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Marktanalysen von Admiral Markets

EURUSD Analyse: China macht der EU Zugeständnisse

Mittwoch, 10.04.2019, 13:00 Uhr

Nicht nur die USA, auch die EU befanden sich in einem Handelsstreit, in welchem China lange Zeit nicht zu Zugeständnissen und Marktöffnung bereit war. Für europäische Unternehmen war der chinesische Markt lange geschlossen oder mit heftigen Restriktionen begleitet.

Diesen Zustand wollte die EU nicht länger hinnehmen und hat geschlossen auf Veränderungen und Zugeständnisse gepocht. Die Weigerungshaltung Chinas hat sich seitdem gelockert und China hat Zugeständnisse zur Öffnung der Märkte gemacht. Die EU geht gestärkt aus dem Gipfel hervor und die Märkte werten die Ergebnisse als ein positives Signal.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusdweekly_10_04_2019_am_800.jpg


Rückblick (03.04.2019 – 09.04.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1225 und damit gut 40 Pips unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR konnte sich am Mittwoch bis zum Mittwoch weiter an die 1,1255 erholen, kam hier aber nicht mehr weiter. Es ging dann für 24 Stunden in eine Seitwärtslage, die am Donnerstagnachmittag nach unten aufgelöst wurde. Der EUR sackte bis an die 1,1206. Erst hier konnte er sich stabilisieren und bis Freitagnachmittag etwas erholen. Zum Wochenschluss hin gab er wieder etwas nach. Der Wochenbeginn war freundlich. Der EUR konnte sich am Montag bis an die 1,1274 und am Dienstag dann, nach einer kleineren Konsolidierung weiter bis an die 1,1284 schieben, wurde dort aber abgewiesen.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum lag fast exakt auf dem Niveau der Vorperiode, das Tief jedoch darüber und über der 1,1200. Die Range in den letzten fünf Handelstagen war rekordverdächtig klein. Diese betrug nur 78 Pips. In den letzten Handelstagen lagen diese immer unter 53 Pips, am Dienstag nur bei 28 Pips. Auch der Wochenschluss lag auf dem Level der Vorperiode.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1275/77 weiter bis an die 1,1288/90 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde nicht ganz erreicht, das Setup hat damit nicht optimal gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1220 knapp unter unser nächstes Anlaufziel bei 1,1210/08.

  • Wochenhoch*: 1,1284 Vorwoche 1,1285
  • Wochentief*: 1,1206 Vorwoche 1,1183
  • Wochenschluss: 1,1215 Vorwoche 1,1217
  • Wochen-Range*: 78 Pips Vorwoche: 102 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1276.....1,1300/30/73....1,1404/23/68.....1,1503/48/62/72
  • EUR/USD-US: 1,1220/13........1,1191/64/26.....1,1088/27....1,0955


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1382 und 1,1125
  • Intraday-Marken: 1,1273 und 1,1192
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR hat sich zu Wochenbeginn über die EMA50 und über die EMA20 schieben können. Damit hat sich das Chartbild etwas aufgehellt. Das Währungspaar hat jetzt die Möglichkeit sich noch etwas weiter zu erholen. Vorstellbar ist, dass es noch bis in den Bereich der 1,1297 (EMA200) bzw. bis 1,1315 gehen könnte. Sollte sich der EUR über diese beiden Marken schieben können, könnte er auch noch bis zur Abwärtslinie laufen (aktuell bei 1,1350). Im Daily ist er am Dienstag an die EMA20 (aktuell bei 1,1284) gelaufen und ist hier zunächst abgewiesen worden. Damit hat der EUR auf der Oberseite einige Widerstände vor sich, die er zu überwinden hat.

Rücksetzer könnten bis zur EMA20 (aktuell bei 1,1249) und dann zur EMA50 (aktuell bei 1,1233) gehen. An beiden Marken hätte der EUR Chancen auf Erholung. Geht es aber wieder unter die 1,1230 so wären die 1,1210/00 und dann die 1,1176 die möglichen Anlaufziele.

Fazit: Der EUR hat sich in den letzten Handelstagen etwas erholen können. Er hat nach wie vor etwas Potential auf der Oberseite, sollte er die 1,1284 und dann die 1,1298 überwinden können. Schafft er dies nicht, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die bis an die 1,1200/1,1176 gehen könnten.


Rahmenbedingungen:

Auch der Brexit zum 12. April scheint vom Tisch zu sein. Die EU will den Briten weitere Zeit einräumen. Wie weit diese gehen soll und an welche Bedingungen dies geknüpft ist, wird am Mittwochabend besprochen und entschieden. Vorstellbar wäre eine weitere Verlängerung bis zum 22. Mai. Dass die Briten noch an der EU Wahl im Mai teilnehmen gilt für viele als unwahrscheinlich. Das würde in der Konsequenz dann die EU lähmen, da die Briten auch Anspruch an Sitzen im Parlament haben werden. Diese werden nicht alle europafreundlich sein. Was durch eine Verlängerung eintritt ist Planungsunsicherheit für die Unternehmen. Es scheint alles andere als klar, wie der Kompromiss aussehen kann, der von den Briten akzeptiert werden könnte. Daran arbeitet man seit Wochen und Monaten - ohne Ergebnis. Was durch die Verschiebung gewonnen wird ist Zeit - nicht mehr und nicht weniger.

Die EZB tagt am Mittwoch auch, wir erwarten aber nicht, dass grundlegend Neues kommuniziert wird. Die EZB wird die schwachen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa, die Handelskonflikte und den Brexit als Gründe heranziehen, um die Nullzinspolitik zu verteidigen. Die Frage wird sein, ob sie auch in Aussicht stellt, was sie bei einer weiteren Verschärfung bzw. bei einer Rezession zu tun gedenkt. Die letzten Jahre der guten Konjunktur wurden nicht genutzt, die Bilanz der EZB zu reduzieren oder die Zinsen zu erhöhen. Das wird die eigentlich spannende Frage sein, die die Zentralbank zu beantworten hat, sollten sich die Rahmenbedingungen in den nächsten Monaten weiter eintrüben.

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1260 zu halten und zu stabilisieren. Sollte dies gelingen, so könnte er dann die 1,1266/68 und dann die 1,1275/77, bzw. die 1,1283/85 erreichen. Vorstellbar ist, dass es bereits im Bereich der 1,1275/85 schwer werden könnte weiter zu kommen. Sollte der EUR es schaffen, sich über die 1,1283/85 zu schieben, beispielsweise im Rahmen eines dynamischen Spikes, so könnte er versuchen, unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1295/97, bei 1,1310/12, bei 1,1317/19, bei 1,1326/28 und dann bei 1,1333/35 zu erreichen. Unsere Anlaufmarken über der 1,1333/35 wären dann die 1,1342/44, die 1,1351/53, die 1,1361/63 bzw. die 1,1375/77 und im Nachgang dessen die 1,1384/86.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1260 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1250/48, an die 1,1241/39 und dann an die 1,1234/32 gehen. Sowohl an der 1,1251/49 als auch an der 1,1234/32 bestehen vergleichsweise gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Werden diese aber nicht genutzt, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die den EUR an die 1,1222/20, an die 1,1210/08, an die 1,1200/1,1198, an die 1,1185/83, bzw. an die 1,1176/74 bringen könnten. Auch bei 1,1176/74 hat der EUR Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese aber nicht, so könnte er dann unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1164/62, bei 1,1150/48, bei 1,1140/38, bei 1,1121/19 und dann bei 1,1110/08 erreichen.


Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/abwärts


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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

jens-chrzanowski

Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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