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Marktanalysen von Admiral Markets

DAX: Eintrübungen

Montag, 11.03.2019, 08:00 Uhr

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 11.668 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 135 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche und 35 Punkte über dem Wochenschluss der Vorwoche. Allerdings formatierte der Index gleich am Montag zur Vorbörse das Wochenhoch. Von hier aus ging es zunächst an die 11.524 Punkte. Hier konnte sich der Index dann am Abend stabilisieren und am Dienstag wieder über die 11.600 Punkte laufen. Zwar kam es am Mittwochnachmittag noch einmal zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung knapp über die 11.600 Punkte, diese wurde aber im Nachgang gleich wieder ab verkauft. Der DAX setzte im Zuge dessen bis an die 11.550 Punkte zurück. Dem DAX gelang es am Donnerstag erneut, im Rahmen der EZB Sitzung erneut knapp über die 11.600 Punkte zu laufen, er konnte sich dort aber nicht festsetzen. Was folgte waren erneute Abgaben, die dynamischen Charakter hatten. Diese führten den Index im späteren Handel unter die 11.500 Punkte. Der DAX schaffte es nicht mehr, sich über dieses Level zu schieben. Am Freitag ging es in einer engen Box lustlos seitwärts.

Das Wochenhoch liegt ein paar Punkte unter dem Level der Vorwoche; das Wochentief ein paar Punkte über dem Niveau der Vorwoche. Damit hat sich der DAX praktisch nicht bewegt. Die Range ist mit 264 Punkten vergleichbar groß wie in der Vorwoche und liegt auf dem Niveau des Jahresdurchschnitts 2019. Der DAX hat in dieser Woche die Gewinne der Vorwoche mehr oder weniger wieder abgegeben. Es ist damit die dritte Verlustwoche in diesem Jahr.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 11.649/51 Punkte weiter bis an die 11.666/68 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde perfekt getroffen, das Setup hat damit auf der Oberseite sehr gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 11.424/22 Punkte ebenfalls exakt an unser nächstes Anlaufziel bei 11.405/03 Punkten. Damit hat das Setup in der vergangenen Handelswoche sehr gut gegriffen.

KW10/201909/201908/201907/201906/2019
Wochenhoch11.66811.67911.50311.32411.388
Wochentief11.40411.40111.24211.01710.863
Wochenschluss11.48911.63311.42011.32010.957
Wochenergebnis-144172100363-225
Wochen-Range264278261381525


Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 11.504/28/54/7.....11.624/69....11.714/47/77......10.852....12.111
  • DAX-US: 11.480/62/38/23/07.....11.371/33.....11.232

daxweeksetup800-11-03-2019.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.


DAX-Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Das Chartbild beim DAX hat sich eingetrübt. Der Index ist am Donnerstag unter die EMA20 und die EMA50 gefallen und hat sich am Freitag wieder unter diesen Durchschnittslinien etabliert. Zwar konnte sich der Index am Freitagnachmittag etwas stabilisieren und einen Fall unter die 11.400 Punkte verhindern, dennoch müssen die Bullen den DAX wieder über die 11.550 Punkte schieben, um Perspektiven auf der Oberseite zu haben. Die beiden Durchschnittslinien liegen vergleichsweise nahe zusammen (EMA20 aktuell bei 11.533 Punkten / EMA50 aktuell bei 11.548 Punkten) Es dürfte für die Bullen nicht einfach werden, dieses Ziel zu erreichen. Vorstellbar ist, dass der Index übergeordnet mehrmals versuchen könnte die 11.550 Punkte zu überschreiten, aber immer wieder scheitern könnte. Aufhellen würde sich das Chartbild erst mit einem Tagesschluss über der 11.550 Punkte Marke. Solange die Bullen dies nicht schaffen, haben die Bären Vorteile. Diese könnten den DAX übergeordnet noch bis an die 11.300 Punkte drücken. Sollte das gelingen, hätte der Index in diesem Bereich gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Darunter könnte es noch bis an die 11.145 Punkte gehen.

