Die B.B. steigt seit gestern von 63 auf 71 Euro.
Ich kann leider keine Charts lesen, das einzige- was ich erkenne, ist das sie tief gefallen ist.
Ich weiss nicht, wie das mit den Ab- und Auwärtstrends liest bzw. interpretiert.
Die B.B. steigt seit gestern von 63 auf 71 Euro.
Ich kann leider keine Charts lesen, das einzige- was ich erkenne, ist das sie tief gefallen ist. Ich weiss nicht, wie das mit den Ab- und Auwärtstrends liest bzw. interpretiert.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
Danke, werde ich mir anschauen...
Ich beschäftige mich noch nicht so lange mit der Börse, und freue mich, dass ich mich bei peketec austauschen und lernen kann.
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf
77,00 EUR -0,35% [-0,27] "Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf (Siehe Beitraege zuvor)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
Zuletzt bearbeitet von Azul Real am 02.01.2009, 15:39, insgesamt einmal bearbeitet
will trotz rückläufiger Umsätze und Finanzkrise in ganz Europa neue Filialen eröffnen. "Aus heutiger Sicht peilen wir europaweit 80 neue Standorte an, darunter auch einige in Deutschland", sagte Vorstandschef Roland Werner in einem Interview der "Wirtschaftswoche". Den Anfang wolle das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte in der Slowakei machen. Zudem stehe Bulgarien auf der Liste, wobei der Zeitpunkt noch unsicher sei. In den USA und in Großbritannien seien geplante Expansionen dagegen zunächst gestoppt worden. Insgesamt verfügt das Hamburger Unternehmen Bijou Brigitte laut Werner über 1.085 Filialen, wobei es Potenzial für weitere 2.000 Standorte in Europa gebe.
"Bijou Brigitte ist schuldenfrei und unsere gesamte Expansion können wir ohne Bankkredite stemmen", sagte Werner. Gleichwohl habe auch sein Unternehmen gerade zum Jahresende die Finanzkrise zu spüren bekommen. So sei der Umsatz 2008 zwar um 2,2 Prozent auf 375 Millionen Euro gestiegen. "Flächenbereinigt, also ohne Neueröffnungen, haben wir allerdings 4,9 Prozent verloren." Werner ist sich dennoch sich, dass Bijou Brigitte zu den Gewinnern zählen wird, wenn es im Zuge der Finanzkrise zu Marktbereinigungen kommt. "Wir haben den großen Vorteil, dass unsere Ketten, Ohrringe und Broschen preisgünstig sind. Die meisten der 9.000 Artikel, die wir verkaufen, kosten weniger als zehn Euro. Diese kleinen Impulskäufe tun unseren Kundinnen nicht weh."
Eine weitere Wachstumsmöglichkeit verspricht sich Werner von Kooperationen mit Einzelhändlern. "Bei diesem Konzept erhält der Händler einen Teil des Verkaufspreises als Umsatzprovision. Das Modell läuft bisher sehr gut an und verschafft uns einen schönen Zusatzverdienst, den wir in absehbarer Zeit noch steigern wollen."/ks/DP/stw
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf (Siehe Beitraege zuvor)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
will trotz rückläufiger Umsätze und Finanzkrise in ganz Europa neue Filialen eröffnen. "Aus heutiger Sicht peilen wir europaweit 80 neue Standorte an, darunter auch einige in Deutschland", sagte Vorstandschef Roland Werner in einem Interview der "Wirtschaftswoche". Den Anfang wolle das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte in der Slowakei machen. Zudem stehe Bulgarien auf der Liste, wobei der Zeitpunkt noch unsicher sei. In den USA und in Großbritannien seien geplante Expansionen dagegen zunächst gestoppt worden. Insgesamt verfügt das Hamburger Unternehmen Bijou Brigitte laut Werner über 1.085 Filialen, wobei es Potenzial für weitere 2.000 Standorte in Europa gebe.
"Bijou Brigitte ist schuldenfrei und unsere gesamte Expansion können wir ohne Bankkredite stemmen", sagte Werner. Gleichwohl habe auch sein Unternehmen gerade zum Jahresende die Finanzkrise zu spüren bekommen. So sei der Umsatz 2008 zwar um 2,2 Prozent auf 375 Millionen Euro gestiegen. "Flächenbereinigt, also ohne Neueröffnungen, haben wir allerdings 4,9 Prozent verloren." Werner ist sich dennoch sich, dass Bijou Brigitte zu den Gewinnern zählen wird, wenn es im Zuge der Finanzkrise zu Marktbereinigungen kommt. "Wir haben den großen Vorteil, dass unsere Ketten, Ohrringe und Broschen preisgünstig sind. Die meisten der 9.000 Artikel, die wir verkaufen, kosten weniger als zehn Euro. Diese kleinen Impulskäufe tun unseren Kundinnen nicht weh."
Eine weitere Wachstumsmöglichkeit verspricht sich Werner von Kooperationen mit Einzelhändlern. "Bei diesem Konzept erhält der Händler einen Teil des Verkaufspreises als Umsatzprovision. Das Modell läuft bisher sehr gut an und verschafft uns einen schönen Zusatzverdienst, den wir in absehbarer Zeit noch steigern wollen."/ks/DP/stw
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf (Siehe Beitraege zuvor)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
von gestern Hamburger Unternehmen erzielt höchsten Gewinn seiner Geschichte
Bijou Brigitte plant 80 neue Filialen
Konzern kann sich Übernahme von Konkurrenten vorstellen. Neue Vertriebswege in Kaufhäusern.
Von Daniela Stürmlinger
Der Herr der Ringe: Roland Werner, Miteigentümer und Vorstandschef von Bijou Brigitte, in einer seiner 1085 Filialen.
Hamburg -
Als Profiteur der Wirtschaftskrise will sich Roland Werner nicht sehen. Aber er gehört bislang auch nicht zu den Verlierern. "Modeschmuck mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis kommt auch in der Krise gut an", sagte der Chef und Mitinhaber des Hamburger Modeschmuckfilialisten Bijou Brigitte gestern in Hamburg. Wohl auch deshalb hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das beste Ergebnis in seiner nunmehr 45-jährigen Geschichte erzielt. Der Konzerngewinn kletterte um 2,8 Prozent auf 82,6 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 375,7 Millionen Euro.
