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Gregor Kuhn (Bernstein Bank) - Kolumnen

Aktienmärkte auf Talfahrt – Anleger suchen das Weite

Donnerstag, 01.03.2018, 12:26 Uhr

frankfurt-1453426__340.jpg01.03.2018 – 11:00 Uhr: Der deutsche Leitindex fällt am Donnerstag immer weiter in die Verlustzone. Bei derzeit 12.245 Punkten weist der Dax ein Minus von nunmehr zwei Prozent aus. Dunkelrote Vorgaben aus den USA und Japan ließen bereits im Vorfeld des Handelsstartes erahnen, unter welchen Druck auch der deutsche Aktienmarkt im heutigen Tagesverlauf kommen dürfte. Dies umso mehr angesichts der relativen Schwäche, die das heimische Börsenbarometer zuletzt gegenüber seinen Index-Pendants aus Übersee ausweisen musste.

So schloss der Dow Jones zur Wochenmitte mit einem Abschlag von 1,5 Prozent. Der S&P verlor 1,1 Prozent, während der Nasdaq zur Schlussglocke ein Minus von 0,8 Prozent auswies. In der Folge büßte dann auch der japanische Nikkei am Donnerstag 1,6 Prozent ein.

Gleich mehrere Belastungsfaktoren lassen Anleger in Scharen Richtung Seitenlinie ziehen. So haben die Zinsängste, die bereits die Korrektur Anfang Januar ausgelöst hatten, durch Äußerungen des neuen Fed-Chefs Jerome Powell neue Nahrung erhalten. Letztere weisen angesichts starken Konjunktur auf der anderen Atlantikseite auf ein schnelleres Zinsanhebungstempo durch die US Notenbank hin.

Zudem steht am Wochenende die Wahl in Italien an, dessen Ausgang noch völlig unklar ist. Da der Mittelmeeranrainer eine der größten Volkswirtschaften der Euro-Zone darstellt, hat das Wahlergebnis entsprechende Konsequenzen für die Europäische Währungsunion. Und auch in Deutschland steht die politische Stabilität auf dem Spiel: am vierten März gilt es für die SPD Mitglieder über den Fortbestand der Großen Koalition als deutsche Regierung zu entscheiden. In der zweiten Wochenhälfte kommt also vieles zusammen, was Investoren derzeit in Deckung gehen lässt.

Darüber hinaus stehen am Donnerstag auch von Konjunkturseite diverse Impulsgeber an, die Bewegungspotential mit sich bringen. Neben den Einkaufsmanager aus Deutschland, der Eurozone und aus den Vereinigten Staaten werden zudem die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht.

Wichtige Hinweise zu dieser Veröffentlichung:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Gregor Kuhn

Gregor Kuhn, Head of PR & Research - Bernstein Bank
Gregor Kuhn leitet die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, zeichnet sich der Diplombetriebswirt und zertifizierte Eurex-Händler u.a. durch seine Kompetenz in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.

Über die Bernstein Bank
Die Bernstein Bank ist eine deutsche Privatbank mit Geschäftssitz an der Maximilianstraße in München. Das Kerngeschäft beinhaltet das Capital Markets Brokerage mit Fokus auf den Handel von Devisen sowie Finanzderivaten auf Aktien, Indizes und Rohstoffe. Neben der Regulierung durch die BaFin als deutsches Kreditinstitut verfügt das Unternehmen zusätzlich in allen 28 EU-Ländern über die betreffenden Lizenzen zur Erbringung von Bank- und Finanzdienstleistungen. Zudem besitzt die Wertpapierhandelsbank als einziges reguliertes Institut in Deutschland eine eigene aktive Lizenz zum Betrieb der ‚MetaTrader 4‘ Servertechnologie. In diesem Kontext offeriert die Bernstein Bank international Finanzdienstleistungen für private und institutionelle Investoren. Weitere Informationen unter: www.bernstein-bank.com/de

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