Fazit: Aktuell haben sich die Bären wieder Vorteile erarbeitet. Erholungen könnten bis in den Bereich der 11.530/50 Punkte gehen. Erst mit einem Tagesschluss über der 11.550 Punkte-Marke wäre wieder eine Perspektive auf der Oberseite gegeben. Auf der Unterseite wären die 11.300 und die 11.145 Punkte eine vergleichsweise gute Unterstützung.


DAX - Das große Bild:

Die EZB hat am Donnerstag die Laune der Anleger verdorben. Obwohl die Zentralbank den Markt in absehbarer Zeit wieder mit billigem Geld fluten will, hat sie verstörende Signale gegeben, was das Wachstum angeht. Zugleich gab sie zu, sich „in einem dunkeln Raum zu befinden und in kleinen Schritten vorwärts zu gehen“. Das klingt nicht wirklich nach einer guten Strategie. Die Zinsen, und das ist die Ansage an die Sparer, werden erst im nächsten Jahr angehoben, sollten sich die Rahmenbedingungen bis dahin nicht verschlechtern.

Dass sich die Konjunkturaussichten eintrüben könnten, konstatiert auch die US FED. Es gibt sogar die ersten Stimmen, die eine erneute Zinssenkung ins Spiel bringen. Das wäre eine Abkehr der aktuellen Vorgehensweise der amerikanischen Zentralbank, unterstreicht aber, dass sich die Wachstumsperspektiven eingetrübt haben.

Diese könnten durch den Brexit weiter geschmälert werden. Es sind nur noch drei Wochen Zeit und es gibt keinerlei Signale, die darauf hindeuten, dass die Briten nicht auf einen harten Brexit zusteuern - ganz nach dem Motto, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Am Dienstag wird sich das Unterhaus erneut mit dem Brexit auseinandersetzen. Abhängig von dieser Abstimmung wird dann eine belastbare Einschätzung zum Brexit möglich sein.


Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 11.480 Punkte-Marke zu etablieren. Wenn dies gelingt, könnte der DAX versuchen die 11.497/99, die 11.509/11, die 11.524/26 und dann die 11.530/32 Punkte zu erreichen. Kann er sich über die 11.530/32 Punkte schieben, so könnte er dann noch die 11.542/44 bzw. die 11.550/52 Punkte erreichen. Vorstellbar ist, dass der DAX es schwer haben könnte, sich über die 11.530/52 Punkte zu schieben, bzw. sich an diesem Level auch müde laufen könnte. Eventuell ist die Aufwärtsbewegung hier auch beendet. Kann er sich über die 11.550/52 Punkte schieben, so könnte er dann unser nächsten Anlaufmarken bei 11.565/67, bei 11.578/80, bei 11.592/94 und dann die 11.606/08 bzw. die 11.619/21 Punkte erreichen. Über der 11.619/21 Punkte Marke wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 11.635/37, bei 11.649/51, bei 11.666/68 und dann bei 11.679/81 bzw. bei 11.692/94 Punkten zu finden.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 11.480 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer zunächst die 11.467/65, die 11.448/46, die 11.438/36 und dann die 11.424/22 bzw. die 11.405/03 Punkte erreichen. Rutscht der DAX unter die 11.405/03 Punkte wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 11.393/91, bei 11.385/83 und dann bei 11.374/72 bzw. bei 11.364/62 Punkten zu finden. Setzt der Index bis an die 11.393/62 Punkte zurück, so hat der DAX hier vergleichsweise gut Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Hält das Level nicht, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die bis an die 11.355/53, an die 11.337/35 und dann an die 11.323/21 Punkte gehen könnten. Unter der 11.323/21 Punkte Marke wären unsere weiteren Anlaufmarken bei 11.303/01, bei 11.289/87, bei 11.270/68 und dann bei 11.248/46 Punkten zu finden.


Die wichtigen Marken auf Basis unseres DAX Setup:

  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669
  • Tagesschlusskurs-Marken: 11.747 und 11.206
  • Intraday-Marken: 11.627 und 11.327
  • Die Range wäre: 16.722 bis 1.778

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 11/2019: seitwärts


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Handeln Sie verantwortungsvoll Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

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jens-chrzanowski

Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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