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Der_Dude
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verlinkter Beitrag241/1021, 21.09.18, 15:06:13 
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#GERMANY MERKEL WANTS #DIESEL REFITS INSTEAD OF NEW SCRAP BONUS: SPIEGEL

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/....ieselautos-a-1229353.html

Kanzlerin Merkel will Hardware-Nachrüstung für alte Dieselautos

Die Kanzlerin hat sich festgelegt: Sie will Diesel mit Stickoxid-Katalysatoren nachrüsten lassen und hat CSU-Verkehrsminister Scheuer dazu verdonnert, die rechtlichen Lösungen zu schaffen. Am Sonntag muss er liefern.


MAGNA schrieb am 21.09.2018, 15:05 Uhr
50k Market über ETR kichern gruebel
kareca schrieb am 21.09.2018, 15:01 Uhr
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35
zieht an

news ?
kareca
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verlinkter Beitrag240/1021, 21.09.18, 16:51:55 
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Wachsender Druck für Hardware-Nachrüstungen älterer Diesel
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35


Im Kampf gegen Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten
wächst der Druck auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU),
Hardware-Nachrüstungen zu ermöglichen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich
nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" festgelegt, ältere
Diesel-Fahrzeuge mit Stickoxid-Katalysatoren nachrüsten zu lassen. Sie habe
Scheuer aufgefordert, eine gesetzliche Lösung zu entwickeln, damit umgerüstete
Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 5 in Fahrverbotszonen von Innenstädten
einfahren dürfen.

Merkel, die sich lange gegen Hardware-Nachrüstungen wandte, hatte sich
zuletzt bereits dafür geöffnet. An diesem Sonntag will sie sich mit Vertretern
der Autoindustrie im Kanzleramt treffen, wie das Magazin zuerst berichtete.
Auch der Koalitionspartner SPD und mehrere Bundesländer verlangten erneut
Klarheit für Nachrüstungen.

Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigte am Freitag das von Merkel
genannte Ziel, eine gemeinsame Position der Regierung bis Ende September zu
erreichen. In den seit Monaten schwelenden Koalitionsstreit ist angesichts des
jüngsten Urteils zu Fahrverboten in Frankfurt am Main Bewegung gekommen.
Hessens schwarz-grüne Landesregierung brachte am Freitag eine Initiative in den
Bundesrat ein, die Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller fordert.

Scheuer hatte bereits ein neues Konzept angekündigt, um weitere Fahrverbote
zu vermeiden. Er hat nach wie vor Bedenken gegen Hardware-Nachrüstungen, will
aber "in alle Richtungen nachdenken".
kareca schrieb am 21.09.2018, 15:14 Uhr
wenn kein Dementi kommt, dann evtl sogar schon heute Cool

Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag239/1021, 23.09.18, 22:01:16 
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Keine Einigung bei Diesel-Spitzentreffen
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35

Die Bundesregierung will bis Ende dieser Woche mit den deutschen Autoherstellern Klarheit über weitere Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote schaffen. „Wir wollen sehr zeitnah Entscheidungen treffen“, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer am Sonntagabend nach einem Treffen der Spitzen der Autoindustrie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Der CSU-Politiker sagte, es werde sehr konkret werden, es sei auch über Hardware-Nachrüstungen an älteren Dieselautos gesprochen worden.

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, sagte nach der Spitzenrunde: „Jetzt wird innerhalb der Bundesregierung weiter gesprochen, und die einzelnen Automobilhersteller werden das Gleiche tun.“ Wie der VDA-Chef betonte Scheuer allerdings, oberste Priorität habe die Erneuerung der Dieselflotte. Dahinter steht der Ansatz, dass Kunden ältere Dieselautos umtauschen in neuere Fahrzeuge. „Die Priorität ist auch ganz klar: Erneuerung der Flotte, um die besseren Werte zu erreichen in den Innenstädten“, sagte Scheuer.

..Nach einem unbestätigten Pressebericht hat sich Merkel festgelegt, ältere Fahrzeuge mit Stickoxid-Katalysatoren nachrüsten zu lassen. Sie habe Scheuer zur Vorlage einer gesetzlichen Lösung aufgefordert, damit umgerüstete Wagen der Euro-5-Klasse in Verbotszonen fahren dürfen. Scheuer hat rechtliche, technische und finanzielle Bedenken gegen Hardware-Nachrüstungen. Sein Haus sieht wenig Möglichkeiten, älteren Diesel-Autos mit einem nachträglich eingebauten Abgasfilter Fahrten durch Städte mit hohen Stickoxid­Werten zu ermöglichen. Der CSU-Politiker drängt Hersteller zu attraktiveren Anreizen, damit mehr Besitzer ihre älteren Diesel gegen ein saubereres Auto umtauschen.
https://www.tagesspiegel.de/wirtsch....tzentreffen/23104416.html

-----
Nach Darstellung von Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer sind Euro-6-Diesel fast das größere Problem. Gut 80 Prozent davon gäben im normalen Fahrbetrieb deutlich mehr Stickoxide ab als erlaubt. „Euro-5-Hardware-Nachrüstung ist notwendig und wichtig, löst aber nur einen Teil des Problems.“ Zwar seien einzelne Euro-6-Diesel-Modelle verbessert worden. Aber erst seit etwa einem Jahr seien neuere Autos mit besseren Werten unterwegs. Die Kanzlerin dürfe deshalb nicht nur die Euro-5 Hardware-Nachrüstung problematisieren.
https://www.saarbruecker-zeitung.de....scheinlicher_aid-33231737

-----
Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes [hätten weitere Kaufanreize] kaum positive Auswirkungen auf die Schadstoffbelastung in den Städten. In einem internen Papier der Behörde, aus dem die Deutsche Presse-Agentur zitiert, heißt es, ein Umtausch alter Dieselautos in Neuwagen würde die Stickoxid-Belastung um weniger als 1 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft reduzieren. Im Vergleich zur Gesamtbelastung sei dies verschwindend gering. Besser wäre es, die Motoren der Fahrzeuge nachzurüsten. Software-Updates reichten nicht aus. -dlf Nachrichten-
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verlinkter Beitrag238/1021, 24.09.18, 10:26:30 
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TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35

Zitat:
Wie sich die Autoindustrie gegen Hardware-Nachrüstungen stemmt
.. Die Hersteller werden mit ziemlich großer Sicherheit auch deshalb keine eigenen Nachrüstungen anbieten, da unklar ist, wer bei Problemen haftet. Außerdem verändert der nachträgliche Einbau von leistungsfähigen Katalysatoren die Autos derart, dass die bereits ordentlich zugelassenen Fahrzeuge neue Papiere bräuchten. Das Testen und Zertifizieren dauert derzeit etwa zwei, drei Jahre. Das Einzige, worauf sich Mercedes und andere einlassen könnten, wäre, dass andere Anbieter Katalysatoren hineinschrauben - für die Kunden, die das unbedingt wünschen und auf deren eigene Verantwortung. "Wenn Dritte das tun möchten, stehen wir dem nicht im Wege", sagte Zetsche beim baden-württembergischen Autodialog.
https://www.sueddeutsche.de/politik....-nachruestungen-1.4141113
däumchen
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verlinkter Beitrag237/1021, 25.09.18, 06:41:39 
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TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35