Allerdings kam das Wachstum nur dank der Eröffnung von 95 neuen Filialen zustande. Flächenbereinigt ging der Umsatz zurück, weil vor allem in Spanien, Portugal und Frankreich der Konsum wegen der Krise schwächelte. In Osteuropa wurde das Geschäft durch die schwächeren lokalen Währungen belastet. Auch in den USA brachen die Verkäufe infolge der Immobilienkrise weiter ein. In Deutschland hingegen blieb der Markt stabil. Insgesamt betreibt das Unternehmen derzeit 1085 Läden.
Im ersten Quartal 2009 stiegen die Erlöse nochmals um 0,1 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. Allerdings sank das Ergebnis nach Steuern um 28 Prozent auf 8,8 Millionen Euro. Grund seien die Kosten für die Neueröffnung der Filialen. Zudem fiel das Osterfest, an dem viel Schmuck verschenkt wird, dieses Jahr ins zweite Quartal, 2008 war es im März. Eine Prognose für das gesamte Jahr will Bijou Brigitte wegen der derzeitigen Wirtschaftslage nicht abgeben. Allerdings glaubt der Chef, dass auch das zweite Quartal mit rückläufigen Zahlen beendet werden könnte.
Dennoch ist Werner, der den Vorstandsvorsitz von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Werner am 1. Januar übernahm, zuversichtlich, dass Bijou Brigitte gut gegen die Krise gerüstet ist. "Wir sind schuldenfrei und haben einen sehr hohen Eigenkapitalanteil. An unserem erfolgreichen Geschäftsmodell ändert sich nichts", sagte er. Selbst die Übernahme von Mitbewerbern, die von der Krise getroffen werden, könne man sich vorstellen. Das Unternehmen hat derzeit eine Eigenkapitalquote von 82,5 Prozent und verfügt über 154 Millionen Euro an flüssigen Mitteln und 280 000 eigene Aktien, die ebenfalls als "Akquisitionswährung" genutzt werden können. Allerdings müsse sich eine Übernahme auch rechnen.
In diesem Jahr sollen weitere 80 Geschäfte hinzukommen, davon 30 in Deutschland. Bislang setzte das Unternehmen vor allem auf Standorte in Großstädten. Jetzt will Werner zudem prosperierende deutsche Mittelstädte mit kaufkräftigem Umland erschließen. Auch die Expansion in weitere Länder, etwa in Skandinavien oder in die Türkei, Bulgarien und Rumänien ist geplant.
Weiteres Wachstum soll durch neue Vertriebskanäle kommen. 2008 wurden eigens dafür drehbare Schmuckträger entworfen, auf denen Bijou Brigitte erstmals jeweils rund 1200 Artikel in Warenhäusern anbietet. In den Filialen sind es gut 9000 verschiedene Angebote - vom einfachen Armreif über Gürtel, Tücher, Ketten und Taschen bis hin zum Silberschmuck. Mehr als 100 Standorte bei Kaufhof und Karstadt gibt es bereits, weitere sollen laut Werner folgen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen (umgerechnet auf Vollzeitstellen) 3345 Mitarbeiter, nach 3187 im Jahr 2007. In Hamburg sind in der Zentrale und in den 18 Filialen rund 440 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Börse quittierte die gestern vorgelegte Bilanz wegen der ungewissen Aussichten für dieses Jahr mit leichten Kursabschlägen. Die Aktie notierte bei 77,01 Euro und damit 0,45 Prozent niedriger als am Montag.
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
von gestern Hamburger Unternehmen erzielt höchsten Gewinn seiner Geschichte
Bijou Brigitte plant 80 neue Filialen
Konzern kann sich Übernahme von Konkurrenten vorstellen. Neue Vertriebswege in Kaufhäusern.
Von Daniela Stürmlinger
» zur Grafik Der Herr der Ringe: Roland Werner, Miteigentümer und Vorstandschef von Bijou Brigitte, in einer seiner 1085 Filialen.
Hamburg -
Als Profiteur der Wirtschaftskrise will sich Roland Werner nicht sehen. Aber er gehört bislang auch nicht zu den Verlierern. "Modeschmuck mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis kommt auch in der Krise gut an", sagte der Chef und Mitinhaber des Hamburger Modeschmuckfilialisten Bijou Brigitte gestern in Hamburg. Wohl auch deshalb hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das beste Ergebnis in seiner nunmehr 45-jährigen Geschichte erzielt. Der Konzerngewinn kletterte um 2,8 Prozent auf 82,6 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 375,7 Millionen Euro.
Allerdings kam das Wachstum nur dank der Eröffnung von 95 neuen Filialen zustande. Flächenbereinigt ging der Umsatz zurück, weil vor allem in Spanien, Portugal und Frankreich der Konsum wegen der Krise schwächelte. In Osteuropa wurde das Geschäft durch die schwächeren lokalen Währungen belastet. Auch in den USA brachen die Verkäufe infolge der Immobilienkrise weiter ein. In Deutschland hingegen blieb der Markt stabil. Insgesamt betreibt das Unternehmen derzeit 1085 Läden.
Im ersten Quartal 2009 stiegen die Erlöse nochmals um 0,1 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. Allerdings sank das Ergebnis nach Steuern um 28 Prozent auf 8,8 Millionen Euro. Grund seien die Kosten für die Neueröffnung der Filialen. Zudem fiel das Osterfest, an dem viel Schmuck verschenkt wird, dieses Jahr ins zweite Quartal, 2008 war es im März. Eine Prognose für das gesamte Jahr will Bijou Brigitte wegen der derzeitigen Wirtschaftslage nicht abgeben. Allerdings glaubt der Chef, dass auch das zweite Quartal mit rückläufigen Zahlen beendet werden könnte.
Dennoch ist Werner, der den Vorstandsvorsitz von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Werner am 1. Januar übernahm, zuversichtlich, dass Bijou Brigitte gut gegen die Krise gerüstet ist. "Wir sind schuldenfrei und haben einen sehr hohen Eigenkapitalanteil. An unserem erfolgreichen Geschäftsmodell ändert sich nichts", sagte er. Selbst die Übernahme von Mitbewerbern, die von der Krise getroffen werden, könne man sich vorstellen. Das Unternehmen hat derzeit eine Eigenkapitalquote von 82,5 Prozent und verfügt über 154 Millionen Euro an flüssigen Mitteln und 280 000 eigene Aktien, die ebenfalls als "Akquisitionswährung" genutzt werden können. Allerdings müsse sich eine Übernahme auch rechnen.
