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Marktanalysen von Admiral Markets

DAX: Weiteres Nachgeben wahrscheinlich

Montag, 22.07.2019, 08:00 Uhr

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.347 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 153 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche, aber 20 Punkte über dem Wochenschluss am Freitagabend. Es ging am Montag gleich mit Aufnahme des Xetra-Handels über die 12.400 Punkte, allerdings konnte sich der Index hier nicht halten; die Bewegung wurde im Nachgang wieder ab verkauft. Der DAX setzte im Zuge dessen unter die 12.300 Punkte zurück, wobei die Bullen es geschafft haben, den DAX bis zum Handelsschluss wieder in Richtung der 12.400 Punkte zu schieben. Am Dienstagnachmittag wurde das Wochenhoch bei 12.465 Punkten formatiert. Die Bullen schafften es zwar den DAX bis Mittwochmittag über der 12.400 Punkte-Marke zu halten, dann übernahmen die Bären. Sie führen den Index bis Donnerstagvormittag unter die 12.200 Punkte. Die Bullen konnten den DAX zwar wieder in Richtung der 12.300 Punkte schieben, kamen aber erst am Freitag über diese Level. Zum Wochenschluss hin wurde aber wieder abverkauft, und doch schaffte es der DAX einen Wochenschluss über der 12.200 Punkte-Marke zu formatieren.

Das Wochenhoch als auch das Wochentief liegen unter dem Level der Vorwoche. Der DAX hat damit in der dritten Woche ein tieferes Hoch und ein tieferes Tief formatiert, was bärischen Charakter hat. Auch in dieser Handelswoche wurde ein erneuter Verlust ausgewiesen, allerdings war dieser geringer als in der Vorwoche. Die Range lag in etwa auf dem Niveau der Vorwoche, aber unter dem Jahresdurchschnitt. Stichtagsbezogen liegt der DAX gut 300 Punkte unter dem Level des Vorjahres.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 12.455/57 Punkte weiter bis an die 12.469/71 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde nicht ganz erreicht, das Setup hat damit nicht perfekt gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 12.207/05 Punkte nicht ganz an unser nächstes Anlaufziel bei 12.192/90 Punkten. Hier hat 1 Punkt gefehlt.

KW29/201928/201927/201926/201925/2019
Wochenhoch12.46512.59012.65412.41312.440
Wochentief12.19312.30412.48312.17411.986
Wochenschluss12.23912.32712.57612.40212.280
Wochenergebnis-88-249174122173
Wochen-Range272286171239454

Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 12.254/88....12.316/33/50/76.....12.414/38/74.....12.507/44/75
  • DAX-US: 12.227/06.....12.177/56/34......12.074/58/31/02.....11.979

daxweeksetup800-22-07-2019.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.


DAX-Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der Index konnte sich zwar zu Beginn der Handelswoche wieder über die EMA20 (aktuell bei 12.310 Punkten) schieben, er scheiterte im Nachgang, die EMA50 (aktuell bei 12.356 Punkten) zu überwinden - trotz einiger Versuche. Am Freitag ging es dann auch verbindlich unter die EMA200 (aktuell bei 12.297 Punkten) Damit hat sich das Chartbild wieder eingetrübt.

Die Bullen müssen den DAX wieder über alle Durchschnittslinien bringen, wenn sie die 12.400 Punkte bzw. das Wochenhoch der Vorwoche erreichen möchten. Die Chartmuster lassen aber die Vermutung zu, dass dies nicht allzu leicht sein wird. Die EMA200 und die EMA20 liegen vergleichsweise eng zusammen. Sollte die EMA20 die EMA200 von oben durchstoßen, wäre das ein weiterer Hinweis darauf, dass die Perspektiven auf der Oberseite aktuell beschränkt sind.

Sollten die Bullen den DAX nicht über die 12.350/60 Punkte schieben können, so besteht die Möglichkeit, dass sich weitere Abgaben einstellen könnten. Ein Tagesschluss unter der 12.200 Punkte-Marke würde diese Annahme bestätigen. Dann könnte der Index auch vergleichsweise schnell übergeordnet an die 12.000/11.980 Punkte zurücksetzen. Etabliert sich der DAX unter diesem Level könnte es übergeordnet auch bis an die 11.600 Punkte gehen.

Fazit: Der DAX könnte in der kommenden Woche weiter nachgeben. Anlaufmarken könnten übergeordnet die 12.000/11.980 Punkte sein. Die Bullen wären erst wieder im Spiel wenn sie es schaffen, den Index über die 12.350/60 Punkte zu bringen und auch darüber zu etablieren.


