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verlinkter Beitrag24/654, 10.08.18, 08:42:11 
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MÄRKTE EUROPA/Kaum Hoffnung für DAX-Plus - Türkeikrise zieht Kreise
FRANKFURT (Dow Jones)--Bestenfalls mit einer Fortsetzung des volatilen Seitwärtstrends an den europäischen Aktienmärkten rechnen Händler am Freitag. Die Berichtssaison lege den Fokus ausschließlich auf Einzelwerte, so dass von den Indizes nicht viel zu erwarten sei. Dazu komme die stark unterdurchschnittliche Entwicklung Europas und vor allem des
DAX (846900) 846900 846900
gegenüber den US-Börsen. Die Amazon-Aktie erreichte am Vorabend ein neues Rekordhoch und trug damit mit zur längsten Gewinnstrecke des Nasdaq-Index seit Oktober bei.

"Das zieht noch mehr Anlegergeld in Richtung USA ab, im DAX ist es totes Geld", sagt ein Händler. Entsprechend zeigt sich der DAX eingekeilt in eine Seitwärtsspanne zwischen 12.600 und 12.700 Punkte. Der XDAX liegt mit 12.620 Punkten 0,4 Prozent im Minus. Der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.473 rund 20 Punkte im Minus erwartet.

Türkeikrise zieht Kreise und erreicht auch den Euro

Für Gesprächsstoff sorgt am frühen Freitag die plötzliche Schwäche des Euro. Er ist zum Dollar in einer raschen Bewegung um rund 1 Cent eingeknickt und ist mit gut 1,1450 Dollar so billig wie zuletzt vor gut einem Jahr. Auch zu anderen Währungen wie dem Yen und dem Pfund zeigt der Dollar Stärke. Teilnehmer sprechen denn auch von einer Flucht in den Dollar. Deutlich nach oben geht es auch mit den Kursen deutscher Anleihen, die ebenfalls als sicherer Hafen gelten.

Als Auslöser wird ein Bericht der Financial Times angeführt, wonach sich die EZB-Bankenaufsicht Sorgen über ein hohes Engagement von Banken aus der Eurozone in türkischen Schuldtiteln macht. Genannt werden konkret die BNP Paribas, Unicredit und BBVA.

Mit der türkischen Lira geht es derweil dramatisch bergab. Der Dollar macht einen Satz von 5,55 Lira am Vorabend auf erstmals überhaupt über 6 Lira. Am türkischen Anleihemarkt ist das Zinsniveau für Papiere mit zwei Jahren Laufzeit mittlerweile auf über 20 Prozent gestiegen, ein klares Anzeichen für massiven Stress und zunehmende Spekulationen über drohende Finanzprobleme des Landes. Der türkische Finanzminister hat derweil für Freitag die Vorstellung eines neuen Wirtschaftsmodells angekündigt. Demnach soll wohl zunächst die Wachstumsprognose etwas zurückgenommen werden. So soll die Wirtschaft zukünftig nicht mehr mit 5,5 sondern nur mit 3 bis 4 Prozent wachsen.

Türkei rückt Bankenaktien in den Fokus

Der europäische Bankensektor wird schwächer als der Gesamtmarkt erwartet angesichts der Turbulenzen am türkischen Kapitalmarkt.

Chipaktien könnten angesichts der Abstufung der Halbleiteraktien durch Morgan Stanley unter Druck geraten. Die Analysten geben dem Sektor nur noch eine "In line"-Einstufung nach zuvor "Attractive". In Asien schnitten Chipwerte darauf unterdurchschnittlich ab. Das könnte sich in Europa fortsetzen. Zur Begründung verweist Morgan Stanley auf die Schwäche bei Speicherchips und Auftragsfertigern.

"Das könnte das nächste große Investmentthema werden, nämlich das Zurückfahren von Investitionen", warnt ein Händler. Denn auch in anderen Branchen wie bei den Investitionsgüterherstellern lasse das Momentum bei den Auftragseingängen teilweise nach. Aggregierte Daten wie die Auftragseingänge in Deutschland hatten zuletzt einen Einbruch gezeigt. Für einen exportabhängigen Index wie den DAX könnt das mögliche Ende des Investitionszyklus besonders negativ sein, heißt es.

