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Traderkommentare zu "Bankwesen"

Hier werden alle Beiträge zum Thema aus dem » Daytradingbereich gespiegelt.

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peketec
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Beitrag697/697, 01.01.14, 00:00:01  | Bankwesen - Daytraderkommentare
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Bankwesen - Daytraderkommentare
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verlinkter Beitrag696/697, 27.03.14, 06:59:20 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BANKEN - Angesichts wachsender Zweifel an der Realisierbarkeit des vom Berater Oliver Wyman konzipierten Bilanztests geht die Europäische Zentralbank (EZB) auf die Branche zu. Wie aus mehreren Quellen berichtet wird, ist die EZB mit den großen Prüfgesellschaften in Kontakt getreten, um über die Untersuchung zu sprechen. (Börsen-Zeitung S. 2)

EZB - Der Rechtswissenschaftler Markus C. Kerber warnt vor einem schleichenden Mandatswechsel der Europäischen Zentralbank und wirft der Notenbank eine Missachtung des Transparenzgebots vor. (Börsen-Zeitung S. 7)

TELEKOMMUNIKATION - Die EU-Kommissarin Neelie Kroes will mehr Harmonie in der Telekommunikation und stößt damit auf Widerspruch. "Europa ist nicht wettbewerbsfähig", sagte sie in einem Interview und warnte vor zersplitterten Märkten. (Handelsblatt S. 20)

BUNDESNETZAGENTUR - Das Bundeskabinett hat die Beiräte für die Bundesnetzagentur bestimmt und sich informell auf einen neuen Vizepräsidenten für die Behörde verständigt. Nach Informationen aus Regierungskreisen wird Wilhelm Eschweiler die Position bekleiden. (Handelsblatt S. 10)

MINDESTLOHN
- Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD Eckpunkte zum Mindestlohn verabredet. Doch nun geht der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles weit darüber hinaus. (FAZ S. 19)

ELEKTROAUTO
- Die Bundesregierung hat einen ersten Entwurf für ein Elektromobilitätsgesetz auf den Weg gebracht. Nach Informationen aus Regierungskreisen hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eine Grundkonzeption verschickt. (Handelsblatt S. 12)

RUSSLAND - Der Westen dürfe die Annexion der Krim durch Russland nicht hinnehmen, mahnt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Zwar teile er die Sorgen der Wirtschaft vor Sanktionen, doch Russland habe "mehr zu verlieren als wir", sagte er in einem Interview. (Handelsblatt S. 1)

CHINA - London wird der erste Handelsplatz für die chinesische Währung Renminbi in Europa. Ein entsprechendes Abkommen wird am 31. März unterzeichnet, heißt es. Frankfurt könnte eine Abwicklungsstelle für Euro-Renminbi-Geschäfte werden, heißt es. (FAZ S. 25)

WINDKRAFT - Gegen das Vordringen der Windräder in immer mehr Touristengegenden, Landschafts- und Naturschutzgebiete hat sich jetzt erstmals ein bundesweites Bündnis zusammengeschlossen. 343 Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland haben sich der Interessengemeinschaft "Vernunftkraft" angeschlossen, das gegen den Wildwuchs der Windspargel Front macht. (Welt S. 10)
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verlinkter Beitrag695/697, 31.03.14, 15:07:23 
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IWF: Eurozone-Großbanken 2013 mit Finanzierungsvorteil von 60-90 bp
Systemisch wichtige Banken im Euroraum hatten nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) im vergangenen Jahr einen Finanzierungsvorteil gegenüber kleineren Instituten von 60 bis 90 Basispunkten. Für die Jahre 2011 und 2012 hat der IWF in seinem aktuellen Finanzstabilitätsbericht einen geldwerten Vorteil von bis zu 300 Milliarden Euro ausgerechnet. Damit liegt der Euroraum weltweit an der Spitze.

Der IWF analysiert das Problem so: Kreditgeber verlangen von systemisch wichtigen Banken weniger Zinsen. Sie unterstellen nämlich, dass diese Banken im Zweifelsfall vom Steuerzahler gerettet werden. Deshalb schauen sie nicht so genau darauf, welche Risiken diese Institute übernehmen. Die Banken können die billige Finanzierung dazu nutzen, ihre Verschuldung zu erhöhen und riskantere Geschäfte einzugehen. Sie können außerdem schneller wachsen, als das angesichts der zu erwartenden Skaleneffekte eigentlich gerechtfertigt wäre.

Für die auch im globalem Maßstab systemisch wichtigen Institute, die im Euroraum beheimatet sind, hat der IWF einen Kostenvorteil von 60 bis 90 Basispunkten ausgerechnet. Britische Großbanken konnten 2013 demnach mit Zinsabschlägen von 20 bis 60 Basispunkten rechnen und japanische mit 25 bis 60. Am geringsten sind die Kostenvorteile demnach für US-Banken, die nur auf 15 Basispunkte kommen. Eine Studie der New York Fed hatte den Zinsvorteil kürzlich auf 30 Basispunkte beziffert.

Was nicht besonders dramatisch klingt - 60 Basispunkte sind nur 0,6 Prozentpunkte - addiert sich angesichts der riesigen Kreditsummen der Banken auf beeindruckende Summen: In den Jahren 2011 und 2012 haben die Eurozone-Großbanken laut IWF Kostenvorteile zwischen 90 und 300 Milliarden Euro gehabt. Die große Spanne erklärt sich dadurch, dass der IWF zwei unterschiedliche Berechnungsmodelle verwendet hat:

Das eine basiert auf der Differenz zwischen tatsächlichen und angemessenen Spreads von Kreditversicherungen (CDS), das andere auf den detaillierten Aussagen von Ratingagenturen zur unterstellten Staatsgarantie. Für die US-Großbanken errechnet der IWF einen Kostenvorteil von 15 bis 70 Milliarden US-Dollar in den USA, für Japan 25 bis 110 Milliarden Dollar und für Großbritannien 20 bis 110 Milliarden Dollar.

Laut IWF sind die geschätzten staatlichen "Subventionen" ein gutes Maß dafür, wie hoch die Kapitalzuschläge ausfallen müssten, um den Finanzierungsvorteil der Großbanken zu beseitigen und die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass Großbanken größere Probleme verursachen.

Ein weiterer Weg wäre laut IWF, einen Abwicklungsfonds über 30 Jahre von den Banken füllen zu lassen. Der Beitrag der Großbanken müsste - unter der Annahme, dass keine anderen Reformen stattfinden - bei 15 bis 30 Basispunkten ihrer Nettoverbindlichkeiten liegen. Diese Berechnung beruht auf der Wahrnehmung, dass statistisch gesehen alle 30 Jahre eine Finanzkrise stattfindet.

