Suchen Mitgliederliste Usermap clubmitglied Heatmap|Trading-Signale   amazon amazon   amazon Kicktipp   registriere dich kostenlos und nutze die Vorteile einer Anmeldung auf peketec.de Hier kostenlos registrieren!
Login Login

home » Börsenforum » Branchen » Automobilhersteller - Daytraderkommentare
 Zur Seite:  Zurück  1, 2, 3 ... 14, 15, 16, 17, 18  Weiter 
Breite
Autor Nachricht
Azul Real
IMMOExperte
IMMOExperte

Wohnort: Hamburg
Beiträge: 41935
Trades: 21
Gefällt mir erhalten: 472
PN schreiben

 

1

verlinkter Beitrag95/515, 03.06.17, 10:05:02 
Antworten mit Zitat
Die USA steigen aus
Trump, das Klima … und Tesla
TL0 (A1CX3T) A1CX3T 296,41-296,69

Von Holger Douglas
Do, 1. Juni 2017

Ja, er hat es getan. Die USA steigen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aus. Tesla sieht seine Gewinne schwinden, die nicht aus dem Verkauf von Autos kommen, sondern von Zero Emission (ZEV) Credits an Hersteller von Autos mit Verbrennungsmotoren.

https://www.tichyseinblick.de/daili....rump-das-klima-und-tesla/
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag94/515, 04.06.17, 15:05:41 
Antworten mit Zitat
04.06.2017 08:32:00
Benziner sollen weiter 10-mal mehr Feinstaub als Diesel ausstoßen
BERLIN (Dow Jones)--Sinkende Zulassungszahlen und Marktanteile von Pkw mit Diesel-Motoren verschärfen das Umweltproblem der steigenden Feinstaubbelastung durch Benziner in den Städten. Benzin-Motoren sind hier besonders dreckig: Laut Gesetz dürfen sie 10-mal so viel Feinstaub ausstoßen wie Diesel. Wie die "Welt am Sonntag" (WamS) berichtet, soll dies auch künftig nicht überprüft werden. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25770732
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!


Zuletzt bearbeitet von µ am 04.06.2017, 15:07, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag93/515, 16.06.17, 08:03:03 
Antworten mit Zitat
*DJ ACEA: Pkw-Neuzulassungen EU/EFTA Jan-Mai +5,1% auf 6,92 Mio Fz
*DJ ACEA: Pkw-Neuzulassungen EU/EFTA Mai +7,7% auf 1,43 Mio Fz

*DJ ACEA: Pkw-Neuzulassungen Daimler Mai +14,0% auf 91.066 Fz
DAI (710000) 710000 60,26-60,26 710000

*DJ ACEA: Pkw-Neuzulassungen VW Group Mai +8,4% auf 348.755 Fz
VOW3 (766403) 766403 127,62-127,63 766403

*DJ ACEA: Pkw-Neuzulassungen BMW Group Mai +2,6% auf 90.201 Fz
BMW (519000) 519000 79,31-79,31 519000


Europas Automarkt gewinnt im Mai wieder an Fahrt [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25832252
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag92/515, 19.06.17, 14:06:18 
Antworten mit Zitat
Berlin hofft weiter auf Einigung mit China bei Quote für E-Autos
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung sieht den Zug bei den strikten Vorgaben Chinas bei Elektro-Autos für die deutschen Hersteller noch nicht abgefahren. Einen Bericht, wonach Peking doch bereits ab 2018 feste Vorgaben für das Volumen beim Verkauf von E-Autos einführen will, konnte das Wirtschaftsministerium nicht bestätigen. "Wir sind zum Thema E-Auto-Quote in China weiter in Gesprächen mit den chinesischen Vertretern", teilte das Haus mit. Das Wirtschaftsministerium arbeite weiter an einer fairen Lösung für alle Autobauer.

Das Handelsblatt hatte berichtet, dass der überarbeitete Entwurf einer Verordnung trotz anderslautender Zusagen vorsehe, dass 2018 mindestens 8 Prozent der im Land verkauften Wagen eines Herstellers Elektro- oder Hybridfahrzeuge sein müssen. In den beiden Jahren danach steige die Quote auf 10 und 12 Prozent. Andernfalls drohten Strafen. Verfehlt ein Autobauer die festgelegte Quote, muss er laut Handelsblatt Punkte von anderen Herstellern abkaufen, die das Soll übertroffen haben.

Setzt Peking die Verordnung um, wäre das ein Schock für die deutsche Autoindustrie und eine Blamage für die Bundesregierung. Berlin hatte das ganze Gewicht in die Waagschale geworfen, um die strengen Vorgaben abzumildern. China ist für die deutsche Autobranche der wichtigste Markt; die Quoten überforderten aber die deutschen Hersteller.

Vor zwei Wochen hatte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang bei seinem Besuch in Deutschland noch zugesichert: "Wir haben eine Lösung gefunden." Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich zuversichtlich gezeigt. Seinerzeit war davon die Rede, dass die Quotenregelung erst ein Jahr später in Kraft gesetzt werden könnte. Zudem sollten die Autobauer die Möglichkeit bekommen, zu niedrige Absatzzahlen später zu kompensieren. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!


Zuletzt bearbeitet von µ am 19.06.2017, 14:34, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag91/515, 21.06.17, 06:58:12 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
STROMVERBRAUCH - Viele Haushaltsgeräte verbrauchen im Alltag daheim deutlich mehr Energie, als beim Kauf im Geschäft versprochen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie mehrerer europäischer Umweltschutzorganisationen, die der Süddeutschen Zeitung vorlag. Schuld an den teils dramatischen Differenzen zwischen Labor und Wohnzimmer sind vor allem nicht eindeutige und technisch veraltete Tests. (SZ S. 1)

NETZENTGELT - Im Streit um die künftigen Entgelte für das Stromnetz drängt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) auf eine rasche Einigung. "Ich wäre dankbar, wenn wir gemeinsam alle Möglichkeiten nutzen könnten, eine Verabschiedung des Gesetzes noch in der nächsten Sitzungswoche (…) zu erreichen", heißt es in einem Brief Zypries' an Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). (SZ S. 19)

AUTOMOBILINDUSTRIE - Die Bundesregierung setzt weiter auf ein Einlenken Chinas bei der umstrittenen Quote für Elektroautos. "Die Gespräche mit China zum Thema E-Auto-Quote laufen weiter", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig dem Handelsblatt. Es gebe "immer wieder positive Signale", sagte er. Die Bundesregierung hoffe, "dass diesen positiven Worten endlich auch reelle Taten folgen". Die geplante Quotenregelung sorgt seit Monaten für Diskussionen. (Handelsblatt S. 9)

ZULIEFERER - Den deutschen Automobilzulieferern drohen laut einer neuen Studie große Schwierigkeiten durch die Umstellung vom Verbrennungsmotor auf den Elektroantrieb. Allein bei den vier größten deutschen Zulieferern Bosch, Continental, Schaeffler und ZF sind 29 Prozent der Gesamtumsätze vom Verbrennungsmotor abhängig und damit im Zuge des technologischen Wandels gefährdet. Das geht aus einer Analyse des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg Essen hervor, die der Zeitung Die Welt vorliegt. (Welt S. 11)

- Die europäischen Stahlhersteller müssen sich offenbar auf schmerzhafte Einfuhrbeschränkungen durch die US-Regierung einstellen. Die sich abzeichnenden Maßnahmen würden "die europäische Stahlindustrie extrem schädigen", warnte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Dienstag. Die Europäische Union werde gegebenenfalls darauf reagieren müssen. (Handelsblatt S. 17)