Scheuer will Autobesitzer offenbar an Diesel-Umbaukosten beteiligen
Berlin: Bundesverkehrsminister Scheuer will Autobesitzer offenbar an den Umbaukosten für Dieselfahrzeuge beteiligen. Das berichtet das "Handelsblatt" - und beruft sich auf das Spitzentreffen zwischen Politik und Industrie am vergangenen Sonntag. Hier soll Scheuer vorgeschlagen haben, dass generell nur wenige Fahrzeuge umgerüstet werden, etwa Dienstwagenflotten mit den Modellen VW Passat, 3er BMW und Mercedes C-Klasse. 80 Prozent der Kosten soll dann der Hersteller zahlen - 20 Prozent der Kunde. Für alle anderen Fahrzeuge soll die Industrie Umtauschprämien anbieten. Einen Zuschuss des Staates plant Scheuer demnach für keine der beiden Varianten. Vom Steuerzahlerbund und vom Bundesverband Verbraucherzentrale heißt es, die Kosten für die Nachrüstung der Autos müsse die Auto-Industrie tragen. Dass dafür Steuergeld aufgewendet werde oder gar die Autobesitzer selbst beteiligt würden, das lehne man ab. Quelle: B2/KL/Dig 25.09.2018 06:00

----
was am So. lief:
Deutschlands Autochefs und die Kanzlerin sind sich einig: Diesel-Fahrverbote müssen verhindert werden. Der Verkehrsminister plant eine Umtauschprämie und Umrüstungen.
...
Dann kam er auf den Kern seines Konzeptes: den großen Umtausch.
Dieselfahrzeug-Besitzer, die zum Software-Update zu ihrer Vertragswerkstatt fahren, sollen vom Händler gleich das Angebot erhalten, das Auto gegen ein neues einzutauschen, entweder einen sauberen Diesel, einen Benziner oder gar ein Elektroauto. Alternativ könne der Händler dem Kunden einen Gebrauchtwagen anbieten, erklärte Scheuer. So würden die Kunden sofort saubere Autos fahren. Die Hersteller ihrerseits könnten ihre Leasing-Rückläufer anbieten.Vor allem aber sollten sie die Differenz zwischen dem Ankaufspreis des Altfahrzeugs und dem Preis für das neue Auto so gering wie möglich halten. „Im besten Fall zahlt der Kunde nichts drauf“, hieß es. Die bisherige Umtauschprämie von wenigen Tausend Euro habe jedenfalls bisher nicht so gewirkt wie erhofft.

Die Hersteller reagierten offen auf den Vorschlag, wie es hinterher hieß. Sie würden nun durchrechnen, welche Angebote sie ihren Kunden unterbreiten könnten. Die Angebote sollen in den 65 Städten sowie einem noch festzulegenden Radius gelten, damit auch Pendler davon profitieren. Es handle sich „um 1,1 bis 1,2 Millionen deutsche Fahrzeuge in den betroffenen Regionen“, wie es hieß.

... Mit dem Umtausch will Minister Scheuer die Umrüstung umgehen, die er wie die Hersteller für nicht zielführend hält. Wie es hieß, würde es mindestens 18 Monate dauern, bis Umrüstungspakete vorlägen und die Aktion starten könne. Obendrein wehren sich die Hersteller, die Umrüstung selbst durchzuführen. Sie wären Drittanbieter in der Pflicht, die die Haftung übernehmen müssten, sollte das Fahrzeug hinterher weniger Leistung bringen, mehr Sprit verbrauchen und öfter gewartet werden müssen.

Dieses Risiko wollten die Hersteller auf keinen Fall übernehmen, hieß es in Regierungskreisen und in der Branche. Die Idee, die Scheuer als letzten Punkt genannt habe, lautete entsprechend: Bis zu einem Preis von 3000 Euro könnten sich die Hersteller an den Umrüstkosten beteiligen. Bis zu 80 Prozent sind im Gespräch, so dass der Kunde 600 Euro selbst zuzahlen müsste.

... Die Emissionswerte mögen in vielen Großstädten über den erlaubten Grenzen liegen, die Autos allerdings haben eine gültige Zulassung. Ohne Weiteres kann die Regierung daher keine Nachrüstung anordnen. [daher halten sich die ausländischen Hersteller raus?]

Die Kosten für den Tausch der Dieselfahrzeuge und die Beteiligung an der Nachrüstung würden die Autohersteller finanziell stark belasten. „Wie hoch die aussehen könnten, wissen wir heute noch nicht“, erklärte ein Unternehmensvertreter. BMW, Daimler und Volkswagen wollten die Vorschläge offiziell nicht kommentieren.Bis zum Wochenende sollen die Hersteller ihre Zahlen vorlegen. Am Montag soll der Koalitionsausschuss der Regierung im Kanzleramt ein Konzept beschließen.
https://www.handelsblatt.com/untern....-Fifd6HosueVdwhDdORGg-ap4
µ
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verlinkter Beitrag236/1021, 25.09.18, 07:09:07 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DIESEL
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35
- Mit einem 5-Punkte-Plan will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Fahrverbote in Deutschland verhindern. Ein entsprechendes Konzept hat er am Sonntag im Kanzleramt bei einem Treffen mit den Vorstandsvorsitzenden von BMW, Daimler und Volkswagen vorgestellt, hieß es aus Regierungskreisen. Kern des Konzepts ist eine großzügige Umtauschprämie der Hersteller. Daneben gibt es Maßnahmen für Kommunen und die Umrüstungen von Liefer-, Handwerks- und kommunalen Fahrzeugen. Diesel-Besitzer sollen in den 65 Metropolregionen, in denen die Luftreinhaltewerte nicht erreicht werden, von den entsprechenden Autoherstellern ein Angebot zum Umtausch der alten Autos erhalten. (Handelsblatt S. 4)

DIESEL - Der Steuerzahlerbund und der Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv) haben die große Koalition eindringlich davor gewarnt, die Steuerzahler zur Lösung des Diesel-Abgasproblems finanziell heranzuziehen. "Steuergeld zur Hardware-Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen lehne ich ab - das ist Aufgabe der Automobil-Industrie", sagte der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, der Rheinischen Post. "Ich appelliere an die Politik: Der Steuerzahler darf hier keine finanzielle Haftung übernehmen", sagte Holznagel. Auch vzbv-Chef Klaus Müller sagte: "Die Kosten für die Hardware-Nachrüstung müssen die Hersteller tragen." (Rheinischen Post)