Die in Washington ansässige Organisation rät den Aufsichtsbehörden vor diesem Hintergrund, die Eigenkapitalrichtlinie Basel III vollständig zu implementieren, sowie Aufsichts- und Abwicklungsregimes international zu koordinieren. Als mögliche weitere Maßnahmen nennt sie zusätzliche Kapitalpuffer, Verlustrückstellungen oder Bankabgaben.

Basel III sieht vor, die global tätigen und systemisch wichtigen Banken mit zusätzlichen Eigenkapitalanforderungen von bis zu 2,5 Prozentpunkten zu belegen. Diese Regelung gilt ab 2016. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag694/697, 01.04.14, 07:34:30 
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*Deutsche Bank beurlaubt Sales-Mitarbeiterin wegen Devisenskandal - Kreise
DBK (514000) 514000 7,78-7,80 514000


Zwölf Banken werden wegen Devisenskandal verklagt
Die Banken kommen wegen mutmaßlicher Manipulationen von Devisenkursen immer mehr unter Beschuss. Am Montagabend reichten mehrere Großinvestoren eine gemeinsame Klage gegen 12 Banken an einem US-Bezirksgericht im Southern District of New York ein. Der Vorwurf der Kläger lautet, dass die beschuldigten Banken eine Verschwörung zur Manipulation der Devisenkurse gebildet haben sollen. Zur Klägergruppe gehören Investoren aus den Vereinigten Staaten und der Karibik, darunter die Aureus Currency Fund und Tiberius OC Fund. Pensionsfonds und Städte, wie beispielsweise der Rentenfonds der City of Philadelphia, sind auch mit an Bord.

Die Beschuldigten sollen "miteinander über Chatrooms, via Instant-Messaging oder per Email ihr Komplott durchgeführt haben", heißt es in der Klageschrift. Die Beschuldigten Geldhäuser sind Bank of America, Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, J.P. Morgan Chase & Co, Morgan Stanley, Royal Bank of Scotland Group und UBS. Die betroffen Banken wollten sich entweder nicht zur Sache äußern oder waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die mutmaßliche Manipulation von Devisenkursen zieht damit immer weitere Kreise. Die Privatklagen kommen, nachdem die Aufsichtsbehörden dem Verdacht bereits seit Monaten nachgehen. Ihren Ausgang hatten die Ermittlungen in Großbritannien genommen, wo der Finanzregulierer seit April letzten Jahres dem Verdacht auf eventuelle Devisenkursmanipulationen untersuchen. Der Druck stieg, nachdem auch US-Behörden einstiegen. Der deutsche Regulierer BaFin hatte sich im vergangenen Sommer in die Ermittlungen eingeschaltet. Seither wurde bei verschiedenen Geldhäusern mehr als ein Dutzend Händler größtenteils in New York und London vom Dienst suspendiert.

Auch die Bank of England wurde von dem Skandal erreicht. Anfang März hatte die Notenbank im Zusammenhang mit Untersuchungen zu den möglichen Wechselkursmanipulationen einen Mitarbeiter suspendiert. Die Maßnahmen standen im Zusammenhang mit einer Untersuchung, ob Angestellte der Bank of England über Manipulationen im Devisenmarkt informiert waren oder vertrauliche Kunden-Informationen weiter gegeben haben. Eine interne Untersuchung ergab zwar keine Hinweise, dass Mitarbeiter sensible Informationen weitergegeben haben. Dennoch suspendierte die BoE einen Mitarbeiter. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag693/697, 05.04.14, 11:46:16 
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Steuerbetrug in Milliardenhöhe: Deutscher Fiskus ermittelt gegen Dutzende Banken
Die deutschen Finanzbehörden ermitteln wegen dubioser Aktiendeals mittlerweile offenbar gegen eine Vielzahl von Banken und Fonds. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge sind mehr als 50 Verfahren anhängig, es geht um Steuerbetrug in Milliardenhöhe.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un....ende-banken-a-962711.html
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verlinkter Beitrag692/697, 05.04.14, 13:34:27 
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^^ mehr unter
http://www.wsj.de/article/SB1000142....04579481462205466326.html
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verlinkter Beitrag691/697, 09.04.14, 10:43:21 
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ROUNDUP: US-Großbanken müssen sich dickeres Kapitalpolster zulegen
Die acht größten Banken der USA müssen künftig mehr Kapital vorhalten, um besser für Krisenfälle gewappnet zu sein. Die Spitzengremien der zuständigen Aufsichtsbehörden stimmten den neuen Regeln am Dienstag zu. Sie gelten ab dem Jahr 2018 und betreffen Häuser wie JPMorgan Chase, die Citigroup oder die Bank of America.

"Die Finanzkrise hat gezeigt, dass einige Finanzfirmen inzwischen so groß, so hoch verschuldet und so stark miteinander verwoben sind, dass ihr Zusammenbruch eine Gefahr für die Stabilität des gesamten Finanzsystems bedeuten kann", begründete die Chefin der Notenbank Fed, Janet Yellen, die schärferen Regeln. (...)
http://www.finanznachrichten.de/nac....alpolster-zulegen-016.htm
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verlinkter Beitrag690/697, 12.04.14, 08:01:05 
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ZKB kündigt Grenzgängern die Konten
Rauswurf

Unliebsame Post für einige Kunden der Zürcher Kantonalbank: Die Kontobeziehungen zu Grenzgängern wurden auf Ende März aufgelöst. Andere Kantonalbanken reiben sich die Hände.
VonTobias Keller
11.04.2014

Sie pflegen, operieren und behandeln in den Spitälern – oder sie arbeiten für einen reibungslosen Ablauf auf dem Flughafen Zürich oder sonstwo in der Industrie. 8909 Grenzgänger haben im vierten Quartal 2013 im Kanton Zürich zur Wirtschaftsleistung beigetragen.

Viele von ihnen haben ein Konto bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Oder genauer ausgedrückt: Sie hatten ein Konto bei der Zürcher Staatsbank.
ZKB kündigt Lohnkonto auf Ende März

http://www.handelszeitung.ch/politi....aengern-die-konten-596300
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
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verlinkter Beitrag689/697, 12.04.14, 08:07:31 
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«Ich sehe Preisblasen wie 2007»

William White, der frühere Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, warnt im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» vor den Folgen der ultraexpansiven Geldpolitik.

