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Struppek Research & Trading

Newsletter April 2016 - Die Bullen sind zurück!

Dienstag, 26.04.2016, 08:57 Uhr

Die Bullen sind zurück!

Was für eine Bärenmarkt-Rally... Die Kurse an den Aktienbörsen scheinen wieder einmal kein Halten mehr zu kennen. Seit meinem letzten Newsletter Ende Februar kletterte der DAX in der Spitze um fast 1.000 Punkte. Ausgehend von den Tiefstkursen Anfang Februar bei rund 8.700 Zählern, schnellte das wichtigste deutsche Börsenbarometer bereits knapp 20 Prozent in die Höhe. Inzwischen notiert der Leitindex beinahe auf dem Niveau zu Beginn des Jahres. Wir erinnern uns: vor rund vier Monaten ließen Sorgen um die weltweite Wirtschaftsverfassung und ein ins Bodenlose fallender Ölpreis die Kurse von Dividendentiteln plötzlich und vehement abstützen.

Der negative Jahresauftakt passte so gar nicht ins Bild vieler Anleger. „Normalerweise“ sind die erste Monate eines neuen Börsenjahres eher von festeren Notierungen geprägt. Doch die Krisenstimmung der ersten acht Wochen scheint verflogen. Jedenfalls bekommt man beim Blick auf die momentane Marktentwicklung genau diesen Eindruck. Inzwischen hat sich der DAX knapp oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts etabliert – gegenüber dem Schlussstand 2015 bliebt nur noch ein Minus von gut 4 Prozent.

Viele schauen der aktuellen Rally mal wieder hinterher und fragen sich, was sich denn eigentlich geändert (verbessert) hat. O.K., der Ölpreis steigt wieder...Ausgehend von den Jahrestiefs bei etwa 26 USD je Fass (Sorte WTI) ist der Preis für das Schwarze Gold mehr als 60 Prozent gestiegen. Zwar wird weiterhin mehr Öl produziert als verbraucht, doch sorgt die Hoffnung auf künftige Förderkürzungen für kräftige Eindeckungen von Shortpositionen und treibt damit den Preis. Solange der Ölpreis seinen langfristigen Abwärtstrend nicht wieder aufnimmt, gibt es von dieser Seite jedenfalls Entlastung für die Märkte (bis irgendwann ein steigender Ölpreis zum Problem wird ;-) ).

Auch die Geldpolitik rund um den Globus bleibt weiter expansiv. Die EZB kauft künftig noch mehr Anleihen (monatlich für 80! Mrd.Euro) und drückt damit die Renditen nahe Null bzw. in den negativen Bereich. Von Seiten der US-Notenbank FED kommen zwar widersprüchliche Signale, ein deutlicher und vor allem schneller Zinsanstieg ist jedoch auch jenseits des Atlantiks nicht zu erwarten. Kurstreiber für die aktuelle Hausse sind also genug vorhanden.

Auf der anderes Seite scheint der Markt derzeit den Risiken keine Aufmerksamkeit zu schenken. Die Abschwächung der Weltwirtschaft ist m.E. noch nicht vom Tisch. In Griechenland schreibt die Schuldenkrise ein neues Kapitel, die Briten stimmen über den Verbleib in der EU ab und Jan Böhmermann stellt die diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland auf eine „harte Belastungsprobe“. Am Markt findet dies derzeit keinerlei Beachtung. Nach wochenlangem Hin und Her innerhalb der Seitwärtsrange zwischen 9.500 und 10.100 Punkten zog ein Ausbruch aus dieser Range eine kräftige Rally nach sich.

Wie kann es also weiter gehen?

Mit einem DAX oberhalb der 200-Tage-Linie stellt sich inzwischen die Frage: Haben wir es noch mit einer Bärenmarkt-Rally zu tun oder befindet sich der deutsche Aktienmarkt inzwischen nicht schon wieder im Hausse-Modus? Ich tendiere derzeit zu Szenario Nummer Eins – Bärenmarkt-Rally. Das Momentum dieser Rally ist allerdings sehr stark. Jeder Rücksetzer wird direkt wieder gekauft. In einer Art „irrationalem Überschwang“ könnte das Jahres-Auftakt-Gap bei ca. 10.800 Punkten geschlossen werden. Spätestens dann, bzw. knapp unterhalb von 11.000 Zählern, sollte die Mehrheit von der Solidität der Hausse überzeugt sein. Anschließend kann der Markt auch wieder fallen.

