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Marktanalysen von Admiral Markets

DAX: Buy the Dips

Montag, 06.05.2019, 08:00 Uhr

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.331 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 89 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Dienstagmorgen der Vorwoche und 9 Punkte über dem Wochenschluss der Vorwoche. Der DAX setzte bereits am Montag eine Duftmarke: Es ging bis an die 12.377 Punkte. Diese Bewegung wurde aber im Nachgang dessen wieder abverkauft und der Index fiel unter die 12.300 Punkte. Bereits am Nachmittag ging es wieder über die 12.300 Punkte. Dort konnte sich der DAX dann auch am Dienstag festsetzen, wobei es im späten Handel wieder in Richtung des Tageshochs von Montag ging. Am Donnerstag eröffnete der DAX mit einem deutlichen GAP down. Allerdings nutzten die Bären diese Vorlage nicht. Der DAX konnte sich bereits am Vormittag an und über die 12.400 Punkte schieben, dort aber nicht festsetzen. Im Handelsverlauf wurde diese Bewegung wieder abverkauft. Der DAX rutschte wieder in Richtung der 12.300 Punkte. Am Freitag das gleiche Bild wie am Donnerstag. Der DAX konnte sich am Nachmittag an und nachbörslich über die 12.400 Punkte schieben und dort auch festsetzen.

Die Range war etwas größer wie in der Vorwoche. Diese betrug 181 Punkte und lag damit deutlich unter dem Jahresdurchschnitt. Das Wochenhoch als auch das Wochentief lagen deutlich über dem Level der Vorwoche. Der DAX hat damit die fünfte Woche hintereinander ein höheres Hoch als auch höheres Tief gemacht, was bullisch ist. Auch in dieser Woche hat der DAX wieder einen Gewinn machen können. Es ist der sechste Gewinn hintereinander und die 14. Gewinnwoche in diesem Jahr. Auch in dieser Woche hat der DAX ein neues Jahreshoch formatiert.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 12.436/38 Punkte unsere nächste Anlaufmarke bei 12.442/44 Punkten erreichen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 2 Punkte überschritten. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der die 12.272/70 Punkte nicht an unser nächstes Anlaufziel bei 12.260/58 Punkte. Diese Marke wurde um 5 Punkte verfehlt. Damit hat das Setup in der letzten Woche nicht perfekt gegriffen.

KW18/201917/201916/201915/201914/2019
Wochenhoch12.44612.35112.26612.03212.030
Wochentief12.26512.18011.98211.84411.606
Wochenschluss12.44612.32212.24512.01012.000
Wochenergebnis1247723510452
Wochen-Range181171284188424


Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 12.447/55/68/75.....11.527/45/93.....12.615/46/57
  • DAX-US: 12.412.....12.391/53/13......12.289/78/52/30/08.....12.152

daxweeksetup800-06-05-2019.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.


DAX-Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Das Chartbild ist nach wie vor bullisch zu interpretieren. Der DAX hat auch in dieser Woche einige Male an die EMA20 (aktuell bei 12.343 Punkten) zurückgesetzt, konnte sich immer wieder von dieser Linie abstoßen und nach Norden schieben. Solange der Index über der EMA20 bleibt, kann er sukzessive weiter nach Norden laufen. Die Bewegungen sind nach wie vor aber von wenig Dynamik geprägt. Nächste übergeordnete Anlaufziele wären die 12.750/13.000 Punkte.

Sollte der DAX unter die EMA20 fallen und zwei rote Kerzen hintereinander unter dieser Linie ausbilden, könnten sich weitere Rücksetzer ausbilden, die bis an die EMA50 gehen könnten (aktuell bei 12.301 Punkte). In diesem Bereich bereits hätte der Index Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Sollte das Level aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen werden, so könnte es übergeordnet durchaus weiter bis in den Bereich der 12.050/00 Punkte bzw. bis an die EMA200 gehen, die aktuell bei 11.894 Punkten verläuft.

Fazit: Der DAX hat das Potential weiter zu steigen. Solange er sich über der EMA20 hält, könnte er sukzessive aufwärts laufen. Anlaufziele wären übergeordnet die 12.750/13.000 Punkte. Eintrüben würde sich der Chartbild beim einem Tagesschluss unter der 12.300 Punkte-Marke. Aktuell spricht aber nicht viel für größere Rücksetzer. Somit heißt es weiterhin "buy the dips".