William White redet gerne Klartext. Der langjährige Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt vor den unbeabsichtigten Folgen der ultralockeren Geldpolitik. Die sorglose Stimmung an den Finanzmärkten erinnere ihn an 2007, bereits seien wieder überall Spekulationsblasen zu erkennen. Das Gespräch fand im Rahmen des Fund Experts Forum der «Finanz und Wirtschaft» statt.

http://www.fuw.ch/article/ich-sehe-spekulationsblasen-wie-2007/
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verlinkter Beitrag688/697, 15.04.14, 13:38:17 
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EU-Parlament beschließt Bankenunion
Das EU-Parlament hat Regeln für die Abwicklung und Sanierung von Banken verabschiedet. Damit ist die Bankenunion perfekt, mit der in Zukunft eine Finanzkrise vermieden werden soll. Künftig werden in erster Linie Eigentümer und Gläubiger zur Bankenrettung zur Kasse gebeten. Das EU-Parlament stimmte am Dienstag in Straßburg mit sehr großer Mehrheit für das Gesetz. Sparer mit weniger als 100 000 Euro auf ihrem Konto bleiben verschont. Europas Banken sollen einen Notfallfonds aufbauen. Dieser soll innerhalb von acht Jahren rund 55 Milliarden Euro enthalten. Der Fonds ist Teil des gemeinsamen Systems zur möglichen Abwicklung von Krisenbanken./pkl/DP/jsl

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verlinkter Beitrag687/697, 15.04.14, 22:12:25 
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Die Abgeordneten beschlossen zudem, dass jeder EU-Bürger das Recht hat, ein Basis-Girokonto zu führen. Damit können die Kontoinhaber europaweit Geld überweisen, Bargeld am Automaten abheben oder Online-Überweisungen tätigen.
--
Zitat:
Die deutschen Banken werden dabei wahrscheinlich 15 Milliarden Euro einzahlen müssen. Vor allem die kleineren Institute haben dabei eine Sorge, erklärt Gerhard Hofmann, Vorstand des Bundesverbands Volks- und Raiffeisenbanken: "Mitgliedsstaaten mit Banksystemen, die derzeit hohe Risiken und/oder ungelöste Probleme aufweisen, haben offenbar eine starke Motivation, über einen möglichst hohen Basisbeitrag, den jede Bank unabhängig von ihrem Risiko zahlen soll, die Beitragslast der Institute zu verringern. Also, wir reden über zwei Beitragskomponenten, eine "flat fee" sozusagen, einen Festbeitrag risikounabhängig, und einen risikoabhängigen Beitrag."
..Die Ausgestaltung all dieser Details aber dürfte sich noch mindestens bis zum Sommer hinziehen. Dann wird es knapp. Denn in Kraft treten sollen die Abwicklungsvorschriften Anfang 2015.
http://www.deutschlandfunk.de/europ....ml?dram:article_id=282915

SPQR__LEG.X schrieb am 15.04.2014, 13:38 Uhr
EU-Parlament beschließt Bankenunion
Das EU-Parlament hat Regeln für die Abwicklung und Sanierung von Banken verabschiedet. Damit ist die Bankenunion perfekt, mit der in Zukunft eine Finanzkrise vermieden werden soll. Künftig werden in erster Linie Eigentümer und Gläubiger zur Bankenrettung zur Kasse gebeten. Das EU-Parlament stimmte am Dienstag in Straßburg mit sehr großer Mehrheit für das Gesetz. Sparer mit weniger als 100 000 Euro auf ihrem Konto bleiben verschont. Europas Banken sollen einen Notfallfonds aufbauen. Dieser soll innerhalb von acht Jahren rund 55 Milliarden Euro enthalten. Der Fonds ist Teil des gemeinsamen Systems zur möglichen Abwicklung von Krisenbanken./pkl/DP/jsl

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verlinkter Beitrag686/697, 29.04.14, 07:01:27 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BANKEN - Die Aufsicht setzt Banken, denen sie im Basisszenario des europaweiten Stresstests Kapitalbedarf bescheinigt, eine Frist von sechs Monaten, um diese Lücke zu füllen. Dies ist in Finanzkreisen zu erfahren. In den sechs Monaten müssen die Banken ihre harte Kernkapitalquote auf das geforderte Minimum von 8 Prozent heben. (Börsen-Zeitung S. 3)

EURO - Anleger rechnen mit einer Euro-Abwertung und steigenden Refinanzierungskosten der Peripheriestaaten, sollten die Euro-skeptischen Parteien bei der Wahl zum Europaparlament viele Stimmen sammeln. Das ergab eine Sonderumfrage des Analysehauses Sentix. Institutionelle Anleger befürchten zudem eine deutliche Verschlechterung des Investitionsklimas, wenn sich die Euro-Gegner durchsetzen. (Börsen-Zeitung S. 6)

FED - Wenn sich die US-Notenbank (Fed) Mitte dieser Woche zur nächsten Sitzung trifft, wird sie voraussichtlich die Normalisierung ihrer bisher außerordentlich lockeren Geldpolitik vorantreiben. Der Ökonom Michael Feroli von JP Morgan erwartet wie die meisten seiner Kollegen eine Absenkung der monatlichen Anleihekäufe um zehn auf 45 Milliarden Dollar. Doch neue Konjunkturdaten zeigen, dass es noch nicht sicher sei, ob die USA aus eigener Kraft den Aufschwung schafften. (Handelsblatt S. 30)

FREIHANDEL - Die EU-Kommission befürchtet, dass die nationalen Parlamente das Freihandelsabkommen mit den USA kippen könnten. Deshalb strengt Handelskommissar Karel De Gucht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof an. (Süddeutsche S. 17)

STEUERSÜNDER - Die SPD dringt auf einen Strafzuschlag von 25 Prozent für Steuersünder, die sich selbst anzeigen und mehr als 1 Million Euro hinterzogen haben. An diesem Mittwoch beraten die Finanzminister in einer Telefonkonferenz über die noch offenen Punkte der geplanten Verschärfung. "Die Bürger haben zu Recht kein Verständnis dafür, dass Steuersünder mit Samthandschuhen angefasst werden", sagte Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD). (FAZ S. 16)

UKRAINE - Angesichts der jüngsten Eskalation in der Ostukraine und der wachsenden Spannungen mit Russland hilft die EU der Ukraine dabei, die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu senken. Dafür wird eine bisher nicht genutzte Gas-Pipeline zwischen der Slowakei und der Ukraine aufgerüstet. (Handelsblatt S. 8 )
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verlinkter Beitrag685/697, 29.04.14, 21:48:46 
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Commerzbank prüft Aufnahme von zusätzlichem Kernkapital
Die Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100 6,63-6,67 CBK100
prüft mit Blick auf die anstehende Bilanzprüfung und den Stresstest der europäischen Aufsichtsbehörden die Möglichkeit, weiteres Kernkapital am Markt aufzunehmen. Die Deutsche Bank und die Aareal Bank hatten bereits entsprechende Emissionen zur Stärkung der Kapitalausstattung angekündigt.