Bei den Einzelwerten werden K+S
SDF (KSAG88) KSAG88 16,82-16,93 KSAG88
schwach erwartet. Das Unternehmen hat zum ersten Mal eine präzisierte Prognose abgegeben, die zwar einen deutlichen Gewinnsprung sieht, der aber unter dem noch höheren Konsens liegt. Gute Zahlen der K+S-Konkurrenz aus den USA und Kanada hatten vergangene Woche die Fantasie der Analysten über das Potenzial des Kasseler Unternehmens stark beflügelt. K+S fallen vorbörslich um rund 7 Prozent.

Starke Zahlen hat der Autozulieferer Hella
HLE (A13SX2) A13SX2 39,60-39,88
vorgelegt, bei Hapag-Lloyd sieht es indes nicht so stark aus. Dort wird weiter von einem "herausfordernden" Marktumfeld gesprochen. Hella steigen um 1,5 Prozent, Hapag-Lloyd tendieren kaum verändert in der Vorbörse. Bechtle ziehen im TecDAX nach einem erhöhten Ausblick um 4 Prozent an.Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag23/654, 10.08.18, 10:12:18 
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Die EZB-Bankenaufsicht ist um Unternehmen mit starkem Türkei-Engagement wegen des starken Verfalls der türkischen Währung besorgt. Vor allem die Banken BBVA, BNP Paribas und UniCredit stünden deshalb unter besonderer Beobachtung, so die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Die Situation sei aber aktuell noch nicht kritisch. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
=> soso, die ezb sorgt sich. warum eigentlich ?????
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verlinkter Beitrag22/654, 21.08.18, 07:16:11 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
VERSICHERUNG - Der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua mit 43 Todesopfern wird die Versicherungswirtschaft voraussichtlich mehrere hundert Millionen Euro kosten. Versicherungsanalyst Michael Huttner von der US-Bank J.P. Morgan schätzt den gesamten Versicherungsschaden auf 400 bis 600 Millionen Euro. Der italienische Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia, der für den Betrieb der Brücke verantwortlich ist, hat sich bei einem Konsortium um den Schweizer Rückversicherer Swiss Re versichert. Beteiligt sind unter anderem auch die Allianz und der Talanx-Konzern. Die Swiss Re muss laut JP Morgan mit einem Schaden von rund 70 Millionen Euro für die eigenen Bücher rechnen, die Allianz mit 50 Millionen Euro und Talanx mit etwa 20 Millionen Euro. (SZ S. 18)

BANKEN - Der Konflikt zwischen der US-Kanzlei Hausfeld und der deutschen Kreditwirtschaft eskaliert. Die Anwälte werfen den Banken vor, zu hohe Gebühren bei der Zahlung per EC-Karte erhoben zu haben. Im September soll ein Schadensersatzprozess beginnen. (Handelsblatt S. 28)

KOHLEAUSSTIEG - Einer Studie des Beratungsunternehmens Frontier Economics zufolge steigen in Deutschland die Preise bei einem Kohleausstieg bis 2040 um 25 Euro je Megawattstunde. Gegenüber einem Szenario ohne politisch forcierten Ausstieg wären das 9 Euro mehr je Megawattstunde. Das entspräche einem Anstieg um annähernd 20 Prozent. (Handelsblatt S. 4)

ENERGIE - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt vor einem Rückgang der gesicherten Kraftwerkskapazitäten in Europa. Einer Analyse der BDEW zufolge, die dem Handelsblatt vorliegt, steht in vielen EU-Staaten die Abschaltung fossiler Kraftwerke bevor. In den EU-Staaten sei von 2016 bis 2025 ein Rückgang der installierten Leistung von Kohlekraftwerken von 150 Gigawatt (GW) auf 105 GW und ein weiterer Rückgang auf 55 GW bis 2030 geplant, heißt es in der Anlayse. Das entspreche einer Abnahme von 63 Prozent. "Zusätzliche Abschaltungen von Kraftwerkskapazitäten in Deutschland würden diese Situation noch verschärfen", heißt es in dem Papier weiter. (Handelsblatt S. 4)

ENERGIE - Die energieintensive Industrie pocht auf einen Ausgleich des Strompreisanstiegs, der durch den geplanten Kohlausstieg ausgelöst wird. In einem gemeinsamen Positionspapier der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, das dem Handelsblatt vorliegt, heißt es, ohne Ausgleichsmaßnahmen werde die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gegenüber der internationalen Konkurrenz beschädigt. Die Unternehmen der sechs Branchen, die für insgesamt 800.000 Arbeitsplätze stehen, kritisieren in dem Papier, dass sie nicht direkt in die Arbeit der Kohlekommission, eingebunden seien, die im Auftrag der Bundesregierung den Ausstieg aus der Kohleverstromung vorbereiten soll. (Handelsblatt S. 1)

