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däumchen
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verlinkter Beitrag32/62, 25.05.16, 05:15:26 
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Michael O`Leary, Chef von Europas größtem Günstigflieger Ryanair, prophezeit den deutschen Konkurrenten Eurowings und Air Berlin das baldige Ende.

Kritik an Beschäftigungsstandards bei Ryanair lässt O`Leary im Interview mit der Hamburger Wochenzeitung "DIE ZEIT" [Mittwochsausgabe] nicht gelten.

Die Lufthansa-Billigtochter
LHA (823212) 823212 21,20-21,27 823212
Eurowings sei "zum Scheitern verurteilt", weil sie "nicht mit unseren Preisen mithalten kann", sagt O`Leary. Die Lufthansa werde Eurowings "in drei oder vier Jahren (...) dichtmachen oder verkaufen".

Air Berlin
AB1 (AB1000) AB1000 0,007-0,010 AB1000
wiederum habe "keinen strategischen Kurs". Ihr größter Eigentümer Etihad Airways aus Abu Dhabi werde seine Anteile an der verlustträchtigen Gesellschaft (450 Millionen Verlust allein im vergangenen Geschäftsjahr) in ein paar Jahren an Lufthansa verkaufen lassen
..
http://www.aero.de/news-24167/Ryana....-Berlin-keine-Chance.html

--
http://www.aerotelegraph.com/das-ro....arze-universum-von-etihad
µ
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verlinkter Beitrag31/62, 02.06.16, 13:20:34 
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Lufthansa
LHA (823212) 823212 21,20-21,27 823212
könnte auch mal wieder bissl kommen



IATA hebt Gewinnausblick 2016 für Luftfahrtbranche an
DUBLIN (Dow Jones)--Die Luftfahrtindustrie wird nach Einschätzung des Branchenverbands IATA im laufenden Jahr so viel Geld verdienen wie noch nie. Der Gesamtgewinn werde 2016 trotz des sich verlangsamenden Verkehrswachstums auf 39,4 von 35,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr steigen, lautet die Prognose der International Air Transport Association (IATA). Im Dezember hatte die Organisation noch 36,3 Milliarden Euro prognostiziert.

Angeführt wird das Feld von den nordamerikanischen Airlines, die 22,9 Milliarden Dollar einstreichen werden. Der Gesamtumsatz soll sich auf 709 Milliarden Dollar belaufen, die Nettogewinnmarge auf 5,6 Prozent, sagte Generaldirektor Tony Tyler beim Jahrestreffen in Dublin.

Allerdings gibt es auch Grund zur Sorge. Das Verkehrsaufkommen wird sich wohl weniger deutlich erhöhen als ursprünglich erwartet. Gemessen als Umsatz pro Passagier und Meile, wird es der IATA-Einschätzung nach um 6,2 Prozent zulegen. Im Dezember lag die Prognose bei 6,9 Prozent. Im vergangenen Jahr stand ein Wachstum von 7,4 Prozent zu Buche.

Die Kapazität der Fluglinien wird sich voraussichtlich um 6,8 Prozent ausweiten und damit stärker als das Verkehrsaufkommen. Investoren sorgen sich seit geraumer Zeit angesichts eines Übermaßes an verfügbaren Sitzen um die künftige Profitabilität der Fluggesellschaften, da die Airlines die Ticketpreise senken müssen, um ihre Maschinen zu füllen.

Am Markt überwiegt jedoch einstweilen die Freude über die angehobene Prognose. Lufthansa legen um 1,4 Prozent zu, IAG um 1,8 Prozent und Air France-KLM um 1,1 Prozent. "Das kommt schon gut an", sagte ein Händler. Vor allem die US-Märkte hätten bislang immer deutlich reagiert auf erhöhte Prognosen. Daher sei nicht unwahrscheinlich, dass die Airline-Kurse am Nachmittag weiter anzögen.

Die Airline-Beratung Centre for Aviation hatte diese Woche ihre Prognose veröffentlicht, nach der die operative Marge in der Branche 2016 ihren Höhepunkt bei 8,2 Prozent erreicht haben wird nach 7,1 Prozent im Vorjahr. Nächstes Jahr dürfte die Marge wieder auf 7,5 Prozent fallen, weil die Fluglinien mehr Maschinen in Dienst stellen und damit den Druck auf die Preise erhöhen. Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.
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Zuletzt bearbeitet von µ am 02.06.2016, 12:22, insgesamt einmal bearbeitet
däumchen
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verlinkter Beitrag30/62, 17.06.16, 17:11:15 
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Seit den Tiefstständen vom Jänner sind Flugzeug-Treibstoffe bereits um rund 80 Prozent teurer geworden.
Am 20. Jänner war Kerosin zum Betanken von Jets an der US-Golfküste mit weniger als 80 Cent pro Gallone so billig wie seit 12 Jahren nicht mehr – seit November 2003. Seither ist der Ölpreis um 70 Prozent gestiegen – und Kerosin mit ihm, aktuell auf 1,32 Dollar je Gallone, fast 80 Prozent mehr.

„Hätten die Airlines ihren Treibstoff auf dem Niveau vom Jänner gehedged, dann könnten sie aus diesem Titel unglaubliche Gewinne machen“, sagt Bob Mann, Inhaber des Airline-Consulters R. W. Mann & Co. Haben sie aber nicht. Denn die meisten der großen US-Airlines haben im Vorjahr denkbar schlechte Erfahrungen mit dem Hedging gemacht: Weil sie nicht an den weiteren Verfall der Preise geglaubt und immer wieder versucht hatten, die aktuellen Preise einzufangen, hatten sie 2015 Milliarden an Verlusten mit dem Hedging eingefahren.

American Airlines, Delta, United und Southwest Airlines haben im Vorjahr Rekordgewinne berichtet – nicht zuletzt, weil sie zusammen um 12 Milliarden Dollar weniger für Treibstoffe ausgeben mussten. Während Treibstoff traditionell ein Drittel der gesamten Flugkosten ausmacht, traten diese Kosten im Vorjahr sogar hinter die Personalkosten zurück. Und es wäre noch viel mehr gewesen, wenn da nicht die Verluste durch Hedging passiert wären.

..Natürlich gibt es auch weniger Grund fürs Hedging, da die Airlines jetzt überwiegend neue, spritsparende Flugzeuge einsetzen, der Treibstoff also jedenfalls seine Bedeutung als größter Kostenposten reduziert hat. Neben den schlechten Erfahrungen aus dem Vorjahr sind es aber vor allem die gestiegenen Kosten, die angesichts der gewaltigen Volatilität am Ölmarkt fürs Hedging verlangt werden, weiß Samuel Engel, Chef des Airline-Consulters ICF International. „Hedging, Versicherungsverträge, sind sehr, sehr teuer geworden, abschreckend teuer“, sagt er. „Wenn du glaubst, du könntest den Ölmarkt vorhersagen, dann brauchst du es dir nicht leisten, eine Airline zu betreiben.“
http://wirtschaftsblatt.at/home/nac....l_backlink=/home/index.do

µ schrieb am 02.06.2016, 13:20 Uhr
Lufthansa
LHA (823212) 823212 21,20-21,27 823212
könnte auch mal wieder bissl kommen

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IATA hebt Gewinnausblick 2016 für Luftfahrtbranche an
DUBLIN (Dow Jones)--Die Luftfahrtindustrie wird nach Einschätzung des Branchenverbands IATA im laufenden Jahr so viel Geld verdienen wie noch nie. Der Gesamtgewinn werde 2016 trotz des sich verlangsamenden Verkehrswachstums auf 39,4 von 35,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr steigen, lautet die Prognose der International Air Transport Association (IATA). Im Dezember hatte die Organisation noch 36,3 Milliarden Euro prognostiziert.

Angeführt wird das Feld von den nordamerikanischen Airlines, die 22,9 Milliarden Dollar einstreichen werden. Der Gesamtumsatz soll sich auf 709 Milliarden Dollar belaufen, die Nettogewinnmarge auf 5,6 Prozent, sagte Generaldirektor Tony Tyler beim Jahrestreffen in Dublin.

Allerdings gibt es auch Grund zur Sorge. Das Verkehrsaufkommen wird sich wohl weniger deutlich erhöhen als ursprünglich erwartet. ...Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag29/62, 26.09.16, 17:02:13 
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Die Krise von Air Berlin stößt Airline-Konsolidierung an
Von Archibald Preuschat

FRANKFURT (Dow Jones)--Eigentlich könnte die Welt für europäische Airline-Manager in Ordnung sein: Der Ölpreis verharrt seit längerem auf niedrigem Niveau und lässt die Spritrechnung sinken. Eigentlich sollten darum die Gewinne steigen. Doch die Terrorangst lässt den touristischen Verkehr einbrechen und Überkapazitäten drücken die Erträge. Die von Lufthansa-Chef Carsten Spohr seit langem angemahnte Konsolidierung des stark fragmentierten europäischen Airline-Sektors bringen nun aber zwei ganz andere Faktoren in Gang: der Brexit und vor allem die Finanzkrise bei Air Berlin. Das könnte neue Bündnisse nach sich ziehen und ehemals erbitterte Konkurrenten zu Partnern machen. "Alle Bälle sind in der Luft", fasst es ein Brancheninsider zusammen. Eine Übersicht über mögliche Konstellationen:

TUI
TUI1 (TUAG00) TUAG00 13,60-13,71 TUAG00
hätte beim Absturz von Air Berlin am meisten zu verlieren [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis24439612
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verlinkter Beitrag28/62, 13.10.16, 07:26:44 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ELEKTROAUTO - China setzt den deutschen Autobauern beim Thema Elektromobilität weiter zu. Alle Hersteller sollen künftig verpflichtet werden, Daten aus jedem Elektroauto in der Volksrepublik direkt an den Staat zu senden. Das geht aus einem Gesetzentwurf vor, der dem Handelsblatt vorliegt. Demnach will Peking nicht nur allgemeine Daten über Batterien, Standort und Motor abgreifen. Auch individuelle Informationen wie Gerätenummern und im Auto eingelegte SIM-Karten sollen übermittelt werden. Die Behörden können so orten, wer wann und wo mit dem Auto fährt. (Handelsblatt S. 1/FAZ S. 16)

- Der IWF-Experte Markus Rodlauer warnt vor einer Kreditblase in China. "Das sind gefährliche Entwicklungen", sagte er in einem Interview. Er dringt auf Gegenmaßnahmen und weitere Reformen. Lob gibt es für die jüngste Yuan-Wechselkurspolitik der Zentralbank. (Börsen-Zeitung S. 5)

