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Lucky75
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verlinkter Beitrag121/871, 25.07.18, 13:33:52 
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Autos runter ?....hat man schon die Hosen voll das Goldlocke unserem EU Vorturner
knallhart sagt das die Zölle durchgezogen werden? Kopf kratzen
müssten die Zulieferer ja gleich folgen....
armani
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verlinkter Beitrag120/871, 25.07.18, 13:36:54 
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Gewinnwarnungen Fiat
2FI (A12CBU) A12CBU 14,10-14,19
und GM
8GM (A1C9CM) A1C9CM 31,89-32,10
.
Lucky75 schrieb am 25.07.2018, 13:33 Uhr
Autos runter?....hat man schon die Hosen voll das Goldlocke unserem EU Vorturner
knallhart sagt das die Zölle durchgezogen werden? Kopf kratzen
müssten die Zulieferer ja gleich folgen....
µ
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verlinkter Beitrag119/871, 26.07.18, 07:51:37 
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UPDATE2/Trump und Juncker machen Zugeständnisse im Handelskonflikt
WASHINGTON (AFP)--Im transatlantischen Handelskonflikt haben sich US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf einen gemeinsamen Kurs zur Beilegung der Streitigkeiten verständigt. Geplant ist unter anderem, auf einen fast vollständigen Abbau von gegenseitigen Restriktionen im Handel mit Industriegütern hinzuarbeiten, wie beide Politiker am Mittwoch nach Gesprächen in Washington mitteilten. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einem "Durchbruch", der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bewertete den Ausgang der Gespräche hingegen skeptisch.

"Wir haben heute einen Deal geschlossen", sagte Juncker bei einem Auftritt mit Trump im Rosengarten des Weißen Hauses. Trump sprach von einem "sehr großen Tag für den freien und fairen Handel" und einer "neuen Phase" in den Beziehungen zur EU.

Vereinbart wurde, über die Annullierung sämtlicher Zölle und sonstiger Handelsbarrieren sowie aller Subventionen für industriell gefertigte Waren zu verhandeln. Autos sind davon zwar explizit ausgenommen, die von Trump bislang angedrohten Strafzölle auf europäische Autos sind nach EU-Angaben aber vorerst vom Tisch.

Es werde "keine neuen Auto-Zölle" geben, verlautete aus dem Umfeld Junckers. Der Kommissionspräsident selber sagte, laut den getroffenen Abmachungen solle "auf neue Zölle verzichtet" werden, solange die Handelsgespräche weitergingen. Trump stellte zudem die Rücknahme der US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium in Aussicht.
[...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis28001140
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verlinkter Beitrag118/871, 30.07.18, 07:52:25 
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Diesel-Verbote nur der Anfang?
Auch weniger Carsharing: Deutsche Umwelthilfe will Privatverkehr massiv beschränken


Samstag, 28.07.2018, 14:46
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wird von der Bundesregierung gefördert - und ist auch in Landesregierungen bestens vernetzt. DUH-Chef-Resch hat jetzt in einem Interview verraten, worum es dem Verein bei den Diesel-Verboten neben der Luftreinhaltung noch geht.

https://www.focus.de/auto/news/abga....ehrswende_id_9327743.html

https://www.tichyseinblick.de/wirts....autos-vorerst-reduzieren/
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verlinkter Beitrag117/871, 05.08.18, 07:12:21 
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Ach ..., die Vernunft setzt sich durch


04.08.2018 10:41 Uhr
Klimaschutz
Finanzminister Scholz erteilt strengeren CO2-Grenzwerten für Pkw offenbar eine Absage

Von Lucas Fuhr

Nach Protesten von Betriebsräten kassiert Finanzminister Scholz angeblich Pläne für höhere CO2-Grenzwerte für Pkws ein – und düpiert eine Kollegin.

BerlinDeutschland will sich einem Medienbericht zufolge auf EU-Ebene nicht mehr für eine 50-prozentige Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes von Autos stark machen. Das berichtet der „Spiegel“ am Samstag unter Berufung auf eigene Informationen.

https://app.handelsblatt.com/politi....-gAWM49giU1Hk3vcdpHe9-ap3
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verlinkter Beitrag116/871, 05.08.18, 10:26:36 
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Klimaschutz-Vorgaben : CO2-Einsparung um die Hälfte für Autos vom Tisch?
Aktualisiert am 04.08.2018-12:33

Umweltministerin Svenja Schulze hat sich daran festgebissen, Autoherstellern gravierende CO2-Einsparungen vorzuschreiben. In der SPD tobt seitdem ein Machtkampf. Nun könnte ein Machtwort gesprochen worden sein.

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha....s-vom-tisch-15722564.html

hier noch mal im Spiegel
http://www.spiegel.de/politik/deuts....on-pkw-aus-a-1221545.html

Azul Real schrieb am 05.08.2018, 07:12 Uhr
Ach ..., die Vernunft setzt sich durch


04.08.2018 10:41 Uhr
Klimaschutz
Finanzminister Scholz erteilt strengeren CO2-Grenzwerten für Pkw offenbar eine Absage

Von Lucas Fuhr

Nach Protesten von Betriebsräten kassiert Finanzminister Scholz angeblich Pläne für höhere CO2-Grenzwerte für Pkws ein – und düpiert eine Kollegin.

BerlinDeutschland will sich einem Medienbericht zufolge auf EU-Ebene nicht mehr für eine 50-prozentige Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes von Autos stark machen. Das berichtet der „Spiegel“ am Samstag unter Berufung auf eigene Informationen.

https://app.handelsblatt.com/politi....-gAWM49giU1Hk3vcdpHe9-ap3

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verlinkter Beitrag115/871, 06.08.18, 07:09:55 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen eine erfolgreiche neue Handelswoche Smile

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
AUTOMOBILBRANCHE - Die Bundesregierung wird sich voraussichtlich in den EU-Verhandlungen über neue CO2-Grenzwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge weniger streng positionieren, als vom Umweltministerium geplant und von der Automobilindustrie befürchtet. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat offenbar die Pläne von Parteikollegin und Bundesumweltministeriun Svenja Schulze für schärfere Grenzwerte gestoppt. (FAZ S. 19)

SOZIALWOHNUNGEN
- Die Zahl der Sozialwohnungen für Menschen mit geringem Einkommen ist im vergangenen Jahr weiter gesunken - trotz der Milliardenzuschüsse vom Bund an die Länder für den Neubau. 2017 gab es nur noch 1,223 Millionen Wohnungen mit Mietpreisbindung und damit 46.000 weniger als im Vorjahr. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Im Jahr 2006, als mit einer Reform die Zuständigkeit für den sozialen Wohnungsbau vom Bund auf die Länder überging, waren es noch 2,1 Millionen. (SZ S. 20)

SOZIALAUSGABEN - Dieses Jahr werden die Sozialausgaben in Deutschland wohl erstmals die Grenze von einer Billion Euro überschreiten. Arbeitgeber, FDP und der Wirtschaftsflügel der Union fordern aufgrund dieser Zahlen eine dringende Kursänderung - solange das die gute Konjunktur noch zulässt. "Der deutsche Sozialstaat gerät außer Kontrolle", warnt etwa FDP-Chef Christian Lindner im Handelsblatt. Sollte die Politik nicht eingreifen, werde der Sozialstaat "durch Migration und Alterung aus der Kurve geworfen". Planlose Umverteilung und wirkungslose Programme müssten beendet werden, fordert Lindner. Ähnlich sieht es der stellvertretende Unionsfraktionschef Carsten Linnemann (CDU): "Wir müssen das Dach reparieren, wenn die Sonne scheint, und nicht, wenn es regnet. Derzeit haben wir noch gutes konjunkturelles Wetter." Seit 2015 steigen die Sozialausgaben stärker als die Wirtschaftsleistung. (Handelsblatt S. 9)

-SANKTIONEN - Die Delegierte der Deutschen Wirtschaft im Iran, Dagmar von Bohnstein, hat angesichts der an diesem Montag ausgeweiteten US-Sanktionen Unterstützung für deutsche Unternehmen gefordert. "Wir als Vertreter der deutschen Wirtschaft im Iran appellieren an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, die gesamte Bundesregierung und die EU-Kommission, Wege für eine gesicherte Zahlungsabwicklung im Iran zu finden", sagte von Bohnstein der Rheinischen Post. (Rheinische Post)

IWF - Der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds IWF, Maurice Obstfeld, weist Deutschland eine Mitverantwortung zu für die Spannungen in der internationalen Handelspolitik. Zudem trage Deutschland dazu bei, dass das Risiko einer neuerlichen Finanzkrise steige. Er sieht in deutschen Exportüberschüssen einen Keim künftiger Finanzkrisen. (Welt S. 1)

