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Börsentermine

04:30 AU/Reserve Bank of Australia, Ergebnis der
Sitzung des geldpolitischen Rats
08:00 DE/Produktion im produzierenden Gewerbe
Oktober saisonbereinigt
PROGNOSE: +1,0% gg Vm
zuvor: -1,1% gg Vm
09:00 CH/Währungsreserven November
zuvor: 922,975 Mrd CHF
09:15 DE/Landgericht München II, Prozessfortsetzung
im Diesel-Verfahren gegen Ex-Audi-Chef Stadler
mit Entwicklungsvorstand Hoffmann
10:00 EU/Treffen Rat der Finanz- und
Wirtschaftsminister; ca. 14:00 PK, Brüssel
11:00 EU/BIP 3Q (3. Veröffentlichung)
Eurozone
PROGNOSE: +2,2% gg Vq/+3,7% gg Vj
2. Veröff.: +2,2% gg Vq/+3,7% gg Vj
2. Quartal: +2,1% gg Vq/+14,2% gg Vj
11:00 DE/ZEW-Index Konjunkturerwartungen Dezember
PROGNOSE: 25,0 Punkte
zuvor: 31,7 Punkte
Konjunkturlage
PROGNOSE: 5,0 Punkte
zuvor: 12,5 Punkte
11:30 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
11:30 DE/Auktionsergebnis Aufstockung 2-jährige
Bundesschatzanweisung über 4 Mrd EUR
12:00 DE/Bundestag, Plenum, Berlin
12:00 CH/ABB Ltd, Capital Markets Day, Zürich
13:00 DE/FDP-Vorsitzender Lindner, Statement
vor Fraktionssitzung, Berlin
14:30 US/Produktivität ex Agrar 3Q
(2. Veröffentlichung) annualisiert
PROGNOSE: -5,0% gg Vq
1. Veröff.: -5,0% gg Vq
2. Quartal: +2,4% gg Vq
Lohnstückkosten
PROGNOSE: +8,3% gg Vq
1. Veröff.: +8,3% gg Vq
2. Quartal: +1,1% gg Vq
14:30 US/Handelsbilanz Oktober
PROGNOSE: -67,0 Mrd USD
zuvor: -80,9 Mrd USD
15:00 EU/EZB, Wöchentliche Veränderung der Bestände
der Eurosystem-Zentralbanken an Staatsanleihen,
Covered Bonds, Unternehmensanleihen und ABS
15:00 EU/EZB, Monatsbericht November zu APP-Kaufprogramm
und Bericht für Oktober/November zu PEPP-Kaufprogramm
22:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des
privaten American Petroleum Institute (API)

- US/Präsident Biden und Russlands Präsident Putin,
Videogespräch u.a. zu russischem Aufmarsch an Grenze
zur Ukraine
- CN/Handelsbilanz November
- DE/Siemens Energy AG, Geschäftsbericht, München

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Struppek Research & Trading

Marktgedanken November 2021 - Startschuss zur Jahresend-Rally (?)

Freitag, 19.11.2021, 14:46 Uhr

Startschuss zur Jahresend-Rally (?)

Der Startschuss zur Jahresend-Rally ist gefallen. Nach dem kräftigen Kursrücksetzer im Oktober – der deutsche Leitindex rutschte kurzzeitig unter die Marke von 15.000 Punkten und unter seinen 200-Tage-Durchschnitt – geht es inzwischen wieder deutlich nach oben. Zu Monatsbeginn gelang dem DAX endlich der Anstieg über die Marke von 16.000 Punkten und damit in charttechnisches Neuland.

Aus technischer Sicht ist damit der Weg gen Norden frei. Widerstände gibt es nicht – im Zuge einer von leichtem irrationalen Überschwang begleiteten Jahresend-Rally könnte der DAX in den kommenden Wochen durchaus die Marke von 17.000 Punkten anpeilen – jedenfalls dann, wenn sich der jüngste Ausbruch nach oben nicht doch noch als Fehlausbruch (Bullenfallen) entpuppt.

Gestützt wird die Rally am deutschen Aktienmarkt vom schwachen Euro, respektive dem starken US-Dollar. Der Kurs der Gemeinschaftswährung rutscht gerade unter die Marke von 1,13 US-Dollar und notiert so tief, wie zuletzt im Juli vergangenen Jahres. Anfang Januar handelte der Euro noch auf einem Drei-Jahres-Hoch bei 1,23 US-Dollar.

Rund acht Prozent hat der Dollar in Euro im Jahresverlauf also zugelegt. Davon profitieren vor allem hiesige Export-Werte, da ihre Gewinn-margen durch die Währungsveränderungen zunehmen. Bleibt der Euro weiter schwach, sollte dies den DAX somit weiter beflügeln.

Die Schwäche der Gemeinschaftswährung ist das Resultat einer sich langsam unterschiedlich entwickelnden Geldpolitik. So hat die US-Notenbank Fed im November damit begonnen, ihre monatlichen Anleihekäufe zu reduzieren. Sie kauft künftig „nur noch“ für 105 Milliarden Dollar im Monat Staatsanleihen und nicht mehr, wie bisher, für 120 Milliarden Dollar. Dieser sanfte Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik ist genau das, was die Märkte sehen wollten. Die grundsätzlich positive Börsenstimmung beeinträchtigt dies nicht, steigende Zinsen sind nach dem Plan der Fed noch länger nicht in Sicht. Die EZB bleibt indes bis auf weiteres expansiv und reduziert die Anleihekäufe vorerst nicht.