WELTRAUM - Die Bundesregierung lehnt nach Informationen von Welt einen nationalen Alleingang beim für die Zukunft geplanten Abbau von Rohstoffen im Weltraum ab - und stößt damit auf Kritik seitens der deutschen Wirtschaft. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktionen von Grünen und FDP hervorgeht, die Welt vorliegt, soll vor einer kommerziellen Nutzung des Weltraums erst der Abschluss von internationalen Verträgen besiegelt sein. (Die Welt S. 12)

SINGAPUR - Singapur fordert einen Handelsvertrag zwischen der EU und den südostasiatischen Staaten. "Die EU muss aber pragmatisch sein", sagte Singapurs Minister für Handelsbeziehungen S. Iswaran in einem Interview: "Manche sensiblen Bereiche und Branchen wird man ausklammern müssen, auch weil unsere Region sehr unterschiedlich entwickelt ist. Ein 'One-Size-Fits-All-Approach' wird nicht funktionieren. Dann verlieren wir das große Ganze". (Handelsblatt S. 7)

HANDELSKONFLIKT - Der US-Präsident Donald Trump verlangt schnelle Ergebnisse in den Handelsgesprächen mit der Europäischen Union - aber Brüssel und Berlin bremsen. Für neuen Ärger könnte der hohe deutsche Handelsüberschuss sorgen. (Handelsblatt S. 6)

- EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat der Türkei nahegelegt, notfalls Finanzhilfen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) zu beantragen. Dieser sei eingerichtet worden für "dramatische Entwicklungen und Zuspitzungen", sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der IWF vergebe Darlehen unter Auflagen und mit der Maßgabe, Strukturreformen durchzuführen. "Deswegen ist der IWF keine pflegeleichte Adresse, aber er ist die richtige Adresse." (Funke Mediengruppe)
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vini
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verlinkter Beitrag21/654, 29.08.18, 10:56:59 
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wallbash

Großbanken sehen Dax-Aspiranten Wirecard nicht als Gefahr
FRANKFURT (dpa- AFX) - Deutschlands Großbanken nehmen den erwarteten Aufstieg
des Zahlungsabwicklers Wirecard
WDI (747206) 747206 172,90-173,30 747206
in den Dax betont
gelassen. Zwar habe sich das 1999 gegründete Münchner Unternehmen erfolgreich
"in einer Nische des Zahlungsverkehrs eingenistet", konstatierte
Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing bei einer Bankentagung am Mittwoch in
Frankfurt. Wirecard sei "eine absolut imposante Entwicklung". Doch der Vergleich
mit klassischen Banken hinke, er sehe das Fintech nicht als Angreifer.


Aller Voraussicht nach wird Wirecard in der ersten deutschen Börsenliga die
Commerzbank <DE000CBK1001> ersetzen. Zuletzt war das Münchner Unternehmen an der
Börse mehr wert als die Commerzbank und auch mehr wert als die Deutsche Bank
<DE0005140008>. Die Entscheidung über die künftige Zusammensetzung des Deutschen
Aktienindex fällt am 5. September.

Gefragt nach den Auswirkungen des drohenden Dax-Abstiegs seines Instituts
bekräftigte Commerzbank-Chef Martin Zielke bei der Tagung: "Das Geschäft der
Commerzbank wird durch die Frage, in welchem Index die Bank vertreten ist, nicht
beeinträchtigt."/ben/zb/DP/zb
vinio
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verlinkter Beitrag20/654, 29.08.18, 11:46:13 
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Hier das komplette Interview mit Herrn Sewing:

https://www.handelsblatt.com/finanz....ten-stellen/22968050.html

vini schrieb am 29.08.2018, 10:56 Uhr
wallbash

Großbanken sehen Dax-Aspiranten Wirecard nicht als Gefahr
FRANKFURT (dpa- AFX) - Deutschlands Großbanken nehmen den erwarteten Aufstieg
des Zahlungsabwicklers Wirecard
WDI (747206) 747206 172,90-173,30 747206
in den Dax betont
gelassen. Zwar habe sich das 1999 gegründete Münchner Unternehmen erfolgreich
"in einer Nische des Zahlungsverkehrs eingenistet", konstatierte
Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing bei einer Bankentagung am Mittwoch in
Frankfurt. Wirecard sei "eine absolut imposante Entwicklung". Doch der Vergleich
mit klassischen Banken hinke, er sehe das Fintech nicht als Angreifer.