DAX - Das große Bild:

Am Donnerstag wird die EZB tagen und über die europäische Geldpolitik beraten. Es wird im Vorfeld schon gestreut, dass die Zentralbank, die Zinsen für die Einlagen der Banken weiter senken könnte; von -0,4 % auf -0,5 %. Deutsche Banken hat dieser negative Zins bereits über 2 Mrd. Euro gekostet, allein für das Jahr 2018.  Die EZB will die Banken damit dazu bringen mehr Kredite zu vergeben. Das bisherige Ergebnis der Niedrigzinspolitik ist ernüchternd. Die Frage ist, was die EZB noch tun muss, um die Konjunktur am Laufen zu halten und die Inflation anzuheizen.

Die US FED ist hier in einer wesentlich besseren Lage. Sie hat in der Vergangenheit die Zinsen bereits erhöht, könnte diese aber bei der nächsten Sitzung aber wieder senken. Auch in den USA bleibt die Inflation unter der gewünschten Marke von 2%, und das trotz „Vollbeschäftigung“. Der Lehre nach sollten bei Vollbeschäftigung die Löhne ansteigen und damit auch zur Preissteigerung beitragen. Dem ist bisher aber nicht so. Am Freitag wird das US BIP für das 2. Quartal 2019 veröffentlicht. Hier wird sich zeigen, ob das Wachstum in den USA unter den Zollstreitigkeiten gelitten hat.

Großbritannien erhält in der neuen Woche auch Klarheit, wie der Name des neuen Premiers lauten wird. Egal ob dieser Name Jeremy Hunt oder Boris Johnson lauten wird, beide wollen zum 31. Oktober die EU verlassen. Ein Hard Brexit steigt in der Wahrscheinlichkeit, und sollten sich mit dem neuen Regierungschef überraschende Wendungen (in welche Richtung auch immer) einstellen, können die Märkte kräftigst durchgeschüttelt werden.


Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 12.240 Punkte-Marke zu etablieren. Sollten sich die Bullen durchsetzen können, so könnte der DAX versuchen, unsere nächsten Anlaufziele bei 12.252/54, bei 12.263/65, bei 12.276/78, bei 12.285/87 und dann bei 12.296/98 bzw. bei 12.308/10 Punkte zu erreichen. Sollte sich der DAX bis an die 12.296/310 Punkte schieben können, so könnten sich speziell in diesem Bereich Rücksetzer einstellen, bzw. der DAX könnte Mühe haben, dieses Level zu überwinden. Wird der Bereich aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte es auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufmarken bei 12.320/22, bei 12.333/35, bei 12.348/50, bzw. bei 12.358/60 Punkte gehen. Auch im Bereich der 12.358/60 Punkte könnte der DAX Mühe haben weiter zu kommen. Schafft er es diese Marke zu überwinden, könnte er auch unsere Anlaufmarken bei 12.366/68, bei 12.379/81, bei 12.392/94, bei 12.402/04, bei 12.414/16, bei 12.425/27, bei 12.442/44 und dann bei 12.450/52 Punkten anlaufen. Über der 12.450/52 Punkte Marke wären unsere nächsten Anlaufziele bei 12.469/71, bei 12.489/91, bei 12.505/07, bei 12.519/21, bei 12.535/37, bei 12.550/52 und dann bei 12.565/67 Punkten zu finden.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 12.240 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer unsere Anlaufziele bei 12.229/27, bei 12.207/05, bei 12.192/90 und dann bei 12.187/85 Punkten erreichen. Im Bereich der 12.192/85 Punkte hätte der DAX vergleichsweise gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese nicht, so könnte der DAX dann unsere Anlaufziele bei 12.168/66, bei 12.153/51, bei 12.140/38, bei 12.125/23, bei 12.110/08 und dann bei 12.092/90 Punkten erreichen. Unter der 12.092/90 Punkte Marke wären unsere nächsten Anlaufziele bei 12.078/76, bei 12.067/65, bei 12.049/47, bei 12.032/30, bei 12.017/17 und dann bei 12.007/05 bzw. bei 11.982/80 Punkten zu finden.


Die wichtigen Marken auf Basis unseres DAX Setup:

  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669
  • Tagesschlusskurs-Marken: 12.515 und 12.073
  • Intraday-Marken: 12.334 und 12.108
  • Die Range wäre: 16.722 bis 1.778

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 30/2019: seitwärts/abwärts


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Handeln Sie verantwortungsvoll Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 84 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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