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07:00 DE/Aareal Bank AG, Jahresergebnis (11:30 PK in Frankfurt),
Wiesbaden
07:00 GB/Rio Tinto plc, Jahresergebnis, London
07:30 FR/Danone SA, Jahresergebnis, Paris
07:30 FR/Peugeot - PSA Peugeot Citroen SA, Jahresergebnis, Paris
08:15 ES/Iberdrola SA, Jahresergebnis, Bilbao
08:45 FR/Verbrauchervertrauen Februar
PROGNOSE: 103
zuvor: 104
09:20 DE/VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik
Informationstechnik, Tec Summit (bis 27.2.), Berlin
10:50 EU/EZB, Zuteilung eines Dollar-Swap-Repogeschäfts
11:30 EU/EZB, Zuteilung 3-monatiger Langfrist-Refi-Tender
11:30 DE/Zuteilung Aufstockung 5-jährige Bundesobligation
über 4 Mrd EUR
11:30 DE/Regierungs-PK, Berlin
12:00 DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),
"Lecture on Money and Finance" mit Irlands
Zentralbankgouverneur Makhlouf, Berlin
15:35 US/Fed, Rede von Dallas-Fed-Präsident Kaplan
(2020 stimmberechtigt im FOMC) bei der Emerging
Manager Conference, Austin
16:00 US/Neubauverkäufe Januar
PROGNOSE: +2,4% gg Vm
zuvor: -0,4% gg Vm
16:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA)
17:40 DE/Alstria Office Reit-AG, Jahresergebnis, Hamburg
19:00 US/Fed, Rede von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari
(2020 stimmberechtigt im FOMC) beim Minneapolis
Downtown Council Business Forum

- DE/Politischer Aschermittwoch
- DE/IG Metall-Vorstand, Beschluss über die endgültigen
Forderungen an die Arbeitgeber für die anstehenden
Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie,
Frankfurt
- AT/Treffen der am Atomabkommen mit Iran beteiligten
Staaten, Wien
- Folgende außerplanmäßige Index-Änderung wird nach Handelsschluss wirksam:
SDAX
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Struppek Research & Trading

Newsletter Oktober 2015 - Goldener Oktober?

Freitag, 02.10.2015, 07:01 Uhr

Goldener Oktober?

Folgt auf den stürmischen September nun ein Goldener Oktober? Diese Frage beschäftigt langfristige Investoren wie auch kurzfristig orientierte Trader. Meine Glaskugel hat die Schuleinführungsfeier nicht überlebt, hilft also diesmal nicht weiter. Dennoch versuche ich einen Ausblick auf die kommenden vier Wochen.

Zunächst jedoch der Blick zurück. Die letzten Tage und Wochen seit Mitte August waren nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Nach drei Monaten Seitwärtsmarkt rutschte der DAX Ende August recht deutlich unter den bis dato gültigen Unterstützungsbereich um 10.650 Punkte und ging direkt in den Ausverkaufs-modus über. Die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten wurde innerhalb von nur drei Handelstagen nicht nur „getestet“, sondern deutlich unterschritten.

Schnäppchenjäger hatten es mit den Käufen nicht besonders eilig. Erst bei rund 9.340 Zählern und nach einem Kursverlust von mehr als 1.300 DAX-Punkten oder gut 12,50 Prozent innerhalb kürzester Zeit fand der Markt einen ersten Boden. Die kompletten „Jahres-gewinne“ im DAX hatten sich an diesem Tag in Luft aufgelöst.

An diesem Crash-Tag (24.08.) dürfte es so manches Langfristdepot ordentlich durcheinander gewirbelt haben. Stopp-Loss-Verkäufe und Handelsalgorithmen beschleunigten den Kursverfall zusehens. Der V-DAX, der als Volabarometer die Nervosität der Marktteilnehmer misst, kletterte in der Spitze bis auf rund 44 Punkte, so hoch wie zuletzt im November 2011. Gegen Handelsende erholten sich die Kurse. Der DAX schloss mit 9.650 Punkten rund 300 Zähler über den Tagestiefs.

Die folgende Erholungsbewegung war kaum weniger volatil. Bis knapp über die Marke von 10.500 Zähler kletterte der deutsche Leitindex an den folgenden zwölf Handelstagen und schaffte damit im Schnitt ein tägliches Plus von gut einem Prozent. Doch dieser technische Rebound erreichte noch nicht einmal das Ausbruchsniveau von 10.650 Punkten. Die wieder kräftig gestiegenen Kurse nutzten wohl einige, um in ihrem Depot noch einmal aufzuräumen. Ein paar Tage pendelte der DAX um die Marke von 10.000 Punkten, bevor es zur Monatsmitte erneut kräftig gen Süden ging.