In diesem Jahr sollen weitere 80 Geschäfte hinzukommen, davon 30 in Deutschland. Bislang setzte das Unternehmen vor allem auf Standorte in Großstädten. Jetzt will Werner zudem prosperierende deutsche Mittelstädte mit kaufkräftigem Umland erschließen. Auch die Expansion in weitere Länder, etwa in Skandinavien oder in die Türkei, Bulgarien und Rumänien ist geplant.
Weiteres Wachstum soll durch neue Vertriebskanäle kommen. 2008 wurden eigens dafür drehbare Schmuckträger entworfen, auf denen Bijou Brigitte erstmals jeweils rund 1200 Artikel in Warenhäusern anbietet. In den Filialen sind es gut 9000 verschiedene Angebote - vom einfachen Armreif über Gürtel, Tücher, Ketten und Taschen bis hin zum Silberschmuck. Mehr als 100 Standorte bei Kaufhof und Karstadt gibt es bereits, weitere sollen laut Werner folgen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen (umgerechnet auf Vollzeitstellen) 3345 Mitarbeiter, nach 3187 im Jahr 2007. In Hamburg sind in der Zentrale und in den 18 Filialen rund 440 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Börse quittierte die gestern vorgelegte Bilanz wegen der ungewissen Aussichten für dieses Jahr mit leichten Kursabschlägen. Die Aktie notierte bei 77,01 Euro und damit 0,45 Prozent niedriger als am Montag.
will trotz rückläufiger Umsätze und Finanzkrise in ganz Europa neue Filialen eröffnen. "Aus heutiger Sicht peilen wir europaweit 80 neue Standorte an, darunter auch einige in Deutschland", sagte Vorstandschef Roland Werner in einem Interview der "Wirtschaftswoche". Den Anfang wolle das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte in der Slowakei machen. Zudem stehe Bulgarien auf der Liste, wobei der Zeitpunkt noch unsicher sei. In den USA und in Großbritannien seien geplante Expansionen dagegen zunächst gestoppt worden. Insgesamt verfügt das Hamburger Unternehmen Bijou Brigitte laut Werner über 1.085 Filialen, wobei es Potenzial für weitere 2.000 Standorte in Europa gebe.
"Bijou Brigitte ist schuldenfrei und unsere gesamte Expansion können wir ohne Bankkredite stemmen", sagte Werner. Gleichwohl habe auch sein Unternehmen gerade zum Jahresende die Finanzkrise zu spüren bekommen. So sei der Umsatz 2008 zwar um 2,2 Prozent auf 375 Millionen Euro gestiegen. "Flächenbereinigt, also ohne Neueröffnungen, haben wir allerdings 4,9 Prozent verloren." Werner ist sich dennoch sich, dass Bijou Brigitte zu den Gewinnern zählen wird, wenn es im Zuge der Finanzkrise zu Marktbereinigungen kommt. "Wir haben den großen Vorteil, dass unsere Ketten, Ohrringe und Broschen preisgünstig sind. Die meisten der 9.000 Artikel, die wir verkaufen, kosten weniger als zehn Euro. Diese kleinen Impulskäufe tun unseren Kundinnen nicht weh."
Eine weitere Wachstumsmöglichkeit verspricht sich Werner von Kooperationen mit Einzelhändlern. "Bei diesem Konzept erhält der Händler einen Teil des Verkaufspreises als Umsatzprovision. Das Modell läuft bisher sehr gut an und verschafft uns einen schönen Zusatzverdienst, den wir in absehbarer Zeit noch steigern wollen."/ks/DP/stw
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf (Siehe Beitraege zuvor)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
von gestern Hamburger Unternehmen erzielt höchsten Gewinn seiner Geschichte
Bijou Brigitte plant 80 neue Filialen
Konzern kann sich Übernahme von Konkurrenten vorstellen. Neue Vertriebswege in Kaufhäusern.
Von Daniela Stürmlinger
» zur Grafik Der Herr der Ringe: Roland Werner, Miteigentümer und Vorstandschef von Bijou Brigitte, in einer seiner 1085 Filialen.
Hamburg -
Als Profiteur der Wirtschaftskrise will sich Roland Werner nicht sehen. Aber er gehört bislang auch nicht zu den Verlierern. "Modeschmuck mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis kommt auch in der Krise gut an", sagte der Chef und Mitinhaber des Hamburger Modeschmuckfilialisten Bijou Brigitte gestern in Hamburg. Wohl auch deshalb hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das beste Ergebnis in seiner nunmehr 45-jährigen Geschichte erzielt. Der Konzerngewinn kletterte um 2,8 Prozent auf 82,6 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 375,7 Millionen Euro.
Allerdings kam das Wachstum nur dank der Eröffnung von 95 neuen Filialen zustande. Flächenbereinigt ging der Umsatz zurück, weil vor allem in Spanien, Portugal und Frankreich der Konsum wegen der Krise schwächelte. In Osteuropa wurde das Geschäft durch die schwächeren lokalen Währungen belastet. Auch in den USA brachen die Verkäufe infolge der Immobilienkrise weiter ein. In Deutschland hingegen blieb der Markt stabil. Insgesamt betreibt das Unternehmen derzeit 1085 Läden.
Im ersten Quartal 2009 stiegen die Erlöse nochmals um 0,1 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. Allerdings sank das Ergebnis nach Steuern um 28 Prozent auf 8,8 Millionen Euro. Grund seien die Kosten für die Neueröffnung der Filialen. Zudem fiel das Osterfest, an dem viel Schmuck verschenkt wird, dieses Jahr ins zweite Quartal, 2008 war es im März. Eine Prognose für das gesamte Jahr will Bijou Brigitte wegen der derzeitigen Wirtschaftslage nicht abgeben. Allerdings glaubt der Chef, dass auch das zweite Quartal mit rückläufigen Zahlen beendet werden könnte.
Dennoch ist Werner, der den Vorstandsvorsitz von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Werner am 1. Januar übernahm, zuversichtlich, dass Bijou Brigitte gut gegen die Krise gerüstet ist. "Wir sind schuldenfrei und haben einen sehr hohen Eigenkapitalanteil. An unserem erfolgreichen Geschäftsmodell ändert sich nichts", sagte er. Selbst die Übernahme von Mitbewerbern, die von der Krise getroffen werden, könne man sich vorstellen. Das Unternehmen hat derzeit eine Eigenkapitalquote von 82,5 Prozent und verfügt über 154 Millionen Euro an flüssigen Mitteln und 280 000 eigene Aktien, die ebenfalls als "Akquisitionswährung" genutzt werden können. Allerdings müsse sich eine Übernahme auch rechnen.
