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Marktanalysen von Admiral Markets

DAX Analyse: Kein weiterkommen

Montag, 30.09.2019, 08:02 Uhr

Chartanalyse, Wochenausblick und Setups für den deutschen Leitindex DAX – für aktive Trader

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.436 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 70 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche und 32 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Der Index gab am Montagmorgen zunächst dynamisch nach. Erst bei 12.262 Punkten konnte er sich stabilisieren und bis zum Abend sukzessiver erholen. Am Dienstag wurde die gesamte Erholung aber wieder ab verkauft. Der DAX setzte bis in den Bereich der 12.220 Punkte zurück. Erst hier gelang am Abend die Stabilisierung, aber keine wirkliche Erholung. Am Mittwoch erfolgte dann der nächste Rücksetzer, der bis in den Bereich der 12.140 Punkte ging. Er hier konnte sich der DAX nach einer längeren Konsolidierung stabilisieren und dann auch erholen. Diese Erholung setzte sich dann am Donnerstag und am Freitag fort. Der Index schaffte es sich am Freitag bis in den Bereich der 12.400 Punkte zu schieben. Er konnte sich aber nicht in diesem Umfeld festsetzen. Am Freitagnachmittag kam es wieder zu Abgaben, die den DAX zurück in den Bereich der 12.330 Punkte brachten.

Das Wochenhoch lag unter dem Level der Vorwoche. Das Wochentief ebenso. Der DAX konnte zwar ein Hoch über der 12.440 Punkte-Marke formatieren, schaffte es aber nicht, sich über diesem Level festzusetzen. Der Wochenschluss liegt unter dem Niveau der Vorwoche. Der Index hat damit einen erneuten Wochenverlust ausgewiesen, wenn auch einen kleinen. Die Range war deutlich höher als in der Woche zuvor, lag aber noch unter dem Jahresdurchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 12.433/35 Punkte weiter bis an die 12.440/42 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde exakt getroffen, das Setup hat damit perfekt gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 12.157/55 Punkte nicht ganz an unsere nächste Anlaufmarke bei 12.139/37 Punkten. Hier hat ein Punkt gefehlt.

KW39/201938/201937/201936/201935/2019
Wochenhoch12.44112.49112.49612.20611.988
Wochentief12.14012.30112.17811.86611.487
Wochenschluss12.32912.40412.45412.17311.995
Wochenergebnis-75-50281218419
Wochen-Range301190318340501


Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 12.337/51/68/91.....12.409/23/32/55/67/87.....12.508/32/44.....12.609
  • DAX-US: 12.295/68/59/31/13.......12.186/51/13......12.053/02

daxweeksetup800-30-09-2019.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.


Die wichtigsten Marken auf Basis unseres Setups:

  • Intraday-Marke 12.461 und 12.324
  • Tagesschlussmarken 12.507 und 12.109
  • Break1 Bull (Wochenschluss) 12.674
  • Break2 Bull (MoSchluss) 13.135
  • Boxbereich 13.790 bis 6.669
  • Zyklische Bewegungen 2020 – 2033
  • Range 16.722 bis 1.778


DAX-Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der DAX konnte sich zur Wochenmitte wieder über die EMA20 (aktuell bei 12.277 Punkten) schieben und dort auch festsetzen. Am Freitag gelang auch der Move über die EMA50 (aktuell bei 12.349 Punkten) - er konnte sich aber nicht über dieser Durchschnittslinie festsetzen. Für die kommende Woche bedeutet dies, dass die Bullen den Index zunächst über die EMA50 schieben und etablieren müssen. Sollten Sie das schaffen, könnte es dann weiter bis an den Abwärtskanal bei 12.430 Punkten gehen. An diesem Kanal ist der Dax in den vergangenen Handelswochen bereits mehrmals gescheitert. Denkbar ist, dass eine Aufwärtsbewegung in diesem Bereich auslaufen könnte. Wird der Bereich aber mit Momentum und Dynamik angelaufen, so könnte es auch weiter an die 12.480/500 und dann übergeordnet an die 12.600/750 Punkte gehen.

Fällt der DAX aber unter die EMA20 so könnte erneut unter die 12.200 Punkte gehen. Ein Tagesschluss unter der 12.270 Punkte-Marke würde das Chartbild deutlich eintrüben.

Fazit: Der DAX kommt aktuell nicht wirklich weiter. Zwar stützt aktuell die EMA20, der DAX muss aber über die EMA50 und dann über den Abwärtskanal. Erst darüber wäre der Weg die 12.500 bzw. übergeordnet an die 12.600/750 Punkte frei.