UKRAINE - Auch mehr als vier Jahre nach der Revolution auf dem Maidan verliert die finanzschwache Ukraine durch Korruption Milliardensummen. Recherchen der Süddeutschen Zeitung in Kiew und Odessa zufolge gehen der Staatskasse allein beim Zoll jährlich bis zu 4,8 Milliarden Dollar verloren. Das entspricht weit mehr als einem Zehntel der Staatseinnahmen und ist doppelt so viel Geld, wie sich die Ukraine 2018 von Internationalem Währungsfonds, EU und Weltbank leihen will. Der SZ vorliegende Dokumente beschreiben mit Angaben von Frachtbrief- und Containernummern, Daten und Zollerklärungsnummern den Weg Tausender Frachtcontainer durch den ukrainischen Zoll und belegen massive Korruption in etlichen der 520 Zollämter des Landes. (SZ S. 1)

SCHIFFSVERKEHR - Im Frühjahr vereinbarte die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) nach jahrelangem Ringen weltweite Klimaziele für den Schiffsverkehr. Bis zum Jahr 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 50 Prozent gegenüber 2008 reduziert werden. Wie die Bundesregierung das erreichen möchte, zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Grünen, die der SZ vorliegt. Der am häufigsten angeführte Punkt ist die "Steigerung der Effizienz". Etwa Rümpfe und Routen so zu verändern, dass beim Fahren Energie gespart wird. Zudem will sich die Regierung für eine "europaweit einheitliche Nutzungspflicht der landseitigen Stromversorgung" einsetzen. Bisher nutzen in Häfen liegende Schiffe meist ihren Treibstoff, um den Bordstrom zu generieren - Landstromanlagen könnten sie stattdessen mit Ökostrom versorgen. Solche Anlagen gibt es bereits in Lübeck, Cuxhaven und Hamburg, Kiel plant gerade eine. Viele Schiffe nutzen die Anlagen jedoch nicht, weil das für sie teurer wäre oder sie den passenden Anschluss nicht besitzen. Allein mit höherer Effizienz und Strom vom Land dürften sich die Klimaschutzziele jedoch kaum erreichen lassen. 940 Millionen Tonnen CO₂ stießen Schiffe 2008 insgesamt aus, bis 2012 sank die Zahl auf 816 Millionen Tonnen, aktuellere Zahlen hat die IMO derzeit nicht. (SZ S. 17)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 06.08.2018, 06:12, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag114/871, 08.08.18, 07:22:51 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DIESEL - Die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Maria Krautzberger, hat sich dagegen ausgesprochen, bei Hardware-Nachrüstungen an Dieselautos die Kosten auf Industrie, Bund und Besitzer aufzuteilen. "Aus Sicht des Umweltbundesamtes gilt das Verursacherprinzip", sagte Krautzberger. "Und auch die Kosten hierfür sollten grundsätzlich von den Fahrzeugherstellern getragen werden, da sie für den aufgetretenen Schaden verantwortlich sind", so die UBA-Chefin. (Rheinische Post)

INVESTITIONEN - Eine verschärfte Prüfung vor allem chinesischer Investitionen in deutsche Unternehmen aus sicherheitsrelevanten Sektoren steht kurz bevor. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kündigte Details zu einer Gesetzesnovelle an. Die deutsche Industrie mahnt, der Wirtschaftsstandort müsse attraktiv bleiben. (Börsen-Zeitung S. 6/Welt S. 10)

ÜBERNAHMEN - Der Chef des wirtschaftsnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, unterstützt die Pläne der Bundesregierung zur Verschärfung der Außenwirtschaftsverordnung. "Investoren aus dem Ausland unter besondere Beobachtung der Wirtschaftspolitik zu stellen, widerspricht eigentlich den Grundsätzen offener Märkte", sagte IW-Chef Hüther. "Allerdings besteht gerade mit Blick auf Staaten, die Marktwirtschaft und Kapitalismus nur selektiv nutzen und nicht in eine demokratische Verfassungsordnung eingebunden sind, doch besonderer Handlungsbedarf", sagte Hüther. Das Paradebeispiel hierfür sei die Volksrepublik China. (Rheinische Post)

ÜBERNAHMEN - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die von der Bundesregierung geplante Verschärfung der Außenwirtschaftsverordnung scharf kritisiert. "Es ist nachvollziehbar und wichtig, dass die Regierung prüft, ob öffentliche Sicherheit und Ordnung im Zuge von Übernahmen gefährdet sein könnten. Grundsätzlich können und sollen deutsche Unternehmen, insbesondere der Mittelstand, aber frei über den Verkauf von Firmenanteilen entscheiden", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. "Eine Verschärfung könnte ausländische Investoren abschrecken und uns zugleich Hürden in anderen Ländern aufbauen. Wichtig wäre es, dass die Bundesregierung und die EU sich weltweit für offene Märkte und wirtschaftliche Gleichbehandlung einsetzt - auch und gerade gegenüber China." (Rheinische Post)
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verlinkter Beitrag113/871, 21.08.18, 10:25:30 
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Deutsche Autokonzerne besonders von Handelskonflikt belastet - Studie
FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Autokonzerne sind im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern besonders von dem Handelskonflikt zwischen den USA und China betroffen. Im ersten Halbjahr haben BMW, Daimler und Volkswagen spürbar an Schwung verloren, geht aus einer Studie von Ernst & Young (E&Y) hervor. Das Absatzwachstum habe sich verlangsamt, zudem sank der operative Gewinn der drei Konzerne im zweiten Quartal noch stärker als zum Jahresstart. Sollte der Handelskonflikt weiter eskalieren, dürfte der Gegenwind noch zunehmen.

"In der ersten Jahreshälfte gab es kräftigen Gegenwind für die deutschen Autokonzerne, der auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten dürfte", meint Peter Fuß, Partner bei E&Y. Neben dem Handelskrieg belasteten die Nachwehen der Dieselkrise und Währungseffekte. Aufgrund ihres anders aufgestellten Produktionsnetzwerks und anderer Schwerpunktmärkte blieben die japanischen und französischen Wettbewerber von derartigen Schwierigkeiten weitgehend verschont.

Suzuki überholt BMW als margenstärkster Konzern

Die japanischen Wettbewerber steigerten ihren Gewinn insgesamt um 11 Prozent, heißt es in der Studie weiter. Die beiden französischen Autobauer kamen sogar auf ein EBIT-Wachstum von 28 Prozent. Daher wird das Ranking der margenstärksten Autokonzerne der Welt nun nicht mehr von deutschen, sondern von einem japanischen Konzern angeführt: So belegt BMW im Margen-Ranking der Studie zufolge mit 11,4 Prozent (auf Konzernebene) den zweiten Platz und musste Suzuki (11,8 Prozent) vorbeiziehen lassen. Daimler rutschte vom dritten auf den sechsten Rang, Volkswagen vom vierten auf den siebten Rang.

"Die Zahlen zum zweiten Quartal sehen für die deutschen Autokonzerne auf den ersten Blick insgesamt relativ schwach aus", so Fuß. Allerdings handele es sich hier um eine Momentaufnahme - zumal zum Teil Einmaleffekte die Ergebnisse zusätzlich belasteten. "Die operative Situation ist insgesamt so gut, dass auch ein vermutlich ebenfalls schwieriges zweites Halbjahr gut überstanden werden kann." Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag112/871, 21.08.18, 14:40:53 
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US-Regierung verschiebt Zeitplan für Autozollprüfung
WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Regierung verschiebt ihren Zeitplan für den Abschluss einer umstrittenen Untersuchung zu Autozöllen, da die Beamten versuchen, Abkommen mit einigen der größten Auto- und Handelsnationen der Welt auszuhandeln. Handelsminister Wilbur Ross hatte Ende Juli gesagt, dass er seine Studie und Empfehlungen über die mögliche nationale Sicherheitsbedrohung durch Automobilimporte "wahrscheinlich irgendwann im August" abschließen werde. Aber in einem Interview mit dem Wall Street Journal sagte Ross jetzt, es sei "nicht klar, dass der Bericht Ende des Monats erscheinen wird".

