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(2020 stimmberechtigt im FOMC) beim Minneapolis
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- DE/Politischer Aschermittwoch
- DE/IG Metall-Vorstand, Beschluss über die endgültigen
Forderungen an die Arbeitgeber für die anstehenden
Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie,
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Struppek Research & Trading

Newsletter Juni 2018 - Der Sommer wird heiß

Dienstag, 19.06.2018, 12:30 Uhr

Der Sommer wird heiß!

Der sich zuspitzende Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt strapaziert das Nervenkostüm der Börsianer. Dabei sah es Ende letzter Woche noch ganz danach aus, als könne der DAX sich aus seiner seit Monaten anhaltenden Handelsspanne lösen. Diese bewegt sich zwischen rund 12.600 und 13.200 Zählern und hat den deutschen Aktienmarkt bereits seit Anfang Mai fest im Griff.

Am vergangenen Donnerstag brannte der DAX im Anschluss der EZB-Sitzung noch ein beeindruckendes Kursfeuerwerk ab. Mehr als 300 Punkte Kursgewinn standen am Ende des Tages zu Buche. Doch wer meinte, Mario Draghi hätte mit seinen Aussagen zur künftigen Zinspolitik den Startschuss zum Angriff auf das Allzeithoch gegeben, sah sich spätestens am Montag eines Besseren belehrt. Im Endeffekt enthielt das EZB-Statement auch nicht wirklich viel Neues. Dass die Euroland- Zinsen noch auf absehbare Zeit niedrig bleiben würden und die EZB langsam mit dem Tapering beginnen würde, wissen wir nicht erst seit letzter Woche.

Umso erstaunlicher war die anschließende DAX-Rally. Hier dürften meiner Meinung nach jedoch hauptsächlich Absicherungsoperationen zum dreifachen Verfallstermin am Freitag
die Hauptrolle gespielt haben. Mit der Abrechnung der Futures- und Optionsgeschäfte zum Ende der Woche wurde die starke Entwicklung am Donnerstag unvermittelt wieder ausgebremst.

Nun rutscht der DAX erneut an die untere Begrenzung des Seitwärtsbandes und die Hinweise auf ein weiteres Abtauchen des Marktes verdichten sich immer mehr. Die Großwetterlage lädt derzeit auch nicht wirklich zu neuen Anlagekäufen ein. In den USA werden die Leitzinsen wohl schneller steigen, als vom Markt bislang antizipiert; Donald Trump sucht zwar den vermeintlichen Schulterschluss mit früheren „Erzfeinden“, bringt auf der anderen Seite durch die Androhung von massiven Strafzöllen den Rest der Welt gegen sich auf.
Nicht zuletzt verdüstern sich, jedenfalls hierzulande und in der Eurozone, die konjunkturellen Aussichten.

Von echter Unruhe ist an den etablierten Börsen allerdings noch kaum etwas zu spüren. Zwar nehmen die Intraday-Schwankungen wieder zu, doch noch verfahren Anleger nach dem Motte „buy the dip“ und kaufen jeden etwas größeren Rücksetzer. Dieses Szenario könnte jedoch schnell kippen, wenn etwa der Druck auf Schwellenländer-börsen (siehe Brasilien oder die Türkei) weiter zunimmt und der Eurozone eine mögliche Neuauflage der Schuldenkrise ins Haus steht. Mit dem starken Abschneiden populistischer Parteien (siehe Italien) ist hier das letzte Wort wahrscheinlich noch nicht gesprochen.

Wie kann es also weiter gehen?

Noch hat sich an der grundlegenden Situation (Seitwärtsphase im DAX) nichts geändert. Der Markt bewegt sich zwischen 12.600 und 12.900 bis 13.200 Punkten trendlos seitwärts. Erst ein Verlassen dieser, vergleichsweise großen, Schiebezone, dürfte einen mittelfristigen Richtungsentscheid bringen. Aktuell notiert der DAX zudem knapp oberhalb der 200-Tage-Linie. Solange sich der Markt über diesem Niveau halten kann, sind die Würfel zu Gunsten der Bären noch nicht gefallen. Rutscht der deutsche Leitindex jedoch nachhaltig (per Tagesschluss) unter die untere Kanalbegrenzung, dürfte der Abverkauf zunächst noch einmal an Dynamik gewinnen. Als erstes großes Ziel steht dann die runde 12.000-Punkte-Marke wieder im Fokus. Hier (zwischen 12k und 12.150 Punkten) wartet zudem noch ein Gap aus Anfang April (Kassa-DAX).


Was ist also zu tun?

Wer den Markt zeitnah verfolgen kann, nutzt Kurse in der Nähe der Unterstützung zu vorsichtigen Käufen. Mögliche Buchgewinne sollten jedoch eng (unter 12.550 per SK) abgesichert werden. Die Luft nach oben wird um 12.900 Punkten bereits wieder dünner. Einen neuen Anstieg auf das Allzeithoch erwarte ich während der kommenden Wochen eher nicht.
Für (Swing)Trader dürfte der Sommer somit so einige Handelschancen bieten. Eine breite Seitwärtszone ist für profitable Tradingideen nicht die schlechteste Voraussetzung.


Rückschau Tradingidee

Die Tradingidee aus dem März (Commerzbank long) kam so gar nicht ins Laufen. Bereits vier Tage nach meinem Einstieg rutschte die Commerzbank-Aktie unter meinen Stoppkurs. Inzwischen notiert der Titel rund ein Viertel niedriger – insofern war wenigstens der Stopp wichtig und richtig gewählt. Unter dem Strich bleibt ein Minus von 0,93 Euro je Aktie oder rund 7,7 Prozent.

Manz AG – Ausbruch geglückt - long

Der Aktie der Manz AG ist der Ausbruch aus der Seitwärtszone inzwischen gelungen. In der letzten Woche lieferte Manz ein frisches Kaufsignal. Seit rund einem halben Jahr bewegte sich der Titel in einem ausgeprägten Seitwärtsband. Dieses wird durch eine Kursunterstützung bei rund 30 Euro und eine Widerstandszone um 35 Euro definiert.

Vor wenigen Tagen schaffte Manz nun den Ausbruch aus dieser Tradingrange. Gleichzeitig gelang es dem Titel, den seit rund einem Jahr anhaltenden Abwärtstrend zu überwinden. Die technische Verfassung hat sich mit dem Sprung über die 36-Euro-Marke nun deutlich zu Gunsten der Bullen verbessert.

Die jüngste Entwicklung der gleitenden Durchschnitte (50er GD und 200er GD) spricht ebenfalls für aufkommende Stärke. Der jüngste Kursrücksetzer bestätigt den erfolgreichen Ausbruch aus der Schiebezone. Solange der Titel nicht wieder in die alte Handelsspanne zurück fällt, springt die Börsenampel bei Manz nun wieder auf Grün.

Ich versuche den Trendwechsel zu nutzen und platziere eine Kauforder in der Nähe des Ausbruchsniveaus um 36 Euro. Mein erstes Kursziel liegt im Bereich um 40 Euro.

Ein Stoppkurs unter 34 Euro (SK) begrenzt Kursverluste, falls es sich doch um einen Fehlausbruch handeln sollte.

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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