FRANKFURT - Frankfurt hat beim Vergleich der Finanzplätze seine Wettbewerbsposition gegenüber Paris verbessern können. Dies ist das Fazit der diesjährigen Finanzplatzstudie der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Grundsätzlich gelte weiterhin, dass London im Ranking der europäischen Finanzplätze vor Frankfurt und dass Frankfurt vor Paris stehe, hieß es am Montag. Frankfurt aber hat seine Wettbewerbsposition demnach binnen Jahresfrist stärker verbessern können als Paris. "Wir sehen Frankfurt als erste Adresse für die Brexit-Banken", sagte Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba. Es gebe keinen anderen Ort in Kontinentaleuropa, für den sich derart viele Banken als neuen Standort entschieden hätten. (Börsen-Zeitung S. 2)

- Versicherungskonzerne gehen bei der Geldanlage stärker ins Risiko, als bisher üblich. Eine Studie des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, zeigt, dass die Versicherer dabei sind, ihre Portfolios grundlegend umzubauen. Es sei überraschend gewesen zu sehen, wie sehr die Risikobereitschaft der Versicherer im laufenden Jahr zugenommen habe, sagt Patrick Liedtke, der bei Blackrock das europäische Versicherungsgeschäft leitet. "Heute sind die Assekuranzen bereit, viel stärker ins Risiko zu gehen als noch vor zwei, drei Jahren." (Handelsblatt S. 26)

DIGITALPAKT - Vor der ersten Bundestagsdebatte über den Digitalpakt Schule und die dafür notwendige Grundgesetzänderung am Freitag sind die Fronten zwischen Regierungskoalition und Opposition weiter verhärtet. Bund und Länder hätten großes Interesse, dass der Digitalpakt Schule ab Anfang 2019 umgesetzt werden könne, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) dem Handelsblatt. "Auch die Opposition, die ja an zahlreichen Landesregierungen beteiligt ist, trägt dafür Verantwortung. Ich erwarte, dass auch Grüne und FDP im Deutschen Bundestag sich dieser Verantwortung bewusst sind und entsprechend handeln." (Handelsblatt S. Cool

ARBEITSWELT - Die Sozialpolitik in Europa ist unzureichend auf den digitalen Wandel der Arbeitswelt vorbereitet und muss modernen Beschäftigungsverhältnissen angepasst werden. Das fordert die Weltbank in einer neuen Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. (Handelsblatt S. 9)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 25.09.2018, 07:15, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag235/1021, 25.09.18, 07:38:53 
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schöne luftnummer kaffee

däumchen schrieb am 25.09.2018, 06:41 Uhr
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35

Scheuer will Autobesitzer offenbar an Diesel-Umbaukosten beteiligen
[...]

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verlinkter Beitrag234/1021, 25.09.18, 12:01:39 
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TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35


11:54:00 *DJ Scheuer: Mein Ziel ist keine Selbstbeteiligung der Autohalter bei Diesel-Nachrüstungen

CSU schließt Beteiligung von Dieselfahrern an Nachrüstung aus

BERLIN (Dow Jones)--Besitzer von Diesel-Pkw müssen nach dem Willen der CSU im Bundestag bei möglichen Nachrüstaktionen keine zusätzlichen Belastungen fürchten. "Wir wollen keine Selbstbeteiligung von Autobesitzern an Nachrüstungsaktionen", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Dienstag in Berlin. Er widersprach damit einem Medienbericht, wonach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (ebenfalls CSU) die Dieselfahrer an den Nachrüstkosten zumindest anteilig beteiligen will.

Dobrindt erklärte, seines Wissens habe Scheuer noch keinen Plan zu möglichen Nachrüstungen vorgelegt. Es werde "ein Ideenpaket mit verschiedenen Elementen geben". Konkrete Maßnahmen würden aber erst kommenden Montag bei der Sitzung des Koalitionsausschusses beschlossen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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Kesso
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verlinkter Beitrag233/1021, 25.09.18, 12:07:03 
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Das ändert sich derzeit wohl im Stundentakt. Mal mit Selbstbeteiligung mal ohne.
Ich denke aber, dass wenn die Selbstbeteiligung kommt, viele Anwälte gut zu tun bekommen.

µ schrieb am 25.09.2018, 12:01 Uhr
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11:54:00 *DJ Scheuer: Mein Ziel ist keine Selbstbeteiligung der Autohalter bei Diesel-Nachrüstungen

CSU schließt Beteiligung von Dieselfahrern an Nachrüstung aus

BERLIN (Dow Jones)--Besitzer von Diesel-Pkw müssen nach dem Willen der CSU im Bundestag bei möglichen Nachrüstaktionen keine zusätzlichen Belastungen fürchten. "Wir wollen keine Selbstbeteiligung von Autobesitzern an Nachrüstungsaktionen", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Dienstag in Berlin. Er widersprach damit einem Medienbericht, wonach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (ebenfalls CSU) die Dieselfahrer an den Nachrüstkosten zumindest anteilig beteiligen will.

Dobrindt erklärte, seines Wissens habe Scheuer noch keinen Plan zu möglichen Nachrüstungen vorgelegt. Es werde "ein Ideenpaket mit verschiedenen Elementen geben". Konkrete Maßnahmen würden aber erst kommenden Montag bei der Sitzung des Koalitionsausschusses beschlossen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

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kareca
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verlinkter Beitrag232/1021, 25.09.18, 13:24:09 
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also ich denke die kommen an Hardwarenachrüstungen nicht mehr vorbei.
Jetzt wird ein Testballon losgelassen, wie das Wahlvolk auf evtl. Eigenbeteiligung reagiert, um die Hersteller etwas versöhnlich zu stimmen. Letztendlich wird man das Ding dann kostenfrei für die Betroffenen beschliessen.
Sonst gibts ein Maassen 2.0.....
Kesso schrieb am 25.09.2018, 12:07 Uhr
Das ändert sich derzeit wohl im Stundentakt. Mal mit Selbstbeteiligung mal ohne.
Ich denke aber, dass wenn die Selbstbeteiligung kommt, viele Anwälte gut zu tun bekommen.

µ schrieb am 25.09.2018, 12:01 Uhr
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11:54:00 *DJ Scheuer: Mein Ziel ist keine Selbstbeteiligung der Autohalter bei Diesel-Nachrüstungen

CSU schließt Beteiligung von Dieselfahrern an Nachrüstung aus

BERLIN (Dow Jones)--Besitzer von Diesel-Pkw müssen nach dem Willen der CSU im Bundestag bei möglichen Nachrüstaktionen keine zusätzlichen Belastungen fürchten. "Wir wollen keine Selbstbeteiligung von Autobesitzern an Nachrüstungsaktionen", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Dienstag in Berlin. Er widersprach damit einem Medienbericht, wonach Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (ebenfalls CSU) die Dieselfahrer an den Nachrüstkosten zumindest anteilig beteiligen will.