Als Grund für die Verzögerung nannte Ross die laufenden Verhandlungen mit der Europäischen Kommission, Mexiko und Kanada. Vermutlich werde es auch länger als erwartet dauern, die von Automobilherstellern in den USA und in der ganzen Welt eingereichten Antworten zu prüfen. Dabei gehe es darum, welche Folge die Zölle für die Verbraucher und für die globalen Lieferketten haben. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis28142517
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verlinkter Beitrag111/871, 27.08.18, 07:18:06 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
MOBILFUNK - Die Internetunternehmer Ralph Dommermuth und Oliver Samwer fordern bessere politische Rahmenbedingungen beim anstehenden Ausbau der Mobilfunknetze. Dommermuth fühlt sich von der Politik und den Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica ausgebootet, weil er mit dem Gedanken spielt, ein eigenes, viertes Mobilfunknetz aufzubauen. Samwer fordert "faire Startbedingungen". "Je mehr Wettbewerb es gibt, desto größer der Ansporn für Innovationen und guten Service. Und je geringer die Preise. Für uns als Unternehmen und für die Menschen in Deutschland kann das nur gut sein." (Handelsblatt S. 4)

RENTE - Die Union kritisiert die Vorschläge der SPD für eine Stabilisierung der Rente: "Wenn der SPD nun noch höhere Staatszuschüsse vorschweben, muss man wissen, dass dies die Grundlagen der Rentenversicherung infrage stellt", sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) dem Handelsblatt. Das Prinzip des Generationenvertrags wäre damit aufgegeben. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) warf der SPD vor, die Regierungsarbeit zu behindern. "Die Bundesregierung hat sich viel vorgenommen, es wäre jetzt an der Zeit, dass sie einmal damit beginnt, etwas umzusetzen. Stattdessen bricht jetzt die SPD einen Rentenstreit vom Zaun", sagte er im Handelsblatt-Interview. (Handelsblatt S. 8 )

DIESELNACHRÜSTUNG - Die auf dem Dieselgipfel versprochene Nachrüstung startet später als geplant. Ende 2018 werden nach aktuellem Stand die wenigsten Autos eine neue Software haben. Vor allem Daimler hat Probleme mit der Umsetzung der Umweltvorgaben. Das kann für Kunden zu unangenehmen Konsequenzen führen. (Handelsblatt S. 16)

BANKEN - "Den Privatkundenbanken ist es bisher nicht richtig gelungen, den Abstand auf die digitalen Vorreiterunternehmen zu verkürzen", warnt Wolfgang Hach, Partner der Beratungsgesellschaft Roland Berger. Die Institute würden zwar ihre bestehenden Geschäftsmodelle und Prozesse digitalisieren, aber die Umsetzung tiefgreifender Innovationen stehe noch am Anfang. "Die Banken überlassen es derzeit oftmals anderen Spielern, insbesondere den großen Technologieanbietern und Fintechs, die Zukunft des Geschäfts mit Privatkunden zu gestalten", meint Hach. Ihr Defizit ist den Privatkundenbanken durchaus bewusst: In einer Umfrage von Roland Berger unter 60 Banken aus zehn Ländern zu den Innovationstreibern der Branche nennen nur 2 Prozent die klassischen Banken, 47 Prozent dagegen große Technologieanbieter. (Handelsblatt S. 30)

SPD - Zur Finanzierung der umstrittenen Rentengarantie setzt SPD-Vize Ralf Stegner auf wachsende Staatseinnahmen - auch durch zusätzliche Belastungen für Wohlhabende. "Große Vermögen kommen bei uns zu gut weg", sagte er in einem Interview. (Welt S. 4)

BDI/ - Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, hat die Wirtschaft vor den Folgen eines harten Brexits gewarnt. "Das Risiko eines harten Brexits wächst von Tag zu Tag", sagte Lang. Jedes Unternehmen sei gut beraten, sich auf dieses Worst-Case-Szenario vorzubereiten. "Neu ist, dass die britische Regierung jetzt selbst vor der Möglichkeit eines harten Brexits warnt. Sie bereitet jetzt ihre Bevölkerung behutsam darauf vor", sagte Lang. Der BDI habe zum Brexit eine Taskforce mit über 200 Experten eingerichtet. "Wir vermuten, dass die Auswirkungen eines harten Brexits deutlich gravierender sind, als die britische Regierung das ihren Bürgern aktuell sagt." Die Briten seien beim Wachstum bereits Schlusslicht in Europa, die Auslandsinvestitionen seien eingebrochen. (Rheinische Post)

BDI/ÜBERNAHMEN - Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI),  Joachim Lang, sieht Handlungsbedarf  beim Einstieg ausländischer Staatsunternehmen in deutsche Firmen. "Viele Staatsunternehmen haben eine undurchsichtige Finanzierung und sind bereit, aus strategischen Gründen sehr, sehr hohe Preise zu zahlen", sagte Lang. Das sei wettbewerbsverzerrend. Deutschland und die EU sollten Übernahmeversuche künftig stärker an europäischem Beihilfe-, Wettbewerbs- und Kartellrecht messen. Insgesamt aber sei Deutschland als Industriestandort auf ein offenes Investitionsklima angewiesen. (Rheinische Post)

NRW/BREXIT - Die NRW-Landesregierung plant ein Gesetz, um Rechtsunsicherheiten im Zusammenhang mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU zu verhindern. Mit Blick auf landesrechtlichen Anpassungsbedarf in Folge des Brexit erarbeitet die Landesregierung derzeit einen Referentenentwurf für ein Brexit-Übergangsgesetz", schreibt Europa-Minister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) in einer noch unveröffentlichten Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Horst Becker. (Rheinische Post)
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verlinkter Beitrag110/871, 28.08.18, 07:59:15 
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MÄRKTE EUROPA/DAX nach Wall-Street-Rekorden noch etwas rauf
FRANKFURT (Dow Jones)--Noch etwas ausbauen dürften am Dienstag die europäischen Börsen die jüngsten Kursgewinne. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird vorbörslich 0,2 Prozent höher erwartet bei 12.560 Punkten, auch der Euro-Stoxx-50 zieht voraussichtlich noch etwas an. Gestützt wird die Stimmung von den Vorlagen der Wall Street, die mit neuen Rekorden auf das Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko reagiert hatte. "Im Moment kommt die positive Stimmung der US-Börsen zumindest ein Stück weit in Europa an", sagt Thomas Altmann von QC Partners.

Altmann warnt allerdings auch vor zu viel Euphorie: Aus der Handels-Einigung mit Mexiko sollten Anleger lieber keine positiven Schlüsse für die Verhandlungen mit China ziehen, empfiehlt er. "Zwischen den USA und China ist und bleibt die Situation festgefahren", so der Marktstratege.

Gespannt warten technische Analysten nun darauf, ob die Umsätze nun auch bei steigenden Kursen endlich zunehmen. Zuletzt waren die Umsätze in die Erholung hinein deutlich zurückgegangen, was die Erholung anfällig für Gewinnmitnahmen macht. Als ersten technischen Widerstand nennen Marktteilnehmer den Bereich um 12.600 Punkte.

Rohstoff- und Auto-Aktien vorn - Tech-Werte im Rally-Modus

Besonders gut sind die Vorlagen für die Rohstoff-Aktien, die vom Rücksetzer des Dollar profitieren. Da viele von ihnen in London notieren und dort am Montag Feiertag war, dürfte es mit ihnen nun besonders stark nach oben geben, wie auch mit der Londoner Börse selbst.

Der Vertrag zwischen den USA und Mexiko ist laut Marktteilnehmern vor allem für und gut. Deutsche Hersteller produzieren in Mexiko, zum Teil für den späteren Export in die USA. Nach Kursgewinnen von 2 bis 3 Prozent am Vortag für die deutschen Autoaktien könnte es auch am Dienstag weiter nach oben gehen.

Auch Technologiewerte wie im TecDAX werden fester erwartet, nachdem der Nasdaq-Index erstmals über die Marke von 8.000 Punkte gesprungen ist. Der TecDAX stieg zuletzt auf den höchsten Stand seit knapp 18 Jahren.

Eon abgestuft - Abstieg aus Euro-Stoxx-50

Mit fallenden Kursen rechnen Händler bei
EOAN (ENAG99) ENAG99 8,66-8,69 ENAG99
. Jefferies hat die Aktie auf "Halten" abgestuft. Zunehmend auf den Kurs drücken dürfte auch der sich abzeichnende Abstieg des deutschen Energie-Versorgers aus dem Euro-Stoxx-50 im September. RWE ist von Jefferies dagegen auf die Kaufliste genommen worden. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag109/871, 03.09.18, 09:02:57 
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US-Autozölle würden deutsche Hersteller hart treffen - Zeitung
FRANKFURT (Dow Jones)--Eine drastische Erhöhung der US-Autozölle von 2,5 auf 25 Prozent würde die deutsche Automobilwirtschaft Milliardenbeträge im Jahr kosten. Unterschiedliche Berechnungen kämen zu dem Ergebnis, dass der negative Effekt in Deutschland bei einer Größenordnung von 5 bis 7 Milliarden Euro, also etwa 0,2 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts, liegen könnte, berichtet das Handelsblatt und zitiert eine Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage von FDP-Fraktionsvize Michael Theurer.

Deutschland dürfte unter den vier abgefragten Ländern - mit Kanada, Japan und Mexiko - in absoluten Zahlen "am stärksten betroffen sein", heißt es in der Antwort von Staatssekretärin Claudia Dörr-Voß weiter. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt würde Mexiko mit einem negativen Effekt von rund 0,4 Prozent unter US-Autozöllen aber noch stärker leiden.

Einen Anstieg der Arbeitslosigkeit befürchtet die Bundesregierung jedoch nicht, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. In Deutschland dürften mögliche Auswirkungen "angesichts der geringen gesamtwirtschaftlichen Effekte und der anhaltend hohen Arbeitskräftenachfrage kaum ins Gewicht fallen", heißt es.