LEBENSVERSICHERER - Trotz der Niedrigstzinsen wollen die deutschen Lebensversicherer alle Zusagen einhalten. Das gilt auch für Altverträge, die noch bis zu 4 Prozent Verzinsung garantieren. "Wir müssen das erfüllen. Das haben wir versprochen", sagte der Präsident des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland. Seit 2011 habe die Branche eine Zinszusatzreserve aufgebaut, die Ende dieses Jahres 46 Milliarden Euro erreichen dürfte. Das entspricht etwa 5 Prozent aller Kapitalanlagen. Dieser Puffer soll die niedrigen Zinsen ausgleichen. (Südwest Presse)

- Die im Verband Airlines for Europe (A4E) versammelten EU-Fluggesellschaften erhöhen wegen der wachsenden Zahl von Fluglotsenstreiks den Druck auf die EU-Kommission. In einem Brandbrief an Jean-Claude Juncker, den Präsidenten der EU-Kommission, Martin Schulz, Präsident des EU-Parlaments, und Donald Tusk, Präsident des EU-Rates, beklagen sie die Folgen der Arbeitsniederlegungen. Es sei dringend notwendig, die Reformen bei der Flugsicherung, den Passagierrechten sowie der Vergabe von Start- und Landerechten an den chronisch knappen Flughäfen anzugehen, heißt es in dem Schreiben. (Handelsblatt S. 21)

STUTTGART 21 - Das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 wird voraussichtlich höchstens 6,7 Milliarden Euro kosten, heißt es in einem Gutachten von KPMG und Basler-Partner. Diese Prognose liegt nur unwesentlich über dem Kostenrahmen der Bahn von knapp 6,5 Milliarden Euro. In der als "streng vertraulich" gekennzeichneten Studie, in die die FAZ Einblick nehmen konnte, heißt es, man könne bei Stuttgart 21 nach derzeitigem Kenntnisstand davon ausgehen, "dass die Gesamtkosten in einer Bandbreite von rund 6,3 bis 6,7 Milliarden Euro liegen werden". Damit widersprechen die Experten dem Bundesrechnungshof. (FAZ S. 17)

HANDEL - Neue Handelshemmnisse auf dem EU-Binnenmarkt stellen die deutsche Wirtschaft vor immer größere Probleme. Dies geht aus einer noch unveröffentlichten Umfrage des Deutsche Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter seinen Kammern hervor. "Die Hindernisse werden eher mehr als weniger", lautet das Fazit der Umfrage. "Deutsche Unternehmen stoßen nach wie vor auf gravierende Hindernisse, wenn sie Waren oder Dienstleistungen im Binnenmarkt vertreiben", sagt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. (Handelsblatt S. 9)

METALLINDUSTRIE - Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sind heute praktisch genauso produktiv wie noch vor fünf Jahren - trotz neuer technologischer Möglichkeiten, die eigentlich die Produktivität erhöht haben sollten. Wären die Preise für die hergestellten Produkte nicht mit der Inflation gestiegen, wäre die Produktivität dieser Branchen sogar gesunken. Das sind Ergebnisse einer Untersuchung des Beratungsunternehmens IW Consult für Gesamtmetall, den Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie. "Die Entwicklung der Produktivität am aktuellen Rand gibt Anlass zur Sorge", schreiben die Autoren der noch unveröffentlichten Untersuchung. (Welt S. 10)

LÄNDER - Der Bundesrechnungshof warnt in einem nicht zur Veröffentlichung bestimmten Bericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss vor einem wachsenden finanziellen Ausbluten des Bundes. Nach seinen Berechnungen wurden Länder und Kommunen auf seine Kosten in den Jahren 2014 und 2015 um insgesamt 266 Milliarden Euro entlastet - mit wachsender Tendenz. (FAZ S. 15)

BANKEN - Wird die Digitalisierung in der Bankenbranche als Trend überschätzt? Wer mit Roland Boekhout, dem Vorstandsvorsitzenden der größten deutschen Direktbank ING Diba und dem Unternehmensberater Christoph Bornschein spricht, bekommt den gegenteiligen Eindruck. Die Wahrheit ist: Die meisten Banken unterschätzen die Auswirkungen der Digitalisierung noch immer. (FAZ S. 22)

KRANKENKASSEN - In der Politik wächst die Kritik an einem kostspieligen Umverteilungsmechanismus, der dazu führt, dass Versicherte als kränker eingestuft werden, als sie es eigentlich sind. Wichtig sei, "dass sich alle Beteiligten mal klarmachen, dass es hier um Versichertengelder und um die Versorgung von Patienten geht", sagte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), der Welt. "Da erwarte ich von den Kassen, dass sie sich Gedanken über gute und innovative Versorgungskonzepte machen, statt die Versichertengelder mit solchen Manipulationen zu verschwenden." (Welt S. 1)
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verlinkter Beitrag27/62, 15.11.16, 07:24:28 
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 Milliardär Buffett investiert in US-Fluglinien
Von Doug Cameron und Nicole Friedman
15.11.16, 06:46 | Von Dow Jones News

NEW YORK (Dow Jones) - Berkshire Hathaway setzt auf große US-Fluglinien. Gleichzeitig hat das Investmentvehikel des Milliardärs Warren Buffett seine Beteiligung am weltgrößten Einzelhändler reduziert.

In einer Mitteilung an die Börsenaufsicht schreibt das Unternehmen, dass es sich an American Airlines Group Inc, Delta Air Lines Inc und United Continental Holdings Inc beteiligt habe. United Continental veranstaltet am Dienstag ihren Investorentag. In zwei Fällen seien weniger als 500 Millionen US-Dollar geflossen, die Beteiligung an American betrage nahezu 800 Millionen. Die Beteiligung an der Wal-Mart Stores Inc hat Berkshire um fast 70 Prozent reduziert, sie hielt per Ende September 13 Millionen Aktien der Einzelhandelskette.

Dem Sender CNBC sagte Buffett, Berkshire habe sich auch an der Southwest Airlines Co beteiligt. Ein Sprecher der Fluglinie wollte die Beteiligung nicht bestätigen.

An der Börse wurde der Schritt Buffetts begrüßt, die Aktien legten im nachbörslichen Handel in den USA zu. American gewannen mehr als 3 Prozent, Delta und Southwest stiegen um jeweils mehr als 2 Prozent, United rückten um 1,7 Prozent vor

Unklar war zunächst, ob Buffett sich für das Investment in die Airlines entschieden hat oder ob einer seiner Berater dies empfohlen hat. Der Manager hatte einst Beteiligungen an Fluglinien verspottet, nachdem er selbst damit Pech hatte. Seine 1989 erworbenen Anteile an der damaligen USAir hatten ihm in den ersten Jahren Verluste beschert. Berkshire verkaufte den Anteil schließlich 1998 "mit hohem Gewinn", schrieb Buffett 2007. Er bedauere das Investment aber immer noch, hatte er gleichzeitig betont.

In der ersten Hälfte des Jahres 2016 sind die Kurse der Fluglinienaktien gesunken, im Sommer erholten sie sich dann von ihren Tiefs. Seit Jahresbeginn ist der Dow Jones U.S. Airlines Index um 0,7 Prozent gestiegen.

Mit Blick auf Buffetts Abneigung gegenüber Airlines dürfte die Entscheidung für das erneute Engagement eher von einem seiner Berater getroffen worden sein, Todd Combs oder Ted Weschler, sagte Thomas Russo von Gardner Russo & Gardner, die 10 Milliarden Dollar Vermögen verwalten.

Die beiden Experten, die in den vergangenen fünf Jahren zu Berkshire kamen, seien zu Beteiligungen in Sektoren bereit, von denen sich Buffett bisher fernhielt, dazu zähle auch der Technologiebereich.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/bam/jhe

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Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag26/62, 15.11.16, 14:01:01 
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SWN (862837) 862837 44,31-44,71
A1G (A1W97M) A1W97M 28,76-28,89
OYC (A0MQV8) A0MQV8 41,34-41,64
UAL1 (A1C6TV) A1C6TV 72,88-73,98
alle dann mit Gaps heute
http://www.cnbc.com/2016/11/14/buff....-four-major-airlines.html
HK12 schrieb am 15.11.2016, 07:24 Uhr
 Milliardär Buffett investiert in US-Fluglinien
Von Doug Cameron und Nicole Friedman
15.11.16, 06:46 | Von Dow Jones News

NEW YORK (Dow Jones) - Berkshire Hathaway setzt auf große US-Fluglinien. Gleichzeitig hat das Investmentvehikel des Milliardärs Warren Buffett seine Beteiligung am weltgrößten Einzelhändler reduziert.

In einer Mitteilung an die Börsenaufsicht schreibt das Unternehmen, dass es sich an American Airlines Group Inc, Delta Air Lines Inc und United Continental Holdings Inc beteiligt habe. United Continental veranstaltet am Dienstag ihren Investorentag. In zwei Fällen seien weniger als 500 Millionen US-Dollar geflossen, die Beteiligung an American betrage nahezu 800 Millionen. Die Beteiligung an der Wal-Mart Stores Inc hat Berkshire um fast 70 Prozent reduziert, sie hielt per Ende September 13 Millionen Aktien der Einzelhandelskette.

Dem Sender CNBC sagte Buffett, Berkshire habe sich auch an der Southwest Airlines Co beteiligt. Ein Sprecher der Fluglinie wollte die Beteiligung nicht bestätigen.

An der Börse wurde der Schritt Buffetts begrüßt, die Aktien legten im nachbörslichen Handel in den USA zu. American gewannen mehr als 3 Prozent, Delta und Southwest stiegen um jeweils mehr als 2 Prozent, United rückten um 1,7 Prozent vor

Unklar war zunächst, ob Buffett sich für das Investment in die Airlines entschieden hat oder ob einer seiner Berater dies empfohlen hat. Der Manager hatte einst Beteiligungen an Fluglinien verspottet, nachdem er selbst damit Pech hatte. Seine 1989 erworbenen Anteile an der damaligen USAir hatten ihm in den ersten Jahren Verluste beschert. Berkshire verkaufte den Anteil schließlich 1998 "mit hohem Gewinn", schrieb Buffett 2007. Er bedauere das Investment aber immer noch, hatte er gleichzeitig betont.

In der ersten Hälfte des Jahres 2016 sind die Kurse der Fluglinienaktien gesunken, im Sommer erholten sie sich dann von ihren Tiefs. Seit Jahresbeginn ist der Dow Jones U.S. Airlines Index um 0,7 Prozent gestiegen.

