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PROGNOSE: 103
zuvor: 104
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Informationstechnik, Tec Summit (bis 27.2.), Berlin
10:50 EU/EZB, Zuteilung eines Dollar-Swap-Repogeschäfts
11:30 EU/EZB, Zuteilung 3-monatiger Langfrist-Refi-Tender
11:30 DE/Zuteilung Aufstockung 5-jährige Bundesobligation
über 4 Mrd EUR
11:30 DE/Regierungs-PK, Berlin
12:00 DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),
"Lecture on Money and Finance" mit Irlands
Zentralbankgouverneur Makhlouf, Berlin
15:35 US/Fed, Rede von Dallas-Fed-Präsident Kaplan
(2020 stimmberechtigt im FOMC) bei der Emerging
Manager Conference, Austin
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zuvor: -0,4% gg Vm
16:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA)
17:40 DE/Alstria Office Reit-AG, Jahresergebnis, Hamburg
19:00 US/Fed, Rede von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari
(2020 stimmberechtigt im FOMC) beim Minneapolis
Downtown Council Business Forum

- DE/Politischer Aschermittwoch
- DE/IG Metall-Vorstand, Beschluss über die endgültigen
Forderungen an die Arbeitgeber für die anstehenden
Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie,
Frankfurt
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Struppek Research & Trading

Newsletter Januar 2017 - Ende der Seitwärtsrange?

Mittwoch, 25.01.2017, 07:09 Uhr

Wann endet endlich...

...diese nervende Seitwärtsphase?
Die Aktienmärkte sind positiv und mit frischem Schwung ins neue Jahr gestartet. Während die letzten Handelstage des alten Jahres mit lähmender Lethargie und extrem dünnen Handelsumsätzen kaum noch jemand zum Traden motivieren konnten, sprang der DAX am ersten Handelstag 2017 gleich einmal ordentlich in die Höhe. Rund 200 Punkte vom Tagestief zum Tageshoch und ein Schlusskurs in der Nähe des Hochs machten Anlegern und Tradern Hoffnung auf mehr.

Doch seit dem hat sich unter dem Strich nicht mehr viel getan – jedenfalls wenn man auf die Bewegung der großen Indices schaut. Zwar kletterten S&P 500 und Nasdaq just auf neue Allzeithochs, dem Dow Jones Index blieb der Sprung über die 20k-Torten-Marke jedoch bislang verwehrt.

Unserem DAX gelingt es bis dato ebenfalls nicht, ein munteres Eigenleben zu entwickeln. Bereits während des gesamten Januars pendelt der deutsche Leitindex lustlos in einer durchaus überschaubaren Handels-spanne. Es scheint fast so, als trauten sich in diesen luftigen Höhen kaum noch neue Käufer in den Markt.

Auf der anderen Seite fehlt bislang jedoch auch der Verkaufsdruck. Sobald der Markt mal ein paar Pünktchen (in der Spitze waren es gerade einmal rund 250 Zähler) korrigiert, wird direkt wieder hochgekauft und zum Tagesende die enge Handelsspanne gehalten. In Zahlen liegt der aktuelle Deckel im DAX bei knapp unterhalb von 11.700 Zählern, das aktuell belastbare Unterstützungslevel im Bereich um 11.500 Zählern per Tagesschluss. In dieser engen Handelsspanne notiert der DAX seit Jahresbeginn.

Für mich lässt diese Situation folgenden Schluß zu: Es gibt noch genug Käufer, die jeden kleinen Rücksetzer zum Einstieg nutzen. Sei es, um vorhandene und vermutlich tiefrote Shortpositionen zu decken oder weil eben noch genug „Anlagenotstand“ besteht, der bei jeder klitzekleinen Korrektur schrittweise abgebaut wird.

Viele Marktteilnehmer dürften die Rally seit Dezember verpasst oder unterschätzt haben. Diese sitzen nun auf der Kohle und warten auf eine entsprechende Korrektur, um endlich einsteigen zu können. So lange sich dieses Seitwärtsgeschiebe hinzieht, steigt der Anlagedruck der bislang Uninvestierten.

Wer hingegen bereits gekauft hat, dem dürfte es auf dem aktuellen Kursniveau ebenfalls in den Fingern jucken. Immerhin ist der DAX seit dem Ausbruch aus seiner von August bis Dezember anhaltenden Seitwärtsrange um gut 8 Prozent gestiegen. Nun scheint der Rally die Dynamik auszugehen. Die Neigung, Gewinne einzucashen dürfte damit eher zunehmen. Doch noch bekommt weder die eine noch die andere Seite die Oberhand. Solange die enge Handelsspanne nicht durch einen Ausbruch in die eine oder andere Richtung aufgelöst wird, bleibt nur Abwarten das Gebot der Stunde.

