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Marktanalysen von Admiral Markets

DAX: Die Bären drücken

Montag, 05.08.2019, 08:00 Uhr

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.390 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 134 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche, aber 42 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Der DAX konnte sich am Montagnachmittag etwas nach oben schieben, kam aber bei 12.475 Punkten nicht weiter. Von hier aus ging es dann moderat zurück. Am Dienstag setzte eine dynamische Abwärtsbewegung ein, die den DAX bis knapp unter die 12.120 Punkte brachte. Von hier aus konnte sich der Index etwas erholen. Es ging bis Donnerstagabend bis an die 26.260 Punkte. Von hier aus stellten sich erneute Abgaben ein, die den DAX bis Freitagnachmittag an die 11.835 Punkte brachten. Erst hier gelang die Stabilisierung und eine leichte Erholung.

Das Wochenhoch liegt unter dem Level der Vorwoche, das Wochentief ebenfalls. Der DAX hat einen Wochenschluss unter der 12.000 Punkte-Marke formatiert: dies ist der tiefste Wochenschluss seit der Kalenderwoche 22/2019. Nach einem kleinen Wochengewinn in der Vorwoche steht in dieser Woche wieder ein deutlicher Verlust auf dem Zettel. Die Range war die höchste in diesem Jahr. Stichtags-bezogen notiert der DAX ca. 730 Punkte unter dem Level des Vorjahres.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 12.450/52 Punkte weiter bis zu unserem nächsten Anlaufziel bei 12.469/71 Punkten laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde überschritten, das Setup hat damit nicht perfekt gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 12.110/08 Punkte deutlich unter unser maximales Anlaufziel bei 12.092/90 Punkten. Hier hat das Setup nicht gepasst.

KW31/201930/201929/201928/201927/2019
Wochenhoch12.47512.60112.46512.59012.654
Wochentief11.83512.23212.19312.30412.483
Wochenschluss11.90912.43212.23912.32712.576
Wochenergebnis-523151-88-249174
Wochen-Range640369272286171


Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 11..947/69/74.....12.008/26/52/79....12.115/49/94
  • DAX-US: 11.917/00.....11.885/51.....11.741/34.....11.661

daxweeksetup800-05-08-2019.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.


DAX-Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der DAX ist unter alle wesentlichen Durchschnittslinien gefallen. Sollte sich der DAX zu Wochenbeginn stabilisieren, so könnte sich eine Erholung bis an die EMA20 (aktuell bei 12.095 Punkten) einstellen. Darüber warten dann die EMA50 (aktuell bei 12.306 Punkten) und die EMA200 (aktuell bei 12.365 Punkten). Aufhellen würde sich das Chartbild erst mit einem Tagesschluss über der 12.340 Punkte-Marke.

Sollten die Bären aber weiter drücken können und der DAX zwei rote Kerzen hintereinander unter der 11.900 Punkte-Marke ausbilden, so wäre dies sehr bärisch zu interpretieren. Dann könnten sich weiter Abgaben einstellen, die übergeordnet bis an die 11.400/250 Punkte laufen könnten.

Fazit: (Kurzfristige) Erholungen könnten in der kommenden Handelswoche bis in den Bereich der EMA20 gehen. Darüber wäre dann Platz bis an die 12.305/10 bzw. bis an die 12.365 Punkte. Setzen sich die Bären durch könnte es weiter abwärts gehen, wobei die 11.400/250 Punkte denkbare übergeordnete Anlaufziele sein könnten.


DAX - Das große Bild:

Die Diskussion um neue US Strafzölle auf chinesische Produkte hat die Märkte in der vergangenen Handelswoche beschäftigt. Der US Präsident hat diese per 01.09.2019 in Aussicht gestellt. Ziel ist es, Druck auf die chinesische Regierung auszuüben. Dass die Chinesen ihrerseits entsprechend reagieren kann als sicher angenommen werden. Es gilt mittlerweile ebenfalls als gesichert, dass die Zölle mit Zeitverzug auch beim amerikanischen Verbraucher ankommen werden. Damit könnte die FED ihrem Ziel aber nahe kommen, die Inflation in Richtung des Zielkorridors zu schieben. Sollte es deutlich darüber hinausgehen, wären die nächsten Zinsschritte fällig.