Theurer warf der Bundesregierung vor, das Problem kleinzureden, "sicher auch aus diplomatischen Gründen". Die Auswirkungen dürften "größer sein als dargestellt". Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse das Thema "zur Chefsache machen und dafür sorgen, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und der EU nicht weiter verschärft". Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag108/871, 04.09.18, 07:21:35 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
US-SANKTIONEN - Die Bundesregierung wappnet sich mit einer "Arbeitsgemeinschaft Sanktionen" gegen amerikanische Handelsstrafen. Nach Informationen des Handelsblatts hat sich die AG aus Abteilungsleitern der Bundesministerien für Äußeres, Wirtschaft und Finanzen sowie des Kanzleramts am vergangenen Donnerstag das erste Mal getroffen. Dabei wurde unter anderem über die Möglichkeit gesprochen, eine Zweckgesellschaft auf EU-Ebene zu gründen, um das Iran-Geschäft europäischer Unternehmen vor US-Sanktionen zu schützen. An entsprechenden Plänen arbeitet auch die EU-Kommission in Brüssel. (Handelsblatt S. 6)

- Die deutsche Wirtschaft hat angesichts der schwindenden Verhandlungszeit bis zum EU-Austritt Großbritanniens im März 2019 vor den gravierenden Folgen eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen gewarnt. "Die Brexit-Verunsicherung erreicht einen neuen Höchststand. In einem halben Jahr droht der Brexit, aber niemand weiß welcher", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben. Bereits die dritten Sommerferien seien verstrichen, ohne dass die Wirtschaft Klarheit über die künftigen Beziehungen zu Großbritannien habe. (Rheinische Post)

BAHNBRANCHE
- Die europäische Bahnindustrie fordert bei öffentlichen Aufträgen von den europäischen Staaten Mindestwertschöpfungsklauseln und andere Abwehrmaßnahmen gegen unfaire Konkurrenz aus dem Ausland. In einem vom deutschen Verband der Bahnindustrie (VDB) verfassten und mit dem europäischen und weiteren nationalen Verbänden unter anderem in Frankreich und Österreich abgestimmten Brandbrief an die Politik in Berlin und Brüssel beklagen die Hersteller von Eisenbahnfahrzeugen und Signaltechnik, dass viele Länder, darunter China, Japan und die USA ihre eigenen Industrien mit massiver Exportsubventionierung unterstützten oder ihre eigenen Märkte abschirmten. Die Industrie sieht viele der rund 400.000 Arbeitsplätze in Gefahr. (Handelsblatt S. 4)

DIESEL - Nach Ansicht des Grünen-Verkehrspolitikers Oliver Krischer kann die deutsche Automobilindustrie ihre Zusage, bis Jahresende 5,3 Millionen Dieselfahrzeuge mit Software-Updates nachzurüsten, nicht halten. Dies hatten die deutschen Hersteller auf dem Dieselgipfel vor einem Jahr versprochen. "Der Zeitplan für die Nachrüstung ist krachend gescheitert", sagte Krischer. Es fehlten Anfang September rund 2 Millionen Software-Updates. Der Grünen-Politiker erwartet, dass das Aufspielen der Software in den Fahrzeugen noch 1 bis 2 Jahre dauern werde. Auch der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer, Chef des Forschungsinstituts CAR, rechnet nicht damit, dass die Industrie ihre Zusagen erfüllt. "Der Grund für die Verzögerungen liegt zum großen Teil in der Industrie", so Dudenhöffer. Die Hersteller hätten zu optimistische Versprechen gemacht. (Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten)

STRAFEN
- Die Wirtschaft macht mobil gegen das von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) geplante Sanktionsrecht für Unternehmen. Unter dem Motto "Unternehmerisches Handeln nicht pauschal kriminalisieren" fordert der Bundesverband der Unternehmensjuristen (BUJ) "ausgewogene gesetzliche Vorgaben". Er hat sich mit einem Schreiben an Barley gewandt, wie er dem Handelsblatt bestätigte. Darin pochen die Wirtschaftsjuristen auf "präventiv wirkende unternehmensinterne Maßnahmen". Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat in mehreren Schreiben an das Justizministerium deutlich gemacht, dass er neue Unternehmenssanktionen für unverhältnismäßig hält. (Handelsblatt S. 8 )

5G
- Die deutsche Automobilindustrie verlangt ein flächendeckendes Mobilfunknetz 5G, damit Vernetzung und Digitalisierung der Fahrzeugflotten in Zukunft funktionieren können. "Das Problem besteht eher auf dem Land. Wenn man beispielsweise von Straßburg über den Rhein nach Deutschland fährt, ist die Verbindung 10 bis 15 Kilometer tot. Das ist für die Zukunft nicht hinnehmbar", sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Autobahnen und große Städte müssten komplett digitalisiert sein. Für das vollautomatisierte Fahren sei auch eine 100-prozentige Abdeckung in der Fläche notwendig . (Handelsblatt S. 14)

INVESTOREN
- Die deutsche Industrie sorgt sich nach Informationen von Welt, dass die Bundesregierung mit einer geplanten Gesetzesänderung potenzielle Investoren abschrecken und damit den Kapitalzufluss ins Land hemmen könnte. "Die westlich-liberale Marktwirtschaft hat mit Offenheit für Investitionen eine einzigartige wirtschaftliche Erfolgsgeschichte geschrieben", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, auf der Wirtschaftsschutzkonferenz laut vorbereitetem Redetext. "Wir sollten deshalb selbstbewusst reagieren und für unsere Prinzipien einstehen, wenn, wie es immer wieder vorkommt und zuletzt ja auch medial breit diskutiert wurde, chinesische Unternehmen Firmenanteile in Deutschland erwerben wollen." Kempf zielt mit seiner Rede vor allem auf die laufende Diskussion innerhalb der Bundesregierung über eine weitere Verschärfung der sogenannten Außenwirtschaftsverordnung (AWV).

BUNDESWEHR - Die Bundeswehr soll nicht länger die Armee des Mangels bleiben. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat an diesem Dienstag ihre Pläne für die künftigen Fähigkeiten der Armee der Geheimschutzstelle des Bundestages zugeleitet. Zentraler Punkt: Der jährliche Verteidigungsetat soll bis 2023 auf 60 Milliarden Euro steigen, von knapp 43 Milliarden Euro im Jahr 2019. "Es ist erforderlich, die dringend benötigten Finanzmittel zur Verfügung zu stellen", sagte Henning Otte (CDU), verteidigungspolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion. Ärger mit der SPD-Fraktion dürfte damit programmiert sein. Der bisherige Plan von Finanzminister Olaf Scholz sieht lediglich vor, dass der Etat auf 43,9 Milliarden Euro im Jahr 2022 steigt. Die SPD hatte allerdings auch kritisiert, dass von der Leyen keinen detaillierten Beschaffungsplan vorgelegt hatte. Diese Lücke schließt nun das "Fähigkeitsprofil". Wie das Handelsblatt aus Koalitionskreisen erfuhr, legt das als geheim eingestufte Papier erstmals im Detail dar, wie die Bundeswehr in den Bereichen Soldatenanzahl und Ausrüstung wachsen soll und bis wann diese Ziele umgesetzt werden sollen. (Handelsblatt S. 9)
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verlinkter Beitrag107/871, 04.09.18, 11:26:58 
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Autos wieder an den Tiefs und eher am durchbrechen.
Unterirrdisch weiterhin alles
Hinweis gemäß §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser des o.g. Beitrags hält Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) bzw. beabsichtigt dieses in der Zukunft zu tun.
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verlinkter Beitrag106/871, 04.09.18, 12:05:26 
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*DJ KBA: Pkw-Neuzulassungen im August bei 316.405 Fz / +24,7%
*DJ KBA: Neuzulassungen stiegen von Jan-Aug um 6,4%
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verlinkter Beitrag105/871, 04.09.18, 12:31:07 
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Deutscher Automarkt wächst auch im August kräftig
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Zulassungsboom in Deutschland hat sich im August vor der Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP fortgesetzt. Vergangenen Monat wurden mit 316.405 Fahrzeugen 24,7 Prozent mehr Wagen zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Die bisherige Jahresbilanz weist einen Zuwachs von Plus 6,4 Prozent aus.

Die deutschen Marken erreichten mit Ausnahme von Mercedes (-10,9 Prozent) und Opel (-5,2 Prozent) überwiegend Zuwächse. Bei Porsche (+60,8 Prozent), Volkswagen (+46,2 Prozent) und Audi (+45,3 Prozent) fiel das Plus am deutlichsten aus. Einen einstelligen Zuwachs konnten den weiteren Angaben zufolge die Marken Ford (+7,4 Prozent) und BMW (+3,1 Prozent) verzeichnen. Volkswagen erreichte mit 20,1 Prozent den größten Marktanteil an den Neuzulassungen.

