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Marktanalysen von Admiral Markets

EURUSD-Analyse: Im Zeichen des Brexits

Mittwoch, 11.07.2018, 13:00 Uhr

Die letzte Woche stand im Zeichen des Zerfalls der britischen Regierung im Zuge der Brexit-Entscheidungen. Statt die Verhandlungen mit der EU voranzutreiben, beschäftigt sich die britische Regierung mehr mit sich selbst. Für die EU ist Großbritannien ein wichtiger Handelspartner und Auswirkungen auf den EUR sind nicht ausgeschlossen. Währenddessen brodelt in den USA aktuell der Handelsstreit mit China inkl. Strafzöllen, die die Weltwirtschaft belasten.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusdweekly_11_07_2018_am.png


Rückblick (04.07.2018 - 10.07.2018)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1667 und damit leicht über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR bildete am Mittwoch zunächst sein Tief aus, um dann am Donnerstag und am Freitag sukzessive zu steigen. Der EUR konnte sich im Zuge dessen über die 1,1700 schieben und dort auch verbindlich etablieren. Der Wochenschluss wurde erstmals seit Mitte Juni über der 1,1740 formatiert. Zu Wochenbeginn setzte sich zunächst freundliche Grundstimmung durch, die den EUR in kleineren Aufwärtsimpulsen bis knapp an die 1,1800 brachte. Hier ging es zunächst nicht weiter. Der EUR setzte am Dienstag bis knapp unter die 1,1700 zurück, konnte sich aber in diesem Bereich stabilisieren und dann erneut bis in den Bereich der 1,1740 steigen.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum liegt knapp 100 Pips über dem Level der Vorperiode. Der EUR konnte damit übergeordnet seine Aufwärts- bzw. seine Erholungsbewegung weiter fortsetzen. Bullisch ist auch der Wochenschluss der letzten Handelswoche zu interpretieren. Dieser lag deutlich über der 1,1700 bzw. über der 1,1730. Das Tief im Betrachtungszeitraum wurde ebenso knapp 100 Pips über dem Level der Vorperiode formatiert. Damit hat sich der EUR einen Stock höher geschoben. Die Range war mit 161 Pips in etwa so hoch in der Vorperiode.

Wir hatten in unserer Einschätzung erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1761/63 bei ausgeprägter Dynamik auch bis an die 1,1784/86 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um einige Pips überschritten. Der EUR hat damit fast den maximalen Bereich erreicht, den wir für die letzten fünf Handelstage gesehen haben. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1640/38 nicht ganz an unser nächstes Anlaufziel bei 1,1629/27. Hier hat 1 Pip gefehlt, das Setup damit deutlich besser gepasst.

  • Wochenhoch*: 1,1791 Vorwoche 1,1690
  • Wochentief*: 1,1630 Vorwoche 1,1527
  • Wochenschluss: 1,1630 Vorwoche 1,1625
  • Wochen-Range*: 161 Pips Vorwoche 163 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1798.....1,1821/84.....1,1947....1,2014/46/80.....1,2138/86
  • EUR/USD-US: 1,1702....1,1652.....1,1529/01.....1,1485/69.....1,1328.....1,1241.....1,1163.....1,1088

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,2046 und 1,1328
  • Intraday-Marken: 1,1818 und 1,1479
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631

Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

Chartcheck:

Das Chartbild hat sich in den letzten Handelstagen weiter aufgehellt. Beim letzten Setup hatten wir noch Vorbehalte was die Aufwärtsbewegung anging, diese wurden aber in der Zwischenzeit zerstreut. Der EUR konnte sich übergeordnet im Bereich der 1,1510/00 erfolgreich stabilisieren und erholen. Dem Level bei 1,1510/00 kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Der EUR hat sich im 4h Chart über die EMA50 und über die EMA200 schieben können, was aktuell und kurzfristig für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sprechen könnte. Der Ausbruch über die EMA20 gelang ebenfalls, allerdings ist der EUR am Dienstag wieder unter diese Linie gefallen. Wesentlich wird sein, ob er es schafft, sich über dieser Linie zu stabilisieren. Dazu sollte er zwei volle grüne Kerzen über dieser Linie formatieren. Dann hätte er das Potential, seinen Anstieg weiter fortzusetzen. Übergeordnete Anlaufziele wären dann die 1,1835/50. Gelingt dies aber nicht, so könnten auch kurzfristige Rücksetzer die 1,1680/70 bzw. die 1,1650 zu erreichen. In diesem Bereich könnte sich der EUR wieder stabilisieren. Hält das Level aber nicht, so könnte es erneut an die 1,1510/00 gehen.

Fazit: Der EUR pendelt nach wie vor in seiner engen Box von 150/200 Punkten seitwärts/leicht aufwärts. Kurzfristig wäre es wichtig, wenn er sich über der EMA20 im 4h Chart etablieren könnte. Dann könnte er den Bereich der 1,1830/50 anlaufen. Scheitern die Bemühungen könnte es wieder in den Bereich der 1,1680/50 und dann an die 1,1500/10 gehen.