Dobrindt erklärte, seines Wissens habe Scheuer noch keinen Plan zu möglichen Nachrüstungen vorgelegt. Es werde "ein Ideenpaket mit verschiedenen Elementen geben". Konkrete Maßnahmen würden aber erst kommenden Montag bei der Sitzung des Koalitionsausschusses beschlossen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

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verlinkter Beitrag231/1021, 25.09.18, 13:32:25 
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Regierung will Nachrüstkosten für Diesel-Besitzer abwenden
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35

Bei neuen Maßnahmen gegen Fahrverbote in deutschen Städten
will die Bundesregierung Kosten für Diesel-Besitzer abwenden. "Bei möglichen
Hardware-Nachrüstungen für deutsche Diesel ist mein Ziel, die Selbstbeteiligung
der Halter auf null zu setzen", sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am
Dienstag. Die SPD betonte, die Hersteller seien dafür in der Pflicht. Im
Gespräch ist, dass die Autobauer für Personenwagen in begrenzter Zahl bis zu
einem Preis von 3000 Euro bis zu 80 Prozent der Kosten von Motor-Umbauten
tragen könnten, wie zuerst das "Handelsblatt" (Dienstag) berichtete.
Autobesitzer müssten demnach womöglich bis zu 600 Euro selbst dazu zahlen.
Verbraucherschützer und die Opposition reagierten empört.

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte, die Hersteller hätten das
Problem mit zu hohem Stickoxidausstoß verursacht. Sie trete daher für
technische Nachrüstungen auf deren Kosten ein. "Ich erwarte, dass der
Verkehrsminister ein Konzept vorlegt, das die Hersteller in die Pflicht nimmt
und nicht die Dieselfahrer." SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte dem
Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch): "Die Idee der Hersteller, die Kosten
der technischen Nachrüstung teilweise an ihre Kunden weiterzureichen,
erschließt sich mir noch nicht." Er sei skeptisch, ob sich die Hersteller damit
wirklich einen Gefallen tun.

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller,
nannte es "bitter und unverschämt", wenn Autobesitzer, denen nichts vorzuwerfen
sei, 300 bis 600 Euro tragen sollten. "Hier erwarten wir ein Machtwort der
Kanzlerin, dass Verursachergerechtigkeit weiterhin gelten muss." Die
Linke-Verkehrsexpertin Ingrid Remmers sprach von einer "bodenlosen Frechheit".
Die Autokonzerne müssten vollständig die Kosten einer flächendeckenden
Nachrüstung tragen.

Nachrüstungen und ihre Finanzierung sind Teil von Überlegungen nach einem
Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Chefs der deutschen
Autobranche am Sonntag. Scheuer will im Lauf dieser Woche konkrete Vorschläge
für ein Gesamtkonzept entwickeln, mit dem sich am 1. Oktober der
Koalitionsausschuss von Union und SPD befassen soll. Im Gespräch ist dafür nach
Angaben aus Koalitionskreisen auch, dass - in begrenztem Umfang - neue
Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 5 technisch nachgerüstet werden könnten.

In den monatelangen Koalitionsstreit ist nach dem jüngsten Urteil zu
Fahrverboten von 2019 an in Frankfurt am Main Bewegung gekommen. Merkel, die
lange gegen Umbauten an Motoren argumentiert hatte, öffnete sich angesichts
dessen dafür. In Hessen ist am 28. Oktober Landtagswahl. Die Autobauer lehnen
Hardware-Nachrüstungen als zu aufwendig ab und warnen vor technischen
Nachteilen. Auch Scheuer hat weiterhin Bedenken. Eine Haftung für Umbauten
wollten die Hersteller nicht übernehmen, wie das "Handelsblatt" weiter
berichtete. Sie könnte bei den Anbietern von Umrüste-Technik liegen.

Scheuer betonte, seine erste Priorität seien attraktivere Anreize der
Hersteller, damit mehr Autobesitzer alte Diesel in Zahlung geben und sich ein
saubereres neues kaufen. "Mein Ziel ist es auch, dass der Wertverlust für
gebrauchte Diesel von den Autoherstellern ausgeglichen wird."

Im Gespräch sind solche Umstiegs-Angebote für Halter in 65 Städten mit
Grenzwert-Überschreitungen durch Diesel-Abgase und einem noch zu bestimmenden
Umland für Pendler, wie es in Koalitionskreisen hieß. Infrage kommen könnte
dies für den Kauf eines weniger umweltschädlichen Diesels, eines Benziners oder
eines Elektro-Autos - möglicherweise nicht nur für Neuwagen, sondern auch für
Gebrauchte. Nach dem Dieselgipfel 2017 hatten die deutschen Hersteller schon
Prämien gestartet. Diese nahmen mehr als 200 000 Kunden in Anspruch, wie es im
Juli von den Firmen hieß.

Die SPD beharrt auch in einem Gesamtpaket auf Hardware-Umbauten für Pkw.
Schulze sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wer Fahrverbote vermeiden will,
darf sich nicht nur auf Busse, Kommunalfahrzeuge oder Transporter beschränken.
Ohne technische Nachrüstungen von Diesel-Pkw lässt sich das Problem nicht
lösen." Sie sei froh, dass "endlich Bewegung" in die Sache komme. Scheuer hatte
nach dem Treffen im Kanzleramt auch ein Förderangebot für Lieferdienste und
Handwerker in Aussicht gestellt - wie schon für Busse und schwere
Kommunalfahrzeuge etwa von Müllabfuhr und Feuerwehr.

Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, sagte der
"Rheinischen Post" (Dienstag): "Steuergeld zur Hardware-Nachrüstung von
Dieselfahrzeugen lehne ich ab."
kareca schrieb am 25.09.2018, 13:24 Uhr
also ich denke die kommen an Hardwarenachrüstungen nicht mehr vorbei.
Jetzt wird ein Testballon losgelassen, wie das Wahlvolk auf evtl. Eigenbeteiligung reagiert, um die Hersteller etwas versöhnlich zu stimmen. Letztendlich wird man das Ding dann kostenfrei für die Betroffenen beschliessen.
Sonst gibts ein Maassen 2.0.....

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verlinkter Beitrag230/1021, 26.09.18, 07:07:50 
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Guten morgen peketec Smile
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

BERLIN - Das Land Berlin setzt mit gewagten Zinswetten Steuergelder aufs Spiel. Das zeigt die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der FDP. Es geht um Derivate, die die Finanzbeamten des Landes abgeschlossen haben, um Kreditzinsen zu sparen. Geklappt hat das allerdings bislang nicht. Die insgesamt 132 Papiere mit einem Gesamtvolumen von 7,7 Milliarden Euro liegen tief im Minus: Der aktuelle Barwert der Derivate beträgt minus 1,7 Milliarden Euro. (Welt S. 13)

DIESELGIPFEL
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- Ein neuer Dieselgipfel soll Ende der Woche den Durchbruch im Streit um bessere Luft in deutschen Städten bringen. Nach Angaben aus Regierungskreisen hat das Bundeskanzleramt die Dieselfrage an sich gezogen. Am Freitag will Bundeskanzlerin Angela Merkel demnach mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sowie Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach Lösungen im Streit suchen. Zuvor war der Vorstoß von Scheuer auf heftige Kritik gestoßen, Dieselbesitzer mit einigen Hundert Euro an möglichen Nachrüstungskosten zu beteiligen. Führende Verbraucherschützer nannten den Plan "unverschämt". Am Dienstag kündigte der Minister dann an, die Selbstbeteiligung auf null setzen zu wollen. Er befürworte jedoch weiterhin den Umtausch von älteren in jüngere Dieselfahrzeuge. (SZ S. 1/FAZ S. 15/Welt S. 9)

