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Marktanalysen von Admiral Markets

Eskalation im Handelsstreit?

Mittwoch, 07.08.2019, 13:00 Uhr

Die Märkte sind in den letzten Handelstagen erneut unter dem Eindruck der Zollstreitigkeiten der USA mit China gestanden. Nach wie vor ist es, trotz einiger Tweets, nicht so, dass sich beide Seiten annähern könnten. Vielmehr wurde eine erneute Drohkulisse mit neuen Zollauflagen aufgebaut worden. Die Chinesen ihrerseits haben sofort reagiert, indem Sie auf Landwirtschaftsprodukte aus den USA verzichten. Zudem ist die chinesische Währung unter Druck geraten, was die Amerikaner gleich als Währungskrieg interpretiert haben. Der Fokus des amerikanischen Präsidenten liegt auf der amerikanischen Wirtschaft. Boomt diese, so wäre dies, aus seinen Augen, hilfreich die nächsten Wahlen zu gewinnen.

Auch der Brexit wirft wieder einen Schatten voraus. Die Briten werden - Status heute - wohl ohne Vertrag aus der EU ausscheiden, was kurzfristig zu einer weiteren Eintrübung der Konjunktur beitragen könnte. Welchen Einfluss der Austritt ohne Vertrag auf die EU hat ist schwer abzuschätzen. Die Briten werden aller Voraussicht nach in einer deutlich schlechteren Position sein, auch wenn dies von einigen Akteuren als unrichtig dargestellt wird.


Nun aber zu unserer Technischen Analyse:eurusdweekly_07_08_2019_am_800.jpg


Rückblick (31.07.2019 – 06.08.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1157 und damit auf dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR konnte sich bis Mittwochabend über der 1,1120 halten, gab dann aber dynamisch bis an die 1,1060 nach. Nach einer Konsolidierung kam es am Donnerstagmorgen zu weiteren Abgaben. Diese führten den EUR bis an die 1,1027, wo ein neues Jahrestief formatiert wurde. Am Donnerstagnachmittag konnte sich der EUR dann wieder leicht erholen. Es ging bis an die 1,1100, die aber erst am Freitag verbindlich überwunden werden konnten. Zu Wochenbeginn setzte sich weiterer Kaufdruck durch. Der EUR konnte sich bis Montagabend über die 1,1200 schieben und sich im Nachgang im Dunstkreis dieser Marke festsetzen.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum liegt deutlich über dem Level der Vorperiode. Der EUR konnte über die 1,1200 laufen hat sich aber noch nicht verbindlich über dieser Marke festsetzen können. Auf der anderen Seite wurde in der letzten Handelswoche ein neues Jahrestief deutlich unter der 1,1100 formatiert. Der Wochenschluss lag über der 1,1100, aber unter dem Niveau der Vorperiode. Die Range war mit 192 Pips deutlich größer als im letzten Betrachtungszeitraum und lag auch über dem Jahresdurchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1213/15 weiter bis an die 1,1222/24 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde jedoch nicht erreicht, das Setup hat damit nicht gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1063/61 deutlich unter unser maximales Anlaufziel auf der Unterseite bei 1,1055/53. Damit hat das Setup nicht gepasst.

  • Wochenhoch*: 1,1219 Vorwoche 1,1188
  • Wochentief*: 1,1027 Vorwoche 1,1108
  • Wochenschluss: 1,1106 Vorwoche 1,1124
  • Wochen-Range*: 192 Pips Vorwoche: 180 Pips


Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1246/53/66....1,1308/72.....1,1404....1,1566/72
  • EUR/USD-US: 1,1176/25....1,1074/56/22.....1,0989/55....1,0895/49


Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,2555 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1279 und 1,0943
  • Intraday-Marken: 1,1183 und 1,1025
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR konnte über die EMA20 (aktuell bei 1,1166) als auch über die EMA50 (aktuell bei 1,1137) schieben und etablieren. Das nächste übergeordnete Anlaufziel wäre die EMA200 (aktuell bei 1,1234). An dieser Linie ist der EUR aber in der Vergangenheit öfters gescheitert, bzw. es ging nicht wesentlich darüber. Somit sollte dieses Level im Auge behalten werden. Es geht nicht nur darum, diese Durchschnittslinie anzulaufen, sondern auch überzeugend zu überwinden. Ob der EUR das schafft bleibt abzuwarten. Sollte der EUR es schaffen, diese Linie hinter sich zu lassen, könnte die Bewegung bis in den Beriech der 1,1280/1,1300 gehen.

Rücksetzer könnten bis an die EMA50/20 gehen. Darunter wäre das JT das nächste übergeordnete Anlaufziel.

Fazit: Der EUR muss über die EMA200, um weiteres Potential auf der Oberseite zu haben. Gelingt das nicht, wären die EMA50/20 bzw. das JT die übergeordneten Anlaufziele auf der Unterseite.


Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1200 zu halten. Sollte dies gelingen, so könnte er versuchen, unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1213/15, bei 1,1222/24 und dann bei 1,1232/34 bzw. bei 1,1237/39 zu erreichen. Kann sich der EUR bis an die 1,1232/39 schieben, so könnte er sich in diesem Bereich schwer tun weiter zu kommen. Denkbar ist, dass er eine ganze Zeit braucht, dieses Level zu überwinden. Eventuell ist die Aufwärtsbewegung hier auch beendet. Wird das Level aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte es auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1246/48, bei 1,1253/55, bei 1,1263/65, bei 1,1274/76 bzw. bei 1,1281/83 gehen. Über der 1,1281/83 wären unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1292/94, bei 1,1301/03, bei 1,1311/13 und dann bei 1,1322/24 zu finden.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1200 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1190/88, an die 1,1177/75, an die 1,1169/67 und dann an die 1,1156/64 gehen. Unter der 1,1156/64 wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1144/42, bei 1,1137/35, bei 1,1131/29, bei 1,1120/18 und dann an die 1,1112/10 bzw. an die 1,1103/01 zu finden. Bei ausgesprochener Schwäche wäre auch ein Erreichen unserer Anlaufziele bei 1,1095/93, bei 1,1088/86, bei 1,1071/69 und bei 1,1063/61 bzw. bei 1,1055/53 denkbar.


Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/aufwärts


Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 09.08.2019: USA – Erzeugerpreisindex
  • 13.08.2019: EUR – ZEW-Konjunkturerwartung DE
  • 14.08.2019: EUR – Bruttoinlandsprodukt DE


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Handeln Sie verantwortungsvoll Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 84 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

jens-chrzanowski

Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

Dabei wird im Besonderen auf die Entwicklung des Dax und des EUR/USD – Kurspaares eingegangen.

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