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Struppek Research & Trading

Newsletter Februar 2018 - Frostiger Februar

Dienstag, 13.02.2018, 09:07 Uhr

Frostiger Februar

Da ist sie ja endlich….die so lange erwartete Korrektur an den Börsen. Seit Ende Januar befinden sich die Aktienkurse der wichtigsten Börsen im Rückwärtsgang. Hatte der DAX am 23.01. bei 13.596 Zählern (FDAX) noch ein frisches Allzeithoch markiert, notiert das deutsche BlueChip-Barometer zur Stunde glatte 1.245 Zähler oder gut neun Prozent tiefer.

Am Freitagabend war der DAX sogar zwischenzeitlich deutlich unter die runde 12k-Tortenmarke gefallen. Doch anstatt sich über die nun wieder günstiger gewordenen Aktienkurse zu freuen, sind viele Börsianer verunsichert und trauen sich (noch) nicht richtig wieder in den Markt. Das ist schon komisch: erst warten „alle“ auf die Korrektur und wenn sie dann kommt will plötzlich keiner kaufen :) .

Nun ja, die Heftigkeit des Abverkaufs in der ersten Februarwoche war auch wirklich nicht von schlechten Eltern. Und die plötzlich wieder anziehende Volatilität dürfte manchem Neubörsianer seltsam ungewohnt vorkommen. Der VDAX-New als Gradmesser für die Schwankungsfreudigkeit der Aktienkurse kletterte zum Ende der Woche auf mehr als 40 Punkte und lag damit so hoch, wie zuletzt im September 2011.

Bei Intraday-Schwankungen von 400 bis 600 Punkten im FDAX dürften in der vergangenen Woche wohl einige Tradingkonten neue Schmerzgrenzen ausgelotet haben. Doch trotz dieses heftigen Kursrücksetzers ist im langfristigen Chartbild bislang wenig passiert. Jedenfalls, wenn man sich die Kursverläufe der wichtigsten US-Indices einmal anschaut.

Ob Dow Jones, S&P500 oder der Technologie-Index Nasdaq – sämtliche US Börsenbarometer haben letztlich „nur“ auf die 200-Tage-Linie korrigiert. Heißt im Umkehrschluss, US-Aktien sind nun wieder so günstig (oder teuer) zu haben, wie im Schnitt des letzten Börsenjahres. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist auch nach diesem Rücksetzer weiterhin intakt.

Hierzulande ist die technische Verfassung des Marktes schon ein wenig stärker angeschlagen. Der DAX hatte die jüngste Rekordfahrt der US-Börsen nicht in vollem Umfang mitgemacht. Als es nun stärker gen Süden ging, rutschte der deutsche Leitindex direkt und ohne große Gegenwehr unter die 200-Tage-Linie.

Mit dem Rutsch unter die 12k-Marke am Freitag Abend näherte sich der Index einem aus charttechnischer Sicht duraus kritischem Kursniveau. Doch in den letzten Handelsstunden legte der Index eine beeindruckende Gegenbewegung hin und verteidigte zum Wochenschluss erfolgreich den Unterstützungsbereich zwischen 12.000 und 12.200 Punkten. Auf diesem Kursniveau endete im Vorjahr die Spätsommerkorrektur am deutschen Aktienmarkt. Damals gelang dem DAX knapp oberhalb der 200-Tage-Linie die Stabilisierung. Anschließend ging es ab September wieder kräftig nach oben.

Dieser Kursbereich zwischen 12.000 und 12.200 DAX-Punkten fungiert nun als „Weichensteller“ zwischen: „es war nur eine Korrektur“ und „uuups...es geht noch einmal deutlicher gen Süden“. Denn Investoren, die in den Sommermonaten auf diesem Kursniveau eingestiegen sind, dürften unterhalb dieser Zone nervös werden und ihre Aktien erst einmal verkaufen um Gewinne abzusichern.

Hält jedoch diese Kursunterstützung, besteht eine gute Chance auf die Wiederaufnahme der Rally. Immerhin dürfte weiterhin viel Geld an der Seitenlinie stehen, dass das gedrückte Kursniveau nun endlich zum Einstieg nutzt.

Wie kann es also weiter gehen?


Die Märkte haben einen Teil der längst überfälligen Korrektur absolviert. Nach dem ersten Test der 200-Tage-Linie in den US-Indices stehen die Chancen auf eine Erholung in den kommenden Tagen gut. Auch die Börsenstimmung ist mit dem deutlichen Rücksetzer der Indices schnell in den Keller gegangen. Dies spricht kurzfristig für antizyklische Investments. Allerdings werden die Tagesschwankungen wohl vorerst hoch bleiben. Die Unsicherheit ist noch nicht wieder aus den Märkten raus.

Was ist also zu tun?


Wer die Bewegungen zeitnah verfolgen kann, für den hält die aktuelle Phase hoher Volatilität Chancen auf hohe Trading-Gewinne parat. Längerfristig orientierte Anleger legen Kauflimits in der Nähe der DAX-Unterstützung zwischen 12.000 und 12.200 Punkten in den Markt oder sichern ihre Positionen unterhalb der Vorwochentiefs (< 11.900) ab. Ein kurzfristiger Rebound auf die zuletzt starken Kursverluste erscheint auch angesichts der schlechteren Anlegerstimmung wahrscheinlich. Doch bereits bei rund 12.800/12.900 DAX-Punkten wartet ein erster Widerstand, der nicht so ohne weiteres überwunden werden dürfte.


Rückschau Tradingidee

Infineon Technologies AG – Long an 200-Tage-Linie


Der langfristige Aufwärtstrend bei Infineon ist auch nach dem jüngsten Kursrücksetzer voll intakt. Ende Januar markierte die Aktie bei 25,50 Euro ein frisches 15-Jahres-Hoch. Seit dem ist der Kurs des Chipherstellers um gut 16 Prozent gefallen.

Ende vergangener Woche wurde der Kursrücksetzer in der Nähe der 200-Tage-Linie gestoppt. Zudem notiert die Aktie nun knapp oberhalb einer ersten Kursunterstützung. Diese verläuft etwas unterhalb der Marke von 21 Euro.

Der erste Rücksetzer auf die 200-Tage-Linie innerhalb eines intakten Aufwärtstrends ist in der Regel eine gute Kaufgelegenheit. Viele Anleger, die die Rally bislang verpasst haben, gehen hier auf Schnäppchenjagd und nutzen diesen ersten Kursrücksetzer für Käufe. Dem schließe ich mich an und platziere eine Kauforder bei Infineon knapp oberhalb der 200-Tage-Linie bei 21,63 Euro.

Findet der Abverkauf hier sein Ende, rechne ich mit einer Gegenbewegung bis etwa 23,32 Euro. Rutscht Infineon jedoch unter die Kursunterstützung bei 21 Euro lasse ich mich ausstoppen und begrenze so mein Risiko.

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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