In diesem Jahr sollen weitere 80 Geschäfte hinzukommen, davon 30 in Deutschland. Bislang setzte das Unternehmen vor allem auf Standorte in Großstädten. Jetzt will Werner zudem prosperierende deutsche Mittelstädte mit kaufkräftigem Umland erschließen. Auch die Expansion in weitere Länder, etwa in Skandinavien oder in die Türkei, Bulgarien und Rumänien ist geplant.
Weiteres Wachstum soll durch neue Vertriebskanäle kommen. 2008 wurden eigens dafür drehbare Schmuckträger entworfen, auf denen Bijou Brigitte erstmals jeweils rund 1200 Artikel in Warenhäusern anbietet. In den Filialen sind es gut 9000 verschiedene Angebote - vom einfachen Armreif über Gürtel, Tücher, Ketten und Taschen bis hin zum Silberschmuck. Mehr als 100 Standorte bei Kaufhof und Karstadt gibt es bereits, weitere sollen laut Werner folgen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen (umgerechnet auf Vollzeitstellen) 3345 Mitarbeiter, nach 3187 im Jahr 2007. In Hamburg sind in der Zentrale und in den 18 Filialen rund 440 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Börse quittierte die gestern vorgelegte Bilanz wegen der ungewissen Aussichten für dieses Jahr mit leichten Kursabschlägen. Die Aktie notierte bei 77,01 Euro und damit 0,45 Prozent niedriger als am Montag.
will trotz rückläufiger Umsätze und Finanzkrise in ganz Europa neue Filialen eröffnen. "Aus heutiger Sicht peilen wir europaweit 80 neue Standorte an, darunter auch einige in Deutschland", sagte Vorstandschef Roland Werner in einem Interview der "Wirtschaftswoche". Den Anfang wolle das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte in der Slowakei machen. Zudem stehe Bulgarien auf der Liste, wobei der Zeitpunkt noch unsicher sei. In den USA und in Großbritannien seien geplante Expansionen dagegen zunächst gestoppt worden. Insgesamt verfügt das Hamburger Unternehmen Bijou Brigitte laut Werner über 1.085 Filialen, wobei es Potenzial für weitere 2.000 Standorte in Europa gebe.
"Bijou Brigitte ist schuldenfrei und unsere gesamte Expansion können wir ohne Bankkredite stemmen", sagte Werner. Gleichwohl habe auch sein Unternehmen gerade zum Jahresende die Finanzkrise zu spüren bekommen. So sei der Umsatz 2008 zwar um 2,2 Prozent auf 375 Millionen Euro gestiegen. "Flächenbereinigt, also ohne Neueröffnungen, haben wir allerdings 4,9 Prozent verloren." Werner ist sich dennoch sich, dass Bijou Brigitte zu den Gewinnern zählen wird, wenn es im Zuge der Finanzkrise zu Marktbereinigungen kommt. "Wir haben den großen Vorteil, dass unsere Ketten, Ohrringe und Broschen preisgünstig sind. Die meisten der 9.000 Artikel, die wir verkaufen, kosten weniger als zehn Euro. Diese kleinen Impulskäufe tun unseren Kundinnen nicht weh."
Eine weitere Wachstumsmöglichkeit verspricht sich Werner von Kooperationen mit Einzelhändlern. "Bei diesem Konzept erhält der Händler einen Teil des Verkaufspreises als Umsatzprovision. Das Modell läuft bisher sehr gut an und verschafft uns einen schönen Zusatzverdienst, den wir in absehbarer Zeit noch steigern wollen."/ks/DP/stw
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf (Siehe Beitraege zuvor)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
Zuletzt bearbeitet von Azul Real am 25.08.2009, 07:42, insgesamt einmal bearbeitet
von gestern Hamburger Unternehmen erzielt höchsten Gewinn seiner Geschichte
Bijou Brigitte plant 80 neue Filialen
Konzern kann sich Übernahme von Konkurrenten vorstellen. Neue Vertriebswege in Kaufhäusern.
Von Daniela Stürmlinger
» zur Grafik Der Herr der Ringe: Roland Werner, Miteigentümer und Vorstandschef von Bijou Brigitte, in einer seiner 1085 Filialen.
Hamburg -
Als Profiteur der Wirtschaftskrise will sich Roland Werner nicht sehen. Aber er gehört bislang auch nicht zu den Verlierern. "Modeschmuck mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis kommt auch in der Krise gut an", sagte der Chef und Mitinhaber des Hamburger Modeschmuckfilialisten Bijou Brigitte gestern in Hamburg. Wohl auch deshalb hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das beste Ergebnis in seiner nunmehr 45-jährigen Geschichte erzielt. Der Konzerngewinn kletterte um 2,8 Prozent auf 82,6 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 375,7 Millionen Euro.
Allerdings kam das Wachstum nur dank der Eröffnung von 95 neuen Filialen zustande. Flächenbereinigt ging der Umsatz zurück, weil vor allem in Spanien, Portugal und Frankreich der Konsum wegen der Krise schwächelte. In Osteuropa wurde das Geschäft durch die schwächeren lokalen Währungen belastet. Auch in den USA brachen die Verkäufe infolge der Immobilienkrise weiter ein. In Deutschland hingegen blieb der Markt stabil. Insgesamt betreibt das Unternehmen derzeit 1085 Läden.
Im ersten Quartal 2009 stiegen die Erlöse nochmals um 0,1 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. Allerdings sank das Ergebnis nach Steuern um 28 Prozent auf 8,8 Millionen Euro. Grund seien die Kosten für die Neueröffnung der Filialen. Zudem fiel das Osterfest, an dem viel Schmuck verschenkt wird, dieses Jahr ins zweite Quartal, 2008 war es im März. Eine Prognose für das gesamte Jahr will Bijou Brigitte wegen der derzeitigen Wirtschaftslage nicht abgeben. Allerdings glaubt der Chef, dass auch das zweite Quartal mit rückläufigen Zahlen beendet werden könnte.
