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Struppek Research & Trading

Newsletter März 2018 - Unentschlossen in den Frühling

Mittwoch, 21.03.2018, 09:06 Uhr

Es bleibt vorerst rutschig...

...an den Börsen. Die Korrektur an den Aktienmärkten ist noch nicht abgeschlossen. Vor allem der deutsche Aktienindex DAX gibt derzeit ein schwaches Bild ab. Die erste Kurserholung nach dem kräftigen Rutsch Anfang Februar hatte nicht die Kraft, das deutsche BlueChip-Barometer wieder über die 200-Tage-Linie zu heben. Damit bleibt der Markt technisch angeschlagen und anfällig für weitere Kursverluste.

Bereits zu Monatsbeginn wurde Anlegern eindrucksvoll vor Augen geführt, wie schnell und heftig mitunter Abwärtsbewegungen laufen können. Im Vorfeld der Parlamentswahl in Italien sowie der Abstimmung über die nächste GroKo im Bundestag sorgte die Ankündigung Donald Trumps, Strafzölle auf Stahl und Aluminium gegen die halbe Welt zu verhängen, für einen kräftigen Kursrutsch.

Innerhalb dreier Handelstage verlor der DAX rund fünf Prozent und rutschte zwischenzeitlich sogar deutlich unter die 12k-Punkte-Marke. Eigentlich hätte dieser Abverkauf der Startschuss für weiter deutlich fallende Notierungen sein können, doch bei rund 11.800 Zählern im DAX griffen Anleger wieder zu und sorgten am Ende des Tages für eine gelungene kurzfristige Trendwende. Im Rückblick betrachtet ist der erste Rutsch unter 12.000 Punkte damit als klassische Bärenfalle einzuordnen.

Es scheint fast so, als sei die Hausse noch immer nicht vorbei. Bis Mitte März hatte der DAX seine Kursverluste zu Monatsbeginn beinahe vollständig wieder aufgeholt. Doch auch diese zweite Kurserholung hinterlässt einen faden Beigeschmack: Bereits unterhalb der Februar-Hochs und somit ebenfalls unter der 200-Tage-Linie steigt die Verkaufsbereitschaft wieder an.

Ein etwas anderes Bild zeigt sich jenseits des Atlantiks. Dort kletterte der Technologie-Index Nasdaq 100 zur Monatsmitte auf ein neues Rekordhoch und setzt damit seinen Aufwärtstrend mustergültig fort. Allerdings: Der marktbreite S&P 500 Index schafft es bislang nicht auf neue Höhen, um 2.800 Indexpunkten steigt auch hier die Verkaufsbereitschaft wieder. Gut möglich also, dass sich das Rekordhoch bei Technologie-Titeln demnächst als Bullenfalle erweist. Ein Datenskandal um Facebook blieb jedenfalls nicht nur lokal begrenzt, sondern zog zu Wochenbeginn den gesamten Sektor gen Süden.

Neben der laufenden Berichtssaison bewegt vor allem die Zinsdiskussion derzeit die Märkte. Weitgehend einig sind sich „alle“, dass die FED auf der heutige Zinssitzung den Leitzins erneut anheben wird. Unklar ist jedoch die Weichenstellung für die nächsten Monate. Mit Jerome Powell steht ein neuer Chef an der Spitze der FED. Die Börsianer dürften den Worten seiner ersten FED-Sitzung daher besonders aufmerksam lauschen.
Der Abbau der aufgeblähten FED-Bilanz dürfte unterdessen weiter gehen und der, wenn auch langsame, Liquiditätsentzug in den kommenden Monaten die Märkte beschäftigen.

Wie kann es also weiter gehen?

Knapp oberhalb von 12.200 DAX-Punkten ist die Frage Trendwechsel oder Korrektur weiterhin (noch) nicht entschieden. Solange der DAX jedoch unter der 200-Tage-Linie verbleibt, trübt sich die Stimmung der Bullen weiter ein und die Bären wittern ihre Chance. Das Verlaufstief um 12.000 Indexpunkte dürfte in den kommenden Tagen noch einmal einem Belastungstest unterzogen werden. Kommt es in diesem Bereich erneut zu deutlichem Kaufinteresse, stehen die Chancen auf eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends gut. Sollte dieses Unterstüzungsniveau jedoch nicht halten, kann es schnell noch einmal 1.000 Punkte gen Süden gehen.


Was ist also zu tun?

Neue Anlagekäufe auf mittlere Sicht bieten sich auf dem aktuellen Kursniveau nicht an. Erst oberhalb von 12.600 Zählern springt die Börsenampel wieder auf Grün. Kursanstiege bis an den gleitenden Durchschnitt können daher noch für Depotbereinigungen sowie für selektive Leerverkäufe genutzt werden. Ein deutlicher Rutscht unter 12.000/11.800 bringt hingegen die Bären in Stellung und sollte die Korrekturphase erneut beschleunigen.


Rückschau Tradingidee

Die Tradingidee aus dem Februar startete zunächst verhalten, entwickelte sich seit Monatsbeginn jedoch „plangemäß“. Per Kauflimit zu 21,63 € eingebucht konnte nach 17 Handelstagen mein erstes Kursziel erreicht werden. Zwar kletterte die Aktie noch bis auf knapp 24 Euro weiter, doch das Hoch erwischt man eh nur mit Glück und rund 8 Prozent Kursgewinn sind auch nicht zu verachten.

Commerzbank AG – Long an der Unterstützung

Die Aktie der Commerzbank bewegt sich seit Oktober 2016 in einem intakten Aufwärtstrend. In den vergangenen 17 Monaten hat sich der Börsenwert des Branchenzweiten mehr als verdoppelt. In der aktuellen Korrekturphase fällt die Commerz-bank-Aktie nun in einen charttechnisch bedeutenden Unterstützungsbereich.

Hier stehen die Chancen für einen erneuten Dreh gen Norden aus technischer Sicht gut. Bereits während des Rücksetzers Anfang Februar bot der Kursbereich um 12 Euro eine erste Unterstützung. Auch beim zweiten Kursrutsch zu Monatsbeginn griffen auf diesem Niveau die Anleger wieder zu.

Nun wird die 12-Euro-Marke erneut auf ihre Belastbarkeit getestet. Als zusätzliche Unter-stützung sollte hier die 200-Tage-Linie wirken, die den Aufwärtstrend der Aktie bislang eindrucksvoll flankiert.

Ich versuche hier also einen Trade in Trendrichtung und kaufe die Aktie der Commerzbank bei Kursen um 12 Euro. Gelingt hier erneut der Dreh nach oben, sollte hier ein kurzfristiger Kursanstieg bis etwa 13 Euro drin sein.

Rutsch die Aktie hingegen unter die 200-Tage-Linie, lasse ich mich bei Schlusskursen unter 11 Euro ausstoppen.


kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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