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"Lecture on Money and Finance" mit Irlands
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Manager Conference, Austin
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16:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
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19:00 US/Fed, Rede von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari
(2020 stimmberechtigt im FOMC) beim Minneapolis
Downtown Council Business Forum

- DE/Politischer Aschermittwoch
- DE/IG Metall-Vorstand, Beschluss über die endgültigen
Forderungen an die Arbeitgeber für die anstehenden
Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie,
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Struppek Research & Trading

Newsletter Oktober 2018 - Unentschlossen in vierte Quartal

Montag, 01.10.2018, 13:11 Uhr

Unentschlossen ins vierte Quartal

Zu Beginn des letzten Jahresviertels zeigt sich der Deutsche Aktienindex DAX weiterhin
anfällig für Korrekturen. Zwar läuft die Hausse an den US-amerikanischen Aktienmärkten weiter, doch hierzulande lassen sich die Anleger nicht von der gute Stimmung anstecken. Kurz nach Erscheinen meines letzten Newsletters tauchte das deutsche Börsenbarometer noch einmal kräftig ab.

In einer recht dynamischen Abwärts-bewegung steuerte der DAX erneut die wichtige technische Kursunterstützung um 12.000 Punkte an. Diese erwies sich abermals als solider Boden. Wie bereits zu Jahresbeginn zweimal unter Beweis gestellt, fand der Abwärtsschub auch diesmal in diesem Bereich sein Ende. Beim Blick auf einen längerfristigen Chart des DAX springt einem die technische Bedeutung dieses Kursniveaus (11.800 bis 12.000 Punkte) regelrecht ins Auge.

Ein Durchbruch durch diese Unterstützung dürfte deutlichere Abgaben nach sich ziehen. Nicht wenige Vermögensverwalter und Fondsmanager haben diesen Kursbereich im Fokus um Anpassungen in ihrem Portfolio vorzunehmen. Doch vorerst kann Entwarnung gegeben werden: Der Boden hält! (noch...)

Die laufende Gegenbewegung führte den DAX seit den September-Tiefs wieder rund 5 Prozent gen Norden. Allerdings schafft es der Index weiterhin nicht, den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt zu überwinden und damit wieder in den Hausse-Modus zu schalten. Schaut man auf die Marktbreite, stellt man schnell fest, dass inzwischen weniger als die Hälfte der DAX-Aktien überhaupt noch in einem Aufwärtstrend notieren. Das Gros hat inzwischen (oder sogar schon seit längerem) in den Baisse-Modus geschaltet. Ob mit der Index-Aufnahme des Highflyers Wirecard nun der nachhaltige Aufwärtsschwenk gelingt, darf angesichts der fundamental hohen Bewertung des DAX-Neulings (2019er KGVe: 45) zumindest bezweifelt werden.

Mit der Neuauflage einer möglichen Euro-Krise (Italien) gibt es aktuell auch wieder handfeste Gründe, deutsche und europäische Aktien eher zu meiden. Italiens populistische und europakritische Regierung setzt mit ihrem neuen Haushaltsentwurf auf einen drastischen Anstieg der Verschuldung und ignoriert damit die Stabilitätskriterien der EU. Anleihe-Zinsen und Gemeinschaftswährung reagieren direkt auf diesen Kurs. Während die Zinsen für italienische Bonds wieder kräftig steigen, legt der Euro zunächst den Rückwärts-gang ein. Warten wir mal ab, wie die EU auf die italienischen Haushaltspläne reagiert….

Jenseits des Atlantiks klettern die Aktienkurse weiter auf neue Rekordhöhen. Zwar lässt die Dynamik der Hausse ein wenig nach, doch auf eine größere Korrektur warten Anleger bislang vergeblich. Trotz steigender Kurse ist die Stimmung unter den Investoren weiterhin nicht euphorisch. Der moderate Auf-wärtstrend dürfte hier noch eine Weile anhalten.

Wie kann es also weiter gehen?

Unterhalb der 200-Tage-Linie bleibt der DAX zunächst anfällig für weitere Abwärtsbewegungen. Kurzfristige Entwarnung gibt es auch technischer Sicht erst bei einem Überschreiten des letzten Verlaufshochs (>12.600 Punkte). Auf der Unterseite rückt nach dem Auslaufen der Gegenbewegung erneut ein Test der deutlichen Unterstützungszone zwischen 11.800 und 12.000 Punkte ins Visier. Während Aufwärtsbewegungen bislang auf jeweils tieferen Kursniveaus auslaufen, enden Abwärtsbewegungen bislang um 12.000 Zähler.
Erst ein Bruch dieser technisch relevanten Marken (oben 12.600 – unten 11.800) dürfte weitere Dynamik entfachen.

Was ist also zu tun?

Der DAX wird zunächst wieder südlastig. Leerverkäufe unterhalb der 200-Tage-Linie, in vorherrschender Trendrichtung, erscheinen sinnvoll. Als erstes Kursziel dient der Bereich um 12.000 Zähler. Oberhalb von 12.600 Punkten fällt hingegen der Startschuss zur Jahresend-Rally.

Rückschau Tradingidee

Meine letzte Trading-Idee entwickelte sich beinahe nach Plan. Knapp unterhalb der Jahreshochs eröffnete ich einen Short-Trade in Adidas bei 213,30 Euro. Der Rücksetzer zur Gap-Oberkante wurde nur knapp verfehlt. Bereits um 205 Euro konnte sich der Aktienkurs wieder stabilisieren. Nach sechs Handelstagen habe ich bei 209 Euro (Anstieg über das Vortageshoch) meinen Leerverkauf gedeckt. Es bleibt ein Plus von 4,30 Euro je Aktie oder gut 2 Prozent.

Vapiano SE – Übertreibung nach unten – long

Die Aktie der Restaurant-Kette Vapiano erlebte im September ein regelrechtes Kursdesaster. Nach einer Gewinnwarnung zu Monatesbeginn sackte der Aktienkurs zunächst über Nacht um rund 16 Prozent ab. Doch dabei blieb es nicht, im Monatsverlauf weitete sich das Minus immer stärker aus. Zum Ende des Monats hatte sich der Börsenwert von Vapiano verglichen mit Kursen vor der Gewinnwarnung in etwa halbiert.

Nennenswerte Gegenbegegungen sucht man hier vergebens. Unter überdurch-schnittlich hohem Handelsvolumen ging es während des gesamten Monats immer weiter gen Süden.

Nun scheint im Kursbereich um 9 Euro der Verkaufsdruck nachzulassen. Damit könnte die Zeit für eine technische Gegenbewegung gekommen sein. Vielleicht wollte oder musste zum Quartalsende noch der eine oder andere Investmentfonds seine Positionen glattstellen.

Ich greife hier mal ins fallende Messer und kaufe die Vapiano-Aktie bei Kursen zwischen 9,00 und 9,30 Euro.

Mein erstes Kursziel liegt oberhalb der 10 Euro-Marke. Kommt kein neuer Verkaufsdruck, sollte eine kräftige Gegenbewegung möglich sein. Rutscht die Aktie jedoch per Tagesschlusskurs auf neue Tiefs (unter 8,50 Euro), ziehe ich die Reißleine und werde ausgestoppt.

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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