Aller Voraussicht nach wird Wirecard in der ersten deutschen Börsenliga die
Commerzbank <DE000CBK1001> ersetzen. Zuletzt war das Münchner Unternehmen an der
Börse mehr wert als die Commerzbank und auch mehr wert als die Deutsche Bank
<DE0005140008>. Die Entscheidung über die künftige Zusammensetzung des Deutschen
Aktienindex fällt am 5. September.

Gefragt nach den Auswirkungen des drohenden Dax-Abstiegs seines Instituts
bekräftigte Commerzbank-Chef Martin Zielke bei der Tagung: "Das Geschäft der
Commerzbank wird durch die Frage, in welchem Index die Bank vertreten ist, nicht
beeinträchtigt."/ben/zb/DP/zb
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verlinkter Beitrag19/654, 31.08.18, 11:56:33 
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US-Notenbank Fed erteilt Banken Schonfrist
CS und UBS müssen Notfallplan erst 2020 vorlegen


Die US-Notenbank Federal Reserve gewährt der CS, UBS und Deutsche Bank ein Jahr länger Zeit für die Erstellung eines Notfallplans. ...
https://www.blick.ch/news/wirtschaf....0-vorlegen-id8792763.html
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verlinkter Beitrag18/654, 31.08.18, 15:08:02 
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gruebel liest sich nicht gut - wenn es die spanischen Banken erwischt.......
https://www.welt.de/wirtschaft/arti....rand-bis-nach-Europa.html
Homo proponit sed deus disponit - Es ist ein langer Weg zum Whisky-Experten - aber es ist eine schöne Zeit dahin! - gemäß § 34 WpHG darf der Autor zu jederzeit Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag17/654, 02.09.18, 16:26:56 
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Banken stellen sich auf chaotischen ein
In der Finanzwelt stellen sich Investoren und Banken deshalb zunehmend darauf ein, dass es einen harten, ungeregelten Brexit geben wird. "Wir müssen uns auf das Extremszenario einstellen", sagte Wolfgang Fink, Deutschlandchef der US-Investmentbank Goldman Sachs am Donnerstag beim "Handelsblatt"-Bankengipfel. Man habe bereits vor längerer Zeit Brexit-Taskforces gegründet und stimme sich mit den Aufsichtsbehörden ab, sagte Fink. Auch neue Verträge mit Kunden würden schon vorbereitet.

Die überwiegende Mehrheit der Investoren gehe inzwischen von einem harten Brexit aus, sagte auch der Chef der Deutschen Börse, Theodor Weimer. Umstritten ist, welche Folgen ein solcher No-Deal-Brexit an den Finanzmärkten haben würde. Während Weimer von keinen allzu großen Verwerfungen ausgeht, rechnen andere Experten mit chaotischen Zuständen an den Finanzmärkten. Ein abrupter, ungeordneter Übergang würde "in Hunderttausende von Verträgen eingreifen" und eine "gravierende Unsicherheit" hervorrufen, sagte der Chef der deutschen Finanzaufsicht BaFin, Felix Hufeld. "Wir Aufseher würden dann mit Notmaßnahmen operieren müssen." So könnten die Regulierungsbehörden zum Beispiel vorübergehende Erlaubnisse ausstellen, um "kurzfristig das größte Chaos zu minimieren".

..Eigentlich sollten bis zum EU-Gipfel im Oktober alle Punkte geklärt sein, weil danach auch noch das EU-Parlament und die nationalen Parlamente der Mitgliedstaaten dem Deal zustimmen müssen. Doch dieser Zeitplan scheint kaum noch realistisch. ..Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) mahnte deutsche Unternehmen am Donnerstag, Vorkehrungen für ein solches Szenario zu treffen. Es sei derzeit schwer zu sagen, ob ein Austrittsvertrag zustande komme, sagte Scholz beim Bankengipfel. Es gebe aber "keine sichere Ausgangslage". Der ein oder andere wird sich "darauf einstellen müssen, dass es zu einem ungeregelten Brexit kommen kann".