Dennoch ist Werner, der den Vorstandsvorsitz von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Werner am 1. Januar übernahm, zuversichtlich, dass Bijou Brigitte gut gegen die Krise gerüstet ist. "Wir sind schuldenfrei und haben einen sehr hohen Eigenkapitalanteil. An unserem erfolgreichen Geschäftsmodell ändert sich nichts", sagte er. Selbst die Übernahme von Mitbewerbern, die von der Krise getroffen werden, könne man sich vorstellen. Das Unternehmen hat derzeit eine Eigenkapitalquote von 82,5 Prozent und verfügt über 154 Millionen Euro an flüssigen Mitteln und 280 000 eigene Aktien, die ebenfalls als "Akquisitionswährung" genutzt werden können. Allerdings müsse sich eine Übernahme auch rechnen.
In diesem Jahr sollen weitere 80 Geschäfte hinzukommen, davon 30 in Deutschland. Bislang setzte das Unternehmen vor allem auf Standorte in Großstädten. Jetzt will Werner zudem prosperierende deutsche Mittelstädte mit kaufkräftigem Umland erschließen. Auch die Expansion in weitere Länder, etwa in Skandinavien oder in die Türkei, Bulgarien und Rumänien ist geplant.
Weiteres Wachstum soll durch neue Vertriebskanäle kommen. 2008 wurden eigens dafür drehbare Schmuckträger entworfen, auf denen Bijou Brigitte erstmals jeweils rund 1200 Artikel in Warenhäusern anbietet. In den Filialen sind es gut 9000 verschiedene Angebote - vom einfachen Armreif über Gürtel, Tücher, Ketten und Taschen bis hin zum Silberschmuck. Mehr als 100 Standorte bei Kaufhof und Karstadt gibt es bereits, weitere sollen laut Werner folgen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen (umgerechnet auf Vollzeitstellen) 3345 Mitarbeiter, nach 3187 im Jahr 2007. In Hamburg sind in der Zentrale und in den 18 Filialen rund 440 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Börse quittierte die gestern vorgelegte Bilanz wegen der ungewissen Aussichten für dieses Jahr mit leichten Kursabschlägen. Die Aktie notierte bei 77,01 Euro und damit 0,45 Prozent niedriger als am Montag.
will trotz rückläufiger Umsätze und Finanzkrise in ganz Europa neue Filialen eröffnen. "Aus heutiger Sicht peilen wir europaweit 80 neue Standorte an, darunter auch einige in Deutschland", sagte Vorstandschef Roland Werner in einem Interview der "Wirtschaftswoche". Den Anfang wolle das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte in der Slowakei machen. Zudem stehe Bulgarien auf der Liste, wobei der Zeitpunkt noch unsicher sei. In den USA und in Großbritannien seien geplante Expansionen dagegen zunächst gestoppt worden. Insgesamt verfügt das Hamburger Unternehmen Bijou Brigitte laut Werner über 1.085 Filialen, wobei es Potenzial für weitere 2.000 Standorte in Europa gebe.
"Bijou Brigitte ist schuldenfrei und unsere gesamte Expansion können wir ohne Bankkredite stemmen", sagte Werner. Gleichwohl habe auch sein Unternehmen gerade zum Jahresende die Finanzkrise zu spüren bekommen. So sei der Umsatz 2008 zwar um 2,2 Prozent auf 375 Millionen Euro gestiegen. "Flächenbereinigt, also ohne Neueröffnungen, haben wir allerdings 4,9 Prozent verloren." Werner ist sich dennoch sich, dass Bijou Brigitte zu den Gewinnern zählen wird, wenn es im Zuge der Finanzkrise zu Marktbereinigungen kommt. "Wir haben den großen Vorteil, dass unsere Ketten, Ohrringe und Broschen preisgünstig sind. Die meisten der 9.000 Artikel, die wir verkaufen, kosten weniger als zehn Euro. Diese kleinen Impulskäufe tun unseren Kundinnen nicht weh."
Eine weitere Wachstumsmöglichkeit verspricht sich Werner von Kooperationen mit Einzelhändlern. "Bei diesem Konzept erhält der Händler einen Teil des Verkaufspreises als Umsatzprovision. Das Modell läuft bisher sehr gut an und verschafft uns einen schönen Zusatzverdienst, den wir in absehbarer Zeit noch steigern wollen."/ks/DP/stw
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf (Siehe Beitraege zuvor)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
9. Januar 2010, 08:30 Uhr
Hamburg. Der Modeschmuckkonzern Bijou Brigitte bleibt auf Erfolgskurs. Wie das Hamburger Unternehmen am Freitag mitteilte, stiegen die Umsätze 2009 um 3,7 Prozent auf 390 Millionen Euro. Dieses Wachstum verdankt Bijou Brigitte der Expansion um 40 Filialen - wäre die Ladenfläche unverändert geblieben, wäre der Umsatz um 3,5 Prozent gesunken.
[...]
130,65 EUR +4,65 % [+5,80] "Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
9. Januar 2010, 08:30 Uhr
Hamburg. Der Modeschmuckkonzern Bijou Brigitte bleibt auf Erfolgskurs. Wie das Hamburger Unternehmen am Freitag mitteilte, stiegen die Umsätze 2009 um 3,7 Prozent auf 390 Millionen Euro. Dieses Wachstum verdankt Bijou Brigitte der Expansion um 40 Filialen - wäre die Ladenfläche unverändert geblieben, wäre der Umsatz um 3,5 Prozent gesunken.
[...]
von gestern Hamburger Unternehmen erzielt höchsten Gewinn seiner Geschichte
Bijou Brigitte plant 80 neue Filialen
Konzern kann sich Übernahme von Konkurrenten vorstellen. Neue Vertriebswege in Kaufhäusern.
Von Daniela Stürmlinger
» zur Grafik Der Herr der Ringe: Roland Werner, Miteigentümer und Vorstandschef von Bijou Brigitte, in einer seiner 1085 Filialen.
Hamburg -
Als Profiteur der Wirtschaftskrise will sich Roland Werner nicht sehen. Aber er gehört bislang auch nicht zu den Verlierern. "Modeschmuck mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis kommt auch in der Krise gut an", sagte der Chef und Mitinhaber des Hamburger Modeschmuckfilialisten Bijou Brigitte gestern in Hamburg. Wohl auch deshalb hat das Unternehmen im vergangenen Jahr das beste Ergebnis in seiner nunmehr 45-jährigen Geschichte erzielt. Der Konzerngewinn kletterte um 2,8 Prozent auf 82,6 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 2,4 Prozent auf 375,7 Millionen Euro.