Die deutschen Staatsanleihen werfen aktuell keine Rendite ab. Vielmehr bekommt der Staat Geld dafür, dass er Schulden macht. Mit der Niedrigzinspolitik der EZB hat der deutsche Staat in den letzten Jahren sehr gut leben können. Er hat nicht nur Umschuldungen in niedrig-verzinsliche Anleihen vornehmen können, er hat auch Schulden tilgen können. Die andere Seite der Medaille ist, wenn man es zugespitzt ausdrücken mag, dass die deutschen Sparer still und leise „enteignet“ werden. Ihre Spareinlagen finden keine Verzinsung mehr. Auch dies mit ein Grund, warum die Immobilienpreise und Börsenindizes in den letzten Jahren so zugelegt haben (DAX Performance auf 5 Jahressicht + 28 Prozent und auf 10 Jahre + 122 Prozent !).

In gut drei Monaten soll der britische Austritt aus der EU vollzogen sein, mit oder ohne Vertrag. Jeden Tag kommen aus der britischen Wirtschaft neue Meldungen und Ankündigungen, welche Konsequenzen dies auf die britische Wirtschaft haben könnte. Da die Mehrheit der Tories auf nur eine Stimme geschrumpft ist, bleibt abzuwarten, ob es wirklich zu einem Austritt ohne Vertrag kommt. Denkbar ist eine weitere Verschiebung des Austrittstermins. In der EU schwindet aber die Bereitschaft, den Termin immer weiter nach hinten zu schieben. Die Briten wollen keinen Austritt ohne Vertrag, akzeptieren aber auf der anderen Seite nicht das Verhandlungsergebnis.


Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 11.900 Punkte-Marke zu etablieren. Sollten sich die Bullen durchsetzen können, so könnte der DAX versuchen, unsere nächsten Anlaufziele bei 11.918/20, bei 11.936/38, bei 11.949/51 bzw. bei 11.961/63 Punkten zu erreichen. Kann sich der DAX über die 11.961/63 Punkte schieben, so könnte er dann unsere Anlaufziele bei 11.977/79, bei 11.982/84, bei 11.993/95 und dann bei 12.003/05 Punkten erreichen. Über der 12.003/05 Punkt- Marke wären unsere nächsten Anlaufziele bei 12.017/19, bei 12.029/31, bei 12.047/49 und dann bei 12.060/62 Punkten zu finden. Kann sich der DAX über die 12.060/62 Punkte schieben, so könnte er dann unsere Anlaufmarken bei 12.078/80 und dann bei 12.091/93 Punkten erreichen. Vorstellbar ist, dass es im Bereich der 12.080/93 Punkten zunächst schwer werden könnte weiter zu laufen. Wird das Level aber mit Momentum und Dynamik erreicht, so könnte der Index auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufziele bei 12.107/09, bei 12.118/20, bei 12.136/38, bei 12.147/49, bei 12.158/60 und dann bei 12.174/76 Punkte laufen. Kommt er hier zu keinen Rücksetzern, könnte der DAX unsere nächsten Anlaufmarken bei 12.189/91, bei 12.203/05, bei 12.220/22, bei 12.238/40, bei 12.251/53 und dann bei 12.272/74 Punkten erreichen.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 12.900 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer unsere Anlaufziele bei 11.888/86, bei 12.870/68, bei 12.855/53, bei 12.843/41 und dann bei 12.835/33 Punkten erreichen. Geht es unter die 12.835/33 Punkte, so könnte der DAX unsere nächsten Anlaufziele bei 12.824/22, bei 12.811/09, bei 12.797/95, bei 12.784/82, bei 12.771/69 und dann bei 12.752/50 Punkten erreichen. Unter der 12.752/50 Punkte-Marke wären unsere nächsten Anlaufziele bei 12.739/37, bei 12.727/25, bei 12.717/15, bei 12.706/04, bei 11.697/95, bei 11.678/76 und dann bei 11.666/64 Punkten zu finden.


Die wichtigen Marken auf Basis unseres DAX Setup:

  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669
  • Tagesschlusskurs-Marken: 12.154 und 11.541
  • Intraday-Marken: 12.030 und 11.722
  • Die Range wäre: 16.722 bis 1.778

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 32/2019: seitwärts/ aufwärts(kurzfristig)


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Handeln Sie verantwortungsvoll Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 84 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

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Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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