GRIECHENLAND - EU-Kommissions-Vizepräsident Valdis Dombrovskis ruft Deutschland in einem Interview zu mehr Investitionen in Griechenland auf. "Die griechische Wirtschaft erholt sich. Wir erwarten ein Wachstum über dem europäischen Schnitt in diesem und im kommenden Jahr. Die Regierung in Athen übertrifft die gesetzten Haushaltsziele. Die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Dinge sind auf dem Weg". (Welt S. 14)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
Kesso
Admin
Admin

Wohnort: Berlin
Beiträge: 22983
Trades: 3
Gefällt mir erhalten: 93
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag90/515, 21.06.17, 10:57:13 
Antworten mit Zitat
Medienkampagnen kommt wohl beim Normalo an sick

http://www.stern.de/auto/news/stern....esel-richtig-7503560.html



AmazonShop - unterstütze bei jedem Kauf peketec.de | Trading-Signale
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 20829
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 4397
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag89/515, 23.06.17, 11:31:46 
Antworten mit Zitat
Heimlicher Mitschnitt
Kretschmann lästert über Parteitagsbeschluss der Grünen

Stuttgart/Berlin - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat beim Bundesparteitag der Grünen über einen Beschluss seiner Partei gelästert - und verärgert auf eine heimliche Videoaufzeichnung reagiert.

In den Aufnahmen kritisiert er in erregtem Ton den Parteitagsbeschluss, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr neu zuzulassen. Regierungssprecher Rudi Hoogvliet sprach am Donnerstagabend mit Blick auf die Veröffentlichung von einer «Verwilderung der Sitten». Zuvor hatten «Stuttgarter Zeitung» und die «Badische Zeitung» (Online) darüber berichtet.

«Ein solcher Lauschangriff und dessen Veröffentlichung ist zumindest sittenwidrig», sagte der Sprecher. Die Videoaufnahmen sind im Netz, unter anderem bei YouTube zu finden. Der Regierungssprecher sagte, es habe sich nicht um eine öffentliche Debatte beim Parteitag, sondern um ein privates Gespräch mit einem befreundeten Bundestagsabgeordneten gehandelt. Dies aufzunehmen, sei sehr fragwürdig. Der Sachverhalt selber sei aber nicht neu. Die Parteispitze in Berlin reagierte zunächst nicht. ...
http://www.nw.de/nachrichten/nachri....eschluss-der-Gruenen.html
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag88/515, 27.06.17, 06:53:35 
Antworten mit Zitat
General Motors senkt Absatzziel für US-Markt
8GM (A1C9CM) A1C9CM 29,54-29,60

DETROIT (Dow Jones)--Der Automarkt in den USA kühlt sich nach dem Rekordjahr 2016 zunehmend ab. General Motors rechne dieses Jahr mit einem Absatz von etwas mehr als 17 Millionen Autos, sagte Finanzchef Chuck Stevens. Bisher hatte der Autokonzern die Branchenverkäufe noch in etwa auf dem Vorjahreswert von 17,55 Millionen Autos gesehen. Zusätzlich sei das Marktumfeld insgesamt härter geworden.

Das Preisumfeld "ist mittlerweile sehr, sehr wettbewerbsintensiv",
sagte Stevens. Allerdings hätten sich die Kaufanreize der Autohersteller zuletzt abgemildert. Das sei ein Zeichen dafür, dass die Unternehmen angesichts der abkühlenden Nachfrage nicht bereit seien, eine rückläufige Profitabilität in Kauf zu nehmen, nur um den Marktanteil zu halten. "Es hat den Anschein, dass die Branche etwas vernünftiger wird", meinte Stevens während einer Analystenkonferenz.

Seit Januar lagen die Branchenverkäufe auf dem zweitgrößten Automarkt weltweit jeden Monat unter denen des Vorjahres. Im Juni rechnet Barclays-Analyst Brian Johnson mit einem annualisierten Absatz von 16,5 Millionen Autos. Das wäre der vierte Monat in Folge, in dem die Verkäufe unter der Schwelle von 17 Millionen Einheiten liegen würden. So schwach lief in den USA seit Mitte 2014 nicht mehr. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

1

verlinkter Beitrag87/515, 27.06.17, 11:43:31 
Antworten mit Zitat
*DJ Hendricks: Dabei geht es um die Nachrüstung der Dieselflotte
*DJ Hendricks: Politik lädt Anfang August zum großen Dieselgipfel
*DJ Hendricks: Es wird eine Lösung geben, die nicht zu Lasten der Kunden geht
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag86/515, 28.06.17, 15:41:19 
Antworten mit Zitat
ADAC rät Autokäufern bis auf weiteres vom Diesel ab
BERLIN (Dow Jones)--Angesichts der Debatte um Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten rät der ADAC bis auf weiteres vom Kauf neuer Diesel-Autos ab. "Unsere Empfehlung ist, mit einem Neuwagenkauf eventuell noch zu warten, bis im Herbst Modelle mit dem Standard Euro 6D auf den Markt kommen", sagte ADAC Vizepräsident Ulrich Klaus Becker der Wochenzeitung Die Zeit.

Ab Herbst gelten die neuen Bedingungen für die Abgastests, die den Ausstoß von Kohlendioxid und Stickoxiden auf der Straße und nicht nur auf dem Prüfstand messen. Bei den Labortests hatten die Hersteller in den vergangenen Jahren umfangreich manipuliert, um die Grenzwerte einzuhalten.

Die Bundesregierung hat die deutschen Autobauer für Anfang August zu einem Nachrüst-Gipfel für Selbstzünder eingeladen, weil sie viel zu viele giftige Stickoxide in die Luft blasen. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verlangt, die gesamte Dieselflotte in Deutschland über Softwareupdates für die Motorensteuerung umweltfreundlicher zu machen. Nur so könne die Luftqualität in den Städten verbessert und Fahrverbote verhindert werden. Bezahlen soll den gewaltigen Rückruf die Autoindustrie.

ADAC-Vize Becker berichtet angesichts der Diskussion um Fahrverbote, manipulierte Motoren und Preisverfall von zutiefst verunsicherte Kunden: "Uns erreichen täglich hunderte, manchmal tausende Anfragen von Mitgliedern, wie man sich jetzt am besten verhalten sollte", so der Vizepräsident. "Wer sich vor ein, zwei Jahren ein Auto gekauft hat, spürt jetzt schon Einbußen." Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 20829
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 4397
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag85/515, 30.06.17, 20:42:04 
Antworten mit Zitat
Signs Of An Auto Bubble: Dealer Literally Offers "Low Credit Score Discount"

If you're still on the fence about whether the auto market in this country is anything but a massive bubble being propped up by extremely loose credit underwriting standards, then we think we've just found some definitive evidence for you.

As Jalopnik noted earlier today, at first glance the following advertisement for a $55,000 truck from a dealership in Texas looks fairly 'normal'...an extremely high starting MSRP at the top followed by a series of incentive offers that make the vehicle look "affordable."

But, take a closer look and we think you just might find something rather disturbing...that's right, a $1,500 discount offered only to people with "Low Credit Scores." ...
http://www.zerohedge.com/news/2017-....low-credit-score-discount
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag84/515, 04.07.17, 08:12:19 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/Börsen legen am US-Feiertag eine Verschnaufpause ein
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem erfolgversprechenden Start in die Woche werden die Aktienmärkte in Europa am Dienstag leicht im Minus erwartet. Marktteilnehmer gehen von einem ruhigen Handel aus. Den Grund liefert die Wall Street, die nach einem verkürzten Handel zu Wochenbeginn am Dienstag wegen des "Independence Day" geschlossen bleibt. Zudem macht sich bemerkbar, dass sich einige Marktteilnehmer in die Sommerferien verabschiedet haben. Den nächsten Impuls für den Aktienmarkt dürfte die Berichtssaison liefern.

