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Struppek Research & Trading

Newsletter August 2016 - Sommergewitter zum Einstieg nutzen

Montag, 29.08.2016, 08:19 Uhr

Sommergewitter zum Einstieg nutzen...

Im Nachhinein betrachtet, hat der Brexit den Richtungsentscheid herbei geführt.
Allerdings ganz anders als von vielen, auch von mir, vermutet. Statt unter die Marke von 9.300 Punkten zu tauchen und weiteres Abwärtspotential auszuloten, stieg der DAX in einer fulminanten „After-Brexit-Rally“ seit Ende Juni um rund 1.600 Zähler oder knapp 18 Prozent an.

Aus charttechnischer Sicht ist der Kursanstieg bedeutend für die kommenden Wochen und Monate. Denn während dieser medial kaum beachteten Sommerrally hat der DAX nicht nur den mittelfristigen Abwärtstrend (seit April 2015) überwunden und ist aus seiner monatelangen Seitwärtsrange ausgebrochen, sondern hat zudem die Kurslücke geschlossen, die der deutsche Leitindex am ersten Handelstag des laufenden Börsenjahres hinterlassen hatte.

Damit hat der DAX nach sieben Monaten „unter Wasser“ per Anfang August das Börsenjahr auf PlusMinusNull gebracht. Die Chancen auf ein positives Börsenjahr 2016 sind mit den Ausbruch aus der Seitwärtsrange nunmehr deutlich gestiegen.

Solange der DAX nicht wieder in die alte Schiebezone zurück fällt, bleibt das bullishe Marktszenario bestehen. Erst bei einem Schlusskurs unter der Marke von 10.300 DAX-Punkten würde sich der mittelfristige Ausblick wieder eintrüben. Die kräftige Rally zu Monatsbeginn war meines Erachtens hauptsächlich von Short-Eindeckungen getrieben.

Marktteilnehmer, die auf ein Fortbestehen des Seitwärtsmarktes spekuliert hatten, mussten sich beim Sprung über die Marke von 10.500 Indexpunkten eindecken und befeuerten die Hausse. Erst knapp oberhalb von 10.800 Zählern und nach dem Schließen der Kurslücke aus dem Januar ließ die Aufwärtsdynamik nach. Während den letzten beiden Wochen konsolidiert der DAX seine kräftige Aufwärtsbewegung. Kursrücksetzer werden bereits um 10.500 DAX-Zähler aufgefangen, Kursanstiege schaffen es kaum über 10.650 Punkte hinaus.

Der Blick auf die Vola zeigt, dass der Handel inzwischen beinahe eingeschlafen ist. Der V-DAX-New notiert mit 18,98 Punkten auf dem tiefsten Stand der letzten zwölf Monate.

Wie kann es also weiter gehen?
Die Konsolidierungsphase beim DAX dürfte noch ein paar Tage andauern. Rücksetzer bis rund 10.300 Punkte sind charttechnisch gesund und dürften zu (neuen) Käufen genutzt werden. Gelingt der Sprung über die Marke von 10.800 Punkten (letztes Verlaufs-Hoch), dürften sich immer mehr Marktteilnehmer wieder an die Börse wagen. Bis zur runden 11k-Marke ist es dann nicht mehr weit. Die nächste nennenswerte charttechnische Hürde oberhalb von 11.000 Punkten befindet sich dann erst wieder bei rund 11.400 Zählern.

Allerdings sollten für eine gesunde Hausse auch die Kurse der Bankaktien langsam mal wieder klettern. So richtig kann ich mir ein Anlaufen neuer Index-Hochs bei gleichzeitiger Baisse in Bank-Aktien nicht vorstellen. Auch die niedrige Vola mahnt zur Vorsicht. Diese spiegelt die wachsende Sorglosigkeit der Marktteilnehmer eindrucksvoll wider. Jenseits des Atlantiks sehen wir ein ähnliches Bild. Der Vola-Indikator (VIX) auf niedrigem Niveau, die Aktien klettern zwar, aber ohne große Dynamik. Jeder weiß, dass US-Aktien mittlerweile relativ teuer sind, aber beim Verkaufen möchte auch keiner der Erste sein, solange die Niedrigzins-Party noch spielt.

Was ist also zu tun?
Sommergewitter im DAX, die den Index durchaus mal auf 10.300/10.200 Punkte drücken könnten, können zum Aufbau von Longpositionen genutzt werden. Solange der Index nicht wieder in die „alte“ Seitwärtsrange zurück fällt, ist ein bulishes Szenario zu favorisieren. Rutscht der DAX jedoch wieder nachhaltig unter die Marke von 10.100 Punkten, wäre der jüngste Ausbruch nach oben als klassische Bullenfalle zu interpretieren. In diesem Fall könnte der Markt recht zügig noch einmal in Richtung 9.800 Punkte rutschen.


Rückschau Tradingidee

Meine Tradingidee im Juni (Henkel AG short) entwickelte sich nicht in meine Richtung und erreichte nach 23 Handelstagen mein StoppLoss-Level bei 111,00 Euro. Da ich hier den Schlusskurs der Aktie abwarte und mich somit erst am Folgetag ausstoppen lasse, wurde der Trade nach 24 Handeltagen bei einem Kurs von 112,10 Euro geschlossen. Je Aktie bleibt ein Verlust von 6,90 Euro oder rund 6,5 Prozent.


K+S AG – Long an langfristiger Unterstützung

Mit der Aktie des Salz- und Düngemittel-herstellers K+S konnten Anleger in diesem Jahr bislang kaum Geld verdienen. Mehr als 20 Prozent hat der Titel seit Beginn des Jahres eingebüßt. Erst die Absage der Übernahme durch Potash Ende vergangenen Jahres, dann der Rauswurf aus dem DAX und der Abstieg in die zweite Börsenliga, nun vor kurzem mal wieder eine Gewinnwarnung. Die Negativschlagzeilen scheinen nicht abreißen zu wollen.

Doch die jüngste Gewinnwarnung konnte den Kurs des Kasseler Unternehmens nicht mehr nachhaltig negativ beeinflussen. Der Aktienkurs stabilisiert sich aktuell knapp oberhalb der Jahrestiefs und an der technisch wichtigen Kursunterstützung um 17,50 Euro.

Im aktuell positiven Marktumfeld dürften Nachzügler-Aktien wieder Beachtung finden. Ich suche bei K+S also den Einstieg auf der Long-Seite und kaufe die Aktie bis zum Kursniveau von maximal 18,50 Euro. Die 20-Euro-Marke dürfte bei weiter bullischem Gesamtmarkt relativ zügig erreicht werden.

Klettert K+S über 20,60 Euro, ist auf mittlere Sicht der Anlauf des Widerstandsniveaus um 22 Euro denkbar. Mein erstes Kursziel liegt jedoch innerhalb der aktuellen Handelsspanne bei rund 20,20 €.

Der Stoppkurs für diesen Long-Trade liegt knapp unterhalb des Jahrestiefs
bei 17,07 Euro. Fällt K+S per Schlusskurs unter diese Marke, lasse ich mich ausstoppen.

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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