Doch während der Plan der Fed steigende Zinsen nicht vor 2023 vorsieht, könnte eine schnell steigende Teuerung einen Strich durch die Rechnung machen. So zogen beispielsweise die Verbraucherpreise in den USA im Oktober im Jahresvergleich um 6,20 Prozent an und kletterten damit auf den höchsten Stand seit mehr als 30 (!) Jahren. Und auch hierzulande steigen die Preise – der heute gemeldete Erzeugerpreisindex kletterte im Jahresvergleich um 18,4 Prozent und damit deutlich stärker, als am Markt erwartet.

Die Rally wird davon bislang nicht ausgebremst, betonen doch Notenbanker dies- und jenseits des Atlantiks, dass es sich bei dem Preisanstieg nur um ein „vorüber-gehendes Phänomen“ handelt. Sollte sich dies nicht bewahrheiten und die Preise nachhaltig weiter anziehen, könnten die Notenbanken allerdings doch gezwungen werden, schneller als geplant die Zinszügel anzuziehen. Und selbst, wenn sie dies nicht tun – die US-Konsumenten, die immerhin rund zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmachen, quittieren den jüngsten Preisanstieg bereits zurückhaltend. Der Index der Verbraucherstimmung rutschte im Oktober deutlich ab.

Was gibt es sonst noch? Dass aktuell noch (zu) viel Geld im Mark ist, zeigt das Beispiel Rivian. Der „Tesla-Konkurrent“ ist mit großem Tammtamm an der Börse gestartet. Bereits der erste Kurs lag mit 109 US-Dollar deutlich über dem zuvor angehobenen Ausgabepreis von 78 US-Dollar. Binnen weniger Handelstage schoss der Aktienkurs auf in der Spitze knapp 180 US-Dollar nach oben. Damit war Rivian mit einer Marktkapitalisierung von rund 150 Mrd. US-Dollar mehr Wert, als Volkswagen. Zur Einordnung: VW verkauft pro Jahr rund 10 Millionen Fahrzeuge. Wie viele Autos hat Rivian bisher verkauft? Richtig – ein paar hundert….
Besser kann man Euphorie wohl kaum beschreiben…

Wie kann es also weiter gehen? So lange der DAX seinen jüngsten Ausbruch nicht negiert und unter die Marke von 16.000 Punkten rutscht (Fehlausbruch) ist das „vorgezogene JER-Szenario“ intakt. Sollte sich der Anstieg im Nachhinein jedoch als Bullenfalle entpuppen, dürfte durchaus noch einmal ein größeres „Atemholen“ angesagt sein. Immerhin hat der DAX, gemessen vom Oktober-Tief, binnen eines Monats rund 10 Prozent gewonnen. Auch ist die Stimmung derzeit meines Erachtens angesichts der weiter ungelösten Probleme – Lieferketten, steigende Preise, etc. - viel zu gut. Ein Rücksetzer Richtung 15.800 bis 15.500 DAX-Punkte ist hier durchaus noch einmal drin

Was ist also zu tun? Longpositionen können mit einem Stopp unterhalb der 16k-Marke abgesichert werden – dies wäre zugleich das „Trigger-Level“ für kurzfristige Shorts. Ungemütlicher wird es unterhalb von 15.800 Zählern.

Rückschau Tradingidee

Das ging schnell und war genau nach meinem Geschmack. Sartorius St. short zu 785 € und bereits einen Tag später gedeckt bei 698 € (+ 11 Prozent). Ja, okay….es wäre mehr drin gewesen, aber so ein Quickie ist nach den letzten beiden „Fehlversuchen“ doch auch ganz schick.

BMW AG Stämme – short am Doppel-Top

Die BMW Stammaktie steigt in dieser Woche in die Nähe des Jahreshochs bei rund 96 Euro. An dieser Stelle erhält die jüngste Rally jedoch einen Dämpfer. Nach einem Kursanstieg von rund 20 Prozent seit Mitte September, geht der Rally des Sportwagen-Bauers am Jahreshoch der Sprit aus.

Aus technischer Sicht entsteht damit ein mögliches Doppel-Top. Dies wäre auf kurze und mittlere Sicht als Umkehrsignal zu werten.

Ich nehme dieses technische Verkaufs-signal einmal auf und verkaufe BMW Stämme im Bereich des Jahreshochs leer. Als erstes Kursziel peile ich die Aufwärtstrendlinie im Bereich um 85 Euro an.

Erreicht die Aktie jedoch neue Hochs, lasse ich mich bei einem Schlusskurs oberhalb von 96,96 Euro ausstoppen. In diesem Fall dürfte die BMW-Aktie den Turbo einlegen und mindestens einen Gang höher schalten.

Chance-Risiko-Verhältnis: ca. 2:1

kolumenteam-Struppek-Research-Trading

Thomas Struppek ist Trader, freiberuflicher Referent, Autor und Analyst und hat 20 Jahre Handelserfahrung. Seine Karriere startete er als gelernter Bankkaufmann. Er war langjähriger Mitarbeiter im Handelsbereich bei verschiedenen Brokerfirmen und Banken. Seit 2011 ist er freiberuflicher Autor für den Verlag Fuchsbriefe in Berlin. Seit 2012 bietet er zudem regelmäßige Livetrading-Webinare bei Termintrader.com und schreibt als freier Autor für verschiedene Fachpublikationen, unter anderem auch für das Derivate Magazin und den Verlag Fuchsbriefe.

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