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19:30 US: Fed, Rede von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari (2019 nicht stimmberechtigt im FOMC) an der University of Wisconsin-La Crosse
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Marktanalysen von Admiral Markets

Führt Boris Johnson Großbritannien in den harten Brexit?

Mittwoch, 31.07.2019, 14:06 Uhr

Am Mittwoch wird die FED tagen. Diesem Ereignis sehen die Anleger entgegen. Es wird fest von einer Zinssenkung ausgegangen, wobei die Erwartung bei mindestens 0,25 Prozentpunkten liegt. Einige Anleger gehen sogar von einem noch größeren Zinsschritt aus. Eine Zinssenkung lässt sich aktuell aus der schwachen Preissteigerung ableiten. Die US Wirtschaft hat sich im 2. Quartal etwas abgeschwächt, was aber allgemein erwartet wurde. Wesentlich wird sein, was die FED in die mittelfristigen Perspektiven schreibt. Diese haben im Zweifel einen noch höheren Einfluss auf die Währungspaare. Sollte sie weitere Zinsschritte in diesem Jahr in Aussicht stellen, so dürfte dies eine deutlichere Auswirkung auf den EUR/USD haben.

Lange wurde nicht mehr über den Brexit geschrieben, so langsam aber sicher rückt er wieder in den Fokus. Die Chancen für einen Austritt ohne Abkommen sind gestiegen. Nachdem der britische Premierminister den Vertrag wieder aufschnüren und neu verhandeln möchte, die EU dies aber ablehnt, scheint es mit Vollgas auf ein Ausscheiden ohne Abkommen hinaus zu laufen. Ob es dazu kommt bleibt abzuwarten. Die Briten gehen aber höchst leichtfertig mit dem wertvollsten Gut um, was sie im Moment haben, und das ist Zeit.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

Rückblick (24.07.2019 – 30.07.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1157 und damit ca. 60 Pips unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR bewegte sich übergeordnet bis Donnerstag in einer engen Box seitwärts. Im Rahmen der EZB Sitzung und PK kam es dann am Nachmittag zu einer erhöhten Vola. Der EUR fiel zunächst an die 1,1101, um dann an die 1,1188 zu steigen. Von hier aus ging es dann wieder zurück in den Bereich der 1,1150. Am Freitag setzte der EUR etwas zurück, konnte sich aber über der 1,1110 halten und auch einen Wochenschluss über der 1,1120 formatieren. Zu Wochenbeginn konnte sich der EUR nach einem kleinen Rücksetzer am Montag etwas erholen. Es ging im Zuge dessen aber nur moderat aufwärts.

Das Hoch als auch das Tief im Betrachtungszeitraum liegen unter dem Level der Vorperiode. Der EUR hat es nicht geschafft, sich erneut über die 1,1200 zu schieben, er hat diese Marke überhaupt nicht erreicht. Gleichzeitig ging es fast an die 1,1100. Dieses Level wurde bereits mehrmals angesteuert, der EUR konnte immer rechtzeitig drehen. Die Range lag mit 80 Pips deutlich unter der Range der Vorperiode und auch unter dem Jahresdurchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1175/77 weiter bis an die 1,1186/88 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde exakt getroffen, das Setup hat damit perfekt gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1112/10 ebenfalls an unser nächstes Anlaufziel bei 1,1103/01. Damit hat das Setup auch auf der Unterseite perfekt gegriffen.

  • Wochenhoch*: 1,1188 Vorwoche 1,1281
  • Wochentief*: 1,1108 Vorwoche 1,1146
  • Wochenschluss: 1,1124 Vorwoche 1,1203
  • Wochen-Range*: 80 Pips Vorwoche: 35 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1196.....1,1248/79....1,1329/72.....1,1404/24....1,1516/66/72
  • EUR/USD-US: 1,1142/23/04.....1,1088/27....1,0955


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,2555 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1279 und 1,0943
  • Intraday-Marken: 1,1183 und 1,1025
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR konnte sich zu Wochenbeginn wieder über die EMA20 (aktuell bei 1,1141) schieben und mittlerweile auch etablieren. Dass nächste Anlauflevel könnte die EMA50 (aktuell bei 1,1163) sein. Schafft der EUR, sich über diese Durchschnittslinie zu schieben, könnte sich eine größere Erholung einstellen, die bis an die EMA200 (aktuell bei 1,1248) gehen. Das wäre übergeordnet der Bereich, den der EUR im Rahmen von Erholungen anlaufen könnte. An der EMA200 ist er in diesem Handelsmonat bereits mehrmals gescheitert. Überwinden könnte er diese Linie am einfachsten mit einer dynamischen Impulsbewegung.

Sollte es aber wieder unter die EMA20 gehen, so könnte es an das Jahrestief und dann auch übergeordnet weiter bis an die 1,1050/00 bzw. an die 1,0948 gehen.

Fazit: Schafft es der EUR sich über die EMA50 zu schieben, so könnten weitere Erholungen bis an die EMA200 gehen. Rutscht der EUR unter die EMA 20 so könnten sich auch Rücksetzer unter die 1,1100 einstellen.


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1155 zu halten. Sollte dies gelingen, so könnte er versuchen, unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1161/63 zu erreichen. Bereits hier könnte der EUR Schwierigkeiten haben, weiter zu laufen. Denkbar ist, dass er dieses Level zunächst nicht überschreiten kann. Schafft er es, so könnte es weiter an unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1175/77, bei 1,1186/88 bzw. bei 1,1195/97 gehen. Kann sich der EUR über die 1,1195/97 schieben, so könnte er dann unsere Anlaufziele bei 1,1203/05, bei 1,1213/15 und dann bei 1,1222/24 erreichen. Über der 1,1222/24 wären unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1229/31, bei 1,1239/41 und dann bei 1,1246/48 zu finden. Bei ausgeprägter Aufwärtsdynamik wäre auch ein Erreichen der 1,1253/55, der 1,1263/65, der 1,1274/76 bzw. der 1,1281/83 denkbar.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1155 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1144/42 gehen. Rutscht der EUR unter die 1,1144/42, so könnte es dann an unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1137/35, bei 1,1131/29, bei 1,1120/18 und dann an die 1,1112/10 bzw. an die 1,1103/01 gehen. Bei ausgesprochener Schwäche wäre auch ein Erreichen unserer Anlaufziele bei 1,1095/93, bei 1,1088/86, bei 1,1071/69 und bei 1,1163/61 bzw. bei 1,1055/53 denkbar.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/aufwärts


Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 31.07.2019: USA – ISM Einkaufsmanagerindex
  • 02.08.2019: USA – Non-Farm Payrolls
  • 06.08.2019: USA – JOLTS-Stellenangebote


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Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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jens-chrzanowski

Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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