UNTERNEHMENSTEUERREFORM - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der deutschen Wirtschaft eine Unternehmenssteuerreform in Aussicht gestellt. "Wir können uns hier nicht einfach von der Welt abkoppeln", sagte Merkel beim Tag der Deutschen Industrie in Berlin mit Blick auf Steuererleichterungen in anderen Industriestaaten und die Harmonisierungsarbeiten mit Frankreich. Eine konkrete Planung zur Reform der Unternehmensbesteuerung gibt es der Kanzlerin zufolge noch nicht. (Börsen-Zeitung S. 4)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 26.09.2018, 07:11, insgesamt einmal bearbeitet
Paradiso
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verlinkter Beitrag229/1021, 27.09.18, 23:02:12 
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Umweltstaatssekretär Pronold: Diesel-Umtauschprogramm reicht nicht
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BERLIN (dpa- AFX) - Im Tauziehen um eine Lösung für die Dieselkrise hält das
Bundesumweltministerium das angepeilte Umtauschprogramm nicht für ausreichend.
Der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold (SPD) sagte am späten
Donnerstagabend im Bundestag, viele Fahrer eines Euro-5-Diesels hätten trotz
einer Prämie oder Ermäßigung nicht das Geld für ein neues Auto. Zudem sei es
ökologisch nicht sinnvoll ein drei Jahre altes Fahrzeug zu verschrotten.
"Sinvoll wäre es, dass wie hier die Nachrüstung entsprechend vornehmen", sagte
Pronold. "Die Hersteller müssen den Mist, den sie angerichtet haben, auch selber
wieder auslöffeln."

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, liegen seitens
der Automobilhersteller konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Teil des Pakets sind
demnach Umtauschprämien für Autobesitzer, die ihren alten Diesel abgeben wollen.
Am Freitag will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit mehreren
Fachministern treffen, um eine gemeinsame Linie der Koalition zu
finden./ax/hoe/sam/DP/he
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verlinkter Beitrag228/1021, 28.09.18, 07:15:12 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenabschluss Smile

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DIESEL
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35
- Kurz vor dem Diesel-Treffen im Kanzleramt an diesem Freitag zeichnet sich eine Regelung für die Nachrüstungen älterer Dieselfahrzeuge ab. Geplant ist nach FAZ-Informationen ein Gutscheinsystem für die Halter betroffener Autos. Demnach werden die deutschen Hersteller Audi, VW, BMW und Mercedes Besitzern von Autos, die von Einfahrverboten betroffen sind, Gutscheine für Einbauten von Teilen durch Zulieferer geben. Sie wollen unverändert keine Herstellergarantie übernehmen. Die Zusage bezieht sich auf 80 Prozent der Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 3.000 Euro je Fahrzeug. (FAZ S. 17 und 20/Börsen-Zeitung S. 9)

DIESEL - Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) warnt vor dem regierungsinternen Dieselgipfel an diesem Freitag vor überzogenen Erwartungen an Umstiegsprämien der Hersteller. "Es kann sein, dass der neue Euro6-Diesel auf der Straße auch nicht weniger Stickoxide ausstößt als der zurückgegebene Euro4- oder Euro5-Diesel. Auf der sichereren Seite, was den Schutz vor Fahrverboten angeht, ist man nur mit dem neuesten Standard Euro6d, der auch auf der Straße sauber ist", sagte Schulze dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Aber was mich vor allem stört, ist, dass sich nicht jeder einfach so ein neues Auto leisten kann. Darum müssen Nachrüstungen zwingend Teil der Lösung sein." (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

- Viele Türken bringen wegen des Absturzes der türkischen Lira und der schweren Finanzkrise im eigenen Land ihr Geld in den sicheren Hafen Deutschland. Allein zwischen April und Juni stieg der Kapitalzufluss aus der Türkei nach Deutschland um 4,57 Milliarden Euro, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervorgeht, die der Funke Mediengruppe vorliegt. "Es spricht einiges dafür, dass sich die Kapitalflucht im dritten Quartal verschärft hat", sagte der Vizechef der Liberalen im Bundestag, Florian Toncar. Darunter dürften viele Privatpersonen sein, die ihr Geld aus Angst vor einem weiteren Lira-Verfall ins Ausland schafften. (Funke Mediengruppe)

GROSSBRITANNIEN - Premierministerin Theresa May plant die etwas andere Energiewende. Die britische Regierung will bis zu sechs Kernkraftwerke errichten lassen. Im vergangenen Jahr lieferte Kernenergie ein Fünftel der britischen Stromproduktion. Doch in den kommenden zehn Jahren erreichen die meisten AKW das Ende ihrer Laufzeit. Außerdem verspricht die Regierung, bis 2025 alle Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, weil diese besonders viel klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen. Diese Dreckschleudern stehen für sieben Prozent der Stromversorgung. Für die alten Atom- und Kohlemeiler ist Ersatz nötig, und wegen der langen Bauzeiten muss London schnell handeln. Die Regierung setzt auf mehr grünen Strom, vor allen von Windparks auf See, auf neue Gaskraftwerke und eben auf bis zu sechs Atommeiler. (SZ S. 16)

SCHWARZGELD - In Deutschland werden Milliarden an Schwarzgeld gewaschen. Doch offenbar schweigen Immobilienmakler, Notare oder Autohändler über dubiose Transaktionen - wohl auch, weil sie nicht vernünftig kontrolliert werden. (Handelsblatt S. 30)

VORSTANDSVERGÜTUNG - Die Bundesregierung will Aktionären ein stärkeres Mitspracherecht bei der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat einräumen. Unternehmen müssen außerdem offenlegen, wie sich die Vergütung der Vorstände im Verhältnis zur Belegschaft in den zurückliegenden fünf Jahren entwickelt hat. (Handelsblatt S. 10)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 28.09.2018, 07:17, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag227/1021, 28.09.18, 07:57:59 
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was kostet der Spaß eigentlich für die gruebel

sind relativ unbelastet gestern und heute..
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verlinkter Beitrag226/1021, 28.09.18, 08:01:48 
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Snoopy schrieb am 28.09.2018, 07:57 Uhr
was kostet der Spaß eigentlich für die gruebel

sind relativ unbelastet gestern und heute..


gleicher gedankengang. sind für die aktuelle nachrichtenlage noch viel zu stabil. dürfte sicher in die milliarden gehen.
gemäß § 34 WpHG darf der Autor zu jederzeit Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag225/1021, 28.09.18, 12:33:12 
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*DJ Scheuer: Priorität bleibt für mich Umtausch alter in neue Autos
*DJ Scheuer: In Diskussion mit Herstellern hat sich bei Diesel echt was bewegt
*DJ Scheuer: Werden am Wochenende intensiv diskutieren
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verlinkter Beitrag224/1021, 28.09.18, 13:20:54 
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Für die Autobauer wird die Nachrüstung in jedem Fall teuer. Jürgen Pieper, Analyst vom Bankhaus Pieper, zu BILD: „Ich rechne bei einer Hardwarenachrüstung mit Gesamtkosten von knapp drei Milliarden Euro für die drei deutschen Autohersteller Volkswagen, Daimler und BMW.“
spiderwilli schrieb am 28.09.2018, 08:01 Uhr
Snoopy schrieb am 28.09.2018, 07:57 Uhr
was kostet der Spaß eigentlich für die gruebel

sind relativ unbelastet gestern und heute..


gleicher gedankengang. sind für die aktuelle nachrichtenlage noch viel zu stabil. dürfte sicher in die milliarden gehen.

