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Marktanalysen von Admiral Markets

EURUSD Analyse: Anleger erwarten Zinssenkung

Mittwoch, 10.07.2019, 13:00 Uhr

Die Anleger warten auf ein Zeichen der FED was die kurzfristige Geldpolitik angeht. Nachdem es zunächst so ausgesehen hat, als ob es zeitnah zu einer Zinssenkung kommen könnte, schwinden die Hoffnungen der Anleger zunehmend. Am Mittwoch wird sich der FED Chef vor einer Anhörung zur US Geldpolitik äußern. Nachdem die letzten Wirtschaftsdaten nicht allzu schlecht ausgefallen sind, könnte sich die Zentralbank doch etwas mehr Zeit für den nächsten Zinsschritt lassen. Das würde allerdings nicht der Erwartungshaltung der Anleger entsprechen.

Ende des Monats wird der neue britische Premierminister ernannt. Aktuell deutet alles auf Boris Johnson hin. Sollte er neuer Premierminister werden, so hat er bereits angekündigt den Austritt des Landes auf jeden Fall am 31.10.2019 zu vollziehen. In der Zwischenzeit will er den Vertrag mit der EU erneut aufschnüren und neu verhandeln. So sehr sich viele Länder die Briten in der EUR wünschen, so sehr ärgern sich viele Länder mittlerweile über die Hängepartie. Die Bereitschaft noch einmal neu zu verhandeln ist in der EU ausgesprochen gering ausgeprägt. Ob die Briten dann wirklich am 31.10.2019 austreten, gilt allerdings auch nicht als ausgemacht. Die EU hat aber verdeutlicht, dass sie einer weiteren Verschiebung nicht zustimmen wird. Stand der Dinge heute.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusdweekly_10_07_2019_am_800.jpg


Rückblick (03.07.2019 – 09.07.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1289 und damit 74 Pips unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR versuchte am Mittwochnachmittag nach Norden auszubrechen, kam aber nicht weit. Bereits bei 1,1311 war die Aufwärtsbewegung zu Ende. Bis Freitagmorgen ging es in einer engen Box seitwärts. Der EUR fiel dann am Freitag dynamisch zurück. Es ging im Zuge dessen bis an die 1,1207. Erst hier gelang die Stabilisierung. Zu Wochenbeginn konnte sich der EUR nicht weiter erholen. Er pendelte in einer engen Box seitwärts. Am Dienstagnachmittag ging es dann unter die 1,1200. Im Dunstkreis dieser Marke etablierte er sich dann.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum liegt deutlich unter dem Level der Vorperiode. Der EUR hat es mit einer Impulsbewegung knapp über die 1,1300 geschafft, weiter aber auch nicht. Es ging dann postwendend wieder unter diese Marke. Das Tief im Betrachtungszeitraum lag zum einen unter dem Level der Vorperiode, aber auch unter der 1,1200. Der Wochenschluss lag deutlich unter dem Wochenschluss der Vorwoche. Die Range war mit 118 Pips vergleichbar wie fünf Handelstage zuvor.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1300/02 weiter bis an die 1,1309/11 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde exakt getroffen. Wir waren der Meinung, dass es im Bereich der 1,1300/02 schwer werden würde weiter zu kommen. Diese Erwartung hat sich auch so realisiert. Damit hat das Setup auf der Oberseite perfekt gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1200/1,1198 weiter bis an die 1,1188/86 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde aber vergleichsweise deutlich verfehlt.

  • Wochenhoch*: 1,1311 Vorwoche 1,1393
  • Wochentief*: 1,1193 Vorwoche 1,1280
  • Wochenschluss: 1,1225 Vorwoche 1,1368
  • Wochen-Range*: 118 Pips Vorwoche: 113 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1349/71/98.....1,1414/24....1,1516/66/72.....1,1602/58
  • EUR/USD-US: 1,1202.....1,1193/78/54/23/04.....1,1088/27....1,0955


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1424 und 1,1157
  • Intraday-Marken: 1,1334 und 1,1203
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR ist in den letzten Handelstagen wieder deutlich unter alle wesentlichen Durchschnittslinien gefallen. Damit hat sich das Chartbild wieder eingetrübt. Die Aufwärtsbewegung an die 1,1412 vor zwei Wochen könnte damit ein klassischer Fehlausbruch gewesen sein. Der EUR hat es in den letzten Handelstagen nicht mehr geschafft, sich an die EMA20 (aktuell bei 1,1221) zu schieben. Diese Durchschnittslinie muss der EUR zunächst überschreiten, um dann Perspektive zu haben, an die EMA200 (aktuell bei 1,1264) bzw. an die EMA50 (aktuell bei 1,1273) zu laufen. Aufhellen würde sich das Chartbild erst mit einem Tagesschluss über der EMA50.

Sollte sich weitere Schwäche einstellen, so könnte er EUR übergeordnet bis an die 1,1100 und dann weiter an die 1,1050 laufen.

Fazit: Der EUR muss wieder über die EMA200/50 um weiteres Potential auf der Oberseite zu realisieren. Solange er unter diesen Durchschnittslinie notiert, könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die übergeordnet bis an die 1,1100 bzw. an die 1,1050 gehen könnten.


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1205 zu halten. Sollte dies gelingen, so könnte er versuchen, unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1210/12 und dann bei 1,1220/22 zu erreichen. Denkbar ist, dass es bereits hier schwer werden könnte weiter zu kommen. Wird das Level aber mit Dynamik und mit Momentum erreicht, so könnte der EUR auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1230/32, bei 1,1235/37, bei 1,1244/46, bei 1,1251/53 und dann bei 1,1263/65 bzw. an die 1,1269/71 laufen. Sollte es der EUR bis an die 1,1263/71 schaffen, so könnten sich speziell hier Rücksetzer einstellen, bzw. die Aufwärtsbewegung könnte hier auch beendet sein. Geht es aber über die 1,1269/71, so könnte der EUR unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1281/83, bei 1,1292/94 und dann bei 1,1300/02 erreichen. Kommt es hier zu keinen Rücksetzern, so wären unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1309/11, bei 1,1321/23, bei 1,1331/33, bei 1,1342/44, bei 1,1350/52 und dann bei 1,1361/63 zu finden. Über der 1,1361/63 könnte er dann unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1373/75, bei 1,1387/89, bei 1,1395/97 und dann bei 1,1404/06 erreichen. Kommt es hier zu keinen Rücksetzern, so könnte der EUR auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1413/15, bei 1,1421/23, bei 1,1430/32, bei 1,1441/43 und dann bei 1,1449/51 laufen.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1205 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1200/1,1198, an die 1,1188/86, an die 1,1177/75, an die 1,1169/67, an die 1,1156/54 und dann an die 1,1146/44 gehen. Rutscht der EUR unter die 1,1146/44, so könnte es dann an unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1137/35, bei 1,1130/28, bei 1,1120/18 und dann an die 1,1112/10 bzw. an die 1,1103/01 gehen. Bei ausgesprochener Schwäche wäre auch ein Erreichen unserer Anlaufziele bei 1,1095/93, bei 1,1088/86, bei 1,1071/69 und bei 1,1160/58 denkbar.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/abwärts


Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 11.07.2019: EU – EZB-Sitzungsprotokoll
  • 11.07.2019: USA – FED-Vorsitzende Powell spricht
  • 12.07.2019: USA –Geldpolitischer Bericht
  • 16.07.2019: USA –Einzelhandelsumsätze


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Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

jens-chrzanowski

Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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