In diesem Umfeld wird der
DAX (846900) 846900 846900
15 Punkte leichter bei 12.460 Punkten erwartet, auch der Euro-Stoxx-50 sollte knapp im Minus starten. Weiter abwärts könnte es auch mit den Renten-Futures gehen. Die Renditen steigen umgekehrt an. "Was als Kurstreiber auf die Banken wirkt könnte schon bald wieder als Belastung bei der Aktienbewertung auftauchen", so ein Händler. Speziell das Überschreiten der 0,5-Prozent-Marke bei den zehnjährigen Bundesanleihen könnte ein Trigger werden. Der Euro fällt am Morgen auf 1,1349 Dollar zurück.

Mergermania in Südeuropa

Für einen kräftigen Schub im europäischen Versorger-Sektor könnten die Spekulationen über eine mögliche Fusion zwischen Gas Natural aus Spanien und EDP aus Portugal sorgen. Ein Zusammenschluss würde den viertgrößten Versorger nach Marktkapitalisierung in Europa mit rund 35 Milliarden Euro schaffen, berichtet Reuters unter Berufung auf Kreise. "Die Spekulation macht durchaus Sinn und ist glaubwürdig, weil damit ein Versorger-Riese in Südeuropa geschaffen würde", so ein anderer Teilnehmer. Dabei könnten viele Ineffizienzen beseitigt und Synergien gehoben werden, gleichzeitig würden sich beide Unternehmen regional gut ergänzen.

Stada-Übernahme 2.0
SAZ (725180) 725180 72,23-72,26 725180

"Wie erwartet, aber noch viel schneller als gedacht", wird im Handel aufgenommen, dass Bain Capital und Cinven erneut für Stada bieten wollen. Beide Investoren ließen in der Nacht wissen, dass sie einen Antrag auf Befreiung von der einjährigen Sperrfrist zur Abgabe eines erneuten freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots erwägen. Angesichts des nur knappen Scheiterns des alten Gebots und vor allem wegen der Unterstützung durch das Stada-Management war mit dem Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung durch das Bafin gerechnet worden. "Der alte Gebotspreis von 66 Euro dürfte natürlich noch nicht erreicht werden, aber rund 64 Euro sind drin" erwartet ein Aktienhändler. Die Aktien gingen am Vortag bei 62,50 Euro aus dem Handel.

Für kräftige Kursgewinne bei Süss Microtec
SMHN (A1K023) A1K023 13,46-13,51
dürfte die Meldung von deutlich über Erwartung liegenden Aufträgen sorgen. Im zweiten Quartal 2017 werde voraussichtlich ein Wert von rund 48 Millionen Euro erreicht und damit die bisherige Erwartung von 35 bis 45 Millionen Euro übertroffen, so das Unternehmen. Auch der Vorjahreswert von 39,2 Millionen Euro wurde damit klar gesteigert. "Damit werden die Sorgen entkräftet, die die Aktie noch bis vorgestern unter die 10-Euro-Marke gedrückt hatten", sagt ein Marktbeobachter.

Freundlich werden auch die Auto-Werte erwartet. "Die Erleichterungsreaktion über die nicht ganz so schlecht wie befürchtet ausgefallenen US-Absatzzahlen dürfte auch hierzulande stützen", sagt ein Händler. Die US-Daten seien zwar deutlich rückläufig geworden, gäben aber keine Anzeichen eines konjunkturellen Einbruchs, sondern nur der schon lange eingepreisten Marktsättigung. Für die deutschen Hersteller seien die Absatzzahlen insgesamt befriedigend. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag83/515, 04.07.17, 13:38:03 
Antworten mit Zitat
Deutscher Automarkt schrumpft im Juni um 3,5 Prozent
FRANKFURT (Dow Jones)--In Deutschland sind im vergangenen Monat weniger Autos als im Vorjahreszeitraum verkauft worden. Wie das Kraftfahrtbundesamt mitteilte, wurden im Juni 327.693 Neuwagen zugelassen, 3,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum. Im ersten Halbjahr stand gleichwohl ein Plus von 3,1 Prozent zu Buche.

Das größte Wachstum wiesen im ersten Halbjahr mit 20,6 Prozent die SUVs auf. Das zulassungsstärkste Segment war jedoch trotz eines Rückgangs um 6,7 Prozent die Kompaktklasse.

Die Diskussion um die Umweltschädlichkeit von Dieselmotoren wirkte sich spürbar aus. Während Benziner in den ersten sechs Monaten um 11,7 Prozent zulegten, brachen die Neuzulassungen von Diesel-Fahrzeugen um 9,1 Prozent ein. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

1

verlinkter Beitrag82/515, 06.07.17, 07:19:05 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Bayern will vor dem britischen EU-Austritt Finanzarbeitsplätze von London an die Isar holen. "Wir werben beim Brexit offensiv für den Finanzplatz München, wobei unser Interesse vor allem den Versicherungen gilt", kündigte der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) in einem Gespräch mit der FAZ an. "München ist heute bereits eines der wichtigsten Zentren der Versicherungswirtschaft", sagte Söder. Die bayerische Landeshauptstadt sei "der ideale Standort", wenn Assekuranzunternehmen über die Verlagerung von Geschäftsteilen und Arbeitsplätzen nachdächten. "Ich bin optimistisch, dass es uns gelingen wird, zusätzliche Arbeitsplätze zu uns zu holen." (FAZ S. 18)

US-AUTOMOBILINDUSTRIE - Die amerikanische Autoindustrie verliert Arbeitsplätze. Nach den jüngsten Statistiken des Arbeitsministeriums waren im April 206.300 Menschen in der Branche beschäftigt und damit fast 5.000 weniger als vor einem Jahr. Die Beschäftigung lag damals so hoch wie seit 2008 nicht mehr, bevor die Wirtschaftskrise innerhalb kurzer Zeit Zehntausende von Arbeitsplätzen verschwinden ließ. Seit diesen dunklen Tagen ging es kontinuierlich bergauf. GM und Ford machten in ihrer Heimat Jahr für Jahr wieder Milliardengewinne, und noch 2016 schaffte die Autoindustrie hier einen Rekordabsatz. Entsprechend konnten die Unternehmen ihr Personal ausbauen. Nun aber hat sich die Lage eingetrübt. Seit Jahresbeginn sind die Verkaufszahlen auf Amerikas Automarkt in jedem Monat gefallen. Im Juni gab es ein Absatzminus von 3 Prozent, wobei GM und Ford noch schlechter abschnitten als der Gesamtmarkt. (FAZ S. 23)

ÖSTERREICH - Der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) fordert eine Neuausrichtung der Europäischen Union. "Wir müssen die Wirtschafts- und Währungsunion mit einer sozialen Säule vervollständigen", sagte der 51-Jährige dem Handelsblatt. "In den vergangenen Jahren ist es nur darum gegangen, Märkte zu optimieren und zu deregulieren. In Europa geht es aber nicht nur um die Märkte, sondern vor allem um die Menschen", sagte der seit Mai 2016 amtierende Kanzler. "Wir müssen künftig dafür sorgen, dass auch fehlende soziale Mindeststandards, zu geringe öffentliche Investitionen oder eine zu hohe Arbeitslosigkeit geahndet werden", sagte Kern. Die Weigerung Ungarns und Polens, einen Teil der in Europa angekommenen Flüchtlinge aufzunehmen, kritisierte Österreichs Kanzler scharf. (Handelsblatt S. 1)