Instrumente wie die von der Deutschen Bank
DBK (514000) 514000 7,78-7,80 514000
geplanten Options-Genusscheine seien zur Stärkung des aufsichtsrechtlich geforderten Kernkapitals für Kreditinstitute interessant, sagte ein Sprecher der Commerzbank dem Wall Street Journal Deutschland. "Daher schauen wir uns diese Möglichkeit mit Blick auf die weitere Stärkung der Kapitalstruktur vor dem Hintergrund sich verändernder regulatorischer Anforderungen kontinuierlich an."

Unter Handlungsdruck stehe die Bank jedoch nicht, unterstrich der Sprecher. Bereits zum Ende des Jahres soll die Kernkapitalquote der Bank auch ohne weitere Maßnahmen bei zehn Prozent liegen und damit die Anforderungen der Aufseher erfüllen, hatte Vorstandschef Martin Blessing im Februar gesagt. Das bisherige Ziel von neun Prozent wurde schon Ende 2013 erreicht. Allerdings waren damals die Details und Rahmenbedingungen des Stresstests noch nicht bekannt.

Das ist nun der Fall. Die Europäische Zentralbank will im November dieses Jahres die direkte Aufsicht über die größten 124 Banken Europas übernehmen. Derzeit prüft sie deren Bilanzen im Rahmen des so genannten Asset Quality Review (AQR). Demnächst werden die Institute zusätzlich einen Stresstest durchlaufen. Die Bedingungen stellte die derzeitige Bankenaufsicht EBA am Dienstag vor.

Die Deutsche Bank hatte bereits angekündigt, zur Stärkung ihrer Kapitalaustattung Hybridkapital in Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro einsammeln zu wollen. Die geplanten Options-Genussscheine sind so konstruiert, dass sie vorübergehend herabgeschrieben werden, wenn die Common-Equity-Tier-1-Quote der Bank unter die Schwelle von 5,125 Prozent fällt. Jedes Wertpapier ist mit einem Optionsschein ausgestattet, der den Inhaber zum Kauf einer Stammaktie der Deutschen Bank AG berechtigt. Bis 2015 sollen so insgesamt 5 Milliarden Euro eingesammelt werden. Auch eine klassische Kapitalerhöhung über die Ausgabe von Aktien schließt die Bank nicht mehr aus.

Die Aareal Bank
ARL (540811) 540811 28,43-28,58 540811
dagegen will Einlagen des Bankenrettungsfonds Soffin in Höhe von 300 Millionen Euro mit der Ausgabe eines CoCo-Bonds ablösen, die ebenfalls zum Hybridkapital zählen. Diese Anleihen wandeln sich in hartes Eigenkapital, sobald die Kapitalausstattung der Bank unter eine bestimmte Schwelle sinkt.

Nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's wird die Commerzbank den Stresstest jedoch auch ohne frisches Kapital bestehen. "Die Commerzbank hat wirklich genügend Kapital, da haben wir keine Bedenken, dass sie nicht durch den Test kommt", sagte Carola Schuler, Managing Director Banking bei der Ratingagentur, dem Wall Street Journal Deutschland. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag684/697, 05.05.14, 06:57:51 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BANKEN - Die von vielen Banken betriebenen Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag waren illegal. Das sagt der Steuerrechtler Wolfgang Schön. Damit bezieht erstmals ein führender Steuerrechtler öffentlich Stellung gegen diese Cum-Ex-Trades. (FAZ S. 17)

RENTE - Die Arbeitgeber und die meisten Experten lassen vor der heutigen öffentlichen Anhörung kein gutes Haar am neuen Rentenpaket von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Die Rente mit 63 sei ungerecht, es gebe zudem massive Anreize für eine Frühverrentungswelle, heißt es. (Handelsblatt S. 8/FAZ S. 17)

ÄRZTE - Rund 10.000 Ärzte sollen Patienten und Krankenkassen um 500 Millionen Euro beschädigt haben. Doch die Staatsanwaltschaft Augsburg ließ fast alle Beteiligten laufen, nun sind die Vorwürfe verjährt. (Handelsblatt S. 1)

MINDESTLOHN - Mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns drohen in Deutschland erhebliche Verwerfungen am Arbeitsmarkt. Auch wird das Ziel, die Armut auf diese Weise zu bekämpfen, verfehlt werden. Diese Einschätzung vertritt Hilmar Schneider, Generaldirektor des Luxemburger Forschungsinstituts CEPS. (Welt S. 11)

FRISEURBRANCHE - Dem deutschen Friseurhandwerk geht es wirtschaftlich gut. Ob die Kunden auch eine zweite Preiserhöhungswelle mitmachen, ist noch ungewiss. Auf der Messe Hair & Beauty in Frankfurt präsentiert sich die Branche selbstbewusst. (Süddeutsche S. 18/FAZ S. 25)
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verlinkter Beitrag683/697, 08.05.14, 07:12:18 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BANKEN - Die Banken in Europa dürfen ihre Beiträge zu dem 55 Milliarden Euro schweren EU-Bankenabwicklungsfonds von der Steuer absetzen, nur nicht in Deutschland. Darauf beharrt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Die deutschen Banken gehen auf die Barrikaden. (Handelsblatt S. 7)

RENTE - Die künftige Wirtschaftsweise Isabel Schnabel geht mit der Rentenpolitik der großen Koalition ins Gericht und warnt vor weiteren Gefahren im Bankensystem. (FAZ S. 19)

EZB - Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), fordert in einem Beitrag, dass in den kommenden Jahren die Wiedererlangung der faktischen Unabhängigkeit für die Europäische Zentralbank hohe Priorität haben muss. (Handelsblatt S. 48)

STEUERLAST - Mit mehr Sozialleistungen wollen Union und SPD die Arbeitnehmer erfreuen. Doch selbst Gewerkschaften geht die Staatsgläubigkeit allmählich zu weit. Die IG BCE fordert ein Sofortprogramm zur Senkung der Steuerlast. (FAZ S. 18)
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verlinkter Beitrag682/697, 13.05.14, 13:02:37 
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Bearbeitungsgebühr für Kredite wohl unzulässig

Wer einen Kredit abschließt, muss draufzahlen: Viele Banken verlangen sogenannte Bearbeitungsgebühren. Doch die sind nach einer Einschätzung des Bundesgerichtshofs gar nicht zulässig. Kunden können auf Rückzahlungen hoffen. [...]
http://www.sueddeutsche.de/geld/bun....ohl-unzulaessig-1.1960641
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verlinkter Beitrag681/697, 19.05.14, 10:48:40 
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MÄRKTE EUROPA/Aktien der Deutschen Bank und von AstraZeneca im Fokus
An den europäischen Aktienmärkten scheint sich zum Wochenstart nach einem gemächlichen Auftakt eine negative Tendenz durchzusetzen - zumindest in der ersten Reihe. Negative Kursimpulse kommen aus Frankfurt von der Deutschen Bank und aus London von AstraZeneca. Das deutsche Geldinstitut hat am Sonntagabend angekündigt, sein Kapital kräftig zu erhöhen, und der britische Pharmakonzern hat auch ein erneut verbessertes Übernahmeangebot von Pfizer umgehend abgelehnt.