Mit Blick auf Buffetts Abneigung gegenüber Airlines dürfte die Entscheidung für das erneute Engagement eher von einem seiner Berater getroffen worden sein, Todd Combs oder Ted Weschler, sagte Thomas Russo von Gardner Russo & Gardner, die 10 Milliarden Dollar Vermögen verwalten.

Die beiden Experten, die in den vergangenen fünf Jahren zu Berkshire kamen, seien zu Beteiligungen in Sektoren bereit, von denen sich Buffett bisher fernhielt, dazu zähle auch der Technologiebereich.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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verlinkter Beitrag25/62, 22.11.16, 08:44:00 
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MÄRKTE EUROPA/Aufschläge zur Eröffnung erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Gute US-Vorlagen dürften Europas Börsen stärker in den Dienstag starten lassen. Die vier wichtigsten US-Aktienindizes - der Dow-Jones, der S&P-500, der Nasdaq sowie der Russell-2000 - haben auf Rekordhoch geschlossen. Zugleich hat nach zwölf niedrigeren Fixings in Folge Chinas Notenbank den Yuan höher gestellt. Es war zudem der stärkste Anstieg des Yuan seit Oktober. Damit scheine China angesichts der harschen Kritik von Donald Trump am schwachen Yuan und an mutmaßlicher Währungsmanipulation "vorsichtiges Entgegenkommen signalisieren zu wollen", sagt ein Händler.

Für den
DAX (846900) 846900 846900
zeichnet sich ein Start bei 10.756 Punkten ab - ein Aufschlag von 0,7 Prozent, der Euro-Stoxx-50 wird bei 3.060 indiziert, was einem Plus von 0,9 Prozent entspräche. Dennoch bleibt die Stimmung im Handel wegen der politischen Risiken in Europa gedämpft. Im Blick steht vor allem das anstehende Senatsreferendum in Italien am 4. Dezember. Sollten die Reform scheitern, rechnen die meisten Beobachter mit einem Rücktritt des italienischen Premierministers Mateo Renzi. Das dadurch entstehende Vakuum der italienischen Politik könnte europaweit Verunsicherung über die Zukunft der EU und des Euro auslösen.

Weiter anziehende Ölpreis schlechte Nachrichten für Airlines

Keine guten Vorlagen für Europas Fluggesellschaften sehen Händler hinter den weiter anziehenden Ölpreisen und den angekündigten Streiks. "Besonders die deutschen Airlines fallen wieder unangenehm auf", sagt ein Händler. Allerdings dürfe der "nachvollziehbare" Streik des Kabinenpersonals von Eurowings am Dienstag nicht in einen Topf geworfen werden mit den "völlig überzogenen" Forderungen der Piloten der Lufthansa. Sie wollen das Geschäft der Fluggesellschaft am Mittwoch unterbrechen. Lufthansa verlieren vorbörslich auf Tradegate 1,5 Prozent.

Der WTI-Preis ist am Vortag fast 2 Dollar von rund 47 auf 49 Dollar gestiegen und zieht am Morgen weiter an. Die unverändert kursierende Spekulation an den Rohstoffmärkten, dass die Opec in Kürze die Produktion drosseln werde, stützt. WTI sei auf den höchsten Stand seit Ende Oktober gestiegen und nähere sich der "magischen" 50-Dollar-Marke, heißt es im Handel. An der Londoner Börse sei der Öl- und Gassektor am Montag mit einem Plus von 1,6 Prozent bereits der stärkste Sektor gewesen.

Uniper mit besserem Gewinnausblick
UN01 (UNSE01) UNSE01 24,49-24,61

"Leicht positiv" bis "neutral" werten Händler die Geschäftszahlen von Uniper. "Vor allem der zum ersten Mal ausgegebene Gewinnausblick liegt leicht über den Markterwartungen", sagt ein Händler mit Blick auf das EBITDA. Hier nennt Uniper eine Spanne von rund 2 bis 2,2 Milliarden Euro für 2016. Allerdings sei dieser Punkt auch kritisch: "Der Konsens geht von 2,07 Milliarden Euro aus. Wenn das Unternehmen bei der endgültigen Zahlenvorlage das obere Ende seiner Spanne nicht erreicht, dürften es kräftig abgestraft werden".

Der schwer gebeutelte Kurs des dänischen Pharma-Unternehmens Novo Nordisk
NOVC (A1XA8R) A1XA8R 42,34-42,46
könnte sich etwas erholen. Diese Prognose begründet ein Händler mit der Zulassung des Diabetes-Medikaments Xultophy durch die US-Gesundheitsbehörde FDA. "Der Preisdruck bei Insulin-Medikamenten wie Xultophy auf dem US-Markt ist gering", sagt der Händler. Der seit Jahresbeginn um mehr als 40 Prozent eingebrochene Kurs könne daher kurzfristig wieder etwas zulegen.

Etwas Druck auf die Aktien von Telefonica Deutschland
O2D (A1J5RX) A1J5RX 3,04-3,07
erwarten Händler angesichts des unerwarteten CEO-Rücktritts. "Eine vorzeitige Vertragsauflösung ohne Angabe von Gründen sorgt schon für Verunsicherung", sagt ein Händler. Der Wunsch dazu sei aber von CEO Thorsten Dirks selbst ausgegangen, "was nicht auf dahinterstehende Probleme oder irgendwelche kommenden Skandale schließen lässt". Dennoch dürften die offenen Fragen für Zurückhaltung bei der Aktie sorgen. Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag24/62, 01.12.16, 08:25:33 
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MÄRKTE EUROPA/Italien überschattet Opec-Deal und gute China-Daten
FRANKFURT (Dow Jones)--Im Spannungsfeld des am Sonntag anstehenden Verfassungsreferendums auf der einen und des Opec-Deals und guter Konjunkturdaten aus China auf der anderen Seite, werden Europas Börsen am Donnerstag zum Start wenig verändert erwartet. Positiv wirken die Rally bei den Ölpreisen nach der Opec-Förderkürzung und ein überraschend gut ausgefallener Einkaufsmanagerindex aus China.

Für Zurückhaltung sorgt aber weiter die Unsicherheit über den Ausgang des Referendums in Italien. Sollte Italien am Sonntag "Ja" zur Verfassungsreform sagen, könnten die europäischen Märkte am Montag stark zulegen, meint ein Marktteilnehmer. Ob die Märkte bei einem "Nein" stärker zurückkämen oder sich schnell stabilisierten, werde dagegen davon abhängen, ob eine Regierungskrise schnell eingedämmt werden könne. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
startet 0,3 Prozent leichter mit 10.605 Punkten, der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.037 Punkten knapp unter Vortagesniveau erwartet.

"Ein Ausbruch des DAX aus der Seitwärts-Range zwischen gut 10.500 und 10.800 Punkten ist weiterhin unwahrscheinlich", sagt ein Händler. Immerhin bekomme die Seitwärtsbewegung nun aber vermutlich einen positiven Touch.

"China hat Trump einfach abgestreift", meint ein Händler mit Blick auf die neuesten Konjunkturzahlen aus China. In der ersten Umfrage unter Einkaufsmanagern seit der US-Wahl habe sich die Stimmung nicht wie erwartet abgekühlt, sondern weiter verbessert. "Davon sollte der DAX mit seinen exportorientierten Werten besonders stark profitieren", sagt er. Ähnliches gelte für die Ölländer, deren Situation sich mit der Ölpreiserholung stabilisieren dürfte. Sie könnten dann wieder stärker zum Beispiel deutsche Investitionsgüter nachfragen.

Ölrally geht weiter

Ölaktien dürften ihre Rally am Donnerstag trotz der bereits gesehenen Gewinne fortsetzen. Brentöl hat wieder die 50-Dollar-Marke übersprungen und damit vom Tagestief am Mittwoch über 10 Prozent zugelegt. Der Index der US-Energieaktien gewann fast 5 Prozent, nachdem sich die Opec überraschend auf die erste Förderkürzung seit acht Jahren geeinigt hatte. Die Produktion soll um 1,2 Millionen Barrel am Tag zurückgefahren werden auf 32,5 Millionen Barrel.

Als Verlierer der steigenden Ölpreise gelten die Aktien der Fluglinien , bei denen der Treibstoff einer der größten Kostenblöcke ist. Schon am Vortag standen sie unter Druck. Lufthansa könnten derweil gestützt werden von der Aussicht auf eine Einigung im Pilotenstreik.

Linde nach Kursdelle wieder auf dem Weg nach oben
LIN (A2DSYC) A2DSYC 141,55-142,00 A2DSYC

Linde könnten die Kursdelle aus dem späten Geschäft vom Mittwoch wieder ausbügeln, nachdem Unternehmenschef Reitzle einem Handelsblatt-Bericht zufolge für das Fusionsangebot von Praxair sein soll. Im Spezialistenhandel legt der Kurs um 0,6 Prozent zu.

Autowerte werden unbelastet gesehen von den Plänen in China, eine Sondersteuer von 10 Prozent auf Nobelkarossen einzuführen. Dies betreffe nur Luxushersteller wie Ferrari und Rolls-Royce, nicht aber deutsche Autobauer wie VW und Opel.

Aktien des IT-Dienstleisters Adesso
ADN1 (A0Z23Q) A0Z23Q 52,70-53,70
dürften nach erhöhten Jahreszielen für Umsatz und EBITDA kräftig anziehen. Sie werden rund 9 Prozent höher gestellt.

Dollar weiter auf dem Weg nach oben

Auf Konjunkturseite im Fokus stehen zahlreiche Einkaufsmanager-Indizes aus Europa und den USA, viele davon allerdings bereits in zweiter Lesung. Nach dem starken Index aus Chicago vom Vortag gehen die Analysten der Societe Generale auch beim landesweiten Einkaufsmanagerindex (ISM) am Donnerstag von guten Konjunkturnachrichten aus. Das dürfte den Dollar weiter stützen, weil mit guten US-Daten zunehmend weitere US-Zinserhöhungen im kommenden Jahr gespielt werden. Eine Zinserhöhung im Dezember gilt ohnehin als ausgemacht. In Deutschland legt zudem der Maschinenbauerverband VDMA die Auftragseingänge in der Branche offen. Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.
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Deutsche Fluggesellschaften verlieren international den Anschluss
FRANKFURT (Dow Jones)--Während der Luftverkehr weltweit weiter wächst, hinken die deutschen Fluggesellschaften hinterher. Im vergangenen Jahr legte der Passagierverkehr laut den Jahreszahlen des Branchenverbands BDL in verkauften Personenkilometern global um 6,3 Prozent zu. Die deutschen Fluggesellschaften konnten sich dagegen nur um 1,4 Prozent steigern, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mitteilte.

