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Marktanalysen von Admiral Markets

DAX: Richtung Norden

Montag, 02.09.2019, 08:00 Uhr

Chartanalyse, Wochenausblick und Setups für den deutschen Leitindex DAX – für aktive Trader

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 11.496 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 129 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche und 40 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Der DAX formatierte gleich zu Wochenbeginn sein Wochentief und stieg von hier aus bis zum Montagabend bis in den 11.700 Punkte. Allerdings wurde diese Marke erst am Dienstag überwunden. Zur Wochenmitte bröckelten die Notierungen wieder etwas ab. Der DAX setzte bis an die 11.570 Punkte zurück. Hier kam es am Nachmittag dann zu erneutem Kaufinteresse. Bereits am Donnerstagmorgen kam es zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung, die deutlich über die 11.800 Punkte ging. Der Index konnte sich hier festsetzen und am Freitag dann auch über die 11.900 Punkte laufen und einen Wochenschluss über diesem Level markieren.

Nach vier Verlustwochen in Folge konnte der DAX in der abgelaufenen Handelswoche wieder einen Gewinn ausweisen. Dieser war mit 419 Punkten der zweitgrößte in diesem Jahr, prozentual sind dies rund 2,8 Prozent. Das Wochenhoch lag über dem Level der Vorwoche, das Wochentief darunter. Die Range war mit 501 Punkten deutlich größer als in der Vorwoche - sie lag auch über dem Jahresdurchschnitt. Stichtagsbezogen liegt der Index gut 350 Punkte unter dem Level des Vorjahres.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 11.935/37 Punkte weiter bis maximal an die 11.951/53 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde am Freitag um 35 Punkte überschritten, das Setup hat damit nicht gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 11.510/08 Punkte knapp unter unser nächstes Anlaufziel bei 11.496/94 Punkten.

KW35/201934/201933/201932/201931/2019
Wochenhoch11.98811.85411.83811.85812.475
Wochentief11.48711.53111.26311.53411.835
Wochenschluss11.99511.53611.56711.73511.909
Wochenergebnis419-31-168-174-523
Wochen-Range501323575324640


Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-WS: 11.956....12.063/82....12.118/67
  • DAX-US: 11.934/23/07....11.827....11.781/53/36....11.677/67

daxweeksetup800-02-09-2019.jpg

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.


DAX-Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der DAX ist am Freitag dynamisch weiter angestiegen und hat es geschafft, die EMA200 (aktuell bei 11.934 Punkten) zu überwinden. Sollte der Ausbruch am Montag bestätigt werden und kann sich der DAX über dieser Durchschnittslinie etablieren, so könnte es weiter in Richtung Norden gehen. Erster Anlaufbereich auf der Oberseite könnte der Bereich bei 12.050/65 Punkten sein. Darüber die 12.100/20 Punkte. Kann sich der DAX per Tagesschluss über die 12.100/20 Punkte schieben, so wären die 12.500/750 Punkte das nächste übergeordnete Anlaufziel.

Setzten sich die Bären durch, könnten Rücksetzer zunächst an die EMA20 (aktuell bei 11.781 Punkten), bzw. bis an die EMA50 (aktuell bei 11.736 Punkten). Das Chartbild würde sich mit einem Tagesschluss unter der EMA50 eintrüben. Sollten die Bären den DAX unter dieser Durchschnittslinie etablieren können, wären weitere Rücksetzer denkbar, die übergeordnet bis in den Bereich de 11.510/490 Punkte gehen könnten.

Fazit: Sollte sich der Ausbruch am Freitag über die EMA200 bestätigen, so könnte der DAX weiter steigen. Anlaufziele wären zunächst die 12.050/60, bzw. die 12.100/20 Punkte. Darüber könnten weitere Erholungsbewegungen den DAX übergeordnet bis an die 12.500/750 Punkte gehen. Rücksetzer haben das Potential bis an die EMA20/50 zu gehen. Darunter würde sich das Chartbild wieder eintrüben.