Der
DAX (846900) 846900 846900
gibt trotz positiver US-Vorgaben von Wall Street um 0,2 Prozent nach auf 9.610 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,4 Prozent auf 3.161 Zähler. Das Minus der AstraZeneca-Aktie von fast 15 Prozent drückt derweil den Stoxx-50, der auch britische Aktien beinhaltet, um 0,8 Prozent stärker nach unten. Der Branchenindex der Pharmaaktien verliert 2 Prozent und ist mit Abstand Schlusslicht bei den Sektoren. Die deutschen Nebenwerte-Indizes MDAX und TecDAX notieren dagegen deutlich im Plus.

Noch nicht ausgemacht scheint, wohin es auf kurze Sicht mit dem Kurs der Deutschen Bank
DBK (514000) 514000 7,78-7,80 514000
geht. Nach einem anfänglichen Minus von etwa 2,5 Prozent drehte die Aktie kurz ganz knapp ins Plus um dann wieder 1 Prozent ins Minus zurückzufallen auf 30,44 Euro. Jon Peace von Nomura rechnet trotz der hohen Kapitalerhöhung und trotz der Sorgen um die Profitabilität im Investmentbanking nicht mit einer negativen Kursreaktion vor dem Beginn des Bezugsrechtehandels. "Der wesentliche Grund für den Abschlag der Deutschen Bank zum Sektor war der Kapitalbedarf", begründet er, und dieses Problem werde nun angegangen.

An anderer Stelle wird sogar eine Erleichterungsrally für möglich gehalten. Dann nämlich, wenn sich die Einschätzung durchsetzen sollte, dass der Deutschen Bank ein "Befreiungsschlag" gelungen ist. Denn mit 8 Milliarden Euro sei die Kapitalerhöhung weitaus größer als die am Markt zuvor spekulierten 5 Milliarden Euro. Mittelfristig dürfte damit "mehr Ruhe" einkehren. Mit dem neu eingesammelten Kapital will die Deutsche Bank Risiken bei dem bevorstehenden Stresstest der EZB aus dem Weg gehen. Die wichtige Kernkapitalquote dürfte von derzeit 9,5 auf 11,8 Prozent steigen. Ratingagenturen wie Moody's hatten direkt nach Bekanntgabe der Stresstest-Kriterien gewarnt, es könnte eng werden für die Deutsche Bank.

Während bei der Deutschen Bank der "richtige Kurs" zur Meldung noch gesucht wird, scheint die Richtung bei der Commerzbank-Aktie
CBK (CBK100) CBK100 6,63-6,67 CBK100
fürs erste gefunden. Sie verliert fast 3 Prozent. "Es sieht so als, als wechseln Anleger die Pferde. Mit der Turnaround-Story der Commerzbank ist es erst einmal vorbei, stattdessen setzt man bei der Deutschen Bank auf eine Erholung", so eine Stimme aus dem Handel. Vom Jahresbeginn bis zu den Höchstständen der Commerzbank-Aktie Anfang April habe sich diese um fast 30 Prozent besser entwickelt als die der Deutschen Bank.

Europaweit verliert der Banken-Index unterdessen 1 Prozent. Verkauft werden vor allem italienische und französische Bankenaktien, wohl auch aus Sorge, dass in dem Sektor weitere Kapitalerhöhungen anstehen. Erst am Freitag war der Kurs der portugiesischen Espirito Santo mit der Ankündigung einer Kapitalerhöhung stark unter Druck geraten.

Bei AstraZeneca scheint die Übernahmefantasie komplett aus dem Kurs zu entweichen, nachdem Pfizer nun offenbar auch mit dem letzten Versuch gescheitert ist, den britischen Wettbewerber zu übernehmen. Das Gebot spiegele nicht den Wert des Konzerns als unabhängiges Unternehmen wider, so der AstraZeneca-Board auch diesmal wieder zur Begründung. Die überraschend schnell erfolgte neuerliche Ablehnung könnte ein Indiz dafür sein, dass Astra viel Unterstützung für seine Position bei den Anteilseignern habe, kommentieren die Experten von MainFirst.

Zu den Verlierern gehören auch Rohstoffaktien. Hier belasten negative Nachrichten aus dem chinesischen Immobiliensektor, die schon in Sydney die Kurse von Schwergewichten wie Rio Tinto und BHP Billiton unter Druck gebracht hatten.

Zu den Gewinnern am deutschen Markt gehört die Aktie von Salzgitter
SZG (620200) 620200 25,81-25,97 620200
im MDAX. Sie profitiert von einer Hochstufung durch J.P. Morgan und liegt 4,9 Prozent im Plus.

Keine Neuigkeiten gibt es aus der Ukraine. Dort ist - wie kaum anders erwartet - auch die zweite Runde des sogenannten Runden Tisches ohne greifbare Lösungen für die Krise zu Ende gegangen. Gleiches gilt für die Frage, wie die für den kommenden Sonntag geplante Präsidentenwahl in der Ukraine ordnungsgemäß über die Bühne gehen soll. Mit den Ölpreisen geht es vor diesem Hintergrund weiter aufwärts. Das Barrel der Nordssesorte Brent kostet 110,17 Dollar, etwa einen halben Dollar mehr als am Freitag in den USA. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag680/697, 20.05.14, 07:58:08 
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dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: Bankaktien im Blick - Credit Suisse zahlt im US-Steuerstreit
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Bankaktien könnten am Dienstag erneut im Fokus
stehen. Händler verwiesen auf den Steuerstreit der Credit Suisse <CSGN.VTX>
CSX (876800) 876800 10,68-10,73 876800
in den USA. Die Schweizer Großbank muss eine Straf[...] © dpa-AFX RSS-Feed
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verlinkter Beitrag679/697, 20.05.14, 11:00:03 
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Bafin: Stresstest wird für einige Banken sehr anspruchsvoll
Der Stresstest wird für einige deutsche Banken schwierig. Das sagte Bafin-Präsidenten Elke König auf der Jahrespressekonferenz der Finanzaufsicht. "Dieses Szenario hat es in der Tat in sich, wenn ich mir die Parameter ansehe, die für unsere Institute relevant sind", erklärte sie.