Airlines aus dem Nahen Osten, Asien und Afrika konnten über dem Schnitt um 11,2 beziehungsweise 9,2 Prozent und 6,5 Prozent zulegen. Das Wachstum europäischer Fluggesellschaften insgesamt lag mit 4,6 Prozent deutlich höher als das der deutschen.

Ein ähnliches Bild zeige sich an den Flughäfen. Zwar fertigten diese in Deutschland 2016 mit 223 Millionen Passagieren 3,4 Prozent mehr ab als im Jahr zuvor. Damit lag Deutschland in einer Rangliste von 15 europäischen Staaten und der Türkei aber nur auf Rang zwölf. Am höchsten war das Passagierwachstum in Luxemburg mit 11,8 Prozent. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25120583
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verlinkter Beitrag22/62, 05.02.17, 15:11:11 
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Die Europäische Kommission will Fluggesellschaften dauerhaft von der Pflicht befreien, für die CO2-Emissionen aus Interkontinentalflügen Emissionszertifikate kaufen zu müssen. Das geht aus einem neuen Gesetzentwurf der Kommission zur künftigen Rolle des Flugverkehrs im europäischen Emissionshandel hervor.
..
http://www.klimaretter.info/mobilit....ion-will-airlines-schonen
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verlinkter Beitrag21/62, 16.02.17, 08:14:38 
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MÄRKTE EUROPA/Vorerst noch kein neues Jahreshoch des DAX
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Sprung auf ein neues Jahreshoch dürfte dem DAX auch am Donnerstag im frühen Handel noch versagt bleiben. Vorbörsliche Indikationen lassen wenig veränderte Kurse an Europas Börsen erwarten. Der Broker IG Markets berechnet den
DAX (846900) 846900 846900
am Morgen mit 11.796 Punkten quasi unverändert. Der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.228 Punkten minimal höher indiziert. "Das Geld fließt aber weiterhin in die entwickelten Märkte", sagt ein Marktanalyst.

Für den DAX und die anderen Indizes sprächen günstige Wachstumserwartungen. "Die sich häufenden Aussagen von US-Notenbankern dazu werden zunehmend positiv gesehen, trotz der Erwartung höherer Zinsen", ergänzt der Analyst. Besonders in Europa seien Aktien angesichts steigender Gewinne der Unternehmen noch günstig bewertet. Ängste wegen der Wahlen in den Niederlanden und Frankreich seien überzogen. "Die Anleger sind derzeit zu pessimistisch", sagt ein Händler.

Euro setzt Stabilisierung fort

Der Euro setzt die am Mittwoch begonnene Stabilisierung zum US-Dollar fort. Auch das könnte europäische Aktien etwas bremsen. Vom Vortagestief bei knapp über 1,05 hat sich die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0612 Dollar erholt. In den vergangenen Tagen hatte die Erwartung steigender Zinsen in den USA den Greenback zulegen lassen.

Berichtssaison liefert Impulse

Für Kursbewegungen an den Aktienmärkten dürften erneut vor allem die Ergebnisse der Unternehmen sorgen. Mit der Deutschen Börse, Nestle, Schneider Electric und Air France-KLM haben mehrere Schwergewichte Zahlen veröffentlicht. Allerdings ruht der Fokus bei der Deutschen Börse auf der Fusion mit der London Stock Exchange. Bei Nestle könnte ein schwaches Wachstum den Aktienkurs laut Händlern belasten.

Eine Steilvorlage gibt es für die Fluggesellschaften , so Marktteilnehmer. In den USA lag die Branche mit an der Spitze der Gewinner. Händler verweisen darauf, dass Warren Buffett über Berkshire Hathaway bei mehreren Fluggesellschaften eingestiegen sei. "In Europa profitiert das Sentiment weiter von der Lufthansa-Einigung mit den Piloten", sagt ein Händler. Zu Air France heißt es, die Zahlen seien in Ordnung. Der Nettogewinn liege deutlich über den Schätzungen, der operative Gewinn entspreche allerdings lediglich den Erwartungen. Der Markt warte nun auf Ergebnisse zu den Verhandlungen über eine neue Billigfluglinie. Sie werden für Ende kommender Woche erwartet.

Banken dürften gesucht bleiben. "Die Renditen ziehen weiter an, das versteilert die Zinskurven und ist gut für die Erträge in der Branche", sagt ein Händler. "Das Tal der Tränen dürfte nun auch in Europa durchschritten sein", sagt er. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag20/62, 09.03.17, 07:09:30 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
KORRUPTION - Für geschätzte 300 Milliarden Euro vergeben Bund, Länder und Kommunen jährlich Aufträge an private Unternehmen. Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries will nun mit einer schwarzen Liste dafür sorgen, dass kriminelle Firmen von dieser Geldquelle ausgeschlossen werden. Die Wirtschaft will dem Vorhaben aber nur unter Bedingungen zustimmen. (Handelsblatt S. 8 )

EZB - Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issing ist "nicht der Meinung, dass die EZB die Zinsen schnell erhöhen sollte. Es geht darum, ob diese Politik niedriger oder sogar negativer Zinsen inzwischen nicht mehr Schaden anrichtet, als sie nützt. Der Kauf von Staatsanleihen unterdrückt alle Mechanismen des Marktes, unterschiedliche Schuldensituationen in den Mitgliedstaaten der Währungsunion richtig zu bewerten", sagte er in einem Interview. (Handelsblatt S. 28/Welt S. 13)

MINIJOBS
- Minijobber könnten dazu beitragen, die Fachkräfteengpässe in einigen Branchen zu lindern. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Instituts für Berufsforschung (IAB). "Unter den geringfügig Beschäftigten schlummert ein Fachkräftepotenzial, auf das wir nicht verzichten sollten", sagt Christian Rauch, der Regionalchef der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Südwesten. (Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten)

FLUGGESELLSCHAFTEN - Jahrelang haben Emirates, Etihad und Qatar Airways die europäischen Airlines vor sich hergetrieben. Jetzt haben sie selbst Probleme. Eine Konsolidierung am Persischen Golf ist nicht mehr ausgeschlossen. (Handelsblatt S. 14)
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verlinkter Beitrag19/62, 12.04.17, 07:20:32 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
WACHSTUM - Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrem Frühjahrsgutachten ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr trotz erheblicher weltwirtschaftlichen Risiken auf 1,5 Prozent leicht nach oben korrigiert. Das erfuhr die FAZ aus Kreisen der mit dem Gutachten vertrauten Personen. Für 2018 erwarten die Forscher ein Wachstum von 1,8 Prozent. Wachstumstreiber bleibe wie in den vergangenen zwei Jahren der vergleichsweise starke Konsum. Erfreulich sei, dass nach einer Schwächephase auch aus der deutschen Exportwirtschaft wieder Wachstumsimpulse zu erwarten seien. (FAZ S. 15)

MINDESTLOHN - Die Arbeitsbereitschaft von Hartz-IV-Beziehern hat sich offenbar mit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns verbessert. Seither kürzen die Jobcenter jedenfalls deutlich seltener Sozialleistungen, weil ein Klient die Arbeitsaufnahme verweigert hat. Wurden 2012 noch in insgesamt 137.100 solcher Fälle Sanktionen verhängt, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 93.300. Im Jahr 2015, unmittelbar nach Einführung des Mindestlohns, war die Zahl zum ersten Mal unter die Schwelle von 100.000 Fällen gesunken. Das zeigt die amtliche Sanktionsstatistik, die die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag veröffentlicht hat. (FAZ S. 17)

USA - US-Notenbanker John Williams erwartet in diesem Jahr mehr als drei Zinserhöhungen in den USA. "Drei Zinserhöhungen sind angemessen, wenn man bedenkt, dass sich die Wirtschaft gut entwickelt, die Arbeitslosigkeit niedrig ist und die Inflation nahe zwei Prozent liegt", sagte er in einem Interview. "Es gibt beim wirtschaftlichen Ausblick noch Potenzial nach oben. Die Beschäftigung nimmt stark zu, und die Inflationsdaten waren etwas höher als erwartet. Zugleich könnte der Staat gegen Ende des Jahres die Ausgaben erhöhen". (Handelsblatt S. 30/Börsen-Zeitung S. 5)

EU-BANKENAUFSICHT - Bis zum Brexit am 29. März 2019 müssen die beiden Londoner EU-Behörden für Bankenaufsicht (Eba) und Arzneimittel (Ema) die britische Hauptstadt verlassen und ein neues Domizil auf dem Kontinent bezogen haben. Es sei klar, dass Paris und Frankfurt mit Blick auf die Institutionen Konkurrenten seien, wie es auch insgesamt für die Finanzplätze gelte, sagte eine Sprecherin des französischen Finanzministers Michel Sapin auf Anfrage. Anspruch auf die Eba erhebt auch Luxemburg - und gibt sich dabei ausgesprochen selbstbewusst. (Handelsblatt S. 8 )

EUROGRUPPE - Der portugiesische Premierminister Antonio Costa hält Jeroen Dijsselbloom für absolut ungeeignet als Chef der mächtigen Euro-Gruppe. "Das ist nur eine Frage der Zeit; dieser Herr wird bald wieder verschwinden. Was bleibt, ist die Notwendigkeit, den Euro zu stärken, unsere gemeinsame Währungspolitik", sagte er in einem Interview. (Welt S. 10)

WAHLKAMPF
- Deutschland ist Vize-Weltmeister im Zahlen von Steuern und Abgaben. Deshalb verspricht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (74, CDU) einen Steuerwahlkampf. Zur Bild-Zeitung sagte Schäuble, man müsse darauf achten, "dass der Faktor Arbeit in Deutschland nicht zu teuer" werde. "Das müssen alle berücksichtigen, die politische Verantwortung tragen oder tragen wollen", so Schäuble mit Blick auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Angesichts der neuen OECD-Studie, derzufolge die Deutschen unter der weltweit zweithöchsten Abgabenlast ächzen, sagte der Finanzminister. "Die Steuerbelastung steigt zu schnell an, und der Spitzensteuersatz greift zu früh." (Bild-Zeitung)

WAHLPROGRAMM - Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) wehrt sich gegen den Vorwurf, er könne als Autor des Wahlkampfprogramms der CDU für die Bundestagswahl seine Regierungsgeschäfte vernachlässigen. "Als Kanzleramtsminister bin ich seit drei Jahren zu jeder Zeit erreichbar und handlungsfähig. Notfalls auch nachts, an Weihnachten oder am Wochenende. Das wird auch künftig so sein", sagte Altmaier der Bild-Zeitung. Dies gelte "auch für die meisten meiner SPD- und CDU-Kabinettskollegen, denn sie sind ebenfalls Vorstandsmitglieder ihrer Partei." (Bild-Zeitung)