..Was die Finanzbranche betrifft, die in London besonders stark vertreten ist, macht sich auch Frankfurt seit Langem große Hoffnungen, vom Brexit zu profitieren. Von 10.000 neuen Arbeitsplätzen war die Rede. Doch die konkreten Pläne der Banken klingen mittlerweile weniger ambitioniert. Man werde im Zuge des Brexits etwa 500 Mitarbeiter auf den Kontinent verlagern müssen, sagte etwa Goldman-Sachs-Manager Fink - "einen Großteil davon nach Frankfurt". Und auch Axel Weber, Verwaltungsratschef der Schweizer UBS, gab sich eher vorsichtig, was die Umzugspläne betrifft - und nannte neben Frankfurt auch Städte wie Paris oder Madrid. Hinter vorgehaltener Hand ist aus vielen Banken zu hören, dass gerade die internationalen und hochbezahlten Investmentbanker, die in London einen gewissen Lebensstil gewohnt waren, kaum ins eher biedere Frankfurt zu locken seien. Da hilft auch der Hinweis auf den verkehrsgünstig gelegenen Flughafen wenig, über den man ja theoretisch überallhin entfliehen könnte.

Immerhin: BaFin-Chef Hufeld berichtete, dass seine Behörde derzeit bereits mehr als 25 Anträge auf eine Banklizenz in Deutschland bearbeite - wies dabei aber auch gleich auf ein Problem hin: "Was wir nicht erlauben werden, sind leere Hüllen", sagte Hufeld. "Es wird also nicht reichen, nur einen Briefkasten in Frankfurt anzuschrauben." Obwohl einige Banken offenbar genau das versuchen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un....stritt-ein-a-1225735.html
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verlinkter Beitrag16/654, 04.09.18, 08:20:31 
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 Barclays: Kursschwäche der Banken übertrieben, kurzfristige Erholung möglich.
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag15/654, 08.09.18, 20:30:29 
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Chinas vier größte Banken erzielten 2017 den höchsten Gewinn
Laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Warton Economic Institute (WEI) waren Chinas vier größte Banken die profitabelsten börsennotierten Unternehmen des Landes im Jahr 2017.

Chinas vier größte Banken – die Industrial & Commercial Bank of China (ICBC), die China Construction Bank (CCB), die Agricultural Bank of China (ABC) und die Bank of China (BOC) – seien die profitabelsten börsennotierten Unternehmen des Landes im Jahr 2017. Dies berichtete das Warton Economic Institute (WEI), eine in Shanghai ansässige Forschungsorganisation, die sich auf Makroökonomie, regionale Wirtschaft und Unternehmensanalyse konzentriert, am Donnerstag. Die ICBC erwirtschaftete einen Gewinn von 364,6 Milliarden Yuan (45,86 Milliarden Euro), die CCB 299,8 Milliarden Yuan, die ABC 239,5 Milliarden Yuan und die BOC einen Gewinn von 222,9 Milliarden Yuan, besagt der Bericht. .....
http://german.china.org.cn/txt/2018-09/08/content_62976339.htm
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verlinkter Beitrag14/654, 08.09.18, 20:38:45 
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Lehman-Pleite
Ein Lernprozess mit Rückfallrisiko

Vor zehn Jahren brachte der Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers das globale Wirtschaftssystem an den Rand des Abgrunds. Heute sind die Finanzmärkte viel widerstandsfähiger. Dass die nächste Krise kommt, gilt allerdings als sicher.

NewYork/Frankfurt. Der 9. August 2007 schien ein ruhiger Sommertag zu sein: Die Raumfähre "Endeavour" war auf dem Weg zur Raumstation ISS und in Österreich meldete Raiffeisen international einen um 38 Prozent gestiegenen Konzerngewinn im ersten Halbjahr. Dann aber kam eine Nachricht, deren Tragweite viele in Finanzwelt und Politik auch lange danach nicht erfassten: Die Europäische Zentralbank (EZB) pumpte in einem massiven Schritt 95 Milliarden Euro in die Märkte. Sie reagierte damit auf die angespannte Lage der Finanzbranche durch die US-Häuserkrise. Viele Institute hatten in komplex verschachtelte Immobilienpapiere investiert, hinter denen zum überwiegenden Teil Kredite von Hausbesitzern standen, die ihre Raten schon längst nicht mehr zahlen konnten. ....
https://www.wienerzeitung.at/nachri....-mit-Rueckfallrisiko.html
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verlinkter Beitrag13/654, 08.09.18, 21:02:46 
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Deutschland und Frankreich wollen zügig Eurozone reformieren
Eckpunkte sind ein Budget für die Eurozone und ein verbesserter Rettungsschrim