- Der russische Präsident bekennt sich in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt zum Freihandel - und geht damit auf Konfrontation zu US-Präsident Trump. "Ich bin der Überzeugung, dass nur offene, auf einheitlichen Normen und Standards basierende Handelsverbindungen das Wachstum der globalen Wirtschaft stimulieren und eine fortschreitende Entwicklung zwischenstaatlicher Beziehungen fördern können", schreibt Putin. Für Kanzlerin Merkel kommt die Unterstützung Russlands kurz vor dem G20-Gipfel wie gerufen. Die Sanktionen gegen sein Land kritisiert Putin als verdeckten Protektionismus. (Handelsblatt S. 1)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
lorenz
DayTrader
DayTrader

Wohnort: schweiz
Beiträge: 5095
Trades: 368
Gefällt mir erhalten: 303
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag81/515, 06.07.17, 17:43:08 
Antworten mit Zitat
Frankreich will Diesel- und Benzinautos verbieten
http://m.20min.ch/ausland/news/story/15293323
Ob Long ob Short mit Geld ist Mord
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag80/515, 07.07.17, 07:07:10 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
G20 - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert vom G-20-Gipfel in Hamburg Signale für einen fairen Handel mit Afrika. "Wir, die reichen Länder, haben Afrika arm gemacht. Das kann der Kreis der G20 ändern", sagte Müller. Der "Marshall-Plan für Afrika" sei der Schlüssel zum Erfolg. In Afrika kämen jedes Jahr 20 Millionen junge Menschen zusätzlich auf den Arbeitsmarkt. Sie bräuchten Jobs und Lebensperspektiven. "Finden sie die Jobs nicht zuhause, machen sie sich auf den Weg." (RedaktionsNetzwerk Deutschland)

G20 - Vom G20-Gipfel in Hamburg verspricht sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz. "Der Rest der Welt wird sich nicht davon abhalten lassen, das noch einmal deutlich zu bekräftigen", sagte sie im Interview. Durch das Verhalten von US-Präsident Donald Trump, der sich "bislang selbst isoliert" habe, sei die internationale Gemeinschaft nur noch enger zusammengeschweißt worden. (Passauer Neue Presse)

JAPAN - Interne Dokumente der Bundesregierung nähren Zweifel an der Belastbarkeit einer am Donnerstag getroffenen Grundsatzeinigung zum Freihandelsabkommen zwischen Europa und Japan. Ende Juni informierte demnach EU-Chefunterhändler Mauro Petriccione die Mitgliedsstaaten nach Gesprächen in Tokio über den letzten Stand der Verhandlungen. Er stellte dabei die prinzipielle Einigung bereits in Aussicht. "Unklar sei aber, ob es der Regierung gelingen werde, Parlament und Öffentlichkeit vom Nutzen eines Abkommens zu überzeugen, das für einige Sektoren (vor allem Landwirtschaft, Automobile) schmerzhaft sein werde", heißt es demnach in einer diplomatischen Korrespondenz zu dem Treffen weiter. "'Sabotage' von dieser Seite sei nicht ausgeschlossen, die Situation bleibe fragil". (Süddeutsche Zeitung S. 19)

OECD - Die Hälfte der aktiven Bevölkerung in den Industrieländern ist für den technologischen Umbruch und damit für die Globalisierung nicht gerüstet. Mit dieser Warnung will der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), Angel Gurría, die Staats- und Regierungschefs des G-20-Gipfels aufrütteln. Im Gespräch mit der FAZ verwies er auf eine OECD-Untersuchung, nach der rund 50 Prozent der Beschäftigten "nur einfache Computeraufgaben wahrnehmen können, etwa eine E-Mail schreiben, im Internet surfen oder mit einem Handy umgehen" - doch nicht mehr. Die Organisation rechnet damit, dass 9 bis 10 Prozent der Arbeitsplätze in den nächsten Jahrzehnten durch Automatisierung wegfallen. (FAZ S. 17)

BANKEN
- Auf fast 1 Billion Euro summieren sich faule Kredite in den Bilanzen europäischer Banken. Nun will Brüssel beschließen, dass nationale Bad Banks die Kredite übernehmen und gebündelt an den Finanzmärkten verkaufen. Zudem sollen Banken künftig mehr Kapital für notleidende Kredite vorhalten. (Handelsblatt S. 28)

DIESEL - Die Bundesregierung will zur Rettung der Diesel-Technologie Millionenbeträge lockermachen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erwägt, im Zuge der Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge einen Fonds aufzulegen, aus dem "flankierende Maßnahmen" bezahlt werden sollen. Die Gründung des Fonds könnte dem Vernehmen nach auf dem ersten Treffen des "Nationalen Forums Diesel" verkündet werden, zu dem am 2. August Dobrindt und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) mit der Autoindustrie zusammenkommen. Nach derzeitiger Planung sollen Bund und Autohersteller den Fonds zu gleichen Teilen finanzieren, er soll mit einem Betrag in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe ausgestattet sein. (FAZ S. 17)

ELEKTROAUTO - Vom Jahr 2040 an sollen in Frankreich keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden. Dies kündigte der französische Umweltminister Nicolas Hulot am Donnerstag bei der Vorlage eines Klimaplanes in Paris an. Die Käufer von Elektroautos sollen dabei mit staatlichen Zuschüssen unterstützt werden. Zudem will die französische Regierung in fünf Jahren aufhören, Genehmigungen für die Energieproduktion auf Basis fossiler Brennstoffe in Frankreich zu erteilen. Auch die Besteuerung von Dieselmotoren soll deutlich steigen. In Europa will sich Frankreich dafür einsetzen, dass Rechte für die CO2-Emission deutlich teurer werden. (FAZ S. 15)

ELEKTROAUTO - Die deutsche Autobranche muss weiter vor einer harten Quote für Elektroautos in China bangen. Bei den Gesprächen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping am Mittwoch in Berlin wurde das Problem laut Informationen des Handelsblatts nicht angesprochen - entgegen allen Erwartungen. Man sei weiter in Gesprächen, es gebe aber keine konkreten Aussagen von chinesischer Seite zum weiteren Vorgehen, hieß es aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Im Vordergrund der Gespräche standen andere Handelsthemen. (Handelsblatt S. 11)

FUSIONEN - Mehreren Unternehmen, darunter dem Darmstädter Pharmakonzern Merck, drohen hohe Geldbußen, weil sie gegen Verfahrensvorschriften der EU-Fusionskontrolle verstoßen haben. Die EU-Kommission hat am Donnerstag Merck und seiner amerikanischen Tochter Sigma-Aldrich, dem amerikanischen Mischkonzern General Electric (GE) und dem japanischen Technologiekonzern Canon sogenannte Beschwerdepunkte zugeleitet, die sich auf drei unterschiedlich gelagerte Fusionsfälle beziehen. Im Fall von Merck/Sigma-Aldrich und von GE lautet der Vorwurf der Wettbewerbsbehörde, dass ihr die Unternehmen während der Fusionsprüfung irreführende oder unrichtige Angaben übermittelt haben. (FAZ S. 18)

