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19:00 US/Fed, Rede von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari
(2020 stimmberechtigt im FOMC) beim Minneapolis
Downtown Council Business Forum

- DE/Politischer Aschermittwoch
- DE/IG Metall-Vorstand, Beschluss über die endgültigen
Forderungen an die Arbeitgeber für die anstehenden
Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie,
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Struppek Research & Trading

Newsletter Januar 2019 - Märkte vor wichtigen Widerständen

Dienstag, 15.01.2019, 15:24 Uhr

Widerstände vor der Brust

Der Jahresausklang an den Aktienbörsen war, passend zur Weihnachtssaison, diesmal in roten Farben gehalten. Der Start ins neue Börsenjahr sieht auf den ersten Blick jedoch recht vielversprechend aus. Aber der Reihe nach: Der deutsche Aktienindex DAX beendete das Handelsjahr 2018 mit einem Minus von gut 18 Prozent. In den letzten Handelstagen beschleunigte sich die Abwärtsbewegung noch einmal deutlich - mit Kursen unterhalb von 10.300 Punkte handelte der DAX zwischenzeitlich auf einem Zwei-Jahres-Tief.

Die „Trump-Rally“ haben deutsche BlueChips damit wieder ausgepreist. Neben Sorgen um ein Abkühlen der globalen Konjunktur dürften wohl auch technische Faktoren die Abwärtsbewegung in den letzten Handelstagen 2018 beschleunigt haben (Window-Dressing). Kaum jemand wollte große Verlustpositionen ins neue Jahr nehmen, die Kaufbereitschaft nahm, trotz immer weiter fallender Kurse, ebenfalls ab.

Neue Entspannungssignale im Handels-streit zwischen den USA und China sowie die Senkung der Mindestreservesätze chinesischer Banken führten zu Jahres-beginn zu einem plötzlichen Dreh nach oben.

Gemessen am Jahrestief 2018 hat der DAX während der ersten beiden Handelswochen bereits rund 600 Punkte oder gut fünfeinhalb Prozent zugelegt. Das mag zunächst einmal viel klingen, jedoch wurde durch den jüngsten Anstieg lediglich der empfindliche Kursrutsch im Dezember (teilweise) wett gemacht.

In dieser Woche, genauer gesagt heute Abend, steht nun die Entscheidung des britischen Parlaments zum Brexit-Plan von Theresa May zur Abstimmung an. Das Abstimmungsergebnis dürfte vermutlich wenig Überraschungspotential bieten. Immerhin rechnet kaum jemand, damit, dass der aktuell ausgehandelte Deal angenommen wird. Das steckt in den Kursen bereits drin. Spannender ist da die Frage, wie es nach einer Ablehnung des Brexit-Deals weiter geht.

Dafür gibt es mehrere Szenarien. UK könnte am Brexit festhalten und ohne ein Abkommen mit der EU austreten (harter Brexit), es könnte Fristverlängerungen samt Nachverhandlungen geben oder die Briten veranstalten ein zweites Referendum und sagen den Brexit gänzlich ab.

Ein harter Brexit ist zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Die EU hat bei einer Ablehnung von Mays Plänen weitere Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Ein neues Referendum und der Exit vom Brexit würde den Markt jedoch überraschen. In diesem Fall rechne ich mit deutlich positiven (kurzfristigen) Impulsen für die Börsen. Am wahrscheinlichsten ist jedoch das zweite Szenario: Ablehung des Deals, Fristverlängerung, weitere Verhandlungen. Für die Märkte sicherlich ein Non-Event.

Aus charttechnischer Sicht steht der DAX nach der kleinen Rally zu Jahresbeginn nun vor ersten technischen Hürden. Die Aufwärtsbewegung hatte bislang nicht die Kraft, den Index wieder über die Marke von 11.000 Punkten oder gar über den gleitenden 50-Tage-Durchschnitt (aktuell bei rund 11.050 Zählern) zu heben. Neue Abwärtsdynamik vermag zwar auch noch nicht aufkommen, die Luft nach oben scheint jedoch von Tag zu Tag dünner zu werden.

Jenseits des Atlantiks laufen die Börsenindices ebenfalls erste Widerstände an. Hier dürfte sich mit dem Start in die Berichtssaison zum vierten Quartal schnell zeigen, ob die jüngste Rally nur ein Strohfeuer war oder der Markt den deutlichen Rutscher noch kräftiger korrigieren kann.

Wie kann es also weiter gehen?

Mit technischen Widerständen vor der Brust steigt die Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen nach der Jahresauftakt-Rally. Allenfalls deutlich positive Überraschungen (Abschaffung der Strafzölle, Einigung im Handelsstreit, etc.) hätten das Potential, die aktuelle Bärenmarkt-Rally weiter zu treiben. Im DAX wartet um 11.200 Punkten noch ein offenes Gap – jegliche Aufwärtsbewegung unterhalb von 11.500 Punkten ändert am grundsätzlichen Bild erst einmal nichts.

Was ist also zu tun?

Anleger können die Rally nutzen um ihr Risiko weiter zu reduzieren und bauen Positionen ab. In der Nähe der Widerstandsmarken (11.000 bis 11.200) bieten sich trendfolgende Shortpositionen an. Auf der Unterseite muss abgewartet werden, ob die Dezember-Tiefs halten. Nach der Brexit-Abstimmung heute Abend, sollte die Volatilität an die Märkte (hoffentlich) zurück kommen.


Nordex SE – Short im Abwärtstrend in der Nähe des gleitenden Durchschnitts

Die Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex SE bewegt sich in einem intakten Abwärtstrend. Der Trendverlauf wird regelmäßig durch kräftige Aufwärtsschübe unterbrochen. Ein nachhaltiger Sprung über den gleitenden 50-Tage-Durchschnitt und damit ein Ende des Abwärtstrends steht jedoch noch aus.

Aktuell nimmt die Nordex-Aktie den 50er-GD erneut ins Visier. Meldungen über stark steigende Auftragseingänge haben den Titel in den letzten Tagen angeschoben. Seit Jahresbeginn ist der Aktienkurs um etwa 20 Prozent gestiegen.

Ich nutze die aktuelle Rally und shorte die Aktie der Nordex SE in der Nähe des gleitenden 50-Tage-Durchschnitts um 9 Euro. Die Aufwärtsbewegung dürfte in diesem Bereich ausgebremst werden – um 9,30 € wartet aus technischer Sicht ein massiver Widerstand.

Mein erstes Kursziel liegt in der Nähe der 8-Euro-Marke. Sollte der Gesamtmarkt die Dezember-Tiefs erneut testen, sind bei Nordex auch noch einmal Kurse um 7,50 Euro drin.

Klettert die Nodex-Aktie hingegen über 9,66 Euro (letztes Hoch), verhindert ein StoppLoss weitere Buchverluste.

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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