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Wiesbaden
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08:45 FR/Verbrauchervertrauen Februar
PROGNOSE: 103
zuvor: 104
09:20 DE/VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik
Informationstechnik, Tec Summit (bis 27.2.), Berlin
10:50 EU/EZB, Zuteilung eines Dollar-Swap-Repogeschäfts
11:30 EU/EZB, Zuteilung 3-monatiger Langfrist-Refi-Tender
11:30 DE/Zuteilung Aufstockung 5-jährige Bundesobligation
über 4 Mrd EUR
11:30 DE/Regierungs-PK, Berlin
12:00 DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),
"Lecture on Money and Finance" mit Irlands
Zentralbankgouverneur Makhlouf, Berlin
15:35 US/Fed, Rede von Dallas-Fed-Präsident Kaplan
(2020 stimmberechtigt im FOMC) bei der Emerging
Manager Conference, Austin
16:00 US/Neubauverkäufe Januar
PROGNOSE: +2,4% gg Vm
zuvor: -0,4% gg Vm
16:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA)
17:40 DE/Alstria Office Reit-AG, Jahresergebnis, Hamburg
19:00 US/Fed, Rede von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari
(2020 stimmberechtigt im FOMC) beim Minneapolis
Downtown Council Business Forum

- DE/Politischer Aschermittwoch
- DE/IG Metall-Vorstand, Beschluss über die endgültigen
Forderungen an die Arbeitgeber für die anstehenden
Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie,
Frankfurt
- AT/Treffen der am Atomabkommen mit Iran beteiligten
Staaten, Wien
- Folgende außerplanmäßige Index-Änderung wird nach Handelsschluss wirksam:
SDAX
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Struppek Research & Trading

Newsletter April 2017 - Rekordfahrt ausgebremst

Donnerstag, 06.04.2017, 09:09 Uhr

Respekt vor dem Allzeithoch

Das erste Börsenviertel ist geschafft. In den ersten drei Monaten des neuen Börsenjahres legten die Aktienmärkte ein beeindruckendes Tempo an den Tag. Deutsche Aktien kletterten, gemessen am BlueChip-Index DAX, im Schnitt um gut 7 Prozent. Pünktlich zu Beginn des 2. Quartals nahm der deutsche Leitindex sein Allzeithoch ins Visier. Dieses markierte der Index im April 2015 bei 12.390 Zählern. Zu Wochenbeginn kam der DAX diesem Allzeithoch gefährlich nahe. Nur rund 15 Punkte fehlten dem DAX für ein neues Rekordhoch. Doch statt den Gipfel mit Vollgas zu erklimmen, geht den Aktienbullen so langsam die Puste aus.

Wird es nun also Zeit dafür, dass der Bär aus seinem Winterschlaf erwacht? Die frühlingshaften und teils sogar sommerlichen Temperaturen sprechen jedenfalls dafür. Doch blicken wir zunächst auf den Kursverlauf. Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten ist unverändert intakt. Das Rekordhoch aus dem Jahr 2015 stellt jedoch aus technischer Sicht eine ernstzunehmende Hürde dar. Gerät die Rally ins Stocken, könnten immer mehr Anleger auf die Idee kommen, angelaufene Buchgewinne in bare Münze zu verwandeln oder jedenfalls Positionen mit engeren Stopps abzusichern.

Neue Käufer dürften hingegen erst mit frischen Indexrekorden angelockt werden. Wem der Markt bislang schon zu teuer war, kauft knapp unterhalb der Hochs nun ebenfalls nicht, sondern wartet im besten Fall auf Kursrücksetzer oder lässt sich im schlechtesten Fall wohl oder übel mit neuen Rekordkursen in den Markt treiben (Kaufzwang aus Angst, die Hausse komplett zu verpassen). Jenseits des Atlantiks hat die Aktienrally bereits erste Blessuren erhalten. Dow Jones und S&P 500 erreichten ihr bisheriges Allzeithoch bereits vor gut einem Monat. Das erste Scheitern der Rücknahme von Obamacare wirft die Frage auf, ob der neue US-Präsident denn wohl seine anderen Vorhaben (Steuersenkungen, Infrastrukturprogramme, etc.) ohne Probleme durchbringen kann.

