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Marktanalysen von Admiral Markets

EURUSD Analyse: Europäische Konjunkturdaten schwächeln

Mittwoch, 08.05.2019, 13:00 Uhr

Der US Präsident hat in der Vergangenheit immer wieder getwittert, wie fabelhaft die Gespräche mit den Chinesen laufen. Vor wenigen Tagen dann der Hammer. Die Zölle auf chinesische Produkte könnten schon am Freitag deutlich angehoben werden. Diese Nachricht geht in die völlig andere Richtung, auf die die Märkte vertraut haben. Sollte sich das Szenario zusätzlicher Zölle einstellen, so könnte es zum einen die Aktienmärkte, mittelfristig zum anderen aber auch der amerikanischen Wirtschaft Schaden zufügen.

Noch läuft die amerikanische Wirtschaft unter Volldampf. Die US Arbeitsmarktdaten am Freitag der letzten Woche sind ein weiterer Beleg dafür. Die US Administration geht davon aus, dass trotz aller Probleme mit den Chinesen und auch den Europäern in Fragen der Handelszölle die Wirtschaft bisher noch keinen Schaden genommen hat. Ganz im Gegenteil - es geht dynamisch aufwärts. Auch diese Fakten könnte das amerikanische Selbstbewusstsein erklären.

Der EUR hat in den letzten Monaten tendenziell an Substanz verloren. Übergeordnet notiert er aber aktuell auf einem Level, dass er bereits im November letzten Jahres erreicht hat.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusdweekly-am_08_05_2019.png


Rückblick (01.05.2019 – 07.05.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1219 und damit mehr oder weniger auf dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR konnte sich am Mittwoch zunächst leicht nach Norden schieben und markierte am Mittwochabend das Hoch im Betrachtungszeitraum. Diese Bewegung wurde im Nachgang wieder ab verkauft. Der EUR fiel bis in den späten Handel unter die 1,1200, konnte sich am Donnerstag aber zunächst etwas erholen, wobei diese Erholung keine Substanz hatte. Bereits am Donnerstagnachmittag setzte wieder Schwäche ein, die bis Freitagnachmittag andauerte. Im Zuge dessen gab das Währungspaar bis 1,1135 nach. Es gelang dann bis zum Handelsende wieder an die 1,1200 zu laufen und den Wochenschluss über dieser Marke zu formatieren. Der Wochenstart war dann verhalten. Der EUR lief übergeordnet mehr oder weniger bis Dienstagnachmittag seitwärts. Am Nachmittag ging es wieder unter die 1,1200.

Das Hoch als auch das Tief im Betrachtungszeitraum liegt über dem Level der Vorperiode. Der EUR konnte aber nicht die 1,1300 erreichen. Das Hoch als auch das Tief wurden im Rahmen von dynamischen Impulsen formatiert. Übergeordnet hat sich am Gesamtbild wenig geändert. Der EUR hat es zumindest geschafft, sich im Bereich der 1,1200 festzusetzen. Die Range war etwas größer als in der Vorperiode.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1259/61 weiter bis an die 1,1268/70 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 4 Pips überschritten. Wir sind übergeordnet aber davon ausgegangen, dass die Aufwärtsbewegung im Bereich der 1,1159/70 beendet sein könnte. Dieses Szenario hat sich eingestellt, das Setup auf der Oberseite hat damit gut gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1139/37 weiter bis an die 1,1131/29 laufen könnte. Dieser Bewegung hat sich zwar eingestellt, das Anlaufziel wurde aber nicht erreicht. Das Setup hat damit auf der Unterseite nicht gepasst.