Wien – Die Finanzminister Deutschlands und Frankreichs pochen darauf, dass es bis Jahresende eine Reform der Eurozone gibt. Dazu gehören drei Elemente, sagte Frankreichs Ressortchef Bruno Le Maire am Samstagvormittag in Wien: Ein Budget für die Eurozone, eine Reform des Rettungsschirms ESM und eine Letztabsicherung für die Bankenabwicklung. ...
https://derstandard.at/200008695687....rm-bis-Jahresende?ref=rss
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verlinkter Beitrag12/654, 08.09.18, 21:38:56 
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Einlagensicherung : Ab 100.000 Euro geht es ums Vertrauen
Ist das Geld der Sparer zehn Jahre nach der Finanzkrise sicher? Der gesetzliche Anspruch auf die Kontoeinlagen ist jedenfalls begrenzt.

ehn Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman gibt es auf die Frage, ob die Banken sicher sind, noch immer keine zufriedenstellende Antwort. Zumindest sind die Institute dank größerer Eigenkapitalpuffer sicherer geworden. Doch die Kunden interessiert, wie sicher ihre Kontogelder sind. Kundeneinlagen werden in Europa bis zur Grenze von 100.000 Euro gesetzlich garantiert, danach hängt es vom Vertrauen ab. Das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen Finanzminister Peer Steinbrück im Oktober 2008 kurz nach dem Lehman-Zusammenbruch, wonach alle Kundeneinlagen sicher seien, stellt keinen gesetzlichen Anspruch dar. ....
http://www.faz.net/aktuell/finanzen....rauensfrage-15776780.html
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verlinkter Beitrag11/654, 13.09.18, 07:42:37 
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Jede Familie zahlt 3000 Euro für Finanzkrise

- Die Finanzkrise wird die deutschen Steuerzahler wohl mehr als 68 Milliarden Euro kosten. Das zeigen Zahlen, die die Bundesregierung erstmals herausgegeben hat.

- Die Folgen der Krise sind demnach auch nach zehn Jahren noch nicht bewältigt. Bund, Länder und Kommunen sind weiter damit beschäftigt, heimische Banken zu stützen.

https://www.sueddeutsche.de/wirtsch....uer-finanzkrise-1.4126273
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verlinkter Beitrag10/654, 15.09.18, 10:16:50 
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10 Jahre Insolvenz :
Lehman - Totalschaden eines verknöcherten Systems

ls vor zehn Jahren die Bank Lehman Brothers den Gang zum Konkursrichter antreten musste, war dies ein Wendepunkt, der zunächst in eine Finanzkrise führte. Der wirtschaftliche Schaden war gewaltig und auch der soziale Schaden, resümiert Georg von Wallwitz, Gesellschafter und Portfoliomanager der Vermögensverwaltung Eyb & Wallwitz. Manche seien sogar aus der Erwerbstätigkeit und den sozialen Systemen herausgefallen.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen....ten-systems-15788367.html
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verlinkter Beitrag9/654, 15.09.18, 10:32:12 
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„Es wird nicht 80 Jahre bis zur nächsten Krise dauern“
Zehn Jahre nach Lehman: Der berühmte US-Ökonom Barry Eichengreen warnt im Interview mit Capital davor, die Regulierung zurückzudrehen und sieht darin eine Gefahr für neue Krisen

Capital: Herr Eichengreen, kurz nach dem Lehman-Crash sagten Sie in einem Interview, es werde sicher zehn Jahre brauchen, bis das regulative System für einen Crash besser gewappnet ist. Wo stehen wir heute, zehn Jahre später? Ist das System jetzt besser aufgestellt?

BARRY EICHENGREEN: Die Bankensysteme wurden ohne Frage gestärkt, so dass wir besser vorbereitet sind. Aber der Spielraum für wirtschaftspolitische Stabilisierungsmaßnahmen ist geringer. Die USA haben bereits all ihr fiskalpolitisches Pulver verschossen, vorzeitig und unangemessen. Die sind immer noch niedrig und lassen wenig Spielraum für Senkungen. Der Kongress hat dem US-Einlagensicherungsfonds die Möglichkeit genommen, pauschale Garantien für Bankschulden auszustellen. Er hat die Befugnisse der Fed für Notfallkredite eingeschränkt und er hat dem Finanzministerium verboten, den Anlegern von Geldmarktfonds erneute Garantien zu geben. ...
https://www.capital.de/wirtschaft-p....ur-naechsten-krise-dauern
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verlinkter Beitrag8/654, 16.09.18, 10:43:51 
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10 Jahre nach Lehman Brothers: Wie geht es europäischen Banken heute?