BEVÖLKERUNGSALTERUNG
- Die Alterung der Gesellschaft gefährdet massiv den Standort Deutschland, warnt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Wenn in naher Zukunft immer mehr Rentner einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung gegenüberstehen, droht sich das Wachstum mehr als zu halbieren, mit gravierenden Folgen für das Einkommen und den Wohlstand der Bevölkerung. Auch die Verteilungskämpfe innerhalb der Gesellschaft würden dann erheblich zunehmen. "Die demografische Entwicklung wird die Wachstumsaussichten der Volkswirtschaft verschlechtern", prophezeit IW-Chef Michael Hüther. Allerdings könne dieser Wachstumseinbruch durch eine kluge Wirtschaftspolitik ausgeglichen werden. (Welt S. 9)

HUBSCHRAUBER - Die Pläne für einen großen europäischen Schwerlast-Helikopter sind geplatzt. Stattdessen wird ein Standardmodell aus den USA bestellt. Ein Bündnis heimischer Hersteller forciert nun eine "Germanisierung" des Milliarden-Auftrags. Die Hubschrauber sollen also auf deutsche Spezifikationen umgerüstet und die Wartung soll übernommen werden, heißt es. (Welt S. 12)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
Azul Real
IMMOExperte
IMMOExperte

Wohnort: Hamburg
Beiträge: 41935
Trades: 21
Gefällt mir erhalten: 472
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag79/515, 10.07.17, 11:42:53 
Antworten mit Zitat
09.07.2017
Akuter Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland vor dem Abschwung



http://www.manager-magazin.de/polit....-abschwung-a-1156918.html
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
Chewi
Ventro-Boarder
Ventro-Boarder

Wohnort: Niederrhein
Beiträge: 15967
Trades: 713
Gefällt mir erhalten: 2479
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag78/515, 10.07.17, 23:07:45 
Antworten mit Zitat

Hoffe ihr habt alle die Doku über den Abgasskandal in der ARD gesehen.
Die Automobilhersteller betrügen und belügen so krass aber Dobrindt and Friends decken diese Betrügereien. Gesundheit und co. interessiert ja keinen solange die Kohle fliesst.
Staat absolute Heuchler auch, wollen natürlich ihren eigenen Wirtschaftsmotor Nr 1 nicht untergehen lassen. Aber das geht definitiv zu weit , das Autokonzerne diktieren wie Gesetz und Ordnung aussehen soll. Hoffe die Amis verklagen die alle noch auf xx Milliarden .
Und wer sich jetzt noch ein Diesel holt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
Hoffe der ganze Dieselmarkt bricht schön zusammen, dann werden sowieso viele noch richtig bluten.
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags hält jetzt oder zukünftig Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n).
däumchen
SilverMember
SilverMember

Wohnort: hie und da
Beiträge: 6496
Gefällt mir erhalten: 304
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag77/515, 10.07.17, 23:46:00 
Antworten mit Zitat

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeichnet ein düsteres Zukunftsbild der Automobilindustrie. Diese werde in der heutigen Form nicht überleben, sagt sie. Die Bundesumweltministerin will derweil Steuerprivilegien für Diesel abschaffen.

.."die Umstrukturierung unserer Autoindustrie in den kommenden Jahren zu begleiten und zu kompensieren". Dies sei jedoch schwer, wenn chinesische Unternehmen systematisch interessante Neugründungen aus dem Hochtechnologiebereich übernähmen, sagte Merkel.

Im Wahlprogramm von CDU und CSU (PDF) liest sich das noch etwas anders. Die beiden Parteien bekunden darin ihren Willen, "dass die deutsche Automobilindustrie auch künftig ihre Weltmarktstellung behauptet". Deutschland solle führend bei der Produktion alternativer, umweltfreundlicher Antriebe werden. Im Jahr 2016 waren rund 808.000 Personen in der deutschen Automobilindustrie beschäftigt.

Der BMW-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Schoch wies darauf hin [FAZ Nov.16], dass ein 8-Zylinder-Motor 1.200 Teile habe, die zusammenmontiert werden müssten, ein Elektromotor nur 17 Teile.
https://www.golem.de/news/deutschla....mistisch-1707-128813.html
http://m.spiegel.de/wirtschaft/ange....oindustrie-a-1156453.html

--
Die E-Karren legt sich die Transportbranche noch nicht grossflächig als Diesel Ersatz zu, das kommt aber...
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag76/515, 11.07.17, 17:58:15 
Antworten mit Zitat
XETRA-SCHLUSS/DAX scheitert an der 12.500er Marke
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt haben die Kurse am Dienstag etwas nachgegeben. Der
DAX (846900) 846900 846900
verlor 0,1 Prozent auf 12.437 Punkte. Etwas gedrückt wurden die Kurse vom starken Euro, der wieder über die Marke von 1,14 Dollar stieg. Daneben löste das Scheitern eines Ausbruchsversuchs über die 12.500er Marke technisch orientierte Verkäufe aus.

Die 12.500er Marke im DAX gilt als wichtig, weil knapp darunter der Abwärtstrend verläuft und auch das Zwischentief vom Mai. Sollte der DAX diese Marke nachhaltig zurückerobern, ist ein Anlauf auf das Jahreshoch bei 12.951 Punkten laut Marktanalysten wieder wahrscheinlicher als ein Fall unter die 12.300er Marke. Unter 12.500 Punkten bleibe die Stabilisierung wacklig.

Nun wartet der Markt auf eine Rede von US-Notenbank-Chefin Janet Yellen vor dem US-Kongress am Mittwoch und Donnerstag. Ein im Umfeld wieder festerer Dollar könnte zu weiteren Tests der 12.500er Marke führen, vorausgesetzt, die Zinsen steigen nicht zu stark.

Autotitel von China-Absatz getrieben

Neue Absatzzahlen aus China trieben die Autowerte an. Im Juni sind die Verkäufe laut Branchenverband China Passenger Car Association gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 4,6 Prozent auf 1,78 Millionen Fahrzeuge gestiegen. BMW gewannen 1,7 Prozent, Daimler 1,2 Prozent, Conti und VW je 1,1 Prozent.

Thyssenkrupp
TKA (750000) 750000 25,96-25,96 750000
gehörten mit einem Plus von 1,2 Prozent ebenfalls zu den DAX-Gewinnern. Die Aktie profitierte von neuen Sparplänen des Stahlkonzerns. In der Verwaltung sollen 2.000 bis 2.500 Stellen abgebaut werden. Auf diesem Weg will Thyssen in drei Jahren 400 Millionen Euro einsparen. Auch die anderen Stahlwerte wie Salzgitter und Klöckner waren gesucht. Sie profitierten von der Absichtserkärung der G20 zu einem Abbau der Überkapazitäten im Stahlbereich.

Auf der anderen Seite verloren Henkel und RWE je 1,2 Prozent, SAP gaben 1,1 Prozent ab.

Hapag Lloyd sehr stark - TUI ausgestiegen
HLAG (HLAG47) HLAG47 35,53-35,59

Star des Tages waren Hapag-Lloyd, die Aktien der Container-Reederei gewannen 9,8 Prozent auf 32,40 Euro. Tui ist komplett bei Hapag-Lloyd ausgestiegen, damit ist der Überhang weg. Wegen der anhaltenden Konsolidierung in der Container-Schifffahrt und wegen des guten Welthandels setzt der Markt nun auf eine Erholung der Frachtraten.

Der Küchenausrüster Rational ist dank der guten Rahmenbedingungen insgesamt und einiger Großaufträge aus Nordamerika optimistischer für das Wachstum im laufenden Jahr. Das MDAX-Unternehmen erhöhte seine Wachstumsprognose für 2017. Der Ausblick auf die operative Marge blieb unverändert. Für die Aktie ging es um 4,5 Prozent nach oben.