Rahmenbedingungen:

Nachdem die Chinesen Vergeltungszölle auf US Produkte erhoben haben, prüft die US Administration nun, chinesische Importe im Volumen von 200 Mrd. EUR zu belegen. Sollte das dann im August umgesetzt werden, wird dies im Gegenzug eine Reaktion der Chinesen hervorrufen. Die US Zölle auf Autos, insbesondere aus Deutschland sind auch noch nicht vom Tisch. Damit werden sich die Rahmenbedingungen durch den Handelsstreit insgesamt eintrüben. Die Zölle werden Wachstum kosten, nicht nur in China und den USA. Da im Herbst Mid-Term Wahlen sind, ist davon auszugehen, dass der Druck mindestens bis dahin aufrechterhalten wird. Die US Arbeitsmarktdaten lagen am Freitag letzter Woche im Rahmen der Erwartungen. Die US Arbeitslosenquote ist leicht angestiegen, was aber nicht unbedingt ein Signal für eine Wachstumsabschwächung ist. Dennoch könnte die Fed jetzt die Zinsen schneller erhöhen als erwartet.

Der EUR hat sich, stichtagsbezogen, innerhalb von 12 Monaten erholen können. Vor 12 Monaten notierte er noch unter der 1,1500, aktuell sind es 200 Pips mehr. Ein starker EUR ist speziell für Deutschland nicht wünschenswert, da er die Exporte verteuert. Somit haben sich, bezogen auf diese Währungskonstellation, keine nachhaltigen Verschlechterungen eingestellt.


Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1725 zu stabilisieren. Schafft der EUR dies, so könnte er dann die 1,1731/33 und die 1,1741/43 erreichen. In Bereich der 1,1741/43 verläuft aktuell die EMA20 im 4h Chart. Diese Linie ist nach wie vor aufwärtsgerichtet. Dennoch wäre denkbar, dass der EUR zunächst Probleme haben könnte weiter aufwärts zu laufen. Sollte er die 1,1741/43 überwinden können, so wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1752/54, bei 1,1761/63 und dann bei 1,1777/79 zu suchen. Geht es in den kommenden Handelstagen über die 1,1777/79, so könnte der EUR dann die 1,1791/93, die 1,1802/04, die 1,1819/21 und dann die 1,1833/35 anlaufen. Sollte sich eine ausgeprägte Dynamik einstellen, so könnte der EUR auch die 1,1843/45, die 1,1853/55 und die 1,1865/67 erreichen.

Kann sich der EUR nicht über der 1,1730 etablieren, so könnten die Rücksetzer den EUR zunächst an die 1,1721/19, an die 1,1707/05 und dann an die 1,1697/95 führen. Geht es unter die 1,1697/95, so wären die 1,1683/81, die 1,1671/69 und dann die 1,1655/53 denkbare Anlaufziele. Kann sich der EUR bei 1,1655/53 nicht erholen, so könnten weitere Rücksetzer folgen, die den EUR an die 1,1640/38 bringen könnten. Übergeordnet hätte der EUR im Bereich der 1,1680/60 bzw. der 1,1655/40 gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Stellen diese sich aber nicht ein, könnten weitere Rücksetzer folgen, die den EUR an die 1,1630/28, an die 1,1619/17, an die 1,1606/04 und dann die 1,1595/93 bringen könnten. Unter der 1,1595/93 kämen die 1,1580/78, die 1,1568/66 und dann die 1,1557/55 bzw. die 1,1547/45 als Anlaufmarken in Betracht.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts


Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 12.07.2018: EUR – EZB Meeting Accounts
  • 12.07.2018: USA – Inflationsrate
  • 13.07.2018: USA – Michigan Verbraucherstimmung
  • 16.07.2018: USA – Einzelhandelsverkäufe



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RISIKOHINWEIS: Diese Publikation liefert Markteinschätzungen zu einem oder mehreren Basiswerten, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Informationen sollen lediglich eine selbstständige Anlageentscheidung des Kunden erleichtern und ersetzt nicht eine eventuell nötige anleger- und anlagegerechte Beratung. Die genannten Finanzinstrumente werden lediglich in Kurzform beschrieben.

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Admiral Markets erzielt bei Handel über das Haus von diesen Handelsinstrumenten eigene Erträge. In der Konditionengestaltung ist eine Marge enthalten, die neben dem Aufwand für die Strukturierung und Absicherung den Ertrag des Finanzdienstleisters abdeckt. Beim Erwerb, der Veräußerung und dem Halten von Finanzprodukten fallen für den Anleger Kosten an. Weitere Informationen zu den entsprechenden Transaktionskosten und sonstigen Preisen erhalten Anleger auf der Webseite von Admiral Markets.

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Quellen:Eigenanalyse: genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

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Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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