BRITISCHE NOTENBANK - Britische Abgeordnete wollen die Rolle der Bank of England im Libor-Skandal erneut untersuchen lassen. Den Anstoß dazu gab eine Fernsehdokumentation der BBC. (Handelsblatt S. 31)

DIESEL
- Die drohenden Fahrverbote in deutschen Städten wegen zu hoher Luftbelastungen setzen die Autoindustrie unter Druck, doch noch eine technische Lösung für ältere Dieselfahrzeuge zu finden. Die Hersteller arbeiteten derzeit an Möglichkeiten, um eine deutliche Verbesserung bei den innerstädtischen Emissionen von Euro-5-Autos zu erreichen, sagte ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA) der FAZ. Ziel ist es, die realen Abgasemissionen zu verringern. (FAZ S. 17)

LUFTFAHRT - Billigairlines wie Ryanair werden auf dem deutschen Markt immer aggressiver. Experten sagen weiter sinkende Flugticketpreise voraus. Der ruinöse Wettbewerb erfasst neben Lufthansa und Co. nun auch die großen Flughäfen. (Handelsblatt S. 1)
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verlinkter Beitrag18/62, 04.05.17, 09:55:04 
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wer ist schuld an der krise einige fluglinien ?
ist die konkurrenz aus dem mitteleren osten zu stark. oder sind die probleme hausgemacht. air berlin, all italia, air france alle nur noch mit verlust.
µ schrieb am 04.05.2017, 09:46 Uhr
Air France-KLM kommt aus den roten Zahlen nicht heraus
AFR (855111) 855111 10,56-10,69

PARIS (Dow Jones)--Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal vor allem wegen des starken US-Dollar einen höheren operativen Verluste erlitten. Allerdings berichtete der Konzern über anziehende Buchungen für die kommenden Monate im Schlüsselsegment der Langstreckenflüge. Die Fluggesellschaft wies einen Nettoverlust von 216 (Vorjahr: 61) Millionen Euro aus. Das operative Ergebnis verschlechterte sich um 44 Prozent auf minus 143 Millionen Euro.

Für Air France-KLM schlägt die Dollar-Stärke deshalb so stark zu Buche, weil die meisten Kosten in dieser Währung anfallen, die Umsätze aber in Euro gebucht werden. Dieser Effekt belastete das Ergebnis nach Unternehmensgaben mit 72 Millionen Euro. Allerdings hofft das Management darauf, dass der Druck auf die Ticketpreise demnächst endet. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

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verlinkter Beitrag17/62, 04.05.17, 09:57:30 
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vielleicht wird auch in Wahrheit weniger geflogen?
denke schon das einige nicht in den Urlaub fliegen die es sonst noch taten.....politische Unsicherheiten etc. gruebel
spiderwilli schrieb am 04.05.2017, 09:55 Uhr
wer ist schuld an der krise einige fluglinien ?
ist die konkurrenz aus dem mitteleren osten zu stark. oder sind die probleme hausgemacht. air berlin, all italia, air france alle nur noch mit verlust.
µ schrieb am 04.05.2017, 09:46 Uhr
Air France-KLM kommt aus den roten Zahlen nicht heraus
AFR (855111) 855111 10,56-10,69

PARIS (Dow Jones)--Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal vor allem wegen des starken US-Dollar einen höheren operativen Verluste erlitten. Allerdings berichtete der Konzern über anziehende Buchungen für die kommenden Monate im Schlüsselsegment der Langstreckenflüge. Die Fluggesellschaft wies einen Nettoverlust von 216 (Vorjahr: 61) Millionen Euro aus. Das operative Ergebnis verschlechterte sich um 44 Prozent auf minus 143 Millionen Euro.

Für Air France-KLM schlägt die Dollar-Stärke deshalb so stark zu Buche, weil die meisten Kosten in dieser Währung anfallen, die Umsätze aber in Euro gebucht werden. Dieser Effekt belastete das Ergebnis nach Unternehmensgaben mit 72 Millionen Euro. Allerdings hofft das Management darauf, dass der Druck auf die Ticketpreise demnächst endet. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

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verlinkter Beitrag16/62, 04.05.17, 10:04:38 
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wenn ich sehe, was in der saison mit air belin alleine auf malle geflogen wurde. täglich mindestens 40 - 50 flüge. das kann es normal nicht sein. air berlin hat die linie deutschland - malle aufgegeben. evtl ist auch der preisdruck der veranstalter zu groß. gruebel
greenhorn schrieb am 04.05.2017, 09:57 Uhr
vielleicht wird auch in Wahrheit weniger geflogen?
denke schon das einige nicht in den Urlaub fliegen die es sonst noch taten.....politische Unsicherheiten etc. gruebel
spiderwilli schrieb am 04.05.2017, 09:55 Uhr
wer ist schuld an der krise einige fluglinien ?
ist die konkurrenz aus dem mitteleren osten zu stark. oder sind die probleme hausgemacht. air berlin, all italia, air france alle nur noch mit verlust.
µ schrieb am 04.05.2017, 09:46 Uhr
Air France-KLM kommt aus den roten Zahlen nicht heraus
AFR (855111) 855111 10,56-10,69

PARIS (Dow Jones)--Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal vor allem wegen des starken US-Dollar einen höheren operativen Verluste erlitten. Allerdings berichtete der Konzern über anziehende Buchungen für die kommenden Monate im Schlüsselsegment der Langstreckenflüge. Die Fluggesellschaft wies einen Nettoverlust von 216 (Vorjahr: 61) Millionen Euro aus. Das operative Ergebnis verschlechterte sich um 44 Prozent auf minus 143 Millionen Euro.

Für Air France-KLM schlägt die Dollar-Stärke deshalb so stark zu Buche, weil die meisten Kosten in dieser Währung anfallen, die Umsätze aber in Euro gebucht werden. Dieser Effekt belastete das Ergebnis nach Unternehmensgaben mit 72 Millionen Euro. Allerdings hofft das Management darauf, dass der Druck auf die Ticketpreise demnächst endet. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

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verlinkter Beitrag15/62, 06.06.17, 08:24:32 
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MÄRKTE EUROPA/Vorsichtiger Start erwartet - Politik im Fokus
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem relativ ruhigen Start in die neue Handelswoche rechnen Händler am Dienstag am deutschen Aktienmarkt. Nach dem langen Pfingstwochenende dürfte sich das Geschäft zunächst recht vorsichtig anlassen. Ein ähnliches Bild hatte sich am Montag bereits an den europäischen Nachbarbörsen gezeigt, an denen trotz des Pfingsfeiertags gehandelt wurde.

Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
startet 0,3 Prozent tiefer mit 12.779 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird 14 Punkte niedriger bei 3.565 gesehen. Größere Branchenimpulse aus den USA gebe es nicht, politisch zeige sich die Lage eher angespannt, heißt es. Das Öl steht weiter unter Druck aus Sorge vor eskalierenden Spannungen im arabischen Raum und wegen des globalen Dauerproblems eines Überangebots.

Eines der Hauptthemen ist die Lage im Nahen Osten, nachdem Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen haben wegen des Vorwurfs, Terrorismus zu unterstützen. Weil Katar gleichzeitig die größte US-Luftwaffenbasis im Nahen Osten beherberge, sorge dies eher für Verwirrung. Ob und welche Auswirkungen die Krise auf den Ölmarkt bzw die Finanzmärkte haben werde, sei bislang unklar, heißt es. US-Präsident Donald Trump wolle mit den Beteiligten sprechen, um die Situation zu beruhigen, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses am Montag.

Gesucht sind in dieser Gemengelage sichere Häfen wie das Gold und der Yen. Auch die Anleihekurse legen zu, abzulesen am fester startenden Bund-Future.

Bange Blicke auf den Donnerstag

Die Vorsicht am Markt könnte bis Donnerstag das Geschehen bestimmen, weil dann die wichtigen Ereignisse der Woche anstehen mit der Anhörung des von Trump entlassenen FBI-Direktors James Comey vor einem Senatsausschuss, der EZB-Sitzung und besonders den Wahlen in Großbritannien.

Das Pfund zieht am Morgen leicht an in die Nähe des Vortageshochs, nachdem es sich bereits am Montag im Verlauf kräftiger erholt hatte. Der Terroranschlag in London am Wochenende scheint den Wahlchancen der Konservativen nicht geschadet zu haben. Diese konnten in den jüngsten Umfragen den Abstand zu den Sozialisten wieder vergrößern - dennoch bleibt die Wahl ein Unsicherheitsfaktor.

Unternehmensnachrichten sind am Dienstag rar. Geblickt wird auf die Societe Generale
SGE (873403) 873403 27,98-28,10
, bei der sich der Börsengang der Autoleasing-Tochter konkretisiert. Die Bank möchte dabei bis zu 1,6 Milliarden Euro erlösen.

Die Aktien von Fluggesellschaften könnten von optimistischeren Prognosen des Branchenverbands IATA profitieren. Der Verband rechnet wegen einer höher als erwarteten Nachfrage im laufenden Jahr mit einem branchenweiten Gewinn von 31,4 Milliarden Dollar. Bislang war IATA von 29,8 Milliarden Dollar ausgegangen. Im Handel heißt es dazu aber auch, dass vieles davon bereits in der Kursentwicklung eingepreist sein dürfte. So habe die Lufthansa-Aktie seit Jahresbeginn um 50 Prozent zugelegt. Am Vortag hatten die Aktien der Branche wegen des Terroranschlags vom Wochenende in London noch unter Druck gestanden.