Im TecDAX gewannen Wirecard
WDI (747206) 747206 68,87-68,88 747206
2,9 Prozent. Das Unternehmen hat die EBITDA-Prognose angehoben, passte sich damit allerdings lediglich den Analystenschätzungen an. Als positiv für Wirecard bewertete ein Aktienhändler vor allem die Ankündigung, nach der das TecDAX-Unternehmen WeChat Pay nach Europa bringt. Die mobile Bezahllösung WeChat Pay hat über 600 Millionen aktive Nutzer - dies entspricht einem Marktanteil von fast 40 Prozent im chinesischen Mobile-Payment-Markt. Damit können Touristen aus Asien ihr Geld in Europa in Zukunft viel einfacher ausgeben als bisher.

Weiter ging es mit der Erfolgsstory von Naga
N4G (A161NR) A161NR 4,86-5,02
: Zum zweiten Tag ihrer Notierung im Handelssegment Scale stieg der Kurs um mehr als 40 Prozent und notierte zeitweise über 10 Euro. "Der Umsatz ist relativ gut, Verkaufsinteresse ist aber nur bei deutlich steigenden Kursen zu erzeugen", sagte ein Händler.

Zum Börsendebüt am Montag waren Naga mit 3,60 Euro gestartet nach einem Ausgabekurs von 2,60 Euro. Die Aktie schloss dann bei 7 Euro. Naga entwickelt unter anderem eine App für Social Trading. An dem Fintech-Unternehmen ist auch das chinesische Unternehmenskonglomerat Fosun beteiligt.

Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 74,9 (Vortag: 71,5) Millionen Aktien im Wert von rund 3,02 (Vortag: 2,58) Milliarden Euro. Es gab 13 Kursgewinner und 17 -verlierer. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag75/515, 13.07.17, 07:17:41 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DIESELAUTOS - Die deutsche Automobilindustrie macht sich für eine Nachrüstung älterer Dieselautos im gesamten EU-Raum stark. Die Chefs von BMW, Daimler und Volkswagen hätten am vergangenen Donnerstag am Rande eines Verbandstreffens in Brüssel mit Jyrki Katainen, Vizepräsident der EU-Kommission, über eine solche Lösung gesprochen. Das hat das Handelsblatt aus Industriekreisen erfahren. Ziel soll sein, die Emission von Stickoxiden und Feinstaub zu reduzieren. Ohne eine bessere Umweltbilanz drohen Autos mit älteren Dieselmotoren in vielen europäischen Großstädten wie Paris, Barcelona und Stuttgart inzwischen Einfahrverbote. (Handelsblatt S. 14)

FRANKREICH - Angela Merkel und Emmanuel Macron wollen das europäische Haus neu beleben. Beim Ministertreffen in Paris sollen Projekte zur Stärkung der Gemeinschaft vorgestellt werden. Neben den Themen Verteidigung und Sicherheit steht vor allem die Finanz- und Wirtschaftspolitik im Mittelpunkt. Die Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bruno Le Maire werden einen Fahrplan für eine Harmonisierung der Unternehmenssteuern präsentieren, erfuhr das Handelsblatt aus Verhandlungskreisen. Als zentraler Eckpfeiler gilt ein Konzept für eine gemeinsame Bemessungsgrundlage bei der Körperschaftsteuer, dessen Details bis Dezember fertig sein sollen. 2018 soll es bereits umgesetzt werden. Zudem wollen beide bis Ende des Jahres Pläne für eine Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen in Europa erarbeiten. Und sie wollen sicherstellen, dass Digitalkonzerne wie Google ihre Steuern dort zahlen, wo sie ihre Geschäfte machen. (Handelsblatt S. 1)

- Ryanair-Chef Michael O'Leary warnt vor den Brexit-Folgen im Luftverkehr: "Es gibt eine reale Chance, dass ab März 2019 und für einige Monate keine Flüge zwischen Großbritannien und der Europäischen Union stattfinden werden", so O'Leary. "Es wird ein riesiges Chaos geben." O'Leary und andere Vertreter der Luftverkehrsindustrie wie Willie Walsh, Chef der British-Airways-Muttergesellschaft International Airlines Group (IAG), waren nach Brüssel geflogen, um Europaabgeordneten den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Sie befürchten, dass der Brexit den Luftverkehr nicht nur wirtschaftlich trifft, sondern auch in enorme rechtliche Schwierigkeiten stürzt. O'Learys Schreckensszenario mag zwar extrem klingen und hat auch etwas mit dem Motiv Wachrütteln zu tun, ist aber tatsächlich nicht völlig abwegig. (SZ S. 18)

ESM - Der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM Klaus Regling hat einen Euro-Krisenfonds im dreistelligen Milliardenumfang gefordert. "Wir brauchen eine begrenzte gemeinsame Fiskalkapazität in der Euro-Zone, um einzelnen Mitgliedstaaten in Falle einer plötzlichen schweren Krise helfen zu können", sagte Regling im Gespräch mit dem Handelsblatt. Als Größenordnung stellt sich Regling "einen Betrag in Höhe von 1 bis 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Euro-Zone" vor. Das entspricht einer Summe zwischen 100 und 200 Milliarden Euro. (Handelsblatt S. 4)

STEUERENTLASTUNG - Seit die Union vergangene Woche ihr Steuerprogramm vorgestellt hat, herrscht Rätselraten. Die CSU hat das Steuerprogramm der Schwesterparteien nun konkretisiert. Auf Basis des gemeinsamen Steuerkonzepts mit der CDU hat das bayerische Finanzministerium einen Steuertarif entwickelt, durch den die versprochenen 15 Milliarden Euro Entlastungen zustande kommen sollen. Das Konzept liegt dem Handelsblatt vor. Demnach soll der mittlere Steuersatz von 24 Prozent künftig nicht mehr bei 14.000 Euro, sondern erst ab 16.625 Euro greifen. Die zweite Veränderung wäre eine Verschiebung des Spitzensteuersatzes. Der Satz von 42 Prozent würde nicht mehr ab 54.000, sondern erst ab 60.000 Euro gelten. (Handelsblatt S. 11)

BANKEN
- Vor allem auf italienische Banken kommen schwere Zeiten zu, wenn - wie geplant - bei der Überarbeitung der Basel-3-Regulierung die bisher geltende generelle Null-Risikogewichtung für EU-Staatsanleihen fallen sollte. Dies scheint nicht mehr strittig zu sein, schreibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und beziffert den daraus entstehenden zusätzlichen Eigenkapitalbedarf auf gut 9 Milliarden Euro. Französische Banken müssten "nur" 3 Milliarden Euro zusätzlich aufbringen, deutsche Institute benötigten rund 1,8 Milliarden Euro. (Börsen-Zeitung S. 4)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
milo5686
Member
Member

Beiträge: 1227
Trades: 71
Gefällt mir erhalten: 459
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag74/515, 13.07.17, 09:06:19 
Antworten mit Zitat

Die deutschen Autobauer fordern ein gemeinsames europäisches Vorgehen für die Nachrüstung älterer Dieselautos. "Es wird keine Stuttgarter Lösung geben, auch keine deutsche Lösung, sondern es wird ein europäisches Vorgehen erforderlich sein", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche, wie mehrere Zeitungen berichten. Zusammen mit den Chefs von BMW und Volkswagen soll Zetsche bereits mit der EU-Kommission darüber gesprochen haben. / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag73/515, 14.07.17, 07:15:45 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ABGASSKANDAL - Der Vorsitzende des Abgas-Untersuchungsausschusses, Herbert Behrens (Linke), hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Untätigkeit vorgeworfen. "Selbst nach dem Auffliegen des Abgasbetrugs bei VW blieb der Verkehrsminister untätig bei der Aufarbeitung der Manipulationen bei anderen Herstellern", sagte Behrens der Rheinischen Post. Mit Blick auf die jüngsten Anschuldigungen gegen Daimler sagte Behrens: "Diese Komplizenschaft muss ein Ende haben und endlich scharf kontrolliert und sanktioniert werden." (Rheinische Post)

