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Struppek Research & Trading

Newsletter Dezember 2018 - Jahresend-Rally voraus?

Dienstag, 04.12.2018, 06:18 Uhr

Kommt sie nun oder kommt sie nicht…?

...die von vielen fast schon herbei gesehnte Jahresendrally? So ganz eindeutig lässt sich diese Frage (noch) nicht beantworten, aber nach dem dynamischen Wochenauftakt sind die Chancen für ein „versöhnliches“ Jahresende an den Börsen wenigstens wieder einen Tick gestiegen.

Vor rund zwei Wochen sah die Aktien-Welt noch ein wenig anders aus. Nach dem zügigen Rutsch unter die Marke von 12.000 Indexpunkten Anfang Oktober nahm der DAX im November bereits die 11.000 Punkte-Marke ins Visier. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele Anleger die Weihnachts-Rally für 2018 schon beinahe abgeschrieben. Doch wie so oft, wenn „keiner“ mehr damit rechnet, ist die Chance für eine Gegenbewegung da.

Zunächst sorgten Hoffnungen auf nicht ganz so schnell steigende US-Zinsen für ein wenig Entspannung und ließen den Risiko-Appetit auf Aktien wachsen. Die 10-jährige US-Rendite ist nach einem Hoch bei rund 3,25 Prozent im Oktober inzwischen wieder auf knapp 3 Prozent gefallen. Nun unterfüttern leichte Entspannungs-Signale hinsichtlich des Zollstreits zwischen den USA und China den zaghaften Stimmungsumschwung am Markt.

Auf dem G20-Gipfel am Wochenende in Buenos Aires einigten sich beide Nationen wohl auf eine Verschiebung weiterer Zollanhebungen für 90 Tage. Damit kaufen sich die beiden Wirtschaftsmächte zunächst Zeit für weitere Verhandlungen. Ob eine Eskalation des Handelsstreits im kommenden Jahr tatsächlich abgewendet werden kann, steht noch auf einem anderen Blatt. Für`s Erste witterten die Börsenbullen nun schon wieder Morgenluft und schoben die Indices zu Monatsbeginn kräftig an.

Ob damit nun der Grundstein für die Jahresend-Rally tatsächlich gelegt wurde, könnte sich schon in dieser Woche entscheiden. Am ersten Handelstag des letzten Börsenmonats 2018 eröffnete der DAX (gemessen am Dezember-Future) jedenfalls rund 220 Punkte über seinem Freitagsschluss und dürfte damit so manchem „Shortie“ die eine oder andere Schweissperle auf die Stirn getrieben haben. Am Ende des Tages konnten die Vormittagsgewinne zwar nicht komplett gehalten werden, jedoch verbleibt ein Plus (und ein offenes Gap) von rund 150 Punkten.

Aus charttechnischer Sicht spannend: der Index drehte beinahe exakt am 50-Tage-Durchschnitt wieder gen Süden. Die Aufwärtsbewegung hatte nicht die Kraft, die letzten Verlaufshochs von Ende Oktober zu überbieten. Damit verbleibt der DAX vorerst weiterhin im Abwärtstrend.

Auch jenseits des Atlantiks stehen die Börsenampeln maximal auf „Gelb“. Eine Weihnachtsrally ist auch in den USA längst noch keine ausgemachte Sache. Zwar handeln Dow Jones, Nasdaq und S&P nun bereits wieder über der 200-Tage-Linie und somit mit leicht positivem Grundton, doch erst ein nachhaltiges Überschreiten der November-Hochs dürfte wieder verstärkt Käufer in den Markt locken.
Bislang sind diese Gegenbewegungen lediglich das „Auspendeln“ nach den starken Kursverlusten seit Anfang Oktober.

Wie kann es also weiter gehen?

Das saisonale Muster spricht klar für steigende Kurse zum Jahresende und darüber hinaus (siehe http://seasonalcharts.com/index.html ). Nach einem Minus von rund 10 Prozent seit Jahresbeginn sind viele Anleger inzwischen recht skeptisch, was das Thema Jahresend-Rally anbetrifft. Mit leichten Entspannungen an der Zinsfront und beim Handelsstreit sind die Voraussetzungen für eine mögliche Rally jedoch gegeben. Sollten wir in dieser Woche echte Anschlusskäufe sehen, die die Märkte über die November-Hochs schieben, dürfte die Rally weiter an Schwung gewinnen und die US-Indices noch einmal in Richtung der Allzeithochs treiben. Im DAX wäre in diesem Fall sogar noch einmal ein Anlauf in Richtung 12.000 Punkte möglich. Für einen höheren Schlussstand verglichen mit dem Jahresbeginn (DAX) dürfte es dennoch nicht reichen. Auf der anderen Seite macht ein Rutsch unter die Vorwochen-Tiefs dieses kurzfristig bullishe Szenario zunichte.

Was ist also zu tun?

Sollten die Märkte tatsächlich in den Rally-Modus schalten, wäre dies perspektivisch noch einmal eine gute Möglichkeit, sein Depot zum Jahresende zu räumen und für das nächste Jahr etwas defensiver aufzustellen. Das Thema Handelsstreit dürfte, ungeachtet der verbalen Entspannungssignale, noch lange nicht erledigt sein und die Märkte im kommenden Jahr weiter beschäftigen. Auch steigende Marktzinsen dürften uns weiterhin beschäftigen, von politischen Brennpunkten und wirtschaftlichen Krisenherden (Italien, Brexit, Frankreich….) einmal abgesehen.
Für agile (Day-)Trader bietet das volatile Marktumfeld indes wieder bessere Chancen als 2017.

Rückschau Tradingidee

Kurzes „Vergnügen“ beim Trade mit Vapiano im Oktober. Nach einem Kauf bei 9,05 Euro wurde der angedachte Stoppkurs bei 8,50 bereits nach zwei Handelstagen per Schlusskurs unterboten. Wer hier die Reißleine gezogen hat, kam noch mit einem blauen Auge wieder aus dem Trade heraus (minus 7 Prozent) – danach ging es für die Aktie bis rund 6,30 Euro weiter in den Keller.
Jahresergebnis 2018 für das „Newsletter-Depot“ - gut 10 Prozent im Plus. Eine neue Tradingidee für Dezember gibt es nicht. Vielmehr schließe ich langsam die Bücher, gekauft werden nur noch Weihnachtsgeschenke :-) .

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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