Der schleichende Ausverkauf bei den Aktien der großen deutschen Energie-versorger und der heftige Kurseinbruch bei VW haben die Abwärtsbewegung noch einmal beschleunigt. Während die Aktien von RWE und E.ON seit Jahresbeginn rund 60 bzw. 45 Prozent eingebüßt haben und auf Rekordtief notieren, kam die Aktie des Automobilkonzerns Volkswagen heftig unter die Räder und brach nach Bekanntwerden des „Abgas-Skandals“ binnen drei Handelstagen um rund 40 Prozent ein. Sämtliche Autowerte und Zulieferer wurden in Sippenhaft genommen und zeitweilig sogar die komplette „Deutschland AG“ auf „verkaufen“ gestuft. Angesichts dieser Krisenszenarien ist es eigentlich erstaunlich, dass der DAX nicht noch viel tiefer notiert.

Das bisherige Jahrestief um 9.300 Zähler bietet aktuell eine, wenn auch wacklige, Unterstützung. In den vergangenen sechs Handelstagen wurde dieser Bereich zweimal getestet und nicht nennenswert unterboten. Bleibt dies auch in den kommenden Tagen so, könnte sich hieraus eine kleine Trendwende-Formation (W-Formation) im DAX entwickeln. Jenseits des Atlantiks zeigt der S&P 500 ein ähnliches Kursbild.


Wie kann es also weiter gehen?

Die Märkte sind nervös und weiterhin hoch volatil. Tagesschwankungen zwischen 200 und 300 Punkten sind mittlerweile normal. Nach einem Kursverlust von rund 25 Prozent vom Jahres- und Allzeithoch, stehen die Chancen auf einen kurzfristigen Rebound gut. Voraussetzung dafür: Der DAX kippt nicht nennenswert unter die Marke von 9.300 Zähler – sonst wären weiter deutlich fallende Kurse (8.300 bis 8.500 – Oktobertief 2014) zu erwarten.


Was ist also zu tun?

Trader und Investoren legen sich im Bereich der Jahrestiefs mit Kauforders auf die Lauer. Rutscht der Markt nicht weiter und finden sich oberhalb von 9.800 Punkten weitere Käufer, kann der DAX relativ zügig wieder in Richtung 10.200 Zählern klettern. Dort warten erst einmal heftige Widerstände. Longpositionen sollten aber unter 9.300 DAX-Punkten (SK-Basis) abgesichert werden. Aggressive Trader shorten neue Tiefs mit Ziel unterhalb von 9.000 Punkten, sollten angesichts der hohen Tagesvola aber ebenfalls das Risiko im Blick behalten.
Klettert der DAX über 10.550, wäre das „W“ komplett und der Oktober wird golden. So weit sind wir aber noch lange nicht.....

Rückschau Tradingidee

Richtig Pech hatte ich mit der zuletzt vorgestellten Trading-Idee (Adidas long).
Mit 68,29 € eingekauft, rutsche die Aktie sofort in die Verlustzone. Nach nur drei Handelstagen wurde am Freitag, den 21. August per Schlusskurs mein StoppLoss unterschritten. Der folgende Montag war der besagte „Crash-Tag“. Zum ersten Kurs bei 63,69 € wurde der Trade glatt gestellt. Seit dem klettert die Adidas-Aktie und erreichte heute morgen mein damals angepeiltes Kursziel bei 73 Euro.

Deutsche Börse AG – Trendfortsetzung wahrscheinlich - long

Die Aktie des Börsenbetreibers Deutsche Börse AG gehört in diesem Jahr zu den trendstabilsten Titeln im DAX. Rund 30 Prozent Kurszuwachs seit Jahresbeginn, vom Hoch nur rund 11 Prozent entfernt. Zwar kam auch die Aktie des Deutsche Börse AG während der Chrash-Tage im August heftig unter Druck, die jüngsten Kursturbulenzen konnten der Aktie hingegen wenig anhaben. Zudem notiert der Wert noch immer oberhalb des 200-Tage-GDs.

Um 82 Euro trifft die Aktie aus technischer Sicht zwar (noch) auf einen Widerstand, dieser dürfte bei freundlichem Gesamtmarkt jedoch in Kürze überwunden werden. Die stark schwankenden Börsenkurse und die damit verbundene höhere Handelsfrequenz der Marktteilnehmer dürften dem Business des Börsenbetreibers auch eher nutzen als schaden.

Ich rechne mit einem Anstieg des Kurses über die Widerstände bei rund 82 Euro. Sollte der Markt in den kommenden Wochen freundlicher notieren, sind noch in diesem Jahr neue Hochs bei DB1 möglich. Ich kaufe die Aktie bis maximal 79,27 € mit einem ersten Kursziel bei etwa 84 Euro. Bleibt der Gesamtmarkt weiter schwach und rutscht DB1 unter die Unterstützungszone um 70 Euro, lasse ich mich bei einem Schlusskurs unter 69,69 Euro ausstoppen. Dieser Stoppkurs ist mein Worst-Case-Stopp. Klettert DB1 zügig über den Widerstand, ziehe ich den StoppLoss zunächst auf Einstand und dann auf Tagesschlusskurs-Basis nach.


kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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