  • Wochenhoch*: 1,1265 Vorwoche 1,1229
  • Wochentief*: 1,1135 Vorwoche 1,1111
  • Wochenschluss: 1,1201 Vorwoche 1,1139
  • Wochen-Range*: 130 Pips Vorwoche: 118 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1213/76....1,1300/33/73....1,1423/68.....1,1503/48/62/72
  • EUR/USD-US: 1,1170/38/23/04.....1,1088/27....1,0955


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1382 und 1,1028
  • Intraday-Marken: 1,1252 und 1,1107
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR konnte sich über die EMA20 (aktuell bei 1,1189) als auch über die EMA50 (aktuell bei 1,1187) schieben und dort auch festsetzen. Nach wie vor muss er über die EMA200 (aktuell bei 1,1236) um etwas Potential auf der Oberseite zu haben. Dies könnte aktuell bis an die 1,1236 gehen. Schafft es der EUR sich über die EMA200 zu schieben, so wäre dann Platz bis an die 1,1280/1,1300. An der EMA200 ist er allerdings zu Monatsbeginn schon einmal gescheitert. Optimal wäre es, wenn diese Linie dynamisch angelaufen und überwunden werden könnte. Wirklich aufhellen würde sich das Chartbild aber erst mit einem Tagesschluss über der 1,1300.

Die EMA20 und die EMA50 liegen auf der Unterseite sehr eng zusammen, was den EUR aktuell vergleichsweise gut absichert. Sollten die beiden Linien allerdings dynamisch und mit Momentum angelaufen werden, würde die Unterstützung aber wahrscheinlich nicht halten. Sollte es per Tagesschluss unter die 1,1185 gehen, so könnte die Erholung auch schon wieder beendet sein. Rücksetzer übergeordnet bis an die 1,1111 bzw. an die 1,1050/1,0948 könnten sich dann einstellen.

Fazit: Der EUR muss über der 1,1185 bleiben, um weiteres Potential auf der Oberseite zu realisieren. Dann könnte es an die EMA200 bzw. bis in den Bereich der 1,1280/1,1300 gehen. Geht es auf Tagesschlussbasis wieder unter die 1,1185 könnten sich erneute Rücksetzer bis übergeordnet an die 1,1050/1,0948 einstellen.


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1205 zu halten. Sollte dies gelingen, so könnte er versuchen, unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1210/12, bei 1,1219/21 und dann bei 1,1233/35 zu erreichen. Denkbar ist, dass der EUR im Bereich der 1,1233/35 Probleme haben könnte weiter zu laufen. Eventuell läuft er sich an diesem Level auch müde, bzw. die Aufwärtsbewegung wäre in diesem Bereich beendet. Wird der Bereich aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte es auch direkt an unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1242/44, bei 1,1252/54 und dann bei 1,1259/61 bzw. bei 1,1268/70 gehen. Unsere Anlaufziele über der 1,1268/70 wären die 1,1282/84, die 1,1295/1,1297 bzw. die 1,1305/07. Auch im Bereich der 1,1282/1,1307 könnte es zu einem Auslaufen der Bewegung kommen. Über der 1,1305/07 wären unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1314/16, bei 1,1322/24, bei 1,1331/33, und dann bei 1,1342/44 zu finden.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1205 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1200/1,1198 und dann an die 1,1191/89 gehen. Bereits im Bereich der 1,1191/98 hat das Währungspaar Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese aber nicht, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die die 1,1180/78, die 1,1168/66, die 1,1157/55, die 1,1148/46 und dann die 1,1139/37 erreichen könnten. Unter der 1,1139/37 wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1131/29, bei 1,1123/31, bei 1,1113/11 und dann bei 1,1105/03 zu finden. Bei ausgeprägter Schwäche wäre auch ein Erreichen der 1,1094/92, der 1,1087/85, der 1,1078/76 und der 1,1067/65 vorstellbar.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/aufwärts


Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 09.05.2019: USA – FED-Vorsitz Powell Rede
  • 10.05.2019: USA – Bruttoinlandsprodukt Q1
  • 14.05.2019: EUR – ZEW Konjunkturerwartung DE
  • 15.05.2019: USA – Einzelhandelsumsätze


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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

jens-chrzanowski

Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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