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DAX - Das große Bild:

Die Notierungen an den Aktienmärkten waren in dieser Woche davon getrieben, dass sich der Zollstreit zwischen den USA und China mit neuen Verhandlungen beilegen lassen könnte. Zumindest von amerikanischer Seite wurden Signale ausgesendet, die so zu interpretieren waren - Konkretes dazu gibt es allerdings nicht. Wir haben bereits vor Wochen die Meinung formuliert, dass wir nicht davon ausgehen, dass der Streit noch in diesem Jahr beigelegt wird. Zwar trüben sich die Wachstumsaussichten auch in den USA ein, allerdings haben diese noch keinen Schmerzlevel erreicht, der die US Administration dazu bringen würde einzulenken. Nach wie vor ist man der Meinung, dass ein Handelsstreit leicht zu gewinnen sei.

Ob die FED bei der nächsten Sitzung einen weiteren Zinsschritt vornehmen wird, weiß sie wahrscheinlich selber noch nicht genau. Die Wirtschaftsdaten sind in der Summe nicht konsistent. Einige Indikatoren zeigen eine Abschwächung an, andere hingegen Stabilität. Die Arbeitsmarktdaten, die am Freitag veröffentlicht werden, sind ein weiterer Hinweisgeber in welche Richtung die US Konjunktur sich in den nächsten Monaten entwickeln könnte.

Europa wird in gut acht Wochen wahrscheinlich einem harten Brexit sehen. Der amtierende britische Premierminister hat dem Parlament eine weitere Zwangspause verordnet, damit verbleiben den britischen Parlamentarier nur wenige Wochen, eine Korrektur herbei zu führen. Dass diese dann wirklich kommt, kann bezweifelt werden; zu zerstritten sind die Parteien untereinander. Die Briten wollen in den nächsten Wochen den Vertrag nachverhandeln, wobei die EU bereits zu verstehen gegeben hat, dass das Vertragswerk nicht mehr aufgeschnürt werden wird.


Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 11.950 Punkte-Marke zu etablieren. Sollten sich die Bullen durchsetzen können, so könnte der DAX versuchen, unsere nächsten Anlaufziele bei 11.972/74, bei 11.982/84, bei 11.992/94 und dann bei 12.005/07 Punkten erreichen. Kann er sich über die 12.005/07 Punkte schieben, so wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 12.017/19, bei 12.028/30, bei 12.036/38, bei 12.047/49 und dann bei 12.061/63 Punkten zu finden. Sollte der DAX bis an die 12.061/63 Punkte laufen, so könnten sich speziell hier Rücksetzer einstellen, bzw. die Aufwärtsbewegung könnte hier auch beendet sein. Wird das Level aber dynamisch und mit Momentum angelaufen, so könnte der DAX auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufmarken bei 12.078/80, bei 12.092/94, bei 12.108/10, bei 12.121/23, bei 12.134/36, bei 12.148/50, bei 12.163/65 und dann bei 12.178/80 bzw. bei 12.188/90 Punkten laufen. Kommt es hier zu keinen Rücksetzern, so könnte der DAX dann unsere nächsten Anlaufziele bei 12.199/201, bei 12.207/09, bei 12219/21, bei 12.233/35, bei 12.242/44, bei 12.252/54 und bei 12.265/67 Punkten erreichen.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 11.950 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer zunächst unsere Anlaufmarke bei 11.935/33 Punkte erreichen. Bereits hier hat der Index Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese aber nicht, so könnte der Index weiter zurücksetzen. Unsere Anlaufziele wären dann bei 11.923/21, bei 11.909/07, bei 11.892/90, bei 11.880/78, bei 11.858/56, bei 11.844/42 und dann bei 11.825/23 Punkten zu finden. Rutscht der DAX unter die 11.825/23 Punkte ab, so könnte er dann unsere Anlaufziele bei 11.811/09, bei 11.798/96 und dann bei 11.783/81 Punkten erreichen. Auch bei 11.783/81 Punkten bestehen vergleichsweise gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Stellen diese sich aber nicht ein, so könnte der DAX unsere nächsten Anlaufziele bei 11.776/74, bei 11.759/57, bei 11.737/35, bei 11.725/23, bei 11.717/15, bei 11.705/03 und dann bei 11.692/90 Punkten erreichen. Unter der 11.692/90 Punkte-Marke wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 11.680/78, bei 11.668/66, bei 11.655/53, bei 11.642/40, bei 11.633/31, bei 11.624/22 und dann bei 11.616/14 Punkten zu finden.

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 36/2019: seitwärts/ aufwärts


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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group ASMember of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

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