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Marktanalysen von Admiral Markets

EURUSD Analyse: Längere Verschiebung des Brexit

Mittwoch, 17.04.2019, 13:00 Uhr

Der Brexit ist verschoben worden, somit hat der Druck auf den EUR etwas nachgelassen. Was aus dem ganzen Projekt jetzt wirklich wird, bleibt abzuwarten. Das sich die Briten es sich noch einmal überlegen, doch in der EU zu bleiben, ist auch ungewiss. Was die EU mit der erneuten Verschiebung erreicht hat, ist zum einen ein harter Brexit, der aber immer noch kommen kann. Zum anderen hat sie sich erpressbar gemacht. Die Briten haben es mit dem Drohpotential des harten Brexit geschafft, die Bedingungen zu diktieren. Das Problem ist damit nicht gelöst, sondern nur verschoben.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusdweekly_17_04_2019_am_800.jpg


Rückblick (10.04.2019 – 16.04.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1263 und damit gut 38 Pips über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR konnte sich am Mittwoch zunächst bis zum Nachmittag weiter nach Norden schieben. Es kam dann jedoch zu einem scharfen Abverkauf an die 1,1229. Diese Bewegung wurde im Nachgang dessen aber wieder zurückgekauft. Der EUR setzte an die Abrissstelle zurück und lief dann bis Donnerstagmittag seitwärts. Nach einem Rücksetzer an die 1,1250 ging es am Freitag dynamisch an und über die 1,1300. Der EUR konnte sich bis an die 1,1324 schieben, kam dort aber nicht weiter. Es folgte bis zum Wochenschluss ein Rücksetzer knapp unter die 1,1300. Zu Wochenbeginn konnte sich der EUR nicht erneut an das Hoch von Freitag schieben. Er lief bis Dienstagmittag in einer kleinen Box seitwärts. Erst am Dienstagnachmittag ging es wieder unter die 1,1300.

Das Hoch als das Tief im Betrachtungszeitraum lag über dem Niveau über der Vorperiode. Der EUR konnte sich in den letzten fünf Handelstagen etwas erholen. Die Range lag über dem Level der Vorperiode aber unter 100 Pips. Dem EUR gelang es nicht einen Wochenschluss über der 1,1300 zu formatieren.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1317/19 weiter bis an die 1,1326/28 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde knapp verfehlt. Das Anlaufziel wurde aber, wie erwartet, im Rahmen eines dynamischen Impulses erreicht. Damit hat das Setup auf der Oberseite vergleichsweise gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1234/32 ebenfalls nicht ganz an unser nächstes Anlaufziel bei 1,1222/20.

  • Wochenhoch*: 1,1324 Vorwoche 1,1284
  • Wochentief*: 1,1229 Vorwoche 1,1206
  • Wochenschluss: 1,1298 Vorwoche 1,1215
  • Wochen-Range*: 95 Pips Vorwoche: 78 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1300/33/73....1,1404/23/68.....1,1503/48/62/72
  • EUR/USD-US: 1,1262/45/18........1,1191/64/26.....1,1088/27....1,0955

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1382 und 1,1125
  • Intraday-Marken: 1,1273 und 1,1192
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR hat sich über der EMA 50 (aktuell bei 1,1274) und der EMA200 (aktuell bei 1,1286) festgesetzt. Mit der laufenden Kerze hat er auf der EMA20 (aktuell bei 1,1303) aufgesetzt. Solange er über der EMA20 notiert hat er die Chance den Abwärtskanal (aktuell bei 1,1335) zu erreichen. Sollte er diese Linie dynamisch und vor allem mit Momentum anlaufen, so könnte es durchaus auch bis in den Bereich der 1,1350/60 gehen. Weiteres Erholungspotential würde theoretisch bestehen, wenn er einen Tagesschluss über der 1,1350 formatieren würde. Das wäre dann bullisch zu interpretieren und es wäre weiteres Potential bis etwa 1,1440 vorhanden.

Die Abwärtslinie wurde aber bisher noch nicht nachhaltig überschritten, insbesondere hat der EUR es nicht geschafft, sich darüber festzusetzen. Somit könnte sich das Szenario einstellen, dass der EUR sich noch etwas weiter nach Norden schieben könnte, im Bereich der Abwärtslinie die Aufwärtsbewegung aber beendet sein könnte. Rücksetzer könnten bis zur EMA20 und dann zur EMA50 gehen. An beiden Marken hätte der EUR Chancen auf Erholung. Geht es aber wieder unter die 1,1260, insbesondere auf Tagesschlussbasis, könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die das Potential haben, die 1,1210/00 und dann die 1,1176 zu erreichen.

Fazit: Der EUR hat nach wie vor etwas Potential auf der Oberseite. Erst ein Tagesschluss über der 1,1350 würde das Chartbild wieder aufhellen. Sollte es unter die 1,1260 auf Tageschlussbasis gehen, könnte das bedeuten, dass die aktuell Erholungsbewegung beendet sein könnte.


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1310 zu halten und zu stabilisieren. Sollte dies gelingen, so könnte er dann die 1,1317/19, die 1,1322/24 und dann die 1,1334/36 zu erreichen. Kann sich der EUR bis an die 1,1334/36 schieben, so könnten sich speziell hier Rücksetzer einstellen. Vorstellbar ist auch, dass die Aufwärtsbewegung hier beendet sein könnte. Wird das Level aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte der EUR auch unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1342/44, bei 1,1351/53, bei 1,1361/63 bzw. bei 1,1375/77 und im Nachgang dessen bei 1,1384/86 erreichen.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1310 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1301/1,1299 gehen. Bereits hier hätte der EUR Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingt dies aber nicht, so könnte der EUR dann an unsere nächste Anlaufmarke laufen, die bei 1,1288/86 zu finden ist. Auch hier besteht das Potential auf Erholung. Rutscht der EUR unter die 1,1288/86, so könnte es zu weiteren Abgaben kommen, die das Währungspaar an die 1,1272/70, an die 1,1263/61 und dann an die 1,1251/49 bzw. an die 1,1241/39 bringen könnte. Unter der 1,1241/39 wären unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1230/28, bei 1,1222/20 und dann bei 1,1215/13 zu finden.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/abwärts


Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 11.04.2019: USA – Erzeugerpreisindex
  • 16.04.2019: EUR – ZEW Konjunkturerwartung (DE)
  • 17.04.2019: EUR – Verbraucherpreisindex


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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

jens-chrzanowski

Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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