Benzinbetriebene Pkw legten um 32,6 Prozent zu, dieselbetriebene Pkw um 7,8 Prozent. Bei den Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten sich laut KBA erneut zwei- bis dreistellige Zuwachsraten. Bis Ende August konnten die Hersteller Autos noch nach dem bisherigen und nicht so strengen Emissionstest NEFZ zulassen. Beobachter gehen davon aus, dass es in den kommenden Monaten angesichts von Engpässen bei der Zertifizierung oder in der Produktion zu einem Dämpfer bei den Zulassungen kommen könnte. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
µ schrieb am 04.09.2018, 12:05 Uhr

*DJ KBA: Pkw-Neuzulassungen im August bei 316.405 Fz / +24,7%
*DJ KBA: Neuzulassungen stiegen von Jan-Aug um 6,4%

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verlinkter Beitrag104/871, 04.09.18, 20:01:25 
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US-Automobilabsatz - August 2018
AUGUST 2018 2017 Veränderung
gg Vorjahr

VOLKSWAGEN 32.255 32.015 +1%

AUDI 20.907 19.811 +6%

BMW 27.589 28.001 -2%
- Marke BMW 23.789 23.553 +1%
- Marke Mini 3.800 4.448 -15%

DAIMLER
- Mercedes-Benz USA 24.192 29.183 -17%
- Marke smart 108 229 -53%
- Vans 3.745 3.581 +5%

PORSCHE 4.083 4.709 -13%

FORD 218.504 209.897 +4%

FIAT CHRYSLER 193.718 176.033 +10%

GENERAL MOTORS k.A. k.A.

TOYOTA 223.055 227.625 -2%
davon Marke Lexus 28.622 30.801 -7%

HONDA 147.903 146.049 +1%

NISSAN 112.376 k.A. +4%

HYUNDAI 57.542 k.A. +6%

k.A. = keine Angabe
- Zahlen absolut.
===

-General Motors schlüsselt seine Absatzzahlen nur noch quartalsweise auf

kareca schrieb am 04.09.2018, 19:49 Uhr
Porsche US-Absatz August bei 4.083 (Vj 4.709) Fz

kareca schrieb am 04.09.2018, 19:20 Uhr
BMW (519000) 519000 72,34-72,57 519000

BMW GROUP: US-ABSATZ KONZERN AUGUST -1,5% GG VJ AUF 27 589 AUTOS

BMW: US-ABSATZ MARKE BMW AUGUST +1,0% GG VJ AUF 23 789 AUTOS


kareca schrieb am 04.09.2018, 19:09 Uhr
down
DAI (710000) 710000 50,30-50,42 710000

DAIMLER: US-ABSATZ MARKE MERCEDES-BENZ AUGUST -19,8% GG VJ AUF 20 339 PKW

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verlinkter Beitrag103/871, 05.09.18, 18:01:52 
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TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,28-2,31

Verwaltungsgericht Wiesbaden: Frankfurt muss Dieselfahrverbot umsetzen.
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verlinkter Beitrag102/871, 11.09.18, 07:19:17 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
THYSSENKRUPP
TKA (750000) 750000 16,70-16,80 750000
- Mitten in der Führungskrise von Thyssenkrupp trifft sich der Aufsichtsrat des Essener Industriekonzerns am Dienstag, um sich mit der Lage der angeschlagenen Anlagen- und Schiffbausparte Industrial Solutions zu befassen. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, soll die Zukunft von Industrial Solutions bei dem Treffen der Konzernkontrolleure im Fokus stehen. Die Thyssenkrupp-Sparte mit weltweit rund 21.000 Beschäftigten schreibt derzeit rote Zahlen und steht vor einer harten Sanierung. Die Wahl eines neuen Aufsichtsratsvorsitzenden für Thyssenkrupp soll dem Vernehmen nach noch nicht auf der Tagesordnung des Gremiums stehen. Die Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Chefkontrolleur Ulrich Lehner läuft seit Wochen. (WAZ)

ADIDAS
ADS (A1EWWW) A1EWWW 201,40-202,30 A1EWWW
- Adidas und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben früh vereinbart, ihre langjährige Partnerschaft fortzusetzen. Der Sportartikelkonzern kündigte an, bis 2026 der Generalausrüster des größten Sportverbandes der Welt zu bleiben. Den Preis beziffert Adidas im Gegensatz zur bisher letzten Verlängerung vor zwei Jahren nicht. Damals wurde eine Zahlung von 50 Millionen Euro im Jahr an den DFB genannt. Das ist doppelt so viel wie zuvor. Nach Informationen der Börsen-Zeitung bleibt der Preis auf diesem Niveau. Wegen des frühen Ausscheidens bei der WM in Russland konnte der DFB vermutlich nicht mehr verlangen. (Börsen-Zeitung S. 7)

BMW/VW/DAIMLER
- Das EU-Kartellverfahren gegen die fünf großen deutschen Autobauer erhält möglicherweise neue Nahrung. Dokumente, die dem Handelsblatt vorliegen, erhärten den Verdacht, dass sich VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW offenbar schon früh über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge abstimmten. Die Unterlagen befinden sich in den Akten der Staatsanwaltschaft Braunschweig, die wegen des Dieselskandals gegen VW ermittelt. Zwei der Hinweise datieren bereits aus dem Jahr 2008. In den Dokumenten geht es vor allem um die Größe von Tanks für das Harnstoffgemisch Adblue. Volkswagen und Daimler wollten sich auf Anfrage nicht dazu äußern, ob oder wie Absprachen für Abschalteinrichtungen gemacht wurden. Ein BMW-Sprecher sagte, ein Arbeitskreis Defeat-Device sei dem Unternehmen nicht bekannt. (Handelsblatt S. 6)

T-SYSTEMS
DTE (555750) 555750 14,63-14,65 555750
- Zum Beginn des Abbaus tausender Stellen bei der unprofitablen Telekom-Tochter hat T-Systems-Chef Adel Al-Saleh die Einigung mit den Betriebsräten gelobt. Mit dem Abbau von Jobs müsste nun mehr Wachstum geschaffen werden. "Wir haben elf Geschäftsbereiche definiert, etwa die Hälft davon wächst. Dazu gehört etwa das Geschäft mit IT-Sicherheit, Anwendungen für das Internet der Dinge, Cloud-Dienste und auch der Gesundheitssektor", sagte Adel Al-Saleh. (Handelsblatt S. 21)

HUAWEI - "Nach dem Smartphone kommt das Smartphone", sagte Richard Yu vom chinesischen Konzern Huawei. Weil es eine immer wichtigere Rolle einnimmt im Leben der Nutzer. Es gibt kein Gerät, das persönlicher ist. Derzeit arbeitet der Konzern auch an einen faltbaren Display für Smartphones. Es wird in nicht einmal mehr einem Jahr auf den Markt kommen, sagte Yu weiter. (Welt S. 10)

DEUTSCHE BANK
DBK (514000) 514000 8,70-8,73 514000
- Johannes Pockrandt wird neuer "Leiter Government & Public Affairs Deutschland" der Deutschen Bank, wie die Süddeutsche Zeitung erfuhr. Der 33-Jährige ist damit einer der jüngsten hochrangigen Lobbyisten in Berlin. Pockrandt war bisher für die Deutsche Bank in London und Frankfurt tätig, mitunter als Büroleiter von Vorstandsmitglied Sylvie Mathérat. Der Ökonom bringt aber auch Erfahrung aus dem Politikbetrieb mit. Bis 2013 war er Referent des heutigen Chefs der Sozialdemokraten im EU-Parlament, Udo Bullmann, zuvor arbeitete er für die Ex-Bildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD). In seiner neuen Rolle wird er an Karin Dohm berichten, die weltweit die Kontakte zu Regierungen und Aufsichtsbehörden verantwortet. (Süddeutsche Zeitung)
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verlinkter Beitrag101/871, 11.09.18, 08:43:19 
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MÄRKTE EUROPA/Stabilisierungstag erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Börsen in Europa werden am Dienstag mit einer gut behaupteten Handelseröffnung erwartet. Nach dem kleinen Plus am Vortag dürfte sich die Stabilisierung fortsetzen. Die Nachrichtenlage ist dünn, über Nacht gab es kein neues Störfeuer. Übergeordnet hält weiterhin die Sorge über den globalen Handelskonflikt und seinen Folgen für die Handelsströme und damit die Ergebnisse der Unternehmen die Anleger von größeren Käufen zurück. In diesem Umfeld legt der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
am Morgen um 0,2 Prozent auf 12.010 Punkte zu, auch der Euro-Stoxx-50 wird leicht im Plus erwartet.