Allerdings kam das Wachstum nur dank der Eröffnung von 95 neuen Filialen zustande. Flächenbereinigt ging der Umsatz zurück, weil vor allem in Spanien, Portugal und Frankreich der Konsum wegen der Krise schwächelte. In Osteuropa wurde das Geschäft durch die schwächeren lokalen Währungen belastet. Auch in den USA brachen die Verkäufe infolge der Immobilienkrise weiter ein. In Deutschland hingegen blieb der Markt stabil. Insgesamt betreibt das Unternehmen derzeit 1085 Läden.
Im ersten Quartal 2009 stiegen die Erlöse nochmals um 0,1 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. Allerdings sank das Ergebnis nach Steuern um 28 Prozent auf 8,8 Millionen Euro. Grund seien die Kosten für die Neueröffnung der Filialen. Zudem fiel das Osterfest, an dem viel Schmuck verschenkt wird, dieses Jahr ins zweite Quartal, 2008 war es im März. Eine Prognose für das gesamte Jahr will Bijou Brigitte wegen der derzeitigen Wirtschaftslage nicht abgeben. Allerdings glaubt der Chef, dass auch das zweite Quartal mit rückläufigen Zahlen beendet werden könnte.
Dennoch ist Werner, der den Vorstandsvorsitz von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Werner am 1. Januar übernahm, zuversichtlich, dass Bijou Brigitte gut gegen die Krise gerüstet ist. "Wir sind schuldenfrei und haben einen sehr hohen Eigenkapitalanteil. An unserem erfolgreichen Geschäftsmodell ändert sich nichts", sagte er. Selbst die Übernahme von Mitbewerbern, die von der Krise getroffen werden, könne man sich vorstellen. Das Unternehmen hat derzeit eine Eigenkapitalquote von 82,5 Prozent und verfügt über 154 Millionen Euro an flüssigen Mitteln und 280 000 eigene Aktien, die ebenfalls als "Akquisitionswährung" genutzt werden können. Allerdings müsse sich eine Übernahme auch rechnen.
In diesem Jahr sollen weitere 80 Geschäfte hinzukommen, davon 30 in Deutschland. Bislang setzte das Unternehmen vor allem auf Standorte in Großstädten. Jetzt will Werner zudem prosperierende deutsche Mittelstädte mit kaufkräftigem Umland erschließen. Auch die Expansion in weitere Länder, etwa in Skandinavien oder in die Türkei, Bulgarien und Rumänien ist geplant.
Weiteres Wachstum soll durch neue Vertriebskanäle kommen. 2008 wurden eigens dafür drehbare Schmuckträger entworfen, auf denen Bijou Brigitte erstmals jeweils rund 1200 Artikel in Warenhäusern anbietet. In den Filialen sind es gut 9000 verschiedene Angebote - vom einfachen Armreif über Gürtel, Tücher, Ketten und Taschen bis hin zum Silberschmuck. Mehr als 100 Standorte bei Kaufhof und Karstadt gibt es bereits, weitere sollen laut Werner folgen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen (umgerechnet auf Vollzeitstellen) 3345 Mitarbeiter, nach 3187 im Jahr 2007. In Hamburg sind in der Zentrale und in den 18 Filialen rund 440 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Börse quittierte die gestern vorgelegte Bilanz wegen der ungewissen Aussichten für dieses Jahr mit leichten Kursabschlägen. Die Aktie notierte bei 77,01 Euro und damit 0,45 Prozent niedriger als am Montag.
will trotz rückläufiger Umsätze und Finanzkrise in ganz Europa neue Filialen eröffnen. "Aus heutiger Sicht peilen wir europaweit 80 neue Standorte an, darunter auch einige in Deutschland", sagte Vorstandschef Roland Werner in einem Interview der "Wirtschaftswoche". Den Anfang wolle das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte in der Slowakei machen. Zudem stehe Bulgarien auf der Liste, wobei der Zeitpunkt noch unsicher sei. In den USA und in Großbritannien seien geplante Expansionen dagegen zunächst gestoppt worden. Insgesamt verfügt das Hamburger Unternehmen Bijou Brigitte laut Werner über 1.085 Filialen, wobei es Potenzial für weitere 2.000 Standorte in Europa gebe.
"Bijou Brigitte ist schuldenfrei und unsere gesamte Expansion können wir ohne Bankkredite stemmen", sagte Werner. Gleichwohl habe auch sein Unternehmen gerade zum Jahresende die Finanzkrise zu spüren bekommen. So sei der Umsatz 2008 zwar um 2,2 Prozent auf 375 Millionen Euro gestiegen. "Flächenbereinigt, also ohne Neueröffnungen, haben wir allerdings 4,9 Prozent verloren." Werner ist sich dennoch sich, dass Bijou Brigitte zu den Gewinnern zählen wird, wenn es im Zuge der Finanzkrise zu Marktbereinigungen kommt. "Wir haben den großen Vorteil, dass unsere Ketten, Ohrringe und Broschen preisgünstig sind. Die meisten der 9.000 Artikel, die wir verkaufen, kosten weniger als zehn Euro. Diese kleinen Impulskäufe tun unseren Kundinnen nicht weh."
Eine weitere Wachstumsmöglichkeit verspricht sich Werner von Kooperationen mit Einzelhändlern. "Bei diesem Konzept erhält der Händler einen Teil des Verkaufspreises als Umsatzprovision. Das Modell läuft bisher sehr gut an und verschafft uns einen schönen Zusatzverdienst, den wir in absehbarer Zeit noch steigern wollen."/ks/DP/stw
Bijou Brigitte sieht gut aus, könnte man als mittelfristige Postion ins Depot nehmen. Nachhaltiger Bruch der 80 wäre wichtig. Offizielles Aktienrückkaufprogramm läuft sowie beständige Insiderkäufe
Im September bereits mit relativer Stärke gegen den Markttrend hoch Richtung 80. Im Gesamtumfeld jedoch zurückgekommen. Jetzt zweiter Anlauf (Siehe Beitraege zuvor)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
Zuletzt bearbeitet von Azul Real am 04.02.2010, 08:43, insgesamt einmal bearbeitet
9. Januar 2010, 08:30 Uhr
Hamburg. Der Modeschmuckkonzern Bijou Brigitte bleibt auf Erfolgskurs. Wie das Hamburger Unternehmen am Freitag mitteilte, stiegen die Umsätze 2009 um 3,7 Prozent auf 390 Millionen Euro. Dieses Wachstum verdankt Bijou Brigitte der Expansion um 40 Filialen - wäre die Ladenfläche unverändert geblieben, wäre der Umsatz um 3,5 Prozent gesunken.