Für Bewegung könnten daneben wie üblich Umstufungen sorgen. Goldman Sachs hat RTL
RRTL (861149) 861149 47,10-47,48
auf "Buy" erhöht und Bernstein Innogy
IGY (A2AADD) A2AADD 40,25-40,40
auf "Marketperform" und Evotec
EVT (566480) 566480 19,91-20,00 566480
auf "Hold" gesenkt. RTL ziehen vorbörslich um 1,4 Prozent an, Innogy geben um 0,7 Prozent nach und Evotec im 1 Prozent. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag14/62, 07.08.17, 06:40:02 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ELEKTROAUTO - Die EU-Kommission will den Übergang zu umweltschonenden Antriebstechniken beschleunigen. Die Brüsseler Behörde erwäge, den Autoherstellern ab 2025 eine Quote für emissionsarme Fahrzeuge wie Elektroautos vorzuschreiben, erfuhr das Handelsblatt aus EU-Kreisen. Eine konkrete Mindestabsatzquote könnte neben schärferen Grenzwerten für den CO2-Ausstoß bereits Teil eines Maßnahmenpakets zur klimaschonenden Mobilität werden, das die Kommission bis zum Jahresende vorlegen will, hieß es. Die Höhe der E-Quote sei noch offen. Der Branchenverband VDA lehnt eine solche Vorgabe ab. (Handelsblatt S. 1)

AUTOKARTELL - EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hält Milliarden-Strafen für die deutschen Automobil-Hersteller wegen des drohenden EU-Kartellverfahrens für möglich. Oettinger schloss zudem nicht aus, dass die Hersteller auch trotz der Einigung auf dem Diesel-Gipfel über Software-Updates noch technische Umbauten an den Fahrzeugen vornehmen müssten. Die Kartell-Untersuchung der EU-Wettbewerbsbehörde brauche "noch einige Zeit", sagte Oettinger. "Wir müssen prüfen, ob es sich um zugelassene Absprachen zur Normung gehandelt hat oder ob Vereinbarungen zu Lasten der Zulieferer und Verbraucher getroffen wurden." Zugleich warnte er aber vor hohen Strafzahlungen. (Bild-Zeitung S. 2)

DIHK - Berlin rühmt sich gerne, zu den wichtigsten Start-up-Städten der Welt zu gehören, und auch insgesamt werden die deutsche Gründerszene und die existierenden Förderprogramme regelmäßig von der Politik gelobt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gießt jedoch Wasser in den Wein: "Bei den Unternehmensgründungen verschenkt Deutschland enormes Potential", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der FAZ. Er beruft sich mit seiner Kritik auf eine aktuelle, noch unveröffentlichte Studie seines Hauses, die der FAZ vorliegt. 295 Start-ups wurden von den Industrie- und Handelskammern befragt, was sie sich wünschen und was sie brauchen - fürs Gründen und fürs Wachsen. Der wichtigste Punkt auf der Liste: eine Vereinfachung der Fördermöglichkeiten. (FAZ S. 17)

STEUERPLÄNE - Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften werden ähnlich besteuert. Die SPD-Pläne zur Einkommensteuer könnten den fein ausgetüftelten Gleichlauf zu Lasten großer Mittelständler umstoßen, warnt der DIHK. "Rund 280.000 Unternehmen erzielen steuerrelevante Erträge in einer Größenordnung von mehr als 100.000 Euro im Jahr", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der FAZ. Für diese Gruppe würden nach den Plänen der SPD unter dem Strich höhere Steuerzahlungen entstehen. (FAZ S. 19)

RÜSTUNGSAUSGABEN - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die SPD-Kritik an der geplanten Erhöhung der Militärausgaben auf 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) zurückgewiesen. "Ich kenne keinen europäischen Nachbarn, der irgendetwas anderes erwartet, als dass Deutschland sein Versprechen hält", erklärte von der Leyen. Die SPD lüge sich selbst in die Tasche, "wenn sie glaubt, dass Sicherheit in Europa billiger zu haben ist als unter dem Schutzdach der Nato". Nach ihren Angaben gibt Deutschland aktuell 1,26 Prozent des BIP für die Verteidigung aus, wolle bis 2024 die 2 Prozent erreichen. (Funke Mediengruppe)

LUFTVERKEHR - Obwohl er Wachstumszahlen zu verkünden hat, sieht Stefan Schulte, der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), keinen Grund zur Entwarnung. Nach Zahlen des Verbands, die der FAZ vorab vorliegen, stieg die Zahl der Passagiere deutscher Fluggesellschaften im ersten Halbjahr um 5 Prozent auf 76,8 Millionen. Die Beförderungsleistung, gemessen durch die gebuchten Plätze mal die geflogenen Kilometer, stieg um 6,1 Prozent. Vor einem Jahr hatte der BDL noch einen Passagierrückgang um 0,7 Prozent gemeldet. Schulte mahnt dennoch: "Deutsche Luftverkehrsunternehmen verlieren weiter Marktanteile." Denn die Deutsche Lufthansa samt ihrer Billigplattform Eurowings, Air Berlin, Condor und TUI Fly boten zusammen in der ersten Jahreshälfte nur noch 56 Prozent der verfügbaren Sitzplätze an, vor wenigen Jahren waren es 62 Prozent. (FAZ S. 21)

LANDWIRTSCHAFT - In der Landwirtschaft wird zu viel gedüngt und das bereitet Wasserversorgern immer mehr Probleme. Fast überall in Deutschland sind die Nitratwerte zu hoch - für Verbraucher könnte das teuer werden. (SZ S. 15
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Zuletzt bearbeitet von µ am 07.08.2017, 05:42, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag13/62, 07.08.17, 14:07:07 
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BDL: Deutsche Fluggesellschaften verlieren Marktanteile
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Luftverkehr in Deutschland boomt und auf den ersten Blick sehen die Zuwächse bei Passagier- und Frachtzahlen im ersten Halbjahr gut aus. Größter Wachstumstreiber sind jedoch die Low-Cost-Airlines. Und die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen verlieren weiter Marktanteile an die ausländische Konkurrenz, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft berichtet. Damit setze sich eine Tendenz der vergangenen Jahre fort.

BDL-Präsident Stefan Schulte appelliert an die Politik, faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und wiederholt schon fast ein Mantra: Die Luftverkehrssteuer müsse abgeschafft und ein Teil der Kosten für die Luftsicherheit, wie etwa für Passagier- und Gepäckkontrollen, aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden.

Rahmenbedingungen sind Grund für Marktanteilsverluste [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis26114274
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verlinkter Beitrag12/62, 15.08.17, 13:39:21 
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MARKT/Lufthansa steigen nach Air Berlin-Pleite - Hoffen auf Slots

Lufthansa reagieren mit deutlichen Kursgewinnen von 2,3 Prozent auf die
Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei Air Berlin. "Die Anleger hoffen darauf,
dass zusätzliche Slots an den Markt kommen", sagt ein Händler. Davon würde die
Branche insgesamt, Lufthansa aber im besonderen profitieren, heißt es. In einer
jüngsten Studie hat die Deutsche Bank noch die Attraktivität von Air Berlin für
Lufthansa herausgestellt. Air Berlin sei "extrem attraktiv" für die
Kranichlinie, da das Slot-Portfolio der Berliner komplementär zu dem der
Lufthansa sei, insbesondere an den Flughäfen in Düsseldorf, Wien, Zürich,
Berlin-Tegel und Frankfurt.

Nicht nur Lufthansa reagieren mit Kusaufschlägen. Für die IAG-Aktie geht es
immerhin 2 Prozent nach oben, Ryanair gewinnen 1,2 Prozent. Fraport zeigen sich
mit einem Plus von 0,1 Prozent wenig bewegt. Im Handel wird die Pleite von Air
Berlin als möglicherweise leicht negativ für den Flughafenbetreiber gewertet,
da sich die Zahl der Kunden reduziere. Air-Berlin-Aktien sind derweil vom
Handel ausgesetzt. Unklar ist, was mit den Unternehmensanleihen von Air Berlin
passieren wird. Den Inhabern drohen erhebliche Verluste. Es steht ein Volumen
von mehr als 1 Milliarde Euro aus.

HK12 schrieb am 15.08.2017, 13:15 Uhr
LHA (823212) 823212 21,20-21,27 823212
was long um 19,90
SPQR__LEG.X
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verlinkter Beitrag11/62, 02.10.17, 15:44:43 
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ROUNDUP 2/Neue Turbulenzen in Europa: Britische Monarch Airlines insolvent
LONDON (dpa- AFX) - Die britische Fluggesellschaft Monarch Airlines hat am Montag wegen Insolvenz ihren kompletten Betrieb eingestellt. Insgesamt sind etwa 860 000 Passagiere betroffen, von denen 110 000 im Ausland strandeten. Die Regierung in London sprach von der größten Rückholaktion in Friedenszeiten. Alle Flüge seien gestrichen, teilte die britische Luftverkehrsbehörde CAA (Civil Aviation Authority) mit.

Starke Konkurrenz in Europa und Kostendruck hatten - wie zuvor schon Air Berlin und Alitalia - der fünfgrößten britischen Fluggesellschaft zu schaffen gemacht. In einem Schreiben an seine Angestellten machte Monarch-Chef Andrew Swaffield auch Terrorattacken in Tunesien und Ägypten sowie die Entwicklung in der Türkei für die Insolvenz seines Unternehmens, das vor 50 Jahren gegründet worden war, verantwortlich. ...
http://www.finanznachrichten.de/nac....irlines-insolvent-016.htm
däumchen
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verlinkter Beitrag10/62, 14.10.17, 21:32:45 
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Neue Konsolidierungswelle
Air Berlin ist erst der Anfang

Noch ist die Übernahme der Air Berlin durch den Lufthansa-Konzern nicht in trockenen Tüchern, da steht mit der Alitalia bereits die nächste europäische Airline vor der Zerschlagung. Am Montag will der staatlich bestellte Verwalter in Rom die Frist für verbindliche Angebote beenden.
[...]
http://www.aero.de/news-27689/Air-Berlin-ist-erst-der-Anfang.html


Alitalia wird mit weiteren Millionen vom Staat am Leben gehalten
Der Ministerrat beschloss am Freitag, bis September nächsten Jahres 300 Millionen Euro zusätzlich zuzuschießen, um die Fluglinie am Leben zu erhalten, wie die Regierung mitteilte. Anfang Mai hatte der Staat der Fluglinie einen sechs Monate langen Kredit von etwa 600 Millionen Euro zugestanden, nachdem die ehemalige Staatslinie Insolvenz angemeldet hatte. Eigentlich endete kommenden Montag die Frist für verbindliche Angebote für Alitalia. Interesse hatte auch die Lufthansa bekundet.
http://www.aero.de/news-27690/Regie....kredit-fuer-Alitalia.html

Ob das bei
LHA (823212) 823212 21,20-21,27 823212
weiterhin besteht?
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verlinkter Beitrag9/62, 28.05.18, 08:33:25 
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MÄRKTE EUROPA/Gescheiterte Regierungsbildung in Italien dürfte stützen
FRANKFURT (Dow Jones)--Die gescheiterte Regierungsbildung in Italien dürfte zum Wochenauftakt für etwas Erleichterung an den europäischen Aktienmärkten sorgen. Größtes Hindernis war die geplante Ernennung des Euro-Kritikers Paolo Savona zum Wirtschafts- und Finanzminister, die Staatspräsident Sergio Mattarella ablehnte. "Das Aus für die Euro-kritische Regierung dürfte nun Gegenbewegungen zur vergangenen Woche auslösen", sagt ein Teilnehmer. Strategische Käufe seien dagegen unwahrscheinlich. "Denn die Krise in Italien ist nicht gelöst, und eine populistische Regierung möglicherweise nur aufgeschoben", so ein Händler mit Blick auf mögliche Neuwahlen.

