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Marktanalysen von Admiral Markets

DAX: Sell in May, Sell im Juni

Montag, 03.06.2019, 08:00 Uhr

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.044 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 194 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche aber 17 Punkte über dem Wochenschluss der Vorwoche. Der DAX konnte sich am Montag zunächst wieder über die 12.100 Punkte schieben, kam aber bei 12.122 Punkten schon nicht weiter. Er setzte moderat zurück und versuchte am Dienstag erneut über die 12.122 Punkte zu kommen, scheiterte aber erneut. Von hier aus ging es dann dynamisch abwärts. Der DAX eröffnete am Mittwoch unter der 12.000 Punkte-Marke und gab bis in den Bereich der 11.800 Punkte nach. Die Bullen konnten den DAX am Feiertag (Donnerstag) zwar wieder in Richtung der 11.900 Punkte schieben und diese Marke auch überwinden – die Schwäche setzte dem DAX aber in der Frühbörse zu Freitag erneut zu. Er ging vorbörslich mit einem deutlichen GAP-down in den Handel und gab in der Sitzung bis an die 11.660 Punkte nach. Hier gelang am Mittag die Stabilisierung und die Erholung bis zum späten Nachmittag. Die Bullen konnten einen Xetra-Schluss über der 11.700 Punkte-Marke formatieren und der DAX schaffte es auch, einen Wochenschluss über der 11.700 Punkte-Marke zu formatieren.

Das Wochenhoch als auch das Wochentief liegen deutlich unter dem Level der Vorwoche. Der DAX hat damit das vierte tiefere Wochenhoch ausgebildet, was nicht bullisch interpretiert werden kann. Der Wochenschluss liegt unter der 12.000 Punkte-Marke, das erste Mal wieder seit der KW13/2019. Auch in dieser Woche hat der DAX einen erneuten Wochenverlust ausgewiesen. Der zweite hintereinander und der zweitgrößte Wochenverlust in diesem Jahr. Damit hat der DAX in den letzten vier Wochen drei im Verlust abgeschlossen. Die Range lag über der der Vorwoche und über dem Jahresdurchschnitt. Stichtagsbezogen notiert der DAX gut 1.000 Punkte unter dem Level des Vorjahres.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der Leitindex mit dem Überschreiten der 12.108/10 Punkte weiter bis an die 12.118/20 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 2 Punkte überschritten. Die Einschätzung und Vermutung war aber richtig, dass es im Bereich der 12.110/20 Punkte schwer werden könnte weiter zu kommen. Dies hat sich als richtig eingestellt, dass Setup hat damit perfekt gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 11.709/07 Punkte-Marke unter maximales Anlaufziel auf der Unterseite bei 11.692/90 Punkten. Hier hat das Setup nicht optimal gegriffen.

KW22/210921/201920/201919/201918/2019
Wochenhoch12.12212.25012.31812.33812.446
Wochentief11.66011.92411.83611.95512.265
Wochenschluss11.70612.02712.19912.18412.446
Wochenergebnis-321-17215-262124
Wochen-Range462326482383181


Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 11.727/51/63/96.....11.831/43/64.....11.907/28/63
  • DAX-US: 11.668/32......11.584/48/02......11.408.....11.356/04......11.250.....11.131

daxweeksetup800-03-06-2019.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.


DAX-Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Das Chartbild hat sich in den letzten Handelstagen weiter eingetrübt. Die Bullen haben zwar zu Wochenbeginn versucht, über die EMA200 (aktuell bei 12.115 Punkten) zu kommen, aber da war der Deckel drauf. Wie erwartet ging es hier nicht weiter. Der Rücksetzer war damit logisch und konsequent. Am Dienstag ging es unter die EMA50 (aktuell bei 11.979 Punkten) und unter die EMA20 (aktuell bei 11.855 Punkten) Die EMA20 wurde zwar am Donnerstag noch einmal angelaufen, aber nicht überwunden. Am Freitag hat der DAX dann auch unser übergeordnetes Anlaufziel bei 11.660 Punkten angelaufen, konnte sich aber hier wieder etwas erholen.

Aus Bullensicht besteht erst wieder Potential, wenn die EMA20 überwunden wird. Dieser Bereich kann in unseren Augen am einfachsten dynamisch und mit Momentum überwunden werden könnte. Die nächste Durchschnittslinie (EMA50) könnte aber ein hartes Brett werden, da in diesem Bereich auch die EMA50 im Daily liegt. Das könnte es für die Bullen noch einmal schwerer machen, die 12.000 Punkte zu erreichen und zu überwinden. Denkbar ist, dass Erholungen eventuell nur bis an die 11.970/80 Punkte gehen könnten.

Scheitern die Bullen aber an der EMA20 und geht es unter die 11.660 Punkte, so könnte es auch vergleichsweise rasch an die 11.200/00 Punkte gehen. Die Bullen hätten aber im Bereich der 11.590/60 Punkte noch die Chance einen Gegenangriff zu starten. Bei einem Tagesschluss unter der 11.500 Punkte Marke wären die genannten Ziele auf der Unterseite dann die nächsten übergeordneten Anlaufziele.