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verlinkter Beitrag223/1021, 28.09.18, 14:14:32 
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klingt danach als würden heute keine news mehr anstehen!?

µ schrieb am 28.09.2018, 12:33 Uhr
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*DJ Scheuer: Priorität bleibt für mich Umtausch alter in neue Autos
*DJ Scheuer: In Diskussion mit Herstellern hat sich bei Diesel echt was bewegt
*DJ Scheuer: Werden am Wochenende intensiv diskutieren

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verlinkter Beitrag222/1021, 28.09.18, 14:35:52 
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TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35


.3
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/....stungen-ab-a-1230658.html
Die Zulieferer, die die SCR-Systeme herstellen, wollten die Haftung ebenfalls nicht übernehmen.
dirtydiesler abjeschmaaaatzt.
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verlinkter Beitrag221/1021, 28.09.18, 15:04:11 
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Merkel berät mit Ministern über neues Diesel-Konzept
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BERLIN (dpa -AFX) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Freitag mit mehreren
Ministern zu Beratungen über weitere Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote in
deutschen Städten zusammengekommen. Die Runde soll eine gemeinsame Linie für ein
Konzept erarbeiten, das die Spitzen von Union und SPD am Montag im
Koalitionsausschuss beschließen wollen. Abstimmen sollen sich dafür
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD),
Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze
(SPD).

Im Kern geht es um höhere Umtauschprämien für Autobesitzer, die alte Diesel
abgeben und neue Wagen kaufen, ein mögliches Programm zum Rückkauf älterer
Diesel durch die Hersteller sowie Umbauten an Motoren. Merkel hat die Erwartung
geäußert, dass die Hersteller die Kosten möglicher Hardware-Nachrüstungen
komplett übernehmen. Als Hauptelement eines neuen Konzepts sieht sie aber wie
Scheuer Anreize für einen Austausch alter Diesel gegen neue, sauberere
Fahrzeuge. Die SPD beharrt dagegen ausdrücklich auf
Hardware-Nachrüstungen./sam/hoe/DP/she
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verlinkter Beitrag220/1021, 28.09.18, 16:08:09 
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Berlin, 28. Sep (Reuters) – Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat mit Blick auf ein Diesel-Spitzengespräch der Regierung für einen Tausch älterer Diesel-Modelle in schadstoffärmere neue Fahrzeuge geworben. "Ich habe sowohl mit den deutschen, als auch mit den ausländischen Herstellern Gespräche geführt und ich kann Ihnen sagen, dass es attraktive Tauschoptionen für die Dieselbesitzer gibt, wirklich attraktiv", sagte er dem TV-Sender NTV nach dessen Angaben am Freitag. Die seien "von der Prämiengestaltung höher (...) als jede Hardwarenachrüstung." Er werde der Bundeskanzlerin Angela Merkel vorlegen, dass er eine Flottenerneuerung gegenüber einer Hardwarenachrüstung weiter bevorzuge. "Diese Tauschprämien werden am Markt für die deutschen, aber auch für die ausländischen Hersteller den Markt ordentlich durchwirbeln und interessante Modelle als Ergebnis haben für den Verbraucher", warb er für eine Tauschlösung.
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verlinkter Beitrag219/1021, 28.09.18, 16:24:52 
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Noch offene Fragen in Bundesregierung zu Diesel-Paket
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35

Im Ringen innerhalb der Bundesregierung um neue Maßnahmen
gegen Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten gibt es noch offene Fragen. Man
sei aber auf einem "guten Weg", hieß es am Freitag nach einem Spitzentreffen
von Fachministern mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus Regierungskreisen.

Esseien Arbeitsaufträge erteilt worden, um Detailfragen zu klären, bis zum
Treffen des Koalitionsausschusses am Montag. Dann soll eine Entscheidung
getroffen werden.


Im Kern geht es um ein mögliches Programm zum Rückkauf älterer Diesel durch
die Hersteller, höhere Prämien für Autobesitzer, die alte Diesel abgeben und
neue Wagen kaufen, sowie Umbauten an Motoren. Ziel ist es, Diesel-Fahrverbote
in Großstädten zu verhindern
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verlinkter Beitrag218/1021, 30.09.18, 15:47:44 
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30.09.2018 15:28:00
Beim Diesel liegen Streitpunkte vor Koalitionsrunde nicht nur im Detail
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,25-2,35

FRANKFURT (Dow Jones)--Vor dem entscheidenden Koalitionstreffen zum Dieselstreit am Montagabend zeichnen sich lediglich grobe Linien einer Einigung auch mit der deutschen Autobranche ab, um die Details wird aber noch intensiv gerungen. Bei Nachrüstung, Umtausch- und Kaufprämien und Rücknahme von Altfahrzeugen (mit Euro4- und Euro5-Norm) haben sich die Hersteller soweit bewegt, dass eine Lösung überhaupt möglich erscheint. Offen sind Höhe und Ausgestaltung von Anreizen, dabei auch die Frage nach einer regionalen Begrenzung auf hochbelastete Städte und ihr Umland.

Die Prämienofferten der deutschen Autohersteller für einen Wechsel auf einen schadstoffärmeren Neu- oder Gebrauchtwagen werden mit Sicherheit im vierstelligen Euro-Bereich pro Fahrzeug liegen. Offen ist, wie final die am Wochenende von Bild am Sonntag genannten Zahlen sind. Demnach hätten die Hersteller Umtauschprämien von 3.000 bis 10.000 Euro (Daimler), 4.000 bis 10.000 Euro (VW-Konzern) und 6.000 Euro pauschal (BMW) angeboten. Bestätigt wurde dies von Seiten der Hersteller nicht. Ein Unternehmenssprecher sagte dazu nur, derzeit liefen die Verhandlungen noch.

Dem Bericht zufolge soll das Umtauschprogramm jedoch voraussichtlich nur für 14 Städte und deren Umland gelten, bei denen das Umweltbundesamt eine Stickoxidbelastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen hat. Dazu zählten etwa München, Stuttgart, Köln und Hamburg, nicht aber zum Beispiel Berlin und Frankfurt am Main.