Der Euro erholt sich am Morgen leicht und klettert wieder über die Marke von 1,17 Dollar, nachdem er am Freitag noch auf ein Jahrestief bei 1,1645 Dollar gefallen war. Auch an der Börse Mailand dürften die Kurse zulegen. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird vorbörslich 0,3 Prozent höher getaxt bei 12.975 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 deutet sich ein Start bei 3.526 Punkten an, was einem Aufschlag von ebenfalls 0,3 Prozent entspräche. Insgesamt sei aufgrund der Feiertage in Großbritannien und den USA allerdings mit einem ruhigen Handel zu rechnen, heißt es.

Italienische Bankenwerte mit Gewinnen erwartet

Der italienische Banken-Sektor wird kurzfristig als Gewinner der gescheiterten Regierungsbildung in Italien gesehen. Hier dürften Shorts gedeckt werden, weil eine Ernennung des Euro-kritischen Paolo Savona zum Wirtschaftsminister erst einmal vom Tisch ist. Die Aktien der italienischen Banken hatten in Erwartung der Bildung einer populistischen Regierung in der vergangenen Woche stark nachgegeben.

Weiter unter Druck werden dagegen die deutschen Autowerte erwartet. So hat VW
VOW3 (766403) 766403 142,80-143,18 766403
die Produktion bestimmter Dieselmodelle wegen eines Problems mit der Motorkontrollleuchte gestoppt. "Weniger Produktion heißt zunächst einmal weniger Gewinn", sagt ein Marktteilnehmer.

Die Diesel-Problematik dürfte indes Daimler
DAI (710000) 710000 50,21-50,35 710000
stärker belasten. Grund sind Berichte, von möglicherweise unzulässigen Abschalteinrichtungen seien nicht nur bestimmte Vito-Modelle betroffen, sondern auch die C-Klasse. "Anleger könnten erst einmal vorsichtig bleiben", erwartet ein Händler.

Tendenziell negativ für den DAX bewerten Marktteilnehmer auch den Stopp von Regierungsaufträgen aus Saudi-Arabien für die deutsche Industrie. Betroffen seien unter anderem Siemens, Daimler und Bayer, heißt es am Markt. Als Grund wird die deutsche Iran-Politik genannt. "Die Probleme für den Export nehmen weiter zu", sagt ein Marktteilnehmer, der auch auf Sanktionen gegen Russland und den Iran verweist sowie auf die US-Handelspolitik und den Niedergang Venezuelas.

Weiter fallende Ölpreise dürften Fluggesellschaften stützen

Die Ölpreise setzen auch zu Wochenbeginn ihre Talfahrt fort. Dies rückt den Bereich der Reise- und Freizeit-Aktien in den Blick. "Besonders die Fluggesellschaften, aber auch ausgewählte Logistiker dürften vom abnehmenden Kostendruck profitieren", sagt ein Händler. Bei den Ölaktien dürfte sich der Rücksetzer dagegen ausweiten.

Leichten Abgabedruck könnte es auch bei Swiss Re
SR9 (A1H81M) A1H81M 83,40-83,60
geben. Der Rückversicherer hat sich mit der japanischen Softbank nicht auf einen Einstieg einigen können. Nachdem zunächst über eine größere Beteiligung spekuliert worden war, ging es zuletzt allerdings bereits nur noch um einen kleineren Anteil. "Trotzdem könnten noch einige Anleger aus der Enttäuschung heraus verkaufen", sagt ein Händler. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag8/62, 31.05.18, 08:38:05 
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MÄRKTE EUROPA/Verhaltener Start erwartet - Skepsis bleibt hoch
FRANKFURT (Dow Jones)--Zur Eröffnung am Donnerstag zeichnen sich wenig veränderte Kurse an den europäischen Aktienmärkten ab. Nach dem eher zaghaften Erholungsansatz am Vortag bleibt die Stimmung angeschlagen und die politische Entwicklung in das Hauptthema an den Finanzmärkten. Berichte, laut denen die populistischen Parteien M5S und Lega doch noch eine Regierung bilden könnten, stützen die Stimmung etwas, aber auch nur, weil dadurch Neuwahlen verhindert würden, die quasi zu einem Referendum über die Zugehörigkeit des Landes zur Eurozone werden könnten.

Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
liegt minimal im Minus bei 12.783 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.438 Punkten ebenfalls knapp im Minus erwartet. Am Devisenmarkt setzt der Euro seine Erholung fort und kostet 1,1681 Dollar. Zum Höhepunkt der Italien-Panik war er am Dienstag bis auf 1,1510 abgesackt.

Die Anleger werden in dieser Gemengelage die italienischen Anleihemärkte besonders im Blick haben, wo sich der Stress zuletzt extrem bemerkbar machte. Dort ist die Rendite auf 10-jährige Staatsanleihen wieder auf 2,96 Prozent von 3,35 Prozent deutlich gefallen, bleibt damit allerdings auf stark erhöhtem Niveau. Anfang Mai stand die Rendite noch bei knapp 1,80 Prozent. Auch die Rendite der 2-jährigen Papiere indiziert mit 1,74 Prozent anhaltenden Stress.

US-Strafzölle auf europäischen Stahl treten wohl in Kraft

Für allgemeine Zurückhaltung, und Druck vor allem auf Stahlwerte, könnten die voraussichtlich am Freitag in Kraft tretenden US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU sorgen. Informanten zufolge könnte US-Präsident Donald Trump die Maßnahmen am Donnerstag verkünden. Eine Einigung beider Seiten quasi in letzter Minute sei zwar noch möglich, aber unwahrscheinlich, so eine eingeweihte Person. Am Freitag läuft die Frist ab, bis zu der die Europäische Union von den Zöllen ausgenommen ist.

Trump hatte Ende März Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte und 10 Prozent auf Aluminium angekündigt. Die EU-Kommission hat bereits eine Liste mit möglichen Gegenzöllen im Volumen von 2,8 Milliarden Euro vorbereitet. Betroffen wären Produkte wie Levi's-Jeans, Bourbon-Whiskey und Harley-Davidson-Motorräder oder auch Orangensaft und Erdnussbutter.

Die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits könnte günstige Wirtschaftsdaten aus China überlagern. Dort hat die Industrie das stärkste Wachstum seit acht Monaten verzeichnet.

Impulse könnten am Vormittag von den Euroraum-Verbraucherpreisen kommen. Sie könnten nach Ansicht von Experten im Mai deutlicher als bisher erwartet ausgefallen sein.

IATA-Aussagen könnten Fluglinienaktien bremsen

Aussagen der Luftverkehrsvereinigung IATA rücken die Aktien der Fluggesellschaften in den Blick. Nach Einschätzung des Verbands werden die Gewinne der Branche im laufenden Jahr wegen des Anstiegs des Ölpreises geringer als noch im Dezember erwartet ausfallen. Bislang erwartete IATA Branchengewinne von 38,4 Milliarden Dollar. Eine neue Schätzung will der Verband in der kommenden Woche abgeben.

Wenngleich nicht positiv, so seien die Aussagen nicht wirklich überraschend, heißt es dazu im Handel. So ist etwa der Kurs der Lufthansa-Aktie seit Jahresbeginn um rund 20 Prozent gefallen, vor allem bedingt durch die steigenden Ölpreise. Vieles könnte also bereits eingepreist sein. Aktuell ziehen die Ölpreise wieder an, nachdem sie an den vergangenen Tage mit Berichten auf mögliche Förderausweitungen der Opec stärker nachgegeben hatten.

Im DAX tendieren Covestro
1COV (606214) 606214 45,86-46,05
vorbörslich 1,5 Prozent fester, getrieben von einer Kaufempfehlung der Analysten von Berenberg.

In der dritten Reihe zeichnen sich kräftige Verluste bei Epigenomics
ECX (A11QW5) A11QW5 1,79-1,86
ab, weil ein Darmkrebs-Früherkennungstest des Biotechnologieunternehmens nicht in die aktualisierten Richtlinien für Darmkrebs-Früherkennung in den USA aufgenommen wurde. Im Spezialistenhandel wird die Aktie rund 20 Prozent niedriger gestellt. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag7/62, 04.06.18, 08:37:22 
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MÄRKTE EUROPA/Aktien freundlich erwartet - Inflation im Blick
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einer Fortsetzung der Kurserholung rechnen Händler am Montagmorgen an den europäischen Aktienmärkten. Händler verweisen auf gute Vorlagen aus den USA, aber auch von den asiatischen Börsen. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
liegt 0,7 Prozent höher als der Xetra-DAX bei 12.817 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird 21 Punkte höher mit 3.474 indiziert.

"Die Lage bleibt erst einmal fragil", sagt ein Händler. Als Belastungsfaktor sieht er weiterhin den Handelsstreit, aber auch die hohen Rohstoffpreise. "Nun stehen die Erzeugerpreise in der Eurozone im Blick", sagt er. Sollten diese darauf hindeuten, dass der jüngste Anstieg der Verbraucherpreise kein Ausreißer sei, gebe es bei der EZB Diskussionsbedarf. Die Verbraucherpreisininflation war deutlich höher als erwartet ausgefallen.

Aus technischer Sicht ist der DAX nach oben gebremst: "Im Bereich 12.800 bis 12.800 liegen horizontale Hürden", sagt Holger Struck von hs-livetrading. Oberhalb wäre dann Platz bis 12.875 Punkte. Als Unterstützung gilt das jüngste Tief bei 12.547 Punkten.

Bayer kommt mit bereits erwarteter Kapitalerhöhung
BAYN (BAY001) BAY001 65,67-65,96 BAY001

Bei den Einzelaktien im Fokus stehen Bayer. Das Unternehmen führt nun die bereits erwartete Kapitalerhöhung zur restlichen Finanzierung des Kaufs von Monsanto durch. Marktteilnehmer rechnen nicht mit größerem Druck auf die Bayer-Aktien. "Die Kapitalerhöhung ist wie erwartet klein", so ein Marktteilnehmer. Mit 6 Milliarden Euro liege sie dennoch am oberen Rand der jüngst kursierenden Schätzungen, heißt es an anderer Stelle. Die Aktionäre können für 23 alte Aktien 2 neue zum Preis von 81 Euro je Stück beziehen.