Um die erhöhten Kapitalanforderungen zu erfüllen, haben die Banken bereits Schritte unternommen. So erhöht die Deutsche Bank ihr Kapital um acht Milliarden Euro. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag678/697, 22.05.14, 07:03:41 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BUNDESBANK - Bundesbankpräsident Jens Weidmann bremst die weit verbreiteten Erwartungen an eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juni. In einem Interview betonte der Währungshüter, dass in der EZB noch keine Entscheidung gefallen sei: "Noch ist unklar, ob wir überhaupt handeln müssen". (Süddeutsche S. 17/Welt S. 13)

BANKEN - Frankreich und Italien wollen die strengen Regeln zur Bankenrettung wieder lockern. In einem Papier des EU-Ausschusses für Finanzdienstleistungen heißt es, eine vorsorgliche staatliche Rekapitalisierung von noch lebensfähigen Instituten müsse erlaubt werden. Insbesondere Frankreich und Italien wollen sich die Möglichkeit offenhalten, Banken mit Steuergeldern zu unterstützen, heißt es. (Handelsabkommen S. 28)

BANKEN
- Die Prüferzunft lobt die Aufseher für ein pragmatisches Vorgehen beim europaweiten Bilanztest. Was Daten zu individuellen Kreditengagements und was Qualitätssicherung angeht, sind die Anforderungen inzwischen reduziert worden, sagte Klaus-Peter Feld, vom Institut der Wirtschaftprüfer IDW. (Börsen-Zeitung S. 4)

FREIHANDEL - EU-Kommissar Karel de Gucht ist für das derzeit umstrittene internationale Wirtschaftsprojekt zuständig. Jetzt versucht er, mit großen Versprechen das Handelsabkommen zwischen Europa und den USA zu retten. Doch das steht auf der Kippe. (Süddeutsche S. 19)

WETTBEWERB - Deutschland ist die mit Abstand konkurrenzfähigste Volkswirtschaft der Euro-Zone. Das geht aus dem aktuellen Wettbewerbsvergleich der Schweizer Business School IMD unter 60 Nationen weltweit hervor. In der jährlichen Untersuchung hat sich Deutschland vom neunten auf den sechsten Rang vorgearbeitet. (Welt S. 9)

BUNDESWEHR - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ein neues Konzept zum Schutz der Bundeswehr in Kraft setzen lassen. Weil durch die Neuausrichtung der Streitkräfte nicht mehr genügend Soldaten zum Schutz der eigenen Kasernen zur Verfügung stehen, sollen künftig zunehmend gewerbliche Wachdienste beschäftigt werden, heißt es in dem vertraulichen Papier. (Welt S. 4)

REISEVERANSTALTER - Die deutschen Reiseveranstalter befürchten Steuernachzahlungen von branchenweit 1,4 Milliarden Euro. Grund dafür ist die Steuerreform 2008, in deren Folge die Finanzämter den Begriff des steuerpflichtigen Betriebsvermögens nun offenbar neu auslegen. (Süddeutsche S. 20)

GEWERKSCHAFTEN
- Die Rente mit 63 tritt am 1. Juli in Kraft, der Mindestlohn kommt 2015 - und die deutschen Gewerkschaften wenden sich neuen Themen zu. Künftig geht es um Investitionen, Infrastruktur und eine neue Arbeitszeitdebatte, sagt IG-Metall-Chef Detlef Wetzel in einem Interview. (Welt S. 10) Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag677/697, 30.05.14, 07:57:11 
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dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: Bank-Aktien im Fokus - Kreise: BNP droht Milliardenstrafe
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Bankaktien sollten Marktteilnehmer am Freitag
im Auge behalten. Händler verwiesen auf einen Bericht der Nachrichtenagentur
Bloomberg, wonach das US-Justizministerium mehr als zehn Milliarden Dollar (7,3
Mrd Euro) Str[...] © dpa-AFX RSS-Feed
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verlinkter Beitrag676/697, 08.06.14, 14:00:49 
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8.06.2014 10:53:44

Oswald Grübel: "Der grösste Crash aller Zeiten ist vorprogrammiert"

Kritik an "willkürlicher" Bestrafung von Banken


Bern (awp/sda) - Der ehemalige Spitzenbanker Oswald Grübel kritisiert die zunehmende Regulierung und die aus seiner Sicht willkürliche Bestrafung von Banken scharf. "Wir erleben eine noch nie dagewesene Reputationszerstörung", schrieb er in seiner wöchentlichen Kolumne in der "Schweiz am Sonntag".

Nach der Finanzkrise seien die globalen Banken sofort als Schuldige ausgemacht worden. Sie würden verantwortlich gemacht für Steuerhinterziehung ihrer Kunden, Marktmanipulationen und andere Vergehen. "Darauf folgten Anklagen und Strafen von Staaten und Regulatoren mit oft willkürlich festgesetzten Milliardenbeträgen", schrieb der ehemalige Konzernchef der UBS und der Credit Suisse, ohne explizit auf die Milliardenstrafe der CS in den USA Bezug zu nehmen.

Die "Reputationszerstörung" hat laut Grübel fatale Folgen. Die Banken zögen sich aus den Geschäftszweigen zurück, für die sie bestraft wurden. "Das heisst, sie werden weniger international und mehr national, ganz im Sinne der Regulatoren. Sie verabschieden sich aus der Marktmacherfunktion schon heute." So gingen beispielsweise die Umsätze im Devisenhandel rasant zurück.