Wie kann es also weiter gehen?

Der erste Handelsmonat in 2017 ist so gut wie abgehakt. Neben der laufenden Berichtssaison in den USA bestimmt weiterhin die Politik das Bild an den Aktienbörsen. Trump ist seit wenigen Tagen im Amt. Viele Vorschußlorbeeren wurden bereits verteilt. Nun kommt es darauf an, ob und wie seine Wahlversprechen umgesetzt werden, bzw. ob diese die Wirtschaft wirklich wie geplant anschieben. Doch selbst wenn, dann bleibt die Frage, wie viel Erwartungshaltung steckt bereits in den Kursen drin? Bleiben wir einmal beim technischen Bild der Märkte: Wird die aktuelle Handelsspanne mit einem nachhaltigen Sprung über die Marke von 11.700 Zähler aufgelöst, stehen die Chancen auf einen Anlauf an das Allzeithoch nicht schlecht. Technische Hürden warten jedoch bereits bei 11.800/11.900 und 12.000 Punkten. Kurzfristig bearish wird es erst, sollte der DAX per Tages-schluss unter die Marke von 11.400 Zähler rutschen. Dann droht im schlimmsten Fall ein Re-Test des Ausbruchsniveaus bei ca. 10.800 Zählern.

Was ist also zu tun?

Wer investiert ist, sichert seine Positionen mit einem Stopp unterhalb von 11.400 DAX-Punkten (auf Tagesschlusskursbasis) ab. Prozyklische Kaufsignale gibt es mit einem DAX oberhalb von 11.700 Zählern. Ein dynamischer Ausbruch über diese Marke könnte den DAX schnell in Richtung Allzeithoch schieben. Short-Trader haben oberhalb von 11.400 Zählern eher schlechte Karten. Fällt der DAX jedoch unter die aktuelle Unterstützung, könnte sich ihr Blatt schnell verbessern.


Rückschau Tradingidee(n)

Meine Handelsideen im Jahr 2016 liefen, nach vier guten Jahren, eher suboptimal. Am Ende standen zwei Plustrades insgesamt vier Minustrades gegenüber. Das Jahresergebnis war mit minus 8 Prozent entsprechend negativ. Besonders ärgerlich dabei: Die Aktie der K+S AG wurde im finalen Sell-Off per StoppKurs verkauft. So etwas weiß man jedoch immer erst im Nachhinein. Inzwischen hat K+S den Turnaound geschafft. Seit dem Tiefstkurs im September ist der Titel rund 50 Prozent gestiegen. Schade – aber nicht zu ändern. Mal schauen, was das neue Börsenjahr an Überraschungen bereit hält.


BMW AG St. – Long an Kursunterstützung

Der BMW-Aktie ist die Trendwende gelungen. Während des gesamten letzten Börsenjahrs war mit dem Papier des weiss-blauen Autobauers kaum Geld zu verdienen. Doch im November gelang der Aktie der Sprung aus dem, seit dem Allzeithoch im März 2015 bestehenden, Abwärtstrend.

Doch nicht nur der Abwärtstrend wurde verlassen, inzwischen notiert die Aktie auch wieder klar oberhalb des gleitenden 200-Tage-Durchschnitts. Hier wurden sämtliche Aufwärtsbewegungen im letzten Jahr immer wieder ausgebremst.

Doch seit Mitte November notiert BMW über der 200-Tage-Linie. Damit stehen die Börsenampeln auf mittlere Sicht wieder auf Grün.

Im Zuge der Weihnachtsrally übersprang der Aktienkurs zudem den wichtigen Kurswiderstand bei etwa 85 Euro. In einer dynamischen Aufwärtsbewegung kletterte die Aktie bis knapp 92 Euro weiter. Während der letzten Tage rutschte der BMW-Kurs auf dieses Ausbruchsniveau ab und dreht aktuell wieder gen Norden.

Die Chancen stehen gut, dass das bisherige Jahreshoch bei 92 Euro wieder angelaufen wird. Ich kaufe die BMW Stammaktie in der Nähe der Unterstützung bis max. 88 Euro.

Mein erstes Kursziel liegt bei knapp 91 Euro. Wird das Jahreshoch überboten, dürfte BMW zügig Richtung 95 Euro laufen. Der Stopp für diesen Trade liegt bei 83,83 € per Xetra-Schluss.


kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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