[...]
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags hält jetzt oder zukünftig Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n).
Schmuckkette will Zahl der Filialen und der Beschäftigten erhöhen
Hamburg. Seit der Gründung der Hamburger Bijou Brigitte vor 48 Jahren konnte sich das Modeschmuckunternehmen über einen Rekord nach dem nächsten freuen. Derzeit ist die Stimmung bei der börsennotierten Kette jedoch etwas eingetrübt - vor allem beim Blick auf die Kundinnen in Spanien und Portugal, die in der Krise offenbar auch am Modeschmuck sparen.
Bijou-Brigitte-Chef Roland Werner teilte gestern bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens mit, dass der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 3,1 Prozent auf 377,9 Millionen Euro zurückgegangen ist und sich diese Abwärtsbewegung auch im ersten Quartal des laufenden Jahres fortgesetzt habe. "Maßgeblich war vor allem der schwache Geschäftsverlauf in Spanien und Portugal", sagte der 42-Jährige - immerhin verdiente die Gruppe bisher jeden vierten Euro in den beiden südeuropäischen Ländern. Auch in Deutschland mit 422 Filialen ging der Umsatz leicht zurück - hier muss sich Bijou Brigitte einem verschärften Wettbewerb mit immer mehr Schmuckläden stellen.
Die Gruppe mit 3410 Beschäftigten leidet damit allerdings auf hohem Niveau: Zwar ging der Gewinn vor Steuern von 108,9 Millionen auf 84,7 Millionen Euro zurück, zugleich ist das Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 86 Prozent gut abgepolstert.
Die Dividende für die Aktionäre soll mit 6,50 Euro auf ordentlichem Niveau bleiben, und auch für die Mitarbeiter gibt es gute Nachrichten: 60 bis 70 neue Filialen will Werner in diesem Jahr eröffnen und auch in der Zentrale in Poppenbüttel mit bisher 550 Beschäftigten noch einmal rund 20 weitere Mitarbeiter einstellen.(mw)
Hamburg - Der Analyst von Warburg Research, Frank Laser, stuft die Aktie von Bijou Brigitte (ISIN DE0005229504/ WKN 522950) weiterhin mit "halten" ein.
Heute Nachmittag habe Bijou Brigitte - erneut - schwache vorläufige Quartalsergebnisse vorgelegt. Durch eine anhaltend negative flächenbereinigte Performance sowie eine höhere Kostenbasis habe das Ergebnis in Q1 unter dem Vorjahr gelegen. Morgen werde das Unternehmen endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 vorlegen, die Veröffentlichung der endgültigen Q1-Zahlen 2011 sei für nächste Woche (Donnerstag, den 5. Mai) geplant.
Der Umsatz in Q1/2011 habe sich um knapp 3% verringert. Ursächlich hierfür seien ein Rückgang von 6,8% beim flächenbereinigten Umsatz der Filialen durch die unverändert schleppende Nachfrage in Bijous Problemmärkten Spanien und Portugal (beide würden rund 25% vom Gesamtumsatzvolumen ausmachen) und ein leicht verringertes Volumen in Deutschland und Italien sowie die Tatsache, dass das wichtige Vor-Ostergeschäft dieses Jahr in das Q2/2011 falle (2010: März).
Als Folge daraus und angesichts der hohen Fixkostenbasis des Unternehmens und der allgemeinen Kostenerhöhungen (WRe: Personal & Material) habe der Jahresüberschuss deutlich unter Q1/2010 gelegen, habe aber mehr oder weniger den Erwartungen der Analysten entsprochen.
Bisher habe das Unternehmen zwar noch keine Indikationen für das Geschäftsjahr 2011 gegeben, es sei aber davon auszugehen, dass der Umsatz- und Ergebnistrend von Bijou auch in den nächsten Quartalen anhalte, allerdings sollten die Effekte in Q2 (Ostergeschäft) und Q4 (Weihnachtsgeschäft) abgefedert werden.
Solange Bijous zweitwichtigster Markt Spanien keine Anzeichen einer Erholung aufweise (in den nächsten Quartalen nicht zu erwarten), dürfte sich die Margen- und Ergebniserosion bei Bijou Brigitte weiter fortsetzen. Trotz der negativen Entwicklung generiere das Unternehmen Free Cash Flow, wodurch Bijou die hohen Dividendenausschüttungen aufrechterhalten könne. Vorläufig scheine dies jedoch der einzige Katalysator für die Aktie zu sein.
Die "halten"-Empfehlung der Analysten von Warburg Research für die Bijou Brigitte-Aktie wird mit einem unveränderten Kursziel von EUR 100,00 bestätigt. Mit 2,5% bestehe kein wirkliches Kurspotenzial. (Analyse vom 27.04.2011) (28.04.2011/ac/a/nw)"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
Zwischenmitteilung der Geschäftsführung gemäß § 37x WpHG übermittelt durch
euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------
Zwischenmitteilung
der Geschäftsführung zum 31. März 2011
Umsatz und Ergebnis
Der Umsatz des Bijou Brigitte-Konzerns belief sich im ersten Quartal
2011 auf
76,2 Mio. EUR nach 78,5 Mio. EUR in der vergleichbaren Vorjahresperiode
(-2,9 %). Auf gleicher Fläche verringerte sich der Umsatz um 6,8 %. Insbesondere
die anhaltend schwierige Wirtschaftslage in Spanien und Portugal
wirkte sich auf
die Kennzahlen in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres aus.
Neben der rückläufigen Umsatzentwicklung in diesen beiden Ländern, die zusammen
rund ein Viertel der Filialen im Bijou Brigitte-Konzern stellen, verringerten
sich die Umsätze auch im deutschen und italienischen Segment
leicht. In diesem
Jahr fehlte im ersten Quartal das Ostergeschäft, das in den April und
somit in
das zweite Quartal des laufenden Jahres fiel.