Das Bundesverkehrsministerium erklärte dazu, es werde an einer Lösung gearbeitet, "die nicht nur auf wenige betroffene Städte ausgerichtet ist". "Wir werden bis Montag einen Weg für eine größere Flächenwirkung für die Entlastung in der Diesel-Thematik finden", teilte eine Sprecherin von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit.

Kritisch bleibt das Thema Nachrüstung, da die Autokonzerne hier auf die Haftungsfrage sowie die aus ihrer Sicht geringe und eher mittelfristige Luftentlastung verweisen. Unklar ist auch die Verfügbarkeit von Nachrüstkits wegen des Zulassungsprozesses und vieler unterschiedlicher Modelle. Bislang haben einige Zulieferer und Spezialisten entsprechende Optionen entwickelt, nicht aber die Hersteller selbst. Werden Systemen von Dritten eingebaut, wollen die Hersteller dafür weder Haftung noch Garantie übernehmen.

Bei einer Verhandlungslösung zur Nachrüstung muss zudem die SPD mitspielen. Knackpunkt ist, ob die Autohersteller die Kosten komplett übernehmen, was diese ablehnen, oder Fahrzeugbesitzer einen Eigenanteil, die Rede ist von 600 Euro, zahlen müssen. Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagfraktion, Kirsten Lühmann sieht der Hersteller voll in der Pflicht. Ihrer Partei lehne eine Beteiligung ab, die Hardwareumrüstung müsse zu 100 Prozent von den Autokonzernen getragen werden. Ein Gutschein-System mit Wahlmöglichkeit, wie es derzeit im Gespräch sei, "kann durchaus Teil einer Lösung des Abgasskandals sein", sagte sie dem Handelsblatt. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag217/1021, 01.10.18, 07:12:33 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
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- Im Ringen um ein Diesel-Konzept für bessere Luft in deutschen Städten haben sich Hersteller nach Angaben aus Regierungskreisen zu Umtauschprämien bereit erklärt. "Das Thema ist mehrheitsfähig", heißt es auch in der Industrie. BMW will pauschal 6.000 Euro Rabatt auf Neuwagen anbieten, wenn ein Kunde einen Diesel-Wagen mit Euro-4- oder Euro-5-Standard in ein neueres Modell eintauscht. Daimler gewährt zwischen 5.000 und 8.000 Euro Rabatt und Volkswagen im Schnitt 5.000 Euro. Bei VW soll die Offerte auch für den Tausch in junge Gebrauchtwagen gelten. Sicher ist zudem ein Förderprogramm über 130 Millionen Euro für einen saubereren Lieferverkehr. Andere Teile des geplanten Konzepts sind dagegen weiter umstritten. Neben Kaufprämien will die große Koalition über eine Nachrüstlösung und eine Rückkaufoption für Gebrauchtwagen entscheiden. Letztere lehnt die Branche jedoch ab. Sie werde wohl aus dem Programm genommen. Umstritten bleibt auch die Hardware-Nachrüstung. Die Hersteller wollen weder Garantien noch die vollen Kosten tragen. Die die Betriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh (VW), Michael Brecht (Daimler) und Manfred Schoch (BMW) sprachen sich gemeinsam gegen pauschale Hardware-Nachrüstungen für Dieselfahrzeuge aus. (SZ S. 1/Handelsblatt S. 6/FAZ S. 15/Welt S. 9/Bild S. 8 )

EZB - Die Europäische Zentralbank (EZB) befürchtet, dass eine neue Finanzkrise durch eine Cyberattacke ausgelöst werden könnte. "Derzeit konzentrieren wir uns bei der EZB stark auf Cybersicherheit", sagte EZB-Direktor Benoit Coeure. Auch für die EZB-Bankenaufsicht werde die Cybersicherheit wichtiger. "Schließlich wollen wir nicht, dass die nächste Krise von einem Hacker ausgelöst wird." Er forderte die Finanzbranche auf, in die Sicherheit zu investieren. Coeure warnte auch vor einem Brexit. Angesichts der zähen Verhandlungen um einen Austritt Großbritanniens aus der EU, stelle sich die EZB vorsorglich auf ein Scheitern der Gespräche ein. Auch die Banken sollten jetzt reagieren. "Die Finanzindustrie sollte sich auch auf das Schlimmste vorbereiten: einen No-Deal-Brexit." (Tagesspiegel)

KREDITVERGABE - Die Finanzaufsicht Bafin will den Banken bei der Kreditvergabe genauer auf die Finger schauen. "Sorgen bereitet uns, dass einige Institute im Kreditgeschäft sehr aggressiv unterwegs sind und dabei offenbar teilweise ihre Kreditvergabestandards lockern", sagte Bafin-Präsident Felix Hufeld. Auch der Immobilienboom in Deutschland bereitet ihm Sorgen. "Die Immobilienpreisentwicklung ist beunruhigend." Falls die Preise weiter steigen und es zu einem übermäßigen Kreditwachstum komme, werde die Bafin eingreifen, kündigte er an. Zum Thema Bankenfusionen äußerte sich Hufeld zurückhaltend. "Konsolidierung ist eine Option, aber sie ist kein Allheilmittel. Es wäre naiv zu glauben, dass sich das Problem der Ertragsschwäche damit in kurzer Zeit strukturell wegzaubern ließe." (Handelsblatt S. 4)

EU - Bislang können außenpolitische Entscheidungen der EU nur einstimmig gefasst werden. Damit soll bald Schluss sein. Deutschland, Frankreich und EU-Kommissionspräsident Juncker wollen das nationale Vetorecht teilweise abschaffen. Doch es gibt Widerstände. (Handelsblatt S. 10)

KOHLEAUSSTIEG - Die Versorgung mit günstigem Strom sehen viele in Gefahr, wenn Deutschland in wenigen Jahren dem Ausstieg aus dem Atomstrom auch noch den aus der Kohle folgen lässt. Selbst die Bundesregierung geht von größeren Lieferungen aus dem Ausland aus. Eine Studie der Umweltpolitik-Beratungsagentur Agora-Energiewende, die den Ausstieg aus der Kohle propagiert, scheint diese Ängste zu widerlegen. (FAZ S. 17)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 01.10.2018, 07:13, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag216/1021, 01.10.18, 10:50:33 
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Bayerische Verkehrsministerin: Diesel-Nachrüstungen für Autofahrer freiwillig
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BERLIN (AFP)--Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses beim Thema Diesel werden laut der bayerischen Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) für Autofahrer nicht bindend sein. Der Bild-Zeitung sagte sie am Montag, Autofahrer müssen Angebote zum Umtausch oder der Nachrüstung ihrer Dieselautos nicht annehmen. "Das sind ja immer freiwillige Angebote." Zudem betonte die Parteikollegin von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Lösungen "auf dem Rücken der Autobesitzer" seien ausgeschlossen. Schließlich seien "ja auch Menschen betroffen, die nicht den großen Geldbeutel" hätten. sagte Aigner der Bild. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD wollen am Montagabend ihre Vorkehrungen gegen Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten festzurren. Der Koalitionsausschuss berät außerdem über das geplante Fachkräftezuwanderungsgesetz.

