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Marktanalysen von Admiral Markets

EUR/USD: Harter Widerstand Voraus

Mittwoch, 10.10.2018, 13:00 Uhr

Die Italiener und der italienische Haushalt sind nach wie vor "Talk of the Town". Zwar gab es in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder Entspannungszeichen, aber die populistische Regierung in Italien ist nach wie vor auf Konfrontationskurs zur EU. Wir hatten in unseren Einschätzungen bereits vor Wochen konstatiert, dass die Italiener den hohen Schuldenberg als Faustpfand haben, um sich weitere Schulden finanzieren zu lassen. Sie wissen genau, dass Italien "too big too fail" ist. Somit nimmt man sich die Freiheit heraus, hier Forderungen zu stellen, die jenseits des Darstellbaren sind. Wie die Finanzmärkte diesen Ambitionen gegenüberstehen, hat bereits der deutliche Zinsanstieg für italienische Staatsanleihen in den letzten Tagen gezeigt. Die Refinanzierung für Italien wird somit immer teurer. Auch der EUR ist und bleibt deshalb unter Druck.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusdh4_10_10_2018_am_800.jpg


Rückblick (03.10.2018 - 09.10.2018)

Der EUR zum USD bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1586 und damit knapp 180 Pips unter dem Niveau der fünf Handelstage zuvor. Es ging am Mittwoch weiter abwärts, wobei sich der EUR bis zum Abend über der 1,1500 halten konnte - im Rahmen des Frühhandels zu Donnerstag aber weiter abrutschte. Bis Donnerstagabend ging es dann aber wieder über die 1,1500: Der EUR schaffte es sich übergeordnet über diesem Level festzusetzen. Am Freitag ging es in einer engen Box seitwärts. Dem EUR gelang es nicht, sich nachhaltig über die 1,1530 zu schieben und dort festzusetzen. Zu Wochenbeginn setzte sich die Schwäche zunächst weiter fort. Der EUR fiel bis an die 1,1460 Marke, bevor es zu einer leichten Erholung kam. Aber auch die hatte keine Substanz, da es am Dienstag dann bis an die 1,1431 ging. Zwar konnte sich der EUR am Nachmittag dann deutlicher erholen! Der EUR schob sich im Frühhandel zu Mittwoch wieder über die 1,1500.

Das Hoch wie auch das Tief im Betrachtungszeitraum lagen deutlich unter dem Level der Vorperiode. Der EUR hat am Mittwoch das Hoch im Betrachtungszeitraum gemacht und hat dann sukzessive zurückgesetzt. Der Wochenschluss lag zum einen unter dem Level der Vorperiode, zum anderen aber auch unter dem wichtigen WS/US bei 1,1530. Die Range war mit 161 Pips deutlich kleiner als fünf Handelstage zuvor, lag aber etwa auf dem Level des Jahresdurchschnitts.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR als erstes den Bereich bei 1,1596/98 anlaufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde knapp verfehlt. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1449/47 exakt an unser nächstes Anlaufziel bei 1,1434/32. Hier hat das Setup perfekt gegriffen.

  • Wochenhoch*: 1,1593 Vorwoche 1,1797
  • Wochentief*: 1,1432 Vorwoche 1,1504
  • Wochenschluss: 1,1523 Vorwoche 1,1602
  • Wochen-Range*: 161 Pips Vorwoche 293 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1501/31/53.....1,1656.....1,1703/29/45/74....1,1802.....1,1912.....1,2036/90
  • EUR/USD-US: 1,1457/38.....1,1374/31/01.....1,1288/57/12


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1803 und 1,1380
  • Intraday-Marken: 1,1657 und 1,1433
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631


Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

Chartcheck:

Das Chartbild beim EUR/USD hat sich in den letzten fünf Handelstagen nicht aufgehellt. Der EUR notierte bis gestern unter der EMA20. Im Frühhandel zu Mittwoch konnte er sich wieder über diese Durchschnittslinie schieben - muss sich hier aber zunächst festsetzen. Schafft er dies, wartet dann der Bereich bei 1,1530. Die 1,1530 waren in den vergangenen Monaten immer wieder ein Bereich, an denen es zu größeren Erholungen gekommen ist. Somit ist dieses Level jetzt ein vergleichsweiser harter Widerstand. Sollte es dem EUR gelingen, das bullische Szenario abzubilden, so könnten sich, mit dem Überwinden der 1,1530 Erholungen übergeordnet bis in den Bereich der 1,1630 bzw. dann bis 1,1730 einstellen.

Auf der Unterseite könnten die Rücksetzer sich weiter ausdehnen, sollten die 1,1530 nicht genommen werden können. Übergeordnetes Anlaufziel wären die 1,1300. Sollte der EUR bis hierhin laufen, so könnte es hier zu Erholungsbewegungen kommen. Stellen diese sich aber nicht ein und wird ein Tagesschluss unter der 1,1300 formatiert, so könnten dann die 1,1050/1,1000 angelaufen werden.

Fazit: Wesentlich wird sein, ob es der EUR schafft, sich über die 1,1530 zu schieben und im Nachgang zwei grüne Kerzen auszubilden. Gelingt das, könnte er eine größere Erholung abbilden und übergeordnet bis in den Bereich der 1,1630/1,1730 laufen. Misslingt dies, so könnte es übergeordnet bis in den Bereich der 1,1300 gehen.


Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

Long Setups: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1500 zu halten und zu stabilisieren. Schafft er das, so könnte er dann die 1,1519/21 bzw. die 1,1530/32 bzw. die 1,1534/36 zu erreichen. Im Bereich der 1,1530/36 ist ein harter Widerstand. Denkbar ist, dass der EUR hier erneut abprallen könnte, bzw. eine Zeit lang versuchen könnte, dieses Level zu überwinden. Sollte es der EUR schaffen, sich über dieses Level zu schieben oder es im Rahmen einer dynamischen Impulsbewegung anzulaufen, so könnte er dann die 1,1544/46, die 1,1553/55, die 1,1567/69 bzw. die 1,1574/76 erreichen. Kann sich der EUR über die 1,1574/76 schieben, so wären die 1,1587/89, die 1,1596/98 bzw. die 1,1607/09 weitere denkbare Anlaufmarken. Über der 1,1607/09 könnte das Währungspaar dann die 1,1619/21 bzw. die 1,1631/33 die anlaufen. Denkbar ist, dass der EUR im Bereich der 1,1610/30 ebenfalls Probleme haben könnte weiter zu kommen. Schafft er es aber, sich über die 1,1631/33 zu schieben, so könnte er dann die 1,1642/44, die 1,1656/58, die 1,1669/71 und dann die 1,1680/82 erreichen.

Short Setups: Kann sich der EUR nicht über der 1,1500 etablieren, so könnten die Rücksetzer zunächst bis an 1,1490/88, an die 1,1475/73, an die 1,1459/57 und dann an die 1,1449/47 laufen. Unter der 1,1449/47 wären die 1,1434/32, die 1,1420/18 und die 1,1408/06 weitere denkbare Anlaufmarken. Sollte der EUR in den kommenden fünf Handelstagen unter die 1,1408/06 rutschen, so weitere denkbare Anlaufmarken bei 1,1392/90, bei 1,1378/76, bei 1,1363/61, bei 1,1349/47 und dann bei 1,1338/36 zu suchen.


Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/ abwärts


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► RISIKOWARNUNG ◄ Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

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Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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