ZEW als Gradmesser der Konjunkturängste

Mit Spannung wird auf die Konjunkturdaten des Tages geachtet, so den ZEW-Index als Vorlaufindikator für den wichtigen Ifo-Index. Der ZEW wird mit einer leichten Verbesserung im negativen Bereich erwartet. Er sollte im September auf -12,9 von -13,7 Punkten steigen. Sollte dagegen eine Beschleunigung im negativen Bereich erfolgen, dürften wieder Konjunkturängste aufkommen und den Aktienmarkt drücken. "Vor allem angelsächsische Anleger sind schon sehr skeptisch gegenüber Deutschland nach dem Einbruch in den Auftragseingängen aus dem Ausland", so ein Händler. Daher sei wichtig, dass sich der ZEW erhole.

M&A-Fantasie kehrt in den Chipsektor zurück

Als generell gut für die Chip-Branche werten Händler das nun offiziell erfolgte Übernahmeangebot der japanischen Renesas Electronics für den US-Konkurrenten Integrated Device Technology für 6,7 Milliarden Dollar. Der Deal könnte sich langfristig negativ für Infineon auswirken. "Damit wird erklärtermaßen ein großer Konkurrent für Infineon mit der Zielgruppe Autoindustrie aufgebaut", erklärt ein Händler. Aufgrund der hohen Übernahmeprämie für IDT sollte sich die Stimmung der Investoren für den Chip-Sektor etwas aufhellen.

Auf der anderen Seite dürften Anleger nach Einschätzung eines Marktteilnehmers weiterhin Vorsicht gegenüber deutschen Autowerten walten lassen. "Der Bericht über frühe Absprachen beim Thema Abgasreinigung dürfte das Sentiment belasten", sagt ein Händler. Wie das Handelsblatt berichtet, sollen sich VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW offenbar schon früh über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge abgestimmt haben. Die Zeitung beruft sich dabei auf Unterlagen der Staatsanwaltschaft Braunschweig, die bis 2008 zurückreichen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag100/871, 13.09.18, 06:38:37 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
FINANZKRISE - Zehn Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise muss Deutschland weiter heimische Banken stützen. Wie das Finanzministerium auf Anfrage der grünen Bundestagsfraktion mitteilte, haben Bund, Länder und Gemeinden 59 Milliarden Euro Steuergeld verloren. Weitere Verluste sind absehbar. (SZ S. 21)

BANKENRETTUNG - Die Rettung und Abwicklung privater Banken seit Ausbruch der Finanzkrise hat den Bund bis Ende 2017 bislang insgesamt gut 30 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag) vorliegt. "Der seit der Gründung bis zum 31. Dezember 2017 aufgelaufene nicht gedeckte Fehlbetrag des Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) beläuft sich auf 21,0 Milliarden Euro", heißt es in dem Papier. "Zusätzlich beläuft sich der Fehlbetrag aus den Stützungsmaßnahmen für die Industriekreditbank (IKB) ohne FMS-Beteiligung auf 9,3 Milliarden Euro", schreibt das Finanzministerium. Eine endgültige Bilanz der Verluste und Gewinne des Bundes bei der Bankenrettung könne erst nach Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen festgestellt werden. (Rheinische Post)

FLÜSSIGGAS - Die USA appellieren an Deutschland und die EU, stärker auf verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, kurz LNG) zu setzen. Die USA seien in der Lage, LNG zu liefern, "und die Deutschen und alle anderen Europäerinnen und Europäer würden davon profitieren", schreiben der stellvertretende US-Energieminister Dan Brouillette und US-Botschafter Richard Grenell in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das Handelsblatt. Brouillette und Grenell argumentieren, LNG könne Europas Bemühungen, den Bezug von Erdgas zu diversifizieren, entscheidend voranbringen. So könne die Sicherheit der europäischen Energieversorgung gestärkt und "die übermäßige Abhängigkeit von einem einzelnen Erdgaslieferanten" reduziert werden. (Handelsblatt S. 10 und 48)

KRANKENKASSEN - Gesundheitspolitiker der Koalition und Spitzenvertreter des Gesundheitswesens nehmen die Homöopathie ins Visier. Im Zentrum der Kritik stehen die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, die Apothekenpflicht für homöopathische Medikamente und die angeblich mangelnde Qualifikation von Heilpraktikern und Homöopathen. Josef Hecken, Chef des Spitzengremiums der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, sagte: "Versicherte müssen sich verlassen können, dass die Kassen nur bezahlen, was einen Wirkungsnachweis erbracht hat." Er fordert die Streichung der Homöopathie aus den Satzungsleistungen der Kassen, also den freiwilligen Leistungen. (Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten)

AUTOMOBILBRANCHE - Bundesverbraucherministerin Katarina Barley (SPD) will Autobesitzer bei Reparaturen finanziell entlasten. Ein entsprechender Gesetzentwurf, der dem Handelsblatt vorliegt, wurde am Dienstag dem Bundestag zugeleitet. Mit dem Entwurf würden zwei Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. "Neben einer wirksamen Bekämpfung des Abmahnmissbrauchs regeln wir auch einen wichtigen Aspekt des Designrechts neu", sagte Barley. Ziel ist es laut Gesetzentwurf, den Designschutz für "sichtbare Ersatzteile", etwa für Kotflügel, zu streichen, sofern diese für Reparaturzwecke verwendet werden. (Handelsblatt S. 10)

DIESEL - Der Chef der Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU, Carsten Linnemann, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel indirekt aufgefordert, zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes von Dieselfahrzeugen jetzt eine Entscheidung für Umbauten älterer Motoren zu treffen. "Beim Thema Hardware-Nachrüstungen wurde bereits genug Zeit verplempert. Autofahrer, die von Fahrverboten bedroht sind, brauchen jetzt endlich eine Exit-Strategie, bei der die Fehler und Versäumnisse des Staates und der Autoindustrie nicht bei ihnen abgeladen werden", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete. (Rheinische Post)
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verlinkter Beitrag99/871, 14.09.18, 12:58:44 
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http://www.finanztreff.de/news/rhei....t-fuer-autobauer/13886643

Rheinland-pfälzisches Ministerium verlangt Diesel-Nachrüstpflicht für Autobauer

MAINZ (dpa- AFX) - Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hält ein verpflichtendes Nachrüsten der Abgasreinigung manipulierter Dieselautos für notwendig. "Hier muss Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Autokonzerne dringend in die Pflicht nehmen und technische Nachrüstungen auf Kosten der Autokonzerne einfordern", sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Der Diesel-Skandal dürfe nicht auf dem Rücken der Autofahrer und der Steuerzahler ausgetragen werden. "Unser gemeinsames Ziel ist, gerichtlich angeordnete Fahrverbote in belasteten Innenstädten zu vermeiden", sagte er.

Am kommenden Montag wollten Vertreter von Bund und Ländern im Kampf gegen Fahrverbote und schmutzige Luft in Städten über die Frage einer Nachrüstung der Hardware von Dieselautos beraten. Der Termin in Berlin findet jedoch nicht statt. Die Absage des Treffens stieß beim Umweltstaatssekretär auf Unverständnis. Er warf dem Bundesverkehrsministerium weitere Verschleppungstaktik vor. "Wenn verpflichtenden Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Automobilhersteller nicht zügig umgesetzt werden, werden Fahrverbote in belasteten Innenstädten immer wahrscheinlicher."

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ist für die Nachrüstung von Hardware auf Kosten der Autobauer, Scheuer ist dagegen. Das Bundesverkehrsministerium hält die laufenden Software-Updates für wirksamer. SPD-Vizechefin Malu Dreyer hatte gefordert, die Hersteller in die Pflicht zu nehmen und die Dieselfahrer zu entschädigen, wenn es nicht zur Nachrüstung komme.

In Frankfurt/Main droht nach einem Gerichtsurteil ein Fahrverbot für ältere Diesel. Dort lag die Belastung mit Stickstoffdioxid 2017 laut Umweltbundesamt im Jahresmittel bei 47 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, in Mainz bei 48. Der europaweite Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter./vr/DP/stw


Quelle: dpa- AFX

"EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus." (A.Kostolany 1908-1999)
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verlinkter Beitrag98/871, 14.09.18, 13:35:31 
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Scheuer kündigt neues Konzept zu Dieselautos an
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,28-2,31

BERLIN (Dow Jones)--Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat ein neues Konzept angekündigt, um die Abgasbelastung durch ältere Dieselfahrzeuge zu reduzieren. "Wir werden uns technische Gedanken machen, wie wir bestehende Fahrzeuge noch sauberer bekommen", erklärte Scheuer in einer Videomitteilung. "Dazu brauchen wir aber auch die Automobilhersteller", betonte er. Ohne deren "Bereitschaft, für die Zukunft des Diesels zu sorgen, wird es nicht möglich sein".

Ziel des Konzepts, das in den nächsten Tagen erarbeitet werden soll, sei es, "faktenbasiert das Richtige zu tun, ohne Steuergeld zu verschwenden". Scheuer betonte, er wolle Fahrverbote vermeiden, die Zukunft des Diesels sichern und "saubere Mobilität in den Innenstädten garantieren".

