagen, Sartorius, Siemens Healthineers, Symrise, Zalando

MDAX NEUAUFNAHME: Befesa, Hypoport, Jungheinrich, Vantage Towers, Zooplus
MDAX HERAUSNAHME: Encavis, Hochtief, Morphosys, Nordex, Shop Apotheke
(die 10 in den DAX aufsteigenden MDAX-Titel sind hier nicht aufgelistet)

TecDAX NEUAUFNAHME: Suse, Vantage Towers
TecDAX HERAUSNAHME: Drägerwerk, LPKF Laser

SDAX NEUAUFNAHME: About You, PVA Tepla, Secunet, Sto, Suse, Synlab
SDAX HERAUSNAHME: Borussia Dortmund, Elringklinger, Hamburger Hafen, Medios, Suess Micro, Vossloh

EURO-STOXX-50 NEUAUFNAHME: BBVA, Stellantis
EURO-STOXX-50 HERAUSNAHME: Amadeus IT, Engie

STOXX-50 NEUAUFNAHME: Banco Santander, Deutsche Post
STOXX-50 HERAUSNAHME: National Grid, Safran

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Artikel

Auslandsüberweisungen - viele Banken noch nicht in der neuen Zeit angekommen

Dienstag, 03.08.2021, 09:26 Uhr

Nach einem Bericht der Weltbank liegen die Gebühren für Auslandsüberweisungen weltweit gesehen im Durchschnitt bei etwa 6,5 % des jeweils überwiesenen Betrages. In Deutschland liegen die Gebühren für Transfers auf Konten in Länder, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind, teilweise sogar weit darüber. Für Kunden, aber auch für Unternehmen, die oft Filialen im Ausland haben oder mit ausländischen Partnern zusammenarbeiten, ist das ein ständiges Ärgernis. Internationale Überweisungen innerhalb der EU sind dagegen in aller Regel kostenlos.



Welche Kosten den Banken bei Überweisungen ins Ausland entstehen?

Bei Überweisungen ins Ausland in Länder außerhalb der Europäischen Union müssen Banken selbst Kosten tragen, weshalb es grundsätzlich auch legitim ist, dass Banken Gebühren an ihre Kunden weitergeben. Über erfahrungenscout.de können Anbieter für internationale Überweisungen mit günstigen Gebühren gefunden werden.

So entstehen zum Beispiel Gebühren für die Nutzung des SWIFT-Systems. Ebenfalls werden über die Gebühren Kosten zur Absicherung gegen mögliche Wechselkursrisiken weitergegeben. Dies betrifft insbesondere Geldversandunternehmen wie Western Union, die bei den Auslandsüberweisungen als Treuhänder fungieren. Das heißt, dass Kunden in der Filiale eines Landes Geld einzahlen und das Geld über Filiale im Zielland wieder ausgezahlt beziehungsweise online überwiesen wird.

Klassische Banken sind bei den Überweisungen lediglich Vermittler, sodass sie selbst in der Regel kein Wechselkursrisiko trifft. Dabei handelt es sich jedoch um vergleichsweise minimale Beträge bezogen auf eine einzelne Überweisung. Die Gesamthöhe der verlangten Gebühren ist daher aus Sicht der Verbraucherschützer viel zu hoch.

Die Banken dagegen stellen sich auf den Standpunkt, dass sie für diese Art von Dienstleistungen auch hohe Investitionen tätigen und Personal vorhalten müssen. Das ist aber nur eine Seite der Medaille, da Banken per se keine eigenen Rechenzentren vorhalten müssen und angesichts von Nullzinsen mangelnde Erträge aus dem Zinsgeschäft mit überhöhten Gebühren finanzieren.

Fintechs im Aufwind

Mittlerweile gibt es einige Fintechs, die das Dilemma der Kunden aufgegriffen und eine Geschäftsidee entwickelt haben. Beispiele sind Firmen wie Wise, früher Transferwise oder Azimo, bei denen Auslandsüberweisungen wesentlich günstiger abgewickelt werden. Die sehr viel günstigeren Gebühren werden durch das Peer-to-Konzept ermöglicht. Das Geld des Absenders einer Transaktion verlässt dabei das Land nicht. Die Auszahlung im Ausland wird aus Überweisungen beziehungsweise Einzahlungen anderer Kunden in diesem Land bezahlt, die eigentlich in das Land des Absenders der ursprünglichen Überweisungen gehen sollen.

Mit dem Peer-to-Peer-Konzept sind nicht nur günstigere, sondern auch schnellere Überweisungen möglich. Ein anderes Modell, was derzeit getestet wird, sind Überweisungen, bei denen Kryptowährungen genutzt werden, um Ein- und Auszahlungen jeweils im Absender- und Empfänger-Land zu bestätigen.

Der steigende Zulauf zu den Fintechs sorgt dafür, dass das klassische Geschäftsmodell der Banken ins Wanken gerät. Das gilt im Übrigen nicht nur für Auslandsüberweisungen, sondern für alle Bankdienstleistungen, angefangen bei der Kontoführung oder bei der Bereitstellung von Bank- und Kreditkarten, über Geldanlagen bis hin zu Kreditvergaben. Das Fintech Wise wird heute bereits mit über 11 Milliarden Euro bewertet und ist damit bereits ein Drittel so wertvoll wie die Deutsche Bank.

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