ABGASSKANDAL - Die Ermittlungen zu möglichen Abgasmanipulationen beim Stuttgarter Autobauer Daimler sorgen für Alarmstimmung innerhalb der Bundesregierung. "Wenn sich herausstellen sollte, dass ein weiterer deutscher Weltkonzern seine Kunden und Behörden betrogen hat, dann wäre das ein deutlicher Schaden für den gesamten Industriestandort Deutschland", sagte der Verbraucherschutz-Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Ulrich Kelber (SPD). Es sollte daher "im eigenen Interesse der Branche liegen, ihre Glaubwürdigkeit und damit auch viele Tausend Arbeitsplätze in Deutschland zu bewahren", fügte Kelber hinzu. "Wenn die Technologien, die verbaut werden, nicht dem Stand der Technik entsprechen und dann die Luftreinhaltung torpediert wird, dann muss der Druck deutlich erhöht werden." (Handelsblatt S. 6)

KRANKENKASSEN - Der Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung wird im nächsten Jahr voraussichtlich nicht steigen. Das hat die Vorsitzende des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung, Doris Pfeiffer, angekündigt. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, der auf den gesetzlichen Satz von 14,6 Prozent aufgeschlagen wird, bliebe dann mit 1,1 Prozent das dritte Jahr in Folge unverändert. Als Grund dafür nannte Pfeiffer die gute Finanzlage der 113 Kassen: ihre Ausgaben fielen niedriger, die Einnahmen höher aus als erwartet. Unter den Gründen dafür findet sich neben der guten Wirtschaftslage mit steigenden Löhnen eine Überraschung: Wichtiger Treiber für die gute Finanzlage seien junge Zuwanderer, die in Deutschland Arbeit finden. (FAZ S. 19)

BEAMTE - Die deutsche Verwaltung ist besser als gemeinhin angenommen. Das ist das Ergebnis eines internationalen Vergleichs der OECD. Sie hat untersucht, wie gut die öffentliche Verwaltung in ihren 35 Mitgliedsländern funktioniert. Deutschland stellen die Autoren des Berichts "Regierung auf einen Blick" dabei ein gutes Zeugnis aus - und widerlegen einige landläufige Klischees über die Amtsstuben hierzulande. (Welt S. 1)

FRACKING - Immer neue Förderrekorde der US-Schieferölindustrie blamieren die einst so mächtige Opec. Die findet kein Mittel gegen den Ölpreisverfall. Und Experten glauben, dass die Fracking-Revolution in den USA gerade erst am Anfang steht. (Handelsblatt S. 30)

ABGELTUNGSTEUER - Die Auslandsbanken in Deutschland ziehen für die Beibehaltung der Abgeltungsteuer ins Feld. Die Wiedereinführung der individuellen Veranlagung würde nicht zu einem höheren Steueraufkommen führen, sondern stattdessen zu höheren Bürokratiekosten, warnt der Verband der Auslandsbanken in Deutschland (VAB). Zudem drohe durch den abermaligen Regimewechsel ein erneuter Rückschlag für den Kapitalmarkt, sagen Geschäftsführer Oliver Wagner und Steuerdirektor Markus Erb und monieren, dass die Debatte mit falschen Zahlen geführt werde. (Börsen-Zeitung S. 4)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag72/515, 14.07.17, 08:04:14 
Antworten mit Zitat
Europas Automarkt fährt im Juni mit angezogener Handbremse
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Neuzulassungen am europäischen Automarkt zeigen zwar weiter nach oben, doch verliert der Aufwärtstrend zuletzt an Fahrt. Im Juni sind in Europa inklusive Island, der Schweiz und Norwegen 1,54 Millionen Pkw neu zugelassen worden. Das entsprach einer Zunahme um 2,1 Prozent, wie der Herstellerverband Acea mitteilte. Im Vormonat hatte das Plus noch 7,7 Prozent betragen.

In der Europäischen Union wurden im Juni ebenfalls 2,1 Prozent mehr Neuzulassungen verzeichnet. Mit nahezu 1,5 Millionen Einheiten wurde das beste Ergebnis in zehn Jahren erreicht. Die Neuzulassungen lagen damit nahe dem Niveau vom Juni 2007. Danach bekam auch die Autobranche die Folgen der Finanzkrise zu spüren.

Die Entwicklung in den großen Autonationen verlief sehr unterschiedlich. An der Spitze rangierte laut Acea Italien mit einer Zunahme um 12,9 Prozent, Spanien meldete 6,5 Prozent mehr Neuzulassungen. Auf der Verliererseite standen Großbritannien und Deutschland mit Einbußen von 4,8 bzw 3,5 Prozent. Zum Wachstum in der Region trugen vor allem die neuen Mitgliedsländer bei, sie kamen auf ein Plus von 12 Prozent.

In der Gunst der Verbraucher weit oben rangierten Toyota und Suzuki mit zweistelligen Wachstumsraten. Volkswagen lag im Juni mit einer Zunahme von 2,7 Prozent leicht über dem Durchschnitt. Bei Daimler lief es mit plus 4,2 Prozent noch besser. BMW-Fahrzeuge waren weniger gefragt, die Neuzulassungen sanken um 3,1 Prozent. Fahrzeuge der Opel-Gruppe wurden noch stärker geschmäht als im Mai, die Zulassungen sank um 6,9 Prozent - unter die 100.000er Marke. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag71/515, 17.07.17, 14:57:07 
Antworten mit Zitat
SENTIMENT/Sentix: Ampel für Autosektor springt antizyklisch auf grün
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stimmung für Automobilaktien in Europa liegt am Boden. Das für Juli erhobene Sektorsentiment offenbart, dass die Anleger mittlerweile eine hohe Skepsis für die Autobranche aufgebaut haben. Das von Sentix veröffentlichte Branchensentiment ist das schlechteste aller 19 Stoxx-600-Branchen. Mit einem Z-Score von minus 2,1 markiere es ein 24-Monatstief und sei damit annähernd so tief wie im April 2013. Im Anschluss setzte damals eine markante Erholung des Sektors ein.

Zum einen strahlten momentan die negativen Nachrichten um die Daimler Aktie auf den Sektor aus. In einem potentiellen Dieselgate 2.0 befürchten Sentix zufolge die Anleger eine enorme Belastung für die gesamte Branche. Zudem nehmen die Anleger einen zweiten Belastungsfaktor für die exportorientierte Branche war. Durch die jüngste Befestigung des Euros wittern die Anleger die Gefahr, dass sich die Geschäftsaussichten der Autobauer eintrüben könnten.