Scheuers Ankündigung kommt wenige Tage, nachdem die CDU eine Offenheit für Hardwarenachrüstungen von Dieselfahrzeugen als Option signalisiert hat, um den Stickoxid-Ausstoß zu drücken und gegebenenfalls Fahrverbote zu verhindern. "Wenn andere Maßnahmen nicht greifen, steht auch das Thema Hardwareumrüstungen auf der Agenda", betonte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag und verwies auf das jüngste Urteil zu Diesel-Fahrverboten in Frankfurt, das die Situation verändert habe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine gemeinsame Position der Regierung zu dem Thema bis Ende des Monats angekündigt und sich in einer Fraktionssitzung der Union am Montag nach Berichten offen für begrenzte Nachrüstungen gezeigt. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums wollte am Mittwoch aber noch keine weiteren Details zu Scheuers Konzept nennen. "Grundsätzlich geht es darum, sachliche Lösungen zu finden, die nicht auf Emotionen basieren, sondern auf Fakten", sagte er bei einer Pressekonferenz. Es gehe auch um den Umstieg auf neue Dieselfahrzeuge. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag97/871, 14.09.18, 14:33:06 
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sieht so aus, als ob Scheuer doch nachgibt, oder nachgeben muss... up, daumen
µ schrieb am 14.09.2018, 13:35 Uhr
Scheuer kündigt neues Konzept zu Dieselautos an
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BERLIN (Dow Jones)--Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat ein neues Konzept angekündigt, um die Abgasbelastung durch ältere Dieselfahrzeuge zu reduzieren. "Wir werden uns technische Gedanken machen, wie wir bestehende Fahrzeuge noch sauberer bekommen", erklärte Scheuer in einer Videomitteilung. "Dazu brauchen wir aber auch die Automobilhersteller", betonte er. Ohne deren "Bereitschaft, für die Zukunft des Diesels zu sorgen, wird es nicht möglich sein".
[...]

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verlinkter Beitrag96/871, 17.09.18, 06:54:48 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenstart Smile

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HANDELSSTREIT - Bei ihrem Gipfel Ende Juli vereinbarten Donald Trump und Jean-Claude Juncker, die USA und die EU sollten Zölle auf alle Industriegüter außer Autos abschaffen. Doch stecken die Gespräche über ein Zollabkommen inzwischen fest, noch bevor sie richtig begonnen haben. Die US-Regierung, so heißt es in Brüssel, blockiere mögliche Fortschritte mit ihrer Forderung, den Agrarsektor in das Abkommen einzubeziehen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hatte bei seinem Treffen mit EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström vergangene Woche darauf gepocht, die gut geschützten europäischen Märkte für Nahrungsmittel für US-Farmer zu öffnen. Für die EU ist das eine rote Linie. Juncker hatte angesichts des Widerstands aus Frankreich und anderen EU-Ländern bei dem Treffen mit Trump darauf bestanden, den Sektor aus den Verhandlungen auszuklammern. Auch Berlin unterstützt diesen Kurs. (Handelsblatt S. 8 )

UNTERNEHMENSSTEUER - Weil Unternehmenssteuern in mehreren Ländern gesenkt worden seien, sollte die Bundesregierung nach Ansicht des ifo-Instituts Vergleichbares tun. Nach einer ifo-Untersuchung planen deutsche Unternehmen bereits zusätzliche Investitionen in Amerika oder gar eine Verlagerung des Unternehmenssitzes ins Ausland. (FAZ S. 17)

WOHNUNGSBAU - Die Bundesregierung will mit einem steuerlichen Sonderbonus dafür sorgen, dass private Investoren mehr bezahlbare neue Mietwohnungen schaffen. Dafür gewährt der Bund zusätzlich zur normalen Abschreibung für vier Jahre eine Sonderabschreibung von jährlich 5 Prozent. Das geht aus einem Gesetzentwurf aus dem Finanzministerium hervor, der den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Er soll an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett und damit rechtzeitig vor dem "Wohnungsbaugipfel" am 21. September beschlossen werden. Die Steuerförderung ist Teil der "Wohnraumoffensive" der Koalition aus CDU, CSU und SPD. Damit sollen in den nächsten Jahren 1,5 Millionen Wohnungen und Eigenheime zusätzlich gebaut werden, um die angespannte Lage für Mieter zu lindern. (Funke Mediengruppe)

DIESELAUTOS - Der Druck auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) steigt. Führende Koalitionspolitiker wie auch Vertreter der Opposition fordern, die Automobilindustrie an den Kosten für die mögliche Nachrüstung von Dieselfahrzeugen zu beteiligen. Scheuer müsse "umgehend" die rechtlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Nachrüstung schaffen, forderte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol. "Die Kosten muss die Industrie übernehmen." Am Donnerstag hatten Kanzlerin Angela Merkel und Scheuer bei einem Treffen im Kanzleramt über eine mögliche Nachrüstung von Dieselfahrzeugen gesprochen. Nach Informationen des Handelsblatts sollen besonders von Fahrverboten bedrohte Metropolen wie Frankfurt bevorzugt behandelt werden. Allerdings will sich die Industrie bisher weder an den Kosten noch an der Umrüstung beteiligen. (Handelsblatt S. 18/FAZ S. 15)

AUTOMOBILINDUSTRIE - "Die Autoindustrie trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei", sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), in einem Interview. So können die Maßnahmen der Branche die Belastung mit Stickoxiden senken. Die Elektrifizierung des städtischen Lieferverkehrs stelle eine weitere Chance dar. (FAZ S. 22)

KOHLE
- Berichte über einen angeblichen Kompromiss zum Kohle-Ausstieg belasten die Arbeit der zuständigen Regierungskommission. Der Spiegel hatte von einer Kompromisslinie berichtet, die Bahn-Vorstand Ronald Pofalla ausgehandelt habe. Er ist einer von vier Vorsitzenden des Gremiums. Demnach sollten die ersten Kohlekraftwerke noch vor 2020 ihren Dienst einstellen, die letzten zwischen 2035 und 2038. Mitglieder der Kommission - Umweltschützer ebenso wie Gewerkschafter und die Strombranche - zeigten sich irritiert von den Zahlen, die Spitze der Kommission wies sie zurück. Zwar würden derzeit viele Gespräche geführt. "Aber es gibt keinen Vorstoß dieser Art", hieß es aus dem Kreis der Vorsitzenden. Das Gremium soll bis Ende des Jahres einen Fahrplan für den Ausstieg aus der Kohle aufstellen, der auch die Belange der betroffenen Regionen berücksichtigt. (SZ S. 6/FAZ S. 15)

ARBEIT - In Deutschland verfügen nur 46 Prozent der Arbeitskräfte über das nötige Fachwissen für die Jobs der Zukunft, obwohl der Wandel der Arbeitswelt bereits begonnen hat. Davor warnt das Weltwirtschaftsforum (WEF) in seiner Studie "Die Zukunft der Arbeitsplätze 2018". Schon 2025 dürften Maschinen mehr Arbeitsstunden erledigen als Menschen, heißt es darin. Heute betrage der Anteil 29 Prozent, dann werden es 52 Prozent sein. Eine Hiobsbotschaft für Arbeitnehmer ist das aber nicht: Die Roboterrevolution schaffe netto 58 Millionen neue Arbeitsplätze in den kommenden fünf Jahren, schätzt das WEF. (Welt S. 1)

DIGITALISIERUNG - Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft werden in den kommenden fünf Jahren fast 700.000 zusätzliche Tech-Spezialisten benötigt. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, die dem Handelsblatt vorliegt. Die Untersuchung stützt sich auf eine Befragung von gut 600 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft und der Finanzindustrie sowie Interviews mit Personalverantwortlichen. (Handelsblatt S. 6)

5G - Die Wirtschaft steht durch die Digitalisierung vor einem tiefgreifenden Wandel. Die neue Mobilfunkgeneration 5G ermöglicht erstmals eine Datenübertragung in Echtzeit; sie ist die Voraussetzung für selbstfahrende Autos, eine völlig vernetzte Industrieproduktion und Anwendungen der virtuellen Realität. Länder wie China, Japan, Südkorea und die USA investieren gewaltige Geldsummen in den Ausbau. Deutschland droht abgehängt zu werden, warnen mehr als 20 Firmenchefs aus nahezu allen Branchen der deutschen Wirtschaft im Handelsblatt. (Handelsblatt S. 4)

MARINE - Das neue Kriegsschiff MKS 180 kostet deutlich mehr als geplant. Nach Recherchen des Handelsblatts rechnet das Ministerium mit Kosten von mindestens 5,3 Milliarden Euro. Anfänglich hatte der Bund lediglich 3,5 Milliarden veranschlagt. Insgesamt plant die Bundesregierung für mehr als 20 Milliarden Euro Neuanschaffungen für die Marine. (Handelsblatt S. 20)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 17.09.2018, 05:59, insgesamt 3-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag95/871, 17.09.18, 08:31:41 
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MÄRKTE EUROPA/Handelsstreit dürfte DAX etwas zurückwerfen
FRANKFURT (Dow Jones)--Das Wiederaufflammen des Handelskonflikts zwischen den USA und China drückt am Montag vorbörslich in Europa etwas auf die Kurse. Der XDAX kommt um 0,2 Prozent zurück auf 12.096 Punkte. Auch im Euro-Stoxx-50 rechnen Marktteilnehmer mit etwas niedrigeren Notierungen.