Hinzu kommt gemäss Grübel, dass die Zentralbanken weltweit in den vergangenen fünf Jahren ihre Bilanzen aufgebläht hätten. "Aus den folgen dieser Aktionen wird eine neue Geschichte, über die wir uns in weiteren fünf Jahren empören können" warnt er. "Der grösste Crash aller Zeiten ist vorprogrammiert und man wird natürlich den bis dahin total ausgeraubten Banken die Schuld geben."
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verlinkter Beitrag675/697, 09.06.14, 13:10:59 
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Lesenswerter Artikel im Brand eins 02/2014
CBK (CBK100) CBK100 6,63-6,67 CBK100
COM (542800) 542800 9,83-9,96 542800


Was Wirtschaft treibt
Oben ist nicht mehr vorn


Die Comdirect steigt auf, die Commerzbank ab.
Das wäre nicht bemerkenswert, wären sie nicht miteinander verwandt. Eine Geschichte über die Kraft des Unternehmertums – und über die Bank der Zukunft.


http://www.brandeins.de/archiv/2014....-ist-nicht-mehr-vorn.html
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verlinkter Beitrag674/697, 16.06.14, 10:43:22 
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MÄRKTE EUROPA/Sorgen von Irak bis Ukraine belasten Börsen
Mit einer ganzen Reihe von Belastungsfaktoren geht es für die Kurse an den Börsen in Europa am Montag nach unten. Vor allem die weitere Entwicklung im Irak steht im Fokus. Dies treibt den Ölpreis immer weiter in die Höhe, was wiederum die Aktienmärkte belastet. Einziger Lichtblick ist hier nach Angaben von Händlern die ausgestreckte Hand des Iran für eine Kooperation mit den USA im Irak.

Dazu kommt noch das Scheitern der Verhandlungen im Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland. Denn Russland macht seine Drohung wahr: Der staatliche Gaskonzern Gazprom liefert Erdgas künftig nur noch gegen Vorkasse in die Ukraine. Von dem nun drohenden Lieferstopp könnte auch Westeuropa betroffen sein. Dies könnte auch Europas Versorger in die Bredouille bringen, so die Befürchtung. Der Sektor verliert 0,2 Prozent. Zudem hat sich die Lage in der Ukraine mit dem Abschuss einer ukrainischen Militärmaschine durch mutmaßliche Separatisten wieder verschärft.

Auch dürfte vor der Sitzung der US-Notenbank in dieser Woche eine leichte Zurückhaltung herrschen, auch wenn die Spannung längst nicht so hoch ist wie vor der jüngsten Sitzung der Europäischen Zentralbank. Für den
DAX (846900) 846900 846900
geht es um 0,3 Prozent nach unten auf 9.880 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 verzeichnet einen Abschlag von 0,5 Prozent auf 3.267 Punkte.

Ein stützendes Element ist dagegen die anhaltende Übernahmewelle. So wird im Tagesverlauf ein endgültiges Angebot von Siemens für Alstom erwartet. Laut Insidern könnten sich die Münchener mit dem japanischen Konzern Mitsubishi Heavy zusammentun und ein gemeinsames Angebot für einen Großteil des Alstom-Energiegeschäfts vorlegen. "Trotz übereinstimmender Kreiseberichte kann man das nicht einpreisen", sagt ein Händler. Siemens-Papiere legen um 0,2 Prozent zu, für die Alstom-Aktie geht es um 0,4 Prozent nach oben.

Mit einem Plus von 0,2 Prozent zeigen sich die Aktien von BNP Paribas. "Die Aussagen von Frankreichs Finanzminister machen Hoffnung auf eine Reduzierung dieser maßlosen US-Forderungen", sagt ein Händler. Bislang wollen die US-Behörden eine 10-Milliarden-Dollar-Strafe gegen die Bank wegen angeblicher Verstöße gegen US-Sanktionen verhängen. Die BNP hat dafür bisher wenig mehr als 1 Milliarde Euro zurückgestellt.

Dagegen verliert der Banken-Sektor 0,4 Prozent. Hintergrund sind Berichte, wonach die US-Behörden von der Citigroup nun 10 Milliarden Dollar als Strafe verlangen, nachdem die Bank selbst bereits 4 Milliarden geboten hatte. Vor allem Institute, die noch kein abschließendes Settlement mit den US-Behörden erreicht hätten, dürften mit Vorsicht behandelt werden, heißt es.

Im MDAX steigen die Papiere von Sky Deutschland
skyd
um 2,8 Prozent auf 6,93 Euro. Grund ist ein möglicherweise bevorstehendes Angebot von BSkyB für den Pay-TV-Sender. "Dass die Pay-TV-Aktivitäten zusammengeführt werden sollen, ist seit einem Monat bekannt, aber die Benennung von konkreten Banken als Berater macht die Sache jetzt drängend", so ein Händler mit Bezug auf einen Bericht der Sunday Times. "Auf die Einzelaktie heruntergebrochen würde der Übernahmepreis bei rund 7,28 Euro liegen", sagt ein anderer Händler.

Im DAX verliert die
RWE (703712) 703712 19,55-19,61 703712
-Aktie 1,0 Prozent. Grund sind Berichte über eine Untersuchung des Verkaufs von RWE Dea an ein russisches Konsortium. "Das ist in der Presse verzerrt dargestellt worden, als ob ein Scheitern bevorstünde und damit der fest eingeplante Schuldenabbau bei RWE", sagt ein Händler. Da es sich nur um eine standardmäßige Untersuchung des Wirtschaftsministeriums handele, sei davon nicht auszugehen.

Der Euro kommt wieder leicht zurück und fällt auf 1,3523 Dollar, nach Kursen um 1,3540 Dollar im asiatischen Handel. Der Yen profitiert weiter vom anhaltenden Sicherheitsbedürfnis der Anleger. Der US-Dollar fällt unter die Marke von 102 Yen. Auch der Goldpreis legt weiter zu. Aktuell müssen für die Feinunze 1.282 Dollar gezahlt werden, nach 1.274 Dollar im späten US-Handel am Freitag. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag673/697, 18.06.14, 07:39:58 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BANKENRETTUNGEN - Der Steuerzahler wird auch künftig für die Rettung maroder Banken geradestehen müssen. Immerhin sei aber in den USA und den meisten europäischen Ländern die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass der Staat im Ernstfall in die Bresche springen müsse, meint Analyst James Longsdon von der Ratingagentur Fitch. (Süddeutsche Zeitung S. 23)

DAX-AKTIONÄRSSTRUKTUR
DAX (846900) 846900 846900
- Der Vermögensverwalter Blackrock ist größter Anteilseigner bei den DAX-Firmen. Ende vergangenen Jahres hatte die Finanzfirma rund 71,8 Milliarden Dollar in die Konzerne investiert, was einem Anteil von 6,2 Prozent am Streubesitz entspricht. (Handelsblatt S. 34)

EU-KOMMISSION - Die EU-Kommission findet in den Mitgliedsländern offenbar kaum Gehör. Von rund 140 Empfehlungen der Brüsseler Bürokraten aus dem Juni 2013 seien nur 13 mehr oder weniger voll verwirklicht worden, moniert das Europaparlament in einer Auswertung. (FAZ S. 1)