Erwartet wird, dass vor allem Anreize für betroffene Fahrzeugbesitzer zum Kauf eines saubereren Autos beschlossen werden. Für den Fall von Hardware-Nachrüstungen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich zuletzt dafür ausgesprochen, dass Verbraucher dafür nichts bezahlen sollten. Allerdings gelten die möglichen Maßnahmen nur für die Besitzer von Dieselautos deutscher Marken wie Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes. Auf ausländische Autobauer hat die Bundesregierung laut eigener Aussage keinen Zugriff. Aigner forderte die ausländischen Autokonzerne auf, ebenfalls Lösungen für deutsche Dieselfahrer anzubieten.

CSU lehnt bei Diesel Belastung für Autofahrer ab

MüNCHEN (AFP)--Vor den entscheidenden Beratungen im Koalitionsausschuss über den Diesel hat die CSU eine finanzielle Belastung für Besitzer älterer Pkw abgelehnt. "Ich möchte vorweg schon sagen, dass ich großen Wert darauf lege, dass die Fahrzeughalter finanziell nicht belastet werden", sagte CSU-Chef Horst Seehofer am Montag in München vor Journalisten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte, der Kompromiss dürfe "auf keinen Fall" zu Lasten der Dieselfahrer gehen. Söder forderte zudem, dass der Diesel in Deutschland weiter wichtig bleiben müsse. "Es muss auch eine Perspektive gefunden werden, dass der Diesel eine Zukunft hat."
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verlinkter Beitrag215/1021, 01.10.18, 16:09:10 
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kichern
https://www.tagesschau.de/inland/ko....ausschuss-diesel-103.html

Es ist ein unscheinbarer Verwaltungsakt, der sich da am vergangenen Freitag abgespielt hat. Ein kleines Autozulieferunternehmen namens Dr. Pley hat beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg den Antrag auf Allgemeine Betriebserlaubnis gestellt. Doch das Schreiben, das bei den Beamten vergangene Woche auf dem Tisch landete, war alles andere als Routine. Es dürfte am Montagabend sogar politische Wirkung im Bundeskanzleramt in Berlin entfalten, wo Union und SPD über die drängende Frage verhandeln, wie Dieselfahrverbote in deutschen Städten noch zu verhindern sind. whistle

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/....l-anbieten-a-1230961.html


Zuletzt bearbeitet von Kerberos am 01.10.2018, 16:14, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag214/1021, 01.10.18, 17:16:30 
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Scheuer sagte außerdem, es solle Hardware-Nachrüstungen geben.
Dabei gehe es aber darum, Bauteile zu genehmigen, die passgenau für die Fahrzeuge seien.
Dazu werde Zeit benötigt.
Es handle sich dabei um freiwillige Maßnahmen der Hersteller. Es gebe dazu noch offene Fragen.

Eine Hardware-Nachrüstung koste 3000 Euro, davon wolle VW 2400 Euro übernehmen. "Jetzt müssen wir in der Koalition diskutieren, wie wir mit dem Delta 600 Euro umgehen." Die CSU sei gegen eine Beteiligung der Diesel-Fahrer.

kareca schrieb am 01.10.2018, 16:56 Uhr
Ausländische Autohersteller wollen Tauschprämien für Diesel anbieten
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Die ausländischen Autohersteller wollen mit hohen [...]

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verlinkter Beitrag213/1021, 02.10.18, 07:05:56 
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- In die festgefahrenen Brexit-Verhandlungen kommt Bewegung: Die EU-Kommission plant, in Kürze einen Entwurf für die Grundzüge der künftigen Beziehungen zwischen EU und Großbritannien vorzulegen und damit die Gespräche voranzutreiben. Die Erklärung zur "neuen Partnerschaft mit dem Vereinigten Königreich" soll vom Kommissions-Kollegium nach bisheriger Planung bereits am Mittwoch nächster Woche (10.Oktober) beraten werden, heißt es unter Berufung auf Informationen aus der EU-Kommission. Der Termin - eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten EU-Gipfel auch zum Brexit - sei allerdings noch nicht endgültig bestätigt. (Funke Mediengruppe)

DIESEL
- Die Automobilindustrie will Fahrern älterer Dieselfahrzeuge Prämien anbieten, durch welche die Nutzer zum Kauf eines neuen Fahrzeugs motiviert werden sollen. Es werden sich daran nicht nur die Marken hiesiger Hersteller beteiligen, sondern auch die meisten ausländischen Anbieter. (FAZ S. 17/Welt S. 9)

KRAFTSTOFFE
- Die Pläne der Bundesregierung sehen bislang vor, CO2-Emissionen von Autos durch Elektrofahrzeuge zu senken. Doch das könnte auch mit synthetischen Kraftstoffen erfolgen. Die Unternehmen drängen die Politik, diese Alternative zu berücksichtigen. Mehrere Hunderttausend Jobs könnten dadurch geschaffen werden. (Handelsblatt S. 6)

BUNDESBANK - Die Deutsche Bundesbank digitalisiert die Bankenaufsicht. Dies kündigt Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling an: "Aufsicht ist stark auf die Verarbeitung und Auswertung von Daten angewiesen. Beides kann mit den neuen digitalen Instrumenten in ganz anderer Art und Weise, in anderer Geschwindigkeit, in einem anderen Volumen sowie unter Nutzung ganz anderer Datenquellen geschehen, als das bisher der Fall war", erklärt er. Konkrete Pläne will er 2019 vorlegen: "Ich denke, dass wir im Laufe des kommenden Jahres eine Art digitale Agenda verabschieden werden, in der wir unsere digitalen Pläne aufbereiten werden". (Börsen-Zeitung S. 4)

- Offiziell unternimmt Berlin alles, um den Atomdeal mit Teheran zu retten. Doch nicht einmal der Zahlungsverkehr mit iranischen Banken funktioniert. Vor allem Mittelständler kommen nicht mehr an Zahlungen aus dem Iran, da ihre deutschen Hausbanken in vorauseilendem Gehorsam Überweisungen von iranischen Instituten mit deutscher Banklizenz ablehnen. Einige der betroffenen Firmen fürchten bereits die Insolvenz. "80 bis 85 Prozent aller Zahlungen an deutsche Institute werden zurückgewiesen", klagt Helmut Gottlieb, Geschäftsleiter der in Hamburg ansässigen deutschen Niederlassung der Bank Melli Iran. Diese Verweigerung von Überweisungen sei ein Verstoß gegen das Bundesbankgesetz und die europäischen Regeln, die den Sepa-Zahlungsverkehr sicherstellen sollen. Die Bundesbank hält sich allerdings "nicht für die Durchsetzung der Vorschriften des Sepa-Rulebooks zuständig". (Handelsblatt S. 4)
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verlinkter Beitrag212/1021, 02.10.18, 11:33:26 
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