Aus dem Blickwinkel der Behavioral Finance scheint für die Sentimentanalysten von Sentix die Empörung der Anleger in Relation zum Marktpreisverhalten überhöht. Nach historisch vergleichbaren Sentiment-Signalen setzte in der Vergangenheit eine dynamische Erholung des Sektors ein. Hiervon sei auch nun auszugehen. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag70/515, 18.07.17, 07:13:43 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
INVESTITIONEN - Investitionsgelder werden kaum abgerufen. Aus dem Aufbauprogramm, das zur Beseitigung von Hochwasserschäden aufgelegt wurde, sind von den 3,5 Milliarden Euro, die 2016 zur Verfügung standen, nur 773 Millionen Euro ausgegeben worden - also gerade einmal ein Viertel. Vom Fonds für Investitionen in die Kinderbetreuung wurden nicht ganz zwei Drittel gebraucht - 199 Millionen Euro von 312 Millionen Euro. Im Energie- und Klimafonds lag die Quote bei weniger als der Hälfte - 1,6 Milliarden Euro statt 3,4 Milliarden Euro. Am schlechtesten flossen die Mittel ab, die zur energetischen Sanierung der Schulen vorgesehen sind: Nur 146 Millionen von 3,5 Milliarden Euro wurden tatsächlich investiert. Inzwischen sind immerhin rund 87 Prozent der Mittel verplant. (FAZ S. 17)

DIESEL - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht die Autokonzerne in der Pflicht, drohende Fahrverbote in Städten zu vermeiden. "Ich sehe die Autoindustrie in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass es so weit nicht kommt. Sie muss die betroffenen Fahrzeuge schnellstmöglich nachrüsten, und zwar auf eigene Kosten", sagte Hendricks. Viel Zeit bleibt der Autoindustrie nicht. Am 2. August tagt unter der Leitung von Hendricks und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) das "Nationale Forum Diesel", um Fahrverbote wegen zu hoher Emissionen abzuwenden. "Fahrverbote sind kein Selbstzweck, sondern können allenfalls das letzte Mittel sein", sagte Hendricks. Eine Lösung zeichnet sich bisher nicht ab. (Handelsblatt S. 1)

BANKEN
- Nach Schätzungen des nordrhein-westfälischen Finanzministeriums aus dem vergangenen Jahr liegen deutschlandweit rund 2 Milliarden Euro auf Konten, von deren Existenz die Erben nichts wissen. Das Bundesfinanzministerium plane aber keine weiteren Schritte, um herauszufinden, wie schwerwiegend das Problem mit verwaisten Konten ist. (SZ S. 15)

LOBBYISTEN
- Die Bundesministerien werden Zug um Zug alle Stellungnahmen veröffentlichen, die Verbände und Unternehmen ihnen zu Gesetzesentwürfen haben zukommen lassen. Das teilte das Bundesinnenministerium mit. Die Regelung gilt erst einmal nur für Dokumente der laufenden Legislaturperiode. Bürger haben nach dem Informationsfreiheitsgesetz einen Anspruch auf Einsicht in die Stellungnahmen, mussten diese aber bisher einzeln anfragen. Nur das Bundesjustizministerium veröffentlichte die Dokumente von sich aus. Die anderen Ministerien zogen nun nach, nachdem innerhalb kurzer Zeit sehr viele Anfragen die Ministerien erreicht hatten. (FAZ S. 4)

KLIMASCHUTZ - "Die Energiewende wird nur gelingen, wenn wir die Energieeffizienz auch in Zukunft deutlich und dauerhaft steigern", heißt es im "Klimaschutzplan 2050" der Bundesregierung. Energieeffizienz sei geradezu "der Schlüssel zum Erfolg", heißt es auch in der sogenannten Big-Picture-Studie der Denkfabrik Agora Energiewende. Die Effizienz der Unternehmen, gemessen als "Energieintensität", ist seit 2005 zwar um 2,2 Prozent pro Jahr besser geworden. Die Wertschöpfung in der Wirtschaft ist gestiegen, der Energieverbrauch dabei geringer geworden. Doch fast die Hälfte dieses Erfolgs führen die IW-Forscher auf reine "Struktureffekte" zurück. Das heißt: Energie wurde nur gespart, weil sich die energieintensiven Industrien nicht so dynamisch entwickelt hatten wie etwa der energiearme Dienstleistungssektor. (Welt S. 12)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 79345
Trades: 24
Gefällt mir erhalten: 1789
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag69/515, 18.07.17, 10:44:52 
Antworten mit Zitat
Ifo-Institut: Verbot des Verbrennungsmotors gefährdet 600.000 Stellen
BERLIN (Dow Jones)--Ein Verbot von Diesel- und Benzinmotoren hätte für die Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie gravierende Folgen. Laut einer Untersuchung des Münchner Ifo-Instituts im Auftrag des Verbandes der Automobilindustrie wären hierzulande 600.000 oder jede zweite Stelle in der deutschen Leitbranche gefährdet.

Hochgerechnet auf die gesamte deutsche Industrie wäre es jeder zehnte Arbeitsplatz. Wie viele Stellen genau gestrichen würden, sollte ein Verbot des Verbrennungsmotor kommen, sei nicht genau zu beziffern. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25998799
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Früher war alles besser - sogar die Zukunft!
Kesso
Admin
Admin

Wohnort: Berlin
Beiträge: 22983
Trades: 3
Gefällt mir erhalten: 93
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag68/515, 18.07.17, 10:58:32 
Antworten mit Zitat
So ein Schwachsinn. Die Verbrenner werden wahrscheinlich irgendwann von allein verschwinden.
Aber 2030, wie in dem Artikel, halte ich nicht für realistisch.
Den Aufbau der notwendigen Infrastruktur kriegen die Vollpfosten doch selbst bis 2040 nicht hin sick
Hauptsache erstmal poltern punish
µ schrieb am 18.07.2017, 10:44 Uhr
Ifo-Institut: Verbot des Verbrennungsmotors gefährdet 600.000 Stellen
BERLIN (Dow Jones)--Ein Verbot von Diesel- und Benzinmotoren hätte für die Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie gravierende Folgen. Laut einer Untersuchung des Münchner Ifo-Instituts im Auftrag des Verbandes der Automobilindustrie wären hierzulande 600.000 oder jede zweite Stelle in der deutschen Leitbranche gefährdet.

Hochgerechnet auf die gesamte deutsche Industrie wäre es jeder zehnte Arbeitsplatz. Wie viele Stellen genau gestrichen würden, sollte ein Verbot des Verbrennungsmotor kommen, sei nicht genau zu beziffern. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25998799

AmazonShop - unterstütze bei jedem Kauf peketec.de | Trading-Signale
Der_Dude
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 31050
Trades: 11
Gefällt mir erhalten: 1070
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag67/515, 18.07.17, 12:26:44 
Antworten mit Zitat
hört sich irgendwie nach monty python an

ministerium für luftqualität up, daumen


dpa- AFX: *BAYERN BESCHLIESST MASSNAHMEN ZUR VERBESSERUNG DER LUFTQUALITÄT
-

dpa- AFX: *LUFTQUALITÄT-MASSNAHMEN BAYERNS SOLLEN DIESEL-VERBOT VERHINDERN
-
wicki99
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 33392
Gefällt mir erhalten: 2448
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag66/515, 19.07.17, 11:38:01 
Antworten mit Zitat
Presse:
Streit um Elektroauto-Quote in China beigelegt, zufriedenstellende Lösung für Deutsche Autobauer ("WiWo") / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
lache nie über die dummheit der anderen. sie kann deine chance sein ! winston churchill

Seite 15 von 18
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
 Zur Seite:  Zurück  1, 2, 3 ... 14, 15, 16, 17, 18  Weiter 
Verfasse einen neuen Beitrag zm Thema Startseite » Börsenforum » Branchen » Automobilhersteller - Daytraderkommentare Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Legende
Gehe zum Forum:  

Möchten Sie diese Anzeige nicht sehen, registrieren Sie sich kostenlos bei peketec.de und nutzen Sie unser Angebot mit weniger Werbung!