EU-TRENNBANKENPLAN - Die Pläne der EU-Kommission, sich europaweit eher in Richtung Trennbankensystem zu entwickeln, stoßen auf Hindernisse. Die Behörde schlägt vor, großen Banken den Eigenhandel zu verbieten und unter Umständen die Abspaltung von Sparten zu verlangen. Der Rechtsdienst des EU-Rats meldet jetzt juristische Bedenken an. (Börsen-Zeitung S. 1)

FLUGHAFEN BERLIN - Beim Problemflughafen Berlin soll es illegale Preisabsprachen gegeben haben. Diesem Verdacht geht die Staatsanwaltschaft Neuruppin nach. (Frankfurter Rundschau S. 16)

GASSTREIT - Der russische Präsident Wladimir Putin erhält im Gasstreit mit der Ukraine Rückendeckung aus Deutschland. "Natürlich muss die Ukraine ihre Milliardenschulden bei Gazprom zurückzahlen", fordert Rainer Seele, seines Zeichens Vorstand des Öl- und Gasförderers Wintershall. (Handelsblatt S. 1)
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verlinkter Beitrag672/697, 18.06.14, 22:21:34 
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4500 Bankfilialen haben letztes Jahr in Europazugemacht
obwohl die Wirtschaft wieder wächst, haben sich die Privatbanken noch längst nicht erholt. Zu diesem Ergebnis kommt der „Retail Banking Radar“ der Managementberatung A.T. Kearney. Die Untersuchung von 104 Privatkundenbanken in 24 europäischen Ländern zeigt, dass die Ergebnisse der Institute weiter hinter dem Vorkrisenniveau zurückbleiben. 4.500 Bankfilialen seien 2013 in Europa geschlossen worden. Dreimal so viele wie normalerweise.
In sechs Jahren haben die Filialbanken sieben Prozent aller Stellen abgebaut – insgesamt mehr als 250.000 Mitarbeiter mussten gehen. Ein Trend, der sich auch 2013 fortgesetzt hat. Weitere 1,5 Prozent aller Stellen gingen verloren. Dadurch stieg aber auch der Ertrag (Umsatz) pro Mitarbeiter auf etwas über 218.000 Euro.
..Beim Gewinn pro Kunde sind die Banken noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt. 127 Euro Gewinn pro Kunde machen die europäischen Institute im Schnitt. Und einige kommen gar nicht aus den roten Zahlen
http://www.handelsblatt.com/unterne....ite-all/10061604-all.html
http://www.atkearney.com/documents/....1b-4e61-a06b-595746c9a0b8

--
Experten warnen vor Risiken für deutsche Banken
Der neu gegründete "Ausschuss für Finanzstabilität" warnt vor Gefahren für deutsche Bankhäuser. In ihrem ersten Bericht an den Bundestag weisen die Experten unter anderem auf Risiken durch Kreditausfälle in den Euro-Schuldenländern hin. Das niedrige Zinsniveau in der Euro-Zone schwäche zudem dauerhaft die Erträge von Kreditinstituten und Lebensversicherern. Auch könnten langfristig Preisblasen am Immobilienmarkt entstehen. Der Ausschuss war infolge der Finanzkrise eingerichtet worden. Die Mitglieder von Bundesbank, Aufsichtsbehörde und Finanzministerium sollen auf mögliche Stabilitätsgefahren hinweisen.

Sparkassen dürfen Girokonto nicht kündigen
Sparkassen dürfen Girokonten von Kunden grundsätzlich nicht kündigen. Das entschied das Oberlandesgericht Nürnberg in einem Berufungsurteil. Anderslautende Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen seien unwirksam, teilte die Justizbehörde mit. Nach Paragraf 5 der Sparkassenordnung seien die Geldinstitute nicht nur zur Eröffnung, sondern auch zur Führung eines Girokontos verpflichtet. - Hintergrund ist eine Klage der Schutzgemeinschaft für Bankkunden gegen einen entsprechenden Passus in den Geschäftsbedingungen der Sparkassen. [Aktenzeichen 3 U 2038/13]. -dlf nachrichten-


Zuletzt bearbeitet von däumchen am 18.06.2014, 21:24, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag671/697, 28.06.14, 09:21:31 
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EZB überwacht ab November 21 deutsche Banken

Die unter dem Dach der Europäische Zentralbank (EZB) angesiedelte europäische Bankenaufsicht wird ab November 21 Geldhäuser aus Deutschland direkt überwachen. Wie die EZB am Freitag mitteilte, fallen drei der 24 deutschen Banken, die derzeit von der EZB und den nationalen Aufsehern geprüft werden, nicht unter die neue Aufsicht: Gestrichen wurden die zur bundeseigenen KfW-Förderbank gehörende KfW-Ipex-Bank, die in der Finanzkrise 2007/08 als erstes deutsches Geldhaus gestrauchelte IKB und der Finanzdienstleister W&W. Aus der gesamten Euro-Zone werden künftig 120 Institute von der EZB beaufsichtigt, bislang hatte die Liste 128 Banken umfasst.Die Notenbank behält sich Veränderungen der Auswahl bis Anfang September vor. Die Ergebnisse von Bilanzprüfung und Stresstest von allen 124 Banken sollen im Oktober veröffentlicht werden. Da einige Institute neu auf die EZB-Liste kamen und andere gestrichen wurden, werden neu aufgenommene Banken nach Angaben einer EZB-Sprecherin im kommenden Jahr nachträglich von der neuen Aufsicht getestet. Dies gilt für vier Banken
...
http://www.wiwo.de/politik/europa/e....sche-banken/10117534.html
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verlinkter Beitrag670/697, 30.06.14, 10:36:49 
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Banken weiter schwach…da fasse ich erstmal nicht rein. Schon genug Dreck dadurch erfahren….
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verlinkter Beitrag669/697, 04.07.14, 15:08:24 
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wiedermal klasse vorstellung der banken clap
Wieviel? -> Gehhhhht!
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verlinkter Beitrag668/697, 08.07.14, 22:18:30 
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Deutschland macht bei der Bankenabwicklung Tempo
Deutschland will bei der Rettung kriselnder Banken vorangehen: Schieflagen sollen ab 2015 – früher als von der EU gefordert – Eigentümer und Gläubiger der Institute zu spüren bekommen und nicht mehr die Steuerzahler.
Zitat:
Die Folgen der neuen Regeln veranschaulicht das Beispiel Commerzbank, die 2009 vom Staat mit gut 18 Milliarden Euro gerettet wurde. Hätte es die neuen Vorgaben damals schon gegeben, hätten die Eigentümer und Gläubiger zuerst rund 80 Milliarden Euro aufbringen müssen, bevor Steuergeld geflossen wäre.
http://www.handelsblatt.com/politik....ite-all/10171568-all.html

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