Laut Medienberichten könnte US-Präsident Donald Trump bereits am Montag neue Strafzölle auf chinesische Importe von 200 Milliarden Dollar ankündigen. Auch wenn die Zölle mit 10 Prozent etwas niedriger sein sollen als bisher kolportiert, plant China bereits Gegenmaßnahmen. Außerdem soll Peking nach der jüngsten Drohung mit dem Gedanken spielen, die anstehenden Handelsgespräche anzusagen, wie hochrangige US-Beamte sagten.

In Hongkong und Shanghai, aber auch in Seoul geben die Börsen daraufhin kräftig nach. In Tokio ist sie wegen eines Feiertags geschlossen. Auch für den DAX sind Marktteilnehmer erst einmal skeptisch: "Der Kampf um die 12.000er Marke geht in eine neue Runde", sagt Thomas Altmann von QC Partners.

Vom Umfeld kommen kaum Impulse. Der Euro liegt mit 1,1635 Dollar in der Nähe des Schlussstands vom Freitag.

Druck auf Regierung wegen Dieselskandal nimmt zu

Im Fokus steht weiter der Autosektor. Hier verdichten sich die Zeichen, dass es doch zu Hardware-Nachrüstungen kommen könnte - zumindest in Teilbereichen. CDU, SPD und Grüne haben Verkehrsminister Scheuer aufgefordert, die Automobilindustrie an den Kosten für die mögliche Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen zu beteiligen.

Von bereits existierenden oder drohenden Fahrverboten für ältere Diesel sind einem Bericht der Funke-Mediengruppe zufolge mindestens 1,3 Millionen Pkw in Deutschland betroffen. Nicht erfasst sind dem Bericht zufolge Diesel-Pkw, mit denen ihre Besitzer aus dem Umland in die Städte fahren. Um Diesel-Fahrverbote in weiteren Städten zu verhindern, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) von der Autoindustrie nun "höchst attraktive Angebote" für Fahrer älterer Diesel verlangt. Ihnen müsste damit der Wechsel zu sauberen Autos ermöglicht werden.

Vodafone könnte Telefonmasten versilbern
VODI (A1XA83) A1XA83 1,66-1,69

Kursaufschläge werden bei Vodafone zum Wochenstart für möglich gehalten, denn wie die "FT" berichtet, erwägt das Mobilfunkunternehmen den Verkauf seines Telefonmastengeschäfts. Vodafone betreibe in Europa 110.000 Funkttürme. Der Wert werde auf rund 12 Milliarden Euro geschätzt. Hauptgrund soll der hohe Schuldenberg von Vodafone von mehr als 30 Milliarden Euro sein und Druck seitens des aktivistischen Investors Elliott. Ein Händler merkt an, dass ein Verkauf auch die Dividende sicherer machen würde.

Bei den Umstufungen stehen zunächst Metro
B4B (BFB001) BFB001 13,74-13,84
im Blick. Die Analysten der HSBC haben das Kursziel auf 14 von 11,50 Euro erhöht. Ihr Votum lautet "Halten". Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag94/871, 17.09.18, 13:12:59 
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von 12:55 Uhr

TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,28-2,31

*DJ Scheuer: Prämien der Hersteller für Dieselfahrer müssen höher werden
*DJ Scheuer: Alte Umstiegsprogramme auf neue Diesel nicht der Knaller
*DJ Scheuer will höhere Rabatte für Euro-6-Diesel
*DJ Scheuer: Kein Steuergeld für Diesel-Nachrüstung
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verlinkter Beitrag93/871, 19.09.18, 07:02:05 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

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AUTOMOBILBRANCHE - Nach mehr als einjährigen Voruntersuchungen hat die EU-Wettbewerbsbehörde jetzt auch formal ein weiteres Kartellverfahren gegen die deutschen Autobauer BMW, Daimler und den VW-Konzern eingeleitet. Es geht dabei um mögliche unerlaubte Absprachen bei der Entwicklung und Einführung von Technologien zur Verringerung von Schadstoffemissionen. "Falls dieser Verdacht zutreffen sollte, hätten die Hersteller den Verbrauchern die Möglichkeit vorenthalten, umweltfreundlichere Autos zu kaufen, obwohl die entsprechenden Technologien zur Verfügung standen", erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Die Brüsseler Behörde will die Untersuchungen jetzt vorrangig behandeln, die Einleitung des Verfahrens aber noch keinesfalls als Vorverurteilung verstanden wissen. Preisabsprachen oder auch Absprachen bei Abschalteinrichtungen zur Manipulation von Abgaswerten sind nicht Teil der Prüfung, in der den Konzernen milliardenschwere Geldbußen drohen. Wie lange die Prüfung dauert, ist unklar. (Börsen-Zeitung S. 7/FAZ S. 17/Handelsblatt S. 16/Welt S. 10)

MOBILITÄT - Die Bundesregierung will an diesem Mittwoch mit einem Kabinettsbeschluss die seit langem erwartete Kommission zur Zukunft der Mobilität einberufen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll das wichtige Beratergremium von Ex-SAP-Manager Henning Kagermann geleitet werden. Kagermann hatte bereits die Nationale Plattform Elektromobilität geführt. Für die Personalie habe sich das Verkehrsministerium entschieden, hieß es weiter. Das Ministerium äußerte sich nicht, auch eine Sprecherin Kagermanns wollte sich dazu nicht äußern. Die Gründung der Kommission soll am Mittwoch, die Personalien in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden. (SZ S. 19/Handelsblatt S. 8 )

5G - Ende September legt die Bundesnetzagentur die Regeln für den Ausbau des schnellen 5 G-Mobilfunknetzes fest. Dann wird bestimmt, wie viele Masten gebaut werden müssen - und wie viele Funklöcher bleiben dürfen. Bereits jetzt entbrennt deshalb auf höchster politischer Ebene Streit. In einem Brief beklagen führende Unionsabgeordnete schwere Mängel. Sie fürchten, dass die Kluft zwischen Stadt und Land wächst. (SZ S. 22)

STEUERGESTALTUNG - Die deutsche Industrie wendet sich entschieden gegen eine Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle hierzulande. In einem Positionspapier warnt der Industrieverband BDI vor der zusätzlichen Bürokratie und höheren Kosten zu Lasten der Unternehmen. Bisherige Instrumente wie E-Bilanz und zeitnahe Betriebsprüfung würden bereits ausreichende Transparenz bieten. Hintergrund ist die geplante Übertragung einer im Mai verabschiedeten EU-Richtlinie zur Einführung einer Meldepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltung auf nationale Sachverhalte. Sorge bereitet dem BDI, dass nicht nur wie von der EU vorgesehen Ertragsteuern, sondern auch andere Steuerarten einbezogen werden könnten. (Börsen-Zeitung S. 5)

KLIMA - Die EU-Kommission will das Klimaziel deutlich anheben. Wie fieberhaft Business Europe, Europas mächtigster Industrieverband, daran arbeitet, zeigt ein internes Dokument, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach soll es an diesem Mittwoch ein Treffen der europäischen Industriestrategen in Brüssel geben, bei dem auch der jüngste Vorschlag von EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete eine Rolle spielen soll. Tagesordnungspunkt vier soll sich der Klimapolitik widmen - und schon die Sitzungsunterlage belegt, mit welch subtilen Methoden die Industrie dagegen vorgehen will. (SZ S. 15)

FREIHANDEL - Der CSU-Politiker Manfred Weber, der Präsident der EU-Kommission werden will, zieht mit der Forderung nach Freihandel und offenen Märkten in die Europawahlen 2019. Die Europäische Volkspartei, deren Fraktionsvorsitzender Weber ist, wolle ein "erneuertes EU-US-Abkommen", sagte er in einem Interview. (FAZ S. 6)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 19.09.2018, 06:09, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag92/871, 19.09.18, 08:11:57 
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*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen EU/EFTA August +30% auf 1,17 Mio Fz
*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen EU/EFTA Jan-Aug +5,9% auf 11,18 Mio Fz

*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen BMW Group August +5,7% auf 62.386 Fz
*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen Daimler August -4,2% auf 60.641 Fz
*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen VW Group August +39% auf 319.163 Fz
*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen Renault Group August +56,4% auf 142.189 Fz
*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen Peugeot Group August +17% auf 160.522 Fz
*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen Ford August +16,6% auf 59.636 Fz
*DJ Acea: Pkw-Neuzulassungen Opel Group August +4,1% auf 56.564 Fz
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