  • Einschätzung kurzfristiges Chartbild: neutral
  • Einschätzung übergeordnetes Chartbild: bullisch


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DAX - Das große Bild:

Je näher der 31.10. kommt, desto präsenter wird die Berichterstattung zum Thema Brexit. Dass es innerhalb der nächsten gut 4 Wochen zu einer Einigung im britischen Parlament kommt ist mehr als unwahrscheinlich. Zudem muss zum nächsten EU Gipfel ein Schreiben der Briten vorliegen, dass um einen erneuten Aufschub des Brexits bittet. Ob das eingereicht wird muss abgewartet werden. Fakt ist, dass der britische Premier den Willen des Volkes umsetzen will, aus der EU auszuscheiden - notfalls auch ohne Vertrag. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Szenario eintritt, also ein Austritt ohne Vertrag, wird von Tag zu Tag wahrscheinlicher. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass das britische Parlament tief zerstritten ist. Wahrscheinlich wird sich an diesem Status quo auch in Jahren nichts verändern. Auf europäischer Seite ist das Missfallen inzwischen unübersehbar. Damit ist nicht gesagt, dass alle Länder der EU einer weiteren Verschiebung zustimmen werden.

Donnerstag bleiben die deutschen Börsen aufgrund des Nationalfeiertages geschlossen; traditionell sollte es damit auch am Freitag einen dünnen Handel geben, da viele Marktteilnehmer ein sehr langes, freies Wochenende bilden.

Am Freitag werden die US Arbeitsmarktdaten für September veröffentlicht. Wir erwarten, dass diese Daten keine größeren Überraschungen beinhalten. Wir erwarten, dass der US Arbeitsmarkt nach wie vor robust ist und dass sich die Arbeitslosigkeit in den USA weiterhin unter der 4 Prozent-Marke bewegen wird.


Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 12.330 Punkte-Marke zu etablieren. Sollten sich die Bullen durchsetzen können, so könnte der DAX versuchen, unsere nächsten Anlaufziele bei 12.342/44, bei 12.349/51 Punkten zu erreichen. Kann er sich über die 12.349/51 Punkte-Marke schieben, so könnte er dann unsere Anlaufziele bei 12.366/67, bei 12.374/76, bei 12.382/84, bei 12.395/97, bei 12.404/06, bei 12.411/13, 12.422/24 und dann bei 12.429/31 Punkten anlaufen. Kann sich der Index bis in den Bereich der 12.422/32 Punkte schieben, so könnten sich speziell hier Rücksetzer einstellen, bzw. die Aufwärtsbewegung könnte hier auch beendet sein. Wird das Level mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte es direkt weiter an unsere nächsten Anlaufziele bei 12.440/42, bei 12.450/52, bei 12.459/61, bei 12.472/74, bei 12.482/84, bei 12.495/97, bei 12.505/07, bei 12.511/13 und dann bei 12.523/25 Punkten gehen. Sollte es der DAX schaffen, sich über die 12.523/25 Punkte zu schieben, so könnte er versuchen unsere Anlaufziele bei 12.535/37, bei 12.548/50, bei 12.555/57, bei 12.566/68 und dann bei 12.576/78 Punkten zu erreichen.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 12.330 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer zunächst unsere Anlaufmarke bei 12.315/13, bei 12.303/01, bei 12.292/90 und dann bei 12.280/78 Punkten zu erreichen. Setzt der Index bis in diesen Bereich zurück, so könnte es hier zu Stabilisierungen und Erholungen kommen. Gelingen diese nicht, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die unsere Anlaufziele bei 12.262/60 bei 12.249/47 bei 12.229/27, bei 12.220/18, bei 12.208/06 und dann bei 12.195/93 Punkten erreichen könnten. Unter der 12.195/93 Punkte-Marke wären unsere nächsten Anlaufmarken die 12.188/86, die 12.169/67, die 12.157/55, die 12.139/37 und dann die 12.128/26 Punkte. Bei ausgeprägter Schwäche könnte der DAX auch unsere nächsten Anlaufziele bei 12.112/10, bei 12.098/96, bei 12.082/80, bei 12.069/67 und dann bei 12.055/53 bzw. bei 12.049/47 Punkten erreichen.

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 40/2019: seitwärts/ aufwärts


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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

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Mit seinem Motto „Trading for everyone“ ist der internationale Forex- und CFD- Broker Admiral Markets mit Hauptsitz in Tallin am Markt präsent.

Admiral Markets Deutschland Managing Director Jens Chrzanowski stellt Ihnen in den Wochenausblicken mögliche Marktentwicklungen ausführlich dar.

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