Zehn Jahre nach dem Beinahe-Kollaps des Finanzsystems warnen Analysten bereits vor neuen globalen Krisenherden. Doch können die europäischen Banken heute besser auf solche exogenen Schocks regieren?

https://www.finanzen.net/nachricht/....chen-banken-heute-6597822
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verlinkter Beitrag7/654, 16.09.18, 15:52:32 
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weitere Nachlese der Ereignisse damals:
https://www.zdf.de/dokumentation/zd....akte-finanzkrise-110.html
Zitat:
Ingrid Matthäus-Maier, damals die Chefin der Staatsbank KfW – Anteilseignern der IKB – spricht in ZDFzoom erstmals offen über diese Zeit und Deutsche Bank
DBK (514000) 514000 9,50-9,51 514000
-Chef Josef Ackermann: „Er hat diese Krise erst selber ausgelöst, um dann die anderen Beteiligten zu treiben, dass sie die Krise lösen, und zwar ohne dass die Privaten bluten. Wir fühlten uns erpresst als KfW-Vorstand insbesondere von Ackermann. Er war mit Sicherheit der Brandstifter, der war weder integer noch war er anständig, er war skrupellos und hat sich das Problem vom Hals gehalten.“


wicki99 schrieb am 16.09.2018, 10:43 Uhr
10 Jahre nach Lehman Brothers: Wie geht es europäischen Banken heute?
..]
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verlinkter Beitrag6/654, 18.09.18, 07:32:36 
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10 Jahre nach der Lehman-Pleite ist das Investitions- und Kreditvolumen von Banken in Japan im Vergleich mit dem Stand vor der Finanzkrise um 40 % gestiegen. In den USA ging es dagegen um 20 % und in Deutschland im 30 % zurück, wie Nikkei berichtet.
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verlinkter Beitrag5/654, 28.09.18, 12:16:07 
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DAX (846900) 846900 846900

*KURSE ITALIENISCHER BANKAKTIEN WEGEN LIMIT DOWN ERST EINMAL AUSGESETZT

Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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armani
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verlinkter Beitrag4/654, 04.10.18, 10:34:58 
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*KREISE: GRIECHENLAND ERWÄGT RISIKOSCHIRM FÜR PROBLEMATISCHE KREDITE DER BANKEN
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verlinkter Beitrag3/654, 08.10.18, 06:59:31 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenstart Smile

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BANKEN - Thorsten Pötzsch, der Exekutivdirektor der Finanzaufsicht Bafin ist dort seit einem Jahr zuständig für Bankenabwicklung und Geldwäsche. Er muss sicherstellen, dass im Notfall eine Großbank abgewickelt wird, ohne dass am Ende die Steuerzahler den Schaden tragen müssen. Für die Aufgabe fühlt er sich gerüstet: "Wir sind heute deutlich besser vorbereitet. Wir kennen die Banken, bei denen eine Schieflage eintreten kann. Und wir sind für den Fall des Falls in der Lage, schnell und präzise zu handeln", sagte Pötzsch in einem Interview. (SZ S. 18)

EINLAGENSICHERUNG - Die Einführung einer gemeinsamen Europäischen Einlagensicherung (EDIS) soll helfen, die marode Bankenstruktur zu sanieren und die Finanzmärkte zu beruhigen. Zumal in Italien und Griechenland die Lage der Geldinstitute außer Kontrolle zu geraten droht. Nicht nur die deutsche Bankenbranche, sondern auch der Wirtschaftsflügel der Union ist alarmiert und will um jeden Preis verhindern, dass Deutschland EDIS (European Deposit Insurance Scheme) zustimmt. (Welt S. 9)

KOHLEAUSSTIEG - Der Stopp für die Rodungsarbeiten im Hambacher Forst spaltet die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission. Die vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster verfügte Unterbrechung sei "Rückenwind für die Arbeit in der Kohlekommission", sagte Greenpeace-Chef Martin Kaiser, der der Kommission angehört. Es müsse jetzt ein konsequenter "Einstieg in den Ausstieg" aus der Kohle beschlossen werden. Dagegen warnte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vor falschen Schlussfolgerungen. "An den Fragestellungen zu Versorgungssicherheit und Preiswürdigkeit ändert sich durch den Beschluss nichts", sagte Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer, dem Handelsblatt. Der BDI ist durch seinen Präsidenten Dieter Kempf in der Kohlekommission vertreten. "Was vor dem Beschluss des OVG galt, gilt auch jetzt: Die Kohlekommission redet über mittel- und langfristige Entscheidungen", sagte Lösch. (Handelsblatt S. 18)