DAX - Das große Bild:

Auch die US Arbeitsmarktdaten waren am Freitag sehr robust. Die Arbeitslosenquote ist auf 3,6% gefallen. Das bedeutet quasi Vollbeschäftigung. Gepaart mit den Wachstumsdaten des 1. Quartals deutet alles auf eine US Konjunktur hin, die unter Volldampf läuft. Die Daten sind an den Börsen zwar wohlwollend aufgenommen worden, allerdings hat diese nicht zu einer Kursexplosion geführt. Hintergrund ist, dass die FED am Mittwoch den Leitzins wie erwartet unverändert gelassen hat, aber im Ausblick klare Hinweise gegeben hat, dass die Zinsen in diesem Jahr durchaus noch erhöht werden können, wenn die Konjunktur weiter so gut läuft. Damit werden dann sukzessive andere Anlageformen wieder interessant, was das Aktienengagement der Investoren reduzieren könnte.

Von einer Zinserhöhung ist die EZB noch meilenweit entfernt. Die Länder in der EURO-Zone sind strukturell unterschiedlich aufgestellt, haben die Schuldenproblematik weiterhin nicht in den Griff und wachsen unterschiedlich. Ende des Jahres tritt der aktuelle EZB Chef ab - bereits seit langem laufen sich die Kandidaten für den Posten warm. Unabhängig wer die Nachfolge antritt, das Erbe ist schwer.


Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 12.440 Punkte-Marke zu etablieren. Sollte dies gelingen, könnte der DAX versuchen unsere nächsten Anlaufmarken bei 12.455/57, bei 12.466/68, bei 12.474/76 und dann bei 12.484/86 Punkten anlaufen. Kann sich der Index über die 12.484/86 Punkte schieben, so könnte er dann unsere Anlaufziele bei 12.495/97, bei 12.506/08, bei 12.522/24, bei 12.534/36 und dann bei 12.545/47 bzw. bei 12.554/56 Punkten erreichen. Über der 12.554/56 Punkte Marke könnte der DAX unsere nächsten Anlaufziele bei 12.568/70, bei 12.582/84, bei 12.594/96 und dann bei 12.602/04 bzw. bei 12.616/18 Punkten erreichen. Bei ausgeprägter Dynamik könnte der DAX aber auch die nächsten Anlaufmarken bei 12.629/31, bei 12.634/36, bei 12.649/51 und dann bei 12.663/65 Punkte erreichen.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 12.440 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer unsere Anlaufziele bei 12.426/24, bei 12.411/09, bei 12.404/02 und dann bei 12.394/92 Punkte erreichen. Kann er sich im Bereich der 12.404/392 Punkten nicht stabilisieren und erholen, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die bis an die 12.383/81, an die 12.372/70, an die 12.359/57, an die 12.345/42 und dann an die 12.335/33 Punkte gehen könnten. Unter der 12.335/33 Punkte-Marke wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 12.318/16, bei 12.313/11 und dann bei 12.302/00 Punkten zu finden. Im Bereich der 12.302/00 Punkte hat der DAX vergleichsweise gute Chancen auf Erholung. Gelingen diese aber nicht, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die den Index an unsere nächsten Anlaufziele bei 12.283/81, bei 12.272/70, bei 12.260/58, bei 12.247/45 und dann bei 12.233/31 Punkten bringen könnten. Rutscht der DAX unter die 12.233/31 Punkte, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die den Index an die 12.223/21, an die 12.209/07, an die 12.195/93 und dann an die 12.183/81 bzw. an die 12.171/69 Punkte bringen könnte. Geht es unter die 12.171/69 Punkte, so wären unsere Anlaufmarken bei 12.158/59, bei 12.144/42, bei 12.135/33 und dann bei 12.122/20 bzw. bei 12.108/06 Punkten zu finden.


Die wichtigen Marken auf Basis unseres DAX Setup:

  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669
  • Tagesschlusskurs-Marken: 12.585 und 12.185
  • Intraday-Marken: 12.489 und 12.268
  • Die Range wäre: 16.722 bis 1.778


Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 19/2019: seitwärts/ aufwärts


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Handeln Sie verantwortungsvoll Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 85 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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