Fazit: Erst über der 11.980 Punkte-Marke hätten die Bullen wieder eine Chance. Allerdings wäre dann die 12.100 Punkte-Marke (EMA200) das nächste Level was zu knacken wäre. Der Index ist daran bei seinen letzten Versuchen immer wieder gescheitert. Sollte es auf Tagesschlussbasis unter die 11.500 Punkte-Marke gehen, wäre die 11.200/00 Punkte die übergeordneten Anlaufziele auf der Unterseite. Sell („Short“) in May und go away war in diesem Jahr die richtige Strategie für den DAX – und für den Juni sieht es auch danach aus…


DAX - Das große Bild:

Die Spannungen zwischen den USA und China haben in den letzten beiden Tagen weiter zugenommen. Nachdem die USA die Zölle auf chinesische Produkte teilweise deutlich erhöht haben, haben die Chinesen ihrerseits die Zölle auf amerikanische Waren erhöht. Auch hat Peking angekündigt eine Liste von "unzuverlässigen Unternehmen" zu erstellen, die es im Umkehrschluss mit Auflagen belegen könnte. Peking hat auch angekündigt, die Ausfuhr von seltenen Erden in die USA zu beschränken. Das wäre die "nuklear option" der Chinesen, die den Amerikanern den größten Schaden zufügen könnte. Damit haben sich beide Seiten weiter hochgeschaukelt.

Nachdem die USA mit Kanada und Mexiko ein neues Freihandelsabkommen geschlossen haben, hat der US Präsident einseitig Zölle von 5% auf mexikanische Einfuhren angekündigt und damit das neue Abkommen wieder in Frage gestellt. Damit werden die Amerikaner zunehmend zu einem nicht einzuschätzenden (Handels-)Partner für den Rest der Welt.

Die Zölle werden mit einem Zeitverzug auch einen Einfluss auf die US Preise haben. Die Importe verteuern sich, was einen mittelfristigen Effekt auf die Preise und die Inflation haben wird. Am Mittwoch wird die FED die nächste Konjunktureinschätzung veröffentlichen. Wir erwarten, dass dieser Bericht zurückhaltend ausfallen wird und im Einklang zu den Einschätzungen anderer Volkswirtschaften steht, die eine konjunkturelle Abkühlung erwarten. Am Freitag werden ebenso die US Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Wir erwarten, dass sich diese im Rahmen der Prognose bewegen werden.


Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 11.700 Punkte-Marke zu etablieren. Sollten sich die Bullen durchsetzen können, so könnte der DAX dann unsere nächsten Anlaufziele bei 11.711/13, bei 11.727/29, bei 11.747/49 und dann bei 11.759/61 Punkten erreichen. Geht es über die 11.759/61 Punkte, so könnte der Index dann unsere nächsten Anlaufziele bei 11.778/79, bei 11.792/94, bei 11.804/06, bei 11.823/25, bei 11.838/40 und dann bei 11.849/51 Punkte erreichen. Kann sich der DAX bis in den Bereich der 11.849/51 Punkte erholen, so ist speziell in diesem Bereich denkbar, dass es zu Rücksetzern kommt. Eventuell läuft sich der Dax an diesem Level auch müde. Wird der Bereich mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte der Index auch direkt an unsere nächsten Anlaufmarken bei 11.868/70, bei 11.882/84, bei 11.888/90, bei 11.904/06, bei 11.911/13 und dann bei 11.927/19 bzw. bei 11.944/46 Punkten erreichen. Über der 11.944/46 Punkten wären unsere nächsten Anlaufziele bei 11.952/54, bei 11.963/65, bei 11.976/78 und dann bei 11.982/84 zu finden. Kann sich der DAX bis an die 11.978/84 Punkte schieben, so könnte es in diesem Bereich schwer werden weiter zu kommen. Denkbar ist, dass die Erholungsbewegung auch in diesem Bereich auslaufen könnte. Kann sich der Dax über die 11.982/94 Punkte schieben, so wären unsere nächsten Anlaufziele bei 12.005/07, bei 12.017/19, bei 12.035/36, bei 12.047/49 und dann bei 12.061/63 Punkten zu finden. Darüber wären unsere nächsten Anlaufziele bei 12.075/77, bei 12.085/87 und dann bei 12.093/95 Punkten zu finden.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 11.700 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer unsere Anlaufziele bei 11.688/86, bei 11.674/72, bei 11.660/58 und dann bei 11.650/48 Punkten zu finden. Kann sich der DAX bei 11.650/48 Punkten nicht erholen, so könnten weitere Rücksetzer drohen, die den Index an die 11.631/29, an die 11.621/19, an die 11.609/07, an die 11.596/94 und dann an die 11.580/78 Punkte bringen könnte. Im Bereich der 11.580/78 Punkte besteht das Potential auf Stabilisierung und Erholung. Gelingt dies nicht, so könnte der DAX weiter zurücksetzen. Anlaufziele wären dann die 11.567/65, die 11.555/53, die 11.538/36, die 11.524/22, die 11.511/09 und dann die 11.496/94 Punkte. Auch im Bereich der 11.511/494 Punkte hätte der DAX eine vergleichsweise gute Chance auf Stabilisierung und Erholung. Rutscht der Index unter die 11.496/94 Punkte könnten sich weitere Abgaben einstellen, die den Index an die 11.478/76, an die 11.465/63, an die 11.448/46, an die 11.426/24, an die 11.410/08 und dann an die 11.398/96 Punkte bringen könnten. Bei ausgeprägter Schwäche könnte der DAX auch unsere Anlaufmarken bei 11.379/77, bei 11.367/65, bei 11.356/54, bei 11.341/39, bei 11.333/31 und dann bei 11.319/17 bzw. bei 11.308/06 Punkten erreichen.


Die wichtigen Marken auf Basis unseres DAX Setup:

  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669
  • Tagesschlusskurs-Marken: 11.962 und 11.548
  • Intraday-Marken: 11.844 und 11.609
  • Die Range wäre: 16.722 bis 1.778

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 23/2019: seitwärts/aufwärts


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Handeln Sie verantwortungsvoll Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 84 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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