Gründe dafür, dass die Kapitalerhöhung geringer ausfällt als ursprünglich erwartet, sind höher als erwartete Einnahmen aus dem Verkauf von Covestro-Anteilen und Milliardeninvestition des Staatsfonds Temasek. Bayer plant den Abschluss der Übernahme von Monsanto für 7. Juni. Die Bayer-Aktie gibt vorbörslich rund ein halbes Prozent ab.

Bei Siemens Healthineers
SHL (SHL100) SHL100 35,13-35,21
dürfte der Kurs davon profitieren, dass Siemens auch nach Ablauf der Haltefrist seinen Anteil von 85 Prozent behalten will. "Zunächst steht aber der erwartete Aufstieg in den TecDAX im Blick", meint ein Marktteilnehmer. Healthineers legen ein halbes Prozent zu.

Übernahmespekulation bei den Banken

Übernahmespekulation könnte die Bankenbranche beleben: Händler verweisen auf einen Bericht der Financial Times, wonach sich Unicredit und Societe Generale mit der Möglichkeit einer Fusion beschäftigen. "Zumindest der Kurs von Unicredit dürfte positiv reagieren", meint ein Marktteilnehmer. Deutsche Bank
DBK (514000) 514000 7,78-7,80 514000
ziehen vorbörslich um 2 Prozent an und Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100 6,63-6,67 CBK100
um 1,3 Prozent.

Leicht eingetrübt wird dagegen die Stimmung in der Luftfahrtbranche . Der Branchenverband IATA hat nach ersten Andeutungen in der Vorwoche nun die Gewinnschätzungen für die Branche um 12 Prozent auf 33,8 Milliarden Dollar gesenkt. Er verweist dazu auf steigende Treibstoff- und Arbeitskosten und außerdem einen möglichen Handelskrieg.

Eine Sonderbewegung könnte es bei den schwer gebeutelten Aktien von Air France-KLM
AFR (855111) 855111 10,56-10,69
geben. Die französische Hotelgruppe Accorhotels erwägt nämlich den Einstieg bei dem Luftfahrtkonzern. Die Hotelgruppe kündigte in Reaktion auf einen Zeitungsbericht an, derzeit den Kauf einer Minderheitsbeteiligung zu prüfen.

Auf Kursbewegungen sind Händler auch bei den internationalen Pharmawerten eingestellt. Denn hier nähert sich die wichtige ASCO-Konferenz in Chicago ihrem Höhepunkt. Sie ist die weltweit bedeutendste Konferenz für Krebsmedikamente.

Wie üblich bewegen auch Umstufungen die Kurse, vor allem bei kleineren Werten. Wirecard
WDI (747206) 747206 154,70-155,30 747206
gewinnen 2,7 Prozent auf rund 137 Euro, weil Goldman Sachs das Kursziel angehoben hat von 145 auf 168 Euro. Stratec Biomedical
SBS (STRA55) STRA55 56,60-57,10
gewinnen 2,5 Prozent, nachdem die Deutsche Bank die Aktie zum Kauf empfohlen hat. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag6/62, 21.08.18, 08:41:11 
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MÄRKTE EUROPA/Aktien wenig verändert erwartet - Dollar schwächelt
FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten zeichnet sich am Dienstagmorgen ein verhaltener Start ab. Positive Vorgaben aus den USA und vor allem Asien verpuffen weitgehend. In Asien sorgt unter anderem der schwächelnde Dollar für gute Stimmung, allerdings zweifeln hierzulande Akteure die Nachhaltigkeit der Dollarschwäche an. Daneben hält weiter die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen den USA und China im Handelsstreit die Akteure bei Laune.

Der XDAX gibt in diesem Umfeld um 0,1 Prozent nach auf 12.326 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 wird ebenfalls kaum verändert indiziert mit 3.390 Punkten. Für eine echte Trendwende müsse der
DAX (846900) 846900 846900
über 12.460 Punkte steigen, meint Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Zunächst seien erst einmal lediglich "die Bären gegrillt" worden, ergänzt er mit Blick auf das etwas überraschende DAX-Plus am Montag.

Gedrückt wird der Dollar bereits seit dem Vorabend auf breiter Front von wiederholter Kritik von US-Präsident Donald Trump am Zinserhöhungskurs der US-Notenbank. Im Zuge dessen hat Trump sogar die Unabhängigkeit der Währungshüter thematisiert. Die Notenbank werde auf ihre Glaubwürdigkeit aber achten und ihre Unabhängigkeit nicht von einem populistischen US-Präsidenten in Frage stellen lassen, heißt es dazu am Morgan aus dem europäischen Handel.

Der Euro wird mit 1,1528 Dollar gehandelt, verglichen mit knapp 1,1490 am späten Vorabend. Der Yen kommt zum Dollar dagegen aktuell vom jüngsten Hoch aus der Nacht wieder zurück. Die türkische Lira zeigt sich derweil unverdächtig und tendiert seitwärts. Sie hatte als eine Art Krisenbarometer zuletzt oft die Richtung an den Märkten mitbestimmt. An den türkischen Finanzmärkten ruht das Geschäft für den Rest der Woche, weil die Türken das islamische Opferfest feiern.

Der Goldpreis zieht etwas an um 5 auf 1.195 Dollar je Feinunze, angetrieben vom nachgebenden Dollar und der Zinskritik Trumps. Hohe Zinsen machen das zinslose Edelmetall relativ betrachtet weniger attraktiv für Anleger.

BHP Billiton rück Rohstoffsektor in den Blick
BIL (908101) 908101

BHP Billiton dürfte erst einmal für Druck auf den Stoxx-Rohstoffsektor sorgen, vermuten Börsianer. Der Kurs gab in Sydney um 1,6 Prozent nach. Zwar lägen die von BHP präsentierten Geschäftszahlen zumindest im Rahmen der Erwartungen und mit einem Gewinnrückgang aufgrund des Verkaufs des US-Ölschiefergeschäfts sei gerechnet worden. Allerdings sprechen die Analysten von Jefferies von verhaltenen Aussichten auf das neue Geschäftsjahr wegen stagnierender Volumen.

Die Rohstoffaktien hatten am Montag nach einem sehr festen Start, getragen von der Hoffnung auf eine Annäherung im Handelsstreit USA/China, im Verlauf einen Großteil ihrer Gewinne wieder eingebüßt.

Die Aktien europäischer Fluglinien könnten unterdessen von starken US-Vorlagen profitieren. Die Branche führte am Montag die Gewinnerliste an der Wall Street an. Analystin Helane Becker von Cowen sprach von einem niedrigeren Kapazitätszuwachs, sich stabilisierenden Kerosinkosten und einer kräftigen Nachfrage nach Flügen. "Das trifft generell auch auf die europäischen Fluglinien zu", sagt ein Marktteilnehmer. Lufthansa liegen vorbörslich 0,4 Prozent höher.

Voltabox und Biotest überraschend fest

In der dritten deutschen Reihe haben der Batteriehersteller Voltabox
VBX (A2E4LE) A2E4LE 12,70-12,90
und Biotest Geschäftszahlen vorgelegt, worauf die Aktien vorbörslich jeweils mit deutlichen Gewinnen von rund 5 bzw. 3 Prozent reagieren - zur Verwunderung von Marktteilnehmern. Voltabox hat nämlich mit einer Gewinnwarnung aufgewartet. Statt mit einer Gewinnmarge von 10 Prozent rechnet Voltabox nur noch mit 7 Prozent. Der Kurs der Mutter Paragon zieht ebenfalls an um rund 2,5 Prozent.

Biotest
BIO3 (522723) 522723 22,15-22,55 522723
kann sein Präparat Cytotect demnächst nach bislang acht in vier weiteren europäischen Ländern einführen. Es sei geplant, die Umsätze "speziell in den neuen Märkten signifikant zu erhöhen und europaweit langfristig zu sichern", so das Unternehmen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag5/62, 28.08.18, 09:24:11 
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Lufthansa/Spohr sieht riesige "Wachstumsschmerzen" der Luftfahrtbranche
LHA (823212) 823212 21,20-21,27 823212

FRANKFURT (Dow Jones)--Lufthansa-Chef Carsten Spohr sieht seinen Konzern auf Kurs, ist mit der Service-Qualität indes nicht zufrieden. Zum einen habe die rasche Expansion durch die Integration von Air Berlin negative Auswirkungen für die Passagiere, zum anderen habe die Branche ein gemeinsames Problem: "Dieses Problem heißt Wachstum", sagte Spohr am Montagabend zu Journalisten. Lösungen dafür könnten nur gemeinsam gefunden werden.

"Zur Zeit ist das, was wir aus Kundensicht bieten, nicht fünf Sterne", sagte Spohr. Ende 2017 war die Deutsche Lufthansa von der Beratungsgesellschaft Skytrax als erste Fluggesellschaft außerhalb Asiens und der Golfregion als "5-Sterne-Airline" ausgezeichnet worden und zählt damit - eigentlich - zu den besten Airlines der Welt neben Quatar Airways, Etihad oder Singapore Airlines. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis28179913
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verlinkter Beitrag4/62, 23.10.18, 07:57:22 
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 Europäische Airlines stehen an der Börse aufgrund von gestiegenen Kerosinpreisen, Zinsen sowie zahlreichen Mehrbelastungen wegen des Chaos-Sommers unter Druck.
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag3/62, 11.11.18, 09:58:49 
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Auf Ladenhüter A380 gesetzt
Flugzeugfonds droht Bruchlandung

Flugzeugfonds kaufen für Hunderte Millionen Dollar Flugzeuge und verleasen sie an Airlines. Ein nur scheinbar sicheres Geschäft. Derzeit mehren sich die Verluste. Am schlimmsten steht es um die Fonds, die einst in den Riesen-Airbus A380 investierten.

Deutschen Flugzeugfonds droht eine Pleitewelle. Nach Auswertung öffentlich zur Verfügung stehender Informationen zu aktuell 73 laufenden Fonds deutscher Anbieter beurteilt der Insolvenzrechtlers Tobias Hartwig rund 60 Prozent der Gesellschaften kritisch. So wiesen zum Beispiel Bilanzen Fehlbeträge aus, die nicht durch Eigenkapital gedeckt seien. "Ein Alarmzeichen dafür, dass sich eine Überschuldung des Fonds abzeichnet und ein Grund, eine mögliche Insolvenz zumindest zu prüfen", erklärt der Insolvenzrechtsexperte der Kanzlei Schultze & Braun.....
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Flug....dung-article20706681.html

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