Das Ergebnis nach Steuern betrug - nach der Hochrechnung der
Konzernzahlen für
das erste Quartal 2011 und basierend auf geschätzten Inventurwerten sowie unter
Ansatz der bekannten Steuersätze - 4,9 Mio. EUR nach 7,2 Mio. EUR in der
vergleichbaren Vorjahresperiode. Der Hauptgrund für den Ergebnisrückgang
war die
Verringerung des flächenbereinigten Umsatzes. Ferner wirkten sich allgemeine
Kostensteigerungen negativ aus.
Filialwachstum
Im ersten Quartal 2011 hat Bijou Brigitte europaweit 13
neue Filialen eröffnet
und damit die internationale Expansionsstrategie fortgesetzt. Zehn
Ladengeschäfte wurden renoviert, eine Filiale verlegt und acht Filialen
geschlossen. Per Saldo erweiterte sich das Filialnetz des Konzerns von
1.167 auf
nunmehr 1.172 Geschäfte in 20 Ländern.
Im Februar 2011 wurde eine neue Tochtergesellschaft in der Schweiz gegründet.
Darüber hinaus erfolgte die Einrichtung einer Tochtergesellschaft in Brasilien.
Finanzlage
Bijou Brigitte verfügt über eine sehr gute finanzielle
Basis. Laufende
Investitionen, unter anderem für die Filialexpansion im In- und
Ausland, werden
aus dem laufenden Cash Flow und somit ohne Inanspruchnahme von Fremdkapital
finanziert.
Ausblick
Für 2011 erwarten die führenden
Wirtschaftsforschungsinstitute eine fortgesetzte
Erholung der Weltkonjunktur, wenngleich mit nachlassender Dynamik. Die
wirtschaftliche Erholung wird in verschiedenen Volkswirtschaften uneinheitlich
ausfallen, insbesondere in den Ländern der Euro-Zone. Die
Wirtschaftslage in
Spanien hat sich bisher nicht entspannt, obwohl Prognosen von einer leichten
Erholung sprechen. Für Deutschland gehen die Prognosen von einem positiven
Verlauf der Konjunktur aus. Der private Konsum soll hierzu beitragen. Ein
weiterer Anstieg der Inflation sowie eine mögliche Zinserhöhung durch die EZB
könnten die Konsumlust der Verbraucher im Jahresverlauf allerdings bremsen.
Bijou Brigitte wird die Expansion in 2011 fortführen. Der Konzern plant
europaweit 60 bis 70 Filialeröffnungen und den weiteren Ausbau des
Vertriebsweges 'Concessions'.
Hinsichtlich der genannten Wirtschaftsprognosen und auf Basis des
Geschäftsverlaufs im ersten Quartal 2011 rechnet Bijou Brigitte für das laufende
Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatzrückgang. Unter
Berücksichtigung der
üblichen Teuerung bzw. Lohnkostensteigerung könnte ein Ergebnis nach Steuern
zwischen 45 und 50 Mio. EUR erzielt werden.
Hamburg, im Mai 2011
Bijou Brigitte
modische Accessoires AG
Der Vorstand
Finanztermine 2011
Mai 2011 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2011
7. Juli 2011 Hauptversammlung im CCH - Congress Centrum Hamburg
8. Juli 2011 Dividendenzahlung
Aug. 2011 Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2011
Nov. 2011 Zwischenmitteilung per 30. September 2011
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Zwischenmitteilung enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige
Entwicklungen, die auf aktuellen Annahmen bzw. Schätzungen des
Vorstands der
Bijou Brigitte modische Accessoires AG beruhen. Trotz der Annahme, dass die
vorausschauenden Aussagen realistisch sind, kann nicht dafür garantiert werden,
dass diese Erwartungen sich auch als richtig erweisen werden.
Emittent: Bijou Brigitte modische Accessoires AG
Poppenbütteler Bogen 1
D-22399 Hamburg
Telefon: +49(0)40-60609-0
FAX: +49(0)40-6026409
Email: ir@bijou-brigitte.com
WWW: http://www.bijou-brigitte.com
Branche: Einzelhandel
ISIN: DE0005229504
Indizes: CDAX
Börsen: Freiverkehr: Berlin, Stuttgart, Regulierter Markt: Hamburg,
Regulierter Markt/General Standard: Frankfurt
Sprache: DeutschNichts wirkt so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist - Victor Hugo
Der Hamburger Modeschmuckkonzern erweitert die Vorstandsriege um einen dritten Mann. Jürgen Gödecke wird ab 2012 Vertriebsvorstand. Vielleicht ist er der richtige Mann, um das schwierige Südwesteuropageschäft anzukurbeln?
Bijou Brigitte_Store
Bijou Brigitte ernennt mit Jürgen Gödecke erstmalig eine Vertriebsvorstand
Am Donnerstag hat der Aufsichtsrat Jürgen Gödecke zum 1. Januar 2012 als stellvertretendes Vorstandsmitglied gewählt. Der 47-Jährige wird bei Bijou Brigitte das Ressort Vertrieb verantworten. Neben Vorstandschef Roland Werner und Marc Gabriel ist Gödecke das dritte Vorstandsmitglied beim Hamburger Modeschmuckanbieter. Seit Beginn dieses Jahres ist er als Vertriebsdirektor für das Unternehmen tätig. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Einzelhandel und war zuletzt in leitender Position bei einem international tätigen Textileinzelhandelsunternehmen tätig.
Vorläufige Halbjahreszahlen
Gleichzeitig verkündete Bijou Brigitte die vorläufigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr bekannt. Danach erlöste der Konzern mit 1.177 Filialen 174,3 Mio. Euro, was knapp unter dem Vorjahresniveau lag. Flächenbereinigt lag der Umsatz 4,5% unter dem Vorjahreswert, was nach wie vor auf die angespannte Wirtschaftssituation in Spanien und Portugal zurückzuführen ist. Nach Auskunft des Unternehmens verzeichnete Bijou Brigitte in Deutschland und Italien „stabile Umsätze“.
2 Jahrestief :eek: gestern nach Zahlen, fetter Abriss. Bei 75 relativ starke Unterstützung 79,30 EUR -8,92% [-7,77] TT 78,64
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
klar unterbewertet auf dem niveau, wobei die auch durchaus noch 10-15% fallen kann - über 8% dividendenrendite - cashflowmonster mit aktuellen margenprobs. aber der kurs auch dafür gut zurückgekommen
77,88 EUR 4,54% [3,38] "Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"