DIESEL - Viele Diesel der Euro-Klasse 4 und 5 werden in wenigen Wochen auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen, wenn Autobesitzer ihr altes Fahrzeug mittels Tauschprämie gegen einen Neuwagen auswechseln. Damit stellt sich die Frage: Wohin mit den diesen zum Teil noch gar nicht besonders alten Autos? EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska hat die Automobilindustrie nun gewarnt, diese Pkw einfach ins Ausland zu verkaufen und Kunden in anderen Ländern der Europäischen Union anzubieten. "Ein Export ist lediglich eine Verschiebung der Luftqualitätsprobleme von West nach Ost", sagte Bienkowska dem Tagesspiegel. Die betroffenen Autos sollten nicht auf anderen Wegen zurück auf die Straßen gelangen. (Welt S. 9)

PFLEGEBEITRÄGE - it der geplanten Erhöhung der Pflegebeiträge hat sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wenig Freunde in der Wirtschaft gemacht. An diesem Mittwoch soll das Gesetz, von dem sich Spahn jährliche Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro verspricht, vom Kabinett beschlossen werden. Im Interview mit dem Handelsblatt garantiert er das Ziel der großen Koalition, die Sozialabgaben insgesamt nicht über 40 Prozent steigen zu lassen: "Wenn wir diese Grenze zu überschreiten drohen, müssten wir gegensteuern, notfalls auch mit Sparpaketen." Er wisse "sehr genau, dass vor dem Verteilen das Erwirtschaften kommt". (Handelsblatt S. 4)

UMWELTHILFE - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wird 2019 rund 800.000 Euro für die Betreuung des "Energiedialogs" zum Bau der neuen Stromtrassen von Nord nach Süd erhalten. Das berichtet die Düsseldorfer "Rheinische Post" unter Verweis auf eine Auskunft der DUH. Sascha Müller-Kraenner, einer der zwei DUH-Geschäftsführer, sagt: "Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Vertrag zur Betreuung des Energiedialogs zum Bau der neuen Stromtrassen bewilligt. Das freut mich sehr." Zwei Partnerfirmen, die laut DUH weitere Mittel erhalten, arbeiten bei dem 2016 gestarteten Projekt mit. Das Wirtschaftsministerium bestätigt gegenüber der Rheinischen Post die Verlängerung des Vertrages bis Ende 2019 für DUH und Partner. Den Betrag will man aus Datenschutzgründen nicht bestätigen und gibt an, keine Kenntnisse zu haben, wie die Partner das Geld aufteilen. (Rheinische Post)

USA - Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Hoffnung auf ein umfassendes Abkommen zum Abbau von Industriezöllen zwischen EU und USA nicht aufgegeben. Kompliziert wird allerdings, dabei die WTO-Regeln einzuhalten, um die sich die USA wenig scheren. (Handelsblatt S. 9)

SPANIEN - "Austerität darf das Wirtschaftswachstum nicht gefährden", sagt Spaniens Wirtschaftsministerin Nadia Calvino im Interview. Wirtschaft und Finanzen eines Staates seien nur dann nachhaltig, wenn das Land auch sozial stabil sei. Darum soll nun mehr umverteilt werden. (Handelsblatt S. 12)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 08.10.2018, 07:33, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag2/654, 09.10.18, 08:08:08 
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- der kleine Raketen-Kim braucht Devisen kaffee kichern

Die nordkoreanische Hackergruppe APT38 hat in den letzten 4 Jahren durch Angriffe auf mehrere Banken versucht, mindestens $1,1 Mrd. zu stehlen, wie Sicherheitsexperten von FireEye berichten.
vor 17 Min
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verlinkter Beitrag1/654, 14.10.18, 19:39:56 
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Nobelpreisträger warnt vor Finanzkrise
«Wir könnten neue Banken gründen»


Paul Romer hat vergangene Woche den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten. Er weiss, wie sich Staaten und Bürger auf die nächste Finanzkrise vorbereiten sollten und wie Ländern gesund wachsen können. .....
https://www.blick.ch/news/wirtschaf....n-gruenden-id8975282.html

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