Was ist also zu tun?

Wer die laufende Aufwärtsbewegung verpasst hat, sollte nun nicht mehr auf den fahrenden Zug aufspringen. Strategisch bieten die gestiegenen Kurse erneut eine gute Gelegenheit, sich von schlecht laufenden Positionen zu trennen. Trendfolgende Trader können sich unterhalb von 10.500 DAX-Punkten bereits mit ersten vorsichtigen Shorts positionieren. Das Risiko der Gap-Schließung bei ca. 10.800 muss aber mit einkalkuliert werden. Richtig bullish wird der DAX aus charttechnischer Sicht erst wieder über der Marke von 11.100 Zählern. Spätestens hier muss das Bärenmarkt-Szenario in Frage gestellt werden. Auf der Unterseite hat die April-Hausse einige Kurslücken hinterlassen. Zumindest das Gap bei ca. 9.800 Punkten sollte im Zuge der nächsten Abwärtsbewegung geschlossen werden. Ein Rutsch unter die Marke von 9.500 Zähler würde die Bären wieder aggressiver agieren lassen. Passiert dies, sollte die runde 9k-Marke noch einmal erreicht werden.


Rückschau Tradingidee

Meine Tradingidee im Februar (Allianz AG long) entwickelte sich planmäßig. Drei Tage nach Erscheinen des Newsletters wurde das Einstiegslimit bei 133,30 Euro getroffen. Bereits zehn Handelstage später erreichte der Kurs der Allianz AG mein erstes Kursziel bei 143 Euro. Unter dem Strich verbleibt ein Kursgewinn von 9,70 Euro je Aktie oder rund 7,3 Prozent (Steuern und Gebühren nicht berücksichtigt). So sollte es immer laufen;-)

BMW AG – Short in der Nähe des Widerstands

Seit über einem Jahr handelt die Aktie der BMW AG übergeordnet in einem Abwärts-trend. Nun klettert der Kurs des Automobil-konzerns in einen Widerstandsbereich hinein. Dieser dürfte so schnell nicht überwunden werden. Charttechnisch orientierte Trendfolger finden hier eine Short-Gelegenheit.

Mitte März 2015 markierte die Stammaktie von BMW bei knapp 124 Euro ihr vorläufiges Allzeithoch. Seit dem geht es mit den Kursen des Münchener Autobauers stetig abwärts. Den tiefsten Kurs der letzten zweieinhalb Jahre markierte die Aktie Mitte Februar bei exakt 66,00 Euro. Ausgehend vom Allzeithoch errechnet sich damit ein Kursverlust von rund 50 Prozent.

Aufwärtsbewegungen enden in schöner Regelmäßigkeit unterhalb der 200-Tage-Linie. Eine Ausnahme schaffte die BMW-Aktie im Zuge der Jahresendrally Nov./Dez. 2015. Hier gelang ein kurzer Aufenthalt oberhalb des GD200.

Doch bereits mit dem Beginn des neuen Jahres wurde die 200-Tage-Linie wieder Preis gegeben. In einer dynamischen Abwärtsbewegung fiel die BMW-Aktie Anfang Februar auf die besagten Jahrestiefs. Ausgehend von diesen Tiefs hat sich die Aktie inzwischen rund 25 Prozent erholt, trifft im Bereich um 85 Euro jedoch auf einen hartnäckigen Widerstand. Dieser bildet sich aus der fallenden 200-Tage-Linie sowie den Höchstkursen der Aufwärtsbewegungen der letzten sieben Wochen.

Ich shorte die Aktie im Bereich um 83 Euro und damit knapp unterhalb des 200-Tage-Schnitts. Ein erstes Kursziel sehe ich in der Nähe des Unterstützungsbereichs um 75 Euro.

Der Stoppkurs für diese Trading-Idee liegt oberhalb des Widerstands bei 89,89 Euro (Schlusskursbasis Xetra)



kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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