Angesichts des Rekordkursniveaus und im langfristigen Vergleich hoher Aktien-bewertungen nimmt auch in den USA die Neigung, Gewinne einzustreichen eher zu. Noch ist es viel zu früh von einem beginnenden Abwärtstrend zu sprechen, aber ein deutlicherer Kursrücksetzer sollte allemal eingeplant werden. Denn um die bisherige Aufwärtsdynamik aufrecht zu erhalten, brauchen die Märkte neue Kurstreiber. Mit dem Ende der Berichtssaison und den anstehenden politischen Unsicherheiten dürften diese jedoch schwer zu finden sein. Denn Ende des Monats stehen in Frankreich Wahlen an und hier gilt bislang keinesfalls als sicher, wer das Rennen macht. Sollte sich in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone ein Wahlsieg der rechtsextremen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen abzeichnen, dürfte dies an den Aktienmärkten nicht spurlos vorüber gehen. Le Pen will den „Frexit“, also den Austritt Frankreichs aus der Europäischen Union. Nachdem die Briten nun gerade erst ihr Austrittsgesuch offiziell gen Brüssel geschickt haben, wäre ein Austritt Frankreichs wohl das Ende der EU. Doch noch ist es nicht soweit und politische Börsen haben ja bekanntlich kurze Beine ;-)

Wie kann es also weiter gehen?

Die Trump-Rally zeigt erste Schwächezeichen, der DAX scheitert bislang knapp unterhalb seines Allzeithochs. Ein größerer Kursrücksetzer erscheint mir derzeit wahrscheinlicher als die ungebremste Fortsetzung des Aufwärtstrends. Der DAX hat während seiner jüngsten Klettertour einige Aufwärtslücken (Gaps) hinterlassen, die erst noch geschlossen werden wollen. Ein Rücksetzer in den Bereich um 12.000 Indexpunkte ändert jedoch noch nichts am grundsätzlich bullischen Chartbild. Erst ein Schlusskurs des FDAX unterhalb von 11.850 Punkten lässt das Pendel zu Gunsten der Bären schwenken. Dann könnte eine größere Korrektur ins Haus stehen, die den deutschen Leitindex durchaus bis rund 11.500 Zähler führen könnte.


Was ist also zu tun?

Investierte Anleger sichern in luftigen Höhen ihre Buchgewinne mittels Teilverkäufen oder angepasster Stoppkurse (beispielsweise um 11.800 Zähler) ab. Neue Käufe bieten sich zunächst nicht an. Wer den Markt zeitnah verfolgen und auf aktuelle Entwicklungen schnell reagieren kann, versucht es vorsichtig auf der Shortseite und lässt sich bei Erreichen neuer Indexrekorde (per Schlusskurs) schnell wieder ausstoppen. Kursziele möglicher DAX-Shorts sehe ich zunächst um 12.000 bis 11.900 Indexpunkten. Rutscht der Index unter das letzte Verlaufstief (ca. 11.850 Zähler), dürfte sich die Korrektur bis mindestens 11.500 Punkte ausweiten.


Rückschau Tradingidee

Meine Handelsidee von Ende Februar (Salzgitter long) erreichte mein Einstiegslimit erst rund einen Monat später. Ende März und mit einem Einstandskurs von 33,44 EUR wurde der Titel gekauft. Das charttechnische Setup ist unverändert intakt. Kursziel oder StoppLoss wurden bislang nicht getroffen. Der Titel bleibt im Depot, allerdings erhöhe ich meinen Stoppkurs auf 31,31 € und senke mein erstes Kursziel auf 35,74 €.

Lufthansa AG – Short am Widerstand

Die Aktie der Lufthansa AG eignet sich nur bedingt als langfristiges Investment. Swingtrader finden hier jedoch immer wieder interessante Handelsgelegenheiten. Denn der Kurs der Kranich-Airline bewegt sich seit Jahren in einem Seitwärtsband, dass breit genug ist, um immer wieder lukrative Trades zu finden.

Dieses Band wird durch eine Unterstützung im Bereich um 10 EUR sowie einen Kurswiderstand um 15 EUR definiert. Aktuell notiert die Aktie der Lufthansa AG im Bereich dieses charttechnisch wichtigen Widerstands. Mit einem Kursanstieg von rund 25 Prozent gehört die Lufthanse-Aktie zu den am besten gelaufenen DAX-Aktien seit Jahresbeginn.Seit Oktober 2016 ist der Lufthansa-Kurs sogar um knapp 70 Prozent gestiegen.

Sollte der DAX nun auf Konsolidierungskurs gehen, dürften die Aktien der Highflyer als erstes aus den Depots verkauft werden.
Einen direkten Ausbruch über das Widerstandsniveau um 15 Euro halte ich derzeit für wenig wahrscheinlich.

Ich nutze die vergleichsweise hohen Kurse und verkaufe die Aktie der Lufthansa AG bei Notierungen um 15 Euro leer. Mein erstes Kursziel liegt knapp oberhalb des jüngsten Verlaufstiefs, bei etwa 13,88 EUR.

Sollte die Rekordfahrt beim DAX weiter gehen und Lufthansa deutlich über die 15- Euro-Marke steigen, lasse ich mich ausstoppen. Der Stopp zur Verlustbegrenzung liegt in diesem Fall bei 16,16 EUR.

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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